Nathan Ripley

 3 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Tiefes Grab, Tiefes Grab und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nathan Ripley

Preisgekrönte Literatur: Nathan Ripley ist das Pseudonym des kanadischen Schriftstellers, Literaturkritikers und Sachbuchautors Naben Ruthnum. 

Sein Debüt als Autor gab er mit seinem Thriller „Tiefes Grab“. Dieser wurde schon kurze Zeit nach Erscheinen zum Bestseller und wurde für das beste Debüt nominiert. Darüber hinaus wurde er mit dem Journey Preis ausgezeichnet. Der Autor lebt zusammen mit seiner Familie in Toronto.

Alle Bücher von Nathan Ripley

Cover des Buches Tiefes Grab (ISBN: 9783404178346)

Tiefes Grab

 (34)
Erschienen am 28.06.2019
Cover des Buches Tiefes Grab (ISBN: B07TD5SCXT)

Tiefes Grab

 (0)
Erschienen am 28.06.2019
Cover des Buches Tiefes Grab (ISBN: 9783838790596)

Tiefes Grab

 (0)
Erschienen am 28.06.2019

Neue Rezensionen zu Nathan Ripley

Neu

Rezension zu "Tiefes Grab" von Nathan Ripley

seltsames Hobby
fredhelvor einem Jahr

Martin Reese hat sich schon früh aus dem Geschäftsleben zurückziehen können. Er schwimmt im Geld und hat im Prinzip nur ein einziges (geheimes!) Laster. Niemand soll wissen, dass er sich alte Mordfälle vorknöpft und dann dort, wo die Polizei schon aufgegeben hatte, doch noch die Leichen aufspürt und anonym meldet. Ich habe da schon die Vermutung, dass er auf diese Weise einen morbiden Trieb kompensiert. Leider kommt ihm ein Unbekannter auf die Schliche, der selbst hoch intelligent ist und nun seine Macht ausnutzt, um Reese nach seiner Pfeife tanzen zu lassen.

Alles in allem ist "Tiefes Grab" ein ungewöhnlicher Thriller, mit einer gestörten Hauptperson, dessen Frau ebenfalls psychische Defizite aufweist. Die meisten Toten sind schon lange tot, von dieser Seite her ist kein Gemetzel mehr zu erwarten. Mir gefällt, dass es hier in erster Linie um die Intelligenz des und der Täter geht, auch wenn die Handlung dann sehr actionreich endet.

Eigentlich würde ich gerne ein weiteres Buch von Nathan Ripley lesen. Mal gespannt, ob da noch was kommt.


Kommentieren0
2
Teilen

Rezension zu "Tiefes Grab" von Nathan Ripley

Ungewöhnlicher Thriller
PMelittaMvor einem Jahr

Martin Reese hat ein außergewöhnliches Hobby: Er sucht nach nie gefundenen Opfern von Serientätern, gräbt ihre Überreste aus und meldet seinen Fund anonym der Polizei. Eines Tages stößt er neben des erwarteten Skeletts auf eine frische Leiche – offenbar gibt es jemanden, dem Martins Grabungen überhaupt nicht gefallen.

Sandra Whittal wird der Fall übertragen, und sie hält den anonymen Anrufer, den sie „Finder“ nennt, für höchst verdächtig.

Nathan Ripleys Thrillerdebüt erzählt eine originelle Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. Erzählt wird aus drei Perspektiven, Martin Reese erzählt selbst in Ich-Form, Sandra Whittal und eine weitere Perspektive sind in der dritten Person geschrieben. Spannung entstand für mich vor allem in der Frage nach dem Motiv Martins und seiner Vorgeschichte, die immer wieder angedeutet wird, sowie der Überlegung, wie die Geschichte wohl enden würde, für mich war hier alles möglich. Tatsächlich hat sich das Geschehen anders entwickelt, als ich erwartet habe. Mit dem tatsächlichen Ende bin ich übrigens zufrieden, obwohl es nicht ganz das ist, das ich mir gewünscht hätte.

Keiner der Charaktere ist mir sympathisch, aber das macht nichts, denn die Geschichte wirkt auch, ohne dass ich mit jemandem mitfühle, es ist vielleicht sogar ein Vorteil.

Nathan Ripley ist ein ungewöhnlicher Roman gelungen, der Überraschungen bietet und mich am Ende zufrieden zurückließ. Wer einmal einen etwas anderen Thriller lesen möchte, sollte hier zugreifen.

Kommentare: 1
9
Teilen

Rezension zu "Tiefes Grab" von Nathan Ripley

ok, aber nicht mein Lesehighlight des Sommers
coffee2govor einem Jahr

Meine Meinung zum Buch:

Das Hobby von Martin, Leichen aufzuspüren und sie den Verwandten zurückzugeben, finde ich sehr interessant, vor allem wenn seine Motivation wirklich die vorgegebene ist und keine morbide Neigung dahinter steckt. Zuerst fand ich es auch spannend, aber mit der Zeit hat das Buch leider sehr stark nachgelassen, es sind zu viele Wiederholungen und auch die weiteren Handlungsweisen als er nicht mehr nur Gräber ausheben musste, finde ich merkwürdig und nicht stimmig. Vor allem auch das Ende des Buches passt so gar nicht zur ehrenhaften Suche, die Martin ständig betont hat. Seine Frau ist außergewöhnlich gutgläubig, naiv und uninteressiert. Insgesamt hat das Buch tolle Ansätze, die leider nicht so gut umgesetzt wurden. Man kann es lesen, es ist aber nicht mein Highlight des Sommers.

 

Mein Fazit:

Man hätte mehr aus dem Buch herausholen können, die Ansätze sind gut, die Umsetzung leider nicht so. Es driftet schon sehr ins unrealistische, klischeehafte ab. Leider nicht mein Lesehighlight des Sommers.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Nathan Ripley im Netz:

Community-Statistik

in 51 Bibliotheken

auf 12 Wunschzettel

Worüber schreibt Nathan Ripley?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks