Nathalie C. Kutscher Claire

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Inhaltsangabe zu „Claire“ von Nathalie C. Kutscher

Claire Sawyer zieht 1919 nach New York, um Kunst zu studieren. Mit ihrer Kommilitonin Josephine, die das genaue Gegenteil der etwas zurückhaltenden Claire ist, schließt sie schnell Freundschaft. Und obwohl die beiden eine Liebesbeziehung eingehen, ahnt Claire, dass Josephine dunkle Geheimnisse in sich trägt. Immer wieder bringt sich die temperamentvolle Jo in Schwierigkeiten, bis sie sogar Claires Leben zu zerstören droht. Welche Rolle spielt der Mafiaboss Vinnie de Marco? Das erfährt Claire, als es fast zu spät ist und Josephine Hals über Kopf New York und damit auch ihre Liebe verlässt. Eine Liebesgeschichte, die in den wilden Zwanzigern beginnt, die Jahrzehnte überdauert und den Kampf zweier Frauen schildert, ihren Platz im Leben zu finden.

Die Geschichte ist unglaublich berührend...

— winniehex
winniehex

Eine sehr schöne und sanfte Erzählung über die Liebe zwischen 2 Frauen!

— Alentschik
Alentschik

Eine emanzipierte Frau Anfang letztes Jahrhundert - wunderbar

— Lottewoess
Lottewoess

3 1/2 Sterne

— Sagittaria
Sagittaria

Ein wundervoller Roman mit viel verbotenem zur Damaligen Zeit.

— Any91
Any91

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  • Liebe zweier Frauen zu einander in den 1920-iger Jahren

    Claire
    DaniellePatr

    DaniellePatr

    29. August 2017 um 09:31

    Zum Buch bin ich über ein Gewinnspiel gekommen, was mich sehr gefreut hat, da ich es sowieso lesen wollte.Die Story handelt von Claire, einer Frau, die in den 1920-iger Jahren gelebt hat. Die Leser erhalten einen Einblick in die Lebensumstände zur damaligen Zeit, die geschichtlichen Hintergründe, die Kriminalität, Rassismus, gleichgeschlechtliche Liebe, aber vor allem den gesellschaftlichen Stand der Frau. Der Kampf der Frauen um Gleichberechtigung wird gut dargestellt. Mehr möchte ich auf den Inhalt nicht eingehen, dieser wurde bereits umfassend in den anderen Rezensionen erläutert.Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Bilder entstehen vor dem geistigen Auge und lassen beim Lesen eintauchen in eine Welt aus früherer Zeit.Mir persönlich hat die Geschichte überaus gut gefallen. Manchmal waren mir die Zeitsprünge zwar etwas zu groß und heftig. Daher meine Anregung an die Autorin, vielleicht ein Familienepos daraus zu machen - Themen gibt es in der Story genug dafür.Alles in Allem jedoch eine klare Leseempfehlung meinserseits  

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  • Gefühle, Frauen, 20er und ein Traum....

    Claire
    winniehex

    winniehex

    16. August 2017 um 22:06

    Es geht um eine lesbische Liebesgeschichte in den goldenen 20er Jahren in Amerika. Claire eine junge Frau die ihren großen Traum der Malerei durchsetzen möchte, was zur diesem Zeitpunkt sehr schwierig ist. Es ist auch die Zeit der Suffragetten, eine Frauengruppe die für Frauen und ihre Recht einstehen wollten. Claire lernt Jo kennen, mit der Sie auch eine Art erotische Zuneigung entwickelt. Jo ist aber Claires Motivator und unterstützt Sie in vielerlei Hinsichten. Aber Claire geht ihren Weg, trotzdem die Hürden für Sie zum Teil sehr hoch sind. Das Buch erzählt eine unglaublich spannende Story in einer Zeit die wir nur aus Geschichtsbüchern kennen. Nicht alles war so golden wie es uns erzählt wurde, gerade das weibliche Geschlecht musste sehr um die Emanzipation, Ihre sexuellen Neigungen (auch die Männer) und ihr Recht kämpfen. Leider ging es auch um eine hohe Kriminalität während dieses Zeitraums. Ich finde, dass die Autorin ein unglaublich tolles Bild über diesen Zeitraum geschaffen hat, die Vorstellung die sich bei mir gebildet fand ich toll. Da ich so richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Das Cover finde ich übrigens sehr gelungen zu diesem Buch und zur der Zeitgeschichte, ich hoffe Frau Kutscher verfasst mehr solcher tollen Geschichten. Das Buch bekommt von mir mehr als nur eine Leseempfehlung! Ich Danke der Autorin für das Rezi-Exemplar und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg

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  • Leserunde zu "Claire" von Nathalie C. Kutscher

    Claire
    Nathalie73

    Nathalie73

    Die Malerin Claire Sawyer geht 1919 zum Studieren nach New York. Schnell freundet sie sich mit Josephine an, die das genaue Gegenteil der schüchternen Claire ist. Obwohl die beiden sich näher kommen, ahnt Claire, dass Josephine Geheimnisse hat, die ihrer Beziehung immer wieder im Weg stehen. Um ihre Liebe dennoch aufrechtzuerhalten, verheiratet sich Claire mit einem Mann, doch ihr Leben wird immer wieder auf den Kopf gestellt, nicht zuletzt deswegen, weil Josephine sich in den Kreisen der Mafia aufhält.Eine Liebesgeschichte, die in den wilden Zwanzigern beginnt und Jahrzehnte überdauert.

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    • 110
  • Liebe ist manchmal schwer

    Claire
    Lottewoess

    Lottewoess

    02. August 2017 um 10:57

    Mit diesem Roman hat die Autorin ein schönes Bild der Zwanziger Jahre in den USA aufleben lassen. Claire, ein junger Freigeist, möchte sich nicht dem Frauenbild der damaligen Zeit unterordnen. Sie möchte malen, selbständig sein und auf gar keinen Fall das schmückende Anhängsel eines Mannes sein. Unterstützt von ihrer Schwägerin Melanie erlauben ihr die Eltern schließlich, die Kunsthochschule in New York zu besuchen. Sie lernt Josephine kennen, dunkelhäutig, lebenslustig und scheinbar unabhängig. Die beiden verlieben sich – doch Claire muss erkennen, dass Jo nicht ganz so frei ist, wie es den Anschein hat. Und so trennen sich ihre Wege. Claire muss heiraten, doch ihre Ehe ist unglücklich …Eine hochinteressante Lebensgeschichte, mir gefiel besonders, dass Claire kein ‚heiliger Charakter‘ ist, sondern durchaus ihre Schwächen hat. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet, allen voran ihre Schwägerin Melanie , die sich als außerordentlich starke Persönlichkeit, die sich mit aller Kraft für benachteiligte Frauen einsetzt, die zu jener Zeit vielfach den Launen der Männer ausgesetzt waren. Josephine hingegen blieb für mich teilweise unverständlich. Das lag auch daran, dass das Buch in Ich-Perspektive geschrieben ist und daher die Gedanken der anderen Personen im Dunkeln blieben. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Dialoge gewünscht, beispielsweise als ihr Ehemann erfuhr, dass Claire eine andere Frau liebt. Oder warum sie während ihrer Ehe nicht weiter gemalt hat und nur ihrem Mann die Schuld gibt, er hätte sie nicht gefördert.Auch der Schluss hätte durchaus ein paar Seiten mehr vertragen, da ging schon alles recht schnell. Dennoch ein genussvoller Lesehappen, den frau sich nicht entgehen lassen sollte.

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  • Über Frauen

    Claire
    Sagittaria

    Sagittaria

    01. August 2017 um 22:09

    Das Buch 'Claire' von Nathalie C. Kutscher ist ein historischer Roman, der sich mit dem Leben von Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigt.  Claire, die einzige Tochter der Familie, darf Kunst studieren, trotz des Wiederstandes der konservativen Mutter. Sie merkt schnell das sie sich von Frauen angezogen fühlt, was Ihrem Leben weitere Probleme verursacht. Wir folgen Claire bis in die 1960 Jahre. Dabei werden immer wieder Probleme die Frauen in der Gesellschaft der damaligen Zeit hatten, sowie die speziellen Probleme der lesbischen Claire beschrieben und diskutiert.Leider wechselt die Erzählweise zwischen die einzelnen Abschnitte. Manche Abschnitte die man gekürzt hätte beschreiben können, werden ausgeschmückt, dann wird duch andere Passagen schnell durch geschrieben.Einige Stellen waren desweiteren leider auch vorhersehbar.Im ganzen war es doch ein interessantes Buch über Problematiken der damaligen Gesellschaft udn die Frauen die darunter leiden mussten.

