Nathan Winters Das Geheimnis der Madame Yin

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 3 Leser
  • 14 Rezensionen
(7)
(9)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Madame Yin“ von Nathan Winters

1877: Die Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen reist mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago nach London. Vordergründig soll sie das Mädchen zu ihrer Familie zurückbringen, doch ihr wirklicher Auftrag ist heikler: Eine von Dorotheas Freundin­nen wurde ermordet und die Detektivin soll nun den Mörder finden, da Dorothea selbst in Gefahr sein könnte. Allerdings gestalten sich die Ermittlungen schwierig: Das Mädchen schweigt beharrlich und die einzigen Hinweise auf den Mörder sind ein Stück Stoff und eine Haarlocke, die im Mund der Toten gefun­den wurden. Dann findet man die Leiche der Opium­königin des East End in der Themse.

Auf der Suche nach Antworten muss Celeste tief in das verderbte Herz Londons vordringen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Dabei ist Inspector Edwards von Scotland Yard, der ihr bei den Ermittlungen hel­fen soll, alles andere als eine Hilfe. Der hartgesottene Polizist mag es nicht, wenn sich Amateure und dann auch noch weibliche, in seine Arbeit einmischen.

Ein interessanter viktorianischer Krimi, den ich empfehlen kann

— Wildpony

Ein historischer Krimi aus dem viktorianischen London. Spannend geschrieben, jedoch ist der Schreibstil nicht passend für die Zeitepoche.

— tinstamp

EIne toller historischer Krimi, mit einer spannenden Handlung und recht eigensinnigen Protagonisten.

— Beluri

Schönes Zeitgemälde und spannende Handlung!

— mabuerele

Ein erstklassiger viktorianischer Krimi, der neben einem spannenden Fall interessante Charaktere, tolle Schauplätze und mehr bietet

— utaechl

Ein wunderbarer viktorianischer Krimi - spannend und mitreißend. Sehr zu empfehlen.

— NinaBooks

Stöbern in Historische Romane

Grimms Morde

Droste-Hülshoff und Grimm sind ein tolles Ermittler-Team!

Bücherfüllhorn-Blog

Die Festung am Rhein

Historisch fundiert, sehr nah an den Fakten, trotzdem leicht zu lesen.

fredhel

Die Jahre der Schwalben

Ein sehr gelungener Teil eines tollen historischen Dreiteilers

lenisvea

Die Schwester des Tänzers

Etwas trocken und zu lange geraten. Konnte mich nicht begeistern.

verruecktnachbuechern

Winterblüte

Eine wunderschöne Weihnachtslovestory! Mit Happyendgarantie. Passend in die Vorweihnachtszeit. War ein tolles Buch, hat mich gut unterhalten

Rosebud

Abschied in Prag

Eine tragische, packende Liebes- und Lebensgeschichte.

Katzenauge

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannende Zeitreise

    Das Geheimnis der Madame Yin

    starone

    11. May 2017 um 11:06

    Zum Inhalt: Die Detektivin Celeste Summmersteen reist zusammen mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago/Amerika wieder zurück nach England/London.  Im Gepäck einen ungewöhnlich Auftrag, denn sie soll den Mord an einer, guten Freundin von Dorothea, die auch aus guten Hause ist. In Sinne der Tante und letztendlich der Familie aufklären. Keine leichte Aufgabe, doch es gibt interessante Hinweise. Denn im Mund des toten Mädchens fand am ein Stück Stoff und eine Haarlocke. Auch der Fundort gibt Rätsel auf denn er gehört zum Hoheitsgebiet der Opiumkönigin Madame Yin. Gerne würde Celeste alleine ermitteln, doch sie muss hinnehmen das auch Scotland Yard dieser Mord nicht kaltlässt und Inspector Robert Edwards auf den Fall ansetzt. Leider kein Fan von Amateuren oder gar weiblichen Detektivinen...Meine Meinung : Der Autor Nathan Winters schafft sehr gut geschichtliche und persönliche Befindlichkeiten dem Leser nahe zu bringen und so ist man schnell in der Geschichte drin und fiebert gerne mit Celeste und auch ihrem quasi Gegenpart Inspector Edward von Scotland Yard mit. Auch die kleinen Reiberei zwischen den beiden sind ein Pluspunkt, weil diese im Jahre 1877 um Umgang einfach normal waren. So fliegen die Seiten beim Lesen nur sodahin. Es macht Spaß und Freude als Leser zu erleben, wie sich beide  nach anfänglichen Schwierigkeiten langsam fallmäßig näherkommen und so letztendlich auch sehr spannend und mitunter gefahrvoll den Fall lösen können.  Geschichtlich, menschlich und mit viel Spannung und Gefühl für die Zeit schrieben hier der Autor  seine Geschichte.  Schöne Roman aus der viktorianischen Zeit Englands. 

    Mehr
  • Das Geheimnis der Madame Yin

    Das Geheimnis der Madame Yin

    tinstamp

    07. May 2017 um 14:22

    Historische Krimis lese ich hin und wieder wirklich gerne und ganz besonders, wenn diese im nebeligen London spielen. Unwillkürlich hat man zuallererst die Geschichte um den bekanntesten Frauenmörder Londons, Jack - the Ripper, im Kopf, doch "Das Geheimnis der Madame Yin" spielt etwas früher, nämlich im Jahr 1877. Aber auch in diesem Krimi geht es um Frauenmorde, bei denen Scotland Yard im Dunkeln tappt. Umso weniger erfreut ist Inspektor Robert Edwards, als er die Detektivin Celeste Summersteen zur Seite gestellt bekommt: Eine Frau und noch dazu Amerikanerin! So stellt sich die Zusammenarbeit auch alles andere als einfach dar.....Celeste arbeitet bei einer Detektei in Chicago und hat den Auftrag bekommen, ihren Schützling Dorothea Ellingsford, die einige Zeit bei ihrer Tante in den Staaten verbracht hat, wohlbehalten nach London zurückzubringen. Dorothea stammt aus adligen Haus und wurde von ihren Eltern nach Amerika geschickt, weil sie Opium geraucht hatte. Doch der eigentliche Auftrag ist, den Mörder von Dorotheas Freundin Estelle zu finden und abzuklären, ob auch ihr Schützling in Gefahr schwebt, denn Dorothea hat große Angst vor ihrer Rückkehr. Trotzdem schweigt sie beharrlich und so gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Kurze Zeit später wird die Leiche von Madame Yin, der führenden Opiumkönigin des East End's gefunden. Welche Gemeinsamkeiten hat der Mord an einem jungen adeligen Mädchen und einer führenden Unterweltgröße? Das fragen sich auch Edwards und Celeste.....Der Krimi aus dem viktorianischem Zeitalter ist einerseits düster wie das Cover des Buches, hat aber auch viele humorvolle Dialoge, die sich hauptsächlich aus der nicht wirklich gelungenen Zusammenarbeit der beiden Ermittler ergibt. Edwars ist ein Mann seiner Zeit und akzeptiert eine weibliche Detektivin nicht wirklich. Noch dazu ist Celeste starrköpfig, gewitzt und nutzt auch ihren weiblichen Charme. Sie würde eher in unsere Zeit passen, als ins staubige 19. Jahrhundert. Und so ermitteln sowohl Robert, als auch Celeste viel auf eigene Faust, was sie des Öfteren in äußerst brenzlige Situationen bringt. Denn im viktorianischen London läuft nicht nur ein Frauenmörder herum, sondern es geht ebenso um Machtkämpfe zwischen Verbrecherbanden, die vor Nichts zurückschrecken.Autor Jürgen Bärbig, der hier unter dem Pseudomyn Nathan Winters schreibt, hat einen eher ruhigen Krimi erschaffen, der trotzallem eine unterschwellige Spannung aufweist. Das viktorianische London wird sehr bildhaft beschrieben. Man wandelt durch dunkle und dreckige Gassen und durch Viertel, die ich auch nicht bei Tageslicht durchqueren möchte. An den typischen Klischees, die man aus dieser historischen Zeit kennt, wird nicht gespart. Durch die parallelen Ermittlungen gibt es zwei Handlungsstränge, bei denen wir einmal Edwars und einmal Celeste folgen. Zum Ende hin führen die beiden Stränge zu einem Ganzen zusammen und halten ein logisches Ende bereit. Bevor es aber zum finalen Countdown kommt, bei dem die Spannungskurve rasant ansteigt, hatte ich leider den Mörder bereits identifiziert.Schreibstil:Der Schreibstil des Autors ist lebendig und dialoglastig. Die bildhaften Beschreibungen des viktorianischen Londons haben mir gut gefallen und auch der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an. Gestört hat mich allerdings, dass der Schreibstil nicht der damaligen Zeit angepasst wurde. Da ich sehr viele historische Romane lese, war mir der Schreibstil viel zu modern für diese Zeitepoche. Mit einer sehr emanzipierten Frau, die eher ins 21. Jahrhundert passen würde, kann ich noch leben, denn diese finden wir sehr oft in historischen Romanen. Doch die Erzählung des Autors hinterließ bei mir immer wieder das Gefühl, als würde ich einen Krimi aus der heutigen Zeit lesen, wären da nicht die typischen historischen Hintergründe und die zur Zeit gebräuchlichen Fortbewegungsmittel gewesen.Fazit:Ein historischer Krimi aus dem viktorianischen London mit zwei sehr unterschiedlichen Ermittlern, die ein ungewöhnliches Paar abgeben. Spannend geschrieben, jedoch fand ich den Schreibstil nicht passend für die Zeitepoche.

    Mehr
  • Leserunde zu "Das Geheimnis der Madame Yin" von Nathan Winters

    Das Geheimnis der Madame Yin

    SpreadandRead

    Habt ihr Lust auf ein spannendes Abenteuer im London des späten 19. Jahrhunderts? Dann begleitet unsere Detektivin Celeste Summersteen und ihrem Autoren Nathan Winters dorthin und erlebt eine spannende Mordermittlung direkt zum Erscheinungstermin!Darum gehts:1877: Die Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen reist mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago nach London. Vordergründig soll sie das Mädchen zu ihrer Familie zurückbringen, doch ihr wirklicher Auftrag ist heikler: Eine von Dorotheas Freundin­nen wurde ermordet und die Detektivin soll nun den Mörder finden, da Dorothea selbst in Gefahr sein könnte.Allerdings gestalten sich die Ermittlungen schwierig: Das Mädchen schweigt beharrlich und die einzigen Hinweise auf den Mörder sind ein Stück Stoff und eine Haarlocke, die im Mund der Toten gefun­den wurden. Dann findet man die Leiche der Opium­königin des East End in der Themse.Auf der Suche nach Antworten muss Celeste tief in das verderbte Herz Londons vordringen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Dabei ist Inspector Edwards von Scotland Yard, der ihr bei den Ermittlungen hel­fen soll, alles andere als eine Hilfe. Der hartgesottene Polizist mag es nicht, wenn sich Amateure und dann auch noch weibliche, in seine Arbeit einmischen.Seid ihr neugierig geworden und habt Zeit für einen regen Austausch in den nächsten Wochen? Dann bewerbt euch jetzt auf eines von fünf Taschenbüchern und werdet Teil unserer Ermittlungen. Um euch zu bewerben, beantwortet einfach folgende Frage:Was verbindet ihr mit dem London aus dem späten 19, Jahrhundert?Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Kleingedrucktes:Die Bewerbung verpflichtet euch automatisch zur zeitnahen Teilnahme an der Leserunde, welche das Bearbeiten der Leseabschnitte und eine Rezension umfasst. Erwiesene Nichtleser werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls werden keine Profile berücksichtigt, die nicht min. 3 Rezensionen enthalten und/oder nicht öffentlich einsehbar sind.

    Mehr
    • 216
  • 1877: Londons Unterwelt in Aufruhr und zwei Ermittler mitten drin

    Das Geheimnis der Madame Yin

    Beluri

    21. April 2017 um 17:02

    Die Charaktere: Die Protagonisten sind Celeste Summersteen und Inspector Edwards. Beide sind mit demselben Fall betraut, beide haben das gleiche Ziel, aber anstatt zusammenzuarbeiten geht jeder seinen eigenen Weg. Die beiden sind sich ziemlich ähnlich. Sie sind stolz, stur und lassen sich von niemanden etwas sagen. Außerdem schaffen sie es regelmäßig sich in lebensbedrohliche Situationen zu manövrieren, denn das Konzept von Verstärkung haben beide nicht verstanden. Lieber ermitteln sie auf eigene Faust und sollte dabei etwas schief gehen, improvisieren sie einfach. Das kann als Leser manchmal ziemlich anstrengend sein. Aber bevor ich mich weiter aufrege, hier noch ein paar weitere Infos zu den beiden. Celeste ist sich ihrer weiblichen Reize bewusst und arbeitet mit ihrem Charme, sowie einigen guten Tricks, die sie sich im Laufe der Zeit angeeignet hat, um ihre Ziele zu erreichen. Zur Sicherheit hat sie immer einen Revolver in ihrem Kleid versteckt, den sie im Notfall auch zu nutzen weiß. Robert Edwards hat es vom Straßenjungen zum Inspector des Scotland Yard geschafft. Er ist ein typischer Einzelgänger: Stark und schweigsam. Wegen seiner Statur trägt er den Spitznamen “Bull” und er löst seine Probleme am liebsten mit den Fäusten. Dementsprechend geht er auch fast keiner Schlägerei aus dem Weg, auch wenn er es hinterher oft ziemlich bereut. Bei ihm habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt, da er einfach übermenschlich viel einstecken kann. Aber das nur am Rande. Die Handlung: Die Handlung baut sich recht schnell auf und schon bald ist man in den Tiefen des alten Londons verschwunden. Die Suche nach dem Mörder ist zwar der rote Faden der Geschichte, aber während Celeste und Edwards ihren Spuren nachgehen, decken sie einiges mehr auf. Weil sie getrennt ermitteln, gibt es auch zwei Handlungsstränge, die sich immer wieder abwechseln und bei jedem ergeben sich andere Puzzlestücke. Zwar muss ich sagen, dass ich nach ca. der Hälfte des Buches eigentlich schon wusste, wer der Mörder von Estelle war, aber das interessierte mich eigentlich nicht wirklich. Die ganze Hintergrundgeschichte und die Zusammenhänge waren um ein Vielfaches interessanter und ich habe das Buch auch nur sehr ungern aus den Händen gelegt. Der Stil: Um die sozialen Schichten besser zu trennen haben die “hohen Herren” in perfektem Deutsch gesprochen, während die untere Schicht immer einen gewissen Slang hatte. Am Anfang musste ich mich erst daran gewöhnen, aber dann hatte ich keine Probleme mehr. Auch werden ab und zu Wörter und Phrasen verwendet die im heutigen Sprachgebrauch nicht mehr benutzt werden. Das macht die ganze Geschichte jedoch noch authentischer und stilvoller. Das hat mir richtig gut gefallen. Fazit: Ein tolles Buch mit einer spannenden Handlung, Protagonisten mit denen man mitleiden und mitfiebern kann – auch wenn man sie ab und zu auf den Mond schießen könnte – und einem lockeren Schreibstil. Die 400 Seiten waren ziemlich schnell zu Ende. Für Freunde von London und historischen Kirmis kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

