Nedjma Die Mandel

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Inhaltsangabe zu „Die Mandel“ von Nedjma

Gedemütigt und tief verletzt bricht die junge Badra aus ihrer arrangierten Ehe aus. Sie stürzt sich in eine leidenschaftliche Affäre, in der sie allein ihren Gefühlen folgt. Doch diese Liebe wird zur Obsession …

Hatte mir mehr versprochen.

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  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    78sunny

    78sunny

    20. July 2012 um 21:05

    Titel: Die Mandel Autor: Nedjma Originaltitel: L'amande Verlag: Knaur ISBN: 9783426509166 Preis:7,95€ Genre: Zeitgenössische Literatur Format: Taschenbuch Seitenzahl: 251 Erscheinungsdatum: 18.02.2005 Reihe: - 2 von 5 Sternen Inhalt: Badra wächst in Imchouk, Marokko, auf und entdeckt ihren Körper. Als sie dann mit einem viel älteren Mann verheiratet wird, der sich einen Teufel um ihr Vergnügen im Bett schert, wird sie fast komplett gebrochen. Doch eines Tages wagt sie die Flucht und schafft sich die Freiheit nach der sie sich sehnt. Wie kam das Buch zu mir Ich habe viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Buch gehört und wollte mir selbst ein Bild machen. Daher habe ich das Buch für 1,95 Euro bei Arvelle bestellt. Meinung: Ich würde gern damit beginnen, was ich eigentlich erwartet habe. Ich dachte ich bekomme eine fesselnde oder zumindest berührende/aufwühlende Geschichte einer jungen Frau, die unterdrückt wurde und sich dagegen aufgebäumt hatte. Als Ergebnis hatte ich erwartet, dass die Frau dann ihre Vergangenheit verarbeitet hat und zu einer selbstbewussten Frau herangereift ist. Bekommen habe ich ein Geschichte über eine Frau die schon als Kind sich voll und ganz über ihre Geschlechtsteile definierte und ihr ganzen Leben lang eine für mich fragwürdige Obsession zu diesen beibehalten hat. Ich bin wahrlich nicht prüde, aber ich finde es bedenklich wenn Menschen sich voll und ganz über Sex definieren. Ich würde sogar so weit gehen, zusagen, dass das Verhalten von Badra krankhaft ist. Der weibliche Hauptcharakter durchläuft meines Erachtens nach keine Entwicklung in diesem Buch und sie kann einem nur Leid tun, obwohl sie sich anscheinend als selbstbestimmt und selbstbewusst empfindet. Für mich wirkte sie dagegen eher fremdgesteuert. Sie blieb ihr ganzes Leben abhängig von anderen Personen, vor allem Männern. Hinter der Geschichte steckt natürlich eine Autorin und ich frage mich wie man auf die vielen sehr skurrilen und obszönen Anekdoten in diesem Buch kommt. Das ganze wirkt einfach krank. Ich kann es nicht besser ausdrücken. Der Schreibstil wechselt von Versuchen poetisch zu sein, zu extrem obszön und reicht von Gotteslästerung zu Vergötterung. Besonders merkwürdig waren die Passagen in denen es um Sex, Obszönitäten und Gott gleichzeitig ging. Ich bin nicht gläubig, aber diese Stellen wirkten selbst auf mich sehr falsch. Positiv kann ich nur erwähnen, dass der ständige Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart sehr erfrischen war und auch ein wenig Spannung aufrecht erhielten. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, da ich vermutete, dass schlussendlich doch eine Entwicklung stattfinden würde. Wie oben schon erwähnt fand dies meiner Meinung nach nicht statt. Lesergruppe: Ich empfehle das Buch nicht weiter. Wenn dann sollten es nur Erwachsene lesen, da das Buch eigentlich nur um Sex und Geschlechtsteile geht. Fazit: 2 von 5 Sternen Ein Buch das sich nur um ein Thema dreht – Geschlechtsteile. Die Lebensgeschichte der Hauptdarstellerin spielt dabei nur eine Nebenrolle und ist auch nicht sonderlich interessant. Es war einfach eine riesige Enttäuschung für mich.

