Neal Stephenson Cryptonomicon

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Inhaltsangabe zu „Cryptonomicon“ von Neal Stephenson

Während des Zweiten Weltkriegs legt Japan mit Unterstützung von Nazi-Deutschland eine gigantische Goldreserve an. Die Alliierten werden zwar auf verschlüsselte Mitteilungen aufmerksam, aber selbst ihren besten Kryptographen gelingt es nicht, den Code zu knacken. Mehr als ein halbes Jahrhundert später stößt eine Gruppe junger amerikanischer Unternehmer im Wrack eines U-Boots auf die Anzeichen einer riesigen Verschwörung und auf das Rätsel um einen verborgenen Schatz...

Ein muss für Informatiker.

— danielhw
danielhw

Am besten nichts erwarten und alles annehmen, wie es kommt - Lebensweisheiten, Nerdkram, Spannung und skurille Charaktere. Dann ist es gut!

— Konsumfrau
Konsumfrau

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  • Assanges Bibel

    Cryptonomicon
    BastlvonBebersee

    BastlvonBebersee

    11. April 2014 um 18:10

    Das Buch stand zehn Jahre im Regal, weil ich zuerst die dünnen lese. Und es kamen immer neue dünne! - Nun bedauere ich zwei Dinge: So lange mit dem Lesen gewartet zu haben und das es nun zu Ende ist. Immerhin habe ich so einen neuen Autor entdeckt, das freut mich. Die Story dreht sich im Zeitraum von zwei Generationen um U-Boote, Gold und Computer. Auch die Gründung der NSA ist dabei. Wie man diese mit chiffrierten Botschaften austricksen kann, steht in einer Anleitung im Anhang. Danke! Außerdem soll das Buch dem Wikilaeksgründer quasi als Bibel gedient haben. Bei mir wurde so viel Faszination für Mathematik und Zahlen ausgelöst, dass ich nun mit Begeisterung Sudokus löse. (modula 9). Im Februar begonnen, zog sich die Lesezeit über März bis in den April, was meinen Vorsatz schwer macht, im Jahresdurchschnitt nicht zwei wie bisher, sondern vier Bücher zu lesen. Na ja; wie verräterisch Statistik sein kann, lernt man auch in diesem Buch!

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  • Voller Geheimnisse und Romantik: Widmungen! Wie würde Deine lauten?

    Zwitschernde Fische
    -se-

    -se-

    Wem widmest Du Dein Leben? Und wem Deinen Roman? Keine leichte Frage, was? Und vor allem mag nicht jeder erst einen ganzen Roman schreiben, damit er ihn einem lieben Menschen widmen kann. Deshalb könnt Ihr hier nach Herzenslust und -liebe ganz einfach jemandem eine Widmung schreiben - ohne Buch dazu :-) Wem würdet Ihr also Euer eigenes Buch widmen? Jemandem, den Ihr liebt? Den Eltern? Freunden? Bekannten Persönlichkeiten? Vielleicht gar keinem Menschen, sondern einem Gedanken oder einer Gruppe ("Für all jene, die ...")? Und wie würde Eure Widmung lauten? Und meine zweite Frage: Welche Widmungen findet Ihr in den Büchern in Euren Regalen? Ein paar sehr berühmte (z. B. aus dem "Kleinen Prinzen") gibt es ja auch. Vielleicht können wir hier ein paar rätselhafte, romantische, traurige, witzige ... zusammentragen. Ich möchte damit ein Thema aus meinem Roman "Zwitschernde Fische" aufgreifen, in dem eine geheimnisvolle Buchhändlerin und ein Bücherwurm u. a. über Widmungen reden und sie ihm klarmacht, dass letztlich auch das eigene Leben eine Geschichte ist, die man jemandem widmen kann. Ich mach mal den Anfang mit einer echten Widmung: "Für Vik Lovell, die mir erzählte, es gäbe keine Drachen, und mir dann ihre Brutstätte zeigte." Ken Kesey, "Einer flog über das Kuckucksnest"

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  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    Archibald Pynchon-Light

