Natural History Museum

 4.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Einfach unglaublich, Einfach phänomenal und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Einfach phänomenal

 (1)
Neu erschienen am 20.03.2019 als Hardcover bei Knesebeck.

Alle Bücher von Natural History Museum

Einfach unglaublich

Einfach unglaublich

 (2)
Erschienen am 19.02.2018
Einfach phänomenal

Einfach phänomenal

 (1)
Erschienen am 20.03.2019

Neue Rezensionen zu Natural History Museum

Neu

Rezension zu "Einfach phänomenal" von Natural History Museum

Fotos der besten Naturfotografen der Welt
sommerlesevor 4 Tagen

Das neue Buch von Natural History Museum erscheint am 20. März 2019 mit dem Titel "Einfach phänomenal" als Hardcover bei Knesebeck.

Wenn Fotografen Tierporträts anfertigen, fangen sie besondere Momente ein, die den Charakter oder die Eigenschaften der Tiere unterstreichen oder sie in einer unglaublichen Pose zeigen. Dieses Buch vereint eine Zusammenstellung der besten Aufnahmen aus dem prestigeträchtigen World Photographer of the Year Award (WPY).
Die Bilder stammen von über 50 preisgekrönten Fotografen aus über 20 Ländern.

Die außergewöhnlichen Naturfotografien werden ergänzt durch kurze Texte, die das gezeigte Verhalten der Tiere unterhaltsam und informativ beschreiben und auch über das Verhalten des Tieres, des Lebensraums oder der Umstände des Bildes aufklären. Unter einer alphabetischen Auflistung der Fotografen gibt es auch nähere Details zu Kamera, Objektiv und Blendeneinstellung.

Dieser Bildband zeigt Aufnahmen namhafter Tierfotografen, die mit ihren Bildern unglaubliche, brillante Porträts abgelichtet haben, die die Tiere in ihrer Einzigartigkeit und Individualität sichtbar macht. Manche Fotos gleichen Gemälden, andere sind so gestochen scharf, dass man jedes einzelne Haar des Tieres erkennen kann. Alle zeigen spezielle Eigenarten, Ansichten oder Bewegungen der Tiere, die auch die natürlichen Lebensräume abbilden.

Dieser Bildband zeigt Aufnahmen namhafter Tierfotografen, die mit ihren Bildern unglaubliche, brillante Porträts abgelichtet haben, die die Tiere in ihrer Einzigartigkeit und Individualität sichtbar macht. Manche Fotos gleichen Gemälden, andere sind so gestochen scharf, dass man jedes einzelne Haar des Tieres erkennen kann. Alle zeigen spezielle Eigenarten, Ansichten oder Bewegungen der Tiere, die auch die natürlichen Lebensräume abbilden.

Beim Betrachten dieser Porträts musste ich mir mehrfach die Perspektive oder die besondere Situation vor Augen halten, die genau im Moment des Auslösens stattgefunden haben muss. Manche Bilder sind einzigartisch schön, bei anderen faszinieren mich die ausdrucksstarken Tiergesichter und andere wirken aufgrund ihrer Farbgebung als künstlerisches Gesamtkonzept. Es erstaunt mich immer wieder, wie die Natur so viele schöne Anblicke zaubert und wie Fotografen in stundenlanger Arbeit für genau diesen Moment ausharren und dann ein unvergleichliches Foto zustande bringen.


Als Beispiel möchte ich das Foto mit der Überschrift "Blitztaucher" heranziehen. Ein farbprächtiger Eisvogel spiegelt sich beim Eintauchen in der glatten Wasseroberfläche, als sein Schnabel die Wasseroberfläche durchbricht. Nur Millisekunden später hätte man den Vogel nicht mehr gesehen, sondern nur das aufgeschäumte Wasser. Wie gelingen solche Fotos?

Im zugehörigen Text erfährt man, dass der Fotograf Mario Cea für diesen scheinbar wie zufällig wirkenden Schnappschuss 6 Monate und über 5000 Versuche gebraucht hat, um hier eine perfekte Abstimmung von Lichtverhältnissen, Eintauchwinkel des Schnabels und Haltung des Vogels und eine spiegelglatte Wasseroberfläche vorzufinden. Das zeugt von großer Ausdauer, viel Arbeit und vielen Fehlversuchen und umso mehr begeistern mich deshalb diese Fotos.

Es ist auch großartig und erstaunlich, wie man anhand der Bilder vermeintliche Emotionen von Tieren oder auch ihr unvergleichliches Verhalten erkennen und bewundern kann. Da ist der riesige Pottwalbulle, der den Taucher aus nächster Nähe beäugt, da beschnuppert, ja streichelt eine Giraffenmutter ihr neugeborenes Kalb und ein paar Makaken sitzen in Gibraltar scheinbar trauernd vor einem Schild eines verstorbenen Artgenossen.

Manche Emotionen schreiben wir den Tieren aus unserer menschlichen Sichtweise zu, doch man kann es sich gut vorstellen, dass Tiere wirklich Gefühle haben.

Das Betrachten der Fotos verursacht nicht immer nur positive Empfindungen, es gibt auch Aufnahmen von ölverschmutzen Braunpelikanen, die gegen die Ölpest mahnen und an unser Umweltbewusstsein appellieren.



