Necla Kelek Die verlorenen Söhne

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Inhaltsangabe zu „Die verlorenen Söhne“ von Necla Kelek

„Man kann dreißig Jahre mitten in einer deutschen Großstadt leben, ohne sein anatolisches Dorf im Geiste auch nur einen Tag verlassen zu müssen.“ Necla Kelek

Schonungslos Abrechnung mit einem Tabuthema

— TheSilencer
TheSilencer

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  • Die verlorenen Söhne

    Die verlorenen Söhne
    TheSilencer

    TheSilencer

    04. May 2016 um 10:48

    Mit der fremden Braut stocherte Frau Kelek 2005 wohltuend in einem Wespennest herum.Von türkischen Landsleuten wurde sie als Nestbeschmutzerin verunglimpft; die Deutschen duckten sich vorsichtshalber weg, schließlich steht ihnen geschichtsschuldig keinerlei Kritik an anderen Nationalitäten und deren Gebärden zu.Geändert hat sich seitdem wenig.Jene Bräute werden weiter fleißig importiert, damit die türkische Umma im deutschen Lande unter sich bleiben kann und lediglich einige Frauenrechtlerinnen kratzen mal an "Sitten und Gebräuche" und stellen die Kompatibilität zu einem Rechtsstaat in frage - und ernten dafür Titel wie "Islam-feindlich" oder "islamophob".Es war lediglich nur konsequent von Necla Kelek auch die Empfänger dieser wegverheirateten armen Seelen zu beleuchten. Die verlorenen Söhne folgte 2006.Die unbequeme Ex-Teilnehmerin der schäubleschen Islam-Konferenz stellt sich die Frage, warum türkische Männer stets durch Gewalt, Einschüchterung oder bloßem Haß auffallen, selten durch andere Tugenden.Und sie findet Antworten. Sie deckt einen Kreislauf auf, der aus pseudo-religiösen, traumatisierenden Ritualen, falschem Stolz, traditionellen Vater-Sohn-Konflikten und der Unterdrückung jeglicher Selbständigkeit seine Kraft zieht und damit zu einem gesellschaftlichen Perpetuum Mobile wird, da niemand ihn durchbricht.Wesentlich besser als im ersten Buch geht Frau Kelek auch darauf ein, daß sich durchaus Veränderungen ergeben haben und die Ergebnisse ihrer Studien sich nicht auf alle türkischen Männer zu 100 % übertragen lassen.Doch erschreckende Fakten bleiben, daß eine Abgrenzung zur "verdorbenen deutschen Gesellschaft" noch immer Motor des ganzen ist und eine nicht zu hinterfragende "Religion", die nicht auf Güte, Liebe und Vergebung, sondern auf Kontrolle, Vergeltung und Macht basiert, ungefragt und unreflektiert weiter Einzug in diesem Land hält.

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  • Rezension zu "Die verlorenen Söhne" von Necla Kelek

    Die verlorenen Söhne
    muprl

    muprl

    05. July 2009 um 19:26

    Necla Kelek ist ein Weile durch Talkshows getingelt, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Integration in Deutschland lebender Türken meistens nicht geklappt hat und auch das Multikulti-Konzeot nicht aufgegangen ist. Sie warnt vor einer sich immer weiter entwickelnden Parallelgesellschaft. In Ihrem Buch verbreitet sie sich allerdings weniger über ihre Schlussfolgerungen. Vielmehr besteht der Großteil des Buches in "Fallstudien", d.h. in Interviews mit türkischstämmigen Jugendlichen und Vätern und Eindrücken aus den Familien. Das Thema sind größtenteils die sehr patriarchalen Familienstrukturen, die sich in der westlichen Gesellschaft als Problem entwickeln. Necla Kelek kommt ziemlich nah ran, an die Gedanken und Überzeugungen ihrer Interviewpartner. Das ist hochinteressant, oft auch erschreckend. Sie bringt allerdings glücklicherweise auch ein paar Positivbeispiele. "Die verlorenen Söhne" ist ein gutes und informatives Buch über die existierenden Probleme der Integration. Lösungsvorschläge bietet Frau Kelek nicht an, das wäre aber wahrscheinlich auch etwas viel verlangt.

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  • Rezension zu "Die verlorenen Söhne" von Necla Kelek

    Die verlorenen Söhne
    literat

    literat

    12. August 2008 um 08:44

    Das ist ein sehr wichtiges Buch. Necla Kelek spricht hier Probleme zur Integration türkisch-mulsimischer junger Männer an, die ganz sicher bestehen. Ich finde es ausgewogener als die fremde Braut. Hier sind ihre Argumente schlüssiger, sachlich und gut verständlich