Happy Healthy Food

von Nathalie Gleitman 
4,3 Sterne bei54 Bewertungen
Happy Healthy Food
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Sehr schöne Aufmachung, aber viele exotische Zutaten

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Tolle Ideen zum nachmachen für Leute mit Intoleranzen bei Lebensmitteln!

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Inhaltsangabe zu "Happy Healthy Food"

Unverträglichkeiten erkennen und heilen
Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten spitzen sich oft im Laufe des Lebens zu, wenn man sie missachtet. Jeder 10. Betroffene erkrankt irgendwann in einer Weise, dass er seine Ernährung konsequent umstellen muss. So erging es auch Nathalie Gleitman, der jungen deutsch-israelischen Marketing-Studentin und lebensfrohen Globetrotterin mit wechselnden Wohnsitzen in München, London und Tel Aviv. Aber auf alles einfach zu verzichten, kam für sie nicht infrage. Also setzte sie sich daran, aus der Not eine Tugend zu machen und aus gut verträglichen Lebensmitteln leckere, abwechslungsreiche Rezepte zu entwickeln, die zu ihrem Lifestyle passen und im Alltag Spaß machen. „Ich habe diese Einschränkung gebraucht, um eine unglaubliche Vielfalt neu zu entdecken. Für mich war das ernährungstechnisch ein Glücksfall.“
Ihre schwerwiegenden Beschwerden waren bereits nach wenigen Tagen abgeklungen. Schnell verbreiteten sich diese Nachrichten in den sozialen Medien. Unzählige Menschen baten sie plötzlich um ihre Hilfe und Rezepte. Den Betroffenen wieder Beschwerdefreiheit und vor allem Lebenslust zurückzugeben, war genau ihr Ding. Kurz entschlossen beendete sie ihr Studium mit dem Bachelor und sattelte konsequent um. Für ihr erstes Buch hat sie über 100 Rezepte entwickelt, die bei Histamin-, Gluten- oder Laktose-Intoleranz schnell helfen. Verschwinden die Beschwerden auch bei Ihnen bereits innerhalb weniger Tage, ist das ein deutlicher Hinweis auf eine mögliche Unverträglichkeit als Ursache ungeklärter Beschwerden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954531264
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Becker Joest Volk Verlag
Erscheinungsdatum:17.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Julitraums avatar
    Julitraumvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöne Aufmachung, aber viele exotische Zutaten
    Sehr schöne Aufmachung, aber viele exotische Zutaten

    Die Verfasserin dieses Kochbuchs hatte schon mit Anfang 20 mit vielen gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen. Es ging ihr richtig schlecht. Dann wurde bei ihr eine Histaminintolerenz diagnostiziert und daher beschäftigte sie sich stärker mit ihrer Ernährung. Sie begann, Rezepte zu entwickeln, die histamain- und laktosefrei sind. Diese stellt sie auch auch ihrem deutsch und englischssprachigen Blog vor. Da sie selbt in Deutschland, Israel und England gelebt hat, sind ihre Rezepte dementsprechend auch international ausgelegt. Dies bedeutet jedoch auch, daß man für viele der in diesem Kochbuch gelisteten Rezepte die meisten Zutaten nicht unbedingt zu Hause hat.

    Das Buch ist wirklich von ganz hervorragender Ausstattung und Aufmachung. Der Einband ist sehr stark und fest, die Seiten aus Papier sind kräftig und reißen auch bei öfteren Blättern nicht ein. Das Buch ist sehr schön mit vielen Fotos der Gerichte und auch der Verfasserin des Buches ausstaffiert. Die Bilder der jungen Autorin, die sicherlich sehr fototauglich ist, haben mich jedoch sehr irritiert. Es sind nun wirklich nicht wenige Fotos und sie posiert in der Regel auch in recht knapper Kleidung und wirkt lebensfroh, gesund und voller Elan. Doch was haben so viele Bilder von ihr in einem Kochbuch zu suchen? Vielleicht aber wollte der Verlag dem Leser vermitteln, daß die Rezepte zu solchen einem Aussehen und solch einer Vitalalität führen und den Kaufanreiz des Buches steigern?

