Snow Crash

von Neal Stephenson 
4,1 Sterne bei126 Bewertungen
Snow Crash
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Positiv (94):
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Muss ich dringend noch einmal lesen!

Kritisch (13):
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Leider viel zu überbewertet. Das Buch scheint nicht gut geltert.

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Inhaltsangabe zu "Snow Crash"

Los Angeles, eines nicht zu fernen Tages: Hiro Protagonist, ein Starprogrammierer und Pizzakurier, kommt einer Verschwörung auf die Spur, die sowohl in der realen Welt als auch im virtuellen Raum immer mehr Todesopfer fordert. Hiro taucht als Schwertkämpfer in die Cyberwelt der Zukunft ein, um dort einen Schurken aus ferner Vergangenheit zu besiegen und die »Infokalypse« zu verhindern...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442453023
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:534 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:01.06.2002
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.09.2012 bei Brilliance Audio Lib Edn erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 6 Jahren
    Eine SciFi Offenbarung

    WOW.  Dieses Buch möchte ich verfilmt sehen. Von Terry Gilliam in Zusammenarbeit mit Tim Burton. BItte!
    Neal Stephenson spielt hier kongenial mit sämtlichen Mafia, F.B.I. Hacker, Schwert Hickhack, Thriller und sonstigen Klischees.
    Verlockend anziehend, die garantierte Pizzalieferung innerhalb 30 Minuten.
    Der Einstieg in diese Welt ist zeitintensiv, da anfänglich verworren/ verwirrend.  Ist man nach kurzer Eingewöhnung drin, entfaltet sich aber ein Kosmos genialer Einfälle, vermischt mit rasanter Action, Verve, Sarkasmus und Witz, welcher einen das Buch nur noch notgedrungen aus der Hand legen lässt.  Keine Sorge, der nötige Ernst bleibt dennoch gewahrt. Stilistisch ausreichend, inhaltlich ein fein versponnenes Netz an Ideen und Handlungssträngen, die stringent dem vielgeliebten roten Faden folgen.

    Die Protagonisten Y. T. Kurierskaterin und Super Hacker Hiro Protagonist (sic) treffen in einer Welt, die unserer ähnelt, sich aber eklatant in eine anarchisch dystopische Kleinstaaterei weiterentwickelt hat, aufeinander. Ein uralter Virus  (" ....Dieses Snow Crash - ist das ein Virus, eine Droge oder eine Religion ?" ...."Wo ist da der Unterschied ?") bedroht  die Menschheit. Hiro begibt sich,  mit traditionellem Katana bewaffnet, auf die Suche nach ihm......
    So die grob umrissene Rahmenhandlung.
    Darin sind kleinere Satzschätzchen, Gedankenblasen die das Hirn aufgehen lassen und genug Gimmicks und Knarren aller Couleur um geneigte Actionfans auf Wolke Sieben zu schicken.

    Die blaue Mauritius des Genres ( welchen Genres ? egal ! ) Irre abgefahren und ein besonderer Genuss für Skater und solche die es mal waren.
    Zum wiederlesen.







    Kommentare: 1
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    ralluss avatar
    rallusvor 6 Jahren
    Rezension zu "Snow Crash" von Neal Stephenson

