Neel Mukherjee In anderen Herzen

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Inhaltsangabe zu „In anderen Herzen“ von Neel Mukherjee

'Ma, ich gehe fort. Ich bin erschöpft vom Konsumieren, vom Nehmen und Raffen. Ich bin so vollgestopft, dass ich keine Luft mehr kriege. Ich gehe fort, um mich zu reinigen, mein altes Leben hinter mir zu lassen. Ich habe das Gefühl, in einem geborgten Haus zu leben. Es ist Zeit, mein eigenes zu suchen. Verzeih mir.'
Kalkutta, 1967 – die Stadt befindet sich im Aufruhr, Studenten liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei, Betriebe werden bestreikt. Angetrieben von dem Wunsch, sein eigenes Leben und die Welt zu verändern, hat sich Supratik, der älteste Enkel im Haus der Ghoshes, einer maoistischen Gruppierung angeschlossen.
Während er versucht, die landlosen Tagelöhner für den bewaffneten Kampf zu gewinnen, und sich dabei in die Widersprüche zwischen politischem Idealismus und terroristischer Aktion verstrickt, bleiben die Zeichen der Zeit hinter den Mauern des Familiensitzes unerkannt. Noch herrschen der alternde Patriarch und seine Frau über die weitverzweigte Familie und ein Unternehmen, das diese in Wohlstand leben lässt. Aber so wenig sie die Brüchigkeit der alten Ordnung erkennen, so blind sind sie für die dunklen Geheimnisse der Kinder, die Intrigen der Schwiegertöchter und den schleichenden Kollaps des Familienunternehmens, der die Familie schließlich vor eine Zerreißprobe stellt.
Meisterhaft erzählt Neel Mukherjee die Geschichte vom Verfall einer Familie und seziert dabei die Seele einer Nation.

Es ist eine anspruchsvolle Meditation über das Leiden von Menschen, über die Macht gewaltsamer Ideologien als Folge von Ungerechtigkeit.

