Nathanael Draht

 2.6 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf von Nathanael Draht

Nathanael Draht, Jahrgang 1979, lebt mit seiner Ehefrau und 2 Kindern in Ostwestfalen. Während dem Maschinenbaustudium gründete er Aquatuning, eine Firma für Computer Wasserkühlungen, welche innerhalb weniger Jahre Marktführer wurde. Auf dem Höhepunkt seiner unternehmerischen Laufbahn im Jahre 2010 hatte er ein Erlebnis mit Gott, welches ihn, sein Unternehmen und viele Menschen nachhaltig veränderte.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Gott sagte: Willst du mit mir leben? Und ich so: Klar." von Nathanael Draht

Leben ist Geben und Nehmen
theophiliavor 6 Monaten

Klappentext vom SCM Hänssler Verlag

„Nathanael Draht, einer der jüngsten Millionäre Deutschlands. Kohle, check! Ansehen, check! Erfolg, check! Lebenssinn – ja, was ist damit eigentlich? In diesem Punkt kommt ihm ein unerwarteter himmlischer Moment zur Hilfe: Gott redet zu ihm, ganz persönlich.“

  

Meine Meinung

Auf dem Cover sieht man den Autor selbst.

Ich habe das Buch als Ebook mit 232 Seiten gelesen.

Was ist das besondere an Nathanael Draht?

Er hat alles von dem man sich träumen könnte. Er hat eine eigene Firma, Frauen wie es beliebt und Geld wie Heu. Doch er fühlt sich leer.

In dem Buchinhalt  geht es quer durchs sein Leben und alle Lebensbereiche. Besonders die Themen „Geistesgaben – Zungenreden“ und „Christen und Geld“ sind hervorgehoben.

In dem Buch stellt Nathanael Draht, der die Firma aquatuning gegründet hat, vorgestellt. Das Buch wurde von einem  Co Autor Matthias Dittmann geschrieben. Nathanael Draht sieht seine Stärken in anderen Bereichen. Das Buch ist sehr locker und leicht geschrieben.  Es scheint, dass Herr Draht selber vor einem steht und seine Lebensgeschichte vorträgt, so bildhaft beschreibt er seine Einsätze in Kasachstan, Kauf seines Grundstücks, div. Heilungsveranstaltungen  oder in der Bibelschule.

Aufgrund der Geschichte habe ich Mut bekommen selber für Kranke zu Beten und in meinem Fall hatte ich Erfolg. 

Eigentlich ist die Geschichte unfassbar für einen „normalen Christen“ in Deutschland. Man würde Sie als Hirngespinnst abtun, wenn Herr Draht nicht immer wieder betont, dass es wahr ist und er es aus Gottes Gnade erlebt hat.

Das Buch geht auf den Unterschied Gnadenevangelium und Leistungsevangelium ein. 

Er belegt seine Gedanken zuverlässig durch Bibelverse.

Am Ende seines Buches gibt er mehrere Emails dem Leser zur Verfügung an die er sich an ihn wenden kann. 

Einen Punkt gebe ich für das Buch Abzug. Im Blog von Herrn Draht werden unterschiedliche Workshops angeboten, die er vermarktet. Ich find 50 Euro für einen Kurs sehr teuer und das ohne Angaben für welche Zwecke z.B. Unterstützung von Organisation usw.

Fazit

Begeisterndes Buch über ein christliches Leben

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Rezension zu "Gott sagte: Willst du mit mir leben? Und ich so: Klar." von Nathanael Draht

Keine Empfehlung
sleepwalker1303vor 8 Monaten

Vom Saulus zum Paulus? So ähnlich kann man die (Lebens-)Geschichte von Nathanael Draht kurz zusammenfassen. Mit 30 Jahren hatte er alles erreicht, was man seiner Meinung nach im Leben erreichen konnte: Geld, Frauen, Besitztümer. Und danach fehlte ihm ein Ziel und dadurch der Sinn im Leben. Über Umwege wurde er erleuchtet und fand zu Gott. Seither ist er missionarisch tätig, über sein Leben und seine jetzige Tätigkeit hat er zusammen mit einem Profi ein Buch geschrieben. Heraus kam „Gott sagte: Willst du mit mir leben? Und ich so: Klar.“

Er selbst sieht seine Wandlung als durchweg positiv. Und er sieht sich selbst auch sehr positiv, kurz: er findet sich extrem toll. Was früher bei ihm „mein Auto, meine Frau, mein Haus“ war ist heute „meine Bibel, mein Glaube, meine Gesundgebeteten“. Tatsächlich betet er für Menschen und bewirkt nach eigener Aussage damit Wunder. Verrutschte Kniescheiben bringt er zurück an Ort und Stelle, Bauchschmerzen (selbst die, die durch einen Tumor verursacht wurden) verschwinden. Interessant und durchaus spannend – ich hoffe nur, dass damit keiner der Gläubigen von einem Arztbesuch und einer wirklichen Heilung ferngehalten wird!

