Natasha Solomons

 4,1 Sterne bei 170 Bewertungen
Autorenbild von Natasha Solomons (© David Solomons)

Lebenslauf von Natasha Solomons

Die britische Schriftstellerin Natasha Solomons, geboren 1980 in England, schreibt heute nicht nur Romane, sondern arbeitet auch mit ihrem Ehemann gemeinsam an Drehbüchern. Zuvor schloss sie ihr Studium mit einer Doktorarbeit zum Thema "Lyrik des 18. Jahrhunderts" ab. Große Erfolge feierte Solomons mit ihrem ersten Roman "Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand"; inspiriert wurde sie dafür vor allem durch ihre jüdische Großmutter. Natasha Solomons lebt heute mit ihrer Familie in Dorset.

Alle Bücher von Natasha Solomons

Cover des Buches Als die Liebe zu Elise kam (ISBN: 9783499253768)

Als die Liebe zu Elise kam

 (59)
Erschienen am 01.08.2013
Cover des Buches Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand (ISBN: 9783499253751)

Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand

 (64)
Erschienen am 02.04.2012
Cover des Buches Das goldene Palais (ISBN: 9783499291654)

Das goldene Palais

 (17)
Erschienen am 21.07.2020
Cover des Buches Ein letztes Lied für dich (ISBN: 9783499272080)

Ein letztes Lied für dich

 (16)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Die Galerie der verschwundenen Ehemänner (ISBN: 9783463406503)

Die Galerie der verschwundenen Ehemänner

 (7)
Erschienen am 28.11.2014
Cover des Buches Mr. Rosenblum's List (ISBN: 9780340995662)

Mr. Rosenblum's List

 (3)
Erschienen am 08.07.2010
Cover des Buches The Novel in the Viola (ISBN: 9781444736045)

The Novel in the Viola

 (3)
Erschienen am 16.06.2011

Neue Rezensionen zu Natasha Solomons

Cover des Buches Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand (ISBN: 9783941004184)engineerwifes avatar

Rezension zu "Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand" von Natasha Solomons

Wie war das denn nun mit dem Dorset-Wollschwein?
engineerwifevor 2 Monaten

Jack und Sarah haben Glück gehabt. Naja, sagen wir Glück im Unglück. Sie konnten dem Naziterror in Deutschland im Jahr 1937 entkommen und durften einen Neubeginn in England wagen. Mit Feuer und Flamme geht Jack ans Werk. Er will englischer als jeder Engländer werden und hält sich streng an die Liste, die ihm bei seiner Ankunft übergeben wurde. Punkt für Punkt kann er im Laufe der Jahre abhaken. Er spricht englisch, er kleidet sich englisch, ja er träumt inzwischen sogar auf Englisch, nur mit der Mitgliedschaft in einem Golfclub will es so gar nicht klappen. Während er verbissen um Anerkennung kämpft, merkt er gar nicht, wie seine geliebte Sarah immer mehr auf der Strecke zu bleiben scheint. Ein tragisches Ereignis öffnet ihm schließlich die Augen …

Es ist herzerwärmend die Geschichte des deutschen jüdischen Ehepaars im eher kühl wirkenden England zu verfolgen. Während Sarah Angst hat, die Vergangenheit und die zurückgelassene Familie auch ja nicht zu vergessen, strebt Jack genau das Gegenteil an. Wie habe ich mitgelitten, mit gefiebert und manchmal auch mitgetrauert, wie habe ich Jack Erfolg mit seinem letzten großen Projekt gewünscht. Dass es schließlich ganz anders kommt und das auch gut so ist fand ich einen gelungenes Ende für dieses nachdenkliche Buch. Mit viel Gefühl und ja fast Zärtlichkeit haucht der begnadete Hörbuchsprecher Familie Rosenblum und ihrem Schicksal Leben ein. Ich vergebe hierfür mit fünf Sternen gerne die volle Punktzahl.   

