Neil Cross Vergraben

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Inhaltsangabe zu „Vergraben“ von Neil Cross

Nathan kann die schrecklichste Nacht seines Lebens nicht vergessen: die Party, nach der eine junge Frau ums Leben kam. Er und Bob wissen, was damals wirklich geschah. Und sie haben beschlossen, dass das auch so bleibt. Jahre später steht Bob plötzlich vor Nathans Tür – mit einer Nachricht, die die Vergangenheit auf bedrohliche Weise wieder auferstehen lässt … »Zwingend, eiskalt und überwältigend.« Peter James

Abstruse Handlungen verleiden die Geschichte.

— Arun
Arun

Sehr spannend - weniger ein Thriller als ein Psychodrama, aber gerade das gefällt mir sehr!

— macfly64
macfly64

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  • Vergraben

    Vergraben
    -sabine-

    -sabine-

    01. May 2013 um 08:17

    Nathan und Bob lernen auf einer Party die junge Emily kennen. Völlig zugedröhnt und betrunken fahren sie mit ihr in einen kleinen Wald, um ein bisschen Spaß zu haben. Doch dort stirbt das junge Mädchen, Nathan und Bob beschließen, darüber Stillschweigen zu wahren – erst Jahre später scheint die Vergangenheit die beiden einzuholen… Es geht in diesem Buch gar nicht so sehr darum, einen Mörder zu finden oder Ermittlungen zu führen. Es ist eher ein Psychodrama, eine Charakterstudie: was hat Nathan veranlasst, beim Tod Emilys so zu handeln, wie er es tat und was hat ihr Tod dann mit Nathan gemacht, wie sein Leben beeinflusst und seine Handlungen bestimmt. Dabei schreibt der Autor sehr eindringlich und schonungslos, lässt Einblicke in die Seele Nathans zu. Manchmal konnte ich ihn verstehen, manchmal aber auch nicht. Er hat in mir zum Teil Verständnis ausgelöst, manchmal Unbehagen und häufig Erschrecken. Auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet, sie sind glaubhaft und authentisch. Bildgewaltig beschreibt Neil Cross auch die Umgebung, in der die Geschichte spielt, so eindringlich, dass ich alles genau vor Augen hatte, vor allem der Wald mit seiner Dunkelheit war sehr einprägend für mich. Auch wenn in diesem Buch gar nicht so viel passiert, hat es einen eigenen Spannungsbogen, ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Das Ende bleibt dann ein bisschen offen: kann Nathan mit seiner Schuld weiterleben? Wenn man nicht von einem klassischen Thriller ausgeht, sondern sich einlässt auf ein interessantes Psychodrama, dann wird man nicht enttäuscht werden. Ich jedenfalls wurde gut unterhalten und vergebe 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Vergraben" von Neil Cross

