Das Geheimnis der Madame Yin

von Nathan Winters 
4,2 Sterne bei22 Bewertungen
Das Geheimnis der Madame Yin
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atmosphärischer Krimi

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Bedient Klischees, besticht aber mit einem tollen Ermittlerduo! Hat Spaß gemacht und ich hoffe auf eine Fortsetzung...

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Inhaltsangabe zu "Das Geheimnis der Madame Yin"

1877: Die Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen reist mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago nach London. Vordergründig soll sie das Mädchen zu ihrer Familie zurückbringen, doch ihr wirklicher Auftrag ist heikler: Eine von Dorotheas Freundin­nen wurde ermordet und die Detektivin soll nun den Mörder finden, da Dorothea selbst in Gefahr sein könnte. Allerdings gestalten sich die Ermittlungen schwierig: Das Mädchen schweigt beharrlich und die einzigen Hinweise auf den Mörder sind ein Stück Stoff und eine Haarlocke, die im Mund der Toten gefun­den wurden. Dann findet man die Leiche der Opium­königin des East End in der Themse.

Auf der Suche nach Antworten muss Celeste tief in das verderbte Herz Londons vordringen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Dabei ist Inspector Edwards von Scotland Yard, der ihr bei den Ermittlungen hel­fen soll, alles andere als eine Hilfe. Der hartgesottene Polizist mag es nicht, wenn sich Amateure und dann auch noch weibliche, in seine Arbeit einmischen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783939990345
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:400 Seiten
Verlag:Pro-Talk
Erscheinungsdatum:15.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    AmaliaZeichnerins avatar
    AmaliaZeichnerinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: atmosphärischer Krimi
    atmosphärischer Krimi

    Celeste als Protagonistin war mir auf Anhieb sympathisch, sie ist eine starke weibliche Figur. Der Ermittler Edwards wirkt dagegen oft launisch und aufbrausend, und die Dynamik zwischen diesen beiden Charakteren ist von Konflikten geprägt.

    Dem Autor gelingt es sehr gut, sowohl die vornehmeren als auch die heruntergekommenen Seiten des viktorianischen Londons lebendig zu gestalten, so dass man sehr gut in diese Ära eintauchen kann. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig. Mir hat es gut gefallen, dass einige ungebildete Leute aus dem East End Silben oder Konsonnanten verschlucken in ihrer Aussprache.

    Mehr als einmal geraten die beiden ungleichen Ermittler Celeste und Inspector Edwards in Gefahr und am Ende kommt es nach allerhand Rätseln zu einer unerwarteten Wende.
    Dass Edwards gegen Ende des Buches plötzlich tatkräftige Hilfe von einem völlig Fremden bekommt, der bis dahin nie erwähnt wurde, fand ich allerdings ein bisschen unglaubwürdig.


    Mir sind einige kleinere historische Recherchefehler aufgefallen, z.B. wird einmal beschrieben, wie Celeste abends das Oberteil ihres Kleides öffnet und erleichtert tief durchatmen kann. Dazu hätte sie allerdings im Jahr 1877 zusätzlich ihr Korsett öffnen müssen – damals ein obligatorischer Bestandteil der Damenmode, was allerdings nicht erwähnt wird. Dieser und andere kleine Fehler stören aber weder den Handlungsverlauf noch hemmen sie das Lesevergnügen.

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    Miamous avatar
    Miamouvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Bedient Klischees, besticht aber mit einem tollen Ermittlerduo! Hat Spaß gemacht und ich hoffe auf eine Fortsetzung...
    Londons Unterwelt...

    Ich finde ja, dass historische Krimis perfekt nach Wien passen….oder nach London! Diese beiden Städte haben einfach diese gefangennehmende Atmosphäre, wenn man in die Zeit um 1850 eintauchen will. So auch bei „Das Geheimnis der Madame Yin“, ein Buch, dessen Handlung im viktorianischen London spielt. Und wenn ich diese Schlagwörter schon auf dem Klappentext finde, dann kann ich zu so einem Buch schwer nein sagen.

    Celeste Summersteen arbeitet als Sekretärin in der Detektei Pinkerton. Sie würde aber so viel lieber als Detektivin arbeiten, weil sie glaubt, dass Talent dazu zu haben. Als sie dann die Chance erhält die Nichte einer ihrer Gönnerinnen nach London zu begleiten, nimmt sie diese gerne an. Pikant deswegen, weil eine Freundin dieser Nichte vor Kurzem brutal ermordet worden ist und sie neben der Begleitung auch noch den Auftrag erhält, den Mörder zu finden und ihn auf „amerikanische Weise zu behandeln!“. In London beginnt Celeste mit ihrer Arbeit und stößt dabei auf den dort ermittelnden Scotland Yard – Inspector Robert Edwards. Als Celeste diesem dann auch noch als Unterstützung für den Fall vorgestellt wird, ist dieser wenig begeistert. Der hartgesottene Kriminalist mag es nämlich gar nicht, wenn sich jemand in seine Fälle einmischt und schon gar nicht, wenn dieser Jemand auch noch weiblich ist. Es dauert eine Weile bis die beiden sich zusammenraufen und im Nebel des dunklen Londons, das im Sumpf von Prostitution und Opiumhandel zu versinken droht, den Fall lösen.

