Natural History Museum

 4,8 Sterne bei 18 Bewertungen

Lebenslauf

Das Natural History Museum in London verfügt über eine Sammlung von 70 Millionen Exponaten. Als führende Forschungsinstitution betreut es wegweisende Projekte in fast 70 Ländern. 300 Wissenschaftler forschen in den Abteilungen des Museums; ihr Ziel: das Leben auf der Erde, die Ökosysteme und die Gefahren, die ihnen drohen, besser verständlich zu machen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Natural History Museum

Cover des Buches Dinosaurier (ISBN: 9783957282163)

Dinosaurier

(3)
Erschienen am 10.10.2018
Cover des Buches Einfach phänomenal (ISBN: 9783957282408)

Einfach phänomenal

(2)
Erschienen am 20.03.2019
Cover des Buches Die erstaunliche Welt der Tiere (ISBN: 9783836921732)

Die erstaunliche Welt der Tiere

(2)
Erschienen am 25.01.2021
Cover des Buches Einfach unglaublich (ISBN: 9783957281326)

Einfach unglaublich

(1)
Erschienen am 19.02.2018

Neue Rezensionen zu Natural History Museum

Kaulquappen-Herde im Wasserpflanzen-Wald

Klappentext:

This most memorable and surprising collection of wildlife imagery reveals the beauty and drama of the natural world, as well as the incre­dible stories behind the photo­graphs. It show­cases all 100 pictures awarded in the 2024 Wild­life Photo­grapher of the Year compe­tition and contains a huge variety of subjects and styles.

Chosen by an international jury from almost 60,000 entries, the collection repre­sents the work of photo­graphers from across 23 countries ans territories, with images that range from tiny living gems to dramatic and some­times distur­bing vistas. High­lights include un­forgettable images of animal beha­viour, extra­ordinary under­water scenes and reportage out of our complex relation­ship with the natural world. Among the most imaginative pictures and those taken by the next gene­ration of young photo­graphers, from all corners of the world.

Every image is accompanied by a description of the behaviour on display, the biology involved and the ethical and conser­vation issues relevant to each of these remar­kable scenes.


Rezension:

Immer wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, erscheint der jeweils neue „Wild­life Photo­gra­pher of the Year“-Bild­band, dies­mal schon zum 34. Mal. Der Wett­bewerb fand sogar bereits zum 60. Mal statt, doch werden die prä­mierten Bilder erst seit 1991 in Buch­form ver­öffentlicht. Dass sich in diesem Band wieder hervor­ragende Natur­fotos finden, muss wohl kaum er­wähnt werden. Alles andere wäre auch eine große Über­raschung ge­wesen. Die Ent­wicklung, dass die Riege der aus­ge­zeich­neten Foto­grafen immer inter­nationaler wird, setzt sich fort. Wenn ich an die frühen Jahr­gänge dieser Bild­band-Reihe denke, als nahezu aus­schließ­lich west­euro­päische und nord­ameri­kanische Foto­grafen zu den ab­ge­druckten Siegern ge­hörten, sticht das be­sonders ins Auge. Eben­falls auf­fällig ist, dass das Augen­mark zu­nehmend auf den weniger iko­nischen Arten liegt. So zeigt das Ge­samt-Sieger­bild des Jahres 2024 Kaul­quappen!

Wie immer gehört dieses Buch auch in der aktuellen Ausgabe wieder ins Regal jedes Fans guter Natur­fotos.


Fazit:

Auch in der 34. Ausgabe gehört dieser jährliche Bildband wieder zum besten, was es im Natur­foto-Bereich gibt.


Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

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Cover des Buches 60 Jahre Wildlife Fotografien des Jahres (ISBN: 9783957288738)
katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "60 Jahre Wildlife Fotografien des Jahres" von Rosamund Kidman Cox

katikatharinenhof
Eine Achterbahn der Gefühle - eingefangen in grandiosen Aufnahmen

Wenn ein Fotowettbewerb auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken kann, gibt es natürlich viele preisgekrönte Aufnahmen, die in dieser Zeit nicht nur den technischen Fortschritt widerspiegeln, sondern auch immer wieder das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur zum Ausdruck bringen.

