Neal Stephenson

 4 Sterne bei 619 Bewertungen
Autor von Snow Crash, Cryptonomicon und weiteren Büchern.
Neal Stephenson

Lebenslauf von Neal Stephenson

Neal Stephenson wurde am 31. Oktober 1959 in Fort Meade, Marland geboren. Als Sohn einer durch die Wissenschaft geprägten Familie, wächst Neal Stephenson mit Themen der Elektrotechnik und Biochemie auf. Er beschließt nach der Schule ein Physikstudium in Bosten aufzunehmen. Um den Großrechner des Institutes nutzen zu können, wählt er im Hauptfach Geografie. Nach dem Studium schreibt Neal Stephenson einen ersten Roman und ist als Wissenschaftsjournalist tätig. Eher am Rande widmet er sich naturwissenschaftlichen Themen, beispielsweise ist er als Berater eines Raumfahrtunternehmens tätig und verfolgt in seiner Werkstatt kleine eigene Projekte. Neal Stephenson bezeichnet sich selbst als Science-Fiction Autor, ist Begründer des Begriffes "Avatar" und seine Werke sind von experimentellen Medien als auch historisch detailgetreu recherchierten Texten geprägt. Vielen Dank an muncy.

Neue Bücher

Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.

 (1)
Neu erschienen am 17.12.2018 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.

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Snow Crash

Snow Crash

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Erschienen am 01.06.2002
Cryptonomicon

Cryptonomicon

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Erschienen am 01.02.2005
Quicksilver

Quicksilver

 (76)
Erschienen am 07.12.2009
Diamond Age - Die Grenzwelt

Diamond Age - Die Grenzwelt

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Erschienen am 14.11.2005
Confusion

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Erschienen am 16.05.2011
Anathem

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Erschienen am 17.09.2012
Amalthea

Amalthea

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Erschienen am 09.11.2015
Error

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Erschienen am 17.06.2014

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Rezension zu "Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O." von Neal Stephenson

Dranbleiben, lesen, Spaß haben!
jaylinnvor 12 Stunden

Allgemeines:

Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O. ist am 10. Dezember 2018 bei Goldmann erschienen. Es handelt sich um ein gebundenes Buch von schwerem Format: 864 Seiten haben die beiden Autoren Neal Stephenson und Nicole Galland für ihre Leser geschrieben. Aus dem Amerikanischen wurde der Roman von Juliane Gräbener-Müller übersetzt.

Wenn ich den Roman einem Genre zuordnen sollte, wäre es am ehesten die Fantasy. Mir persönlich ist D.O.D.O. in der Buchhandlung durch sein Cover aufgefallen. Irgendwie ein Hingucker, oder?

Inhalt:

„D.O.D.O. – das Department of Diachronic Operations – ist eine Geheimorganisation der amerikanischen Regierung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, mittels Zeitreise die Magie in unsere Welt zurückzuholen. Denn selbst wenn Zauberei in der Gegenwart nur noch Stoff für Märchen und Mythen sein mag, so war sie doch real, bis sie im Jahr 1851 durch ein schicksalhaftes Ereignis für immer verschwand. Tatsächlich gelingt es, in die Vergangenheit zu reisen. Doch es ist ein riskantes Unterfangen mit ungewissem Ausgang, da niemand zu sagen vermag, welche Zukunft die Zeitreisenden bei ihrer Rückkehr erwarten wird …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

„Ich heiße Melisande Stokes, und das ist meine Geschichte. Ich schreibe sie im Juli 1851 (christlicher Zeitrechnung oder – machen wir uns nichts vor – Anno Domini) im Gastzimmer eines bürgerlichen Hauses in Kensingtion, London, England. Eigentlich gehöre ich aber weder an diesen Ort noch in diese Zeit.“ (S. 13)

Zu Beginn der Lektüre gibt es eine Anmerkung der Autoren, dass sich im hinteren Teil des Buches ein Personenverzeichnis und ein Glossar befinden. Mit Sicherheit haben viele Leser von D.O.D.O. diese beiden Verzeichnisse arg nötig. Leider wird aber auch direkt der Hinweis gegeben, dass die Listen viele Spoiler enthalten. Aus diesem Grund habe ich sie während des Lesens nicht genutzt. Und ja, sie enthalten Spoiler. Aber vor allem das Glossar empfehle ich mit fortschreitender Handlung doch einmal anzusehen…

Nun aber die alles entscheidende Frage: Was ist D.O.D.O. für ein Roman?

