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Alina-K

vor 6 Jahren

Bewerbung zur Leserunde

Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Krieges verspricht eine Vielzahl von Ereignissen und Emotionen: Freud und Leid treffen aufeinander und das Leben der Betroffenen nimmt unerwartete Wendungen. So auch in "Als die Liebe von Elise kam" von Natasha Solomons, erschienen im Kindler Verlag.

Du kannst mehr als nur ein Leben leben. Im Frühling des Jahres 1938 kommt Elise Landau nach Tyneford House, einem Anwesen an der Südküste Englands. Die junge Jüdin aus wohlhabender Familie erwartet hier eine Anstellung als Hausmädchen. Eltern und Schwester musste sie in Wien zurücklassen. Über England weiß Elise nichts – nur, dass es ihr dort nicht gefallen wird. Doch tapfer poliert sie Silber und serviert Drinks, mit der Perlenkette ihrer Mutter unter der Schürze. Einziger Lichtblick: Kit, der Sohn des Hausherrn. Mit ihm erlebt sie ihre erste zarte Liebe – eine Liebe gegen die Konventionen. Dann erreicht der Krieg das beschauliche Dorset und beschwört Ereignisse herauf, die Tyneford House und seine Bewohner für immer verändern. Elise erkennt, dass sie keine andere Wahl hat, als ihr altes Leben komplett hinter sich zu lassen ...

Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier:
http://www.rowohlt.de/fm/131/Solomons_Elise.pdf

Außerdem gibt es einen Trailer zum Buch:
https://www.youtube.com/watch?v=LhCqxj-SonE&feature=player_embedded

Wir suchen ab sofort 25 Testleser für diesen anrührenden Roman über Liebe, Familie und ein neues Leben in einer völlig unbekannten Umgebung. Möchtest du die Geschichte von Elise kennenlernen und dich mit den anderen Lesern über das Buch austauschen? Hast du genügend Zeit zum Lesen und für das Schreiben einer abschließenden Rezension? Dann bewirb dich jetzt für ein Leseexemplar.

Beantworte dazu bis zum 01. April folgende Frage im Unterthema "Bewerbung zur Leserunde":

Wie würdest du reagieren, wenn du dein Zuhause und deine Familie verlassen müsstest? Welche Probleme kann solch eine Herausforderung mit sich bringen und wie würdest du dich diesen stellen?

Autor: Natasha Solomons
Buch: Als die Liebe zu Elise kam

Alina-K

vor 6 Jahren

Los gehts! :)

passionelibro

vor 6 Jahren

Bewerbung zur Leserunde

Na, da mach ich mal gerne den Anfang. Ich bin freiwillig gleich nach dem Abi von Süden nach Norden gezogen und hatte außer einem spärlichen Telefonkontakt und ganz wenigen Besuchen meiner Familie keinen Kontakt, mir ging es aber meist ziemlich gut dabei. Aber es ist auch verdammt hart so ganz alleine auf sich gestellt zu sein, man hat niemanden, man kennt sich nicht aus und wenn man Hilfe braucht ... Hier liegt auch die Herausforderung: Man sammelt seinen Mut, geht auf fremde Leute zu und versucht, Bekanntschaften zu knüpfen. Man läuft oder fährt durch die Gegend, um sie kennen zu lernen und man wird dabei stärker, man fühlt sich sicherer. Rückschläge gibt es immer, man muss versuchen positiv zu denken und immer offen für Alles und Alle zu sein, das hilft. Und das Leben geht weiter, egal was man in dem Augenblick denkt ....

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Traenenherz

vor 6 Jahren

Teil 6: Kapitel 23 - Ende

Liebe kennt kein Alter. ;)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Teil 6: Kapitel 23 - Ende
@Traenenherz

stimmt auch wieder ;)

Buchina

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Spät kommt sie, aber sie kommt:

http://www.lovelybooks.de/autor/Natasha-Solomons/Als-die-Liebe-zu-Elise-kam-872090733-w/rezension-948429643/