"60 Jahre Wildlife Fotografien des Jahres " ist eine echte Achterbahn der Gefühle, ein Kunstwerk, das fast ohne Worte auskommt und die Betrachtenden zu Tränen rührt - mal aus Ehrfurcht und Demut, mal aus Fassungslosigkeit, Entsetzen und Bestürzung über den Raubbau, und die blinde Zerstörungswut, die der Mensch an Tier und Umwelt betreibt. Die Sieger:innenfotos fangen Momente ein, die an Traumlandschaften erinnern, in denen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen; dokumentieren Tiere in freier Wildbahn im ewigen Kampf von Leben und Leben lassen und zeigen eine nie gekannte Intimität, die es so nur gibt, wenn der perfekte Moment gekommen ist, um auf den Auslöser zu drücken.

Die Fotografien schaffen eine Atmosphäre, die sowohl beruhigend als auch verstörend wirkt. Es entstehen Kontraste, die die Bilder so erschütternd machen und emotionalisierende Bildmomente kreieren. Die Betrachtenden befinden sich oft in einem Zwiespalt zwischen Bewunderung für die Schönheit der Natur und Traurigkeit über die Verletzlichkeit und Ausbeutung von Flora und Fauna, die immer mehr voranschreitet.

"Macht euch die Erde untertan" - noch nie ist ein Bibeltext so oft fehlinterpretiert und mit verheerenden Folgen umgesetzt worden. Der opulente Bildband öffnet uns die Augen, weist uns die bitteren Konsequenzen unseres Handelns auf und ist gleichzeitig eine Aufforderung, die Schönheit und Zerbrechlichkeit unserer Erde zu schätzen und für nachkommende Generationen zu schützen.

Besonders eindrucksvoll bleiben folgende Aufnahmen in Erinnerung:

S. 29 Seeschwalbe über magischen Sumpf

S 60/61 Die Umarmung

S. 68 Todesritual

S. 95 Die letzte Nische

S. 104/105 Sternenbogen

S. 126/127 Gobelin des Lebens

S. 137 Ruhender Apoll

S. 159 Die Kunst der Entspannung

S. 162/163 Wahre Liebe

S 239 Zwangsjacke

S. 261 Tourismusschneise

S. 321 Abwassersurfer

Von der Leidenschaft des Entdeckens

Um Tierfotograf zu werden, muss man nicht Biologie studiert haben. Aber stören würde eine solche Ausbildung nicht, ganz im Gegenteil. Man muss das Verhalten von Tieren kennen oder lange beobachten, um solche Fotografien zu erstellen, die dieser Sammelband bündelt. Er zeigt Bilder von zehn der besten Naturfotografen dieser Welt. Nun ist eine solche Feststellung immer recht mutig. In diesem Fall allerdings eint diese Fotografen tatsächlich, dass jeder von ihnen einmal als "Wildlife Photographer of the Year" ausgezeichnet wurde.

Es sind: Tui de Roy, Hannu Hautalla, Tim Laman, Klaus Nigge, Thomas P. Peschak, Cyril Ruoso, Brian Skerry, Stefano Unterthiner, Steve Winter und Art Wolfe. Wer den jährlich stattfindenden Wettbewerb verfolgt und sich das dazu erscheinende Buch betrachtet, wird diese Namen kennen. Allerdings gibt es noch einige andere Größen unter den Tierfotografen, die hier nicht auftreten.

Die meisten Bilder in diesem Band sind hervorragend oder wenigstens gut, schlimme Ausreißer gibt es faktisch nicht. Unter rein fotografischen oder ästhetischen Aspekten muss man sicher nicht an allen Bildern Gefallen finden. Dass sie dennoch in diesem Band auftauchen hat unterschiedliche Gründe. Geschmäcker sind verschieden, und ohne Mahnungen kommen solche Bildbände schon lange nicht mehr aus. Einige Bilder zeigen aber einfach nur tierisches Verhalten ohne darauf zu achten, ob dies künstlerischen Anforderungen gerecht wird. Andere stellen für den Menschen komische Situationen dar, was bei unseren nächsten Verwandten immer recht einfach zu sein scheint.

Man findet aber auch Aufnahmen unter den Bildern, die aus einer Perspektive oder Nähe gemacht wurden, in die man nur kommt, wenn man die Tiere kennt oder von ihnen akzeptiert wird. Die Mühen dahinter verraten diese Bilder natürlich nicht. Tierfotografen müssen eine schier unendliche Geduld besitzen und eine große Leidenschaft für die Natur, sonst kämen solche Bilder wie man sie in diesem Buch bewundern kann, nicht zustande.

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