    Das Buch umfasst gut 250 Seiten. Es gibt ein Rezeptregister und ein Lebensmittelregister, was mir gut gefallen hat. Auch die einleitenden Worte der Autorin weckten mein Interesse, denn das Thema Ernährung und Unverträglichkeiten interessiert mich sehr und betrifft auch mich bei einigen Lebensmitteln.

    Die Rezepte sind durchweg sehr ansprechend bebildert und ihre Beschreibung gut erklärt. Die Rezepte sind allerdings nicht für jeden etwas, da sie doch fast überwiegend auf recht exotischen und nicht unbedingt regionalen Zutaten aufbauen, die zum einen immer zugekauft werden müssen und zum anderen aufgrund ihrer Herkunft nicht unbedingt günstig sind und teilweise meiner Meinung nach auch belastet sind. Da habe ich dann leider meine Vorbehalte. Das eine oder andere Rezept konnte mich aber schon begeistern und daher vergebe ich gerne noch 3 Sterne. Es ist eben ein etwas spezielleres Kochbuch.

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    leshannavor einem Jahr
    Endlich ein gutes Buch bei Histaminunverträglichkeit

              Ich war lange auf der Suche nach einem guten und umfangreichen Buch über Rezepte für Histaminunverträglichkeit. Von der Autorin wird anfangs sehr anschaulich der eigene Leidensweg beschrieben, bis sie für sich herausfand, woran sie leidet. Genauso erging es mir und ich fühlte mich in allem bestätigt, was sie schreibt.
    Die Rezepte sind durchgehend leicht nachzukochen und haben mich auf viele neue Ideen gebracht. Besonders der Verzicht auf Tomaten und Tomatensaucen fällt wirklich schwer und auch hier bietet Nathalie Gleitmann einige Alternativen.
    Gut sind auch die vielen Snacks, die man vorbereiten und dann mitnehmen kann, denn nicht immer findet man im Alltag in Restaurants etc. Gerichte, die man problemlos essen kann.
    Ich kann dieses Buch einfach nur weiterempfehlen.
           

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    LadyIceTeas avatar
    LadyIceTeavor einem Jahr
    Ein Kochbuch der gesunden Art


    In diesem Kochbuch geht es um Lebensmittelunverträglichkeiten und wie man ohne Laktose, Gluten und Histamine kocht.
    Ich habe wirklich gedacht, dass das schwerer wäre aber tatsächlich ist das sogar relativ einfach. Einige Rezepte sind etwas aufwändig aber zur Not könnte man die auch umgehen.
    Das Buch beginnt mit einem ausführlichen Informationsteil. Hier erfährt auch der Neuling viel über das Warum, Wieso und Weshalb und auch über das Wie. Ich fand die Texte sehr gut und interessant geschrieben und finde, dass sie auf jeden Fall ins Buch gehören.
    Die Rezepte sind eingeteilt in die verschiedenen Malzeitengruppen. Also z.B. Salate, Snacks, Desserts, Frühstück usw. Die englischen Titel sind echte Eyecatcher und haben mir gut gefallen. Auch die Aufmachung der Rezepte mit den Fotos und der Gliederung fand ich gut.
    Alles in allem ist dieses Buch gut gestaltet und sehr informativ. Keine schlechte Entscheidung, wenn man sich mit diesem Thema beschäftigen möchte.

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    lajoyavor einem Jahr
    Mit dem Trend gehen und Gesund kochen

    Ich bin auf das Ernährungsbuch der Autorin „Nathalie Gleitman“ aufgrund des Covers aufmerksam geworden und durch den Titel „Happy Healthy Food“ ist mein Interesse sofort geweckt worden.

    Die Rezepte basieren auf gesunden Lebensmitteln und so ist das Buch auch für nicht Allergiker geeignet und man sollte sich nicht von dem Untertitel des Buches „Histaminfrei, glutenfrei, laktosefrei kochen“ beirren lassen.

    Man merkt eigentlich nicht, dass die Autorin bei ihren Rezepten auf etwas verzichtet. Schaut man sich einfach nur die Bilder der Gerichte an, bekommt man schon Hunger.

