Nathaniel Hawthorne Der scharlachrote Buchstabe

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Inhaltsangabe zu „Der scharlachrote Buchstabe“ von Nathaniel Hawthorne

Amerika im 17. Jahrhundert: Eine Frau, des Ehebruchs schuldig, steht am Schandpfahl und verrät nicht, wer der Vater ihrer Tochter ist. Die gestrenge puritanische Obrigkeit verurteilt sie, als Zeichen ihrer Schande lebenslang einen scharlachroten Buchstaben zu tragen. Die Folgen dieser übertriebenen Moralvorstellungen und die Mechanismen der gesellschaftlichen Ausgrenzung schildert Nathaniel Hawthorne mit psychologischer Raffinesse. Sein Roman ist einer der wichtigsten amerikanischen Klassiker des 19. Jahrhunderts, als sich das moderne Amerika mit dem Blick in seine Geschichte neu erfand. Mit seiner glasklaren Neuübersetzung gibt Jürgen Brôcan dem Roman eine Gestalt für heutige Leser; im Anhang erläutert er die historischen und literarischen Hintergründe.

Ein spannender Klassiker, der einen Einblick in die strenge religiös geprägte Gesellschaft der frühen Siedlerzeit in Neuengland gibt.

— lesestunden
lesestunden

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  • Puritaner und Gespenster

    Der scharlachrote Buchstabe
    sKnaerzle

    sKnaerzle

    17. January 2017 um 19:48

    Hawthorne geht auf die Zeit vor der Gründung der USA zurück, als Neuengland noch eine Kolonie war und Puritaner ohne einen Funken Humor die Gesellschaft prägten.In dieser düsteren Atmosphäre hat die Ehebrecherin Hester Prynne mit wenig Milde zu rechnen, aber mit viel Geduld, Ausdauer und Demut, verwandelt sie das Zeichen ihrer Schande in ein Ehrenzeichen.In Mittelpunkt stehen die Kämpfe zwischen Hester Prynne, ihrem Ehemann und ihrem Liebhaber, die sich gegenseitig ihren Willen aufzwingen wollen und dabei gegenseitig ihr Leben zerstören. Wie die beiden Männer sich belauern ist großartig.Zum Schreibstil: Glanzpunkte setzt der Autor, wenn er innere Wahrheiten in eine unheimliche-verzauberte Welt versetzt und man nicht mehr weiß sind das noch Halluzinationen oder schon Gespenster. Allerdings gehen dem Autor auch manchmal die Pferde durch und dann wird es für meinen Geschmack zu symbolisch-überhöht.Und: Hawthorne führt seine Figuren am sehr kurzen Zügel, das heißt, der lässt sie selten denken, reden und handeln, er erzählt lieber, was sie denken, warum sie reden und welche Ideen ihr Handeln leiten.Ich fand es einen sehr originellen Roman!

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  • "Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne

    Der scharlachrote Buchstabe
    erinrosewell

    erinrosewell

    16. January 2017 um 00:16

    Autor: Nathaniel Hawthorne Titel: Der scharlachrote Buchstabe Gattung: Roman, Erzählung, Klassiker Erschienen: 1850 Gelesene Ausgabe: insel taschenbuch, 2014 ISBN: 978-3-458-34693-7 Gelesen auf: Deutsch Gelesen im: Januar 2017 Zum Buch: In Amerika auf der Leseliste jedes Highschool-Schülers, zahlreich verfilmt und oft neu adaptiert, ein echter Klassiker ist "Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne und das aus gutem Grund. Das Buch spielt in Boston Mitte des 17. Jahrhunderts. Die junge und schöne Hester Prynne ist schwanger. Dummerweise ist ihr Mann vermeintlich auf See verschollen und so wird sie des Ehebruchs bezichtigt und muss als Strafe für ihre Unzucht lebenslang ein großes, scharlachrotes "A" auf der Brust tragen. In der strengen puritanischen Gemeinde wird sie so schnell zur Ausgestoßenen und zieht alleine ihr Kind auf, denn den Namen des Vaters will sie partout nicht verraten. Und gleichzeitig taucht auch noch ihr Ehemann auf und will sich unerkannt ein neues Leben aufbauen und ganz nebenbei Rache üben. Die gelesene Übersetzung von Barbara Cramer-Neuhaus beginnt mit dem "Zollhaus", welches nicht in allen Übersetzungen enthalten ist. In opulenter Sprache setzt es den Rahmen für die folgende Geschichte und bildet eine Einstimmung mit einer tollen Gesellschaftsbeobachtung. Die eigentlichen Kapitel lasen sich deutlich flüssiger und schneller - entgegen mancher Warnungen empfinde ich die Sprache als sehr gut lesbar. Auch der Stoff - das Ausgestoßensein innerhalb einer Gesellschaft aufgrund eines kleinen Fehlers oder Makels, die Emotionen und Handlungen aus Schuld, Reue, Rache oder Erlösung -sind sehr modern und adaptierbar auf die heutige Zeit. Auch sehr modern ist Hester Pynne als starke Hauptprotagonistin. Den roten Faden bildet der scharlachrote Buchstabe, das „A“ an sich, dass sich auch fast wie ein eigenständiger Charakter durch das Buch zieht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, gerade Hawthornes feine Sprache und seine Gesellschaftskritik. Eine der Lieblingsstellen Zitat: "Pearl, die keine Furcht kannte, verfinsterte ihr Gesicht, stampfte mit dem Fuß und ballte drohend die Faust; plötzlich stürmte sie auf den feindlichen Haufen los und schlug ihn in die Flucht. Bei dieser wilden Jagd glich sie einer Kinderseuche, dem Scharlachfieber etwa, oder einem gerade flügge gewordenen Würgeengel, der den Auftrag hat, die Sünden der heranwachsenden Generation zu bestrafen."[1] Stil und Sprache: Feine Sprache, teils opulent beschreibend, teils schlicht, teils emotional und teils fast etwas zu langatmig. Zitat: "Hier findet sich auch sein Brotherr ein, heiter oder verdüstert, gnädig oder übelgelaunt; je nachdem, wie seine Pläne sich verwirklicht haben, ob ihm die Unternehmung goldverheißende Wahrung einbrachte oder ihn unter Lasten begräbt, aus denen ihm niemand heraushilft." [2] Schlüssigkeit der Handlung: Teilweise ist das Handeln der Personen nicht nachvollziehbar, allerdings kann dies gut auch an der damaligen Zeit liegen. Das hat mir gefallen: Die feine, teils opulente, teils schlichte Sprache. Die Modernität des Stücks. Das hat mir nicht gefallen: Die Charaktere, mit denen echtes Sympathisieren schwer fällt. In One Sentence: Sprachlich feiner Klassiker, mit modernem Inhalt. Sterne: 4 [1] S.110 [2] S.10

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  • Leserunde zu "Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne

    Der scharlachrote Buchstabe
    Apfelgruen

    Apfelgruen

    Herzlich willkommen zur Januar-Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur". Im Januar wollen wir zusammen "Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne lesen.Klappentext:Amerika im 17. Jahrhundert: Eine Frau, des Ehebruchs schuldig, steht am Schandpfahl und verrät nicht, wer der Vater ihrer Tochter ist. Die gestrenge puritanische Obrigkeit verurteilt sie, als Zeichen ihrer Schande lebenslang einen scharlachroten Buchstaben zu tragen. Die Folgen dieser übertriebenen Moralvorstellungen und die Mechanismen der gesellschaftlichen Ausgrenzung schildert Nathaniel Hawthorne mit psychologischer Raffinesse. Sein Roman ist einer der wichtigsten amerikanischen Klassiker des 19. Jahrhunderts, als sich das moderne Amerika mit dem Blick in seine Geschichte neu erfand. Die Leserunde beginnt am 1. Januar!Viel Spaß!

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    Der scharlachrote Buchstabe
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    14. January 2017 um 13:49

