Scythe

von Neal Shusterman 
4,3 Sterne bei9 Bewertungen
Scythe
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Eine Wucht!

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Spannendes Szenario, teils sehr philosophisch, mit tollen Charakteren und jeder Menge Action (und Tod)

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Inhaltsangabe zu "Scythe"

In a perfect world, what is there left to fear? A chilling and thought-provoking sci-fi novel from New York Times bestselling author Neal Shusterman.

A dark, gripping and witty thriller in which the only thing humanity has control over is death.

In a world where disease, war and crime have been eliminated, the only way to die is to be randomly killed ("gleaned") by professional scythes. Citra and Rowan are teenagers who have been selected to be scythes' apprentices, and despite wanting nothing to do with the vocation, they must learn the art of killing and understand the necessity of what they do.

Only one of them will be chosen as a scythe's apprentice and as Citra and Rowan come up against a terrifyingly corrupt Scythedom, it becomes clear that the winning apprentice's first task will be to glean the loser.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781406382129
Sprache:Englisch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:449 Seiten
Verlag:Walker Books
Erscheinungsdatum:01.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    SophiaLaGrandes avatar
    SophiaLaGrandevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Wucht!
    Ein Must Read!

    "Have we ever had an enemy worse than ourselves?"


    Der Mensch ist unsterblich und weiss alles. Klingt nach einer perfekten Welt? Nur funktioniert auch die perfekte Welt nicht ganz.

    Neal Shusterman hat ein Klassiker zum Vorschein gebracht. Dieses Buch diskutiert künstliche Intelligenz, den Tod, Korruption, Kriminalität, Politik, Philosophie und den Sinn des Lebens. Die Liste kann man erweitern. Er wirft alle Themen, die uns im Moment stark zu beschäftigen scheinen oder deren Ausmass, in ein Buch. In ein Szenario, dass nicht passender sein könnte. 

    Es stellen sich viele Fragen im Verlauf des Buches. Fragen, die unbeantwortet bleiben, weil unser heutiges Wissen noch keine Antwort darauf hat. Diese Geschichte regt zum Nachdenken an. Ich will in dieser Rezension nicht auf die Geschichte eingehen, denn jeder sollte dieses Buch zumindest versuchen zu lesen. Denn von all diesen Fragen, die auftauchen, sind alle ausserordentlich wichtig und müssen gestellt werden. 

    Dieses Buch hat mich aus den Socken gehauen. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil! 

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    LaLectures avatar
    LaLecturevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Szenario, teils sehr philosophisch, mit tollen Charakteren und jeder Menge Action (und Tod)
    Faszinierendes Szenario und spannende Story!

    Inhalt

    In einer scheinbar perfekten Welt, in der Menschen keines natürlichen Todes mehr sterben, werden sogenannte Scythes ausgebildet. Ihre Aufgabe ist es, systematisch eine bestimmte Anzahl von Menschen pro Jahr zu töten, um eine Überbevölkerung zu verhindern. Doch das System ist alles andere als perfekt.

    Die beiden Jugendlichen Citra und Rowan werden beide von Scythe Faraday auserwählt, bei ihm ausgebildet zu werden. Eine*r von ihnen soll nach einem Jahr zum Scythe werden. Doch dann geraten die beiden zwischen die Fronten.


    Meinung

    Das Szenario von "Scythe" ist mehr als faszinierend. Die weiter entwickelte Technik und neue politische Systeme, auch die Idee einer alles sehenden und kontrollierenden künstlichen Intelligenz kennt man schon aus anderen Dystopien, auch wenn ich Neal Shustermans Umsetzung davon durchaus gelungen fand. Doch was mich wirklich begeistern konnte war die Idee der Scythes und die vielen philosophischen Fragen über den Wert und den Sinn des Lebens, die sich indirekt daraus ergeben. Wenn alle Menschen nicht mehr nur theoretisch das Recht auf unversehrtes Leben sondern auch die Möglichkeit dazu haben, aber dennoch einige von ihnen sterben müssen, wie entscheidet man dann, wer sterben muss? Wie sorgt man dafür, dass Scythes nach "objektiven Kriterien" töten? Wie stellt man sicher, dass sie keine Lust am Töten finden?
    Ein wenig wurde ich auch das Gefühl nicht los, dass schwarzer Humor und ein Hang zum Makaberen bei der Entwicklung des Buches eine Rolle spielten.

    Aus der wunderbar durchdachten Idee entwickelt sich eine packende Handlung, denn wie man schon früh erahnen konnte, ist das System der Scythes nicht so erhaben und neutral, wie sie es gerne hätten. Auch in einer scheinbar perfekten Welt sind die Menschen es nicht und es bilden sich politische Intrigen und finstere Pläne, in die die beiden Hauptfiguren hineingeraten. Durch den tödlichen Beruf der Scythes und die Möglichkeit des Wiederbelebens enthält das Buch jede Menge, teils ziemlich gewalttätige Actionszenen und einige coole Twists bereit, die nur durch das gelungene Szenario möglich sind.

    Die Figuren entsprechen fast alle gewissen Stereotypen, konnten mich aber dennoch überzeugen. Rowan und Citra werden beide von Faraday aufgrund ihres aufgeweckten, mitfühlenden und rebellischen Charakters ausgewählt, der sie mir schnell sympathisch machte. Im Laufe des Buches entwickeln beide sich jedoch authentischerweise sehr unterschiedlich und überzeugend.
    Faraday hat mit seiner weisen und wohlwollenden Art ein wenig etwas von Dumbledore und sowohl er als auch Scythe Curie faszinnierten mich.

    Der einzige Punkt, der mich etwas irritierte, war der Tonist Cult, eine Religion zu ehren der heiligen Stimmgabel. Diese "Kirche" wirkte für mich nicht albern genug, um eine Parodie zu sein, da sie im Buch eher ernste Auftritte hat, die Grundidee aber wiederum zu albern, um ernst gemeint zu sein. Was Shusterman damit bezwecken wollte, hat sich mir nicht erschlossen.


    Fazit

    "Scythe" basiert auf einem faszinierenden und gut durchdachten Szenario und kann mit interessanten Figuren und jeder Menge Action aufwarten.

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    TheRavenkings avatar
    TheRavenkingvor 6 Monaten
    Enttäuschende Zukunftsvision

    Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen. Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

    Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …

    Scythe wird prophezeit der größte Jugendbuch-Hit seit Die Tribute von Panem zu werden. Aber kann das Buch den Hype rechtfertigen?

    Ich würde sagen, eher nicht, und das liegt vor allem an der hanebüchenen Handlung.

    Halten wir fest: Da hat es die Menschheit also geschafft, das ewige Leben zu erlangen. Nicht nur die natürlichen Ursachen der Sterblichkeit wurden besiegt, sondern auch Krankheiten, Unfälle, Kriege können der Menschheit nichts mehr anhaben. Ohne Furcht und Schmerz könnten die Menschen nun Leben und ihr Dasein in vollen Zügen genießen.

    Doch dann wird der Orden der „Scythe“ ins Leben gerufen, dessen Aufgabe es ist Menschen zu „gleamen“ – wie es im Original heißt – also sie zu töten.

    Das führt das gesamte Konzept ad absurdum.

    Der einzige Grund für solch eine Maßnahme wäre, der Überbevölkerung vorzubeugen, aber dazu würde eine anständige Familienplanung ausreichen. Offenbar existiert Verhütung in dieser schönen neuen Welt nicht oder sie wird nur sehr unzureichend angewandt.

    Tatsächlich werden wir darüber informiert, dass sogar Großfamilien existieren.

    Wieso sollten solche unsterblichen, gottgleichen Kreaturen wie diese neuen Menschen überhaupt das Bedürfnis haben, zahlreiche Nachkommen in die Welt zu setzen? Schließlich ist es gerade die Angst vor der eigenen Vergänglichkeit oder der Wunsch seinen Besitz, Namen oder das eigene genetische Material weiterzugeben, das die Menschen dazu bringt Nachkommen zu zeugen.

    Zudem fällt das Zukunfstbild, welches Shusterman hier malt enttäuschend einfallslos und sehr konservativ aus: Die neuen Menschen leben fast auf dieselbe Art und Weise wie wir heute. Die Kinder gehen ganz normal zur Schule, wo ebenso Mobbing und Cliquenbildung herrschen wie man es aus der Gegenwart kennt.

    Falls man es schafft, den logischen Stolperstein zu überwinden, dass die Handlung von Scythe wenig Sinn ergibt, kann man durchaus seinen Spaß bei dem Buch haben. Leider ist mir gerade dies aber nicht gelungen.

    Kommentare: 1
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    M
    malvavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Brilliant.
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    *Jessy*s avatar
    *Jessy*vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Von Anfang bis Ende super spannend, ein Blick in eine utopische Welt, wo es keinen natürlichen Tod mehr gibt
    Kommentieren0
    Marzipanmaedchens avatar
    Marzipanmaedchenvor 2 Monaten
    traumrealistins avatar
    traumrealistinvor 5 Monaten
    bensia1985s avatar
    bensia1985vor 5 Monaten
    Lausies avatar
    Lausievor 6 Monaten

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