Der Rest des Buchs ist sehr schnell zusammengefasst: missionarische predigthafte Glaubensbekundungen, homophobe Haltung („Nun, die beiden waren lesbisch, aber dennoch aufgeschlossen.“ – als ob lesbisch sein eine Aufgeschlossenheit ausschließen würde?) und alles in allem seine arrogante, selbstherrliche und besserwisserische Art macht das Buch zu einer sehr frustrierenden und ärgerlichen Lese-Erfahrung.

„Dies ist mein erstes Buch. Ich habe keine Kurse über »packendes Schreiben« besucht, sondern es mithilfe eines Co-Autors geschrieben“ – leider hatte der Co-Autor wohl nicht übermäßig viel Einfluss auf Stil und Sprache. Das Buch ist in einer Mischung aus Mischung aus Gossen-, Umgangs- und (pseudo) cooler Hipster-Sprache geschrieben, gespickt mit einer Handvoll Bibelzitaten. Und leider konnte ich auch nicht wirklich ein Konzept oder einen roten Faden erkennen. Und tatsächlich: packend ist es an keiner Stelle.

Schade. Das Thema „zum Glauben finden“, Kehrtwende im Leben um 180 Grad und Läuterung bietet viel Potenzial. Ein Potenzial, das der Autor zu keiner Zeit ausschöpft. Was eigentlich eine Hinführung zum Glauben sein könnte, wird da schnell zu einer Abschreckung, seine strenge Haltung zum Glauben wirkt in der Hauptsache engstirnig und verbohrt. Aus dem Wirtschaftsmenschen wurde ein Missionar, vermutlich hat er in seinem früheren Leben Verhandlungen ebenso unerbittlich und unnachgiebig geführt, wie er heute missioniert. Aus seiner Sicht sicher gut gemeint, aus meiner zum Teil gefährlich und dogmatisch. Ich gebe diesem Buch 1 Stern, aber nur, weil ich nicht weniger geben kann.

 

 

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Rezension zu "Gott sagte: Willst du mit mir leben? Und ich so: Klar." von Nathanael Draht

Rezension zu „Gott sagte: Willst du mit mir leben? Und ich so: Klar.“ von Nathanael Draht
dailythoughtsofbooksvor 8 Monaten

Klappentext

Mit seinen knapp dreißig Jahren hat Nathanael Draht alles erreicht: Eine geniale Erfindung geht durch die Decke und er ist einer der jüngsten Millionäre Deutschlands, quasi über Nacht. Ausgesorgt. Kohle, check! Ansehen, check! Erfolg, check! Lebenssinn – ja, was ist damit eigentlich? In diesem Punkt kommt ihm ein unerwarteter himmlischer Moment zur Hilfe: Gott redet zu ihm, ganz persönlich. Und plötzlich führt dieser pragmatische Typ Gespräche mit Gott über alles, was sein Leben ausmacht, und betet sogar für Kranke – was geht eigentlich ab?

„Jemand hat mal zu mir gesagt: „Wir Christen tun einfach so, als wäre die Bibel die Wahrheit.“ Das nennt sich Glauben. […] Der Glaube ist der Anfang. Und dieser Glaube kann Berge versetzen.“ (S. 66 im eBook)

Meine Meinung

Es ist sehr schwierig für mich diese Rezension zu beginnen. Ich habe mich um ehrlich zu sein eine ganze Weile davor gedrückt. Denn die Autobiographie von Nathanael Draht hat mich mit unterschiedlichen, verwirrten Gedanken zurückgelassen, die ich lange nicht sortiert bekommen habe. Für mich als Christin ist es immer wieder interessant zu erfahren, wie andere den Weg zu Gott gefunden haben. Doch trotzdem hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch…

In seiner Autobiographie erzählt er mithilfe seines Co-Autors Matthias Dittmann über seine Umkehr zu Gott und einem Leben als Christ. Über den Sinn des Lebens, Theodizee, Gnade, Evangelisation und übernatürliche Heilungen. Nathanael Draht hat sich mit theologischen Erklärungen und Bibelstellen sehr zurückgehalten, vielmehr spricht er über seine Erfahrungen mit den verschiedenen Themen und hat dafür eine Menge Beispiele aus seinem Leben parat.

Mit seinem christlich-kreationistischem Weltbild auf Grundlage der Bibel erlebt der Autor seit seinem Wandel unfassbar viel mit Gott. Er erzählt davon, wie er kranke Menschen auf Missionsreisen durch Heilungsgebete gesund macht und sie danach keine Beschwerden, egal welcher Art, mehr haben. Ich fand es unfassbar spannend und vor allem schön, über seine Erlebnisse zu lesen. Man spürt durch die Seiten heraus, wie sehr er hinter seinem Glauben steht und wie überzeugt er von Gott ist. Früher war er ein Frauenaufreißer und immer auf der nächsten Party, doch seit er sich zu Gott bekannt hat, hat sich sein komplettes Leben verändert. Viele Freunde, wenn nicht sogar alle,  haben sich von ihm abgewandt, doch das nahm er gelassen.

