Neal Shusterman Scythe

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Inhaltsangabe zu „Scythe“ von Neal Shusterman

In a perfect world, what is there left to fear? A chilling and thought-provoking sci-fi novel from New York Times bestselling author Neal Shusterman.

A dark, gripping and witty thriller in which the only thing humanity has control over is death.

In a world where disease, war and crime have been eliminated, the only way to die is to be randomly killed ("gleaned") by professional scythes. Citra and Rowan are teenagers who have been selected to be scythes' apprentices, and despite wanting nothing to do with the vocation, they must learn the art of killing and understand the necessity of what they do.

Only one of them will be chosen as a scythe's apprentice and as Citra and Rowan come up against a terrifyingly corrupt Scythedom, it becomes clear that the winning apprentice's first task will be to glean the loser.

Von Anfang bis Ende super spannend, ein Blick in eine utopische Welt, wo es keinen natürlichen Tod mehr gibt

— *Jessy*
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  • Enttäuschende Zukunftsvision

    Scythe

    TheRavenking

    04. April 2018 um 23:33

    Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen. Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis. Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten … Scythe wird prophezeit der größte Jugendbuch-Hit seit Die Tribute von Panem zu werden. Aber kann das Buch den Hype rechtfertigen? Ich würde sagen, eher nicht, und das liegt vor allem an der hanebüchenen Handlung. Halten wir fest: Da hat es die Menschheit also geschafft, das ewige Leben zu erlangen. Nicht nur die natürlichen Ursachen der Sterblichkeit wurden besiegt, sondern auch Krankheiten, Unfälle, Kriege können der Menschheit nichts mehr anhaben. Ohne Furcht und Schmerz könnten die Menschen nun Leben und ihr Dasein in vollen Zügen genießen. Doch dann wird der Orden der „Scythe“ ins Leben gerufen, dessen Aufgabe es ist Menschen zu „gleamen“ – wie es im Original heißt – also sie zu töten. Das führt das gesamte Konzept ad absurdum. Der einzige Grund für solch eine Maßnahme wäre, der Überbevölkerung vorzubeugen, aber dazu würde eine anständige Familienplanung ausreichen. Offenbar existiert Verhütung in dieser schönen neuen Welt nicht oder sie wird nur sehr unzureichend angewandt. Tatsächlich werden wir darüber informiert, dass sogar Großfamilien existieren. Wieso sollten solche unsterblichen, gottgleichen Kreaturen wie diese neuen Menschen überhaupt das Bedürfnis haben, zahlreiche Nachkommen in die Welt zu setzen? Schließlich ist es gerade die Angst vor der eigenen Vergänglichkeit oder der Wunsch seinen Besitz, Namen oder das eigene genetische Material weiterzugeben, das die Menschen dazu bringt Nachkommen zu zeugen. Zudem fällt das Zukunfstbild, welches Shusterman hier malt enttäuschend einfallslos und sehr konservativ aus: Die neuen Menschen leben fast auf dieselbe Art und Weise wie wir heute. Die Kinder gehen ganz normal zur Schule, wo ebenso Mobbing und Cliquenbildung herrschen wie man es aus der Gegenwart kennt. Falls man es schafft, den logischen Stolperstein zu überwinden, dass die Handlung von Scythe wenig Sinn ergibt, kann man durchaus seinen Spaß bei dem Buch haben. Leider ist mir gerade dies aber nicht gelungen.

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