    Amerika im 17. Jahrhundert: Esther Prynne wird mit dem Zeichen der Schande, dem scharlachroten Buchstaben, gebrandmarkt für Ehebruch, dessen Beweis sie in ihren Armen hält. Hartnäckig verweigert sie, den Vater des Kindes preiszugeben und wird mit ihrer Tochter aus der Gesellschaft ausgestoßen. Am Rande des Dorfes fristet sie ihr Leben, arm, demütig und stolz. Ein Klassiker, der von seinem Facettenreichtum lebt. Reduziert man ihn auf die nackte Geschichte, scheint sie manchmal langatmig, ereignislos und mit vielen offenen Fragen versehen. Der Reiz des Buches ist, dass man es nicht reduzieren kann. Gerade weil es so ereignislos erscheint, geht man als Leser den vielen Fragen nach, die es aufwirft. Jeder Blick auf die Charaktere eröffnet einen neuen Interpretationsspielraum, eine neue Facette. Auch ohne sich mit dem Nachwort zu beschäftigen folgt man als Leser den vielen Zeichen, die der Autor subtil und weniger subtil in die Oberfläche eingeflochten hat – wie der kunstvoll gestickte Buchstabe, den Esther Prynne trägt. Leuchtend, offensichtlich, schimmernd und doch so fein und komplex, dass jede Offensichtlichkeit in Frage gestellt wird. Die Faszination der Geschichte ist, dass sie sich mit jedem weiteren Blick verändert. Jedes Mal, wenn man die Szenen revuepassieren lässt, mit jeder neuen Lektüre, mit jedem neuen Gedanken blitzt eine neue Seite auf, erkennt man ein weiteres Detail, gibt man den Kleinigkeiten ein neues Gewicht und prompt verändert sich alles. Mag also die reine Geschichte an Spannung nicht viel hergeben so hat sie doch einen Tiefgang und eine Komplexität, die alles wieder wettmacht. Dieser Klassiker lohnt sich. Die dtv-Ausgabe mit der Übersetzung von Franz Blei liest sich gut, die Anmerkungen von Hans-Joachim Lang beantworten viele Fragen, die sich beim Lesen aufdrängen und das Essay von Binnie Kirshenbaum gibt einen tiefergehenden Einblick in das Werk. Mein einziger Kritikpunkt: der Name der Protagonistin wurde vom Original „Hester“ in „Esther“ verändert. Gerade bei so ausgefeilten Werken wie dem vorliegenden, kann der Autor mit der Wahl von Namen bewusst ein Symbol geschaffen haben, das für das Verständnis des Werkes essentiell sein kann. So finde ich ein Eingriff durch den Übersetzer sehr fragwürdig. Außerdem sollte man in der Übersetzungsarbeit über die „Eindeutschung“ der Namen hinaus sein – es sei denn das wäre wesentlich für das Verständnis des Werks und dann mit einer Anmerkung erläutert. Dieser Klassiker bietet sehr viel mehr als man auf den ersten Blick vermeint. Er fasziniert, er schillert und er ist eine mehrfache Lektüre wert. Mit jeder weiteren gewinnt man einen neuen Eindruck und findet immer wieder Dinge, die einem vorher nicht aufgefallen sind. Eine klare Leseempfehlung für jeden, der ein anspruchsvolles Buch nicht scheut!

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  • Ein weiterer gelungener Hanser Klassiker

    Der scharlachrote Buchstabe
    lesestunden

    lesestunden

    02. July 2016 um 09:15

    Der Einblick in eine durch strenge religiöse geprägte Gesellschaft der frühen Siedlerzeit in Neuengland, aber auch der moralische Konflikt und das psychologisch fein ausgestaltete Portrait der Menschen dieser Zeit machen das Buch zu einer lesenswerten Lektüre. Dabei entsteht auch eine deutliche Spannung, denn Hawthorne hat nicht darauf verzichtet den Roman mit Elementen zu versehen, die den Leser fesseln und trotz detailreicher Beschreibung der Emotionen und inneren Konflikte eine unterhaltsame Geschichte entstehen lassen. Die Sätze erschienen mir hingegen oft als unnötig komplex und auch die Entscheidungen der Figuren haben auf mich, selbst unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Strukturen der Puritaner, nicht immer eine nachvollziehbare Wirkung gehabt. Auch das längere einleitende, autobiographische Kapitel, das der eigentlichen Geschichte vorangestellt ist, konnte auf mich keinen Eindruck machen. Dennoch ist das Buch eine empfehlenswerte Lektüre, die den Wert einer säkularen Gesellschaft und die Verdienste der Aufklärung dem Leser deutlich vor Augen führen.Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2016/07/der-scharlachrote-buchstabe-nathaniel-hawthorne/

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  • Der scharlachrote Buchstabe

    Der scharlachrote Buchstabe
    Ela1989

    Ela1989

    29. March 2016 um 18:18

    Das Buch spielt im 17. Jahrhundert in Amerika. Hester Prynne wird des Ehebruchs bezichtigt und muss an den Schandpfahl, als sie nicht preisgeben will, wer der Vater ihres Kindes ist. Zur Strafe muss sie ihr Leben lang ein rotes "A" auf ihrer Brust tragen - den scharlachroten Buchstaben. Auf Grund des Buchstabens wird sie von ihren Mitmenschen gemieden und ihr täglich die "Schande" wieder vor Augen geführt.Wie alle älteren Bücher, hat auch dieses Buch einen etwas anspruchsvolleren Schreibstil. Aber sobald man sich ein bisschen in die andere Schrift eingelesen hat, ist dieses Buch sehr interessant zu lesen.

