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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

An Allerheiligen, dem 1. November jeden Jahres ist es Brauch die Gräber der verstorbenen Angehörigen mit Gestecken, Lichtern und Kerzen zu schmücken. Es ist ein Tag, an dem man hierzulande der Toten gedenkt und sich zurück erinnert an die Zeit als diese Menschen noch unter uns weilten. Auch wenn der Tod einem den Menschen bereits vor Jahren genommen hat, stellen sich viele Angehörige heute noch die Frage des Warums. „Warum ist der geliebte Mensch für immer gegangen? Warum hat sie/er mich damals verlassen? Warum ist ihr/ihm dieses Schicksal passiert?“

In dem Buch Warum? Der Tod als Entwicklungsweg geht die Autorin anhand von Beispielen aus ihrer therapeutischen Praxis diesen Fragen nach. Sie führt den Leser auf einfühlsame Weise durch die seelischen Zusammenhänge, die zum Tod führen und zeigt, dass Sterben und Tod Stufen des seelischen Entwicklungsweges sind und damit ein integraler Bestandteil des Lebens. So ist es aus energetischer Sicht möglich, die verschiedenen Ursachen des Todes als natürliche und logische Vorgänge zu verstehen. Das Buch regt den Leser zum Nachdenken über sein bisheriges Leben und bietet alternative Handlungsweisen zur klassischen Trauerarbeit an.

 

Wir möchten euch herzlich zu dieser Leserunde einladen. Wir vergeben 5 Rezensionsexemplare des Buches. Wenn Ihr eines der Rezensionsexemplare erhalten möchtet, dann bewerbt Euch bis einschließlich 28. Oktober 2013 hier. Solltet Ihr kein Gewinnglück haben, könnt ihr natürlich trotzdem an der Leserunde teilnehmen. Diese startet am 1. November bis 30. November 2013.

Die Autorin wird diese Leserunde regelmäßig begleiten und beantwortet sehr gerne Eure Fragen.

Für Eure Bewerbung beantwortet bitte diese Fragen:

Was denkt Ihr über den Tod? Habt Ihr Angst vor dem Sterben? Ist der Tod für Euch das Ende des Lebens, oder geht es danach in irgendeiner Form weiter? Seht ihr den Tod als Teil des Lebens, oder lehnt Ihr ihn ab?

Autor: Nathalie Schmidt
Buch: Warum?

GraceJones

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich hab ehrlich gesagt grade kurz gezögert, ob ich mich für dieses Buch bewerben soll, denn das Thema Tod und Sterben macht mir schon Angst und ich würde es gerne von mir wegschieben. Andererseits habe ich auch schon Angehörige verloren und habe mir die Frage nach dem "Warum" gestellt und wäre dankbar um jede neue Perspektive, aus der man so eine schmerzliche Erfahrung betrachten kann. Also auch neugierig.

Natürlich habe ich Angst vor dem Tod. Vor meinem und auch vor dem Tod von Menschen, die ich liebe. Ich würde mir wünschen, es ginge nach dem Tod irgendwie weiter oder dass unsere Verstorbenen jetzt irgendwo gut aufgehoben sind und über uns wachen, aber ich bin nicht so davon überzeugt, dass mich dieser Gedanke trösten könnte. Ich bin skeptisch. Denke mir aber auch, es kann doch nicht einfach nichts sein, denn was würde es dann für einen Sinn machen, dass überhaupt etwas existiert?

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
@Ein LovelyBooks-Nutzer

Für mich ist der Tod ein wichtiger Teil des Lebens - aber natürlich nicht das Ende sondern wieder ein Neubeginn. Meiner Meinung nach ist die Zeit und damit das Leben nicht linear sondern sehr vielschichtig, daher beendet der Tod unsere Präsenz in diesem Leben, nicht aber insgesamt. Ich denke auch, dass es vorherbestimmt ist, wann wir unser Leben beenden (müssen) - wenn unsere Aufgabe hier beendet ist. Für die Hinterbliebenen ist es natürlich sehr schwer, wenn jemand aus diesem Leben gehen muss, aber seine Energie, seine Seele und seine Liebe bleiben erhalten und stärken die Hinterbliebenen, wenn sie es zulassen.
Der Tod bedeutet auch die Chance auf Wachstum und Weiterentwicklung für die Trauernden.

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Herzlichen Glückwunsch!

Die folgenden 5 Gewinner erhalten in den nächsten Tagen ein Leseexemplar von „Warum? - Der Tod als Entwicklungsweg“:

GraceJones
Magnette
RaGya
Nixie
FraeuleinVogelfrei

Die Leserunde beginnt, sobald alle Gewinner das Buch erhalten haben. Alle anderen, die das Buch selbst haben oder es sich gerne noch anschaffen möchten, sind natürlich auch herzlich eingeladen an der Leserunde teilzunehmen!

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine interessante Lektüre und hoffen auf eine inspirierende Leserunde!

Euer Schirner-Team

FraeuleinVogelfrei

vor 4 Jahren

Fragen an die Autorin Nathalie Schmidt

Ich hätte gleich mal eine Frage...
In dem Buch wird geschrieben,dass die Seele über den Körper entscheidet.In Ausnahmefällen auch über den Tod.Und ich habe schon ein wenig das Buch durchgeblättert,die Kapitel,die für mich besonders wichtig waren,schon gelesen..und ich mag es falsch verstanden haben,aber ich habe es irgendwie so oft verstanden..das ein früher Tod quasi immer ein Selbstmord ist.Und vllt nicht im klassischen Sinne,sondern durch Krankheit oder durch ein Autounfall.Und das dann auch nicht der Mensch das entschiedet hat,sondern die Seele.Und ich frage mich...ja wie kommt man darauf? Die Seele als Person zu sehen,die so stark,so mächtig ist,dass man meint,man wäre von ihr so abhänig,dass sie es schafft,wenn sie sagt: Bring dich um,dass man das auch macht.?