Mit diesem wunderschönen Bildband macht man jedem Tierfreund und Hobbyfotografen eine große Freude. Die grandiosen Portraits sind Zeugen unserer Tier- und Lebenswelt.


Kommentare: 3
62
Teilen

Rezension zu "Wildlife Fotografien des Jahres – Portfolio 28" von Natural History Museum

‚Kunstfertigkeit und neue Sichtweisen auf die Natur‘ (Seite 8)
sabatayn76vor 5 Monaten

Aus mehr als 45.000 Fotografien aus 95 Ländern wurden 100 Bilder von einer Jury ausgewählt, um den Naturfotografen des Jahres zu wählen. Im Buch finden sich die Gewinner der insgesamt 16 Kategorien, zudem erfährt der Leser mehr über die Hintergründe des Wettbewerbs, die Jury und die Auswahlkriterien.

Man muss es eigentlich nicht extra schreiben, aber die abgedruckten Fotografien sind wahrhaft beeindruckend. Im Buch finden sich Aufnahmen von Tieren, Pflanzen und Landschaften - teilweise Unterwasseraufnahmen, Makrofotos, s/w-Bilder.

Die Fotografien sind insgesamt sehr heterogen, zeigen ganz verschiedene Facetten der Natur, wobei auch unschöne Aspekte aufgeführt werden, die bisweilen recht verstörend wirken und traurig stimmen, z.B. ein Gorilla mit einem toten Gorillababy, mit einem Paviankopf spielende Wildhunde, ein als Clown verkleideter Javaneraffe und ein Kragenbär in einem chinesischen Zirkus.

Zu jedem Bild werden technische Informationen gegeben, z.B. die verwendete Kamera, das Objektiv, das Zoom-Level, die Apertur, die Verschlusszeit, der ISO-Wert und verwendetes Blitzgerät.

Der Fokus liegt selbstverständlich auf den brillanten Fotografien, aber auch die zugehörigen Texte fand ich sehr gelungen. Diese Texte machen das abgebildete Motiv oft noch spannender und lassen einen noch mehr staunen, denn hier erfährt man mehr über die Aufnahmebedingungen und fühlt sich so ganz nah am Motiv.

Kommentieren0
2
Teilen

Rezension zu "Einfach unglaublich" von Natural History Museum

"Unvergessliche Augenblicke"
R_Mantheyvor einem Jahr

Wenn man sich das Foto auf dem Schutzumschlag ansieht, dann könnte man auch auf die Idee kommen, der Affe würde gerade seine neusten Mails lesen oder andere mehr oder weniger intelligenten Dinge auf seinem Smartphone treiben. Viel wahrscheinlicher ist jedoch ein ganz anderes Szenario: Der Typ hat das Ding wahrscheinlich geklaut oder der Fotograf hat es ihm in die Hand gedrückt. Und nun wird es halt konzentriert untersucht. Unser Gehirn sieht die Pose dieses Affen und gleicht es mit ähnlichen Bildern im Speicher ab, die wir dort natürlich nur von Menschen haben. So kommt es zu einer Interpretation dieses Bildes, die kaum der Realität entsprechen wird.

Gerade diese so entstehende unbewusste Vermenschlichung von Tieren machen solche Tierbilder für uns so sympathisch. Irgendwie wissen wir, dass wir sie falsch auslegen, aber lustig ist es dennoch. Manchmal jedoch zeigen sie auch Situationen, die mit ziemlicher Sicherheit der tatsächlichen Gefühlslage der Tiere entsprechen. In diesem Buch gibt es ein herrliches Foto, das einen selig entspannt auf dem Rücken im Schnee liegenden Eisbären zeigt. Diese Pose lässt keine zwei Deutungen zu. Durch unsere dominant verbale Kommunikation haben wir es über die Jahrhunderte mehr oder weniger verlernt, die Körpersprache von Menschen oder gar Tieren exakt verstehen zu können. Nur noch völlig eindeutige Signale erreichen uns tatsächlich. Vielleicht ist deshalb bei einem solchen Bild der Entspannung die Freude doppelt groß, denn wir sehen im Bären ein Verhalten, das wir kennen und seine Interpretation stimmt auch noch.

Neben solchen Fotografien enthält dieser Band auch noch Szenen uns unbekannter Verhaltensweisen, etwa Bilder einer intelligenten Jagd im Meer oder Einblicke in seltsam anmutende Versammlungen oder Tätigkeiten von Insekten. Hier eröffnen sich Einblicke in Welten, die wir entweder nicht oder selten zu Gesicht bekommen. Der Titel dieses sehr schönen Bandes enthält das Wort „unglaublich“. Unglaublich sind einerseits die Leistungen von Tieren, die einige Fotos dokumentieren. Andererseits zeigen einige der Bilder ein tierisches Verhalten, das wir falsch interpretieren und deshalb unglaublich finden. Und dann wieder finden wir Szenen unglaublich, obwohl sie eindeutig sind, wir sie aber so noch nie gesehen haben, etwa wenn Mama oder Papa Krokodil mit dem Nachwuchs auf dem Rücken durchs Gewässer schippert.

Jedes Foto in diesem Band wird ausführlich kommentiert, sodass man die Situation seiner Entstehung in gewisser Weise nachvollziehen kann. Nach jedem Kommentar findet man die technischen Details, also den Kamera- und Objektivtyp, Blende und Lichtverhältnisse und anderes.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 5 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Worüber schreibt Natural History Museum?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks