Neal Stephenson Error

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Inhaltsangabe zu „Error“ von Neal Stephenson

Richard Forthrast kann eigentlich so leicht nichts erschüttern: Quasi aus dem nichts hat er mit der Schöpfung des Computerspiels T’Rain ein millionenschweres internationales Unternehmen geschaffen. Doch er ahnt nicht, was für eine dramatische Kettenreaktion er in Gang setzt, als er seiner Nichte Zula einen Job bei T’Rain verschafft. Denn es ist Zulas Freund Peter, der durch einen fatalen Fehler den Rechner eines sehr gefährlichen Mannes mit einem neuartigen Computervirus infiziert. Der Geschädigte sinnt auf Rache – und binnen Kurzem reißt dieses Missgeschick Zula und alles, was Richard wichtig ist, in einen tödlichen Strudel der Gewalt ...

Ziemlich abgefahren und mit sehr viel Hintergrundwissen - dabei oft zu sehr im Detail hängen geblieben

— Aleshanee
Aleshanee

Bisschen wie Tarantino zum Lesen; extrem unterhaltsam, extrem klug, extrem gut. Und stringent erzählt, aber abseits der üblichen Pfade.

— ELGreiff
ELGreiff

Abgebrochen, zu gezogen :(

— Kaisu
Kaisu

Abgebrochen, war nicht so meins

— psy-borg
psy-borg

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    vormi

    vormi

    13. May 2017 um 09:57

    Richard Forthrast kann so leicht nichts erschüttern: Quasi aus dem Nichts hat er mit der Schöpfung des Computerspiels T'Rain ein millionenschweres internationales Unternehmen geschaffen. Doch er ahnt nicht, was für eine dramatische Kettenreaktion er in Gang setzt, als er seiner Nichte Zula einen Job bei T'Rain verschafft. Denn es ist Zulas Freund Peter, der durch einen fatalen Fehler den Rechner eines sehr gefährlichen Mannes mit einem neuartigen Computervirus infiziert. Der Geschädigte sinnt auf Rache - und binnen kurzem reißt dieses Missgeschick Zula und alles, was Richard wichtig ist, in einen tödlichen Strudel der Gewalt...Inhaltsangabe auf amazonIch fand das Hörbuch echt anstrengend.Am Anfang habe ich kich noch gefreut, mal was anderes zu hören.Aber das hat sich schnell geändert, denn es waren viel zu viele Personen, die man auseinander halten musste.Die Zuordnung dieser Personen hat mir das ganze Hörbuch durch Probleme bereitet. Dadurch leidet der Hörgenuss deutlich.Wenn es damals schon den umtausch bei audible gegeben hätte, dann wäre das auf jeden Fall ein Kandidat dafür gewesen.Besonders als Hlrbuch viel zu verworren und undurchschaubar...

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  • Fulminantes Action Spektakel!

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    Aleshanee

    Aleshanee

    Klappentext Es ist nur ein Spiel. Aber es geht um sehr viel Geld. Und für manche bald um ihr Leben. Richard Forthrast kann so leicht nichts erschüttern: Quasi aus dem Nichts hat er mit der Schöpfung des Computerspiels T’Rain ein millionenschweres internationales Unternehmen geschaffen. Doch er ahnt nicht, was für eine dramatische Kettenreaktion er in Gang setzt, als er seiner Nichte Zula einen Job bei T’Rain verschafft. Denn es ist Zulas Freund Peter, der durch einen fatalen Fehler den Rechner eines sehr gefährlichen Mannes mit einem neuartigen Computervirus infiziert. Der Geschädigte sinnt auf Rache – und binnen kurzem reißt dieses Missgeschick Zula und alles, was Richard wichtig ist, in einen tödlichen Strudel der Gewalt … Meine Meinung Mein Bruder hatte mir sehr von dem Buch vorgeschwärmt, das er als Hörbuch gehört hat: viel Action, Thrill und ständig spannende Wendungen war seine Aussage, deshalb hab ich mich mal an diesen dicken Wälzer gewagt. Ich kann diese Aussagen allerdings nur bedingt bestätigen - wobei das Hörbuch vielleicht doch einige Kürzungen drin hatte, denn es war stellenweise wirklich extrem zäh zu lesen. Neal Stephenson mag Details und hat sich wirklich viele Gedanken zu seinen Figuren und dem komplexen Inhalt gemacht. Oftmals aber zuviel, denn die unnötigen Ausschweifungen ziehen die Handlung um einiges in die Länge. Aber worum gehts eigentlich? Einmal um Richard Forthrast Das schwarze Schaf der Familie hat sich früher mit kleineren Gaunereien über Wasser gehalten, ist aber mittlerweile zu einem milliardenschweren Firmeninhaber in der Computerbranche mutiert. Sein Computerspiel T´Rain, ähnlich dem Vorläufer World of Warcraft, ist ein wahrer Kassenschlager und spielt jeden Monat eine Menge Geld ein. Richard ist inzwischen in den 50ern, aber immer up to date, denn die Probleme mit den weltweiten Medien verlangen konsequente Aufmerksamkeit. Dann ist da noch seine adoptierte Nichte Zula Sie hat vor kurzem in Richards Firma Arbeit gefunden und gerät durch einen ziemlich blöden Zufall mitten in eine aus dem Ruder laufende Konfrontation mit der russischen Mafia und selbstmörderischen Dschihadisten. Doch sie hat Köpfchen und kann immer wieder ihren Kopf aus der Schlinge ziehen - trotz Geiselnahme, Morddrohungen und isamlischen Fundamentalisten. Die Perspektiven wechseln immer abschnittweise auch mit anderen Charakteren und haben oft auch kleine Cliffhanger, was die Spannung vorantreibt. Andererseits, wie oben erwähnt, ergeht sich der Autor in zu vielen technischen Erklärungen, Lebensläufen und uninteressanten Details. Manche davon waren natürlich informativ, vor allem die, die sich um das Spiel T´Rain drehen - als "alte Zockerin" hat mich das natürlich fasziniert, aber ich war auch oft dazu geneigt, Seiten zu überfliegen, da es so ein ödes Dahinschwafeln war, das während dem Lesen meine Gedanken von selbst abgeschweift sind - sowas ist mir echt selten passiert. Dafür gab es aber auch immer wieder kleine witzige Stellen mit einem sehr amüsanten, trockenen Humor, die es wieder aufgelockert haben. Man muss wohl mit einer bestimmten Erwartung an die Bücher dieses Autors herangeben, denn er möchte dem Leser nicht nur eine dramatische Handlung erzählen, sondern auch zeigen, wie diese hinter den Kulissen funktioniert. Dafür auf jeden Fall meinen größten Respekt, denn soviel glaubhaftes Hintergrundwissen zu den breit gefächerten Themen hab ich noch nie gelesen! Im Grunde liest es sich ein bisschen wie ein skurriler Action Thriller á la Tarantino und ich könnte mir das ganze aufs Wesentliche komprimiert wunderbar auf der Leinwand vorstellen. Manche Wendungen sind zwar ziemlich weit hergeholt, aber bei einem Film stellt man das ja auch nicht in Frage, deshalb hab ich mir beim Lesen darüber wenig Gedanken gemacht. Trotz vieler Figuren bleibt das ganze überschaubar. Jeder wird ausführlich vorgestellt bzw. so in Szene gesetzt, dass man nie den Überblick verliert. Ich hatte immer ein sehr differenziertes Bild vor Augen und konnte jede Handlung nachvollziehen - einige der Charaktere hab ich auch sehr ins Herz geschlossen ;) Am Ende fokussiert sich das ausgeworfene Netz auf einen Brennpunkt; auch hier wäre die Spannung besser aufrecht erhalten worden, wenn man das ganze etwas komprimiert hätte. Fazit Insgesamt ein sehr genial durchdachter, stellenweise sehr actionreicher und spannender Thriller mit russischen Gangstern, islamistischen Bombenlegern der Al Qaida und vielen verhängnisvollen Begegnungen, die die Figuren zusammen geschweißt haben. Streckenweise allerdings durch die unerschöpflichen Ausschweifungen sehr langatmig. © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Unglaubwürdige und zusammenhanglose Story

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    Faschiermaschine

    Faschiermaschine

    02. October 2013 um 14:17

    Unglaubwürdige und völlig zusammenhanglose Story. Russische Mafia fliegt nach China umd Virenentwickler zu schnappen und dringt aus versehen in die Wohnung von islamistische Terroristen (in China !!) ein.
    Ich konnte das Buch, dachdem ich mich zu 3/4 durchgequält hatte nicht mehr weiterlesen. Ist mir noch nie passiert.