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Cover des Buches Das goldene Palais (ISBN: 9783499291654)engineerwifes avatar

Rezension zu "Das goldene Palais" von Natasha Solomons

Geld allein macht nicht glücklich ...
engineerwifevor 4 Monaten

Schon das wunderbare, absolut edle Cover lädt den Leser ein, in eine unbekannte Welt einzutauchen, die Welt einer steinreichen jüdischen Wiener Bankiersfamilie, deren wohlhabende Kunden über ganz Europa verstreut zu finden waren. „Der Stammvater Moses Goldbaum schickte seine fünf Söhne Dov, Moses, Robert, Jakob und Salomon in die Finanzmetropolen Europas, damit sie Goldbaum-Bankhäuser gründeten. Jedem Bruder wurde die Samenkapsel einer Sykomore, in Silber eingefasst, mitgegeben (wegen ihrer symbolischen Widerstandskraft und der Fähigkeit, noch auf den kärgsten Grund zu gedeihen), ein Empfehlungsschreiben des Fürsten ihres Vaters und das Versprechen, die Kreditlinie des Vaters in Anspruch nehmen zu dürfen.“ So ähnlich beschreibt die Autorin Natasha den Kern der Familie Goldbaum. Geheiratet wurde meist innerhalb der Familie und so soll nun auch unsere Protagonistin Greta ihren Cousin des englischen Zweiges ehelichen. Ihr, als gebildete und moderne junge Frau, graut vor dem in ihren Augen langweiligen Albert, doch schließlich willigt sie ein. Auch Albert ist mit seiner Rolle in der Familie nicht wirklich glücklich, er schwärmt für Schmetterlinge und pflegt lieber seine Sammlung, anstatt seine Tage mit Finanzgeschäften zu füllen. 

Schließlich scheinen sich doch zarte Bande der Annährung zu knüpfen, doch das Leben, im Besonderen das jüdische, steht unter keinem guten Stern. Der Geruch des nahenden Krieges schwängert die Luft und verheißt nichts Gutes …

Mit viel Feinsinn und dennoch Wortgewalt lässt uns die Autorin am Leben Greta Goldbaums und ihrer Familie teilhaben. Wer glaubt, dass die Juden, ganz besonders in Russland, erst mit Beginn der Nazidiktatur ein schweres Los zu tragen hatten, der irrt gewaltig.

Man spürt beim Lesen jeder Seite, dass die Autorin, die selbst aus einer jüdischen Familie stammt, ihr Herzblut in ihre Buchprojekte steckt und eine Recherchearbeit vom Feinsten hinlegt. Von mir gibt es fünf Sterne gepaart mit einer absoluten Leseempfehlung für alle, die sich historische Romane dieser Epoche interessieren. 

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Cover des Buches Ein letztes Lied für dich (ISBN: 9783499272080)Engelchen07s avatar

Rezension zu "Ein letztes Lied für dich" von Natasha Solomons

mich konnte das Buch nicht überzeugen
Engelchen07vor 10 Monaten

Das Buch ist in zwei Zeitzonen geschrieben.

In der Gegenwart ist Fox, ein Witwer mit über 70 Jahren, der seine Frau verloren hat. Er ist ein erfolgreicher Komponist und lebt nach dem Tod seiner Frau alleine auf seinem großen Gut.

Seine beiden Töchter Clara und Lucy sind für ihn da.

In seiner Trauer bringt er seinem begabten Enkelsohn Robin das Klavierspielen bei.

Doch seine Gedanken sind immer bei seiner verstorbenen Frau.

Im Buch wird immer wieder der Rückblick in die Vergangenheit beschrieben, wie Fox und seine Frau sich kennengelernt haben und in die Kindheit von Fox.

Leider konnte mich das Buch überhaupt gar nicht überzeugen. Für mich war die Geschichte sehr langatmig und irgendwie hatte ich mir mit der Inhaltsangabe tatsächlich eine ganz andere Geschichte erwartet.

Ich bin von Anfang an nicht in die Geschichte reingekommen.

Ich kann das Buch leider gar nicht weiterempfehlen. Hätte ich das Buch nicht für eine Buchchallenge benötigt, dann hätte ich es sicherlich abgebrochen und nicht beendet.