    Archibald Pynchon-Light

    21. September 2010 um 19:32

    Während des Zweiten Weltkrieges arbeitet Lawrence Pritchard Waterhouse zusammen mit Alan Turing an den Verschlüsselungssystemen der deutschen Wehrmacht. Nachdem der Enigma-Code geknackt ist, soll diese Tatsache vor den Nazis geheim gehalten werde. Dazu gründet man eigens die Abteilung 2702. Corporal Bobby Shaftoe ist das ausführende Organ dieser Abteilung und kommt während seiner Einsätze einem gewaltigen Goldschmuggel zwischen Japan und Nazi-Deutschland auf die Spur. Fünfzig Jahre später, in den Neunzigern, will Randy Waterhouse (Enkel von Lawrence) mit einem Geschäftspartner einen Datenhafen in Südostasien außerhalb aller Hoheitsgebiete errichten. Beim Verlegen eines Datenkabels unter Wasser entdecken Douglas Shaftoe (Sohn von Bobby) und seine Tochter Amy ein gesunkenes U-Boot. Plötzlich tauchen alte Bekannte aus der Vergangenheit auf, deren Suche nach dem Gold nie endete. Dies ist aber nur die Spitze des Eisberges. Die Handlung schlägt ständig Haken und überraschende Wendungen warten in jedem Kapitel. Stephensons lakonische Erzählhaltung erinnert an Boyles "Wassermusik" und er lässt seine Helden in dieser abenteuerlichen Geschichte viel ertragen. Randy Waterhouse ist ein typischer Nerd, den man eher in einem Keller voller Computer erwarten würde, als auf der Jagd nach einem Nazi-U-Boot irgendwo im asiatischen Meer. Bobby Shaftoe, eine Mischung aus Jack Bauer und Indiana Jones, ist Marine mit Leib und Seele und wird von einem Krisenherd der Welt zum nächsten geschickt. Der Autor der beiden Science-Fiction-Klassiker "Snow Crash" und "Diamond Age" hat hier fast vollständig auf futuristische Elemente verzichtet und sich der Vergangenheit zugewandt. Cryptonomicon ist ein historischer Thriller im Zweiten Weltkrieg, ein Abenteuerroman vom Überleben im pazifischen Inseldschungel, ein Wirtschaftskrimi über die Informationsbranche, ein Detektivroman über Mathematik und Kryptologie und gleichzeitig eine Parodie auf alle diese Genres. Das Buch funktioniert in jeder dieser Formen und mehr als alles andere ist es ein fesselnder und unterhaltsamer Schmöker.

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  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    Twinbee

    Twinbee

    04. December 2009 um 23:44

    So, alle 47 47 Std- des exklusiven Hörbuchs von audible sind geschafft: Die Handlungsstränge kommen anfangs nun scheinbar langsam zusammen, welchen Sinn sie ergeben, erschließt sich einem erst relativ spät (oder zumindest mir?). Insgesamt ist dann auch eigentlich kaum SF im Buch enthalten, und die Wirrungen auf den verschiedenen Zeit- und Stammbaumebenen der Protagonisten sind zwar nett zu lesen, aber sie fesseln einen nicht genug. Der Schreibstil ist ohne Zweifel hochwertig, die Handlung mitunter herrlich skurril-komisch, aber so richtig ist der Funke dann doch nie übergesprungen. Mal sehen, was demnächst Anathem von ihm bringt! Nachtrag: Die Herleitung einer mathematischen Formel zur Berechnung der Geilheit hat schon was ;)

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  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    Konsumfrau