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  • Mitreißende und verhängnisvolle Geschichte

    Der scharlachrote Buchstabe
    m-siegel

    m-siegel

    26. March 2016 um 21:49

    Ich war schon sehr lange nicht mehr so berührt von einem Buch, wie von diesem hier! Die Geschichte von Esther Prynne hat mich tief bewegt und noch sehr lange nachgewirkt. Das Buch hat mich nicht zuletzt aufgrund des Schicksals seiner Protagonisten bewegt, als auch durch die Erzählkunst Hawthornes. Ich war während des Lesens immer wieder überrascht und verblüfft, wie ein Mann im Stande sein kann, das Innenleben und Empfinden einer Frau so exakt und fein darzustellen, ohne es tatsächlich zu schildern. Das ist eine Glanzleistung und er hat das mit Bravour hingelegt. Dem muss ich noch hinzufügen, dass Esther sich für mich persönlich zu einer Heldin entwickelt hat. Ich werde es bestimmt nochmal und noch einmal lesen!

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  • Doppelmoral und Sünde

    Der scharlachrote Buchstabe
    Barbara62

    Barbara62

    Um 1650 kommt Hester Prynne ohne ihren verschollenen Ehemann ins stark puritanisch geprägte Boston. Als Strafe für ihr uneheliches Kind, dessen Vater sie nicht preisgibt, muss sie an den Pranger und lebenslang ein gesticktes "A" auf der Brust tragen. Während die starke, selbstbewusste Frau allmählich die Achtung ihrer Nachbarn zurückgewinnt, lebt der angesehene aber schwache Kindsvater mit seinem Schweigen und der subtilen Rache des inkognito zurückgekehrten Ehemanns. Ein immer noch aktueller, fesselnder Klassiker des Amerikaners Nathaniel Hawthorne (1804 - 1864), einem Wegbereiter des psychologischen Romans, über Doppelmoral und Sünde.

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    • 3
    Cridilla

    Cridilla

    06. November 2015 um 07:35
  • nicht mehr als in Ordnung

    Der scharlachrote Buchstabe
    dominona

    dominona

    24. October 2014 um 10:27

    Der Buchstabe nach dem das Buch benannt ist, ist im Deutschen ein "E", den Hesther auf ihr Gewand gestickt bekommt, weil sie Ehebruch begeht. Der Mann, ein Arzt, ist zu dem Zeitpunkt noch auf See und ja, im quasi frisch gegründeten Neuengland wird man bei Ehebruch wortwörtlich an den Pranger gestellt. Wie wird so ein Ehebruch denn sichtbar, fragt man sich? Tja, er ist nicht ohne Folgen geblieben und wer der Vater des kleinen Mädchens ist, erfährt zu Beginn nur der Leser... Nette Geschichte, wobei ich den Klassikerstatus nicht ganz nachvollziehen kann. Außerdem ist mir die Schilderung zu pathetisch, man schwelgt zu sehr in Empfindungen und Umschreibungen. Allgemein geschieht mir zu wenig, aber das muss am Ende jeder selbst wissen. Wir haben es hier mit einem amerikanischen Klassiker zu tun, vielleicht des,bedenkt man das Veröffentlichungsjahr 1850, unkonventionellen Themas wegen. Ein zweites Mal würde ich es nicht lesen.

