Neal Baer , Jonathan Greene Beuteschema

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Inhaltsangabe zu „Beuteschema“ von Neal Baer

Wie weit kannst du gehen, bis es kein Zurück mehr gibt? Der jungen forensischen Psychiaterin Claire Waters gelingt, was niemand zuvor geschafft hat: Sie findet Zugang zu dem psychisch kranken Straftäter Quimby und bringt seine grauenvolle Kindheit ans Licht, aufgrund ihres Gutachtens wird der Mann aus der Psychiatrie entlassen. Kurze Zeit später entdeckt die Polizei die Leiche einer Prostituierten. Entsetzt erkennt Claire Quimbys Opferprofil – doch sie hat keine Beweise für seine Schuld. Dann häufen sich die Morde…

Ein toller Reihenauftakt mit Prota's, die überzeugen können. Bin gespannt auf Band 2 :)

— LeseBlick
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    Beuteschema
    LeseBlick

    LeseBlick

    23. March 2015 um 08:13

    InhaltsangabeWie weit kannst du gehen, bis es kein Zurück mehr gibt? Der jungen forensischen Psychiaterin Claire Waters gelingt, was niemand zuvor geschafft hat: Sie findet Zugang zu dem psychisch kranken Straftäter Quimby und bringt seine grauenvolle Kindheit ans Licht, aufgrund ihres Gutachtens wird der Mann aus der Psychiatrie entlassen. Kurze Zeit später entdeckt die Polizei die Leiche einer Prostituierten. Entsetzt erkennt Claire Quimbys Opferprofil – doch sie hat keine Beweise für seine Schuld. Dann häufen sich die Morde… Bewertung Ihr lest gerne Thriller? Ihr sucht nach starken und interessanten Prota’s? Gerne setzt ihr euch mit kranken Gedanken auseinander? Dann könnte diese Reihe was für euch sein… Diese Punkte muss ein Thriller einfach haben und „Beuteschema“, der Auftakt der Kill Switch Reihe klang genau nach dem, was ich suche und ich habe es gefunden. Ja! Dieser Reihenauftakt war ganz nach meinem Geschmack. Wieso? Weiterlesen^^ Gibt es ein besseres Setting als forensische Psychiatrie? Mir fällt auf Anhieb keiner ein. Und dann arbeitet die Protagonistin Claire Waters auch noch da. Allein dieser Fakt verschaffte ihr von vornherein Pluspunkte. ABER das blieben nicht die einzigen Pluspunkte, denn endlich konnte mich ein weiblicher Charakter (ich bevorzuge ja eher weibliche Prota’s in Thriller) mal wieder so richtig überzeugen. Am Anfang erschien sie mir noch etwas naiv und neu in dieser Branche, denn sie beginnt ihren neuen Job in der psychiatrischen Abteilung im Gefängnis Ryker’s Island erst und wird gleich mit ihrem ersten Patienten konfrontiert. Aber schon nach kurzer Zeit konnte sie beweisen, dass sie sich mit dem Straftäter Quimby messen kann. Allein wie sie an den Fall heranging, gefiel mir wirklich gut. Mutig mutig die junge Dame. Aber Claire verbirgt auch eine sehr zerbrechliche Seite. Als sie 8 Jahre alt war, wurde vor ihren Augen ihr beste Freundin entführt und bis heute gibt es keine Spur von ihr und Claire gibt sich selbst die Schuld daran. Diese Geschichte und die Suche nach dem Entführer von vor ca. 20 Jahren verlaufen parallel und auch hier war ich total vertieft. Was fehlt noch? Genau, ein männlicher Charakter! Da hätten wir Nick, Polizist und er hasst aufgrund einer persönlichen Erfahrung Psychiater. Da trifft es sich doch gut, dass er auf Claire trifft und beide zusammen an dem Fall Quimby arbeiten sollen, der auf der Flucht ist. Auch er verkörpert als alleinerziehender Vater eine wirklich starke Figur im Buch, mit einem Geheimnis, hinter das Claire kommt und das seine Polizeilaufbahn gefährdet. Zum Ende nahm das Buch meiner Meinung nach an Spannung ab, aber dafür gefielen mir die ersten zweidrittel wirklich gut. Schuld am unvollendeten Spannungsbogen war meiner Meinung das Thema, welches zum Schluss eingebracht wurde. Jedoch überwiegen bei diesem Buch eindeutig die Pluspunkte. Der Schreibstil und vor allem die Grundidee waren der Hammer! Lange war ich nicht mehr so gefesselt an einen Thriller, aber das lag am Grundgerüst, welches einfach genau meinen Geschmack trifft. Des Weiteren erschufen die beiden Autoren hier zwei Charaktere, Claire und Nick, welche es mir aufgrund ihrer ganz persönlichen Geschichten total angetan haben und ich bin unheimlich neugierig, wie es im Folgeband weitergehen wird. Ihr wollt Claire und Nick kennenlernen? Ihr wollt der Frage nachgehen, ob Quimby mit Recht entlassen wurde? Oder hat er Claire nur etwas vorgemacht, wollte frei kommen, um seinen kranken Gedanken weiter nachzugehen? Ja? Dann legt euch dieses Buch zu! Fazit Einen Reihenauftakt ganz nach meinem Geschmack. Das Autoren-Duo beweist hier ihre jahrelange Tätigkeit am Set der Serie »Law and Order: Special Victims Unit«, welche ich immer wieder gerne schaue, aufgrund der spannenden Fälle. Lediglich die schnelle Wendung im Buch missfiel mir und ich erhoffe mir in Band 2 ein spannungsreicheres Ende. 

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  • Beuteschema

    Beuteschema
    Anne1984

    Anne1984

    02. April 2013 um 21:22

    Claire ist eine aufstrebende Psychiaterin die an einer forensischen Programm teilnimmt. Sie versucht den Sexualstraftäter Quimby zu resozialisieren. Doch kaum ist dieser auf freiem Fuß, geschehen eine Reihe von Morden an Frauen, die Claire verblüffend ähnlich sehen. Als Claire sich an den Polizisten Nick wendet müssen sich beide ihrer Vergangenheit stellen und geraten dadurch in einen riesigen Strudel der Verschwörung. Spannend mit überraschenden Wendungen ist "Beuteschema" sicherlich für Thrillerfans lesenswert. Jedoch ist die fülle der Wendungen teilweise etwas übertrieben. Der Schreibstil ist jedoch sehr zugänglich sodass man schnell in die Story hineinfindet.

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  • Rezension zu "Beuteschema" von Neal Baer

    Beuteschema
    safido

    safido

    21. February 2013 um 15:42

    Meine Meinung: Eigentlich ist die Story eine runde Sache. Schnell ist man in der Geschichte drin und begibt sich zusammen mit Claire und Nick auf Spuren- bzw. Quimby-Suche. Schön fand ich den Bruch nachdem der eigentliche Fall bereits abgeschlossen schien. Was darauf jedoch folgte war mir ein wenig zu weit hergeholt. Hätte das Buch sich nur mit diesem einen Fall beschäftigt, hätte ich es wahrscheinlich besser gefunden. >>Sie sind die Psychiaterin?<<, fragte er halbherzig. Er sah ihr in die Augen. Claire dachte an die erste Lektion, die sie in ihrem Praxisjahr als Psychiaterin gelernt hatte: Einem Patienten, der den Blick senkt oder zur Seite schaut, ist alles scheißegal. Wer einem in die Augen sieht, will Hilfe. Es ist wie bei einem Rendezvous, beide Seiten schätzen einander ab. (Seite 24) Die weibliche Hauptperson, die forensische Psychiaterin Claire Waters, ist jung, gutaussehend und steht am Anfang einer vielversprechenden Karriere. Ihr Sprungbrett soll Todd Quimby sein. Dies ist auch der Fall, aber ganz anders, als Claire es sich hätte träumen lassen. Im Prinzip ist ihre Vergangenheit - das Verschwinden ihrer besten Freundin im Kindesalter, das ihr auch in der Gegenwart immer noch zu schaffen macht - gut in die Geschichte integriert, aber gerade zum Ende hin war es mir damit dann doch etwas zu viel. Nick Lawler, ein junger Polizist, mit einer ebenfalls unschönen Vergangenheit, übernimmt den Part der männlichen Hauptfigur. Seine Karriere lief nicht immer so wie gewünscht, aber dank der neuen Mordserie kann er zu seiner alten Einheit zurückkehren - wenn auch wahrscheinlich nicht für lange Zeit. Er war mir von Anfang an richtig sympathisch, der typische Retter in der Not und Beschützer in allen Lebenslagen. Sehr gut gefallen hat mir auch die Darstellung von Todd Quimby. Mit nüchternen Worten ist es den Autoren Baer und Greene gelungen, das Bild eines zutiefst verstörten Mannes zu zeichnen, der für seine Gräueltaten in der Vergangenheit zwar verantwortlich ist, aber vielleicht auch gar keine andere Wahl hatte. >>Ihr Vater hat sie gezwungen, ihm beim Onanieren und beim Sex zuzuschauen. Ihre Mutter hat sie gezwungen, sich anzusehen, wie sie ihn erschossen hat. Diese Erfahrungen haben Sie zu jemandem gemacht, der gern zuschaut. Der gern schockiert. Der gern Leute ansieht und sie zwingt, ihn anzusehen. So wie Sie mich die ganze Zeit ansehen, seit wir hier zusammen sind.<< (Seite 42) Das Buch ist gut und flüssig zu lesen. Die Sichtweisen und Schauplätze wechseln öfters mal. Ich hatte trotz der komplexen Story keine Probleme, den Geschehnissen zu folgen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht viel Thrill in diesem Buch entdecken können. Das Buch ist spannend, keine Frage. Aber so richtig schön thrillig ist es nicht, wie ich finde. Dafür hat einfach zu viel von dem gefehlt, was einen richtig guten Thriller für mich ausmacht: Nervenkitzel. Gut gefallen hat mir die detailreiche Schilderung der verschiedenen Parts wie Polizeiarbeit, Forensik und Rechtsmedizin. Der fehlende Thrill konnte dadurch allerdings nicht wettgemacht werden. Für mich war es eher ein Krimi. In etwa so, als würde ich eine Folge "Law & Order: Special Victims Unit" schauen. ;) Ich muss zugeben, dass ich etwas mehr erwartet hatte. Die Geschichte an sich hat mir zum Großteil zwar gut gefallen, für einen richtigen Thriller fehlte mir aber der Nervenkitzel. Sollte es von dem Autorenduo ein weiteres Buch mit Claire Waters und Nick Lawler in den Hauptrollen geben, würde ich es sicherlich lesen. Was dann aber hauptsächlich an den beiden interessanten Charakteren liegen würde. Rezension "1 Buch - 2 Meinungen" http://bookwives.wordpress.com/2013/02/21/beuteschema-rezension/

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  • Rezension zu "Beuteschema" von Neal Baer