    Bei jedem Rezept habe ich das Bedürfnis es direkt auszuprobieren. Das wäre auch kein Problem, denn ich habe viele der Zutaten bereits zuhause. Es sind zwar einige spezielle Zutaten dabei - sogenannte Superfoods - die vielleicht nicht in jeder Küche zu finden sind, wie zum Beispiel Kokosöl, Chia Samen, Flohsamenschalen oder auch Quinoa. Die meisten dieser Zutaten lassen sich aber inzwischen leicht beschaffen.

    Auf den Bildern präsentiert die Autorin nicht nur die Rezepte, sondern auch sich selbst. Ehrlich gesagt, gelingt ihr das auch ganz gut, denn sie hat eine sympathische Art und macht dadurch das ganze Buch viel authentischer. Zudem macht auch einfach Spaß, in dem Buch zu blättern und sich einfach nur die Bilder anzuschauen.

    Es sind über 100 Rezepten in dem Buch vorhanden und ich finde sie vielseitig und es wird auch für jeden etwas dabei sein. Besonders angetan haben es mir die Popcorn – Riegel und ich denke, diese Riegel, werden das Erste sein, dass ich ausprobiere – Morgen :)

    Insgesamt finde ich das Buch sehr lässig und modern gemacht. Bei den fertigen Gerichten fällt gar nicht auf, dass man hier auf etwas verzichtet. Eine klare Kaufempfehlung gibt es von mir :)

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    Lindenblomstervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Ideen zum nachmachen für Leute mit Intoleranzen bei Lebensmitteln!
    Mit Intoleranz lecker essen


    Dies ist ein Kochbuch für Menschen mit Unverträglichkeiten. Die Autorin bemerkte bei sich einige Unverträglichkeiten und fing an, für sich passende Gerichte zu probieren. Als sie auch Freunde und Bekannte mit ihrem leckeren Essen versorgte, war es Zeit für ein Kochbuch. Und wir können jetzt davon profitieren!
    Am Anfang steht die Geschichte und ein Interview mit Nathalie Gleitmann. Sie macht Betroffenen Mut auszuprobieren was vertraglich ist und schmeckt.
    Die vorgestellten Rezepte sind mit relativ wenigen Zutaten zu bereiten. Wenn man erstmal Quinoa im Haus hat, hat man schon eine gute Grundlage.
    Riegel, Muffins, Salate, Aufläufe und sogar Brote werden vorgestellt. 
    Mir gefällt, dass viel heimisches Gemüse verwendet wird. Kürbis, Zucchini und Fenchel finden oft Verwendung. So sind die Rezepte auch prima für Gemüse Liebhaber, die neue Ideen suchen.
    Jedes Rezept ist mit der Personen Zahl,der Zubereitungszeit, einem Button wenn es vegan ist und natürlich einem Foto ausgestattet. 
    Auf vielen Fotos ist die Autorin zu sehen. Sie ist eine hübsche Frau, also warum nicht. Auf dem Cover dagegen finde ich es unpassend. 

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    theophilias avatar
    theophiliavor einem Jahr
    Trotz Einschränkung ein gutes und gesundes Leben.

    Inhalt:
    2014 wurde bei der damals 21-Jährigen nach längeren gesundheitlichen Beschwerden eine Histamin-Intoleranz diagnostiziert. Ihrer Kämpfernatur treu bleibend, motivierte sie diese Erkenntnis, sich dem Thema anzunehmen. Statt sich nun komplett einschränken zu lassen entwickelte sie auf Basis ihres neuen Wissens nach und nach leckere, frische Rezepte, die wirklich jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und die gleichzeitig auch noch histamin- und laktosefrei sind. Gepaart mit nützlichen Alltagstipps und ansprechenden Bildern sind diese Rezepte auf ihrem deutsch- und englischsprachigen Blog zu finden, welcher stetig wächst und zu neuem Küchenzauber inspiriert. Aufgewachsen in München, Tel Aviv und London ist es diese internationale Ausrichtung, welche ihren kreativen Horizont von den üblichen Rezepten abhebt. Web: nathaliescuisine.com/de/

    Klaus Arras lebt und arbeitet als freier Fotograf in Köln. Seit vielen Jahren nimmt er einen festen Platz in der Riege der besten Foodfotografen im deutschsprachigen Raum ein. Seine Kochbuchprojekte erringen immer wieder nationale und internationale Auszeichnungen. Die Fotografien von Klaus Arras überzeugen dabei durch besondere Stilsicherheit und Perfektion bis ins kleinste Detail.