Eine Erzählung. Melisande Stokes erzählt den Lesern die Geschichte vom Aufstieg und Fall des D.O.D.O. – und das von Anfang an. Mit fortschreitender Handlung wird die Geschichte ihrer Diachronik immer komplexer und erfordert sehr aufmerksame Leser. Wenn man nicht aufpasst (und das Glossar nicht nutzt), fragt man sich sonst irgendwann mit Sicherheit, was zur Hölle eine MUON ist, die jemandem zu einem BZO schickt, welche Rolle dabei der DO spielt und warum es eigentlich die WAFADEUNARDOT gibt. RUELPS ist vielleicht auch mit von der Partie. Tatsächlich ist es mir relativ leicht gefallen, die unzähligen Abkürzungen auseinanderzuhalten. Mir gefällt eine hohe Komplexität und ein gewisses Maß an Eigenleistung bei einer Lektüre eines Buches aber auch sehr. Da muss jeder für sich den richtigen Weg finden. Insgesamt schränkt die Komplexität mit Sicherheit aber auch den Kreis der potentiellen Leser ein. Wer sich nur berieseln lassen will, hat mit D.O.D.O. nicht das richtige Buch in der Hand.

Melisandes Erzählungen innerhalb der Diachronik werden angenehm von diversen Protokollen, Tagebucheinträgen und Briefen unterbrochen. Manchmal tauchen auch Chatverläufe oder andere Dinge auf. Mir hat dieser Aufbau gut gefallen. Erfahren wir so geschickt aus verschiedenen Perspektiven alles, was wir wissen müssen, um die Situation rund um die ODEK einschätzen zu können. Obwohl es einen solchen Aufbau gibt, sind die Protagonisten mitnichten platt oder eindimensional entworfen. Vor allem Melisande, Tristan und Erszebet haben es mir angetan. Aber auch die Odas und der ein oder andere Nebencharakter waren für mich positiv herausstechend. Alles in allem stehen auch die Charaktere in ihrer Komplexität der Geschichte in nichts nach. So werden schnell viele unterschiedliche Handlungsebenen gebildet, die so rasant wachsen, wie das D.O.D.O. aufsteigt.

Anders als man es bei vielen anderen Büchern bemerkt, wird der Lesefluss nicht dadurch gestört, dass an D.O.D.O. zwei Autoren geschrieben haben. Um genau zu sein, ist es mir beim Lesen gar nicht aufgefallen. Obwohl das brisante Thema des Zeitreisens eine allumfassende Rolle in D.O.D.O. spielt, gelingt es den Autoren, die Details der Geschichte im Blick zu behalten. Zeitreisen haben es so an sich, dass sie den Protagonisten irgendwann um die Ohren fliegen. Zu sensibel ist die Thematik, zu einfach ist es, im Umgang mit historischen Ereignissen Fehler zu machen. Auch das ist den beiden Autoren gut gelungen. Manchem mögen einige Details zu detailliert erscheinen. Ja, ihr solltet nicht zu müde sein und den Roman nicht über mehrere Wochen hinweg lesen. Wenn ihr dranbleibt, schafft ihr es in ein paar Tagen und verliert auch nicht den Überblick. Nein, dann habt ihr mit D.O.D.O. einen wahrhaftigen Schmöker in Händen, der es ins sich hat. Viel Spaß damit!

Fazit:

Obwohl es bereits genauso in den letzten Sätzen meiner Rezension steht: Dranbleiben, lesen, Spaß haben! Und wer weiß… vielleicht lesen wir ja irgendwann einen zweiten Band?