    Zunächst einmal muss man den Autor für sein Setting und dessen Ausarbeitung loben. Man fühlt sich fast wie in einem Dickens – Roman. London wirkt dunkel, dreckig und kriminell. Natürlich die besten Zutaten, um dort einen scheinbaren Massenmörder hineinzusetzen. Gleichzeitig zeigt er aber auch das gut betuchte London, wie man es beispielsweise aus Downton Abbey kennt – die Reichen in ihren Herrschaftshäusern und einer Schar Dienstboten. Durch die Beschreibung der verschiedenen Gesellschaftsschichten, die nebenbei hineinfließen, oder die man auch zwischen den Zeilen lesen muss, wird die Handlung sehr lebendig und es ist natürlich ein Genuss für das Kopfkino.

    Neben dem tollen Setting hat das Buch für mich aber vor allen Dingen durch die beiden Hauptcharaktere überzeugen können. Celeste Summersteen ist ihrer Zeit voraus und wirkt sehr emanzipiert. Natürlich könnte man jetzt darüber diskutieren, wie realistisch das ist, aber ich finde, in einem fiktiven Roman darf das seinen Platz haben und die Helden oder in diesem Fall die Heldin darf ruhig aus den damals gesellschaftlichen Normen ausbrechen. Macht ja beim Lesen auch viel mehr Spaß! Außerdem fand ich es einen Riesenclou, dass der Autor sie zu einer Amerikanerin gemacht hat. Sie kommt aus dem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ und kann lange Zeit mit der steifen, ja fast prüden Art, der Londoner wenig anfangen. Genau das erlaubt ihr aber, hinter die Kulissen zu schauen und es kam mir dann so vor, als ob sie wenig überrascht wäre, was sich da dahinter abspielt. Ihr gegenüber steht Inspector Robert Edwards, der sich aus dem East End in den Scotland Yard vorgearbeitet hat. Dementsprechend kennt er sich in der Londoner Unterwelt aus und hat auch seine fragwürdigen Kontakte, die ihn aber sehr weiterhelfen. Ich fand, dass er manches Mal vielleicht ein wenig zu grob rüberkam, aber im Grunde konnte man dann auch immer wieder sehen, dass er das Herz am rechten Fleck hat. Die beiden gemeinsam waren schon ein interessantes Gespann und konnten sich ja gleich zu Beginn der Handlung so gar nicht ausstehen und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir den einen oder anderen Schlagabtausch mehr zwischen den beiden gewünscht hätte, weil ich es immer spaßig finde so etwas zu lesen. In Wirklichkeit hat der eine den anderen für seine Arbeit ja bewundert, nur hätte das keiner der beiden zugegeben. Erst gegen Ende des Buches hatte jeder der beiden, soviel Vertrauen zum anderen, dass sie wirklich gut zusammengearbeitet haben.

    Die Handlung selbst ist zunächst in zwei Stränge aufgeteilt. Die Ermittlungen von Celeste auf der einen Seite und die von Edwards auf der anderen Seite. Zum Schluss kommen die beiden auf das gleiche Ergebnis und der Mörder wird natürlich gefunden. Leider wusste ich als Leser aber schon vor ihnen, wer diese unbekannte Variable in diesem Fall war. Man hätte den Leser ruhig länger hinhalten können. Der Autor hat dies zwar auch versucht, aber nicht konsequent genug. Zudem war der Weg bis zum Ende an manchen Stellen für mich ein wenig zu oft mit Effekthascherei verbunden. Da brennt mal da auf dramatische Weise ein Café nieder und da muss Edwards eine Schlägerei durchziehen…ich finde, dass es dies in der Intensität nicht gebraucht hätte. Zudem werden im Laufe der Handlung auch einige Klischees bedient, über die man mit einem Lächeln galant hinwegsehen muss.

    Den Schreibstil fand ich gut. Er ist sehr dialoglastig und liest sich angenehm, sodass man recht schnell vorankommt. Durch die dichten Beschreibungen kann der Autor immer eine gewisse Grundspannung im Leser aufrecht erhalten und man will gar nicht aufhören zu lesen, nicht zuletzt auch deswegen, weil man erstens, wie in einem Krimi logisch, den Mörder kennen will und zweitens, weil man jedem Aufeinandertreffen zwischen Edwards und Celeste entgegenfiebert und dann neugierig ist, wie sie ihr neues Wissen zu dem Fall kombinieren. Der Leser selbst ist den beiden nämlich immer einen Schritt voraus, weil er ja beide Handlungsstränge kennt.

