Diamond Age - Die Grenzwelt

von Neal Stephenson 
3,9 Sterne bei51 Bewertungen
Diamond Age - Die Grenzwelt
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Positiv (35):
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Nichts bombastisches, aber eine schöne Geschichte. Den "Tanz" des Mannes, der zu Beginn Nell das Leben rettet hätte ich gerne gesehen.

Kritisch (2):
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Eine hoch technisierte Welt der Zukunft, in der ich so gar nicht leben wollen würde

Alle 51 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Diamond Age - Die Grenzwelt"

Jahrzehnte in der Zukunft. Der geniale Neo-Viktorianer und Nanotechniker John Percival Hackworth bricht radikal mit den Regeln seiner Kaste, als er sich in Shanghai eine illegale Kopie der sogenannten "Illustrierten Fibel für die junge Dame" anfertigen läßt, eines revolutionären Erziehungsprogramms, das allein den herrschenden Klassen vorbehalten ist. Doch nach einem Überfall auf Hackworth gerät das Programm in die Hände der kleinen Nell. Und während Hackworth verzweifelt versucht, die Fibel wieder in die Hände zu bekommen, befindet sich Nell bereits in einem Informationsnetzwerk, das die Welt von Übermorgen für immer verändern wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442248025
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:14.11.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    TanteGhostvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine hoch technisierte Welt der Zukunft, in der ich so gar nicht leben wollen würde
    Ich hatte Spannung erwartet

    Eine hoch technisierte Welt der Zukunft, in der ich s gar nicht leben wollen würde.

    Inhalt:
    In einer hoch technisierten Welt, in der Zukunft, ist die Schere zwischen arm und reich extrem weit auseinander gegangen. Die privilegierten, reichen Kinder sollten inzwischen automatisiert erzogen werden. Durch eine Fibel, welche interaktiv arbeitet. Doch diese Fibel wird vom Entwickler selber unerlaubt kopiert, weil auch seine Tochter eine bekommen soll. Doch auch ihm wir die illegale Fibel gestohlen und landet bei Nell.
    Nell ist ein kleines Mädchen in einer Art Armenviertel. Sie hätte normalerweise keine Chance, etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch dank der Fibel bekommt sie eine gute Ausbildung. Gemeinsam mit ihrem Bruder kann sie aus der Wohnung ihrer Mutter fliehen und bei einem Unterstützer unterkommen.
    Nell kann sich ein gutes Leben aufbauen.

    Fazit:
    Also, wenn das kein SkyFy war, dann weiß ich auch nicht mehr. Der Leser wird in eine welt entführt, die hochgradig technisiert ist. Die Gesellschaft ist extrem in arm und reich aufgespalten. Während den Reichen quasi die Welt offen steht, müssen die Armen für ihre bloße Existenz kämpfen.
    Alles, in dieser Welt, ist technisiert. Dinge des allgemeinen Bedarfs werden von so genannten „Materiecompilern“ quasi in 3D gedruckt. Schusswaffen sind direkt in den Schädelknochen eingebaut und Papier ist smart. Schriftzeichen erscheinen einfach so darauf.
    Die Handlungsstränge haben scheinbar nichts weiter miteinander zu tun. Doch irgendwann kreuzen sie sich. Bis da hin, habe ich aber auch viele Textstellen einfach mal nur überlesen. Den Anschluss aber nicht wirklich verloren. Das Problem hier ist, das manche beschriebene Situationen einfach nur mit Technik und Fachbegriffen aus der Zukunft gespickt sind. Das war für mich ein Grund, abzuschalten, weil ich sowieso nur „Bahnhof“ verstanden habe. - Liegt wohl auch mit daran, dass ich nicht der totale SkyFi-Fan bin. Was mich trotzdem immer wieder zu solchen Büchern treibt, wissen die Götter.
    Beim Lesen hatte ich in diesem Fall keine Bilder vor meinem geistigen Auge. Mich wundert das wo gar nicht. Ich bin einfach nicht wirklich tief genug in die Handlung hinein gekommen. Nicht eine der handelnden Personen ist mir irgendwie ans Herz gewachsen. Ja, im Prinzip hätte ich das Buch auch gut abbrechen können. Aber das habe ich noch nie gemacht. Also auch hier nicht. Eigentlich immer in der Hoffnung, dass vielleicht doch noch ein Highlight daraus wird.
    Die einzelnen Kapitelüberschriften waren lang, haben mich einmal mehr aus der Handlung raus katapultiert und eigentlich vollkommen sinnlos. Im Prinzip hätte es gereicht, die Überschriften zu lesen. Der Rest war nur eine Widerlegung dessen, nur eben viel ausschweifender. - Von einem Lesefluss kann man in diesem Buch so gar nicht reden. Ich habe mich durch gequält. Eigentlich nur, um behaupten zu können, dass ich es gelesen habe.
    Bis zum Schluss habe ich quasi einfach nur gelesen, um des Lesens willen. Ein Buch in mehr als einer Woche... Das spricht in meinen Augen Bände. Viel zu lang, viel zu technisch und viel zu wenig der einzelnen Protagonist. Man kann durchaus behaupten, dass dieses Buch wohl mein ganz persönlicher Flop des Jahres war.

    Ganz einfach, lasst die Finger von dieser Schreibe. In meinen Augen einfach nur die totale Zeitverschwendung. Ich habe mich einfach nur durch gequälte und bin froh, es endlich durch und hinter mir zu haben.
    Absolut keine Leseempfehlung. Ich sage sogar, dass man die Finger besser weg lässt davon.