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  • Verbotene Liebe

    Der scharlachrote Buchstabe
    sally1383

    sally1383

    Eigene Meinung: Cover: Das Cover zeigt Hester am Steg. Eine Zeichnung. Ganz ehrlich, ich finde das Cover etwas bieder. Für ein derart teures Buch (27,90 für ein Hardcover in Taschenbuchgröße) hätte ich mich über mehr haptisches Vergnügen gefreut oder eben ein etwas schöneres Cover. Inhalt/Geschichte: Ich weiß gar nicht mehr, wo ich von der neuen Übersetzung gelesen hatte. Ich glaube es war im Kultur-Spiegel. Von da an war klar, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dieses Buch zu lesen. Jürgen Brocan ist hier ein wundervolle Übersetzung gelungen. Ich musste mich zwar erst in die Geschichte einlesen, aber zur Mitte hin, hatte sie mich gefangen. Diese prüde puritanische Gesellschaft mit ihren Regeln, ihrem Schwarz-und-Weiß-Denken, ihrem strikten Glauben. So trostlos wie das Leben dort war, war auch diese Geschichte. Sehr düster, melancholisch. Am Ende geht es um eine Gesellschaftskritik an der Engstirnigkeit der Puritaner zum Einen. Zum Anderen wird man Zeuge einer Rache in Form einer psychischen Dekonstruktion, indem der Vater von Pearl langsam aber sicher in den Wahnsinn getrieben wird. Charaktere: Hester hat mir gefallen. Sie erträgt ihre Schande stolz und mit Tüchtigkeit. Es zeigt, dass sie im Herzen gut ist und einfach den falschen Mann geheiratet hat. Doch sie steht dazu. Dennoch hat sie mich in ihrer Zwiespältigkeit gegenüber ihrer Tochter manchmal doch erschrocken. Es schien mitunter, als sei ihr Kind selbst noch ein scharlochroter Buchstaben. Auch der Ehemann und der Vater des Kindes waren besondere Charaktere, wobei ich den rachsüchtigen Ehemann auch als etwas feige empfunden habe, indem er sich nicht zu erkennen gab. Und gruselig war er, sehr grusleig. Auch Pearl Vater war feige, hat aber seine Gründe, denn auch er versucht auf seine Art seine Sünde wieder gut zu machen. Stil/Gliederung: Und das war mein Highlight. Es gibt sie noch: Menschen, die der deutschen Sprache mächtig sind. Ich fand die Sprache einfach wundervoll. Sicher es ist “nur” eine Übersetzung, aber auch da muss man erst mal den Geist des Originals einfangen. Einfach sicher nicht, denn es gibt schon ganz schön lange Schachtelsätze, aber wundervoll, wa sman mit Sprache anstellen kann. Fazit: Dies ist sicherlich kein Buch für zwischendurch. Man muss sich vollständig darauf einlassen. Und man muss in der richtigen Stimmung sein, denn das Buch ist doch recht düster und trostlos, was der Geschichte geschuldet ist. Dennoch hat es mir gefallen.

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    • 2
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    11. September 2014 um 23:03
  • aktueller denn je

    Der scharlachrote Buchstabe
    annchen2004

    annchen2004

    27. July 2013 um 09:42


    Im Zuge von Abhöraffären und Misstrauen von jeden gegen jeden ist dieses Buch aktueller denn je.
    hat man/frau einmal das Kainsmal auf der Stirn, hat man/frau nur noch wenig Freude im Leben

  • Rezension zu "Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne

    Der scharlachrote Buchstabe
    Heane

    Heane

    03. January 2012 um 23:05

    Boston im 17. Jahrhundert: Die Ehebrecherin Hester Prynne wird zum Zeichen ihrer Schande öffentlich gebrandmarkt. Von der Gesellschaft verstoßen, führt sie ein Leben als Außenseiterin, doch das Geheimnis um den Vater des Kindes gibt sie nicht preis. Hawthornes dramatischer Roman über Schuld und Sühne zählt zu den Meisterwerken der amerikanischen Literatur Hester Prynne und ihr Mann sind unter den ersten Siedlern. Während er ihre Verpflichtungen in der alten Welt regelt, reist Hester voraus und übernimmt in Neuengland die Vorbereitungen für seine Ankunft und ihr späteres gemeinsames Leben. Doch Hester ist nicht glücklich in ihrer Ehe und wird in der fremden Welt schwach. In der Welt der Puritaner begeht sie eine der schlimmsten Sünden „Ehebruch“. Aus der verhängnisvollen Beziehung geht ein Kind hervor. Hester verbringt einige Zeit im Gefängnis, wird öffentlich am Pranger von der Dorfgemeinde gedemütigt und dazu verdammt, bis zu ihrem Lebensende sichtbar ein Zeichen an ihrer Kleidung anzubringen, für alle sichtbar, ein Mahnmal der Tugend – der scharlachrote Buchstabe. Hester und ihre Tochter Pearl leben am Rande der Gesellschaft nur noch geduldet. Mit viel Anstrengung, Kraft und Mühe erkämpft Hester sich einen halb anerkannten Platz in der Dorfgemeinschaft als Näherin. Doch die für die Bewohner der Siedlung augenscheinliche Strafe der Sünderin ist noch um einiges härter. Ihr verschollener Mann folgte ihr wohl nach einiger Zeit nach Neuengland, aber angesichts der Schande, die sie über sich als auch ihn gebracht hatte entschied er sich einen anderen Namen an zu nehmen und im Geheimen finstere Rache üben zu wollen. Der scharlachrote Buchstabe ist eine wortgewaltige Erzählung auf wenigen Seiten, die berührt, verwirrt, aufwühlt und Zorn schürt. Das Verharren mancher Charaktere in althergebrachten Traditionen, Scheuklappen-Denken, Heuchelei und falsche Gläubigkeit sind im Puritanismus allgegenwärtig. Die ersten Siedler des heutigen Amerika’s waren harte, disziplinierte Menschen und sie hielten sich rigide an ihre selbst auferlegten Dogmen um in der Wildnis nicht unter zu gehen. Seit ich die Verfilmung mit Demi Moore gesehen hatte, wollte ich den Roman dazu lesen. Ich bin froh, dass ich es erst jetzt getan habe, denn das Buch ist bei weitem nichts für ein paar entspannte Stunden. Es braucht etwas Zeit, sich in den Schreibstil um 1850 ein zu lesen, durch die Geschichte zieht sich kein deutlich erkennbarer Faden, wie es heute in vielen Erzählungen der Fall ist. Immer wieder tauchen Anmerkungen des Autors in der Geschichte auf, die den Lesefluss etwas behindern. Dennoch habe ich jede Stunde, die ich in dieses Buch investiert habe genossen, Hesters Mut und ihr Durchhaltevermögen haben mich beeindruckt und der Einblick in das Innere eines gebrochenen Herzens schockiert.

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  • Rezension zu "Der scharlachrote Buchstabe" von Adele Elkan

    Der scharlachrote Buchstabe
    Icequeen

    Icequeen

    15. November 2011 um 12:32

    Da die Verfilmung mit Demi Moore einer meiner Lieblingsfilme ist, dachte ich, dass es an der Zeit ist endlich mal das Buch zu lesen. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Die Schauplätze und Gefühle der Protagonisten werden sehr ausführlich dargestellt was teilweise sehr langatmig wirkt.
    Vielleicht hätte ich erst das Buch lesen sollen und mir dann den Film anschauen sollen.

  • Rezension zu "Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne

    Der scharlachrote Buchstabe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2011 um 13:34

    Mit „Der scharlachrote Buchstabe“ schrieb Nathaniel Hawthorn, eine der bis heute wohl berühmtesten Dreiecksgeschichten der Literatur. Im Rahmen eines historischen Romans wirft Hawthorne einen Blick in die Psyche der betroffenen Personen und das Werte und Moralsystem jener Zeit. Der erste Satz: Eine gedrängte Menge von bärtigen Männern, in dunkelfarbigen Kleidern und grauen, hohen, spitz zulaufenden Hüten, wie von mit Kapuzen bedeckten oder barhäuptigen Frauen hatte sich vor einem Holzhause versammelt, dessen Tür aus schweren, starken Eisenbohlen mit eisernen Stacheln besetzt war. Handlung: Esther Prynne gebiert ein Kind, das unzweifelhaft nicht von ihrem Mann ist, denn dieser ist noch gar nicht in Bosten angekommen, reiste sie ihm doch voraus aus England in die „neue Welt“. Aufgrund dieses Vergehens landet sie im Gefängnis und schließlich zu ihrem Urteilsspruch am Pranger. Sie muss fortan den roten Letter A auf ihrer Brust tragen, als Zeichen ihrer Schande, damit jeder sieht, das sie eine unmoralische Person ist, die sich vor Gott und den Gesetzen versündigt hat. Während sie noch am Pranger steht erscheint ein Fremder in der Stadt. Es ist ihr Ehemann. Auch diesem gegenüber verrät sie nicht wer der Vater des Kindes ist, doch er nötigt ihr ein Versprechen ab. Niemand im Ort soll erfahren wer er wirklich ist, und unter dem Namen Roger Chillingworth, wird er als Mediziner sesshaft in Bosten und sucht nun seinerseits nach dem Ehebrecher und Vater des Kindes. Darüber vergehen Jahre während derer Esther sich einen Stand in der Stadt erarbeitet, trotz des Schandmales das sie trägt, nimmt sie ihre Strafe an und wagt es in die Zukunft zu blicken. Während die beiden Männer, Roger Chillingworth und sein Rivale Athur Dimmsdale, der Pfarrer aus Hesters Gemeinde, sich immer tiefer in einen Strudel aus Schuldgefühlen und Rachedurst verirren... Hintergründe: Die Epoche der Geschichte ist vor allem durch das puritanische Weltbild geprägt, dem sich das Bosten dieser Zeit verschrieben hat. Die Geschichte spielt also in einem theokratischen System vor der Zeit der Aufklärung, deren Personen als Sektierer aus der Alten Welt vertrieben wurden und sich in der „neuen Welt“ ansiedelten um ihrem Gott näher zu sein. Ein Vorfahr Hawthornes war John Hathorne, der in dem berühmt-berüchtigten Prozess von Salem einer der Richter war und Frauen als Hexen verurteilte. Es tritt deutlich zu Tage, das Nathaniel Hawthorne diese Prozesse nicht gut hieß. Im „scharlachroten Buchstaben“ benennt er deutlich die Begrenztheit der damaligen Wertevorstellungen und dem grassierenden Aberglauben, der unlösbar verquickt ist mit der tiefen Religiosität der puritanischen Auswanderer. Hawthorne spricht sich nicht konkret als Gegner der Religion aus, aber dem Aberglauben tritt er sehr kritisch entgegen. Hawthornes Sprache ist sehr komplex und stilistisch kein kein leichtes Unterfangen. Ich dachte erst es läge vielleicht an einer etwas altertümlichen Übersetzung durch Franz Blei, aber ein