— JulesBarrois

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    In anderen Herzen

    serendipity3012

    19. May 2016 um 19:55

    Ein Familienstammbaum vorn im Buch verrät dem Leser neben den Namen und den Verwandtschaftsverhältnissen gleich zweierlei Bemerkenswertes. In der zweiten Generation dieser Familie gibt es fünf Nachkommen, doch die einzige Tochter der Familie, Chhaya, ist alleinstehend, während ihre Brüder allesamt geheiratet und Kinder bekommen haben. Und der jüngste Sohn, Somnath, genannt Somu, starb jung mit nur 24 Jahren. Man ahnt, beides ist bedeutsam, warum es aber so ist, das erfährt man erst im Verlauf des großartigen Romans „In anderen Herzen“ von Neel Mukherjee. Wobei der Titel Assoziationen schafft, die dem Roman nicht gerecht werden: Wörtlich übersetzen konnte (oder wollte) man den Originaltitel „The Lives of Others“ nicht, vermutlich, da er hierzulande bereits anderweitig besetzt ist, dennoch schwingt dem deutschen Titel des Romans ein leichter, romantisierender, ein vielleicht auch verharmlosender Ton mit, der ihm keinesfalls gerecht wird und der anspruchsvollere Leser abschrecken könnte, aber nicht sollte.Die Geschichte der in Kalkutta lebenden Familie Gosh, die der gehobenen Mittelschicht angehört und die Besitzer einer gut gehenden Papierfabrik ist, entblättert sich zunächst langsam vor dem Leser: Erst einmal sind es eher Schlaglichter, die geworfen werden, wir werden Zeuge einer Episode hier, eines Streits dort, werden chronologisch hin- und zurückgeführt, lernen nur zögerlich die Familienmitglieder kennen – gerade zu Beginn ist der Stammbaum der Familie beim Lesen sehr hilfreich. Während man das ganze, pralle Universum der Geschichte also nur zaghaft betritt, zieht es einen, je vollständiger das Bild wird, aber umso mehr hinein, und wir lernen, wie dieser Familienkosmos funktioniert. Jeder der Söhne, jede ihrer Frauen hat ihre Funktion in dieser Familie, die älteste Schwiegertochter etwa hat die wichtigsten Aufgaben, muss sich um viel kümmern, umso mehr als Charubala, die Hausherrin, und auch Prafullanath, der Patriarch, Ende der 60er-Jahre, als der Roman beginnt, schon nicht mehr so richtig mithalten können. Chhaya, die Tochter, für die sich kein Mann gefunden hat, da sie „dunkel und hässlich“ ist und außerdem schielt, ist verbittert und missgünstig. Und warum muss die junge Purba, Witwe des jüngsten Sohnes Somnath, mit ihren beiden Kindern allein in einem Zimmer wie eine Dienstmagd wohnen? Nach und nach bekommt der Leser auf diese Frage Antworten.Zwischen den Kapiteln, die sich in großen Teilen im Haus der Familie in Kalkutta abspielen, lesen wir aus dem Tagebuch Supratiks, des ältesten Enkels der Familie, der eines Tages plötzlich die Familie verließ, um sich den Naxaliten anzuschließen, einer maoistischen Bewegung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, gegen die bestehenden Ungerechtigkeiten im Land zu kämpfen. Gegen die gierigen Großgrundbesitzer etwa, die den kleinen Bauern mit Tricks und Betrug auch noch das letzte nehmen, was diese haben. Supratik und seine Freunde schrecken auch vor Gewalt nicht zurück, und vor Selbstgerechtigkeit sind sie auch gegen die kleinsten Widersprüchlichkeiten in ihrem Handeln