  • Dicker Wälzer auf dünnem Eis

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    Babscha

    Babscha

    07. April 2013 um 18:49

    Die Story: Richard Forthrast, schwerreicher amerikanischer und leicht verweichlichter Mittfünfziger, hat mit seinem Computerspiel T`rain weltweit Millionen verdient und kontrolliert behäbig aus seinem versteckt an der kanadischen Grenze liegenden Schloss wie ein Aufsichtsratsvorsitzender nur noch die Geschicke seines Imperiums. Als er Zula, die eritreische Adoptivtochter seines Bruders John mitsamt deren Freund Peter in seinem Unternehmen in verantwortlicher Position einstellt, laufen einige Dinge alsbald aus dem Ruder. Denn der undurchsichtige Peter hat sich direkt aus der Firma heraus über halbseidene Machenschaften mit hochkriminellen Kreisen eingelassen, was nicht nur ihn und seine Freundin, sondern auch seinen Arbeitgeber in massivste Schwierigkeiten bringt. Bewertung: Ein Buch mit Licht und Schatten. Der Schattenanteil: Das Buch ist insgesamt viel zu lang geraten und streckenweise quälend eintönig zu lesen. Stephenson ergeht sich bei jedem seiner an diversen asiatischen und amerikanischen Schauplätzen spielenden Krimihandlung in endlosen Personen- und Ortsbeschreibungen, die die Spannung immer wieder bis auf den Nullpunkt weg brechen lassen und dem Leser Selbstdisziplin ohne Ende bezüglich Lust zum Weiterlesen abverlangen. Hier hätte man das Ganze durchaus auf die Hälfte der Seitenzahl zusammendampfen und damit einen flüssig lesbaren Thriller abliefern können. Die offensichtliche Idee des Autors, die vom reinen Handlungsstrang her eher durchschnittliche Geschichte durch das Einbinden möglichst vieler Elemente aus Cyberspace, Kriminal- und Waffentechnik, internationalem Terrorismus und Geheimdienstaktivitäten zu einem richtig tollen Mammutwerk aufzublasen, ist aus meiner Sicht weitgehend misslungen und überfrachtet das Ganze nur. Auch hier gilt: Viel hilft nicht immer viel. Die etwa zwei Handvoll in verschiedenen parallel laufenden Handlungssträngen agierenden Hauptfiguren bleiben bis auf wenige Ausnahmen überwiegend blass und unsympathisch. Und selbst der finale show-down erscheint nach der vorher endlos ausgedehnten story auf einmal leicht überhastet und gerät ziemlich enttäuschend. Hierzu trägt sicherlich auch die typisch amerikanische Akzentuierung der Personen bei, wo aufrechte Amerikaner letztlich immer in der Lage sind, mit markigen Sprüchen und Aktionen selbst internationalen Topterroristen Paroli zu bieten. Das Licht: Die Grundidee der Geschichte und die ineinander verwobenen Handlungsstränge in Computerspiel und Realität und die auf diesen Ebenen zeitgleich ablaufenden Aktionen sind brillant und reißen einen mit, selbst wenn hier deutliche Anleihen z. B. bei Tad Williams Otherland-Zyklus unverkennbar sind. Hier ist Stephenson, wie schon in seinem früheren Werk „Snow Crash“, absolut in seinem Element. Auch einige furiose Szenen im Stile eines Jason Bourne können überzeugen. Fazit: Ein insgesamt gut durchdachter, aber leider vor allem durch seine Länge zu anstrengender Reißer. Auch der "Cyberspace-Anteil" an der Geschichte hätte nach meinem Geschmack durchaus höher sein können.

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  • Rezension zu "Error" von Neal Stephenson

    Error
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    07. November 2012 um 14:31