„Ich weiß nicht mehr, wie vielen Menschen ich von Jesus erzählte. Manche nahmen die Botschaft an, andere lehnten sie ab. Das ist ganz normal. Und wir sollten uns nicht davon entmutigen lassen, wenn wir für unseren Glauben belächelt, abgelehnt oder sogar angefeindet werden.“ (S, 69 im eBook)

Nathanael Draht hat sich mit Fragen beschäftigt, die wir uns alle sicherlich mal gestellt haben. Warum lässt Gott das Elend in der Welt zu? Und Gott antwortete ihm. Ich war, um ganz ehrlich zu sein, sehr überrascht, wie überzeugt ich von der Antwort war. Ich habe das Gefühl, dass mir diese Frage in diesem Buch beantwortet werden konnte, wofür ich unfassbar dankbar bin.

Ich habe mehr Stellen markiert, als ich zählen kann. Durch seine Autobiographie habe ich vieles mitnehmen können und auch einiges, womit ich mich noch näher beschäftigen muss. Es sind so schöne Zitate dabei, die ich mir rausgeschrieben haben.

„Es geht doch nicht darum, wie viel wir anderen geben. Es geht um unser Herz. Es geht darum, mit dem, was Gott uns gegeben hat, gut umzugehen.“ (S. 276)

Tatsächlich war aber genau das, was mir so gut gefallen hat, letzten Endes irgendwo ein Problem. Nathanael Draht hat einen sehr tiefen Glauben, der sich in seinem ganzen Leben widerspiegelt, – in seinem Unternehmen, der Erziehung seines Kindes und seiner Ehe. Durch seine tiefe Verbindung zu Gott erlebt er viele übernatürliche Momente, die man oft nur aus der Bibel kennt. Nur haben der Autor und ich vielleicht den gleichen Glauben, aber auf einer ganz anderen Ebene. Ich liebe Gott sehr, das tue ich wirklich von ganzem Herzen, aber ich liebe auch mich und würde niemals auf einen Tanzkurz, den ich mag, verzichten, weil „diese Art von Körperkontakt nicht gesund war“ (S. 308). Ich habe auch eine ganz andere Vorstellung vom Leben nach dem Tod und der Hölle. Das für mich schwierigste war die Haltung des Autors gegenüber Homosexualität. An einem Tag traf er auf zwei Frauen, gab sich selbst einen Ruck und sprach sie an. Er erzählte von Dingen, die er selbst noch nicht verstanden hatte und hörte aufmerksam zu, um davon zu lernen.

„Beide waren lesbisch, aber dennoch aufgeschlossen. Sie wollten allerdings wissen, wie denn Gott mit dieser Sünde umzugehen gedachte.“ (S. 74)

Noch auf derselben Seite fragt er sich, wie er so ein gut gelaufenes Gespräch beenden soll. Gottesdienst und Buße tun?
Ich musste an dieser Stelle stoppen und erstmal pausieren. Auch, wenn der Autor nicht weiter darauf eingeht, finde ich seine kurze Positionierung sehr schwierig. Denn Homosexualität ist keine Krankheit, keine Sünde, kein Grund,um Buße zu tun. Und wenn es nach mir geht, dann verurteilt die Bibel an keiner Stelle die Homosexualität. Aber jetzt bin ich etwas abgedriftet… Ab zu meinem nächsten Punkt:

Mein größtes Problem mit dem Buch, was mir das ganze Lesen erschwert hat, war der Schreibstil. Mit einer sehr starken Umgangs-, oder auch Jugendsprache, sorgt der Autor leider dafür, dass seine Erzählungen aufgesetzt wirken. Worte wie „so geil, krass oder zum Kotzen“ fallen oft an Stellen, die ich persönlich unpassend finde. Ich verstehe, dass es authentisch und lustig sein soll, aber bei mir bewirkte es das genaue Gegenteil.


Fazit

Mir fiel es sehr schwer diese Rezension zu schreiben, denn obwohl mir viele Erzählungen und Aussagen gut gefallen haben, störte der Schreibstil den gesamten Lesefluss.
Ich würde aufgrund dessen auch nur eine Leseempfehlung für die aussprechen, die Nathanael Drahts Sichtweise und seinen Glauben bereits teilen. Ich persönlich würde das Buch nicht ein zweites Mal lesen, dennoch habe ich mir einige Zitate rausgeschrieben, die ich mir sicherlich noch öfter ansehen werde.

3 von 5 Lesesternen.

Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar!


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