    Chaotisches Zukunfts-Panoptikum
    Snow Crash ist ein klassischer Vertreter des Cyberpunk.
    Cyberpunk ist eine dystopische Richtung der SF-Literatur welche in den 80er Jahren entstand. Snow Crash ist eine logische Fortsetzung von Gibson Neuromancer, hat aber im Gegensatz zu ihm eine romanartige Handlung.
    Hiro Protagonist ist ein schwarzer Mischling der Anfangs noch Pizzafahrer bei der Mafia ist - und mit seinem Leben für eine pünktliche Lieferung haftet.
    Die Anfangssequenz, auch im Klappentext angesprochen, ist nur eine Einleitung in die Geschichte und dient dem Vorstellen von Hiro und Y.T. (ausgesprochen Whitey) einer weißen coolen 15-jährigen Skatebordfahrerin.
    Überhaupt sind alle cool und abgefahren in diesem Roman. Hiro schleppt zwei Schwerter mit sich rum, die er auch einzusetzen weiß, Raven der Bösewicht bedient sich Glas-Harpunen und Wasserstoffbomben.
    Nach dem Treffen mit Y.T. trifft Hiro im Metaversum (eine frühere Version des abgefahrenen digitalen Labyrinth von Otherland) jemandem der ihm eine Droge namens Snow Crash anbieten möchte.
    Sein Hackerkumpel Da5id greift zu - und erlebt einen biologischen Systemabsturz. Er wird zum Pflegefall in der wirklichen Welt.
    Stephenson wird zugeschrieben zum ersten Mal den Begriff des Avatars erfunden zu haben, 1992 als der Roman entstand.
    Sein Metaversum ist, anders als Otherland, eine Art von Comicwelt, in der ohne Probleme Gliedmaßen abgehackt werden können, Avatare auf die Größe "Null" schrumpfen können und dadurch unsichtbar werden und mit Motorrädern eine Geschwindigkeit von 50.000 Meilen pro Stunde erreicht werden.
    Die Handlung ist schwer zu beschreiben und zu folgen.
    Hiro sticht und schlägt sich mit seinen 2 Schwertern durch die wirkliche und digitale Welt, nebenbei erfahren wir den Grund von Snow Crash, begeben uns in die sumerische Vergangenheit, erfahren mehr von dieser verrückten abgedrehten Zukunft.
    Stephenson ist wirklich gut wenn er ironisch uns Brocken ala 1984 hinwirft, seine Beschreibung des FBI in dem die Mutter von Y.T. arbeitet, ist sarkastisch ätzend.
    Daneben gibt es aber schriftstellerische Abschnitte, die einen aufstöhnen lassen.
    Die geschichtliche Sequenz der Sprachherkunft ist einfach nur wissenschaftlich trocken überladen, und auch eine unpassende fast schon pornographische Sequenz hat er zu bieten, wobei die Akteure frei von Liebe oder Sex handeln.
    Jeder ist auf sich angewiesen, Hilfe gibt es nur damit gewisse gesellschaftliche Prozesse überhaupt funktionieren, bzw. damit man selber auch mal Hilfe banspruchen kann.
    Daneben hat er aber auch hinknieende Sätze wie: "Fakten aus dem Dampf von Nuancen zu kondensieren." auf Lager, auch seine Beschreibungen strotzen vor Metaphern: "Leprakranke grillen Hunde an Stöcken über brennendem Benzin.
    Obdachlose schieben Einkaufswagen vor sich her, in denen sich haushoch Millionen- und Milliardendollarscheine türmen, die sie aus Abwässerkanälen zusammengekratzt haben. Kadaver am Straßenrand - enorme Kadaver, so große Kadaver, dass es sich nur um Menschen handeln kann, kleben einen ganzen Block lang zermatscht am Bordstein."
    Wie man sieht, ein zusammengeworfener Haufen von Stilen, Episoden, Charakteren; sieht aber so unsere Gegenwart nicht inzwischen aus?
    Es gibt auch verdammt viele IT-Begriffe, neu-Wort Schöpfungen und auch viel Geballer - es ist teilweise richtig cool, auch nach 20 Jahren die der Roman schon auf seinem Buckel hat.
    Zwar ist das Ende etwas abrupt, aber wie soll er denn aufhören? Eben!
    Dazwischen ist auf jeder Seite so viel Information gehäuft, dass man sich nach 100 Seiten fühlt, eine Regalwand gelesen zu haben.
    Unverzichtbar für SF Fans und die die wissen wollen, woher denn nun die schicken blauen Avatare oder die Matrix kommt und die tollen Ideen von Williams, Mieville oder Simmons.

    Kommentare: 1
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    Buchwaerterins avatar
    Buchwaerterinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Snow Crash" von Neal Stephenson

    Hallo Ihr Buchverrückten!

    Diesmal stelle ich Euch ein Buch das mir empfohlen wurde und ich voller Begeisterung gelesen habe, weil es sich bei diesem Titel um ein ganz anderes Genre handelt als das was ich sonst so lese.

    Mit Snow Crash wird man vom Autor Neal Stephenson bereits von Anfang an in eine nicht mehr allzu ferne Zukunft katapultiert. In der die USA nur noch in Franchise-Staaten existiert, die Mafia den einzigen Pizzaservice kontrolliert und sich das private Leben meist nur noch im Internet, dem „Metaversum“ abspielt. In dieser rasanten Welt lebt Hiro Protagonist, seines Zeichens Schwertkämpfer, einer der letzten freiberuflichen Hacker und Pizzalieferant für die Mafia.

    Als sich sein bester Freund mit einer neuen Designerdroge, Snow Crash genannt, zunächst sein Gehirn wegbläst und dadurch ins Jenseits befördert macht sich Hiro mit Hilfe einiger Unterstützer auf die Suche nach deren Ursprung. Snow Crash ist ein halsbrecherischer, atemberaubender Roman welcher sowohl sumerische Mythen als auch die Vision einer postmodernen Zivilisation am Rande des Zusammenbruchsverarbeitet.

    Wie es auf www.amazon.de so schön heißt: „Schneller als das Fernsehen und weitaus unterhaltsamer zeichnet Snow Crash das Portrait einer Zukunft, die bizarr genug ist, um plausibel zu sein.“ Das Buch spielt sich wirklich sehr rasant ab. Für mich um ehrlich zu sein zu rasant aber zum Glück pendelt sich das Tempo nach etwa 30 bis 50 Seiten auf ein erträgliches Maß ein so, dass auch ich der Story besser folgen konnte. Somit kann ich dieses Buch all jenen empfehlen die gerne etwas völlig abgedrehtes und internetlastiges, eben etwas cyberpunkiges lesen wollen.

    Viel Spaß beim Lesen! Eure Buchwärterin.

