Neil Gaiman American Gods

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Inhaltsangabe zu „American Gods“ von Neil Gaiman

Als Shadow aus dem Gefängnis entlassen wird, ist nichts mehr wie zuvor. Seine Frau wurde getötet, und ein mysteriöser Fremder bietet ihm einen Job an. Er nennt sich Mr. Wednesday und weiß ungewöhnlich viel über Shadow. Er behauptet, ein§Sturm ziehe auf, eine gewaltige Schlacht um die Seele Amerikas. Eine Schlacht, in der Shadow eine wichtige Rolle spielen wird ... Eines der meistbeachteten Bücher des letzten Jahrzehnts: eine kaleidoskopische Reise durch die Mythologie und§durch ein Amerika, das zugleich unheimlich vertraut und völlig fremd wirkt.

Leider gar nicht mein Fall...

— tragalibros

So angepriesen und doch musste ich mich oft überwinden weiterzulesen. Zum Ende wird es definitv besser und schöner ausgestaltet.

— brokkolino

Grobschlächtig und rüde.

— MA_Audren

leider abgebrochen, hat mich überhaupt nicht packen können :(

— Anne42

Interessante Thematik und tolle Umsetzung. Leider war ich aufgrund der Story eher enttäuscht.

— Niggls_

Spannend und fesselnd bis zum Schluss. Absoluter Lesetipp.

— Avenger

Ein absolutes Must Read. Nicht nur für Mythologie Fans! Poetisch geschrieben und sicher nichts für Zwischendurch.

— I_like_stories

Der Leser beim Hörbuch macht einiges wieder gut, aber dennoch zieht sich die Story.

— vk_tairen

Moderne Götter treffen auf die Götter der alten Welt und dazwischen ist Shadow der das Gleichgewicht halten soll.

— Sturmherz

Götter-technisch interessant, vielleicht ein klein wenig zu modern gehalten.

— steffilam

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  • Rezension zu "American Gods" von Neil Gaiman

    American Gods

    tragalibros

    11. April 2018 um 08:30

    Der Häftling Shadow wird vorzeitig aus der Haft entlassen, da seine Lebensgefährtin einen schweren Unfall hatte. Auf dem Weg nach Hause, begegnet er dem undurchsichtigen Mr. Wednesday, welcher ihm einen gut bezahlten Job und diverse Privilegien anbietet. Shadow willigt in das Angebot ein und wird schon bald in eine Welt hineingezogen, in der Götter lebendig werden und nichts so ist, wie es scheint... Vielleicht war es ein Fehler, dieses Buch zu lesen, nachdem ich die Serie gesehen habe, welche auf dieser Geschichte basiert. Ich habe viel von diesem Buch erwartet, bin nach den ersten Seiten aber regelrecht schockiert gewesen. Die gesamte Handlung liest sich, als wäre der Autor auf einem Horrortrip gewesen. Zwar sind die Charaktere sehr spannend geschildert und auch die Idee hinter dem Buch ist äußerst ansprechend, aber leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. (Spoiler!!) Wenn jemand auf Karussellfiguren durch das Universum reitet, wird es doch ziemlich schräg.... Die Schreibweise ist, im Gegensatz zu der abgedrehten Handlung, sehr ansprechend und fließend, sodass man, wenn man sich auf die Geschichte einlässt, auch in diese übernatürliche Welt eintauchen kann. Trotzdem hat mich auch diese Tatsache nicht von "American Gods" überzeugen können. Ich bin daher sehr zwiegespalten, wie ich dieses Buch bewerten soll. Einerseits hat der Autor eine umwerfende und äußerst bildhafte Fantasie, andererseits ist die Handlung so wirr und absurd, dass ich mich in keinem Charakter wiederfand und in keine Situation hineinfühlen konnte. Aus diesem Grunde vergebe ich für "American Gods" nur zwei Sterne. Diese Lektüre ist leider nicht mein Fall...