    Foodstyling: Katja Briol Katja Briol ist seit 2001 ausgebildete Fotografin, gelangte dann allerdings über einen ungewöhnlichen Weg zum Foodstyling. Bereits in ihrer Kindheit wurde die Leidenschaft zum Kochen, Backen und genussvollen Essen durch die Familie geprägt und später durch die Arbeit als freie Fotoassistentin für den Kölner Foodfotografen Klaus Arras erneut geweckt. Durch die Möglichkeit, diverse Foodstylisten bei ihrer täglichen Arbeit begleiten zu können, wuchs die Faszination, das Wissen und die Fertigkeit für dieses Handwerk stetig. Seit 2005 arbeitet Katja Briol als freie Foodstylistin, gestaltet Kochbücher, entwickelt Rezepte und führt zusätzlich einen Food-Travel-Blog, um sich persönlich weiter zu entfalten.


    Meine Meinung:
    Auf dem Titelbild sieht man die Autorin, welche genüsslich trotz vieler Unverträglichkeiten einen Smoothe schlürft. Aus ihren Augen und Gesicht ist zu entnehmen, dass sie das Getränk genießt und gespannt auf die nächste Aufgabe ist, die sie erwartet.


    Das Buch ist folgendermaßen aufgeteilt
    Seite 4 das Inhaltsverzeichnis
    Seite 6 im Vorwort stellt sich die Autorin vor mit ihrem Weg zu der Diagnose
    und wie sie sich damit darauf eingestellt hat.
    Seite 35 folgen Informationen, was der Leser am besten bei ihren Rezepten beachten sollten
    Seite 41 Rezepte zu den Unterkategorien Frühstück, Snack, frische Salate, gesunde
    Süßigkeiten, schnell und einfache Hauptgerichte, Kochen für Freunde und Familie,
    Seite 248 Lebensmittelregister
    Seite 251 Rezeptregister
    Seite 254 Dankesseite

    Zu meinem Rezensionszwecken habe ich ein E-Book erhalten. Es ist gut möglich sich von der benötigten Seite ein Bildschirmfoto zu machen und die Schrift mit der Lesegröße den aktuellen Bedürfnissen einzustellen. Das Buch ist in 2 große Blöcke unterteilt. Im ersten schildert Frau Gleithmann wie ihre Diagnose gestellt wurde und im zweiten welche Rezeptideen sie gefunden hat.

    Das Buch ist neben ausführlichen Erläuterungen zum Thema Histamin, Gluten und Laktose mit vielen in deutscher und englischer Sprache eingefügten Sprüchen zur Auflockerung des Textes eingefügt. Man kann Frau Gleithmann in vielen verschiedenen Körperhaltungen in Hochglanz bewundern. Vielleicht gibt es auch noch andere hübsche Motive. Aber über die Auswahl der Motive hat der Autor zu entscheiden.

    Die Rezepte sind vom Schwierigkeitsgrad durchgemischt. Neben einfachen Salatrezepten sind auch aufwendige Rezepte zu finden, für das die Mehle selber hergestellt werden müssen.


    Für meine Rezension möchte ich folgende Rezepte vorstellen

    Meine Meinung:
    Das aus den Zucchino entnommene Fruchtfleisch braucht nicht wie vorgeschlagen entsorgt zu werden. Es kann gerne auch in einem Smoothe oder Gemüsesuppe weiterverwendet werden. Das Rezept hat gut geschmeckt und hat auf Anhieb geklappt. Es war logisch aufgebaut und schlüssig.




    Meine Meinung
    Mir waren die Quiona Mais Muffins zu krümelig. Im Großen und Ganzen fand ich sie sehr interessant und sehr sättigend.