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Gespräche aus der Community

Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Krieges verspricht eine Vielzahl von Ereignissen und Emotionen: Freud und Leid treffen aufeinander und das Leben der Betroffenen nimmt unerwartete Wendungen. So auch in "Als die Liebe von Elise kam" von Natasha Solomons, erschienen im Kindler Verlag. Du kannst mehr als nur ein Leben leben. Im Frühling des Jahres 1938 kommt Elise Landau nach Tyneford House, einem Anwesen an der Südküste Englands. Die junge Jüdin aus wohlhabender Familie erwartet hier eine Anstellung als Hausmädchen. Eltern und Schwester musste sie in Wien zurücklassen. Über England weiß Elise nichts – nur, dass es ihr dort nicht gefallen wird. Doch tapfer poliert sie Silber und serviert Drinks, mit der Perlenkette ihrer Mutter unter der Schürze. Einziger Lichtblick: Kit, der Sohn des Hausherrn. Mit ihm erlebt sie ihre erste zarte Liebe – eine Liebe gegen die Konventionen. Dann erreicht der Krieg das beschauliche Dorset und beschwört Ereignisse herauf, die Tyneford House und seine Bewohner für immer verändern. Elise erkennt, dass sie keine andere Wahl hat, als ihr altes Leben komplett hinter sich zu lassen ... Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier: http://www.rowohlt.de/fm/131/Solomons_Elise.pdf Außerdem gibt es einen Trailer zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=LhCqxj-SonE&feature=player_embedded Wir suchen ab sofort 25 Testleser für diesen anrührenden Roman über Liebe, Familie und ein neues Leben in einer völlig unbekannten Umgebung. Möchtest du die Geschichte von Elise kennenlernen und dich mit den anderen Lesern über das Buch austauschen? Hast du genügend Zeit zum Lesen und für das Schreiben einer abschließenden Rezension? Dann bewirb dich jetzt für ein Leseexemplar. Beantworte dazu bis zum 01. April folgende Frage im Unterthema "Bewerbung zur Leserunde": Wie würdest du reagieren, wenn du dein Zuhause und deine Familie verlassen müsstest? Welche Probleme kann solch eine Herausforderung mit sich bringen und wie würdest du dich diesen stellen?
536 Beiträge
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
Meine Rezi ist nun auch fertig! Sorry nochmal für die Verzögerung! Zum Inhalt: Elise ist Jüdin und wohnt in Österreich, zu der Zeit als die Nazis die Macht ergreifen und der 2. Weltkrieg ausbricht. Um ihr Leben zu schützen, beschließen ihre Eltern sie als Dienstmädchen nach England zu schicken. Schweren Herzens macht sie sich auf und verlässt ihre Eltern und ihre Schwester, in der Hoffnung sie bald wiederzusehen. Zunächst hat Elise wahnsinnige Schwierigkeiten sich in England zurecht zu finden und heimisch zu fühlen, doch nach kurzer Zeit schon findet sie Freunde und versteht sich auch mit dem Sohn des Hausherren sehr gut. Sie erledigt ihre Aufgaben, mal mehr, mal weniger zur Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten und ist weit weg von jedem Krieg und jeden Kämpfen. Einzig ihre Eltern und ihre Schwester fehlen zu ihrem Glück. Und dann, ja dann kommt der Krieg auch nach England und plötzlich ist nichts mehr wie es war... Meine Meinung: "Als die Liebe zu Elise kam" ist mal wieder ein Buch bei dem ich sehr zwiegespalten bin. Es bietet einerseits wahnsinnig viele schöne Momente, die man nur so verschlingen möchte, doch auf der anderen Seite hat es leider auch wieder einige langatmige Momente, die der Grund sind, wieso ich relativ lange für das Buch gebraucht habe. Die Liebe zum Detail der Autorin gibt der Geschichte einen ganz besonderen "Touch". Sie hat eine Art zu schreiben, die wirklich sehr speziell und besonders ist. Sie beschreibt manche Dinge so, dass man das Gefühl bekommt selbst dort gewesen zu sein, die Dinge mit eigenen Augen gesehen zu haben. Was die Autorin ebenfalls mit ihrer Sprache schafft, ist genau die Zeit zu treffen, in der die Geschichte spielt. Man fühlt sich wirklich ins Jahr 1940 versetzt, was sicherlich auch wieder mit der Detailliebe der Autorin zu tun hat. So schön diese Beschreibungen auch sind, so langatmig machen sie das Buch stellenweise leider auch. Die Autorin beschreibt z.B. an einer Stelle ein Boot so genau, dass ich manchmal aufpassen musste, dass ich den Text nicht überfliege. Deswegen hatte ich manchmal heftige Schwierigkeiten dran zu bleiben, einfach weil mir die Autorin zu ausufernd wurde. Letztendlich würde ich aber sagen, dass die