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  • Ein sehr verwegener, leicht zu lesender Roman

    Claire
    Any91

    Any91

    28. July 2017 um 21:46

    Das Cover ist ein Traum <3 Als ich es sah, war es sofort um mich geschehen und ich wollte dieses Buch haben! Und ich hatte die Ehre es zu lesen...Klappentext:Die Malerin Claire Sawyer geht 1919 zum Studieren nach New York. Schnell freundet sie sich mich Josephine an, die das genaue Gegenteil der schüchternen Claire ist. Obwohl die beiden sich näher kommen, ahnt Claire, dass Josephine Geheimnisse hat, die ihrer Beziehung immer wieder im Weg stehen. Um ihre Lieber dennoch aufrechtzuerhalten, verheiratet sich Claire mit einem Mann, doch ihr Leben wird immer wieder auf den Kopf gestellt, nicht zuletzt deswegen, weil Josephine sich in den Kreis der Mafia aufhält.Eine Liebesgeschichte, die in den wilden Zwanzigern beginnt und Jahrzehnte überdauert.Meinung:Die Geschichte um Claire und Josi ist wirklich grandios... verrucht und verwegen. In dem Roman werden Probleme aufgegriffen, die es zur damaligen Zeit gab..um nur ein paar Beispiele zu nenne: Frauen die sich emanzipieren, schwarze Frauen, gleichgeschlechtliche Beziehungen...Mir hat der Roman wirklich sehr gut gefallen, und ich liebe Romane aus dieser Zeit. Es liest sich sehr flüssig und macht Spaß der Handlung zu folgen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und man kann sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen. Ich kann das Buch jedem empfehlen!! Volle verdiente 5 Sterne :)

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  • Nacherzählung des Lebens einer jungen Frau im Wandel der Zeiten

    Claire
    SimoneB

    SimoneB

    21. July 2017 um 13:39

    Tolles Setting, spannende Charaktere, oberflächliche UmsetzungClaire von Nathalie C. Kutscher erzählt die Geschichte der Protagonistin, die im Jahr 1900 geboren wird, bis in den späten Sechzigerjahre hinein. Die Hauptthemen des Romans sind Selbstverwirklung der Frauen, gesellschaftliche Akzeptanz, Zugeständnisse an ihre Zeit und natürlich die lesbische Beziehung, die Claire zu ihrer Kommilitonin an der Kunsthochschule, Jo, aufbaut.Das Cover ist geschmackvoll, sagt wie der Titel selbst nicht viel aus, passt aber akzeptabel zur Geschichte.Die Person von Claire ist nachvollziehbar geschrieben, sie ist keine idealistische Frauenrechtlerin wie ihre beste Freundin, kein unverbesserlicher Freigeist wie ihre Geliebte, und auch nicht altbacken und traditionalistisch wie ihre liebende Mutter, sondern eine Frau, die einfach nur versucht, ein gutes Leben zu führen. Ich fand sie nachvollziehbar geschrieben. Was mich an diesem Roman sehr gestört hat, war die unglaublich kurze und oberflächliche Zusammenfassung zahlreicher Ereignisse. Ein Schlüsselmoment für Claire ist beispielsweise, als sie mit Jo verbotenerweise während der Prohibition feiern geht und in eine Razzia gerät. In gerade einmal drei, vier distanzierten Sätzen wird abgehandelt, wie die Polizei in den Raum stürmt und sie alle gefangen genommen und zum Revier transportiert werden. Dies zusammen mit ihrer Rettung aus der Situation und den daraus folgenden Konsequenzen umfasst vielleicht gerade einmal zwei Seiten.Genauso werden lange, wichtige Abschnitte ihres Lebens in einer kurzen Berichtform zusammengefasst. Wir erleben nicht, was mit Claire passiert, es wird uns nur das Ereignis mitgeteilt, als wäre es eine Kurzbiographie. Hier sehe ich viel verschenktes Potential! Dieser Roman konnte locker doppelt oder dreimal so lang sein und viel tiefer ins Geschehen hinein führen. Noch dazu gibt es viele Rückblenden, die den distanzierten Stil noch verstärken.Ich mochte das Buch trotzdem sehr, und man merkt der Autorin an, dass es ihr ein starkes persönliches Anliegen war, die Botschaft von der Befreiung der Frau zu vermitteln. Dies ist ihr gelungen, ebenso wie die Darstellung der Zeit (oder vielmehr Zeiten) in denen der Roman spielt.Mein Fazit: Eine tolle Idee, faszinierende Charaktere und eine Story, die zu einer Familiensaga getaugt hätte, werden hier leider auf viel zu wenig Seiten abgehandelt. Ich hatte trotzdem sehr viel Spaß beim Lesen und gebe 4/5 Sternen.