    Mehr
  • London anno 1877

    Das Geheimnis der Madame Yin

    mabuerele

    17. April 2017 um 15:58

    „...Sie brauchte das Opium wie die Luft zum Atmen. Der Rauch, der ihre Sinne vernebelte, verwandelte jedes Grau in leuchtende Farben, jeden Schmerz in sanfte Berührung und jeden noch so üblen Gestank in einen betörenden Duft...“ Wir schreiben das Jahr 1877. Celeste Summersteens arbeitet als Detektivin für Pinkerton. Bisher durfte sie Akten sortieren und Briefe schreiben. Nun erscheint sie trotz Verbot bei Mrs. Roover. Die alte Dame besteht darauf, Celeste engagieren zu wollen. Anfangs ist Celestenicht mehr so begeistert, als sie hört, dass sie die 16jährige Nichte Dorothea von Mrs. Roover nach London begleiten soll. Dorothea stammt aus adligen Haus und wurde von ihren Eltern nach Amerika geschickt, weil sie Opium geraucht hatte. Celestes Aufgabe erweist sich schnell als wesentlich komplizierter als es am Anfang den Anschein hatte. Zum einen hat Dorothea Angst vor der Heimkehr, verschweigt aber den Grund, zum anderen wurde eine gute Freundin von Dorothea in London ermordet. Der Autor hat eine abwechslungsreichen historischen Krimi geschrieben. Die Geschichte ist spannend und gibt das Flair der Zeit gut wieder. Nicht nur Dorotheas Freundin, auch Madame Yin, eine bekannte Opiumhändlerin, wurde ermordet. Das Vorgehen weist in beiden Fällen auf den gleichen Täter hin. Celeste erreicht, dass Inspector Robert Edwards verpflichtet wird, mit ihr zusammenzuarbeiten. Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Die Atmosphäre in London im viktorianischen Zeitalter wird gut beschrieben. Der Autor führt mich nicht nur durch dunkle, dreckige und stinkende Viertel der Stadt, sondern auch in ein Krankenhaus und eine Heilanstalt für psychisch Kranke. Die Personen werden gut charakterisiert. Celeste versteht ihr Handwerk und geht zielstrebig vor. Dabei versucht sie, Dorotheas Familie aus ihren Ermittlungen herauszuhalten. Edwards ist ein typischer Mann seiner Zeit. Mit Frauen zusammen zu arbeiten liegt ihm gar nicht. Die Gespräche zwischen beiden reflektieren deutlich das innere Spannungsfeld. Doch nach und nach muss Edwards Celestes Qualitäten anerkennen. Er selbst ist abgelenkt, da er Differenzen mit einem alten Kollegen auszutragen hat. Außerdem neigt er zu heftigen spontanen Ausbrüchen. Schnell stellt sich heraus, dass Madame Yin ziemlich viel Dreck am Stecken hatte. Dazu gehörte, dass sie junge Mädchen vom Opium abhängig machte. Obiges Zitat stammt vom Margareth, einer weiteren Freundin Dorotheas, die dem Opium verfallen ist und von ihren Eltern verstoßen wurde. Lord Ellingsford, Dorotheas Vater, möchte seine Tochter so schnell wie möglich verheiraten. Dafür hat er einen, seiner Meinung nach, guten Grund. Dabei nimmt er keinerlei Rücksicht auf deren psychische Verfassung. Der Arzt stellt eine für die damalige Zeit typische Diagnose: Hysterie. Nur um Haaresbreite gelingt es Celeste, eine Katastrophe zu verhindern. Das Cover mit dem Blick auf London wirkt düster. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein gelungenes Zeitdokument und gibt einen spannenden Einblick in die Londoner Unterwelt und ihre Grabenkämpfe. Im Bereich der Lordschaften zeigt das Buch, dass äußerer Schein wichtiger ist als persönliche Befindlichkeiten.

    Mehr
    • 5
  • Das Geheimnis der Madame Yin

    Das Geheimnis der Madame Yin

    -sabine-

    09. April 2017 um 10:19

    Ich lese gerne historische Romane und mag auch Krimis, die in der Vergangenheit spielen. Dieser hier entführt nach London, ins Jahr 1877 – mehrere junge Frauen werden ermordet aufgefunden und die Polizei tappt im Dunkeln, bis sie Hilfe von der Detektivin Celeste Summersteen erhält. Sie ist eine Frau der Tat und schon bald findet sie eine Spur, die zur Opiumkönigin des East End führt.Es geht eher ruhig zu in diesem Krimi und die Spannung ist eher unterschwellig, trotzdem habe ich gerne mitgeraten, wer der Mörder sein könnte. Dabei entführt uns der Autor ins historische London in den Untergrund und es gibt viele verschiedene Fährten, die er hier legt. Spannend wird es dann im letzten Viertel des Buches, als die verschiedenen Fäden zusammenlaufen und die Lage zunehmend brenzlig wird. Da wird dann auch klar, wer hinter den brutalen Morden steht – nur die beiden Ermittler brauchen dafür dann noch einen Schritt mehr, es zu erkennen. Die Detektivin Celeste Summersteen und Inspektor Edwards arbeiten dabei nur mäßig gut zusammen. Edwards hat so seine Probleme mit Celeste, die einen eigenen Kopf hat und den auch durchzusetzen weiß. Für die damalige Zeit ist sie sicherlich sehr modern in ihren Gedanken und Handlungen und eckt damit auch an verschiedenen Stellen an, irgendwie schien sie auch nicht richtig reinzupassen in die Zeit. Trotzdem mochte ich sie aber mit ihrer anpackenden und direkten Art, weil sie trotz harter Schale doch einen weichen Kern besitzt. Edwards ist dagegen ein Mann seiner Zeit, tut sich schwer in der Zusammenarbeit mit einer Frau und wirkt dadurch nicht unbedingt sympathisch, auch wenn er wirklich sein Bestes gibt, Celeste als „Partnerin“ zu akzeptieren.Über die Art der Ermittlungen musste ich das eine oder andere Mal wirklich schmunzeln – die Polizei tappt völlig im Dunkeln und man hat das Gefühl, sie weiß auch nicht recht, wie sie in dem Fall ermitteln soll. Wäre Celeste nicht gewesen und hätte die Polizei nicht mit der Nase drauf gestoßen, wäre der Mörder wohl nie gefunden worden. Der Schreibstil wirkt an einigen Stellen etwas holprig und leider auch nicht zur Zeit passend – ich fühlte mich vom Schreibstil leider nicht ins 19. Jahrhundert versetzt, dafür war er mir einfach zu modern. Es gibt viele Dialoge, die das Ganze sehr lebendig werden lassen, dafür sind die Sätze sehr kurz und es gibt nur wenige Beschreibungen – das fand ich schade, denn damit wäre die besondere Atmosphäre der Londoner Unterwelt sicher besser eingefangen worden.Insgesamt hat mich dieser viktorianische Krimi gut unterhalten; es ist sicherlich keine Geschichte, die mir lange in Erinnerung bleiben wird, aber ich hatte schöne Lesestunden und gebe daher knappe 4 von 5 Sternen.Mein FazitIn diesem viktorianischen Krimi entführt uns der Autor ins historische London, ins Jahr 1877, wo ein Mörder sei Unwesen treibt und die Spuren in die Londoner Unterwelt führen. Auch wenn die Geschichte eher ruhig ist, gibt es eine unterschwellige Spannung, die mich bei der Stange gehalten hat. Der Schreibstil ist zwar sehr lebendig und gut lesbar, hat für mich aber nicht zur damaligen Zeit gepasst. Trotzdem hat mich dieser Krimi gut unterhalten, so dass ich knappe 4 von 5 Sternen vergebe.