Detailliebe sowohl positiv, als auch negativ ist. Zudem schafft sie es, Elise so lebendig zu gestalten, dass man auf jeder Seite mit ihr hofft und bangt und auch leidet. Die Menschen in dieser Zeit hatten es wahrlich nicht einfach, sie mussten so wichtige Dinge aufgeben, so viele Leute zurücklassen, die sie lieben und auch diese Gefühle kommen so gut rüber, dass es mir manchmal regelrecht die Kehle zugeschnürt hat, allein bei der Vorstellung so etwas durchmachen zu müssen. Manchmal muss ich aber gestehen, ging mir Elise auch ein bisschen auf die Nerven. Sie wirkte so naiv und verträumt (auch wenn sie natürlich ihre Familie vermisst und Angst um sie hat) und ich hatte öfters das Gefühl, sie versteht den Ernst der Lage nicht. Immer wieder gibt sie einem das Gefühl, dass doch alles nicht so schlimm und bestimmt ganz bald wieder vorbei ist. Vielleicht ist das auch ihre Art gewesen, damit umzugehen (praktisch Verdrängung) und vielleicht soll das auch genau so rüberkommen, trotzdem hat es mich stellenweise gestört. Was mir gut gefiel, war die Idee der Autorin, die Geschichte als eine Art Tagebuch darzustellen, denn immer wieder kommt die „alte“ Elise (die die Geschichte Jahre später erzählt, als alles schon vorbei ist) zu Wort, die ihre eigene Geschichte in Rückblenden erzählt. Das macht die Geschichte sehr lebendig und versprüht so ihren ganz eigenen Charme. Man darf das jetzt natürlich nicht so verstehen, dass die Kapitel wie Tagebucheinträge wirken, ganz so ist es nicht. Doch die Geschichte ist in der Tat aus der "Ich-Perspektive" erzählt und "Elise" sagt auch ganz zu Anfang und zum Ende, dass sie ihre Geschichte aufgeschrieben hat. Und als Leser merkt man sofort, dass man gerade, genau diese Geschichte vor sich hat. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen verwirrend, aber die, die das Buch kennen, werden wissen was ich meine, besser kann ich es irgendwie nicht formulieren! Ziemlich gestört hat mich die Tatsache, dass Elise ihre Eltern immer mit Vornamen anspricht. Ich konnte mich zwar nach einer Weile ganz gut daran gewöhnen, aber anfreunden konnte ich mich mit dieser Variante nie. Vorallem am Anfang musste ich immer überlegen, wer sich da jetzt mit wem unterhält, weil eben immer nur von den Vornamen die Rede war. Das hat mir das Lesen doch echt sehr erschwert und anstrengend gemacht. Das Ende hat mir gut gefallen, birgt es doch einen zufriedenstellenden Abschluss für alle Personen, allerdings ging es mir da auch etwas zu hektisch zu. In einem Moment spielt die Geschichte noch in den 40er Jahren und auf der nächsten Seite befindet man sich schon im Jahr 1984. Mehrfach musste ich lesen, ob an dieser Stelle nicht vielleicht ein Tippfehler vorliegt, da mich das echt total verwirrt hat und ich irgendwie mit der Geschwindigkeit der Autorin überhaupt nicht mitkam. Zum Cover muss ich noch sagen, dass ich es echt wunderschön finde. Die liebevollen Zeichnungen, die Sterne, der Mond machen das Cover zu einem echten Augenschmaus. Es hätte mich im Laden definitiv dazu animiert, mir das Buch näher anzusehen. Alles in allem ist die Geschichte auf ihre Art doch beeindruckend. Sie bietet einen wunderbaren Einblick in die 40er Jahre, in den 2. Weltkrieg und das ohne immer nur die Konzentration auf die Nazis zu legen, das hatte ich in der Schule wahrlich oft genug. Sie werden zwar das ein oder andere Mal erwähnt, bleiben aber mehr oder weniger im Hintergrund. Das Augenmerk liegt wirklich auf Elise und ihrer Geschichte und hier finde ich es sehr schön, wie die Autorin aufzeigt, dass der Krieg damals niemanden wirklich verschont hat, dass er bis in die kleinsten Dörfer und Ecken vorgedrungen ist und wie machtlos die Menschen damals dagegen waren. Das macht die Autorin wirklich klasse und beeindruckend, trotz allem kann das nicht ganz über die langatmigen Stellen hinweghelfen(vielleicht hätte man das Buch auch einfach ein bisschen kürzer machen können, dann hätte es evtl. weniger solcher Stellen gegeben), weswegen ich leider auch bei meiner Bewertung ein bisschen etwas abziehen muss. Fazit: Ein Buch, mit einem wunderschönen Cover, einer beeindruckenden, tollen Geschichte, die stellenweise leider sehr langatmig ist und mich deswegen ab und an vom Lesen abgehalten hat. Ansonsten ist das Buch allerdings wirklich lesenswert und hat durchaus seine Reize!

Zusätzliche Informationen

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