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    Babschas avatar
    Babschavor 6 Jahren
    Rezension zu "Snow Crash" von Neal Stephenson

    Ein Buch wie eine Achterbahnfahrt. Alles immerzu in rasender Bewegung. Und alle Beteiligten hoffen, aus dem zumeist selbstgewählten Schlamassel irgendwie wieder heil rauszukommen. Was weder einfach noch sonderlich realistisch ist in dieser in naher Zukunft angesiedelten Welt, die uns der Autor hier wie eine blubbernde Suppe mit Fettaugen serviert. Eine dystopische Welt, in der die Staatssysteme zusammengebrochen sind und in der das blanke Faustrecht herrscht, in der Geheimdienste und FBI zu Lachnummern verkommen sind und die Mafia mit ihrem gütigen „Onkel Enzo“ an der Spitze als größte Arbeitsagentur fungiert, in der Gebietsfürsten und düstere Machthaber mit erbeuteten High-Tech-Waffen und roher Gewalt ihre territorialen Gebietsansprüche sichern, in der sich der Großteil der Menschen entweder dem Rausch innovativster synthetischer Drogen ergibt oder sich in eine Metaversum genannte Cyperspacewelt ausklinkt, um einfach einem erdrückenden und immer lebensgefährlichen Dahinvegetieren zumindest temporär zu entfliehen. Und in dieser Welt leben die beiden Hauptfiguren des Buches. Hiro Protagonist heißt der eine, hochintelligenter Hacker und Schwertkämpfer, immer neugierig und risikobereit, einer der Stars des Metaversums. Y. T. heißt die andere, eine durchgeknallte Fünfzehnjährige, die in L. A. als Skateboardkurier Lieferungen für alle denkbaren Auftraggeber ausführt. Als irgendwann in der Hackerszene ein dubioses Virus namens Snow Crash auftaucht, das seine Opfer zu willenlosen Debilen umformatiert, gerät eine Geschichte ins Rollen, die so rasant und abstrus ist, dass sie schon wieder als ziemlich genial zu bezeichnen ist.

    Auf Augenhöhe mit einem Autor wie William Gibson entführt Stephenson den Leser gekonnt und absolut respektlos in eine absolut düstere Zukunftsvision, die, wenn man sich erst mal warm gelesen hat, kaum Zeit zum Luftholen lässt und mit immer neuen, ideenreichen Wendungen aufwartet, ohne jemals auch nur die geringsten Sympathien für irgendwelche Figuren aufkommen zu lassen. Aber das ist hier auch gar nicht geplant, da sowohl Gut wie Böse jedes Mittel recht ist, um nicht selbst unterzugehen. Stark.

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    HarryFvor 7 Jahren
    Rezension zu "Snow Crash" von Neal Stephenson

    Typisch Stephenson: sprachgewaltig, beinahe hellseherisch, spannend abgedreht und abgefahren. Sicher nicht jedermans Sache, ist es ganz sicher ein Meilenstein der Science-Fiction-Literatur. Wenn man Stephenson's Stil mag, unbedingt empfehlenswert. Probelesen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Snow Crash" von Neal Stephenson

    Vorgänger zu Diamond Age. Sprache ist wie immer bei Stephenson top. Tiefes, und äusserst cooles, Casting. Interessante/durchdachte Wirtschaftsmächte, Gesellschaftsstrukturen und politische/gesellschaftliche Ziele/Ideen. Ein absoluter "Musskauf".

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    laughing_buddhas avatar
    laughing_buddhavor 10 Jahren
    Rezension zu "Snow Crash" von Neal Stephenson

    Ich stehe ja eigentlich nicht auf Science-Fiction bis Snow-Crash kam und der Typ, der das geschrieben hat, muß irre sein. Die von ihm beschriebene Welt, in der Konzerne (der Mafia inklusive) aka Länder die Welt regieren und gegeneinander Krieg führen, weist schon Parallelen zur hiesigen auf. In ihr arbeitet Hiro Protagonist als Auslieferator für Pizzen von Onkel Enzo. Die verspätete Zustellung endet für Auslieferatoren lethal.
    In seiner Metawelt ist Hiro Schwertkämpfer, einer der besseren. Snow Crash ist nichts für zwischendurch, weil die Detailtiefe, auf der sich Stephenson bewegt, eine gewisse Konzentration erfordert. Aber die lohnt.

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    schnitzeljaegers avatar
    schnitzeljaegervor 10 Jahren
    Rezension zu "Snow Crash" von Neal Stephenson

    Ein Buch das ich immer wieder gerne lese! Spannend, witzig, hintergründig und vor allem schnell. Hätte 5 Sterne verdient, bekommt aber nur 3 aufgrund der schlechten deutschen Übersetzung - wer des Englischen mächtig ist, lasse diese Ausgabe links liegen.

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    K
    kewagivor 10 Jahren
    Rezension zu "Snow Crash" von Neal Stephenson

    Stephensons bestes Buch.

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    quadanos avatar
    quadanovor 11 Jahren
    Rezension zu "Snow Crash" von Neal Stephenson

    muss ich unbedingt mal wieder lesen.

    groß-ar-tig

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