    Mehr
  • Sherlock Holmes meets Ripper Street

    Das Geheimnis der Madame Yin

    TodHunterMoon

    07. April 2017 um 03:44

    Wer "Steam Punk" mag und gern Filme und Serien schaut, in denen es um Sherlock Holmes oder Jack the Ripper geht, den kann ich auch dieses Buch sehr empfehlen. Es hat alles, (und dabei meine ich wirklich ALLES ;) ) was man sich unter "London im 19. Jahrhundert" vorstellt oder kennt. Zur Story: Im East End kommt es zu einer Reihe von Morden, die allerdings auch nicht vor der gehobenen Gesellschaft halt machen. Inspector Edwards von Scotland Yard und die Pinkerton Detektivin Celeste begeben sich zusammen, jeder für sich, auf Mörderjagd. Dabei wird der Leser auf eine Reise durch die dreckige und stinkende Londoner Unterwelt mitgenommen, inklusive Freudenhäuser und Opiumhöhlen. Nathan Winters schreibt klar und schnörkellos. Dabei aber so detailreich, das man als Leser das Gefühl hat, man schaut einen Film. Da man abschnittsweise einmal mit Inspector Endwards und einmal mit Celeste unterwegs ist, merkt man auch gar nicht, wie schnell man sich durch die Seiten arbeitet. Die Story bleibt bis zum Schluss aktionreich und spannungsgeladen und da es nicht vorhersehbar ist, wie die ganzen Puzzleteilchen am Ende zusammen passen werden, hat man auch lange Spaß am Buch.

    Mehr
  • Unterhaltsam

    Das Geheimnis der Madame Yin

    connychaos

    05. April 2017 um 20:57

    Chicago 1877. Die Detektivin Celeste Summersteen soll die junge Dorothea Ellingsford zurück nach London begleiten. Dort wird Dorothea von ihren Eltern erwartet. Dorotheas Freundin Estelle wurde ermordet, Celeste soll Dorothea beschützen und nach dem Mörder suchen. Estelle bleibt nicht das einzige Opfer, das Scottland Yard ermittelt ebenfalls. Ich mag Krimis, die in der Viktorianischen Zeit in London spielen. "Das Geheimnis der Madame Yin " musste ich deshalb unbedingt lesen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, das düstere London mit seinen schummrigen Ecken und seinen Bewohnern konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Geschichte ist spannend, lässt den Leser aber auch ab und an schmunzeln. Die Figuren wurden sehr liebevoll gezeichnet, jede hat ihre Facetten. Die Nachforschungen des ungleichen Ermittlerteams fand ich sehr unterhaltsam zu lesen. Leider war mir schon recht schnell klar, bei wem es sich um den Täter handelt. Das fand ich etwas schade, die Hinweise waren so offensichtlich, dass ein Mitraten eigentlich nicht mehr nötig war.