    Alles in Allem hat mich „Das Geheimnis der Madame Yin“ wirklich sehr gut unterhalten und über die kleinen Schwächen kann man auf jeden Fall hinwegsehen. Da nicht alle Fragen beantwortet wurden, die über die eigentlichen Mordfälle hinausgehen, kann ich mir vorstellen, dass es eine Fortsetzung geben wird. Gerne mehr davon…

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    S
    staronevor einem Jahr
    Spannende Zeitreise

    Zum Inhalt: 
    Die Detektivin Celeste Summmersteen reist zusammen mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago/Amerika wieder zurück nach England/London.  Im Gepäck einen ungewöhnlich Auftrag, denn sie soll den Mord an einer, guten Freundin von Dorothea, die auch aus guten Hause ist. In Sinne der Tante und letztendlich der Familie aufklären. Keine leichte Aufgabe, doch es gibt interessante Hinweise. Denn im Mund des toten Mädchens fand am ein Stück Stoff und eine Haarlocke. Auch der Fundort gibt Rätsel auf denn er gehört zum Hoheitsgebiet der Opiumkönigin Madame Yin. Gerne würde Celeste alleine ermitteln, doch sie muss hinnehmen das auch Scotland Yard dieser Mord nicht kaltlässt und Inspector Robert Edwards auf den Fall ansetzt. Leider kein Fan von Amateuren oder gar weiblichen Detektivinen...

    Meine Meinung : 

    Der Autor Nathan Winters schafft sehr gut geschichtliche und persönliche Befindlichkeiten dem Leser nahe zu bringen und so ist man schnell in der Geschichte drin und fiebert gerne mit Celeste und auch ihrem quasi Gegenpart Inspector Edward von Scotland Yard mit. Auch die kleinen Reiberei zwischen den beiden sind ein Pluspunkt, weil diese im Jahre 1877 um Umgang einfach normal waren. So fliegen die Seiten beim Lesen nur so
    dahin. 



    Es macht Spaß und Freude als Leser zu erleben, wie sich beide  nach anfänglichen Schwierigkeiten langsam fallmäßig näherkommen und so letztendlich auch sehr spannend und mitunter gefahrvoll den Fall lösen können. 
     
    Geschichtlich, menschlich und mit viel Spannung und Gefühl für die Zeit schrieben hier der Autor  seine Geschichte.  Schöne Roman aus der viktorianischen Zeit Englands. 

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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein historischer Krimi aus dem viktorianischen London. Spannend geschrieben, jedoch ist der Schreibstil nicht passend für die Zeitepoche.
    Das Geheimnis der Madame Yin

    Historische Krimis lese ich hin und wieder wirklich gerne und ganz besonders, wenn diese im nebeligen London spielen. Unwillkürlich hat man zuallererst die Geschichte um den bekanntesten Frauenmörder Londons, Jack - the Ripper, im Kopf, doch "Das Geheimnis der Madame Yin" spielt etwas früher, nämlich im Jahr 1877. Aber auch in diesem Krimi geht es um Frauenmorde, bei denen Scotland Yard im Dunkeln tappt. Umso weniger erfreut ist Inspektor Robert Edwards, als er die Detektivin Celeste Summersteen zur Seite gestellt bekommt: Eine Frau und noch dazu Amerikanerin! So stellt sich die Zusammenarbeit auch alles andere als einfach dar.....

    Celeste arbeitet bei einer Detektei in Chicago und hat den Auftrag bekommen, ihren Schützling Dorothea Ellingsford, die einige Zeit bei ihrer Tante in den Staaten verbracht hat, wohlbehalten nach London zurückzubringen. Dorothea stammt aus adligen Haus und wurde von ihren Eltern nach Amerika geschickt, weil sie Opium geraucht hatte. Doch der eigentliche Auftrag ist, den Mörder von Dorotheas Freundin Estelle zu finden und abzuklären, ob auch ihr Schützling in Gefahr schwebt, denn Dorothea hat große Angst vor ihrer Rückkehr. Trotzdem schweigt sie beharrlich und so gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Kurze Zeit später wird die Leiche von Madame Yin, der führenden Opiumkönigin des East End's gefunden. Welche Gemeinsamkeiten hat der Mord an einem jungen adeligen Mädchen und einer führenden Unterweltgröße? Das fragen sich auch Edwards und Celeste.....

