Nathaniel Hawthorne Zwanzig Tage mit Julian und Little Bunny

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Inhaltsangabe zu „Zwanzig Tage mit Julian und Little Bunny“ von Nathaniel Hawthorne

Vater und Sohn ganz für sich – um nichts anderes geht es in diesen Aufzeichnungen des großen Nathaniel Hawthorne, der sich mit seinem Roman »Der scharlachrote Buchstabe« als einer der ersten amerikanischen Autoren in die Weltliteratur eingeschrieben hat. Mitten im 19. Jahrhundert und mitten in den Wäldern von Massachusetts lebte er mit seiner Familie in einem roten Holzhaus. Als eines Tages Frau und Töchter für ein paar Wochen in die Stadt ziehen, bleiben Hawthorne und sein fünfjähriger Sohn Julian allein zurück. Ganz allein sind die beiden dann aber doch nicht, denn da ist ja noch Bunny, das Kaninchen, das Julian die Zeit vertreiben soll. Und es gibt die Nachbarn, die, zu denen man geht, um sich Milch zu holen, und die, die einem einen unerwarteten Besuch abstatten, Herman Melville zum Beispiel, auch er ein Nachbar der Hawthornes. Es sind ruhige Tage, in denen der Vater seinem kleinen Gentleman, wie er den Sohn gern nennt, so nah ist wie vielleicht noch nie. Paul Auster hat zu diesem Tagebuch ein ausführliches Nachwort geschrieben und zeigt dabei, wie gern auch er sich dem Zauber dieser Lebenswelt überlassen hat. Anderen Vätern – und nicht nur denen – wird es ebenso ergehen.

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