Schmerzvolle Sehnsucht

von Nathan Jaeger 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Schmerzvolle Sehnsucht
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Spannung, Action, Liebe, Gefühle, Sehnsüchte, Hingabe und ein wenig Psychologie -großartig

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Inhaltsangabe zu "Schmerzvolle Sehnsucht"

Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen – das zumindest hält Ryan Rose für den einzigen Ausweg aus seiner scheinbar hoffnungslosen Lage.
Schon seit Jahren quält ihn das immer stärker werdende Gefühl unerfüllter Sehnsüchte.
Seine Fantasien sind bunt und eindeutig, jedoch schwer einzuschätzen.
Ist es Neugierde oder eine tatsächliche, bislang nicht ausgelebte Seite an ihm, die ihn immer wieder als das submissive Spielzeug eines anderen Mannes zeigt?
Um das endgültig zu klären, schaltet Ryan – nach ausgiebigen, aber fruchtlosen Recherchen – eine Anzeige in einem einschlägigen Blättchen, und hofft auf Hilfe.
Eine ganze Woche lang meldet sich niemand und Ryan argwöhnt, dass man solche Männer wohl doch nicht per Annonce finden kann.
Bis am Samstagmittag das Frühstück durch einen Anruf unterbrochen wird.
‚Sir Allen‘, ein Mann mit tiefer, fordernder Stimme, verabredet sich für den frühen Abend mit ihm, und Ryan weiß: Jetzt gilt es!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07C9N8TWT
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:28.03.2018

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    79yvis avatar
    79yvivor 5 Monaten
    Die Sehnsucht nach loslassen dürfen und aufgefangen werden.

    Wie testet man eine Ahnung aus ohne einen wirklichen Plan davon zu haben, wie man das ganze „richtig“ angeht. Ryans letzter Ausweg ist die Schaltung einer Annonce in einer einschlägigen Zeitung, mit der Hoffnung, dass sich seiner jemand annimmt. Als er diese schon aufgeben hat, da die Resonanz auf seinen Aufruf gegen null tendiert, meldet sich Tage später Allen – Sir Allen. Die knappe Ansage, die Ryan hingeworfen bekommt, versetzt ihn in helle Aufregung und so lässt er sich auf ein abendliches Treffen in einem abgelegenen Park ein. Die Gefahr, in die er sich mit dieser unbedachten und naiven Zusage begibt, wird ihm erst bewusst, als Sir Allen ihm die möglichen Folgen auf seine Anzeige sehr eindringlich schildert. Ist es Sir Allens Beschützerinstinkt oder wirkliches Interesse ist, warum er sich Ryan annimmt? Fest steht auf alle Fälle – „Lasst die Spiele beginnen!“


    Eine BDSM-Geschichte finde ich für den Autor immer eine Gratwanderung, da der Übergang von Unterwerfung bzw. Erniedrigung zur Demütigung fließend ist und jeder Leser diesen anders einstuft. Bei diesem Buch hat Nathan Jaeger das für mich perfekt getroffen, denn den in diesem Genre oft verwendeten „Dirty Talk“, der nach meinem Empfinden leider gerne übers Ziel hinausschießt und dann eher den gegenteiligen Effekt hat, sucht man hier vergebens. Ein weiterer absoluter Pluspunkt ist, dass sich beide Protagonisten auf Augenhöhe befinden. Diese Ebenbürtigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und wird nur durch die Sessions aufgehoben, die ich sehr schön umgesetzt fand. Es wird deutlich, dass so eine Dom/Sub Beziehung nur funktionieren kann wenn absolutes Vertrauen herrscht. Ryan muss sich darauf verlassen, dass Allen nicht nur sich selbst sondern auch ihn im Blick hat und für Allen ist es essenziell, dass Ryan im Vorfeld klar seine Grenzen definiert um nicht zu weit zu gehen. Während ihrer Spiele klappt das wunderbar, in der Liebesbeziehung, mit der beide anfangs etwas überfordert sind, nicht immer, doch sie bewegen sich aufeinander zu ohne sich für den jeweils anderen zu verbiegen. Sie müssen lernen, dass sich die Rollen beim fallen und auffangen sehr schnell ändern können, dieses „selbst finden“ macht die zwei für mich sehr authentisch und liebenswert. Der Autor kreiert durch seinen emotional sehr eindringlichen Schreibstil immer wieder Storys, die ohne Anlaufzeit direkt bei mir ankommen. Diese hier macht dabei keine Ausnahme, obwohl ich mir aufgrund seiner vorherigen Werke erst nicht so recht vorstellen konnte wie das Thema BDSM und Nathan Jaeger überhaupt zusammenpassen. Es passt, sehr gut sogar und ich würde mir wünschen einmal wieder ein Buch von ihm in den Händen halten zu dürfen das in diese Richtung geht!




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    Flohhoppchenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung, Action, Liebe, Gefühle, Sehnsüchte, Hingabe und ein wenig Psychologie -großartig
    Spannung, Action, Liebe, Gefühle, Schläge, Hingabe

    Spannung, Action, Liebe, Gefühle, Schläge, Hingabe finden sich in diesem Buch. Nathan Jaeger möchte mit diesem Buch in die BDSM Szene einführen und zeichnet damit ein völlig anderes Bild, als das, was einem zwangsläufig in den Kopf steigt, wenn man BDSM denkt. Ja es geht um Schläge, ja es geht um Bondage, aber in allererster Linie geht es um die Befriedigung tiefer und tiefster Bedürfnisse nach Abgabe der Kontrolle, nach Berührung, nach Findung des Selbst, nach Begehren und Begehrtwerden. Die knallharte Einteilung in Subs und Doms, die man im Hinterkopf automatisch aufbaut, wird hier unterbrochen. Nathan Jaeger zeigt, dass das Hauptelement das Eingehen auf Wünsche und Bedürfnisse des Partners ist. Er beschreibt die Entstehung einer tiefen Liebe zwischen seinen Protas, die die typischen Rollen Dom und Sub angenommen haben, ohne das das typische Bild eines Subs, das in den unwissenden Köpfen spukt - klein, schmächtig,devot, ängstlich - tatsächlich so sein muss. Nathan Jaeger ist ein wunderschönes tiefgründiges Buch gelungen, welches man sicher nicht nur einmal zur Hand nehmen wird. Der Spannungsbogen ist so ausgelegt, dass es schwer fällt, das Buch wegzulegen und man lieber eine durchlesene Nacht in Kauf nimmt. Die Storyline ist klar und logisch aufgebaut, die Protagonisten sehr sympathisch und deren Gedanken sind nachvollziehbar. Man bekommt das Gefühl, man kennt die Jungs. Die Spannung gewinnt einen völlig unvorhergesehenen absolut aufregenenden Höhepunkt als einer der Protas ...- nein kein Spoiler, das lest selbst, es lohnt sich absolut.
    Das Buch ist im Gay Bereich angesiedelt, so das explizite Szenen durchaus beschrieben werden, jedoch immer irgendwie anregend und niemals abstoßend. Es handelt sich immer um ein tiefgründiges Spiel, niemals anrüchig. Absolut gelungen, sehr spannend, romantisch, aufklärend bzgl. BDSM, liebevoll, aber auch erschreckend und befriedigend (hinsichtlich der Neugier bzgl. BDSM) .
    Was mich sehr sehr schmunzeln ließ, es ist ein typischer Nathan Jaeger, es gibt einen Satz, der sich in jedem seiner Bücher wiederholt. Die Protas lieben sich heiß und FETTIG. Sehr typisch, sehr lustig...
    Für mich ein absolut geniales Buch, meine volle absolut unumstößliche Leseempfehlung und 5 Sterne.

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