    Beuteschema
    sabrinacremer

    sabrinacremer

    21. February 2013 um 07:49

    Die Story Dr. Claire Waters musste als Kind mit ansehen, wie ihre damals beste Freundin Amy entführt wurde. Sie hat auch als Erwachsene an diesem Thema zu knabbern, fühlt sich immer noch schuldig, da sie nicht helfen konnte. Nun betreut Sie Todd Quimby im Gefängnis Rikers Island. Sein Fall und seine Vergangenheit bringen bei ihr auch immer wieder Gedanken an Amy und ihr "Versagen" zutage. Nachdem Quimby aus der Haft entlassen wird, geschehen einige Morde. Mit Hilfe von Nick Lawler, NYPD, versucht sie, ihn zu finden. Doch er scheint den beiden immer einen Schritt voraus. Plötzlich wird die Situation immer verzweigter. Dinge, die vorher in keinem Zusammenhang standen, scheinen sich langsam wie ein Puzzle zusammen zu fügen. Die Story hat mir gut gefallen. Im Buch passiert viel und es gibt einige unterschiedliche Handlungsstränge. Die Ideen, die hinter allem stecken, finde ich gelungen. Die Hauptcharaktere Zum einen haben wir hier die junge Dr. Claire Waters. Sie tritt ihren ersten Fall im Rikers Island Gefängnis an. Sie muss im Laufe der Geschichte viel ertragen. Bei der ein oder anderen Szene hätte ich mir noch etwas mehr Emotionen von ihr gewünscht. Dass, was sie in ihrer Kindheit erleben musste, hat sie geprägt und beeinflusst sie noch heute. Das kommt gut rüber und wird von den Autoren sehr gut immer wieder eingebunden. Die männliche Hauptperson ist Nick Lawler. Ein verwitweter Polizist. Er hat ebenfalls mit persönlichen Problemen zu kämpfen, geht aber in seinem Job voll und ganz auf. Zwischen ihm und Claire scheint sich ganz langsam und leicht etwas anzubahnen, tiefergehende Gefühle vielleicht. Doch diese sind hier bisher nur im Ansatz erkennbar. Nick ist Claire, die er beschützen will und muss, gegenüber voll und ganz Polizist und Profi. Ein Mann mit leicht abgerundeten Ecken und Kanten. :) >>Ihr Vater hat sie gezwungen, ihm beim Onanieren und beim Sex zuzuschauen. Ihre Mutter hat sie gezwungen, sich anzusehen, wie sie ihn erschossen hat. Diese Erfahrungen haben Sie zu jemandem gemacht, der gern zuschaut. Der gern schockiert. Der gern Leute ansieht und sie zwingt, ihn anzusehen. So wie Sie mich die ganze Zeit ansehen, seit wir hier zusammen sind.<< (Seite 42) Der Schreibstil Der Schreibstil des Autorenteams gefällt mir gut. Die Story liest sich sehr gut. Orte und Handlungen sind so beschrieben, dass man sich hinein versetzen kann. Der Schreibstil hat dazu geführt, dass das Buch mir doch gefallen hat (wenn auch nicht als Thriller). Der Thrill Tja, schwierig. Der Thrill ist hier für mich leider gar nicht vorhanden. Es geschehen so einige Dinge im Laufe der Geschichte. Aber richtige Spannung kommt dabei leider für mich überhaupt nicht auf. Das Buch könnte für mich auch als Unterhaltungsliteratur eingestuft werden. Gut herausgearbeitet ist hier die Polizeiarbeit, sowie alle Themen, die sich mit Forensik, Psychotherapie und dem Drumherum beschäftigen. Das konnte man so auch von dem Autorenteam, die zusammen am Krimiformat "Law and Order: Special Victims Unit" gearbeitet haben und mehrfach mit Emmys und einem Golden Globe ausgezeichnet wurden, erwarten. Doch etwas mehr Thrill, Spannung und Nervenkitzel hätte ich mir hier durchaus gewünscht. Dieses Buch könnte man meiner Meinung nach besser als Krimi vermarkten. Die Bewertung Wie schon gesagt fehlte mir hier der Thrill. Und das ist das, was einen Thriller ausmacht. Das Buch hat mich unterhalten und ich konnte es wirklich gut lesen. Aber der Kick hat mir gefehlt. Von daher: 3/5. bookwives.wordpress.com 1 Buch - 2 Meinungen

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  • Rezension zu "Beuteschema" von Neal Baer

    Beuteschema
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    07. February 2013 um 17:07