    Der Krimi aus dem viktorianischem Zeitalter ist einerseits düster wie das Cover des Buches, hat aber auch viele humorvolle Dialoge, die sich hauptsächlich aus der nicht wirklich gelungenen Zusammenarbeit der beiden Ermittler ergibt. Edwars ist ein Mann seiner Zeit und akzeptiert eine weibliche Detektivin nicht wirklich. Noch dazu ist Celeste starrköpfig, gewitzt und nutzt auch ihren weiblichen Charme. Sie würde eher in unsere Zeit passen, als ins staubige 19. Jahrhundert. Und so ermitteln sowohl Robert, als auch Celeste viel auf eigene Faust, was sie des Öfteren in äußerst brenzlige Situationen bringt. Denn im viktorianischen London läuft nicht nur ein Frauenmörder herum, sondern es geht ebenso um Machtkämpfe zwischen Verbrecherbanden, die vor Nichts zurückschrecken.

    Autor Jürgen Bärbig, der hier unter dem Pseudomyn Nathan Winters schreibt, hat einen eher ruhigen Krimi erschaffen, der trotzallem eine unterschwellige Spannung aufweist. Das viktorianische London wird sehr bildhaft beschrieben. Man wandelt durch dunkle und dreckige Gassen und durch Viertel, die ich auch nicht bei Tageslicht durchqueren möchte. An den typischen Klischees, die man aus dieser historischen Zeit kennt, wird nicht gespart. Durch die parallelen Ermittlungen gibt es zwei Handlungsstränge, bei denen wir einmal Edwars und einmal Celeste folgen. Zum Ende hin führen die beiden Stränge zu einem Ganzen zusammen und halten ein logisches Ende bereit. Bevor es aber zum finalen Countdown kommt, bei dem die Spannungskurve rasant ansteigt, hatte ich leider den Mörder bereits identifiziert.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil des Autors ist lebendig und dialoglastig. Die bildhaften Beschreibungen des viktorianischen Londons haben mir gut gefallen und auch der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an. Gestört hat mich allerdings, dass der Schreibstil nicht der damaligen Zeit angepasst wurde. Da ich sehr viele historische Romane lese, war mir der Schreibstil viel zu modern für diese Zeitepoche. Mit einer sehr emanzipierten Frau, die eher ins 21. Jahrhundert passen würde, kann ich noch leben, denn diese finden wir sehr oft in historischen Romanen. Doch die Erzählung des Autors hinterließ bei mir immer wieder das Gefühl, als würde ich einen Krimi aus der heutigen Zeit lesen, wären da nicht die typischen historischen Hintergründe und die zur Zeit gebräuchlichen Fortbewegungsmittel gewesen.

    Fazit:
    Ein historischer Krimi aus dem viktorianischen London mit zwei sehr unterschiedlichen Ermittlern, die ein ungewöhnliches Paar abgeben. Spannend geschrieben, jedoch fand ich den Schreibstil nicht passend für die Zeitepoche.

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    Beluris avatar
    Belurivor einem Jahr
    Kurzmeinung: EIne toller historischer Krimi, mit einer spannenden Handlung und recht eigensinnigen Protagonisten.
    1877: Londons Unterwelt in Aufruhr und zwei Ermittler mitten drin

    Die Charaktere:

    Die Protagonisten sind Celeste Summersteen und Inspector Edwards. Beide sind mit demselben Fall betraut, beide haben das gleiche Ziel, aber anstatt zusammenzuarbeiten geht jeder seinen eigenen Weg. Die beiden sind sich ziemlich ähnlich. Sie sind stolz, stur und lassen sich von niemanden etwas sagen. Außerdem schaffen sie es regelmäßig sich in lebensbedrohliche Situationen zu manövrieren, denn das Konzept von Verstärkung haben beide nicht verstanden. Lieber ermitteln sie auf eigene Faust und sollte dabei etwas schief gehen, improvisieren sie einfach. Das kann als Leser manchmal ziemlich anstrengend sein. Aber bevor ich mich weiter aufrege, hier noch ein paar weitere Infos zu den beiden.

    Celeste ist sich ihrer weiblichen Reize bewusst und arbeitet mit ihrem Charme, sowie einigen guten Tricks, die sie sich im Laufe der Zeit angeeignet hat, um ihre Ziele zu erreichen. Zur Sicherheit hat sie immer einen Revolver in ihrem Kleid versteckt, den sie im Notfall auch zu nutzen weiß.

    Robert Edwards hat es vom Straßenjungen zum Inspector des Scotland Yard geschafft. Er ist ein typischer Einzelgänger: Stark und schweigsam. Wegen seiner Statur trägt er den Spitznamen “Bull” und er löst seine Probleme am liebsten mit den Fäusten. Dementsprechend geht er auch fast keiner Schlägerei aus dem Weg, auch wenn er es hinterher oft ziemlich bereut. Bei ihm habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt, da er einfach übermenschlich viel einstecken kann. Aber das nur am Rande.