Blick in das Original belehrte mich eines besseren. Hawthorne liebt lange, reichlich verschachtelte Sätze mit vielen Bilder und Methaphern. So bleibt Blei nur zur Last zu legen, das er die sprechenden Namen Esthers und Perles zwar ins Deutsche überträgt, dies aber bei den Männern unterlässt. Dem Roman voran geht ein langes, fast fünfzig Seiten umfassendes,Vorwort des Autors, in dem er behauptet durch die Arbeit als Zollbeamter in Salem auf die Spur der Geschichte Esthers gesetzt worden zu sein. Dieses Vorwort an sich ist eigentlich schon eine eigene Geschichte und löste große Proteste zur Zeit der Erstveröffentlichung aus, zeichnet Hawthorne doch sehr kritische Bilder vom Beruf des Zöllners und den Offiziellen jener Stadt. Zur Ausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlages: Die Ausstattung des Bandes ist reichhaltig. Neben einem ausführlicheren Klappentext im Innenteil enthält es Hawthornes erstes und zweites Vorwort, sowie ein 15seitiges Essay von Binnie Kirshenbaum, Professorin an der Universität von Columbia und selber Autorin. Zudem kommt noch ein umfangreichen Anhang, der zum tieferen Verständnis des Romans dient. Charaktere und ihre Bedeutung: Die zentralste Person ist wohl Esther Prynne, die sich gerade Aufgrund der Offenbarung ihrer Schande zu einer starken und im Leben fest verankerten Person entwickelt. Sie gibt ihre heimliche Liebe nie auf, sie verrät mit keinem Ton den Mann, der ebenso wie sie die Schuld trägt. Sie als alleinstehende Frau und mit dem Makel der Ehebrecherin behaftet, wird eine gut verdienende Frau in ihrem Beruf und eine Wohltäterin für die Armen. Legt man hier das calvinistische Prinzip zu Grunde, so ist sie eine recht-gläubige und gute Person. Ganz im Gegensatz zu den Männern. Athur Dimmsdale ist feige und angepasst. Er wagt es nicht, sich zu bekennen, verleugnet lieber die Frau und das Kind um seinen Beruf nicht zu verlieren. Stattdessen kasteit er sich selbst, heimlich natürlich, und lässt zu, das etwas, das aus Liebe geschah, Schande ist und Schande bleibt. Er wagt sich erst aus seinem Wandschrank als es für ihn längst zu spät ist... Der aufgeklärtere Renaissance-Mensch Roger Chillingworth hingegen versucht sich an der Rache, aber es will ihm nicht recht gelingen. So zeigt er sich zu beginn des Romans nicht als der „Teufel“ den man vermutet, in dem er weder Esther noch der Tochter Perle etwas antut und beweist auch später seine etwas „aufgeklärtere“ Sicht, in dem er dem Kind keine Schuld aufbürdet. Perle, das uneheliche Kind, das durch seine Mutter zu einem weiteren Symbol der „Schuld“ stilisiert wird, ist für mich der liebenswerteste Charakter der Geschichte. Sie zeigt sich in all ihrer Unschuld und mit kindlicher Weisheit. Ausgestoßen durch die Schande ihrer Geburt benutzt sie Hawthorne immer wieder als eine treibende Kraft um die Geschichte voran zu bringen. So dient ihre Person dazu den furchtbaren Aberglauben der Zeit zu offenbaren. Denn jeder, selbst die Mutter, interpretiert ihr Verhalten als elfisch, seltsam... Dabei erschien es mir im Gesamten so, als wäre Perle eigentlich genau das was sie ist, ein Kind. Sie spielt, sie wehrt sich gegen die Anfeindungen und bemerkt das seltsame Verhalten des Pfarrers, ohne zu wissen, warum dies so ist. Allerdings befrachtet Hawthorne das arme Kind mit manch seltsamer Fracht. Bewertung: Ich habe mir dieses Buch zugelegt, weil ich amerikanische Geschichte interessant finde und mich auch Gesellschaftsstrukturen und Religion interessieren. Da bot sich dieser Roman an, und wenn er etwas bietet dann sicherlich einen Einblick in die Bigotterie theokratischer Systeme. Aber, der Roman war für mich kein einfaches Lesevergnügen, was ich vor allem dem Stil des Autors anlasten muss. So verschachtelt und mit Bildern versehen, wie