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Rezension zu "Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O." von Neal Stephenson

Eine fantastische Leseerfahrung!
Ro_Kevor 20 Tagen

Klappentext (Lovelybooks):

D.O.D.O. – das Department of Diachronic Operations – ist eine Geheimorganisation der amerikanischen Regierung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, mittels Zeitreise die Magie in unsere Welt zurückzuholen. Denn selbst wenn Zauberei in der Gegenwart nur noch Stoff für Märchen und Mythen sein mag, so war sie doch real, bis sie im Jahr 1851 durch ein schicksalhaftes Ereignis für immer verschwand. Tatsächlich gelingt es, in die Vergangenheit zu reisen. Doch es ist ein riskantes Unterfangen mit ungewissem Ausgang, da niemand zu sagen vermag, welche Zukunft die Zeitreisenden bei ihrer Rückkehr erwarten wird …

Meine Meinung:

Trotz des recht hohen Preises von immerhin 30 €, musste dieses Buch, nach Lesen des Klappentextes und aufgrund seiner hochwertigen Gestaltung, direkt am ET bei mir einziehen. 

Ich habe keinen einzigen Cent davon bereut, denn zwischen der wunderschönen Aufmachung verbirgt sich eine großartige Geschichte bzw. Leseerfahrung, die ich so schnell nicht vergessen und sicher erneut zu ihr greifen werde.

Wie so oft bei dickeren Büchern, habe ich mir auch hier zusätzlich das ungekürzte Hörbuch über Audible geladen und muss dafür jedoch eine Warnung aussprechen. Die neben dem Fließtext häufig vorkommenden Erzählformen, wie z. B. Sitzungsprotokolle, Tabellen oder auch e-Mail Verkehr,  eignen sich keinesfalls dafür, sich diese nur vorlesen zu lassen, auch wenn die Sprecherriege mit u. a. Tanja Geke hochkarätig besetzt ist. 

Als Buch in den Händen konnten mich die verschieden Formen, die zudem grafisch stets passend  gestaltet sind, jedoch absolut faszinieren und sie gaben mir beim Lesen das Gefühl einer eigenen spannenden Recherche, weshalb ich auch zum Handlungsverlauf nichts vorweg nehmen möchte, denn der große Reiz liegt darin, sich die Entwicklung der Geschichte nach und nach selbst zu „erarbeiten“. 

Bei über 850 Seiten tauchen ab und zu ein paar Längen auf bzw. wäre mancher Weg zum Ziel auch weniger ausschweifend zu erreichen gewesen, jedoch konnte mich der atmosphärische Schreibstil, die immer wieder auftauchende direkte Ansprache und die kreative Idee zur Verknüpfung von Magie und Wissenschaft durchweg gefangen nehmen.

Insgesamt ein Buch, in das man ganz tief versinken kann und das offene Ende lässt hoffen, dass das Autoren-Duo Stephenson & Galland erneut Zugang zu den Akten des D.O.D.O. gewähren lässt.

Fazit:

Eine fantastische Leseerfahrung, die aufgrund des vielfältigen Erzählstils nur als Buch und keinesfalls als HB funktioniert. HIGHLIGHT!


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Rezension zu "Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O." von Neal Stephenson

Rezension zu "Der Aufstieg und Fall des DODO - HB"
Zsadistavor 21 Tagen

Melisande Stokes ist nicht wirklich zufrieden mit ihrer Arbeit. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass sie ein seltsames Angebot bekommt. Ohne lange zu überlegen greift sie zu. So ist sie nun ein neues Mitglied der geheimen Organisation D.O.D.O.

D.O.D.O. hält sich dafür zuständig, die aus der Welt verschwundene Magie wieder zurück zu bringen. Und tatsächlich schafft die Organisation es, ein Gerät zu bauen und dazu auch noch eine passende Hexe zu finden, um zumindest Zeitreisen möglich zu machen. So wollen sie versuchen, ja, was eigentlich?

„Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O. – HB“ ist ein Buch aus der Feder des Autors Neal Stephenson.

Das Cover sieht klasse aus und die Inhaltsangabe verspricht eine spannende Geschichte. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Dass das Buch hier von mehreren Sprechern gesprochen wird, hat mir sehr gefallen.

In dem ersten Teil der Story geht es um grundlegend um Zeitreisen. Autoren, die über Zeitreisen schreiben bewegen sich für mich auf sehr dünnem Eis. Zu oft verheddern sie sich im Laufe ihres Buches in unlogischen Erklärungen und Ungereimtheiten. Auch hier ist es dem Autor passiert, was er aber knall auf fall einfach abgehakt hat, weil er die Sache dann Zack aufgeklärt hat, wie es ihm gerade in den Kram gepasst hatte.

Ich sage dazu nur so viel, wenn man zwischen verschiedenen Zeitsträngen hüpft und seinen eigenen sucht, ist es unrelevant, wenn auf einem bestimmten Zeitstrang eine Fabrik gebaut wird, wenn auf seinem eigenen, dort keine ist. Also war der halbe Anfang von dem Buch, der noch der spannendste war, für mich völlig für die Füße. Denn alle Aktionen, die folgten, waren einfach sinnlos, was sich auch am Ende des Punktes dann auch zeigte.

Ich fand, dass dem Autor so einige Fehler in seiner Logik passierten. Klar kann man über Zeitreisen ewig diskutieren, trotzdem gibt es immer noch eine gewisse Logik in der Sache, die man beachten sollte. Vor allem, wenn man sie selbst noch vorlegt.

Auch fehlten mir Erklärungen zu einigen Punkten. Wie zum Beispiel wussten die Hexen auf allen Zeitsträngen Bescheid? Man nahm es eben so hin, hinterfragte da aber nichts. Auch warum die Hexe Elisabeth von der Sache von Anfang wusste und warum sie Mel einfach kannte. Egal, es war nun einmal so.

Um ehrlich zu sein, habe ich nach der Hälfte des Hörbuches angefangen Kapitel zu springen. Und bis dahin habe ich mich schon durchgequält. Keine der Figuren war auch nur annähernd sympathisch. Alles dümpelte nur so dahin, aber dafür mega lange und zäh.

So interessierte es mich auch nicht, dass vor jedem Kapitel der Dame des Hauses, diese aufzählte, wie es ihrem Salat und den Blumen im Garten geht.

Als der erste Erzählstrang beendet war, ging es dann steil bergab, was ich nicht dachte, dass das noch zu schaffen wäre. Es wurden Biografien von allen möglichen Mitarbeitern herunter gekaut. Notierte Gesprächsmitschnitte, Aufzählungen und Ausführungen, die für das eigentliche Buch absolut unnötig waren. Zwischendurch blitzten ab und zu dann noch einmal ein paar spannende Zeilen auf. Die aber gleich wieder durch irgendwelche ellenlange Langeweile abgeschnitten wurden.

Kurzum, ich habe irgendwann aufgegeben. Mir war mittlerweile egal, was aus Mel oder dem Projekt wurde. Ich habe mir dann noch die letzten beiden Kapitel angehört und mich gefragt, ob ich ausversehen wieder am Anfang angefangen habe.

Am Ende kann ich sagen, dass ich froh war, dass das Hörbuch ein Ende hatte. Wer gerne Bücher mit vielen Abschweifungen und Ausführungen liest und nicht unbedingt die geschriebenen Texte hinterfragt, könnte hier genau richtig sein. Vielleicht hat der Autor auch einen ganz eigenen super tollen Schreibstil, mir blieb dieser allerdings verborgen. Das Buch hätte wirklich gut werden können, dafür müsste man es aber mindestens um die Hälfte kürzen und nochmal überarbeiten.

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Ich habe gerade das Buch *Diamond Age - Die Grenzwelt* von Neal Stephenson in einem SK für 50 Cent erstanden - jetzt sehe ich, dass dieses Buch recht hoch gehandelt wird, sieht also so aus, als ob ich ein Superschnäppchen gemacht habe, oder? würde gerne die Meinung von Kennern dazu lesen.
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Zusätzliche Informationen

Neal Stephenson wurde am 30. Oktober 1959 in Fort Meade, Maryland (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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