    Meine Meinung: 
    An diesen Rezepten fand ich besonders die Art diese mit Chia Samen anzudicken. Dies ist eine Bindungsmöglichkeit neben Ei und mir noch unbekannt. Sie ist mir auf Anhieb gelungen und fand in unserer Familie großen Gefallen. Selbst bei den kritischen Essern. Mir allerdings ist die Lebensmittelkombination aus Ahornsirup und Hafermehl nicht so gut bekommen. Die Riegel waren sehr weich im Kern und lagen mir etwas im Magen. Mit weniger Sirup bekommen mir die Riegel besser. Das ist ja änderbar.


    Viele Rezepte dieses Buches lassen sich problemlos daheim sofort nachkochen. Manche Rezepte sind etwas spezieller und benötigen besondere Zutaten, die man sich erst beschaffen muss bzw. auf die Suche gehen muss, wo diese erhältlich sind.

    Fazit
    Nicht nur für Menschen mit Histamin-, laktose-, glutenintolleranz ist dieses Buch interessant. Es bietet viele gesunde Rezeptideen. Das Buch ist sehr lesenswert. Die vielen Fotos von Frau Gleithmann sind zwar dekorativ, könnten aber auch gut durch andere Motive ersetzt werden. Bei manchen Rezepten sind die Zutaten sehr speziell. Ich müsste erst in meiner Stadt nachforschen, wo ich .. Zutat erhalte. Die Rezeptideen sind im Grunde gut durchmischt.

    Bedanken möchte ich mich beim Verlag Becker Joest Volk Verlag für das Rezensionsexemplar. Es hat meinen Rezepthorizont ziemlich erweitert.

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    eleisouvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super gesundes Kochbuch
    Super gesundes Kochbuch

    An das Buch Happy Healthy Food bin ich weniger gestolpert, weil ich eine Allergie oder Intoleranz in irgendein Lebensmittel habe, sondern eher weil mich eine gesunde Ernährung generell anspricht und ich Kochbücher in jeder Hinsicht toll finde. 
    Das Buch ist anschaulich geschrieben, der Inhalt gut in seperaten Einheiten geteilt, u.a. findet man dort Rezeptgruppen wie Frühstück, Snacks, Salate, Desserts und Rezepte zu besonderen Anlässen. Mir haben es besonders die Smoothies angetan, ich suche letztens verschiedene Smoothie Rezepte, und der Sommer mit seiner Früchtevielfalt bietet sich hervorragend dafür. Da die Rezepte glutenfrei oder laktosefrei sind war also für mich nicht ausschlaggebend aber dennoch interessant zu lesen und bewundernswert gleichzeitig was für zahlreiche Optionen man doch heute als Allergiker hat. 
    Die Aufmachung des Buches ist sehr anschaulich und die Bilder einladend. 
    Die Zubereitung ist manchmal für einige Rezepte etwas aufwendig, doch das hat man, hoffe ich doch, nach einigen Versuchen drin. Ich gebe 4,5 Sterne für das Buch nach oben aufgerundet.

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    raven1711s avatar
    raven1711vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Informativ und umfangreich
    Informativ und umfangreich

    Klappentext:
    Unverträglichkeiten erkennen und heilen
    Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten spitzen sich oft im Laufe des Lebens zu, wenn man sie missachtet. Jeder 10. Betroffene erkrankt irgendwann in einer Weise, dass er seine Ernährung konsequent umstellen muss. So erging es auch Nathalie Gleitman, der jungen deutsch-israelischen Marketing-Studentin und lebensfrohen Globetrotterin mit wechselnden Wohnsitzen in München, London und Tel Aviv. Aber auf alles einfach zu verzichten, kam für sie nicht infrage. Also setzte sie sich daran, aus der Not eine Tugend zu machen und aus gut verträglichen Lebensmitteln leckere, abwechslungsreiche Rezepte zu entwickeln, die zu ihrem Lifestyle passen und im Alltag Spaß machen. Ich habe diese Einschränkung gebraucht, um eine unglaubliche Vielfalt neu zu entdecken. Für mich war das ernährungstechnisch ein Glücksfall.
    Ihre schwerwiegenden Beschwerden waren bereits nach wenigen Tagen abgeklungen. Schnell verbreiteten sich diese Nachrichten in den sozialen Medien. Unzählige Menschen baten sie plötzlich um ihre Hilfe und Rezepte. Den Betroffenen wieder Beschwerdefreiheit und vor allem Lebenslust zurückzugeben, war genau ihr Ding. Kurz entschlossen beendete sie ihr Studium mit dem Bachelor und sattelte konsequent um. Für ihr erstes Buch hat sie über 100 Rezepte entwickelt, die bei Histamin-, Gluten- oder Laktose-Intoleranz schnell helfen. Verschwinden die Beschwerden auch bei Ihnen bereits innerhalb weniger Tage, ist das ein deutlicher Hinweis auf eine mögliche Unverträglichkeit als Ursache ungeklärter Beschwerden.

