Scythe – Die Hüter des Todes

von Neal Shusterman 
4,6 Sterne bei516 Bewertungen
Scythe – Die Hüter des Todes
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (476):
NordicGhosts avatar

Wow! Ein weiteres Jahreshighlight ist gefunden ♡ spannend & beängstigend realistisch. Ich will sofort weiterlesen :) Absolut empfehlenswert!

Kritisch (10):
Corra_ClaflinCruzs avatar

Sehr langatmig... viele Spannungstiefs

Alle 516 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Scythe – Die Hüter des Todes"

Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen. Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …

Der erste Band der internationalen Bestseller-Trilogie! Schutzumschlag mit Metallic-Folien-Veredelung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783737355063
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:FISCHER Sauerländer
Erscheinungsdatum:21.09.2017
Teil 1 der Reihe "Scythe"
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.09.2017 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    bluePrincess009vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Faszinierend, Genial und Emotional
    Faszinierend, Genial und Emotional.

    Rowan und Citra leben in einer Welt, in der man den natürlichen Tod besiegt hat. Diesen ersetzten jetzt die Scythe. Und nun sind sie sogar ausgewählt worden selbst zu Scythe zu werden, doch nur einer wird es werden, der andere wird sterben. 


    Mit "Die Hüter des Todes" hat Neal Shusterman ein Sc-Fi Buch geschrieben, dass mich fasziniert und begeistert hat. 
    Die Welt/Zukunft, die Charaktere un der Schreibstil haben mir sehr zugesagt. Aber was für mich den Roman wirklich atemberaubend und genial gemacht hat, waren die Erkenntnisse, die ich erlangt habe, bzw. zu welchen die Charaktere kommen und in Kombination damit, wie Neal Shusterman es geschafft hat insgeheim unsere Moralvorstellungen, Glauben, Taten und Werte zu hinterfragen. 
    Normalerweise sind viele Perspektiven-wechsel nicht mein Fall, allerdings fand ich sie hier passend. Vor allem die Passagen von Curie waren für mich sehr eindrucksvoll, auch wenn sie meist nicht für den Handlungsverlauf wichtig sind. 
    Emotional wird der Roman auch noch, weil manche Reaktionen so mitreisend sind, da die Charaktere gewillt sind so viel für einander zu tun. 

    Ich kann den Roman jedem empfehlen, der den Klappentext schon interessant fand. Ein absolut sensationelles Buch. 

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    M
    melindamievor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Ein geniales SiFi-Buch! Für jemanden der Dantasy oder SiFi mag genau das richtige! Ein Buch mit wenig kitsch!
    SienceFiction genial gemacht!

    Ich liebe dieses Buch! Habe mich total verliebt, in das Cover und dann auch in den klappentext! Seite um Seite habe ich Scythe verschlungen! 🖤 Kann ich nur empfehlen!

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    Liebeslenchens avatar
    Liebeslenchenvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Verstörend geniale Grundidee. Doch der Funke wollte nicht überspringen…
    Verstörend geniale Grundidee. Doch der Funke wollte nicht überspringen…

    Als ich das erste Mal den Klappentext von Neal Shustermans “Scythe” las, hat mich die Story schon gepackt. Eine Idee, die gar nicht so weit weg von der Realität zu sein scheint.

    Wir befinden uns in der Zukunft, in einer Welt, die perfekt scheint. Es gibt weder Armut und Kriege noch Krankheiten oder Tod. Die Menschen können ewig leben, sich sogar um Jahrzehnte verjüngen lassen. Um eine Überbevölkerung entgegenzuwirken, da es keine natürliche Auslese mehr gibt, müssen die sogenannten Scythe die Selektion vornehmen und entscheiden, wer leben und wer sterben soll. Gegen ihren Willen werden Citra und Rowan zur Ausbildung zum Scythe berufen. Am Ende darf nur einer diese zweifelhafte Ausbildung tatsächlich machen und die erste Aufgabe wird es sein, den anderen hinzurichten…

    Die Thematik ist verstörend und faszinierend zugleich. Natürlich hat jeder schon einmal darüber nachgedacht, wie schön es wäre, ewig zu leben. Mit den Problemen, die dadurch auftauchen würden, konfrontiert Neil Shusterman seine Leser gnadenlos. Was die Natur zuvor bestimmt hat, übernehmen nun andere Menschen und es ist heftig mitzuerleben, wenn die Scythe ihren ausgewählten Opfern gegenübertreten. Es erscheint einfach so ungerecht. Dass das System von skrupellosen und mordlustigen Scythe ausgenutzt wird, ist nur schwer zu ertragen.