der Text ist, musste ich Sätze sehr oft mehrmals lesen, was den Lesefluss hemmt und mich sehr gestört hat. Zudem wiederholen sich die Motive ein ums andere Mal und die Geschichte wirkt dadurch aufgebläht und der auktoriale Erzähler verliert sich in den blumigsten und übertriebensten Beschreibungen. Das alles ist Ballast, der es mir selbst unmöglich machte, die wirkliche Position des Autors zu erkennen. Ein kleines Beispiel: Bei jedem andern Volke oder zu jeder spätern Periode der Geschichte von Neuengland würde die düstere Starrheit, welche die bärtigen Physiognomien dieser guten Leute versteinerte, verkündet haben, daß irgend etwas Entsetzliches bevorstehe: hätte nichts Geringeres als die erwartete Hinrichtung eines bekannten Verbrechers bezeichnen können, bei dem der Spruch eines Tribunals nur den der öffentlichen Meinung bestätigt hätte. (Der scharlachrote Buchstabe: Seite 58-59) Hinzu kommt das Vorwort, das zwar ein paar interessante Passagen enthält, für mich aber zum größten Teil unverständlich und nur durch den Anhang etwas zu entschlüsseln war. Der ganze Text birgt zwar viele schöne Bilder und hat sicherlich seinen aufklärerischen Wert aber das Lesen selbst kam mehr einem Dechiffrieren gleich als dem Lesen, was dem Ganzen sehr das Vergnügen nahm. Da ich eine der Verfilmungen bereits zuvor gesehen habe, entsprach dies überhaupt nicht meinen Erwartungen. Zwischendurch wollte ich wirklich aufgeben oder nach einer gesäuberten Übersetzung suchen... ja, ich habe sogar während des Lesens die Schachtelsätze selbst auseinander genommen und in einfachere Strukturen gesetzt. Das ist mir wirklich noch nicht oft passiert. Zu seiner Zeit mag „der scharlachrote Buchstabe“ verständlicher gewesen sein, aber für mich bleibt von der Lektüre nur ein bitterer Geschmack übrig. Es war anstrengend und harte Arbeit, ohne dadurch einen eigenen Wert zu haben, denn wirklich gelernt habe ich wenig. Verspürte ich nur einen Hauch von Müdigkeit konnte ich dem Text überhaupt nicht mehr folgen. Das macht das recht dünn wirkten Buch zu einem echten, schwer verdaulichen Brocken, der mir noch eine Weile schwer im Magen liegen wird, zudem sind die Charaktere in meinen Augen zu viel Klischee und zu-wenig echt. Esther ist zu gut um war zu sein... die Männer sind gruselig ich-bezogen und das alles ist trieft vor Pathos. Etwas versöhnlicher Stimmte mich dass anschließende Essay von Binnie Kirshenbaum, es half mir auch dabei überhaupt eine Rezension zu dem Buch verfassen zu können, weil es Motive des Romans bloßlegte, die mir Aufgrund der Sprache, zwar auf der Zunge lagen, aber nicht in Worte zu fassen schienen. Fazit: Viel heiße Luft und eine extrem verkomplizierte Sprache, die diesem Werk und seinem Ansinnen in meinen Augen nicht gut tun. Es fällt schwer sich mit dem eigentlichen Gehalt des Buches zu befassen wenn man fast 80% der Lesezeit nur Bahnhof versteht...

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  • Rezension zu "Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne

    Der scharlachrote Buchstabe
    Mina - Das Irrlicht

    Mina - Das Irrlicht

    10. May 2011 um 23:26

    So ein toller Roman! Ich muß gestehen, ich habe ihn schon viele Jahre im Regal stehen und nun hat er mich irgendwie gepackt gehabt! Ich mochte die Atmosphäre total und die Story - Ehebruch in Neuengland im puritanischen Salem - ist richtig gut geschrieben. Auch alle Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet. Es macht Spaß und man erinnert sich auch im Nachhinein an die Figuren. Referend Arthur Dimmesdale werde ich wohl genauso wenig vergessen wie Mistress Hibbes oder die Protagonistin Mistress Hester Prynne. Vier Sterne für wirklich gefühlvolle und bereichernde Lektüre.

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