Neil Ansell Tief im Land

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Inhaltsangabe zu „Tief im Land“ von Neil Ansell

Tief im Land entführt uns in die Ruhe eines archaischen, asketischen Lebens. Neil Ansell verbrachte fünf Jahre zurückgezogen in den Hügeln von Wales. In exzellenter Prosa erzählt er von seinem Alltag in einem alten, halb verfallenen Cottage ohne Strom und Gas. Im Laufe der Zeit verschmilzt er immer mehr mit seiner Umgebung. In bemerkenswerter Selbstvergessenheit beschreibt er Landschaft, Tier- und speziell die Vogelwelt. Auf wunderbare Weise gelingt es ihm, uns in die Stille des Landes hineinzuziehen. Was ist besonders? Konzentriert, bildhaft, melodisch erzählt, hat der Text meditativen Charakter. Er vermittelt, was es heißt, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Wer liest? · Naturliebhaber und Genussleser, die sich von einer Lektüre Ruhe und Kraft erhoffen · Begeisterte Leser von Helen Macdonalds H wie Habicht

Allein in der Natur - sehr bedächtig und zurückgenommen beschreibt der Autor seine Naturbeobachtungen.

— Bibliomarie

tief im land hat mich sehr berührt. neil ansells erlebnisse mit tieren,der natur in wales. wunderschön erzählt, ein highlihgt 2016 für mich

— eulenmama

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    Tief im Land

    Bibliomarie

    12. April 2017 um 09:28

    Neil Ansell zieht sich für 5 Jahre in ein einsames Cottage in die Hügel von Wales zurück. Er will ein reduziertes Leben ohne Strom, fließend Wasser und Gesellschaft führen. Er beschreibt die Lage des ziemlich verfallenen Hauses in den abgelegen Hügeln. Nur ab und zu sieht er einen Schäfer, die Schafe, die Wildtiere und die Vögel sind seine einzige Gesellschaft. Die Ausflüge ins Dorf oder die nächste Kreisstadt beschränken sich auf das Mindeste.Der Bericht ist einfach gehalten und wirkt deshalb anfangs auch so authentisch. Die Natur bestimmt seinen Tagesablauf.  Aber nach wenigen Kapiteln legt sich eine quälende Eintönigkeit über den Bericht. Der Autor beschränkt sich auf seine - in der Hauptsache - Vogelbeobachtungen. Zuwenig erzählt er von seiner inneren Haltung, zu seiner Veränderung durch die reduzierten Lebensumstände. Neben dem ausufernden Bird-Watching hätte ich gern mehr über die Beweggründe seines Aussteigens auf Zeit erfahren. Im Wechsel der Jahreszeiten beschreibt er seine Sichtungen, findet Bruthöhlen und Nester und beschreibt das Flug- und Balzverhalten der Vögel um seine Hütte. Er streift durch die Hügel, die Moore und die verlassenen Schafweiden, ein Fuchs oder ein Dachs werden zu Höhepunkten. Da sich das im Großen und Ganzen 5 Jahre lang wiederholt, reduziert sich das Buch zu einer reiner Auflistung immer gleicher Beobachtungen in der Natur. Schade, ich hatte mir mehr davon versprochen.    

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  • Beruhigende Lektüre

    Tief im Land

    raven1711

    18. November 2016 um 09:50

    Klappentext:"Tief im Land" entführt uns in die Ruhe eines archaischen, asketischen Lebens. Neil Ansell verbrachte fünf Jahre zurückgezogen in den Hügeln von Wales. In exzellenter Prosa erzählt er von seinem Alltag in einem alten, halb verfallenen Cottage ohne Strom und Gas. Im Laufe der Zeit verschmilzt er immer mehr mit seiner Umgebung. In bemerkenswerter Selbstvergessenheit beschreibt er Landschaft, Tier- und speziell die Vogelwelt. Auf wunderbare Weise gelingt es ihm, uns in die Stille des Landes hineinzuziehen.Konzentriert, bildhaft, melodisch erzählt, hat der Text meditativen Charakter. Er vermittelt, was es heißt, ganz im Hier und Jetzt zu sein."Tief im Land" entführt uns in die Ruhe eines archaischen, asketischen Lebens. Neil Ansell verbrachte fünf Jahre zurückgezogen in den Hügeln von Wales. In exzellenter Prosa erzählt er von seinem Alltag in einem alten, halb verfallenen Cottage ohne Strom und Gas. Im Laufe der Zeit verschmilzt er immer mehr mit seiner Umgebung. In bemerkenswerter Selbstvergessenheit beschreibt er Landschaft, Tier- und speziell die Vogelwelt. Auf wunderbare Weise gelingt es ihm, uns in die Stille des Landes hineinzuziehen.Meinung:Wie der Klappentext schon verrät, erzählt Neil Ansell in diesem Buch von seinem Leben im Wald. Mitten in Wales hat er 5 Jahre lang in einem halb verfallenen Cottage gelebt und dabei viel über seine Umgebung und die Natur gelernt. Inhaltsmäßig gibt es eigentlich nicht so viel zu erzählen, aber es ist faszinierend und fast schon meditativ, Neil Ansell auf seinen Streifzügen durch die Natur zu begleiten.Ansells Erzählstil hat etwas unheimlich Beruhigendes und Erdendes, was Tief im Land zu einem wirklich wundervollen Buch zum Abschalten nach einem stressigen Tag macht. Es ist wie ein Ausflug aufs Land oder in den Wald, und man sieht die Natur und seine Lebewesen fast schon vor eigenen Augen, wenn man sich in Ansells Schilderungen vertieft.Allerdings war Tief im Land kein Buch, dass ich in einem Rutsch durchlesen konnte, dafür aber eines, dass ich immer wieder gerne in die Hand nahm, mal in ein Kapitel reinlas und reinblätterte. Zwar empfiehlt es sich, das Buch von vorne nach hinten zu lesen, aber auch wenn man einfach mal in ein Kapitel zwischendrin reinliest, hat man keine Probleme, Ansell zu folgen.Die Kapitel sind insgesamt recht übersichtlich gehalten und variieren zwischen 20-30 Seiten. Neil Ansell erzählt seine Geschichte in der Ich-Perspektive und lässt und tief an seinen Gedanken und Empfindungen teilhaben. Im Buch selber findet sich auch eine gezeichnete Karte, an der man sich bei Ansells Beschreibungen orientieren kann und die angesprochenen Punkte und Ort findet. Ulrike Kretschmer hat es sehr gut geschafft, Ansells Schreibstil in einer so beruhigenden, einnehmenden Art ins Deutsche zu bringen.Fazit:Tief im Land ist ein Buch, dass sehr ruhig, entspannt und fast schon meditativ erzählt ist, wundervolle Landschafts- und Tierbeschreibungen enthält und einem einen Ausflug in die unberührte Natur gewährt, so ursprünglich und beruhigend bringt der Autor seine Erlebnisse zu Papier.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Allegria Verlag für das Rezensionsexemplar.

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