    Vergraben
    Tru1307

    Tru1307

    26. November 2012 um 21:15

    Vergraben ist ein Buch, auf das ich zum einen wegen dem Cover aufmerksam wurde. Ich finde, das Cover sehr eindringlich und mir war sofort klar, dass ich dieses Buch einfach lesen möchte. Zum anderen wurde der Thriller von Neil Cross geschrieben, der ebenfalls der Verfasser von Luther. Die Drohung ist. Das Buch habe ich zwar noch nicht gelesen, es wurde mir aber schon empfohlen, so dass ich auch neugierig auf den Autor war. Gleich vorne weg möchte ich sagen, dass ich nach der Lektüre beschlossen habe, weitere Bücher von Neil Cross zu lesen. Ich bin sehr gespannt, ob er seinen Stil auch im oben genannten und dem kommenden Buch (Gefangen) beibehält. Anhand des Klappentextes hatte ich erwartet, dass die Geschichte an der Stelle einsetzt, an der Bob wieder vor Nathans Tür steht (siehe Klappentext) und hier eine spannende Situation entsteht. Insgesamt war das durchaus der Fall, aber knapp 2/3 des Buches handelten von Nathans Lebensweg, der zu dieser Situation führt. Man begleitet Nathan in einer langen Rückblende, in der berichtet wird, wie er Bob kennen lernte, was auf der Party geschehen und wie es Nathan danach ergangen ist. Das Buch war also völlig anders als erwartet, aber dennoch wirklich gut. Es war schnell klar, dass ich keine rasante Handlung erwarten durfte, aber Spannung kam meiner Meinung nach dennoch auf. Gefesselt war ich dann vor allem wegen den interessanten Charakteren und wie sie mit ihrer Schuld oder der Ungewissheit leben konnten. Besonders gelungen finde ich die Auswirkung des Todes der jungen Frau auf den Protagonisten. Man kann sehr gut verfolgen, wie Nathan (nicht) mit der Situation zurecht kommt. Es gibt viele Einblicke in sein Seelenleben und mir kam mehr als einmal der Gedanke, ob er sich selbst bestrafen möchte. Ab und an stellte ich mir auch die Frage, wie ich in seiner Situation reagieren würde. Vergraben wird aus Nathans Sicht geschildert und ist daher natürlich von seinem Schuldgefühl eingefärbt. Das macht die Lektüre zu einer interessanten Einsicht in menschliche Abgründe, die ich bei dem Buch gar nicht erwartet hätte. Nathan ist auch nicht der typische Held, den man so häufig in Thrillern findet. Er hat Ecken und Kanten, was ihn mir deutlich näher brachte, da er einfach greifbarer war. Auch die anderen Charaktere - Bob, Elise, Holly - waren interessant gestaltet. Man muss sich bei dem Buch darauf einlassen, dass der Fokus nicht auf rasante Handlungen ausgelegt ist, sondern eben "echte" Charaktere gezeigt werden, die mit dem plötzlichen Verlust zurecht kommen müssen. Das gestaltet sich oftmals schwierig und wurde wirklich gut vom Autor aufgezeigt. Nachdem ich Vergraben zugeklappt hatte, musste ich einen Moment inne halten und überlegen, was ich gerade gelesen habe. Ist es ein Thriller oder doch eher ein Krimi oder vielleicht gar ein Drama? Ich denke, man findet aus allen drei Genres etwas in diesem Buch. Ich habe erst nach der Lektüre erfahren, dass der Autor auch Drehbücher (z.B. das der Serie Luther) schreibt. Das merkt man der Geschichte auch an, da sehr viele Dialoge geführt werden und der Großteil der Geschichte als Rückblende erzählt wird. Mir hat dieser Stil allerdings gut gefallen, da er das Buch spannender und dynamischer machte. Ich würde es als Psychothriller bezeichnen. Bewertung Vergraben ist ein außergewöhnlicher Thriller, der von seinen Dialogen und dem Blick in die menschlichen Abgründe lebt. Der Fokus liegt klar auf den ausgereiften Charakteren und ihrem Leben nach dem Tod der jungen Frau. Rasante Action sollte man also nicht erwarten. Vergraben war daher ganz anders, als ich es erwartet hätte und konnte mich dennoch überzeugen.

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  • Rezension zu "Vergraben" von Neil Cross

    Vergraben
    ManfredsBuecherregal

    ManfredsBuecherregal

    08. October 2012 um 20:53

    Nathan und Bob lernen sich in einer Studentenbude kennen. Bob sammelt Material für eine Doktorarbeit. Vier Jahre später: Nathan arbeitet mittlerweile für die Lateshow Mark Derbyshires Lösung im Radio. Auf der Weihnachtsfeier des Moderators laufen sich die beiden wieder über den Weg. Nathan, der gerade im Begriff ist, seine Freundin zu verlassen, lernt auf dieser Party ein Mädchen kennen. Zusammen mit Bob verschwinden die beiden von der Party. In einem abgelegenen Waldweg kommt es zum Sex. Doch während dessen stirbt das Mädchen. Bob und Nathan vergraben die Tote im Wald. Zurück auf der Party inszenieren die beiden eine Show, um sich ein Alibi zu verschaffen und vereinbaren, sich nie wieder zusehen. Doch eines Tages steht Bob wieder vor seiner Tür … In „Vergraben“ erfahren wir, wie das Leben von Nathan weiter verläuft. Auch wenn an der einen oder anderen Stelle der Verlauf vorabsehbar scheint, nimmt die Geschichte nicht immer den Lauf den man vielleicht erwarten würde. So schaffte es Cross, mich hier und da mit einer Wendung der Geschichte zu überraschen.

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