    Mehr
  • Ein außergewöhnliches Ermitterduo im Opiumdschungel

    Das Geheimnis der Madame Yin

    utaechl

    03. April 2017 um 20:57

    Ein erstklassiger viktorianischer Krimi, der neben einem spannenden Fall interessante Charaktere, tolle Schauplätze und ein hervorragendes Bild der damaligen Zeit präsentiert. Eine Geschichte, die meinetwegen ruhig noch ein paar hundert Seiten hätte andauern dürfen.Inhalt:Celeste Summersteen arbeitet für eine Chicagoer Detektei und erhält den Auftrag, die junge Dorothea Ellingsford 1877 nach London zu begleiten. Dorothea kehrt nach einem längeren Aufenthalt bei ihrer Tante zu ihrer Familie zurück. Da jedoch eine ihrer Freundinnen ermordet wurde, soll Celeste Dorothea beschützen und herausfinden, wer der Mörder war.Wenig später wird die Leiche einer Größe aus dem Londoner Untergrund aus der Themse gefischt, die die gleichen Todesmerkmale wie Dorotheas Freundin aufweist.Celeste bleibt nichts anderes übrig, als mit Inspector Robert Edwards vom Scotland Yard zusammenzuarbeiten. Eine Zweckverbindung, die auf wackeligen Beinen steht, doch das gemeinsame Ziel, weiteres Morden zu verhindern, kann einiges an Unterschieden überbrücken.Setting und Stil:Nathan Winters gelingt es hervorragend, das viktorianische London in seiner vollen Bandbreite für die Leser zum Leben zu erwecken.  Von den adeligen Häusern voller Dienstboten und Reichtum, bis hin zu den dunkelsten, schlecht riechenden Ecken der Stadt. Von den Docks über Whitechapel bis in die besseren Wohngegenden. Jeder Ort ist belebt mit passenden Charakteren und Umgebungsbeschreibungen.Die Handlung können wird vor allem aus Sicht der beiden Hauptcharaktere miterleben.Charaktere:Eine weibliche Detektivin scheint besonders für den viktorianischen Londoner eine Weltneuheit zu bedeuten. So muss sich Celeste ihren Respekt ziemlich hart erkämpfen, hat aber auch dank dieser Position viele Möglichkeiten, die sich den strengen Londoner Strukturen entziehen. Eine ideale Identifikationsmöglichkeit, die mit Charme und Gewitztheit der Männerwelt zeigt, dass man mit ihr Rechnen sollte.Zu dieser Männerwelt gehört Inspector Edwards, der von der Zusammenarbeit mit einer Frau so gar nichts hält. Es dauert, bis sie sich einigermaßen auf Augenhöhe gegenübertreten können, doch da er als Polizist eh etliche andere Ermittlungsansätze hat, nutzen die Parallelermittlungen eher als dass sie schaden. Auf seine eigene, etwas spröde und eigensinnige Art ist mir Edwards trotzdem schnell ans Herz gewachsen.Beide passen perfekt in ihre Zeit und sind umgeben von Charakteren, die ebenfalls viktorianischer kaum sein könnten.Täter muss es bei einem Krimi natürlich auch geben. Und diesmal sind es nicht zu wenige, da sich dank der verschiedenen Schauplätze und den dahinter steckenden Verbindungen doch viel Gesindel herumtreibt, das es den Ermittlern schwer macht. Auch für das titelgebende Geheimnis gibt es einen würdigen Drahtzieher, über den ich hier natürlich stillschweigend hinweggehe.Geschichte:Ein Fall, der in die Opiumhölle Londons führt, Machtkämpfe zwischen Verbrecherbanden beinhaltet und umgeben von einer traurigen Geschichte ist, die tragischer kaum sein könnte. Alles perfekte Zutaten, um den Leser zu fesseln und mitzureißen. Alles ist logisch nachvollziehbar und stimmungsvoll passend erzählt. Es fällt schwer, das Buch zur Seite zu legen, da man einfach wissen will, wie es mit Celeste und Robert weitergeht. Umso besser, dass die Chance auf weitere Geschichte der beiden gewahrt bleibt.Fazit:Ein Krimi, der mich perfekt in eine spannende Zeit in der britischen Geschichte entführt hat. Ich kann ihn ohne weiteres an Geschichts- und Krimifans weiterempfehlen. Eine Handlung, die in Spannung und Dichte mit allem mithalten kann, was sonst so zu dieser Zeit spielt. Ich freue ich schon auf die nächste 400seitige Begegnung mit den Charakteren.

    Mehr
  • Das Geheimnis der Madame Yin

    Das Geheimnis der Madame Yin

    Bella5

    03. April 2017 um 12:13

    Optische Gestaltung und Cover:  Das Cover ist richtig toll gestaltet und es macht Lust auf’s Lesen. Hallo, viktorianisches London. In der Buchhandlung würde ich auf jedem Fall nach dem Buch greifen, es zur Hand nehmen und darin blättern, und ich denke, dass sich viele Leser von der Farbgebung angezogen fühlen werden.   Worum es geht:  „1877: Die Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen reist mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago nach London. Vordergründig soll sie das Mädchen zu ihrer Familie zurückbringen, doch ihr wirklicher Auftrag ist heikler: Eine von Dorotheas Freundin­nen wurde ermordet und die Detektivin soll nun den Mörder finden, da Dorothea selbst in Gefahr sein könnte. Allerdings gestalten sich die Ermittlungen schwierig: Das Mädchen schweigt beharrlich und die einzigen Hinweise auf den Mörder sind ein Stück Stoff und eine Haarlocke, die im Mund der Toten gefun­den wurden. Dann findet man die Leiche der Opium­königin des East End in der Themse. Auf der Suche nach Antworten muss Celeste tief in das verderbte Herz Londons vordringen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Dabei ist Inspector Edwards von Scotland Yard, der ihr bei den Ermittlungen hel­fen soll, alles andere als eine Hilfe. Der hartgesottene Polizist mag es nicht, wenn sich Amateure und dann auch noch weibliche, in seine Arbeit einmischen.“   Wie lautet meine Meinung:   „Das Geheimnis der Madame Yin“ hat mich im Großem und Ganzen gut unterhalten und mir ein paar nette Lesestunden beschert. Unschlagbar gut ist natürlich das setting. Viktorianisches London. Dazu gibt es fast schon automatisch eine Vielzahl von Assoziationen und Bilder im Kopf. Die Figurenkonstellation - weibliche Ermittlerin trifft auf einen Inspektor von Scotland Yard, der keine Frauen in Männerberufen mag, ist so neu nicht. Macht aber Spaß. Natürlich lösen sich gegen Ende gewisse Animositäten auf, denn es gilt, einen Kriminalfall mit vereinten Kräften aufzuklären. Außerdem gibt es da noch den Schützling Celestes, Dorothea. Klassisch! Die Geschichte an sich ist spannend, nur konnten mich Stil und Sprache leider nicht zu hundert Prozent überzeugen. Die Häufung der parataktischen Wendungen ließ mich als Leserin immer im Hier & Jetzt verweilen, sodass es mir nicht ganz gelang, in die Vergangenheit, die ja eigentlich beschrieben wird, einzutauchen. Trotzdem ist die eigentliche Erzählung wie gesagt nicht schlecht. Ich hätte mir nur ein wenig mehr literarischen Feinschliff gewünscht, Vieles im Buch ist doch sehr visuell angelegt, das große Finale kommt so auch mit einem Showdown daher, der es in sich hat und fast ein wenig unrealistisch wirkt. „Das Geheimnis der Madame Yin“ ist eine nette Lektüre für Zwischendurch, das mit einem tollen setting und viktorianischem Anstrich punkten kann. Ich vergebe für den viktorianischen Krimi insgesamt drei von fünf möglichen Sternen!

