Neal Stephenson Diamond Age - Die Grenzwelt

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Inhaltsangabe zu „Diamond Age - Die Grenzwelt“ von Neal Stephenson

Jahrzehnte in der Zukunft. Der geniale Neo-Viktorianer und Nanotechniker John Percival Hackworth bricht radikal mit den Regeln seiner Kaste, als er sich in Shanghai eine illegale Kopie der sogenannten "Illustrierten Fibel für die junge Dame" anfertigen läßt, eines revolutionären Erziehungsprogramms, das allein den herrschenden Klassen vorbehalten ist. Doch nach einem Überfall auf Hackworth gerät das Programm in die Hände der kleinen Nell. Und während Hackworth verzweifelt versucht, die Fibel wieder in die Hände zu bekommen, befindet sich Nell bereits in einem Informationsnetzwerk, das die Welt von Übermorgen für immer verändern wird.

Eine hoch technisierte Welt der Zukunft, in der ich so gar nicht leben wollen würde

— TanteGhost

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  • Nanotechbuch begleitet Mädchen auf dem Weg zur Frau

    Diamond Age - Die Grenzwelt

    Hypokras

    08. September 2015 um 10:51

    Die Station: Saturn - Roboter und KI. Und so beginnt es: »Die Glocken von St. Markus auf dem Berg spielten ihr volles Programm, als Bud zum Mod‐Salon skatete, um seine Schädelkanone durch ein besseres Modell ersetzen zu lassen.« Zusammenfassung Kurz: Artifex John Percival Hackworth, ein Nanotech Ingenieur, entwickelt für die Enkelin eines Lords ein Buch, das eigentlich ein Computer und zusätzlich noch ein "Interface" zu Schauspielern die dem Buch Interaktivität verleihen, ist .... Etwas länger: ... Dumm ist dabei nur, dass ihm die eine Kopie des Buches, die er sich schwarz für seine Tochter anfertigen lässt, gestohlen wird und den Weg in die Hände eines in Armut lebenden Mädchens namens Nell fällt. Das Buch lehrt sie lesen, Selbstverteidigung und noch vieles mehr. Man erlebt die Entwicklung der kleinen Nell, die zu Beginn der eigentlichen Geschichte ca. vier Jahre alt ist mit und wird über anfangs verwirrende Sprünge in der Zeit nach vorne bis in ihr Erwachsenenalter geführt. Mehrere Stränge laufen am Ende zusammen und ergänzen einander während des gesamten Buches immer mehr, bis es am Schluss zu einem schlüssigen und wenig bombastischen Ende kommt. Das ist aber nichts Schlechtes, im Gegenteil. Es passt, es stimmt. Die Figuren kommen lebensecht rüber. Der Proll von der Strasse aus dem ersten Satz verhält sich so wie man es erwarten kann. Das kleine Mädchen, dass allmählich zur Frau heranwächst auch. Die Personen sind glaubhaft, nicht überzeichnet. Was die Handlung angeht, so könnte man sicher an der einen oder anderen Stelle etwas kürzen. Aber wenn ich ehrlich bin hätte ich es sogar lieber gehabt, wenn an manchen Stellen etwas ausführlicher geschrieben worden wäre. Manche interessante Figur hätte man vielleicht noch feiner ausarbeiten können. Aber zweidimensionale Charaktere habe ich eigentlich keine entdecken können. Meine Meinung Wer z.B. "Hyperion" von Dan Simmons liebt (und nur vergleichbare Sachen liesst), dem mag dieses Buch vielleicht nicht gefallen. Es ist eher "unspektakulär", aber sehr kontinuierlich ansteigend was allgemeine Spannung und Entwirrung der verschiedenen Erzählstränge anbelangt. Fazit Ich war positiv überrascht. Mir hat es gefallen, dass wirklich eine Geschichte, ein Wandel, eine Reise erzählt wurde. Gesamteindruck Sprache / Stil: 10/10 Figuren: 8/10 Handlung: 9/10 Schlusswertung: 9/10 Punkte

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  • Rezension zu "Diamond Age, Die Grenzwelt" von Neal Stephenson

    Diamond Age - Die Grenzwelt

    Mueofink

    16. June 2011 um 02:52

    Die Welt in der nahen Zukunft. Es gibt viele Nationen die auf Ideologien, aufbauen und in kleinen Parzellen nebeneinander, in einer Stadt, existieren. Nanotechnologie hat das Leben der Menschen für immer verändert. Körpermodifikationen sind alltäglich, die Welt ist aufgeteilt in Arm und Reich, und die Reichen können sich alles leisten, selbst Inseln im Wasser entstehen lassen. John Percival Hackworth erhält den Auftrag, die „Illustrierte Fibel für die junge Dame“ zu entwickeln, ein Supercomputer in Form eines Nanobuchs, mit dem ein mächtiger Großindustrieller seine Enkeltochter erziehen möchte - ein Buch, das Mutter, Kindermädchen, Kindergarten und Schule ersetzen und das Mädchen zur Rebellin - zwecks Verbesserung der Welt im Sinne der herrschenden Klasse! - erziehen erziehen soll. Durch Zufall fällt ein Exemplar der jungen Nell in die Hände, mitten in Shanghai, die in der Unterschicht lebt. Sie lernt dort, wird von der Fibel erzogen und wird mit ihr erwachsen. Am ende liegt es in Nells Hand die ganze Welt zu verändern. Neal Stephenson erschuf mit diesem Buch den Steampunk. Es ist eine phantastische Geschichte die all jene in ihren Bann ziehen wird schon immer wissen wollten, was die Welt im innersten zusammenhält. Dieses Buch ist ein Meisterwerk, das den Vergleich mit Wiliam Gibsons Neuromancer, nicht scheuen muss.

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  • Rezension zu "Diamond Age - Die Grenzwelt" von Neal Stephenson

    Diamond Age - Die Grenzwelt

    kewagi

    01. June 2008 um 19:46

    Kein Snow Crash, aber trotzdem sehr lesenswert.

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