    Obwohl die Handlung einnehmend, und sowohl der Plot als auch die Charaktere stark sind, macht es der nüchterne und langatmige Schreibstil von Shusterman schwer, am Lesen zu bleiben. Besonders im Anfang war es für mich eine Herausforderung dranzubleiben. Ganz ehrlich, ich habe sogar an Abbruch gedacht. Doch die allgemeine Begeisterung anderer Blogger hat mich durchhalten lassen. Schließlich wollte ich selbst gerne wissen, was an dieser Geschichte so großartig ist (abgesehen vom Klappentext, der mich direkt begeistern konnte). Trotz der einnehmenden Storyline und dem ständigen Perspektivenwechsel hatte ich beim Lesen das Gefühl, die Charaktere nur oberflächlich kennenzulernen. Auch wenn ich insgesamt viel mehr erwartet habe, geht diese düstere Fantasygeschichte unter die Haut. Den zweiten Band möchte ich allerdings nicht lesen.

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    vormis avatar
    vormivor einem Monat
    Scythe - Die Hüter des Todes

    Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.

    Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
    Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …

    Inhaltsangabe auf vorablesen


    Auf dieses Buch bin ich hauptsächlich durch das Cover aufmerksam geworden.
    Denn die Bezeichnung Scythe sagte mir erstmal gar nichts.
    Das Buch ist auf jeden Fall sehr ungewöhnlich.
    Auch ein wenig philosophisch, denn dass es in einer perfekten Welt, ohne Hunger, Krankheit und Tod, trotzdem noch eine bestimmte, ausgewählte Gruppe Menschen dafür ausgebildet werden, einen ganz geringen Prozentsatz der Menschheit zu töten, das wird hier "nachlesen" genannt.

    Dafür werden die Scythe richtiggehend ausgebildet.
    Denn es gibt einige ganz bestimmte Regeln, die eingehalten werden müssen.
    Auch bei den Mathoden gibt es die unterschiedlichsten Ansätze, denn das nachlesen soll so etwas wir den Unfalltod in der sterblichen Welt darstellen.
    Deshalb müssen die Opfer auch aus völlig verschiedenen Menschen bestehen. Verschiedene Religionen, alle Altersstufen, Hautfarben usw.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es gab nur ein paar ganz kleine langatmige Strecken im Mittelteil. Dafür ziehe ich 1/2 Stern ab.
    Den die zweite Hälfte ziehe ich für die teilweise sehr drastischen Beschreibungen der Handlungsweise der Scythe. Ist schon klar, dass darüber hier nicht geschrieben aird, aber manches war mir doch etwas zu viel.
    Aber einen 2. Teil würde ich noch lesen, denn es macht neugierig - dieser 1. Blick in die Welt der Scythe 

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    Kyogres avatar
    Kyogrevor 2 Monaten
    Ein Jahreshighlight

    "Scythe- Hütterin des Todes" spielt in einer unbekannten Zukunft, die mit unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr viel gemeinsam hat. Armut und Kriminalität sind ausgelöscht, Jugend und Gesundheit bestimmen das Weltbild. Medizin und Technik sind so weit entwickelt, dass der natürliche Tod ausgerottet wurde. Um einer drohenden Überbevölkerung Herr zu werden, wurden die Scythe ins Leben gerufen. Eine Gruppe ausgebildeter Menschen, deren Aufgabe darin besteht, andere Menschen zu töten. Obwohl Citra und Rowan keine Freunde der Scythe sind, soll einer von ihnen zu einem ausgebildet werden. Das Problem: Der "Gewinner" soll den "Verlierer" töten.

    Neal Shusterman ist mit diesem 1. Band seiner neuen Trilogie ein richtiges Meisterwerk gelungen. Obwohl im Bereich der Dystopien eine Welt ohne Tod vielleicht keine sooo neue Idee ist, schafft es er doch, eine unfassbar spannende und mitreißende Geschichte zu erzählen.

    Mit Citra und Rowan haben wir zwei starke und emotionale Figuren, die ungewollt in die Welt der Scythe geführt werden, und vor allem bei Rowan habe ich ohne Ende mitgefiebert, da er die stärkste Charakterentwicklung durchmachen musste und mir auch am meisten Leid tat.

    Vor allem die unterschiedlichen Ansichten der Scythe fand ich sehr spannend und interessant. Wir lernen welche kennen, die sich ihrer großen Verantwortung bewusst sind und die keinen Spaß daran haben, Menschen zu "lesen". Wiederum lernen wir aber welche kennen, die sich wie Götter fühlen und Freude am töten haben.