    Mehr
  • Eine Pinkerton-Detektivin mischt London auf

    Das Geheimnis der Madame Yin

    Archer

    01. April 2017 um 20:23

    1877: Celeste Summersteen ist Pinkerton-Detektivin in Chicago, wobei sie eher als Mädchen für alles beschäftigt ist. Das ändert sich, als sie (zähneknirschend) den Auftrag erhält, die junge Dorothea nach England zu begleiten. Dorothea ist die Tochter eines Adligen, doch das ist nicht der einzige Grund, dass sie Schutz braucht. Einige ihrer Freundinnen wurden ermordet, und die Tante Dorotheas fürchtet, dass es auch jemand auf das Mädchen abgesehen hat. Kaum in England angekommen, wird Celeste somit in die Verfolgung eines Serienkillers verwickelt; außerdem muss sie sich mit einer brutalen Bande herumärgern, die sich unter anderem auf Erpressung spezialisiert hat. Dann ist da auch noch der extrem nervige Inspector Edwards, für den Frauen an den Herd gehören und der alles andere als erfreut ist, dass Celeste mit ihren Ermittlungen schneller vorankommt als er. Man taucht tief in das dreckige, schmutzige London, besonders auch Whitechapel und East London ein, das ja elf Jahre später traurige Berühmtheit durch Jack the Ripper erlangen sollte. Winters schafft es, eine gute, viktorianische Atmosphäre zu schaffen und sowohl auf das Leben der Adligen als auch der Ärmsten der Armen einzugehen, die alle eigenen Zwängen unterliegen. Er nimmt uns mit zu den Docks, zu Hundekämpfen, in Bordelle und hält auch die Spannung gut hoch. In vielen Actionszenen jedoch schießt er manchmal über das Ziel hinaus, so dass man sich ab und zu vorkommt wie in einem Blockbuster am Abend, in dem halb tote Leute noch andere, kriminelle Leute verprügeln. Einmal ein bisschen in der Hinsicht zurücktreten wäre in diesen Fällen mehr gewesen, aber ich habe mich ansonsten gut unterhalten gefühlt und würde auch gern eventuelle - durch einen Cliffhanger angedeutete - Nachfolger lesen.

    Mehr
  • Da bekommt man Lust auf mehr

    Das Geheimnis der Madame Yin

    MissWatson76

    01. April 2017 um 19:35

    Seit ich damals den ersten Krimi von Anne Perry mit Thomas und Charlotte Pitt gelesen habe, bin ich ganz begeistert von der Viktorianischen Zeit und Krimis, die darin spielen. Man kann diese Bücher allerdings nicht ganz vergleichen, denn in "Das Geheimnis der Madame Yin" geht es doch ein wenig anders und ich finde auch mit etwas mehr Tempo zu. Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Titel, lädt beides sofort zum in die Hand nehmen und Lesen ein. Und man wird das bekommen, was man erwartet und doch eigentlich noch mehr. Die Protagonisten tun sehr viel für die Story und sind sehr gut ausgesucht. Das ist zum einen die junge Celeste Summersteen, die um einiges ihrer Zeit voraus ist und immer mutig und doch mit Bedacht dem Fall nachgeht. Dann haben wir den Inspector Edwards von Scotland Yard, der genauso ein Dickkopf ist wie Celeste, aber anfangs auch längst nicht so freundlich. Dafür ist er ein Inspector, der keinem Kriminellen etwas durchgehen lassen würde. Der Fall selbst entwickelt sich langsam aber mit stetiger Spannung. Anfangs ist es noch etwas ruhiger, wenn auch schon gezeigt wird, dass es kein Spaß ist. Die Zeugen und Beteiligten sind nicht alle mein Fall, aber doch passen sie sehr gut hinein in die Story und den sich entwickelnden Fall. Die Schreibweise ist so wie man es erwartet und man hat keine Probleme, der Geschichte zu folgen. Und die Spannung und das Tempo nehmen nach und nach bis zum Ende hin immer stetig zu. Hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe doch sehr, dass es noch einige weitere Fällt mit Celeste und Inspector Edwards geben wird. Ich bin gerne dabei.

    Mehr
  • ein viktorianischer Krimi

    Das Geheimnis der Madame Yin

    Siko71

    30. March 2017 um 16:57

    1877, Celeste Summersteen - Detektivin aus Chicago soll die junge Dorothea Ellingsford wieder zurück nach London bringen. Aber ihr eigentlicher Auftrag besteht darin den Mörder zu finden der Dorothea's Freundin auf dem Gewissen hat. Celeste gerät mit Inspector Robert Edward in eine Hölle von Prostitution, Menschenhandel, Gewalt und Opium. Wir des den beiden gelingen den Mörder zu finden? Kann Dorothea vor seiner Rache in Sicherheit gebracht werden?Ein spannender historischer Krimi, der in Englands Hauptstadt London spielt. Aufgrund des bildhaften Schreibstils konnte ich mir die Orte des Geschehens bestens vorstellen. Die Handlung war von Anfang an spannend und hielt auch bis zum Ende an. Ich freue mich auf eine eventuelle Fortsetzung und gebe 5 Sterne.

    Mehr
  • Ein spannender Fall, aber der Schreibstil war nicht so meins

    Das Geheimnis der Madame Yin

    Aleshanee

    27. March 2017 um 06:50

    Ich bin ja in Büchern gerne in der Vergangenheit unterwegs und gerade London fasziniert mich in der Hinsicht sehr. Ich konnte recht leicht in die damalige Zeit eintauchen, denn der Stil passt sehr gut zu der Zeit. Allerdings empfand ich es oft sehr gezwungen - meistens waren die Sätze recht kurz gehalten, manchmal auch umständlich. Dadurch bin ich nicht so richtig in den Lesefluss gekommen, weil ich immer wieder an Formulierungen hängen geblieben bin. Es wirkte noch nicht so ganz ausgereift.Die beiden Protagonisten sind sehr eigenwillige Persönlichkeiten.Celeste arbeitet bei Pinkerton in Amerika, was ich etwas seltsam fand. Soweit ich weiß ist die Rolle der Frau ja damals sehr untergeordnet gewesen und ihr Arbeitgeber behandelt sie auch eher wie eine Sekretärin als eine Detektivin. Aber sie kann ihren Dickkopf durchsetzen und führt das ganze auch geschickt in London weiter, wo sie hinter dem Mörder von Madame Yin her ist. Ihr Denken ist sehr weit würde ich sagen, denn was sie über die damals normalen Gepflogenheiten denkt, war für eine Frau sicher nicht typisch.Die Zusammenarbeit mit Inspector Edwards gestaltet sich natürlich als extrem schwierig. Sie als Frau hat auch bei ihm keine guten Chancen, ernst genommen zu werden und ich muss auch sagen, dass mir Edwards nicht wirklich sympathisch werden konnte. Vor allem durch seinen ständigen Wutausbrüche und den schnell aufbrausenden Zorn, den er nach außen trägt.Das Tempo ist eher ruhig, geht aber gut voran. Vor allem der Fall um die Morde hat mir gut getan, auch wenn man immer einen Schritt voraus war. Hier hätte man den Leser vielleicht noch etwas mehr im dunkeln lassen können. London wird toll beschrieben und es tauchen eine Menge typischer Klischees auf, die man aus dieser historischen Zeit kennt. Mir war das fast ein bisschen zuviel, als müsste das einfach alles in die Geschichte irgendwie mit rein - es fühlte sich manchmal nicht so recht passend an.Dafür war aber alles in sich stimmig und ich hab vor allem die Mörderjagd mit Spannung verfolgt. Die große Überraschung am Ende ist ein bisschen aus geblieben, da man schon kurz vorher einen deutlichen Hinweis bekommen hat.Im allgemeinen kein schlechter Krimi, aber man hätte meiner Meinung schon noch etwas mehr rausholen können. Vor allem der Schreibstil war mir einfach zu hölzern.© AleshaneeWeltenwanderer

    Mehr
  • Nervenkitzel im viktorianischen London

    Das Geheimnis der Madame Yin

    NinaBooks

    21. March 2017 um 19:52

    Endlich mal wieder ein viktorianischer Krimi, dachte ich mir. Auch der Klappentext versprach vernebelte Gassen, Kutschen, ein Geheimnis, Opium und natürlich mindestens einen Mord. Doch worum geht es? Celeste Summersteen arbeitet für die bekannte Detektei Pinkerton in Chicago. Doch auch im fortschrittlichen Amerika, wird eine Frau als Detektivin nicht gern gesehen, wie Pinkerton selbst deutlich macht, als er sie von einem neuen Fall fern zu halten versucht. Doch Celeste weiß sich durchzusetzen und so erhält sie den Auftrag ein junges Mädchen namens Dorothea nach London zu ihrer Familie zurück zu begleiten. Was Dorothea jedoch noch nicht weiß ist, dass eine ihrer besten Freundinnen Opfer eines mysteriösen Mordes wurde und der Täter noch nicht gefangen wurde. Celeste soll das Mädchen beschützen und nach Möglichkeit auch den Mörder überführen, so der Auftrag ihrer amerikanischen Auftraggeberin. Dass dies im konservativen England zu Problemen führt ist vorprogrammiert. Der Vater des Mädchens ist über Celests Anwesenheit alles andere als erfreut. Zudem trifft sie auf Robert Edwards einen rauhen Scotland Yard Beamten, der es gar nicht schätzt, wenn man seinen Ermittlungen in die Quere kommt und schon gar keine Frau. Weiteres möchte ich hier nicht verraten um euch nicht die Spannung zu nehmen.Mein Fazit: ein spannender viktorianischer Krimi, der einfach lesenswert ist. Die Zeit, ihre Gesellschaft und das historische London werden so anschaulich beschrieben, dass man eine Zeit lang in der Vergangenheit schwelgen kann und sich die Geschehnisse wie in einem Film szenenhaft zusammensetzen. Allerdings werden auch die gesellschaftlichen Abgründe, wie auch in machen Szenen die damals durchaus herrschende Brutalität beschrieben, was jedoch nur die Dramatik der Geschichte erhöht. Ich hoffe sehr auf einen zweiten Teil mit Celeste und Robert und würde ihnen gerne ein weiteres Mal in die nebligen Gassen von London folgen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks