Neal Stephenson

 4.1 Sterne bei 606 Bewertungen
Autor von Snow Crash, Cryptonomicon und weiteren Büchern.
Neal Stephenson

Lebenslauf von Neal Stephenson

Neal Stephenson wurde am 31. Oktober 1959 in Fort Meade, Marland geboren. Als Sohn einer durch die Wissenschaft geprägten Familie, wächst Neal Stephenson mit Themen der Elektrotechnik und Biochemie auf. Er beschließt nach der Schule ein Physikstudium in Bosten aufzunehmen. Um den Großrechner des Institutes nutzen zu können, wählt er im Hauptfach Geografie. Nach dem Studium schreibt Neal Stephenson einen ersten Roman und ist als Wissenschaftsjournalist tätig. Eher am Rande widmet er sich naturwissenschaftlichen Themen, beispielsweise ist er als Berater eines Raumfahrtunternehmens tätig und verfolgt in seiner Werkstatt kleine eigene Projekte. Neal Stephenson bezeichnet sich selbst als Science-Fiction Autor, ist Begründer des Begriffes "Avatar" und seine Werke sind von experimentellen Medien als auch historisch detailgetreu recherchierten Texten geprägt. Vielen Dank an muncy.

Neue Bücher

Amalthea
 (3)
Neu erschienen am 17.09.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.
Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.
Erscheint am 10.12.2018 als Hardcover bei Goldmann.

Alle Bücher von Neal Stephenson

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Neal StephensonSnow Crash
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Snow Crash
Snow Crash
 (126)
Erschienen am 01.06.2002
Neal StephensonCryptonomicon
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Cryptonomicon
Cryptonomicon
 (95)
Erschienen am 01.02.2005
Neal StephensonQuicksilver
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Quicksilver
Quicksilver
 (75)
Erschienen am 07.12.2009
Neal StephensonDiamond Age - Die Grenzwelt
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Diamond Age - Die Grenzwelt
Diamond Age - Die Grenzwelt
 (51)
Erschienen am 14.11.2005
Neal StephensonConfusion
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Confusion
Confusion
 (41)
Erschienen am 16.05.2011
Neal StephensonAnathem
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Anathem
Anathem
 (33)
Erschienen am 17.09.2012
Neal StephensonAmalthea
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Amalthea
Amalthea
 (22)
Erschienen am 09.11.2015
Neal StephensonPrincipia
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Principia
Principia
 (16)
Erschienen am 15.09.2010

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Neue Rezensionen zu Neal Stephenson

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TanteGhosts avatar

Rezension zu "Diamond Age - Die Grenzwelt" von Neal Stephenson

Ich hatte Spannung erwartet
TanteGhostvor 7 Monaten

Eine hoch technisierte Welt der Zukunft, in der ich s gar nicht leben wollen würde.

Inhalt:
In einer hoch technisierten Welt, in der Zukunft, ist die Schere zwischen arm und reich extrem weit auseinander gegangen. Die privilegierten, reichen Kinder sollten inzwischen automatisiert erzogen werden. Durch eine Fibel, welche interaktiv arbeitet. Doch diese Fibel wird vom Entwickler selber unerlaubt kopiert, weil auch seine Tochter eine bekommen soll. Doch auch ihm wir die illegale Fibel gestohlen und landet bei Nell.
Nell ist ein kleines Mädchen in einer Art Armenviertel. Sie hätte normalerweise keine Chance, etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch dank der Fibel bekommt sie eine gute Ausbildung. Gemeinsam mit ihrem Bruder kann sie aus der Wohnung ihrer Mutter fliehen und bei einem Unterstützer unterkommen.
Nell kann sich ein gutes Leben aufbauen.

Fazit:
Also, wenn das kein SkyFy war, dann weiß ich auch nicht mehr. Der Leser wird in eine welt entführt, die hochgradig technisiert ist. Die Gesellschaft ist extrem in arm und reich aufgespalten. Während den Reichen quasi die Welt offen steht, müssen die Armen für ihre bloße Existenz kämpfen.
Alles, in dieser Welt, ist technisiert. Dinge des allgemeinen Bedarfs werden von so genannten „Materiecompilern“ quasi in 3D gedruckt. Schusswaffen sind direkt in den Schädelknochen eingebaut und Papier ist smart. Schriftzeichen erscheinen einfach so darauf.
Die Handlungsstränge haben scheinbar nichts weiter miteinander zu tun. Doch irgendwann kreuzen sie sich. Bis da hin, habe ich aber auch viele Textstellen einfach mal nur überlesen. Den Anschluss aber nicht wirklich verloren. Das Problem hier ist, das manche beschriebene Situationen einfach nur mit Technik und Fachbegriffen aus der Zukunft gespickt sind. Das war für mich ein Grund, abzuschalten, weil ich sowieso nur „Bahnhof“ verstanden habe. - Liegt wohl auch mit daran, dass ich nicht der totale SkyFi-Fan bin. Was mich trotzdem immer wieder zu solchen Büchern treibt, wissen die Götter.
Beim Lesen hatte ich in diesem Fall keine Bilder vor meinem geistigen Auge. Mich wundert das wo gar nicht. Ich bin einfach nicht wirklich tief genug in die Handlung hinein gekommen. Nicht eine der handelnden Personen ist mir irgendwie ans Herz gewachsen. Ja, im Prinzip hätte ich das Buch auch gut abbrechen können. Aber das habe ich noch nie gemacht. Also auch hier nicht. Eigentlich immer in der Hoffnung, dass vielleicht doch noch ein Highlight daraus wird.
Die einzelnen Kapitelüberschriften waren lang, haben mich einmal mehr aus der Handlung raus katapultiert und eigentlich vollkommen sinnlos. Im Prinzip hätte es gereicht, die Überschriften zu lesen. Der Rest war nur eine Widerlegung dessen, nur eben viel ausschweifender. - Von einem Lesefluss kann man in diesem Buch so gar nicht reden. Ich habe mich durch gequält. Eigentlich nur, um behaupten zu können, dass ich es gelesen habe.
Bis zum Schluss habe ich quasi einfach nur gelesen, um des Lesens willen. Ein Buch in mehr als einer Woche... Das spricht in meinen Augen Bände. Viel zu lang, viel zu technisch und viel zu wenig der einzelnen Protagonist. Man kann durchaus behaupten, dass dieses Buch wohl mein ganz persönlicher Flop des Jahres war.

Ganz einfach, lasst die Finger von dieser Schreibe. In meinen Augen einfach nur die totale Zeitverschwendung. Ich habe mich einfach nur durch gequälte und bin froh, es endlich durch und hinter mir zu haben.
Absolut keine Leseempfehlung. Ich sage sogar, dass man die Finger besser weg lässt davon.

(Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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L

Rezension zu "Amalthea" von Neal Stephenson

Der Weltuntergang zieht sich
LeoLiestvor einem Jahr

Zweifellos steht ein enormer Aufwand hinter diesem Buch. Die Fülle an technischen Details ist beeindruckend, auch die schiere Breite der Geschichte. Vermutlich auch die Realitätsnähe, wobei mir die Kenntnisse fehlen, um das wirklich zu beurteilen.
Doch so realitätsnah es auch sein mag, eigentlich ist diese Geschichte kein ungewöhnlich gestaltetes Physikbuch. Das am Anfang durchaus vorhandene Lesevergnügen geht mit der Zeit leider vollständig verloren, zumindest wenn man eine gewisse Spannung erwartet. Vor lauter Technik entwickeln die Figuren kaum eine Tiefe, die Handlung schleppt sich in diversen Strängen, mit wenigen Höhepunkten, dahin, ein durchgehendes dramaturgisches Konzept ist nicht erkennbar.

Fazit: Stephenson ist zweifellos einer der brilliantesten (Zukunfts-)Wissenschaftler unter den Schriftstellern. Aber dieses Buch würde ich mir nicht erneut kaufen.

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Talliannas avatar

Rezension zu "Amalthea: Roman" von Neal Stephenson

Entnervendes Technogebabbel
Talliannavor einem Jahr

05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schickten die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea, der ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt worden war, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und die meisten Menschen sterben, bis schließlich nur noch sieben Frauen übrig sind, um eine neue Zivilisation zu begründen. 5000 Jahre später existieren zwei Völker: die Nachfahren derer, die die Katastrophe auf der Erde überlebt haben, sind primitive Siedler; die sieben Stämme der Nachkommen der Sieben Evas von der Raumstation hingegen hochkultiviert — und sie machen sich auf, die Erde zu kolonialisieren … (Klappentext)

Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

Das ist wieder eines dieser Bücher, dass mir furchtbare Kopfschmerzen bereitet hat. An und für sich eine spannende Handlung, hätte die Hälfte an Seiten auch völlig ausgereicht, um die eigentliche Geschichte zu erklären. Denn der Autor hat es sich offenbar zum Ziel gesetzt, denn nichtsahnenden Leser zu einem Physik- und Ingenieurswissenschaftsstudenten zu verwandeln und ungefähr die Hälfte des Buches besteht nur aus technischem Geschwafel, aus dem ich nicht wirklich schlau geworden bin, das mich nicht interessiert und und welches ist irgendwann einfach übersprungen habe. Durch diese Flut an uninteressanten Informationen muss man sich erst einmal wühlen, und genau das macht dieses Buch so unheimlich ermüdend.

Nach ungefähr 2/3 des Buches verlassen wir dann auch die üblichen Protagonisten um einen riesigen Schritt in die Zukunft zu gehen, ohne dass man irgendwie nähere Informationen bekommt und der auch unter diesen langweiligen technischen Beschreibungsflut leidet, wie der Teil davor. Gerade als es hier irgendwie spannend wird und man endlich mal ein wenig die Zusammenhänge versteht, ist das Buch dann auch schon fertig und lässt den Leser mit vielen offenen Fragen zurück. Tatsächlich ist mir nicht so ganz klar, worauf der Autor eigentlich hinaus wollte. Ich bin im Moment einfach nur froh, das Buch hinter mir gelassen zu haben.

„Amalthea“ ist eines jener Bücher, die einem unentwegt Kopfschmerzen bereiten, die den Leser aber doch ständig mit der Verheißung einer spannenderen Handlung locken, die sie im Endeffekt aber nicht einlösen. Sollte man nicht auf ausdauerndes technisches Geschwätz stehen, sollte man von diesem Buch lieber die Finger lassen und sich eine andere Beschäftigung suchen.

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Gespräche aus der Community

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silbereules avatar
Ich habe gerade das Buch *Diamond Age - Die Grenzwelt* von Neal Stephenson in einem SK für 50 Cent erstanden - jetzt sehe ich, dass dieses Buch recht hoch gehandelt wird, sieht also so aus, als ob ich ein Superschnäppchen gemacht habe, oder? würde gerne die Meinung von Kennern dazu lesen.
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Neal Stephenson wurde am 30. Oktober 1959 in Fort Meade, Maryland (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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