Neal Stephenson

 4 Sterne bei 666 Bewertungen
Autor von Snow Crash, Cryptonomicon und weiteren Büchern.
Autorenbild von Neal Stephenson (© AMagill, flickr)

Lebenslauf von Neal Stephenson

Neal Stephenson wurde am 31. Oktober 1959 in Fort Meade, Marland geboren. Als Sohn einer durch die Wissenschaft geprägten Familie, wächst Neal Stephenson mit Themen der Elektrotechnik und Biochemie auf. Er beschließt nach der Schule ein Physikstudium in Bosten aufzunehmen. Um den Großrechner des Institutes nutzen zu können, wählt er im Hauptfach Geografie. Nach dem Studium schreibt Neal Stephenson einen ersten Roman und ist als Wissenschaftsjournalist tätig. Eher am Rande widmet er sich naturwissenschaftlichen Themen, beispielsweise ist er als Berater eines Raumfahrtunternehmens tätig und verfolgt in seiner Werkstatt kleine eigene Projekte. Neal Stephenson bezeichnet sich selbst als Science-Fiction Autor, ist Begründer des Begriffes "Avatar" und seine Werke sind von experimentellen Medien als auch historisch detailgetreu recherchierten Texten geprägt. Vielen Dank an muncy.

Alle Bücher von Neal Stephenson

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Buchformat:
Cover des Buches Snow Crash (ISBN: 9783442453023)

Snow Crash

 (130)
Erschienen am 01.06.2002
Cover des Buches Cryptonomicon (ISBN: 9783442455126)

Cryptonomicon

 (97)
Erschienen am 01.02.2005
Cover des Buches Quicksilver (ISBN: 9783442542741)

Quicksilver

 (76)
Erschienen am 07.12.2009
Cover des Buches Diamond Age - Die Grenzwelt (ISBN: 9783442248025)

Diamond Age - Die Grenzwelt

 (52)
Erschienen am 14.11.2005
Cover des Buches Confusion (ISBN: 9783442475575)

Confusion

 (42)
Erschienen am 16.05.2011
Cover des Buches Anathem (ISBN: 9783442477944)

Anathem

 (38)
Erschienen am 17.09.2012
Cover des Buches Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O. (ISBN: 9783442489640)

Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.

 (33)
Erschienen am 16.03.2020
Cover des Buches Amalthea (ISBN: 9783442486427)

Amalthea

 (32)
Erschienen am 17.09.2018

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Neue Rezensionen zu Neal Stephenson

Neu

Rezension zu "Amalthea" von Neal Stephenson

Amalthea - Der Himmel fällt auf die Erde
Radagastvor 4 Monaten

Der Mond explodiert, ohne Vorwarnung und Anzeichen. Die Menschen setzen auf die Izzy, damit ein kleiner Teil der Menschheit überleben kann. Dieses Buch hat stattliche 1050 Seiten. Die ersten 200 Seiten haben es mir leicht gemacht mich in den Schreibstil und in die Geschichte zurecht zu finden. Mir kam der technische Teil der Geschichte sehr entgegen, da es interessanten Gesprächsstoff lieferte. Das der Autor das Wesen Mensch und deren Emotionen auf ein Minimum herunter schraubte hat fand ich gut. Schließlich ging es um das Überleben, so absurd es auch in dieser Geschichte klang. 

Ab der 500 Seite wurde die Geschichte zäh. Es kamen Nebengeschichten vor die nicht relevant waren und ich hatte das Gefühl dass der Autor sich gerne darin verliert. Und nachdem es ein Sciene fiction ist, ist er phasenweise absurd. Aber für meinen Lesegeschmack fand ich diese Absurdität wiederum erfrischend. 

Das Ende hat schließlich ein Kapitel der zukünftigen Menschheit aufgeschlagen, wo ich mich dezent an Mutantenfilme (X-Men und Co) erinnert habe. Ich fand das Ende nicht passend. Vermutlich musst der Autor einiges zusammenkürzen. Denn wenn man diesen Autor und seine Bücher kennt, weiß man das seine Bücher epische Ausmaße annehmen würden. 

Ich fand diesen Sciene fiction lesbar. Zeitweise mühsam und es kann einem etwas die Lesemotivation nehmen. Mir half die Neugierde, wie dieses Buch enden wird, um weiter zu lesen. Wer große zwischenmenschliche Storys braucht wird in diesem Buch nicht glücklich, diese sind nicht im großen Ausmaß vorhanden. Wogegen Fiktion und Technik in großzügigen Maße vorhanden ist und den emotionsloseren Leser (wahrscheinlich) erfreuen wird.


Kommentare: 1
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Rezension zu "Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O." von Neal Stephenson

Ich hatte mir spannenderes vorgestellt
kleine_wellevor 8 Monaten

Mel lernt Tristan kennen, der bei einer Geheimorganisation beschäftigt ist, D.O.D.O.

Diese Organisation beschäftigt sich damit, wie man die Magie wieder in unsere Welt zurückholen kann. Und Mel soll zunächst mithelfen, indem sie Texte aus alten Sprachen übersetzt. Doch dann wird sie immer wichtiger für dieses Unterfangen. 


Das Cover gefällt mir sehr gut. J

Der Schreibstil hat mich nicht restlos überzeugt, aber das Buch ließ sich trotz der Dicke gut lesen. Besonders gefiel mir, dass nicht nur aus Mels Sicht erzählt wird, sondern auch andere Dokumente miteinfließen. Dies sind zum Beispiel Protokolle, Tagebucheinträge oder Briefe. Das hat alles interessanter gestaltet. Denn an manchen Stellen war die Story doch ein klein wenig zäh. Obwohl auch wiederum manchmal lustig. 

Man hatte wirklich von beidem etwas, was wohl auch an dem Umfang des Buches lag. 

Was mich sehr fesselte waren all die interessanten Details rund um das Thema Magie und auch einige geschichtlichen Fakten wurden gut in die Story mit eingewoben. Das war das was mich hauptsächlich dazu brachte das Buch weiterzulesen, denn Mel ging mir leider an vielen Stellen tierisch auf die Nerven. Sie hat viele Dinge einfach so ohne Gegenfragen gemacht nur weil Tristan das von ihr verlangte. 

Vielleicht zur Erklärung, er ist Soldat und so hat er auch mit ihr geredet, aber sie hat auch wie ein Soldat reagiert und einfach alles so hingenommen oder sich in Gefahr begeben ohne mit der Wimper zu zucken. Das gefiel mir weniger, denn sie ist keine Soldatin und hätte durchaus auch schon das ein oder andere Mal kontra geben können. Nur immer Ja und Amen sagen, fand ich ganz furchtbar. 

Naja, wie oben erwähnt, fand ich das Thema durchaus interessant, aber wer jetzt ein spannungsgeladenes Buch voller Magie erwartet wird leider in wenig enttäuscht, denn lange Zeit passiert reichlich wenig außer das D.O.D.O. aufgebaut wird. Also der Titel ist wirklich gut gewählt da, denn es geht hauptsächlich um den Aufbau dieser Organisation. Ich habe eigentlich mit mehr magischen Elementen gerechnet. 

Dazu kommt, dass das lustige in dem Buch an einigen Stellen sehr stark ins alberne rutschte und dann wusste ich nicht mehr wie ernst ich dieses Buch nehmen sollte. Sollte das vielleicht doch nur eine Satire sein? 

Gegen Ende dann nahm die Story an Fahrt auf und durch schnelle Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählarten hob sich die Spannung. Nun dachte ich, dass da noch der große Knall kommen würde, aber leider wurde ich hier enttäuscht, denn das Ende kommt dann doch eher leise daher und konnte mich nicht überraschen. Irgendwie hatte ich das Gefühl: Alles auf Anfang bitte. 


Mein Fazit: Das Thema und die Idee bzw. die Umsetzung mit den unterschiedlich gewählten Erzählweisen hat mich schon interssiert und fasziniert, aber das war es dann auch leider schon, denn die Geschichte ist an einigen Stellen etwas zäh und wenn nicht das, dann rutschte sie teilweise zu sehr ins alberne ab. Ein bisschen mehr Action und Magie hätte der Geschichte bestimmt gut getan. Gegen Ende hatte ich dann nochmal auf den großen Knall gewartet, aber auch der blieb leider aus. Ich würde das Buch leider nicht direkt weiterempfehlen, denn es fehlte der letzte Schliff finde ich.  

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Rezension zu "Amalthea" von Neal Stephenson

Amalthea ...
P_Gandalfvor einem Jahr

... ist ein sehr komplexer Sci-Fi Roman.


Eines Tages explodiert der Mond und zerfällt in mehrere Teile. Die Bruchstücke kollidieren immer wieder miteinander. Innerhalb kurzer Zeit wird dieses System so instabil werden, dass der Erde ein Bombardement von Mond-Bruchstücken bevorsteht, dass jegliches Leben auslöschen wird.

Der Roman beschäftigt sich mit den Optionen, die der Menschheit für ein Überleben zur Verfügung stehen. Im Mittelpunkt steht dabei,einer Minderheit das Überleben im All zu ermöglichen, um eine Keimzelle für eine spätere Rekultivierung der Erde zu erhalten.


Inhaltlich teilt sich der Roman in 3 Teile auf. Teil 1 beschäftigt sich mit der Zeit nach der Explosion des Mondes bis zum Einsetzen des sog. Harten Regens. Teil 2 beschreibt die Zeit nach der Auslöschung des Lebens auf der Erde, wenn der verbleibende Rest der Menschheit versucht im All zu überleben. Teil 3 setzt dann 5.000 Jahre später wieder auf, als die Rekultivierung der Erde beginnt. 

Dabei taucht Stephenson tief in die Materie ab und es fällt nicht immer leicht seinen Gedankengängen zu folgen. Darunter leidet das Buch ein wenig. 
Trotzdem hat mir der Roman sehr gut gefallen. Die Spannung bezieht dieses Buch aus der Grundidee einer Explosion des Mondes und den Schwierigkeiten im All zu überleben. Die Charaktere werden polarisierend gezeichnet. Der Grund hierfür wird erst spät im Laufe der Handlung klar und ist daher nachvollziehbar. 

Meiner Meinung nach ein lesenswertes Buch für das man Zeit braucht.

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Gespräche aus der Community

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Ich habe gerade das Buch *Diamond Age - Die Grenzwelt* von Neal Stephenson in einem SK für 50 Cent erstanden - jetzt sehe ich, dass dieses Buch recht hoch gehandelt wird, sieht also so aus, als ob ich ein Superschnäppchen gemacht habe, oder? würde gerne die Meinung von Kennern dazu lesen.
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Zusätzliche Informationen

Neal Stephenson wurde am 30. Oktober 1959 in Fort Meade, Maryland (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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