FraeuleinVogelfrei

vor 4 Jahren

Fragen an die Autorin Nathalie Schmidt

Desweiteren schreiben Sie in ihrem Buch,dass allein die Seele entscheidet,wann jemand stirbt.
Bedeutet das weiterführend,dass Leute,die depressiv bzw suizidal sind,eher abraten eine Therapie zu machen,weil wenn die Seele entschieden hat,zu sterben,es sinnlos ist das der Geist und der Körper gegen diese Entscheidung anfängt dagegen anzukämpfen?

Nathalie_Schmidt

vor 4 Jahren

Fragen an die Autorin Nathalie Schmidt
@FraeuleinVogelfrei

Wir Menschen sind alle gleichzeitig Seelen, die sich dieses Leben ausgewählt haben um gewisse Erfahrungen als Mensch zu durchleben. Unserer Seele geht es darum sich weiter zu entwickeln und damit seelisch zu wachsen. Ein einzelnes Menschenleben ist nur ein ganz geringer Teil unseres Seelendaseins. Wenn wir geboren werden kommen wir mit nichts auf die Welt, außer unserem Körper. Und wenn wir eines Tages sterben gehen wir auch mit nichts von dieser Welt. Wir können nichts mitnehmen (kein Geld, keine Materie, keinen Körper und keine anderen Menschen). Das einzige was wir mitnehmen sind die seelischen Erfahrungen die wir gemacht haben.
Daher ist es auch von der seelischen Perspektive her nicht wichtig wie lange wir leben, sondern lediglich unsere Weiterentwicklung ist wichtig. Es gibt Seelen, die erfüllen ihren Seelenweg (die Erfahrungen die ihre Seele in diesem Leben machen möchte) in wenigen Jahren. Daher sterben diese Menschen in einem menschlich gesehen jungen Alter.
Was ich damit meine, dass die Seele entscheidet wann wir gehen ist folgendes: Der Mensch kann den Tod eines anderen Menschen niemals verhindern, wenn dessen Seele beschlossen hat aus dem Menschenleben heraus zu gehen (zu sterben). Es steht einfach nicht in der Macht eines Menschen den Tod eines anderen wirklich zu verhindern. Es sei denn, die Seele hat noch eine Aufgabe in diesem Menschenleben, dann wird der "Mensch" gerettet und kann weiterleben.

Nathalie_Schmidt

vor 4 Jahren

Fragen an die Autorin Nathalie Schmidt
@FraeuleinVogelfrei

Nein, natürlich rate ich niemanden ab eine Therapie zu machen. Im Gegenteil, niemand sollte sein (menschen)-Leben einfach weg werfen, denn jedes einzelne Leben ist kostbar und sollte voller Freude und Glück gelebt werden.
Das Problem ist, dass viele Menschen den Sinn ihres Lebens völlig aus den Augen verloren haben und überhaupt nicht mehr wissen warum sie hier auf der Welt sind. Im Prinzip haben diese Menschen sich selbst verloren und leben seelisch gesehen ein völlig falsches Leben. Irgendwo tief in ihnen drinnen ist ihre Seele begraben unter allen möglichen Ballast, Mist, Ängsten, Problemen etc. Wie unter einer undurchdringlichen Mauer ist die Seele versteckt. Der Mensch "hört" sie nicht mehr und dadurch ist er von seinem Seelenweg ganz weit weg. Es geht ihm deswegen so schlecht, damit er endlich zurück auf seinen eigenen Seelenweg geht. Denn wenn es uns im Leben gut geht, dann wollen wir nichts ändern. Doch wenn es uns ganz schlecht geht - wenn wir eine Situation kaum noch ertragen können - erst dann sind wir Menschen bereit den notwendigen Schritt im Leben zu gehen.
Manche Menschen schaffen es jedoch auch in so einer Situation nicht mehr zurück und suchen sich manchmal den falschen Weg z.B. über eine Krankheit oder ein Suizid. Doch ein Selbstmord löst niemals die Probleme - so muss die Seele einfach noch einmal diese Erfahrungen in einem neuen Leben durchleben - solange bis sie die notwendigen Erfahrungsschritte auf Seelenebene endlich geht. Außerdem ist ein Selbstmord bei den Angehörigen immer wie ein Schlag ins Gesicht. Denn die Angehörigen fragen sich natürlich verzweifelt ob sie etwas falsch gemacht haben. Ob sie den Suizid nicht hätten verhindern können und sich zuwenig um denjenigen gekümmert haben. Doch ein Angehöriger stellt sich hier oft die falsche Frage der Schuld. Denn wenn der andere dieses Leben beenden wollte, kann kein Mensch immer aufpassen und den Selbstmord verhindern. Dies ist nicht machbar und daher trifft auch die Angehörigen so gesehen niemals die Schuld daran.

FraeuleinVogelfrei

vor 4 Jahren

Fragen an die Autorin Nathalie Schmidt

Vielen Dank für die Ausführliche Erklärungen.Jetzt ist mir vieles noch klarer und deutlicher..Danke.!

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