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  • starke Frauen im 20. Jahrhundert

    Claire
    Chrummy

    Chrummy

    08. July 2017 um 19:49

    Nathalie C. Kutscher ist unter verschiedenen Pseudonymen und in diversen literarischen Genres, unter anderem Dark Fantasy, Thriller, Erotik, vertreten. „Claire“ ist ein historischer Roman, welcher das Leben und Wirken starker junger Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufzeigt. Claire, die einzige Tochter der Familie wird in ihrer Kindheit und Jugend stark von ihrer konservativ eingestellten Mutter geprägt. Als Michelle, die junge, selbstsichere und moderne Angetraute ihres Bruders, in ihr Leben tritt, stehen für Claire grosse Veränderungen bevor. Michelle zeigt ihr den Weg in eine neue Welt. Eine Welt, in welcher Frauen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Claires Wunsch Kunst zu studieren, wird von ihren Eltern erfüllt und so zieht sie vom beschaulichen Boston ins grosse, weltoffene, aufregende New York. Bereits vor ihrem Umzug, hat Claire festgestellt, dass sie sich von Frauen angezogen fühlt und in ihrer Zimmergenossin Josephine findet sie die grosse Liebe. Eine Liebe, für die es sich zu kämpfen lohnt, obwohl in den 1920er Jahren eine lesbische Beziehungen alles andere als einfach war. Die Idee, die Geschichte eines lesbischen Paares zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit all ihren Hürden und Schwierigkeiten zu erzählen, ist anregend. Kutscher zeigt dabei nicht nur die Probleme auf, welche sich einem homosexuelles Paar stellen, sondern allgemein die Stellung der Frau zur damaligen Zeit und die langsame Loslösung von festgefahrenen Rollenbildern. Der Weg der schüchternen und zu Beginn etwas naiven Claire zu einer selbstbewussten und starken Frau wird liebevoll und anschaulich dargestellt. Die Tatsache, dass Claire als Ich-Erzählerin fungiert, erlaubt uns einen Einblick in ihre Gedanken und Emotionen. Der Leser teilt ihre Ängste, Wünsche, Freuden und Geheimnisse und kann sich so gut in sie hereinversetzen und sich mit ihr identifizieren. Die Sprache ist einfach gehalten und spiegelt so gut Claires Hintergrund. Die Sätze wirken zum Teil etwas holprig, was vor allem an der manchmal ungewöhnlichen und schwerfälligen Syntax liegt. Zahlreiche Tipp- und Grammatikfehler erschweren das Lesen stellenweise zusätzlich. Claires Leben wird bis in die 1960er Jahre verfolgt, was nicht ohne Auslassungen geschehen kann. Dennoch wäre an einigen Stellen eine ausführlichere Darstellung wünschenswert gewesen. Der Klappentext erwähnt, dass sich Josephine in Mafia Kreisen aufhält. Auch da wäre eine eingehendere Beschreibung, welche über die oberflächlich gehaltene Erwähnungen der Mafia hinausgeht, schön gewesen. Das Buch zeigt die Geschichte von Claire und Josephine auf eine liebevolle Art und Weise auf. Der Schluss ist mir persönlich zu pathetisch. Die gesamte Frauenbewegung(en) auf diese eine Generation zu projizieren und die Zurschaustellung der weltoffenen, amerikanischen Gesellschaft der 1960er Jahre sind hier etwas übertrieben. Dennoch bleibt es eine schöne Geschichte, aus der man jedoch mehr hätte machen können.

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  • Claire , die wilden Zwanziger zusammen mit Josephine...