    Inhalt - Die Psychiaterin Claire Waters erhält ein Forschungsstipendium in forensischer Psychologie und sollte Insassen der Justizvollzugsanstalt Rikers Island, die als geisteskrank eingestuft wurden, betreuen. Ihr erster Patient ist Todd Quimby, bei dem ihr psychiatrisches Gutachten über eine vorzeitige Haftentlassung entscheiden soll. Sie findet Zugang zu dem verschlossenen Mann und kann ihm Details aus seiner schrecklichen Kindheit entlocken. Quimby wird entlassen und bald darauf wird eine junge Prostituierte ermordet aufgefunden, die eindeutig in Quimby´s Opferprofil passt. Claire macht sich große Vorwürfe und ermittelt auf eigene Faust. Doch es bleibt nicht bei einem Mord und schon bald gerät Claire selbst ins Fadenkreuz des Killers … - Einschätzung - Die Autoren Jonathan Greene und Neal Baer präsentieren uns mit „Beuteschema“ ihren ersten gemeinsamen Thriller und damit den Auftakt der Trilogie um die Psychologin Claire Waters. Sie haben sich auf dem Set der erfolgreichen Krimiserie „Law and Order: Special Victims Unit“ kennengelernt und leben beide in Amerika. - Im Prolog reisen wir ins Jahr 1989 zurück und erleben hier hautnah mit, wie ein achtjähriges Mädchen entführt wird. Amy taucht nie wieder auf und ihre Freundin bleibt traumatisiert zurück. In der Gegenwart begeht die angehende forensische Psychiaterin Claire Waters ihren ersten Arbeitstag in der New Yorker Justizvollzugsanstalt Rikers Islands, wo ihr psychologisches Gutachten über eine vorzeitige Haftentlassung entscheiden soll. - Claire hat sich bisher der Forschung gewidmet und möchte nun die Psyche von Verbrechern erforschen. Sie ist grundsätzlich eine selbstbewusste, intelligente junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Doch Claire hat auch eine große Last zu tragen, die mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Immer wieder hat sie „flash backs“ und versinkt in Grübeleien, was sich auch während ihrer Arbeit bemerkbar macht. Sie handelt zeitweise etwas unüberlegt und übertrieben, wodurch sie sich in große Gefahr bringt. - Ihr erster Patient ist Todd Quimby, der Vertrauen zu Claire fasst und ihr über seine unschöne Kindheit berichtet. Quimby hat nie ein normales Familienleben miterlebt und musste den Mord an seinem Vater mitansehen. Aufgrund des psychiatrischen Gutachtens wird er vorzeitig entlassen. - Detective Nick Lawler, der Claire später bei den Ermittlungen unterstützt, hat mit einem großen Problem zu kämpfen – er leidet an einer unheilbaren Augenkrankheit und wird daran erblinden. Schon jetzt hat er erste Anzeichen einer Sehschwäche, die sich fatal auf seinen Beruf auswirken. Er kann sich nicht mit seiner Situation abfinden und hält an seinem Beruf fest. Nick war mir eigentlich von Anfang an sympathisch, dennoch gab es da eine Situation, die für mich unverständlich war. Jeder andere hätte wohl nach diesem Vorfall die Konsequenzen gezogen. - Die Geschichte gliedert sich nach dem Prolog in zwei Teile und es ziehen sich zwei Handlungsstränge durch die Story. Im ersten Teil wird hauptsächlich die Aufklärung der Morde geschildert und im zweiten Teil arbeiten die beiden Autoren die Entführungsgeschichte von Amy auf. - Es dauerte ein wenig, bis die Geschichte richtig in Gang kam, doch dann entwickelt sich das Ganze zu einem wirklich spannenden Thriller – obwohl einiges dennoch vorhersehbar war und man, was den Mörder betrifft, nicht im Dunkeln tappt. Weiterer kleiner Wermutstropfen war für mich, dass eine angeschnittene zwischenmenschliche Beziehung etwas im Sand verlief. - Den Schreibstil der beiden Autoren würde ich als flüssig und unterhaltsam bezeichnen – trotz kleinerer Schwächen kam keine Langeweile beim Lesen auf. Die Charaktere wurden exzellent gezeichnet und sorgten für die notwendige Lebendigkeit der Geschichte. Weitere Pluspunkte für mich, waren die gutdurchdachte und eigentlich sehr interessante Storyline und dass bis zum Schluss alle offenen Fragen geklärt wurden. - Fazit - Unterhaltsamer, spannender Thriller mit sympathischen Charakteren. Ich vergebe gute vier von fünf Punkten und bin gespannt, welche Aufgaben die beiden Autoren noch für Claire in petto haben. (PH)

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