    Die Handlung:

    Die Handlung baut sich recht schnell auf und schon bald ist man in den Tiefen des alten Londons verschwunden. Die Suche nach dem Mörder ist zwar der rote Faden der Geschichte, aber während Celeste und Edwards ihren Spuren nachgehen, decken sie einiges mehr auf. Weil sie getrennt ermitteln, gibt es auch zwei Handlungsstränge, die sich immer wieder abwechseln und bei jedem ergeben sich andere Puzzlestücke. Zwar muss ich sagen, dass ich nach ca. der Hälfte des Buches eigentlich schon wusste, wer der Mörder von Estelle war, aber das interessierte mich eigentlich nicht wirklich. Die ganze Hintergrundgeschichte und die Zusammenhänge waren um ein Vielfaches interessanter und ich habe das Buch auch nur sehr ungern aus den Händen gelegt.

    Der Stil:

    Um die sozialen Schichten besser zu trennen haben die “hohen Herren” in perfektem Deutsch gesprochen, während die untere Schicht immer einen gewissen Slang hatte. Am Anfang musste ich mich erst daran gewöhnen, aber dann hatte ich keine Probleme mehr. Auch werden ab und zu Wörter und Phrasen verwendet die im heutigen Sprachgebrauch nicht mehr benutzt werden. Das macht die ganze Geschichte jedoch noch authentischer und stilvoller. Das hat mir richtig gut gefallen.

    Fazit:

    Ein tolles Buch mit einer spannenden Handlung, Protagonisten mit denen man mitleiden und mitfiebern kann – auch wenn man sie ab und zu auf den Mond schießen könnte – und einem lockeren Schreibstil. Die 400 Seiten waren ziemlich schnell zu Ende. Für Freunde von London und historischen Kirmis kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schönes Zeitgemälde und spannende Handlung!
    London anno 1877

    „...Sie brauchte das Opium wie die Luft zum Atmen. Der Rauch, der ihre Sinne vernebelte, verwandelte jedes Grau in leuchtende Farben, jeden Schmerz in sanfte Berührung und jeden noch so üblen Gestank in einen betörenden Duft...“

    Wir schreiben das Jahr 1877. Celeste Summersteens arbeitet als Detektivin für Pinkerton. Bisher durfte sie Akten sortieren und Briefe schreiben. Nun erscheint sie trotz Verbot bei Mrs. Roover. Die alte Dame besteht darauf, Celeste engagieren zu wollen. Anfangs ist Celestenicht mehr so begeistert, als sie hört, dass sie die 16jährige Nichte Dorothea von Mrs. Roover nach London begleiten soll. Dorothea stammt aus adligen Haus und wurde von ihren Eltern nach Amerika geschickt, weil sie Opium geraucht hatte. Celestes Aufgabe erweist sich schnell als wesentlich komplizierter als es am Anfang den Anschein hatte. Zum einen hat Dorothea Angst vor der Heimkehr, verschweigt aber den Grund, zum anderen wurde eine gute Freundin von Dorothea in London ermordet.

    Der Autor hat eine abwechslungsreichen historischen Krimi geschrieben. Die Geschichte ist spannend und gibt das Flair der Zeit gut wieder. Nicht nur Dorotheas Freundin, auch Madame Yin, eine bekannte Opiumhändlerin, wurde ermordet. Das Vorgehen weist in beiden Fällen auf den gleichen Täter hin. Celeste erreicht, dass Inspector Robert Edwards verpflichtet wird, mit ihr zusammenzuarbeiten.

    Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Die Atmosphäre in London im viktorianischen Zeitalter wird gut beschrieben. Der Autor führt mich nicht nur durch dunkle, dreckige und stinkende Viertel der Stadt, sondern auch in ein Krankenhaus und eine Heilanstalt für psychisch Kranke.

    Die Personen werden gut charakterisiert. Celeste versteht ihr Handwerk und geht zielstrebig vor. Dabei versucht sie, Dorotheas Familie aus ihren Ermittlungen herauszuhalten. Edwards ist ein typischer Mann seiner Zeit. Mit Frauen zusammen zu arbeiten liegt ihm gar nicht. Die Gespräche zwischen beiden reflektieren deutlich das innere Spannungsfeld. Doch nach und nach muss Edwards Celestes Qualitäten anerkennen. Er selbst ist abgelenkt, da er Differenzen mit einem alten Kollegen auszutragen hat. Außerdem neigt er zu heftigen spontanen Ausbrüchen.