    Meinung:
    Wird eine Lebensmittelunverträglichkeit festgestellt, schränkt sich die Auswahl der Produkte, die man essen kann, auf einmal immens ein. Auch die Autorin Nathalie Gleitman stand vor diesem Problem, doch statt sich der Liste mit den Lebensmitteln, die sie nicht mehr essen darf zu beschäftigen, schaute sie auf die Liste, die sie essen darf. Auf deren Grundlage entwickelte sie eine umfangreiche Sammlung an Rezepten für jede Gelegenheit, an der sie uns nun teilhaben lässt. Denn Nathalie ist der festen Meinung, dass man somit Beschwerden schon nach wenigen Tagen eindämmen bzw. beseitigen kann.
    Gott sei Dank gehöre ich selber nicht zu den Menschen, die an einer Unverträglichkeit im Lebensmittelbereich leiden, doch trifft man selbst im Familienkreis immer öfter auf das Thema. Seit Anfang des Jahrs aber ist zuckerfrei in großes Thema für mich und gerade dadurch wurde Nathalies Buch für mich sehr interessant, denn auch sie verzichtet in ihren Rezepten auf handelsüblichen Haushaltszucker. Überhaupt heißt es bei ihr, frisch und natürlich zu kochen.
    Wunderbar fand ich z. B. die Rezepte für Frucht-Aufstriche, die mit Chia-Samen angedickt und Honig gesüßt werden. Diese Version ist zwar nicht ganz so lange haltbar, wie mit handelsüblichem Gelierzucker hergestellt, dafür ist die Menge, die man hier herstellt auch nicht zu groß, so dass diese auch schnell aufgebraucht werden.
    Nathalie Gleitman gibt über vielen Rezepten an, ob diese z. B. glutenfrei sind und führt im Falle einer Glutenunverträglichkeit direkt eine Alternative mit ein, falls doch Gluten enthalten ist. Die Zutatenliste ist übersichtlich gestaltet und die Zutaten lassen sich im Regelfall lokal besorgen. Die Arbeitsschritte sind einfach und verständlich erklärt, so dass man auch als Anfänger gut mitkommt.
    Die Rezepte sind aufgeteilt zwischen Frühstück, Snacks, Salaten, gesunden Süßigkeiten, schnellen Rezepten und Rezepten für größere Runden, falls mal Freunde oder die Familie vorbei kommt. Neben den Rezepten erzählt Nathalie Gleitman aber auch über ihren Lebensweg, gibt Ratschläge und Hilfestellung, um seine Ernährung umzustelllen und klärt über die unterschiedlichen Arten von Lebensmittelunverträglichkeiten auf.
    Insgesamt fand ich die Rezeptzusammenstellung ganz schön, allerdings merkt man dem Buch auch an, dass Nathalie Gleitman hier auch nur eine begrenztere Auswahl an Lebensmitteln zur Verfügung steht, was dann gerade bei den Hauptgerichten für nicht so große Abwechslung sorgt, außer in der Zubereitung. Deshalb sollte man hier darauf gefasst sein, viel mit Kokos oder Huhn zu arbeiten.

    Fazit:
    Happy Healthy Food ist sehr informativ, schön aufgemacht und recht umfangreich an Rezepten, auch wenn die Grundzutaten im Vergleich zu normalen Kochbüchern hier deutlich eingeschränkter ist. Aber auch ohne eine Lebensmittelunverträglichkeit bietet das Buch eine gute Inspirationsquelle, wenn man nach Büchern auf der Suche ist, die einen gesunden Lebensstil unterstützen.
    Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
    Vielen Dank an den Becker Joest Volk Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    Leseprinzessin1991s avatar
    Leseprinzessin1991vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Rezepte, leider chaotisch angeordnet
    Tolle Rezepte, leider chaotisch angeordnet

    Happy Healthy Food Tolle Rezepte, leider chaotisch angeordnet leseprinzessin1991 Avatar 21.04.2017 – 15:01 Von leseprinzessin1991 In dem Kochbuch „ Happy Healthy Food“ werden verschiedene Rezepte für gesundes Essen vorgestellt. Darunter finden sich sehr viele Histamin-, Gluten- oder Fructosefreien Gerichte. Da ich selbst unter einer Histaminintoleranz leide, war ich sehr gespannt auf die Rezepte. Ich habe gleich einige der Rezepte ausprobiert, zum Beispiel den Wassermelonensalat sowie die Paprika- Bolognese. Einiges hat sehr gut geschmeckt anderes gewöhnungsbedürftig, was an den ungewöhnlichen Zutaten liegt. Diese sind nicht immer in einem normalen Supermarkt erhältlich und auch nicht immer ganz günstig. Die Reisnudeln stammen aus dem Asialaden und auch die Kokosmilch und Kokossöl waren schnell im nächsten Drogeriemarkt zu finden. Das beste Rezept sind meiner Meinung nach die Haferflocken Pancakes, die extrem unkompliziert herzustellen waren und sehr gut schmeckten. Die Zubereitung Paprikasoße dauerte jedoch dafür 40-50 Minuten, was ich als sehr lang empfand. Die große Schwäche dieses Buches ist tatsächlich der Aufbau. Es folgt keinem System, wie beispielsweise Vorspeise, Hauptgericht, Dessert oder ähnliches. Stattdessen ist es sinnlos und bunt zusammengewürfelt, süßes und salziges durcheinander, Snacks und große Gerichte gemischt. Das ist extrem unübersichtlich und unpraktisch. Die Anleitung für die Zubereitung der Gerichte und die Bilder sind hingegen wirklich toll gelungen. Auch für Anfänger ist das Buch sehr geeignet und man braucht keine komplizierten Gerätschaften. Alles in allem ein tolles, vielseitiges Buch, das leider nicht systematisch aufgebaut ist.

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    kris006s avatar
    kris006vor einem Jahr
    Lecker aber aufwendig

    Dieses Buch ist für Leute die unter Unverträglichkeiten leiden, jedoch soll man trotzdem nicht auf alles verzichten. Und so sind viele Rezepte entstanden die abwechslungsreich und lecker sind, aber trotzdem gut verträglich. Denn wenn man sich an die Rezepte hält sollen die Unverträglichkeiten bereits nach einigen Tagen verschwinden oder gelindert sein.


    Ich finde bei diesem Kochbuch das Cover sehr ansprechend, es wirkt auf den ersten Blick sehr gesund. Auch der Titel passt gut zu dem Inhalt. Das Buch hat insgesamt 212 Seiten und ist in mehrere Kategorien strukturiert. Man kann in diesen sechs Kategorien blättern:

    Breakfast

    Snaks

    Fresh Salats

    Healthy Sweets

    Cooking for Friends and Family

    Quick and Easy meals

    Ich finde die Untergliederung sinnvoll gemacht und man findet sich so sehr gut zurecht. Die Rezepte an sich sind schön geschrieben, so das auch Anfänger schnell die Rezepte nachkochen können. Die Bilder sind appetitlich und regen zum kochen an. Man findet über 100 Rezepte zum nachkochen und backen. Einzig die teils teuren Zutaten und die lange Zubereitungszeit haben mich das ein oder andere mal vom kochen abgeschreckt.

    Insgesamt ein vielfältiges Kochbuch mit schönen Rezepten, für die man manchmal etwas länger braucht.

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