    Claire
    Mamaofhannah07

    Mamaofhannah07

    07. July 2017 um 23:58

    "Claire", ein Roman mit dem Hauch der 20iger Jahre in Amerika, geschrieben von Natalie C. Kutscher. Dieses einmalige, wunderschöne Cover des Buches hat mich angezogen. Es stellt die beschrieben Passagen über die Malerei und Kunst, sowie das intensive Gefühlsleben der Protagonistin dar. Ich bin froh, in die Welt von Claire eintauchen zu dürfen. Eine Frau, die ihren Weg geht, anfangs behütet, schüchtern, unsicher, lernend, neugierig mit immer festeren Schritten. Trotz oder gerade wegen ihrer kontrollierten Kindheit und Jugend, weiß Claire genau, was sie möchte. Immer wieder sind es Frauen, die Claire den Weg weisen und ihr zur Seite stehen. Da ist zuerst ihre biedere Mutter, die an alten Traditionen festhält und der modernen Welt skeptisch gegenüber steht. Michelle, die mit der Zeit geht, ja ihr um einiges voraus ist, sich auf das Abenteuer der zwanziger Jahre einlässt und Claire entstaubt. Und Josephine, genannt Jo, ein Freigeist, geheimnisvoll, exotisch, temperamentvoll, die wegweisend für Claires ganzes Leben sein wird. Die Wege dieser beiden unterschiedlichen Frauen kreuzen sich, nachdem Claire 1919 aus Bosten aufbricht um ein Kunststudium an der Akademie in New York zu beginnen. Bald entsteht eine Freundschaft und daraus eine intensive Liebesgeschichte, die ein ganzes Leben lang andauern wird. Nicht immer leicht ist diese Liebe mit Höhen und Tiefen, oft schwierig, doch mit einer Zielstrebigkeit und Kraft, die mich beeindruckt hat. Jo begibt sich in Gefahr und verkehrt in dubiosen Kreisen. Durch ihren Lebensstil bringt sie auch ihre beste Freundin und Geliebte in Gefahr. Claire erwächst aus allen Widrigkeiten als stolze erwachsene Frau. Sie schafft es auf eigenen Beinen zu stehen. Rückblickend erkennt sie die Notwendigkeit ihres Handels und das Positive ihres Lebens. Die Rolle der Frau und der Wandel der damalige Zeit beschreibt die Autorin anhand der verschiedenen Charaktere sehr gut. Auch die Konflikte zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung werden angerissen. Umstände und Gegebenheiten, die in dieser Zeit eine Rolle spielen werden berücksichtigt. Fazit: Ein bewegender Frauenroman, der es geschafft hat mich zu fesseln und im Innersten zu berühren. Eine klare Leseempfehlung!

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  • Eine bemerkenswerte Frauen-(Pionier)-Geschichte mit durchdachter Story

    Claire
    Melanie_Priesnitz

    Melanie_Priesnitz

    07. July 2017 um 12:33

    Als Frau kann man gar nicht anders, als von diesem Buch gerührt zu sein. Nathalie C. Kutscher beschreibt das Leben ihrer Protagonistin - von Claire. Obgleich aus gutem Hause und mit künstlerischem Talent gesegnet, ist deren Leben mehr als nur kompliziert. Als Frau ihren Platz in der Gesellschaft der damaligen Zeit (20er) zu behaupten, scheint schon schwer genug - aber zudem eine lesbische Liebe mit einer Individualistin leben zu wollen...das alles zusammen würde auch Menschen heute, 100 Jahre später, vor unglaubliche Herausforderungen stellen.Die Autorin schreibt sprachlich stark mit wunderschönen Umschreibungen, in die man sich fallen lassen kann.Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, was Fluch und Segen zugleich ist. Zum einen fesselte mich die Story und ich wurde quasi hineingesogen - zum anderen hätte ich mir manche Passagen ausführlicher gewünscht, um das Leseerlebnis noch mehr auskosten zu können.Die Autorin schafft es, dass man sich mit Claire identifiziert, mit ihr mitfiebert und mitleidet.Grundsätzlich erinnert dieses Buch auf sanfte Weise an die Pionierarbeit starker Frauen in vergangenen Zeiten, von denen wir (Frauen) heute profitieren - und was nicht vergessen werden sollte.

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  • Eine bemerkenswerte Frauengeschichte!

    Claire
    EstherNovalis

    EstherNovalis

    30. June 2017 um 10:29

    In diesem neuen Roman von Nathalie C. Kutscher wird man behutsam an eine Liebesbeziehung ganz besonderer Art herangeführt, wenn man den historischen Hintergrund des beginnenden 20. Jahrhunderts berücksichtigt. Denn die goldenen Zwanziger waren doch noch nicht so golden, dass sie eine lesbische Liebe ohne Weiteres toleriert hätten. Claire und Jo lernen sich kennen und lieben und die Autorin versteht es gut, den Kampf und auch die Zweifel um ihre Beziehung mit allen denkbaren Verwicklungen, über die Jahrzehnte nachzuempfinden. Nebenbei bekommt man einen Einblick in die Epoche: Mafia, New York, Kunstgeschichte, Zeitgeist. Das ist alles gut recherchiert und sehr glaubwürdig beschrieben. Absolute Leseempfehlung!

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