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  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    Ferrante

    Ferrante

    25. February 2012 um 14:30

    Dieses Buch scheint die Kritiker zu spalten - mich hat es begeistert. Als ich es in der Mängelexemplar-Wühlkiste bei Thalia fand, dachte ich mir zunächst, "Hm, ein zeitgenössischer erotischer Roman, wird sicher nur so ein halbgares, stilloses Porno sein, und ich lese doch eh nur schwule (erotische) Romanzen und so.". Aber dann las ich den Klappentext: "Lieben und bis an die Grenzen gehen. Lieben und nie den Blick senken. Lieben und verlieren. Und mit zerbrochenem Herzen weiterleben. Weil der Verstand noch heil ist ..." Und diese poetische Sprache, wie auch, dass der Roman als Aufstand einer Muslimin Sprengkraft besitzt, überzeugte mich, das Taschenbuch mit zu nehmen. Und jetzt, einen Tag später, habe ich es auch schon wieder ausgelesen. Der Inhalt: die Liebesodysse einer jungen Muslimin von den frühen Kinderjahren im Patriarchat bis zur selbstbestimmten reifen Frau. Eine Frau, die die Liebe ihres Lebens, den Dandy Driss, der seine eigenen Dämonen in sich trägt, verlassen muss, weil auch hier die Liebe zum Gefängnis wird. Eine Frau, die aber jenen Driss, der ebenfalls nie aufgehört hat, sie zu lieben, an seinem Lebensabend wieder zu sich nimmt und pflegt. Eine Frau, die weibliche Sexualität in vollen Zügen auskostet und zelebriert, immer am Rande des Abgrunds. Wer auch immer sich hinter dem Pseudonym verbirgt, er/sie ist ein echter Könner. Nicht nur ist der Roman mit seinen Rückblenden und Vorausdeutungen sehr gut konstruiert, er begeistert auch durch seine Sprache. Derartig poetisch und tiefgründig wurde wohl kaum ein anderer erotischer Roman geschrieben - Marquis de Sade ist liebloses Porno dagegen, wenn auch Die Mandel de Sade zum Teil um Deftigkeit übertrifft, diese Deftigkeit aber durch die feinsinnige Sprache nie vulgär und bililg wird. Ein sehr bewegender Text, der wohl kaum jemanden kalt lassen wird - egal, ob positiv oder negativ.

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  • Rezension zu "Die Mandel" von Nedjma

    Die Mandel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2011 um 15:46

    Die junge und jungfräuliche Badra aus Imchouk in Marokko wird von ihren Eltern verheiratet. An einen alten Mann, den sie nicht liebt. Sie flüchtet aus Imchouk und aus ihrer Ehe, nach Tanger zu ihrer Tante. Dort fällt sie in eine leidenschaftliche Liebe zu einem freigeistigen Arzt. Autobiographische erotische Erfahrungen? Erotische Phantasien? Beides? Sei es wie es sei. Wie Nedjma ihrem Arzt und ihrer ungezähmt aufbrechenden Ursprünglichkeit, so erliegt der Leser dem Zauber des Buches. Eindringlicher und poetischer lässt sich sexuelle Liebe nicht schildern und nachhaltiger kann dem Abendland kein Einblick in die orientalische Welt körperlicher – und geistiger! – Selbstbefreiung einer Muslimin gewährt werden. Eine „arabische Revolution“ des Individuums.

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  • Rezension zu "Die Mandel" von Nedjma

    Die Mandel
    mausimotte

    mausimotte

    04. July 2010 um 09:38

    leider muss ich auch hier sagen, bei dem gerede über den inhalt des buches hatte ich viel mehr erwartet.

    mittelmässig

  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    Paula 09

    Paula 09

    19. January 2010 um 11:09

    Die Muslimin Badra wir von ihren Eltern traditionell mit einem älteren Mann verheiratet, der sie weder liebt noch begehrt..... Badra beschließt aus ihrer Heimat zu einer Tante zu fliehen. Dort lernt sie einen neuen Verehrer kennen der sie in das Geheimnis der Liebe einweiht.....

