Nazneen Sheikh Zum Tee in Kaschmir

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Inhaltsangabe zu „Zum Tee in Kaschmir“ von Nazneen Sheikh

Das Leben ist wie ein Bankett: salzig und süß zugleich … Nazneen Sheikhs Erinnerungen an Kaschmir sind wie eine Einladung zu einem Bankett des Lebens: Farbenprächtig und liebevoll erzählt sie von ihrer weit verzweigten Familie und der jahrhundertealten Geschichte des Mogulreichs. Und nie fehlen die Düfte und Gewürze ihrer Kindheit, die Rezepte einer raffinierten Küche. Eine Küche, so bunt wie das Leben selbst: salzig wie die Tränen, bitter wie der Hass und oft so süß wie die Liebe … Ein bezauberndes Buch voller Weisheit: über den Mut, jeden Lebensbissen zu genießen!

Eine kulinarische, exotische Familiengeschichte, mit vielen Rezepten.

— Klusi

Eine wunderbare Familiengeschichte!

— aba

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  • Zum Tee in Kaschmir

    Zum Tee in Kaschmir

    Klusi

    25. June 2014 um 14:36

    Die in Kaschmir geborene und in Pakistan aufgewachsene Autorin blickt auf ihre Kindheit zurück. Die Episoden, die sie erzählt, haben meist etwas mit gutem Essen zu tun. Der Leser wird mit den Feinheiten der kaschmirischen Küche vertraut gemacht, die das Erbe der Moguln in sich trägt. Nazneen Sheikh stammt aus einer großen, weit verzweigten Familie, und sie erinnert sich an viele kleine Begebenheiten. Meist geht es auch im Zusammenhang mit ihrer Verwandtschaft um raffinierte Rezepte und die Zubereitung exotischer Speisen. Wenn die Autorin von den Kochkünsten ihrer Mutter schwärmt oder über Küchengeheimnisse ihrer Großmutter plaudert, tut sie das voller Stolz und Liebe. Es ist keine große, phantasiereiche oder spannende Story, die hier erzählt wird, sondern es sind die kleinen Momente, die sinnlich und detailreich dargestellt werden. Gerüche und Aromen der Speisen sind so ausgiebig beschrieben, dass man neugierig wird und schon fast den Geschmack erahnen kann. Nazneen Sheikh gibt auch viele Rezepte ihrer Familie im Buch preis. Es klingt alles sehr appetitlich und interessant, aber man erkennt auch schnell, dass die Zubereitung meist aufwändig ist. Auch werden Zutaten benötigt, die in meiner Umgebung nur schwer oder gar nicht erhältlich sind. Ich zitiere aus dem Klappentext: „Mit vielen exotischen Rezepten, zum einfachen Nachkochen!“ Wobei ich das „einfache“ Nachkochen hier leider in Frage stellen muss. Das Lesen dieser Familiengeschichte fand ich appetitanregend und sehr vergnüglich, und auch wenn ich wohl keines der beschriebenen Gerichte je nachkochen werde, hat es Spaß gemacht, die Zutatenlisten zu studieren. Die eine oder andere Anregung für raffiniertes Würzen kann man auf jeden Fall mitnehmen.

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  • Rezension zu "Zum Tee in Kaschmir" von Nazneen Sheikh

    Zum Tee in Kaschmir

    Schiller-Buchhandlung

    29. June 2010 um 18:20

    In diesem Buch hat Nazneen Sheikh etwas Wundervolles geschafft: Anhand von Rezepten führt sie uns durch ihre Erinnerungen an ihre Kindheit in Kaschmir. Zu jeder Erinnerung schenkt sie uns ein traditionelles indisches Rezept, zu jedem Rezept hat sie eine liebevolle Erinnerung an ihre Familie aufgeschrieben: an Lieblingsonkel und gefürchtete Tanten, an ihre Mutter und ihre Großmutter, ihren Bruder und ihre zahlreichen Cousins und Cousinen. Fast nebenbei erfährt man etwas über die Geschichte des Landes, aus dem sie stammt und sehr intensiv bekommt man einen Eindruck der Gastfreundlichkeit und der Liebe, die in Indien dem Essen entgegenbracht wird. Als ich dieses Buch gelesen habe, habe ich regelrecht Sehnsucht nach indischer Verwandtschaft bekommen – denn hier wird nicht einfach um des Essens willen gekocht, hier werden Mahlzeiten gezaubert, einzig zu dem Zweck, anderen eine Freude damit zu machen. Essen ist hier nicht nur eine Notwendigkeit, sondern eine Liebeserklärung und es verwundert nicht, dass die Autorin ihre schönsten Familienerinnerungen stets mit etwas Essbarem verbindet. (Kati Fräntzel)

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