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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    Hypokrass avatar
    Hypokrasvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nichts bombastisches, aber eine schöne Geschichte. Den "Tanz" des Mannes, der zu Beginn Nell das Leben rettet hätte ich gerne gesehen.
    Nanotechbuch begleitet Mädchen auf dem Weg zur Frau

    Die Station:

    Saturn - Roboter und KI.

    Und so beginnt es:

    »Die Glocken von St. Markus auf dem Berg spielten ihr volles Programm, als Bud zum Mod‐Salon skatete, um seine Schädelkanone durch ein besseres Modell ersetzen zu lassen.«

    Zusammenfassung

    Kurz: Artifex John Percival Hackworth, ein Nanotech Ingenieur, entwickelt für die Enkelin eines Lords ein Buch, das eigentlich ein Computer und zusätzlich noch ein "Interface" zu Schauspielern die dem Buch Interaktivität verleihen, ist ....
    Etwas länger: ... Dumm ist dabei nur, dass ihm die eine Kopie des Buches, die er sich schwarz für seine Tochter anfertigen lässt, gestohlen wird und den Weg in die Hände eines in Armut lebenden Mädchens namens Nell fällt. Das Buch lehrt sie lesen, Selbstverteidigung und noch vieles mehr.
    Man erlebt die Entwicklung der kleinen Nell, die zu Beginn der eigentlichen Geschichte ca. vier Jahre alt ist mit und wird über anfangs verwirrende Sprünge in der Zeit nach vorne bis in ihr Erwachsenenalter geführt.
    Mehrere Stränge laufen am Ende zusammen und ergänzen einander während des gesamten Buches immer mehr, bis es am Schluss zu einem schlüssigen und wenig bombastischen Ende kommt. Das ist aber nichts Schlechtes, im Gegenteil. Es passt, es stimmt.
    Die Figuren kommen lebensecht rüber. Der Proll von der Strasse aus dem ersten Satz verhält sich so wie man es erwarten kann. Das kleine Mädchen, dass allmählich zur Frau heranwächst auch. Die Personen sind glaubhaft, nicht überzeichnet.
    Was die Handlung angeht, so könnte man sicher an der einen oder anderen Stelle etwas kürzen. Aber wenn ich ehrlich bin hätte ich es sogar lieber gehabt, wenn an manchen Stellen etwas ausführlicher geschrieben worden wäre. Manche interessante Figur hätte man vielleicht noch feiner ausarbeiten können. Aber zweidimensionale Charaktere habe ich eigentlich keine entdecken können.

    Meine Meinung

    Wer z.B. "Hyperion" von Dan Simmons liebt (und nur vergleichbare Sachen liesst), dem mag dieses Buch vielleicht nicht gefallen. Es ist eher "unspektakulär", aber sehr kontinuierlich ansteigend was allgemeine Spannung und Entwirrung der verschiedenen Erzählstränge anbelangt.

    Fazit

    Ich war positiv überrascht. Mir hat es gefallen, dass wirklich eine Geschichte, ein Wandel, eine Reise erzählt wurde.

    Gesamteindruck

    Sprache / Stil: 10/10
    Figuren: 8/10
    Handlung: 9/10
    Schlusswertung: 9/10 Punkte

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    Mueofinkvor 7 Jahren
    Rezension zu "Diamond Age, Die Grenzwelt" von Neal Stephenson

    Die Welt in der nahen Zukunft. Es gibt viele Nationen die auf Ideologien, aufbauen und in kleinen Parzellen nebeneinander, in einer Stadt, existieren. Nanotechnologie hat das Leben der Menschen für immer verändert. Körpermodifikationen sind alltäglich, die Welt ist aufgeteilt in Arm und Reich, und die Reichen können sich alles leisten, selbst Inseln im Wasser entstehen lassen. John Percival Hackworth erhält den Auftrag, die „Illustrierte Fibel für die junge Dame“ zu entwickeln, ein Supercomputer in Form eines Nanobuchs, mit dem ein mächtiger Großindustrieller seine Enkeltochter erziehen möchte - ein Buch, das Mutter, Kindermädchen, Kindergarten und Schule ersetzen und das Mädchen zur Rebellin - zwecks Verbesserung der Welt im Sinne der herrschenden Klasse! - erziehen erziehen soll. Durch Zufall fällt ein Exemplar der jungen Nell in die Hände, mitten in Shanghai, die in der Unterschicht lebt. Sie lernt dort, wird von der Fibel erzogen und wird mit ihr erwachsen. Am ende liegt es in Nells Hand die ganze Welt zu verändern.
    Neal Stephenson erschuf mit diesem Buch den Steampunk. Es ist eine phantastische Geschichte die all jene in ihren Bann ziehen wird schon immer wissen wollten, was die Welt im innersten zusammenhält. Dieses Buch ist ein Meisterwerk, das den Vergleich mit Wiliam Gibsons Neuromancer, nicht scheuen muss.

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    kewagivor 10 Jahren
    Rezension zu "Diamond Age - Die Grenzwelt" von Neal Stephenson

    Kein Snow Crash, aber trotzdem sehr lesenswert.

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    curves

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    silbereules avatar
    Ich habe gerade das Buch *Diamond Age - Die Grenzwelt* von Neal Stephenson in einem SK für 50 Cent erstanden - jetzt sehe ich, dass dieses Buch recht hoch gehandelt wird, sieht also so aus, als ob ich ein Superschnäppchen gemacht habe, oder? würde gerne die Meinung von Kennern dazu lesen.
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