  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    evangelina777

    evangelina777

    06. January 2010 um 21:34

    Sehr erotisches Buch, schwankend zwischen menschlichen Abgründen, Traditionen, Brutalität und Erotik pur...

  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    Minerva

    Minerva

    21. December 2009 um 19:48

    Badra ist stengerzogene Muslimin. Sie wird von Ihrer Familie traditionell mit einem älteren Mann des Dorfes verheiratet, der sie weder liebt noch begehrt. Nach unglücklichen Ehejahren kehrt Badra ihrer geliebten Heimat den Rücken und flieht zu Ihrer Tante Selma nach Tanger. Dort findet sie nicht nur Gehör und kann endlich ihre schlechten Erfahrungen vergessen, ebenfalls findet sie neue Verehrer. Darunter der ältere gebildete Arzt Driss, der sie in die Geheimnisse der Liebe einweiht und Badra endlich eine versöhnliche Sexualität schenkt - die wiederum in ihr eine unstillbatre Lust entfacht. Schön geschrieben. Gut ist das Glossar der Arabischen Wörter am Ende des Buches, doch fehlen viele im Text erwähnten Ausdrücke und man steht so ab und an "im dunkeln".

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  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    Erzangie

    Erzangie

    12. September 2009 um 14:41

    Nö, fand ich nich gut. Ich bin nicht prüde, habe auch schon andere erotische Romane gelesen, aber bei diesem störte mich, dass alles so dick aufgetragen wirkte. Ja, auch ich bin dagegen, dass Frauen zur Ehe gewungen werden, aber ich habe nicht das voyeristische Bedürfnis, mir den sexuellen Apekt dieses Zwanges beschreiben zu lassen, und gleich gar nicht die "sexuelle Befreiung". Ich würde es niemandem zu lesen empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    Prinzessin

    Prinzessin

    08. May 2009 um 16:39

    Unglaublich! Dieses Buch hat mich total fastziniert, beeindruckt und brutal gefässelt... innerhalb von 3 Tagen hatte ich es durch. 4 Sterne von mir für dieses Buch. Ich finde es klasse, dass sich die Autorin so intim und ausführlich geoutet hat... krass vorallem wenn man bedenkt was sie alles durch gemacht hat und über sich ergehen lassen musste. Der Grund warum sie dieses Buch geschrieben hat find ich klasse... Lest dieses Buch... man sollte sich mit diesem Themenbereich echt mal befassen... Ich fands klasse... Respekt an Nedjma

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  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    Lillifee

    Lillifee

    03. October 2008 um 13:17

    Ich habe zwischenzeitig vergessen, dass diese Buch von einer arabischen frau geschrieben ist und ihre Biographie z.T. wieder gespiegelt wurde. Es ist schon interessant zu erfahren, dass es soetwas nicht nur in unsrer westlichen Welt gibt, sondern das die Sexualität auch in arabischen Ländern so eine große und auch obszöne Rolle spielt. Doof fand ich nur den Grund, aus dem sie dieses Buch geschrieben hat. Nochmal würde ich es aber auch nicht lesen.

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  • Rezension zu "Die Mandel" von Nedjma

    Die Mandel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2008 um 16:35

    packenede Geschichte

  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    marlysa

    marlysa

    25. April 2008 um 00:17

    Bewegend zu lesen!

  • Rezension zu "Die Mandel" von Nedjma

    Die Mandel
    HamburgerNane

    HamburgerNane

    27. November 2007 um 13:13

    Die "sehr" intime Geschichte einer arabischen Frau. Wer wissen möchte, weshalb dieses Buch tatsächlich für soviel Aufruhr gesorgt hat, sollte es sich einfach besorgen und durchlesen.

  • Rezension zu "Die Mandel" von null null

    Die Mandel
    Bambudscha

    Bambudscha

    26. November 2007 um 13:19

    sehr schön!

  • Rezension zu "Die Mandel" von Nedjma

    Die Mandel
    Dornroeschen

    Dornroeschen

    30. August 2007 um 21:21

    Eigentlich schöne Geschichtsidee, etwas platt jedoch und zu vulgär, hätte man mehr draus machen können.