Nathalie Weidenfeld Der Tag, an dem Mama die Krise kriegte

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(0)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem Mama die Krise kriegte“ von Nathalie Weidenfeld

Chill mal, Mama – Geschichten vom täglichen Familienwahnsinn Haben Sie Kinder? Wächst Ihnen manchmal der ganze Zirkus über den Kopf? Fragen Sie sich auch, ob es in anderen Familien genauso chaotisch und turbulent zugeht wie in Ihrer? Mit Natalie Weidenfelds Geschichten aus dem ganz gewöhnlichen Familienalltagswahnsinn kommt nun die Antwort: Ja, alles ganz normal. Für alle Fans von Jan Weilers "Das Pubertier" und Axel Hackes "Der kleine Erziehungsberater". Leonie ist sechs Jahre alt. Sie hat einen Papa, der Platon liest und davon überzeugt ist, dass nur karge Weihnachtsbäume schön sind; eine Mama, die an Kindergeburtstagen ökologischen Nusskuchen kauft, den niemand essen will; eine kleine Schwester, die nicht redet, dafür aber Kung Fu-Meisterin ist, und eine Katze, die gerne den Kater verrückt macht, ihn aber nicht heiraten will. Kein Wunder, dass es bei Leonie zuhause meistens drunter und drüber geht und Mama mächtig genervt ist.

Nettes Büchlein für Zwischendurch das mitunter an den eigenen Ansprüchen scheitert

— Schoensittich
Schoensittich

Kurzweilig

— AnneMayaJannika
AnneMayaJannika

Stöbern in Humor

Und ewig schläft das Pubertier

Pubertiere mann könnte lachen und weinen gleichzeitig

MoniqueH

Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

Tolles Buch, sehr lustig aber auch sehr spannend, man muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Chrissie

Pommes! Porno! Popstar!

Witzig skurrile Reise in die Musikindustrie der 80er

dieschmitt

Was es heißt, eine Katze zu sein

Das Buch ist so lustig. Jeder, der schon einmal mit Katzen zu tun hat, wird sie darin wiedererkennen!

Tallianna

Ziemlich beste Mütter

Eine Geschichte, die alles hat. Humor, Gefühl, Familie, Freunde und Liebe.

AmyJBrown

Zur Hölle mit der Kohle

punkig, spannend, spritzig

Kaffeetasse

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nettes Büchlein für Zwischendurch das mitunter an den eigenen Ansprüchen scheitert

    Der Tag, an dem Mama die Krise kriegte
    Schoensittich

    Schoensittich

    16. February 2017 um 01:33

    Das Buch „Der Tag an dem Mama die Krise kriegte“ der Autorin Nathalie Weidenfeld erschien im September 2015 über den Albrecht Knaus Verlag. Es handelt sich um eine Hardcoverausgabe mit 144 Seiten. Inhalt: Leonie ist sechs Jahre alt. Sie hat einen Papa, der Platon liest und davon überzeugt ist, dass nur karge Weihnachtsbäume schön sind; eine Mama, die an Kindergeburtstagen ökologischen Nusskuchen kauft, den niemand essen will; eine kleine Schwester, die nicht redet, dafür aber Kung Fu-Meisterin ist, und eine Katze, die gerne den Kater verrückt macht, ihn aber nicht heiraten will. Kein Wunder, dass es bei Leonie zuhause meistens drunter und drüber geht und Mama mächtig genervt ist. Cover und Gestaltung: Das Cover ist in einem Grünton. Es zeigt ein blondes Mädchen, dass den Schminkkoffer der Mama geplündert hat und einer Schlange, die eine Krone auf dem Kopf trägt, die Lippen rot angemalt hat. Die Schlange zieht sich über den Buchrücken (eine Katze sitzt auf ihr) bis hin zum Backcover. Der Schwanz der Schlange wird hier von einem weiteren Mädchen hochgehalten. Im Buch finden sich noch einige weitere gelungene Bilder. Story und Stil: Das Buch ist in 12 Kurzgeschichten unterteilt, die sich mit verschiedensten Alltagssituationen befassen. Die Texte sind gut geschrieben und leicht zu lesen. Ich muss allerdings zugeben, dass bei uns der Funke nicht komplett übergesprungen ist. Zwar sind einige der Passagen wirklich lustig, aber an vielen Stellen wirkt vor allem die Beschreibung der Eltern etwas zu sehr „drüber“. Hier fehlt im Vergleich zu Jan Weiler doch die Leichtigkeit der Texte. Fazit: Nettes Büchlein für Zwischendurch das mitunter an den eigenen Ansprüchen scheitert.

    Mehr
  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    LaLeser

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

    Mehr
    • 2535
  • Jeder Tag kann eine Krise oder eine Herausforderung?