    Konsumfrau

    07. September 2009 um 21:14

    Das Buch begann etwas schleppend für mich, weil auf den ersten paar hundert Seiten kaum etwas passiert und ich nicht verstand, worum es hier eigentlich geht. Auch, dass es mehrere verschiedene Hauptpersonen gibt und dass die Handlung an verschiedenen Orten der Welt und zu zwei verschiedenen Zeiten spielt, fand ich verwirrend und ein bisschen frustrierend, weil doch sehr lange unklar war, wie diese verschiedenen Puzzleteile zusammen hängen. So eine Struktur kenne ich zwar von anderen Büchern (z.B. Herr der Ringe oder Otherland), aber da gibt es zum Ende jedes Kapitels meistens einen Cliffhanger, der einen treibt, schnell weiter zu lesen, oder die Charaktere sind so interessant oder liebenswert, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Bei Cryptonomicon allerdings waren mir im ersten Drittel sämtliche Charaktere eher gleichgültig. Der Klappentext auf der Rückseite des Buches schien gar nichts mit dem Inhalt zu tun zu haben, und der Autor verwendete für meinen Geschmack viel zu viele Metaphern. Bei jedem Abschnitt dachte ich: der Typ kann einfach nichts wegstreichen ... mannomann, warum hat denn der Lektor nicht eingegriffen? ... das trägt doch jetzt nicht wesentlich zur Handlung, Charakterbeschreibung oder zur Stimmung bei ... meckermeckermecker Ich habe eigentlich nur weiter gelesen, weil in anderen Rezensionen schon angedeutet wurde, dass es am Anfang schwierig ist ... und dann wollte ich nicht mehr aufgeben, weil ich schon so weit gekommen war ... und plötzlich konnte ich nicht mehr aufhören, weil es so viele geistreiche oder humorvolle Einschübe gab ... und letztendlich konnte ich nicht mehr aufhören, weil die Handlung auf einmal superspannend wurde. Tja, ich habe also einige Wandlungen mitgemacht. Im Rückblick finde ich das Buch doch eher gut. Wenn man gar nicht damit rechnet, kommen plötzlich Sätze, die ich mir glatt in mein Buch der Lebensweisheiten geschrieben hätte, wenn ich eins hätte. Oder die Anspielungen, Abschweifungen oder wie ich sie nennen soll, zu Geheimgesellschaften oder Mythen, z.B. auch der "Gastauftritt" von Godzilla (?!) oder die mathematische Betrachtung von Waterhouses Glückszustand - nicht wirklich wesentlich für die Handlung, aber unterhaltsam, verblüffend, interessant. Auch die Hauptpesonen sind mir letztendlich noch ans Herz gewachsen: im 2. WK das etwas schusselige "Superbrain" Waterhouse, der Draufgänger "Indiana Jones" Shaftoe, der unglaublich starke und zähe Goto Dengo und in den 90ern der etwas neurotische Randy und seine paranoiden Nerd-Freunde! Man muss sich einfach von der Erwartung lösen, dass das Buch eine auf ein Ziel gerichtete, sinnvolle Handlung hat und dann macht das Lesen wirklich Spaß. Dementsprechend war ich von dem Ende auch nicht so enttäuscht, ich fand es total unwichtig. Nebenbei lernt man etwas über Kryptografie, mir war das allerdings zu hoch. Man muss sich aber nicht damit auskennen, um mit dem Buch zurecht zu kommen.

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  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. September 2008 um 21:02

    Gelegentlich etwas langatmig, aber insgesamt ein gute Buch.

  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    Jens65

    Jens65

    27. July 2008 um 12:07

    Ein Mammutwerk, welches keinerlei Ermüdungserscheinungen aufweist und jedem einigermaßen Technik-/Internet-/Kryptografie-Interessierten absolut zu empfehlen ist. Tolle Charaktere und eine spannende, komplexe Story. Dazu gibt es noch interessante Abhandlungen über mathematische Probleme oder neuartige Technologie. Super!

  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    kewagi

    kewagi

    01. June 2008 um 19:40

    Lesenswert, wenn auch gelegentlich etwas langatmig.

  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    quadano

    quadano

    07. February 2008 um 23:56

    nicht so witzig wi esnowcrash, aber dichter, epischer

  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    jschnabel

    jschnabel

    20. September 2007 um 15:58

    Zugegeben: wer nicht wenigstens ein leichtes faible für mathematik, kryptographie und computertechnologie hat, der wird sich mit diesem werk bald langweilen; für jeden anderen aber: lesen, lesen, lesen!

  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    Plejaden

    Plejaden

    10. September 2007 um 13:48

    Habe das Buch nach 300 Seiten abgebrochen. Shakespear auf Kisuaheli ist einfacher zu lesen als dieses Buch. Ich bin überzeugt das Neal Stephenson ein Kenner der Materie ist, er sollte dieses Wissen und diesen Stoff allerdings an z.B. Frank Schätzing weitergeben, denn der kann wissenschaftliche Bücher oder Romane schreiben.

  • Rezension zu "Cryptonomicon" von Neal Stephenson

    Cryptonomicon
    Felixvz

    Felixvz

    19. March 2007 um 15:35

    Ein sehr spannendes Buch, intelligent verknüpfte Erzählstränge, zum Teil auch ein schön ironischer Witz. Top!