Caro1893x

vor 5 Jahren

Teil 5: Kapitel 18 - 22
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So hier kommt auch noch mein Fazit zu diesem Abschnitt. Besser spät als nie ;)
Ein sehr überraschender Abschnitt, da Kit stirbt. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Mir tut das für Elise wirklich sehr Leid, da sie nun die nächste Person verliert, die sie gern hat. Allerdings blieb bei mir die Frage hängen, warum Kit sooo dringend wieder aufs Wasser musste. Vorallem nach seiner Verletzung, wo er doch Elise hatte. Für mich selbst gibt es nicht schöners, als bei meinen Lieben zu sein, deswegen kann ich ihn da nicht ganz verstehen.
Der Krieg nimmt immer mehr zu und irgendwie schafft es das Buch stellenweise eine echt bedrückende Atmosphäre auszustrahlen. Ich denke da vorallem an so Dinge, wie die verhangenen Fenster usw. Diese Vorstellung find ich echt total bedrückend. Auch die Leere, die Kits Tod bei Elise, seinem Vater und auch im ganzen Haus hinterlässt, wird deutlich spürbar. Dies ist der Autorin wirklich gut gelungen.
Ansonsten muss ich zugeben, dass ich gerade nur sehr schwer mit dem Buch voran komme und auch deswegen erst jetzt poste. Zum Einen liegt das sicherlich auch an meiner allgemeinen Leseflaute, die mich schon seit ein paar Wochen fest im Griff hat. Zum Anderen aber auch daran, dass mich das Buch im Moment nicht mehr so richtig packt. Am Anfang war ich wirklich noch fasziniert von der Geschichte und der Atmosphäre. Im Moment ist das ein bisschen flöten gegangen. Ich finde zur Zeit geht die Geschichte ein bisschen schleppend voran. Es passiert mir auch einfach zu wenig.
Kit kommt zurück, Kit geht wieder, Kit ist tot und zwischendrin passiert im Prinzip nicht mehr, als dass Elise auf ihn wartet und ihm Haus hilft.
Die Sprache gefällt mir immernoch gut, allerdings passiert mir eben zu wenig und das ist auch der Grund, weswegen ich so langsam vorwärts komme.
Ich bin gespannt, was jetzt im letzten Drittel noch passiert, jetzt wo Kit nicht mehr da ist. Wie Mr.Rivers und Elise das wohl verkraften werden? Ich bin wirklich gespannt, denn alle Vorzeichen deuten daraufhin, dass die Geschichte kein gutes Ende nehmen wird.
Ob Elise ihre Eltern wohl wiedersehen wird? Ich befürchte ja eher, dass die den Krieg nicht überlebt haben und dann steht Elise wahrlich allein da.

Devilswife

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit

Nun ist meine auch endlich da:

http://www.lovelybooks.de/autor/Natasha-Solomons/Als-die-Liebe-zu-Elise-kam-872090733-w/rezension-951894552/

http://www.amazon.de/review/RH1SLJFV2BGQS/ref=cm_cr_pr_cmt?ie=UTF8&ASIN=3463405792&linkCode=&nodeID=&tag=#wasThisHelpful

Caro1893x

vor 5 Jahren

Teil 6: Kapitel 23 - Ende
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Nun habe auch ich endlich endlich das Buch fertig gelesen. Es tut mir wirklich wahnsinnig Leid, dass es so lange gedauert hat, aber irgendwie hatte ich zwischendrin mehrere Hänger.

Einerseits fand ich das Buch wirklich toll, von der Sprache her sehr schön, sehr schöne detailierte Landschaftsbeschreibungen und auch sonst sehr viel liebe zum Detail.

Aber immer wieder zwischendrin fand ich die Geschichte dann auch ein bisschen langamtig. Zwar endet die Geschichte für Elise mehr oder weniger positiv, aber trotz allem bleibt sie tragisch. Natürlich ist diese Tragik sehr passend für die Zeit, in der die Geschichte spielt und passend zu der Thematik, alles andere als Tragik wäre komisch. Aber trotzdem war es schon hart, wen Elise letztendlich alles verloren hat. Ihre Eltern, ihren Verlobten.

Das Ende ging mir dann auch ein bisschen schnell. Zuerst erfährt Elise, dass Anna tot ist, dann heiratet sie schon Mr. Rivers und dann macht das Buch einen Riesensprung und der Leser befindet sich im Jahr 1984. Ich musste wirklich ein paar Mal lesen um sicher zu gehen, dass da wirklcih 1984 steht. Wenn man überlegt, dass das Buch 1940-45 spielt und Elise da 16/17 war und über 40 Jahre später ja schon fast 60 ist, muss Mr. Rivers ja schon 80 oder so sein. Da ging mir der Sprung ein bisschen zu schnell.