    Der Tag, an dem Mama die Krise kriegte
    AnneMayaJannika

    AnneMayaJannika

    26. January 2016 um 11:46

    Zum Cover: Es ist ein blondes Kleinkind zu sehen, was eine Schlange schminkt und verkleidet. Für mich ein klarer Hinweis, das in diesem Buch ein paar Absonderheiten und der witzige Alterwahnsinn auf mich wartet. Zum Buch: Leonie ist eine sechsjährige, die mit den Widrigkeiten des Lebens zurecht kommen muss. Oma Musi hat Alzheimer, sagt das die Hunnen kommen und beschimpft die Nachbarn. Mama sagt immer "Super!" und Leonie weiß, das Mama das Gegenteil meint. Papa hat auch so seine Ansichten, steht aber mit Rat und Tat den Kindern zur Seite und auch mit Erklärungen für alles. Und Schwester Kiki macht in Streßsituationen Kung-Fu, redet aber dafür nicht viel. Meine Meinung: Ich habe sehr wenig gelacht. Alle Voraussetzungen für ein witziges Buch mit Alltagssituationen war da. Die sechsjährige Protagonisten, die selbst aus der Ich-Perspektive die Geschichten/Kapitel erzählt. Leonies Erkenntnisse, Weisheiten und Ansichten sind ganz klasse beschrieben. Das wissbegierige kleine Mädchen, was alle Fremdworte nachfragt und auch Erklärungen bekommt. Eine typische hohe Bildungsfamilie, aber der Funken springt nicht über. Die nicht bastelnde Mutter, die es nicht schafft, die Kinder zu einer kindgerechten Uhrzeit ins Bett zu bringen und an Geburtstagen nicht auf die Wünsche der Kinder eingeht, finde ich eher traurig. Der Vater, der nicht unterstützt, sondern spießig an seinen Gewohnheiten festhält. Die Schwester, ein Zirkuskind? KungFu-Meisterin, aber doch irgendwie vergessen. Die Großmütter - anstrengend, jede auf ihre Weise. Vom Titel her hätte ich erwartet, das die kleinen Episoden sich hochschaukeln, bis dann der Tag kommt, an dem Mama nicht mehr kann. Dem war nicht so. Der Satz fällt, als Oma Mama bevormundet und sie dazu keine Lust hat. Dann gucken sich alle eine Runde böse und wieder lieb an und flugs ist die Krise vorbei. Schön, wenn es so funktioniert, dann kann doch nicht schief gehen und es ist auch nicht schlimm, wenn Mama mal die Krise kriegt. Der dargestellte Alltag ist in der Realität noch viel grausamer und dadurch anders witzig. Fazit: In zwei Tagen durchgelesen, aber hängen bleiben wird nicht viel.  

    Mehr
  • Herrlich, kindisch, chaotisch, schlau

    Der Tag, an dem Mama die Krise kriegte
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    05. October 2015 um 13:14

    Protagonistin ist Leonie, sechsjährige Tochter, große Schwester, Erstklässlerin, eine wie alle. Und eben nicht. Denn Leonie kann vor dem Schulstart lesen, spielt Klavier, spricht Fremdsprachen. Leonie ist ein Kind der höheren Bildung. Darum nimmt der Leser ihr den Spagat zwischen tiefen Überlegungen und kindlichen Ansichten schnell ab, schmunzelt hier und da, lässt sich in diesen vom Erwachsenen für kindlich gehaltenen Blick auf die Welt hineinziehen. In dem Büchlein gesammelt sind kleine Episoden, die Leonie beeinflussen, ihren Alltag prägen. Etwa, wenn die Oma aus Frankreich zu besucht ist, die Mutter plötzlich noch ein Brüderchen im Bauch hat, der verhasste Italienurlaub zum Paradies wird. Zwischen Alltag und Besonderheit pendeln diese Geschichten, wie Leonie zwischen der Stimme einer erwachsenen Autorin und kindlichen Erzählerin. Das ist interessant, lustig zu lesen und tatsächlich aus der kindlichen Sicht frei von Klischees. Mit Leonie als Erzählerin fallen manche Punkte der typischen Mama-Literatur einfach weg. Ihr Blick auf ihre Eltern und die Umwelt ist (noch) nicht dem gesellschaftlichen Druck, was eine Mutter alles zu leisten hat, unterworfen. Leonies Mama arbeitet an der Uni (wie die Autorin – was für ein Zufall), arbeitet viel, liebt ihre Kinder trotzdem, kann nicht basteln, lässt die Kinder Klavier spielen, aber bringt sie nicht rechtzeitig ins Bett, schreit manchmal, ist genervt, gegen Zucker, für soziale Kontakte. Sie ist ein ganz normaler Mensch und trotzdem Leonies Mama. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Sprache ist in dieser herrlichen Mischung aus eloquentem Stil und kindlichen Bildern gemacht, die auf einer seltenen Ebene amüsiert, fesselt und die Welt in einem anderen Licht erstrahlen lässt. Mit ihrer wunderbaren Naivität und ihren  felsenfesten Überzeugungen ist Leonie ein herrlicher Charakter, der, ihrem Alter geschuldet, wandelbar ist, lernt, sich entwickelt, wie es ein guter Charakter auch soll. Und auch ihre Umwelt entwickelt sich. Ja, selbst ihre Mutter lernt noch dazu. Mitunter wird durch diese kindliche Blume auch das ein oder andere ernste Thema angesprochen. Demenz, Fortpflanzung, Gesellschaft, Beziehungen, Psyche. Für all das ist Platz und nichts ist zu viel. Der frische Humor, der durch die Seiten weht, gepaart mit dem etwas hohen Intellekt einer Sechsjährigen, das fand ich erfrischend, lustig, aber nicht auf eine zwanghafte Art. Vielmehr auf eine Art, wie sie das Leben schreibt. Wer mit einem Kind lachen kann, das vielleicht nicht immer nur Kind ist, der sollte zugreifen. Ich kann Der Tag, an dem Mama die Krise kriegte wärmstens empfehlen. Absolut kein Mama-Buch, sondern ein Lebens-Buch. Herrlich, kindisch, chaotisch, schlau.

    Mehr