    Citra und Rowan landen in genau diesen verschiedenen Scythe-Ansichten, welche sie auf zwei Grundverschiedenen Wegen führt. Dies als Leser mitzuerleben macht einfach eine riesen Freude und ich bin schon sehr gespannt darauf, welche Entwicklungen unsere Hauptfiguren noch erleben werden.

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor 2 Monaten
    Überzeugend

    Scythe ist ein Buch, das mir von vielen Leuten empfohlen wurde. Ich war jedoch zu Anfang noch etwas skeptisch, ob das wirklich etwas für mich sein könnte. Ich kann euch so viel verraten, ich bin absolut überrascht.


    Citra und Rowan – unsere beiden Protagonisten – leben in einer Welt in der die Menschheit bereits alle Krankheiten besiegt hat. Aber nicht nur diese, auch der Tod muss nicht mehr sein.

    Damit es nicht zu einer Überbevölkerung kommt, wurden die Scythe erschaffen. Diese sind so etwas wie Sensenmänner und müssen einen gewissen Prozentsatz an Menschen, jedes Jahr töten, damit die Erde weiter bestehen kann.

    Ich fand den Ansatz wirklich interessant, auch das das Weltall usw. nicht mehr weiter erforscht wird fand ich fast schon unglaublich. Man möchte schon fast meinen, die Menschheit lebt in einer Utopie.


    Die beiden Protagonisten finden die Arbeit der Scythe furchtbar, weswegen sie auch ausgesucht werden um Lehrlinge zu werden. In der Geschichte erfährt man sehr gut, wie diese Lehre von statten geht und bekommt einen tollen und auch teilweise gruseligen Einblick in die Welt der Scythe.


    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Citra und Rowan erzählt, außerdem gibt es am Ende eines jeden Kapitels einen Einblick in die Tagebücher anderer Scythe, die wir ebenfalls im Buch kennen lernen. So erfährt man noch mehr über die Welt und die Anschauung die viele haben.


    Für mich war das Buch ein absolutes Highlight. Ich habe nichts erwartet und alles bekommen. Ich kann dieses Buch nur allen Fantasybegeisterten weiterempfehlen und freue mich auf Band 2.

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    Donatha_Czichys avatar
    Donatha_Czichyvor 2 Monaten
    Eine sehr interessante Thematik

    Warum wollte ich es lesen?

    Scythe habe ich bisher überall und sehr oft gesehen. Zudem sind mir keine negativen Worte in Erinnerung geblieben. Daher war ich umso gespannter auf das Buch und ob es auch mich überzeugen kann. 

    Wie war es?

    Cover:

    Das Cover mit dem Sensenmann und der genialen Mischung aus Schwarz und Metallic ist ein ziemlicher Eyecatcher. Dazu passt es auch perfekt zur Thematik und zum Titel. Denn “Scythe” bedeutet “Sense”.

    Die Story:

    In der Zukunft werden wir alles besitzen was wir uns wünschen. Uns erwartet ein Leben ohne Krankheit und natürlichem Tod, kein Hunger und kein Leid. Aber Menschen müssen trotzdem sterben.

    Diese Aufgabe übernehmen die “Scythe”. Sie sind die Hüter des Todes und machen das Sterben erträglich.
    Citra und Rowan haben mit allem gerechnet, aber nicht mit einer Ausbildung zum “Scythe”.
    Jedoch gerät die so perfekte Welt ins Schwanken und sie müssen sich für eine Seite entscheiden: Folgen sie dem alten Weg oder sind die Verlockungen der dunklen Seite größer? 

    Schreibstil:

    Den Schreibstil von Neal Shusterman empfand ich durchgehend als sehr angenehm und flüssig. Spannung war definitiv gegeben, aber 100% mitreißen konnte er mich nicht. 

    Meine Meinung:

    Tod und Leben sind Themen, die mich schon immer sehr fasziniert haben. An den entsprechenden Büchern komme ich sehr schwer vorbei, weshalb ich auch  Scytheunbedingt lesen wollte. Aber auch die ganzen positiven Bewertungen habe mich neugierig gemacht.

    Im ersten Band der Trilogie lernen wir Citra und Rowan kennen. Sie sind dazu auserwählt eine Ausbildung zum “Scythe” zu machen. Beide sind nicht unbedingt begeistert von dieser Wendung in ihrem Leben, aber es ist auch eine Chance, die man ergreifen sollte. Denn die Hüter des Todes erhalten besondere Rechte von denen auch ihre Familien profitieren.