    Schnell stellt sich heraus, dass Madame Yin ziemlich viel Dreck am Stecken hatte. Dazu gehörte, dass sie junge Mädchen vom Opium abhängig machte. Obiges Zitat stammt vom Margareth, einer weiteren Freundin Dorotheas, die dem Opium verfallen ist und von ihren Eltern verstoßen wurde.

    Lord Ellingsford, Dorotheas Vater, möchte seine Tochter so schnell wie möglich verheiraten. Dafür hat er einen, seiner Meinung nach, guten Grund. Dabei nimmt er keinerlei Rücksicht auf deren psychische Verfassung. Der Arzt stellt eine für die damalige Zeit typische Diagnose: Hysterie. Nur um Haaresbreite gelingt es Celeste, eine Katastrophe zu verhindern.

    Das Cover mit dem Blick auf London wirkt düster.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein gelungenes Zeitdokument und gibt einen spannenden Einblick in die Londoner Unterwelt und ihre Grabenkämpfe. Im Bereich der Lordschaften zeigt das Buch, dass äußerer Schein wichtiger ist als persönliche Befindlichkeiten.

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    -sabine-s avatar
    -sabine-vor 2 Jahren
    Das Geheimnis der Madame Yin

    Ich lese gerne historische Romane und mag auch Krimis, die in der Vergangenheit spielen. Dieser hier entführt nach London, ins Jahr 1877 – mehrere junge Frauen werden ermordet aufgefunden und die Polizei tappt im Dunkeln, bis sie Hilfe von der Detektivin Celeste Summersteen erhält. Sie ist eine Frau der Tat und schon bald findet sie eine Spur, die zur Opiumkönigin des East End führt.

    Es geht eher ruhig zu in diesem Krimi und die Spannung ist eher unterschwellig, trotzdem habe ich gerne mitgeraten, wer der Mörder sein könnte. Dabei entführt uns der Autor ins historische London in den Untergrund und es gibt viele verschiedene Fährten, die er hier legt. Spannend wird es dann im letzten Viertel des Buches, als die verschiedenen Fäden zusammenlaufen und die Lage zunehmend brenzlig wird. Da wird dann auch klar, wer hinter den brutalen Morden steht – nur die beiden Ermittler brauchen dafür dann noch einen Schritt mehr, es zu erkennen.

    Die Detektivin Celeste Summersteen und Inspektor Edwards arbeiten dabei nur mäßig gut zusammen. Edwards hat so seine Probleme mit Celeste, die einen eigenen Kopf hat und den auch durchzusetzen weiß. Für die damalige Zeit ist sie sicherlich sehr modern in ihren Gedanken und Handlungen und eckt damit auch an verschiedenen Stellen an, irgendwie schien sie auch nicht richtig reinzupassen in die Zeit. Trotzdem mochte ich sie aber mit ihrer anpackenden und direkten Art, weil sie trotz harter Schale doch einen weichen Kern besitzt. Edwards ist dagegen ein Mann seiner Zeit, tut sich schwer in der Zusammenarbeit mit einer Frau und wirkt dadurch nicht unbedingt sympathisch, auch wenn er wirklich sein Bestes gibt, Celeste als „Partnerin“ zu akzeptieren.

    Über die Art der Ermittlungen musste ich das eine oder andere Mal wirklich schmunzeln – die Polizei tappt völlig im Dunkeln und man hat das Gefühl, sie weiß auch nicht recht, wie sie in dem Fall ermitteln soll. Wäre Celeste nicht gewesen und hätte die Polizei nicht mit der Nase drauf gestoßen, wäre der Mörder wohl nie gefunden worden.

    Der Schreibstil wirkt an einigen Stellen etwas holprig und leider auch nicht zur Zeit passend – ich fühlte mich vom Schreibstil leider nicht ins 19. Jahrhundert versetzt, dafür war er mir einfach zu modern. Es gibt viele Dialoge, die das Ganze sehr lebendig werden lassen, dafür sind die Sätze sehr kurz und es gibt nur wenige Beschreibungen – das fand ich schade, denn damit wäre die besondere Atmosphäre der Londoner Unterwelt sicher besser eingefangen worden.

    Insgesamt hat mich dieser viktorianische Krimi gut unterhalten; es ist sicherlich keine Geschichte, die mir lange in Erinnerung bleiben wird, aber ich hatte schöne Lesestunden und gebe daher knappe 4 von 5 Sternen.

    Mein Fazit
    In diesem viktorianischen Krimi entführt uns der Autor ins historische London, ins Jahr 1877, wo ein Mörder sei Unwesen treibt und die Spuren in die Londoner Unterwelt führen. Auch wenn die Geschichte eher ruhig ist, gibt es eine unterschwellige Spannung, die mich bei der Stange gehalten hat. Der Schreibstil ist zwar sehr lebendig und gut lesbar, hat für mich aber nicht zur damaligen Zeit gepasst. Trotzdem hat mich dieser Krimi gut unterhalten, so dass ich knappe 4 von 5 Sternen vergebe.