    Intelligenter Thriller Was kommt heraus, wenn ein Autor souverän in der virtuellen Welt sich zu Hause fühlt und diese überaus verständlich darstellen kann, ohne die „reale „Welt zu vernachlässigen? Ein Autor, der zudem die Kunst des Relativsatzes und der umfassenden Beschreibung von Orten, Personen und Ereignissen souverän beherrscht? Der fast nebenbei noch eine ganze, virtuelle Spielwelt in allen Details erfindet (wenn auch mit Ähnlichkeiten verbreiteten Online Rollenspielen) und diese mit der realen Welt samt Kreditkartenbetrug und islamischen Attentätern kunstvoll verknüpft? Der zudem davon Abstand nimmt, die Gefühle seiner Protagonisten ausführlich zu „erzählen“, sondern der beständig den Leser mit in Situationen hinein nimmt, in denen die (gedachten) Gefühle beim Leser „erzeugt“ werden? Eben dieser intelligente, breite, dabei zugleich tiefgehende neue Thriller von Neil Stephenson. Ein Thriller aus vielen Perspektiven und auf mehreren Ebenen, dessen roter Faden die Entführung von Zula, der Nichte Richards Forthrast ist. Richard, der stets eigene Wege ginge und dabei nicht immer auf Legalität achtete. Sehr einträgliche Wege. Lange her, denn nun befindet er sich seit Jahren auf der „offiziellen“ Seite des Rechtes. Ebenso erfolgreich. Der über sein Online-Rollenspiel „T´Rain“ schwer reich geworden ist. Ein Rollenspiel, wie es die Welt vorher noch nicht gesehen hat. Mit Millionen Usern und enormen Suchtpotential. Mit Algorithmen, welche die Erde deckungsgleich nachbilden, mit Bodenschätzen, die gefunden und geschürft werden müssen, will man in dieser Welt bestehen. Und mit einer (nur eingeweihten Mitspielern) Schnittstelle zur realen Welt. Als ehemaliger „WoW“-Süchtiger kennt sich Reichard bestens aus mit Sucht und eben Geld.. Bei T´Rain können die „faulen“, reichen Spieler Ausrüstung, Avatare und anderes erwerben und „fleißige“ Profispieler, vornehmlich in China, spielen nur, um all die erstellen und verkaufen zu können. Gold und ihre Schätze können im Spiel in Wechselstuben eingetauscht werden der Gegenwert real dem eigenen Konto gutschreiben werden. Insgesamt einerseits eine unglaublich komplexes Spiel allererster Güte, andererseits ein „Devisenumschlagplatz“ mit hohem Ertrag. Eine Störung liegt vor. Ein Virus legt Rechner von Spielern lahm, eine bestimmte Menge an Gold soll im Spiel an einen bestimmen Ort gebracht werden, um den realen Virus unschädlich zu machen. Nur, dass ein Speicherstick mit kriminellen Daten von Kreditkarten den Virus eingefangen hat und Iwanow, der Auftraggeber des Datendiebstahls keinen Spaß verstehen. Als es nicht gelingt, das „Lösegeld“ im Spiel abzuliefern, machen sich dieser mit drei gekidnappten Personen auf nach China, um die Programmierer des Virus persönlich „zur Rede zu stellen“. Unter den drei gefangenen Personen befindet sich eher zufällig Zula, Die Nichte Richards. In China selbst versucht Zula, die Programmierer des Virus zu schützen und sticht dabei in ein Wespennest islamischer Terroristen. Was viele Tote nach sich zieht und sie selbst in höchste Gefahr bringen wird. Während Wichard fieberhaft versucht, Zula zu retten. Womit der Inhalt des Thrillers letztlich nur ungenügend beschrieben ist im Blick auf die Vielfalt der Personen, Perspektiven und der Handlungsstränge, die Stephenson um diese Grundgeschichte herum detailliert und tief auslotend „beistellt“. In einer ständig präsenten „Echtzeit“, die er untereinander und ineinander verschiebt. Ein Wechsel der Perspektiven unter anderem, der einen seiner Höhepunkte in dem Augenblick findet, in dem die Terrorzelle den russischen Kriminellen (Ex-Elitesoldaten) gegenübersteht. Aus 4, 5, 6 Perspektiven heraus schildert Stephenson über Seiten hinweg mit fließenden Übergängen die Ereignisse dieses Kampfes, so dass in „Echtzeit“ ein Blick aus diversen Perspektiven beeindruckend zu einem großen Ganzen zusammenfließt. Und das alles in ständig komplexer Sprache. „Pageturner“ kann so nicht als Kategorie für dieses Buch gewählt werden, eher ein „Satz-Turner“, denn schnell lesen kann man die vielfach kleinteilige und detailreiche Darstellung von Ereignissen und Personen nicht. Und überlesen kann man vielfach ebenso nicht, da ständig Informationen mitschwingen, die für das Verständnis des großen Ganzen wichtig sind. Ein stückweit vielleicht zu kleinteilig und zu lang ist dieser Thriller geraten, gerade im mittleren, zweiten Teil des Buches geraten die Ereignisse in Xiamen doch sehr ausufernd. Wobei Stephenson hier allein schon mit seinem „Einblick“ in das chinesische Alltagsleben zu interessieren weiß. Was eben die Konzeption des Thrillers, die Atmosphäre und die Echtheit von Handlung und erwähnter virtueller Welt im Buch angeht, lässt Stephenson kaum Wünsche an eine hervorragende Geschichte offen. Ebenso, wie sein zusätzliches Grundthema der Verflechtung von realer und virtueller Welt hervorragend im Lauf der Geschichte mit zur Geltung kommt und auch sozilogische Entwicklungstendenzen im Buch durch das Spiel wie nebenbei noch mitgestreift werden. Das Buch lebt nicht von „knisternder Spannung“ oder „atemlosen Thrill“, wohl aber von Klugheit und hoher Durchdachtheit der Personen und Ereignisse, vom Autor des Rollenspiels bis zum Führer der Terrorzelle, von der englischen Geheimagentin bis zum melancholischem Ex-Speznaz Kämpfer, bis hin natürlich zu den tragenden Hauptfiguren der Geschichte und deren geographischem und persönlichem Umfeld. Auch wenn nicht alles immer ganz stimmig ist und hier und da konstruiert wirkt, sprachlich und im Ablauf bietet das Buch beste Unterhaltung.

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