    Citra kann die “Scythe” eigentlich gar nicht leiden und macht diese Ausbildung nur ihrer Familie zuliebe. Sie ist ein sehr ehrgeiziges Mädchen und bemüht auch die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Zudem hinterfragt sie die Dinge und tötet nicht zum Spaß. Vor allem die moralischen Regeln zeigen ihr eine ganz andere Welt auf.

    Rowan scheint sich richtig auf diese Möglichkeit zu freuen und geht sehr enthusiastisch an die Sache ran. Er ist in vielen Aspekten anders als Citra und entdeckt nach und nach seine skrupellose Seite.
    Wird seine Entwicklung ihn auf die dunkle Seite ziehen?

    Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Handlung und der Schreibstil doch so packen würde. Zwar wurde ich nicht immer zu 100% mitgerissen, aber insgesamt hat mich das Buch sehr bewegt. Die Spannungsmomente wurden dafür aber gut gewählt und haben der Story die richtige Atmosphäre verliehen.

    Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich die Menschen unsere Zukunft vorstellen und welche Bereiche dabei eine vordergründige Rolle spielen. Hier ist es nicht nur die Unsterblichkeit und der Wohlstand, sondern auch die Technologie, die vielleicht auch wir eines Tages entwicklen könnten.

    Des Weiteren regen auch die vielen moralischen Fragen zum Nachdenken an und wie man damit am besten umgeht. Für uns ist der Tod allgegenwärtig und wir wissen, dass wir aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit sterben können. Aber wie muss man sich fühlen, wenn dir der Tod einfach auf der Straße begegnen könnte und ein Mensch über dein Leben entscheidet?

    Scythe konnte mich in vielen Punkten berühren und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Abschließend:

    Insgesamt muss ich sagen, dass mich  Scythe – Hüter des Todes sehr positiv überrascht hat. Die Thematik regt zum Nachdenken an und greift wichtige Fragen auf, die vielleicht auch schon bald für uns eine Rolle spielen werden.
    Der zweite Band steht schon im Regal und ich bin sehr gespannt wie es wohl weitergehen wird.

    Meine Lieblingsstelle:
    “Die Unsterblichkeit hat uns alle in Cartoon-Figuren verwandelt.”
    (S. 234)

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    Buecherratte_Svetlanas avatar
    Buecherratte_Svetlanavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wow! Neal Shusterman ist einer der brillantesten Schriftsteller aller Zeiten ❤
    In einer Welt voller Scythe

    ,,Scythe - Die Hüter des Todes´´ ist der erste Band einer Trilogie, geschrieben von Neal Shusterman (bekannt durch ,,Vollendet´´ zB) und erschienen im Fischer Sauerländer Verlag im September 2017.

    Der erste Eindruck:
    Ich mochte den Klappentext sehr gern. Es klang nach einer Geschichte voller Dystopie und Grauen. Das Cover war dementsprechend gestaltet. Es zeigt von vorn einen Mann, verhüllt von einer Kutte (es könnte einer der Protagonisten, also Rowan, sein). Auf der Rückseite des Buches wird das Bild weitergeführt und zeigt die Rückseite der Person.

    Worum geht es?
    In einer Welt in der es keine natürlichen Tode mehr gibt, braucht es die Scythe. Scythe sind ausgebildete ,,Todesbringer´´ und führen eine sogenannte ,,Nachlese´´ durch. Die Nachlese erfolgt nicht willkürlich, also ethnische Herkunft, das Alter usw, sind nicht ausschlaggebend, sondern errechnet.
    Citra und Rowan werden von Scythe Faraday ausgebildet und sollen ebenfalls den Tod über die Menschheit bringen. Den Jugendlichen widerstrebt diese Aufgabe.
    Bei einem Konklave der Scythe kommt es zum Eklat. Scythe Faraday darf nicht einfach zwei Jugendliche ausbilden. Citra und Rowan sollen am Ende der Ausbildung gegeneinander antreten. Dabei hegen sie Gefühle füreinander.

    Die Geschichte nimmt rasant an Fahrt auf und zieht den Leser sofort in den Bann. Das Buch ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt, ebenso in verschiedene Kapitel. Es gibt zwischendurch immer wieder Einblenden von verschiedenen Tagebücher der Scythe's, die ein Bild von den jeweiligen Personen verschaffen.

    Fazit: Neal Shusterman's Schreibstil beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Er schreibt durchweg spannend, erschafft grausige Welten und liebenswerte Figuren. Es liest sich sehr flüssig, trotz einer Fülle von knapp 520 Seiten. Dieses Buch eignet sich für Fans von Dystopien oder Leser von ,,Vollendet´´. Der zweite Teil ist bereits erschienen.

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    Redrose91s avatar
    Redrose91vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der Hammer das Buch!!!!
    Der Tod steht Ihnen gut....

    Wenn du ein Scythe bist, bist du ein Gott den alle Fürchten!


    Die Welt in naher Zukunft. Es gibt keine Sterblichkeit mehr.... es gibt keinen natürlichen Tod mehr..... die Menschen altern zwar noch aber können sich resetten (wieder verjüngen) und leben nochmal hunderte von Jahren..... doch es gibt jene die das Leben plötzlich beenden.... die Scythe!

    Jeder hat das Buch so hochgelobt und da ich ein Mensch bin der nicht jedem Hype nachgeht, war ich Anfangs sehr skeptisch aber das Buch konnte mich schon nach wenigen Seiten überzeugen. 

    Die Charaktere sind leicht beschrieben, der Schreibstil flüssig und die Spannung nimmt einfach nicht ab. Einen großen Stern gibt es für die vielen Überraschungen die geschehen. 

    Fazit 5!!!! volle Sterne!

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    MoonlightJacksons avatar
    MoonlightJacksonvor 2 Monaten
    Utopie - oder vielleicht doch eher Dystopie?

    Eigentlich ist Scythe von Neal Shusterman als Utopie kategorisiert. Zu Beginn sieht es auch wirklich aus, wie eine Utopie. Abwechselnd wir das Leben von Citra und Rowan beleuchtet und in die Story wird anscheinend direkt eingestiegen. Es täuscht. Bereits kurz vor der Hälfte entsteht ein dermaßen krasser Twist, dass man kurz das Buch weglegen muss, um sich zu sammeln. Immer mehr kommt raus, dass die Scythe nicht an das Gesetz und die Überwachung des Thunderhead gebunden sind und viele diese Umstände ausnutzen. Die Tagebucheinträge von Scythe Curie, die einem seit Beginn des Buches folgen, werden immer tiefgründiger und nach den ersten 100 Seiten kommen einem die Zweifel, ob es wirklich eine Utopie ist.
    Dazu kommt Shustermans trockener, jedoch keineswegs langweiliger Schreibstil, der einem das Geschehen von einem distanzierten Blickwinkel sehen lässt. Er beschreibt zwar die Umgebung, lässt dem Leser jedoch viel Spielraum für eigene Vorstellungen, was überraschend angenehm ist.

    Fazit:
    Durch die vielen Anregungen und Hinweise auf die nicht vorhandene Perfektion und Fehler der Gesellschaft, stufe ich persönlich Scythe als eine Dystopie ein. Ein spannendes und zum Nachdenken anregendes Buch, das zwar nur vereinzelt Humor zeigt, dafür jedoch jede Menge Relationen zu unserem Zeitalter. 
    Es verdient damit also 5 von 5 Diamanten.

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    Fesselnd geschrieben in wechselseitiger Erzählweise, exotische Charaktere, durchdachter Handlungsaufbau – beste Social Fiction. Schrecklich, so lange auf den nächsten Band warten zu müssen!

    Ein faszinierender Reihenauftakt, den ich allen Fans anspruchsvoller Fantasy-Literatur voll und ganz ans Herz legen kann.

    Wieder einmal brilliert Shusterman mit einer Idee, die fasziniert und dabei nicht weit von einer möglichen Realität – in einer zukünftigen Entwicklung – zu sein scheint.

    Der Einfallsreichtum von Shusterman ist unglaublich. […] Ein überragender Auftakt zu einer Trilogie, von der ich mir weiterhin extrem viel verspreche.

    Der Spannungsbogen wird immens hochgehalten, und so gelingt es dem Schriftsteller mühelos, den Leser zu fesseln und zu begeistern. […] Großes Kino – perfekte Inszenierung!

    ein Hammerbuch mit tollen Figuren und einer Achterbahn an Abenteuern und Machtgeplänkel. Für mich absolut gelungen, überraschend, zackig und unglaublich spannend.

    Die subtil gruselige Dystopie lebt vom Kontrast zwischen der scheinbar emotionslos geschilderten Bürokratie des Todes und den Gefühlen, die Hauptfiguren und Leser umtreiben.

    In einer großartigen, frischen Sprache verständlich für Jugendliche [.] gelingt es Neal Shusterman, eine tolle noch nie dagewesene Geschichte zu erzählen.

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