immun, immer überzeugt, dass ihr Weg der einzig richtige ist.Die Goshs und ihre Papierdynastie stehen vor Herausforderungen, sie gehörten immer zu denen, die sich um Geld keine Sorgen machen mussten, aber auch sie müssen nun bemerken, dass die kleinen Leute, das Personal, sich nicht mehr so leicht ausnutzen lässt. Es sind schwere Zeiten für sie, der Fortgang der Fabriken ist in Gefahr. Und sie sind Teil des Systems, gegen das Supratik sich so auflehnt.In dieser Familie, in diesem Milieu und zu dieser Zeit (wobei sich natürlich die Frage stellt, ob sich seitdem wirklich Grundlegendes geändert hat) gilt der gute Ruf der Familie als das Wichtigste, was diese überhaupt hat und was es somit aufs Äußerste zu verteidigen gilt. Die Kinder müssen vor allem gut verheiratet werden, in eine ehrbare Familie, die der richtigen Schicht und Kaste anzugehören hat. Jegliche Abweichungen von dem, was sich gehört, müssen verhindert und im Keim erstickt werden, und wo doch einmal gegen die Regeln verstoßen wird, muss dies mit aller Macht vertuscht, die Ehre hochgehalten werden. Und selbstverständlich wird in der Straße und in der Stadt geredet, geklatscht und getratscht, über jeden und alles, und am liebsten über Verfehlungen anderer.Neel Mukherjee schreibt stilistisch auf höchstem Niveau, seine Sätze sind oft verschachtelt und holen aus, trotzdem steht jedes Wort an seinem Platz, keines ist zu viel. Er spricht alles aus, grausam, rau und unverschleiert, immer wieder legt er den Finger genau in die Wunde. So charakterisiert er seine Figuren sehr genau, er analysiert, er seziert sie bis aufs Kleinste, immer mit Distanz zu ihnen, so dass man das komplette Bild vor Augen hat und versteht, was ihnen vorgeht. Sie sind keine Sympathieträger, niemand von ihnen oder doch fast niemand taugt wirklich als Identifikationsfigur für den Leser, weil wir so gut sehen können, ihre Selbstgerechtigkeit, ihre Missgunst, ihr Kalkül immer genau vor Augen haben. Hier denkt jeder als erstes an sich. Menschlich, ja. Liebenswert? Eher nicht. Wir sehen das Porträt einer dysfunktionalen Familie. Wir wollten kein Teil von ihr sein, auch wenn der Autor ihre Beweggründe stets nachvollziehbar macht und sie lediglich das Ergebnis dessen zu sein scheinen, was sie von klein auf gelernt haben.Neel Mukherjee hat mit „In anderen Herzen“ einen großartigen Roman geschrieben, der diese Gesellschaft und ihre Regeln aufs Genaueste zum Leben erweckt und für den Leser erfahrbar macht. Ansehen und Ehre sind das Wichtigste, Männer und Frauen haben die ihnen zugeteilten Aufgaben und Veränderung ist schwierig und kommt nur schwer in Gang, ob nun in der Familie oder in der Gesellschaft. An den Goshs zeigt uns Mukherjee einen ganzen Kosmos und seine Regeln. „In anderen Herzen“ ist kein Wohlfühlbuch, keines, in dem man Gerechtigkeit erwarten könnte oder in dem man mit einer Identifikationsfigur mitfiebert. „In anderen Herzen“ oder eben „Das Leben der Anderen“, das ja immer so genau beäugt und beurteilt wird, ist ein literarisches Meisterwerk und stand völlig zu Recht auf der Shortlist des Man Booker Prize 2014.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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    In anderen Herzen

    JulesBarrois

    In anderen Herzen von Neel Mukherjee (Autor), 600 Seiten, Verlag Antje Kunstmann GmbH; Auflage: 1 (16. März 2016), 26 €, ISBN-13: 978-3956140891 Die Geschichte beginnt im Jahr 1966 mit einer zutiefst schockierend Sequenz, ein Sinnbild für den Zweck des Romans, in dem ein verhungernder Bengali-Bauer seine Frau und Kinder abschlachtet, bevor er sich selbst durch das Trinken Insektiziden tötet. Wir werden dann in eine scheinbar nicht miteinander verbundenen Doppelerzählung entführt. Die Geschichte spielt in Westbengalen, in Kalkutta und in den Palmenhainen des Dschungels. Sie umfasst die zweite Hälfte der 60er Jahre und konzentriert sich auf die große und relativ reiche Familie Gosh. Es ist klar, „dass die Goshs auf keiner besonders hohen Sprosse der Kastenleiter hocken, umso dankbarer waren sie den paar Leuten, auf die sie herabschauen konnten.“ (Seite 31) Ihr Kopf, Prafullanath, besitzt mehrere Papierfabriken. Der älteste Enkel Supratnik ist schon aus dem Haus und hat sich der CPI, der kommunistischen Partei Indiens angeschlossen. Heimlich arbeitet er daran, die Bauern gegen die Gutsbesitzer zu mobilisieren. Supratnik schreibt Berichte (Briefe?) an einen mysteriösen Adressaten möglicherweise einen Liebhaber oder ein Familienmitglied (es ist nicht sofort klar) und er erzählt und beschreibt die überwältigende Schönheit und die abgrundtiefe Armut auf dem Land, in dem betrügerische Vermieter und korrupte Polizisten Land der Bauern gestohlen haben. Das bietet einen ersten roten Faden durch die Erzählung. Der andere rote Faden ist eine Darstellung der Ereignisse und Beziehungen zwischen den verschiedenen Etagen des Hauses der Mittelklassenfamilie Gosh, die ihr Vermögen in der Papierherstellung gemacht hat. Obwohl ihre Unternehmen auf dem gesamten Kontinent verbreitet sind, leben sie alle in einem alten Haus in Kalkutta zusammen, der Patriarch und seine Frau in der obersten Etage. Es gibt eine ungeheure Menge an Personen und der Leser braucht eine Weile um all die Männer, Frauen und Kinder auseinander zu halten. (Sehr hilfreich die Ahnentafel am Anfang und das Glossar für bengalische Begriffe am Ende des Buches). Aber die Geschichte ist immer packend, vor allem weil plötzliche Ereignisse unsere ganze Art, wie wir die Welt dieses Buches sehen, sich dann ändert. Neel Mukherjee hat die Fähigkeit, das Leben anderer zu denken. Er nimmt uns mit in die Köpfe der anderen, bei ihren Gesprächen und Konflikten. Obwohl ein wirklich allwissender Erzähler fehlt, reicht die Phantasie mehr als aus, um den vollen Durchblick zu haben und zu behalten. Eine typische Szene (Seite 468 - 476) ist, als Prafullanath in seinem großen Auto der Marke Ambassador mit einer Menge wütender Arbeiter konfrontiert wird. „ Prafullanath schien auf einer Welle von Wut zu reiten.“ (Seite 471) Mukherjee sieht diesen gefährlich Moment aus jedem Blickwinkel – aus dem der Arbeiter, die für ein Jahr keinen Lohn bekamen, aus der der Fabrikbesitzer, deren Welt aus den Fugen gerät und aus der Sicht von Prafullanaths ängstlichen Söhnen. Mit diesen und vielen anderen Geschichten und Szenen macht uns der Autor noch und noch Geschenke. Doch er übertreibt nie. Es gibt keine Längen und auch kein Verweilen bei der eigenen Klugheit. Mukherjee hat diese außergewöhnlich Begabung genau zu wissen, was wir wissen müssen, um zu verstehen, was wir lesen. Natürlich hat sich in den letzten 50 Jahren in Indien manches verändert. Technologische Innovation und wirtschaftliche Entwicklung haben großen Reichtum in einige Teile des Landes gebracht, aber sie haben weiter die Teile der Gesellschaft, die Ureinwohner, die Gemeinden Waldbewohner und Bauern, die außerhalb der Mainstream-Gesellschaft leben, an den Rand gedrängt. „Ganz normale Leute aus der Mittelschicht, wie du und ich, raufen wie Hunde um Essbares.“ (Seite 49) Neel Mukherjee versucht, mehr Komplexität in diesen Fragen hinein zu bringen und das in einer eindringlichen Geschichte. Neel Mukherjee schreibt in einer fast altmodisch anmutenden Syntax, die aber überraschend frisch und eindrücklich daherkommt. Er erinnert an Tolstoi und dessen Fähigkeit, eine vielfältige und vielschichtige Reihe von Figuren zum Leben zu zu erwecken, mit einem erstaunlich scharfem Blick auf deren Innenwelten. Am Ende des Buches, passt keiner von Mukherjee Figuren in eindeutige Kategorien von Heiligen oder Sünder. Reichen oder Armen. Sie haben alle ihre eigene Art von Angst erlebt und sie haben alle mit zum unaufhörlichen Kreislauf der Gewalt beigetragen: die Vermieter, die rigoros mittellose Dorfbewohner unterdrücken, die Bauern,, die brutal ihre Unterdrücker ermorden, Supratnik, der viele Menschen verraten hat; und die Polizisten, die ihn schließlich foltern. "In anderen Herzen" ist eine anspruchsvolle Meditation über das Leiden von Menschen, über die Macht gewaltsamer Ideologien als Folge von Ungerechtigkeit. Ebenso zeigt es, wie bedrückend sozioökonomischen Strukturen Menschen brutalisieren können und dass diese Brutalitäten oft zufällig sein können, und ihre Ursachen letztlich schwer zu fassen sind. Es ist keine bequeme Lektüre, dieser indische Roman.Und nicht wenige indischen Romanciers, hätten sich mit der Fokussierung auf den Haushalt der Familie Gosh zufrieden gegeben, denn er bietet einen treffenden Mikrokosmos der Hindu-Gesellschaft, starr und hierarchisch, durch billige Arbeitskräfte getragen. Neel Mukherjee wählt einen anderen Weg und schafft eine wahre Herausforderung für den Geschmack von Durchschnittslesern, vor allem tritt er dem Charme indischer Romane entgegen, die die bürgerliche indische Kultur in einer verklärten postkolonialen Sichtweise so leicht idealisieren. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Antje Kunstmann Verlages http://www.kunstmann.de/titel-1-1/in_anderen_herzen-1136/ Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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