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    TodHunterMoons avatar
    TodHunterMoonvor 2 Jahren
    Sherlock Holmes meets Ripper Street

    Wer "Steam Punk" mag und gern Filme und Serien schaut, in denen es um Sherlock Holmes oder Jack the Ripper geht, den kann ich auch dieses Buch sehr empfehlen. Es hat alles, (und dabei meine ich wirklich ALLES ;) ) was man sich unter "London im 19. Jahrhundert" vorstellt oder kennt.

    Zur Story: Im East End kommt es zu einer Reihe von Morden, die allerdings auch nicht vor der gehobenen Gesellschaft halt machen. Inspector Edwards von Scotland Yard und die Pinkerton Detektivin Celeste begeben sich zusammen, jeder für sich, auf Mörderjagd. Dabei wird der Leser auf eine Reise durch die dreckige und stinkende Londoner Unterwelt mitgenommen, inklusive Freudenhäuser und Opiumhöhlen.

    Nathan Winters schreibt klar und schnörkellos. Dabei aber so detailreich, das man als Leser das Gefühl hat, man schaut einen Film. Da man abschnittsweise einmal mit Inspector Endwards und einmal mit Celeste unterwegs ist, merkt man auch gar nicht, wie schnell man sich durch die Seiten arbeitet. Die Story bleibt bis zum Schluss aktionreich und spannungsgeladen und da es nicht vorhersehbar ist, wie die ganzen Puzzleteilchen am Ende zusammen passen werden, hat man auch lange Spaß am Buch.

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 2 Jahren
    Unterhaltsam

    Chicago 1877. Die Detektivin Celeste Summersteen soll die junge Dorothea Ellingsford zurück nach London begleiten. Dort wird Dorothea von ihren Eltern erwartet. Dorotheas Freundin Estelle wurde ermordet, Celeste soll Dorothea beschützen und nach dem Mörder suchen. Estelle bleibt nicht das einzige Opfer, das Scottland Yard ermittelt ebenfalls. Ich mag Krimis, die in der Viktorianischen Zeit in London spielen. "Das Geheimnis der Madame Yin " musste ich deshalb unbedingt lesen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, das düstere London mit seinen schummrigen Ecken und seinen Bewohnern konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Geschichte ist spannend, lässt den Leser aber auch ab und an schmunzeln. Die Figuren wurden sehr liebevoll gezeichnet, jede hat ihre Facetten. Die Nachforschungen des ungleichen Ermittlerteams fand ich sehr unterhaltsam zu lesen. Leider war mir schon recht schnell klar, bei wem es sich um den Täter handelt. Das fand ich etwas schade, die Hinweise waren so offensichtlich, dass ein Mitraten eigentlich nicht mehr nötig war.

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    utaechls avatar
    utaechlvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein erstklassiger viktorianischer Krimi, der neben einem spannenden Fall interessante Charaktere, tolle Schauplätze und mehr bietet
    Ein außergewöhnliches Ermitterduo im Opiumdschungel


    Ein erstklassiger viktorianischer Krimi, der neben einem spannenden Fall interessante Charaktere, tolle Schauplätze und ein hervorragendes Bild der damaligen Zeit präsentiert. Eine Geschichte, die meinetwegen ruhig noch ein paar hundert Seiten hätte andauern dürfen.


    Inhalt:
    Celeste Summersteen arbeitet für eine Chicagoer Detektei und erhält den Auftrag, die junge Dorothea Ellingsford 1877 nach London zu begleiten. Dorothea kehrt nach einem längeren Aufenthalt bei ihrer Tante zu ihrer Familie zurück. Da jedoch eine ihrer Freundinnen ermordet wurde, soll Celeste Dorothea beschützen und herausfinden, wer der Mörder war.
    Wenig später wird die Leiche einer Größe aus dem Londoner Untergrund aus der Themse gefischt, die die gleichen Todesmerkmale wie Dorotheas Freundin aufweist.
    Celeste bleibt nichts anderes übrig, als mit Inspector Robert Edwards vom Scotland Yard zusammenzuarbeiten. Eine Zweckverbindung, die auf wackeligen Beinen steht, doch das gemeinsame Ziel, weiteres Morden zu verhindern, kann einiges an Unterschieden überbrücken.


    Setting und Stil:
    Nathan Winters gelingt es hervorragend, das viktorianische London in seiner vollen Bandbreite für die Leser zum Leben zu erwecken.  Von den adeligen Häusern voller Dienstboten und Reichtum, bis hin zu den dunkelsten, schlecht riechenden Ecken der Stadt. Von den Docks über Whitechapel bis in die besseren Wohngegenden. Jeder Ort ist belebt mit passenden Charakteren und Umgebungsbeschreibungen.
    Die Handlung können wird vor allem aus Sicht der beiden Hauptcharaktere miterleben.