Die Heirat mit Mr. Rivers hat mich auch sehr überrascht, aber irgendwie war das rückblickend klar, dass es so weit kommt. Denn bei Mr. Rivers bekommt man das Gefühl, dass er schon lange mehr für Elise empfindet. Schön, dass die beiden noch zueinander gefunden haben. So endet die Geschichte für Elise trotz aller Tragik schön und zufriedenstellend.

Ich werde jetzt noch meine Rezension verfassen und posten und entschuldige mich nochmal in aller Form für mein Versäumnis, das Buch schneller zu lesen! Es tut mir wirklich sehr Leid!

Caro1893x

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit

Meine Rezi ist nun auch fertig! Sorry nochmal für die Verzögerung!
Zum Inhalt:
Elise ist Jüdin und wohnt in Österreich, zu der Zeit als die Nazis die Macht ergreifen und der 2. Weltkrieg ausbricht. Um ihr Leben zu schützen, beschließen ihre Eltern sie als Dienstmädchen nach England zu schicken. Schweren Herzens macht sie sich auf und verlässt ihre Eltern und ihre Schwester, in der Hoffnung sie bald wiederzusehen. Zunächst hat Elise wahnsinnige Schwierigkeiten sich in England zurecht zu finden und heimisch zu fühlen, doch nach kurzer Zeit schon findet sie Freunde und versteht sich auch mit dem Sohn des Hausherren sehr gut. Sie erledigt ihre Aufgaben, mal mehr, mal weniger zur Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten und ist weit weg von jedem Krieg und jeden Kämpfen. Einzig ihre Eltern und ihre Schwester fehlen zu ihrem Glück. Und dann, ja dann kommt der Krieg auch nach England und plötzlich ist nichts mehr wie es war...

Meine Meinung:
"Als die Liebe zu Elise kam" ist mal wieder ein Buch bei dem ich sehr zwiegespalten bin. Es bietet einerseits wahnsinnig viele schöne Momente, die man nur so verschlingen möchte, doch auf der anderen Seite hat es leider auch wieder einige langatmige Momente, die der Grund sind, wieso ich relativ lange für das Buch gebraucht habe.

Die Liebe zum Detail der Autorin gibt der Geschichte einen ganz besonderen "Touch". Sie hat eine Art zu schreiben, die wirklich sehr speziell und besonders ist. Sie beschreibt manche Dinge so, dass man das Gefühl bekommt selbst dort gewesen zu sein, die Dinge mit eigenen Augen gesehen zu haben.

Was die Autorin ebenfalls mit ihrer Sprache schafft, ist genau die Zeit zu treffen, in der die Geschichte spielt. Man fühlt sich wirklich ins Jahr 1940 versetzt, was sicherlich auch wieder mit der Detailliebe der Autorin zu tun hat.

So schön diese Beschreibungen auch sind, so langatmig machen sie das Buch stellenweise leider auch. Die Autorin beschreibt z.B. an einer Stelle ein Boot so genau, dass ich manchmal aufpassen musste, dass ich den Text nicht überfliege. Deswegen hatte ich manchmal heftige Schwierigkeiten dran zu bleiben, einfach weil mir die Autorin zu ausufernd wurde. Letztendlich würde ich aber sagen, dass die Detailliebe sowohl positiv, als auch negativ ist.

Zudem schafft sie es, Elise so lebendig zu gestalten, dass man auf jeder Seite mit ihr hofft und bangt und auch leidet. Die Menschen in dieser Zeit hatten es wahrlich nicht einfach, sie mussten so wichtige Dinge aufgeben, so viele Leute zurücklassen, die sie lieben und auch diese Gefühle kommen so gut rüber, dass es mir manchmal regelrecht die Kehle zugeschnürt hat, allein bei der Vorstellung so etwas durchmachen zu müssen.

Manchmal muss ich aber gestehen, ging mir Elise auch ein bisschen auf die Nerven. Sie wirkte so naiv und verträumt (auch wenn sie natürlich ihre Familie vermisst und Angst um sie hat) und ich hatte öfters das Gefühl, sie versteht den Ernst der Lage nicht. Immer wieder gibt sie einem das Gefühl, dass doch alles nicht so schlimm und bestimmt ganz bald wieder vorbei ist. Vielleicht ist das auch ihre Art gewesen, damit umzugehen (praktisch Verdrängung) und vielleicht soll das auch genau so rüberkommen, trotzdem hat es mich stellenweise gestört.

Was mir gut gefiel, war die Idee der Autorin, die Geschichte als eine Art Tagebuch darzustellen, denn immer wieder kommt die „alte“ Elise (die die Geschichte Jahre später erzählt, als alles schon vorbei ist) zu Wort, die ihre eigene Geschichte in Rückblenden erzählt. Das macht die Geschichte sehr lebendig und versprüht so ihren ganz eigenen Charme. Man darf das jetzt natürlich nicht so verstehen, dass die Kapitel wie Tagebucheinträge wirken, ganz so ist es nicht. Doch die Geschichte ist in der Tat aus der "Ich-Perspektive" erzählt und "Elise" sagt auch ganz zu Anfang und zum Ende, dass sie ihre Geschichte aufgeschrieben hat. Und als Leser merkt man sofort, dass man gerade, genau diese Geschichte vor sich hat. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen verwirrend, aber die, die das Buch kennen, werden wissen was ich meine, besser kann ich es irgendwie nicht formulieren!

Ziemlich gestört hat mich die Tatsache, dass Elise ihre Eltern immer mit Vornamen anspricht. Ich konnte mich zwar nach einer Weile ganz gut daran gewöhnen, aber anfreunden konnte ich mich mit dieser Variante nie. Vorallem am Anfang musste ich immer überlegen, wer sich da jetzt mit wem unterhält, weil eben immer nur von den Vornamen die Rede war. Das hat mir das Lesen doch echt sehr erschwert und anstrengend gemacht.

Das Ende hat mir gut gefallen, birgt es doch einen zufriedenstellenden Abschluss für alle Personen, allerdings ging es mir da auch etwas zu hektisch zu. In einem Moment spielt die Geschichte noch in den 40er Jahren und auf der nächsten Seite befindet man sich schon im Jahr 1984. Mehrfach musste ich lesen, ob an dieser Stelle nicht vielleicht ein Tippfehler vorliegt, da mich das echt total verwirrt hat und ich irgendwie mit der Geschwindigkeit der Autorin überhaupt nicht mitkam.

Zum Cover muss ich noch sagen, dass ich es echt wunderschön finde. Die liebevollen Zeichnungen, die Sterne, der Mond machen das Cover zu einem echten Augenschmaus. Es hätte mich im Laden definitiv dazu animiert, mir das Buch näher anzusehen.

Alles in allem ist die Geschichte auf ihre Art doch beeindruckend. Sie bietet einen wunderbaren Einblick in die 40er Jahre, in den 2. Weltkrieg und das ohne immer nur die Konzentration auf die Nazis zu legen, das hatte ich in der Schule wahrlich oft genug. Sie werden zwar das ein oder andere Mal erwähnt, bleiben aber mehr oder weniger im Hintergrund. Das Augenmerk liegt wirklich auf Elise und ihrer Geschichte und hier finde ich es sehr schön, wie die Autorin aufzeigt, dass der Krieg damals niemanden wirklich verschont hat, dass er bis in die kleinsten Dörfer und Ecken vorgedrungen ist und wie machtlos die Menschen damals dagegen waren. Das macht die Autorin wirklich klasse und beeindruckend, trotz allem kann das nicht ganz über die langatmigen Stellen hinweghelfen(vielleicht hätte man das Buch auch einfach ein bisschen kürzer machen können, dann hätte es evtl. weniger solcher Stellen gegeben), weswegen ich leider auch bei meiner Bewertung ein bisschen etwas abziehen muss.

Fazit:
Ein Buch, mit einem wunderschönen Cover, einer beeindruckenden, tollen Geschichte, die stellenweise leider sehr langatmig ist und mich deswegen ab und an vom Lesen abgehalten hat. Ansonsten ist das Buch allerdings wirklich lesenswert und hat durchaus seine Reize!

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