    Charaktere:
    Eine weibliche Detektivin scheint besonders für den viktorianischen Londoner eine Weltneuheit zu bedeuten. So muss sich Celeste ihren Respekt ziemlich hart erkämpfen, hat aber auch dank dieser Position viele Möglichkeiten, die sich den strengen Londoner Strukturen entziehen. Eine ideale Identifikationsmöglichkeit, die mit Charme und Gewitztheit der Männerwelt zeigt, dass man mit ihr Rechnen sollte.
    Zu dieser Männerwelt gehört Inspector Edwards, der von der Zusammenarbeit mit einer Frau so gar nichts hält. Es dauert, bis sie sich einigermaßen auf Augenhöhe gegenübertreten können, doch da er als Polizist eh etliche andere Ermittlungsansätze hat, nutzen die Parallelermittlungen eher als dass sie schaden. Auf seine eigene, etwas spröde und eigensinnige Art ist mir Edwards trotzdem schnell ans Herz gewachsen.
    Beide passen perfekt in ihre Zeit und sind umgeben von Charakteren, die ebenfalls viktorianischer kaum sein könnten.
    Täter muss es bei einem Krimi natürlich auch geben. Und diesmal sind es nicht zu wenige, da sich dank der verschiedenen Schauplätze und den dahinter steckenden Verbindungen doch viel Gesindel herumtreibt, das es den Ermittlern schwer macht. Auch für das titelgebende Geheimnis gibt es einen würdigen Drahtzieher, über den ich hier natürlich stillschweigend hinweggehe.


    Geschichte:
    Ein Fall, der in die Opiumhölle Londons führt, Machtkämpfe zwischen Verbrecherbanden beinhaltet und umgeben von einer traurigen Geschichte ist, die tragischer kaum sein könnte. Alles perfekte Zutaten, um den Leser zu fesseln und mitzureißen. Alles ist logisch nachvollziehbar und stimmungsvoll passend erzählt. Es fällt schwer, das Buch zur Seite zu legen, da man einfach wissen will, wie es mit Celeste und Robert weitergeht. Umso besser, dass die Chance auf weitere Geschichte der beiden gewahrt bleibt.


    Fazit:
    Ein Krimi, der mich perfekt in eine spannende Zeit in der britischen Geschichte entführt hat. Ich kann ihn ohne weiteres an Geschichts- und Krimifans weiterempfehlen. Eine Handlung, die in Spannung und Dichte mit allem mithalten kann, was sonst so zu dieser Zeit spielt. Ich freue ich schon auf die nächste 400seitige Begegnung mit den Charakteren.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SpreadandReads avatar
    Habt ihr Lust auf ein spannendes Abenteuer im London des späten 19. Jahrhunderts? Dann begleitet unsere Detektivin Celeste Summersteen und ihrem Autoren Nathan Winters dorthin und erlebt eine spannende Mordermittlung direkt zum Erscheinungstermin!

    Darum gehts:
    1877: Die Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen reist mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago nach London. Vordergründig soll sie das Mädchen zu ihrer Familie zurückbringen, doch ihr wirklicher Auftrag ist heikler: Eine von Dorotheas Freundin­nen wurde ermordet und die Detektivin soll nun den Mörder finden, da Dorothea selbst in Gefahr sein könnte.

    Allerdings gestalten sich die Ermittlungen schwierig: Das Mädchen schweigt beharrlich und die einzigen Hinweise auf den Mörder sind ein Stück Stoff und eine Haarlocke, die im Mund der Toten gefun­den wurden. Dann findet man die Leiche der Opium­königin des East End in der Themse.

    Auf der Suche nach Antworten muss Celeste tief in das verderbte Herz Londons vordringen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Dabei ist Inspector Edwards von Scotland Yard, der ihr bei den Ermittlungen hel­fen soll, alles andere als eine Hilfe. Der hartgesottene Polizist mag es nicht, wenn sich Amateure und dann auch noch weibliche, in seine Arbeit einmischen.



















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    Letzter Beitrag von  tinstampvor einem Jahr
    So, hier kommt nun endlich meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Nathan-Winters/Das-Geheimnis-der-Madame-Yin-1435234638-w/rezension/1454295101/ und auf meinem Bücherblog: http://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/2017/05/das-geheimnis-der-madame-yin-nathan.html Bei Amazon, der Lesejury und meiner Facebookseite wird sie ebenfalls noch erscheinen bzw. freigeschaltet Danke für die Geduld und dass ich hier mitlesen durfte!
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