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  • Hat was

    American Gods

    Der_Buchdrache

    30. March 2018 um 23:23

    Die Götter der alten Welt sind tot und nun nehmen neue ihren Platz in unserer Welt ein und ringen um die Anbetung durch die Menschen. Neil Gaiman widmet sich in seinem Roman »American Gods« einem ausgesprochen aktuellen Thema, das bei weitem nicht nur Amerika betrifft. Shadow hat nichts mehr. Als er aus dem Gefängnis entlassen wird, erfährt er, dass wenige Tage zuvor seine Frau bei einem Autounfall ums Leben kam. Seinen alten Job kann er ebenso wenig zurück haben und in seiner Heimat ist er auch nicht mehr wirklich willkommen. Da begegnet ihm der schlitzäugige Mr Wednesday und bietet ihm an, für sich zu arbeiten. Hauptsächlich als Fahrer, vielleicht auch dem einen oder anderen Typen eins überziehen. Da Shadow ohnehin keine Alternativen mehr im Leben hat, nimmt er nach einigem Zögern an. Und ahnt nicht, dass er in einen Krieg der Götter hineingeraten ist. Eine Gangstergeschichte der etwas anderen Art, mit viel Witz und Scharfsinn erzählt. Die Namen der Protagonisten sind Programm und wer aufmerksam liest, wird so einiges erfahren. Shadow bleibt den ganzen Roman über dem Leser, obgleich er der Hauptprotagonist ist, sehr schattenhaft. Wir erfahren relativ wenig über ihn als Person, seine Gedanken und Gefühle und seine Geschichte. Das hat so einigen Reiz, weil es viel Spielraum für eigene Gedanken und Ideen lässt. Mr Wednesday ist die zweite zentrale Figur des Ganzen, und wer weiß, wie die Etymologie des Wortes Wednesday lautet, der kann sich bereits denken, um wen es sich hier eigentlich handelt. Er ist ein schlitzohriger Gauner durch und durch, der Shadow lange Zeit im Unklaren lässt, worum es hier eigentlich geht. Auch wenn er so eine zwielichtige Gestalt ist, ist er doch ein ausgesprochen unterhaltsamer Charakter, der auf seine Weise ziemlich amüsant ist, wenn er mal wieder eine neue Gaunerei plant. Das Buch ist ziemlich vielschichtig, was man schon allein an den Namen sieht. Sicher lohnt es sich hier, das Buch mehrmals zu lesen, um wirklich alle Aspekte des Buchs zu erfassen. Eine Stelle blieb mir besonders im Gedächtnis. Da ich das Bibliotheksbuch mittlerweile wieder zurückbrachte und mir die Stelle nicht notierte, kann ich es nicht sinngemäß zitieren. Aber sie ging ungefähr so: »Die modernen Altäre sind Fernseher und Internet, und unsere Opfergaben zumeist unsere eigene Lebenszeit.« Und das ist die Kernaussage des Romans. Die alten Götter Odin und Loki und all die anderen kämpfen mit den neuen Göttern um die Vorherrschaft im Glauben der Menschen, während wir endlose Stunden vor dem Fernseher (und mittlerweile auch Internet, Erstveröffentlichung war 2001) hängen und Zeit verplempern. Das Buch hat so einige unheimlich komische und spannende Stellen, leider jedoch in der Mitte so seine Längen, die mich nicht wirklich fesseln konnten. Wiederum sehr gut gefiel mir die Idee der »Coming to America«-Kapitel, die immer wieder in die Erzählung eingestreut sind. Darin wird berichtet, wie die Menschen der alten Welt nach Amerika kamen und dabei ihre Götter mitbrachten. Diese Kapitel sind immer ein Innehalten von der großen Erzählung, ein kleines Atemholen, und bauen zugleich die Welt weiter aus. Auch wenn das Buch ein sehr amerikanisches ist, ein Roadtripp quer durch die Staaten, damit Mr Wednesday seine Gaunereien abziehen kann, so ist das Buch doch gleichzeitig keinesfalls nur amerikanisch. Die Aussage gilt für uns alle gleichermaßen, dass wir vielleicht nicht so viel Zeit oder was auch immer wem auch immer opfern sollten.

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  • Grobschlächtig und rüde.

    American Gods

    MA_Audren

    20. March 2018 um 18:24

    Ein Schreibstil der genauso vulgär ist wie viele der Charaktere. Vielleicht trifft es den ein oder anderen Geschmack, aber ich fand die Wortwahl und viele der Beschreibungen eher abstoßend. Der Handlungsverlauf war teils stockend und nicht spannend genug um einen lange an die Seiten zu fesseln. Konnte mich leider ganz und gar nicht vereinnahmen aber wie gesagt schätze ich, dass es eine Geschmacksfrage ist :(

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  • Leider war ich enttäuscht

    American Gods

    Niggls_

    28. November 2017 um 15:42

    Ich habe gehört, dass die Serie gut sein soll, weshalb ich vorher das Buch dazu lesen wollte. Gut fand ich, dass vieles über die im Buch geschriebenen Götter stimmt und interessant in die Geschichte eingewoben worden ist. Leider hat mich die Geschichte, die Neil Gaiman in American Gods erzählt nicht wirklich vom Hocker gerissen. Die Wendungen fand ich nicht wirklich überraschend, die Geschichte an sich hat leider keinen Großartigen Höhepunkt und alles in allem war ich einfach unzufrieden mit dem Gesamtwerk. Die kleinen Nebengeschichten waren richtig gut, die Charaktere auch. Ich würde es jetzt nicht unbedingt als ein Must-Read bezeichnen aber wer sich für Religion, Philosophie oder Mythologien interessiert wird damit sicher trotzdem seinen Spaß haben.

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  • Über alte Götter, neue Welten und einen entlassenen Sträfling

    American Gods

    I_like_stories

    21. September 2017 um 17:12

    Ich habe mir das Buch geholt, nachdem ich die ersten 4 Folge der Serie auf Amazon Prime geschaut habe (zum Glück, nach Folge 5, die sich ganz eindeutig von der Buchvorlage distanziert, hätte ich das wahrscheinlich nicht mehr gemacht.).Das Buch ist absolut genial geschrieben. Neil Gaiman hat einen ruhigen, poetischen Schreibstil. Die Geschichte wird auch eher ruhig erzählt, ist dennoch sehr spannend, absolut irre und vielschichtig.Die alten Göttersagen werden so gekonnt neu interpretiert und mit der amerikanischen Geschichte verwoben, dass man sich sicher ist, dass das ganze exakt so stattgefunden hat.Über den Kapiteln finden sich diverse Zitate, was mir sehr gut gefällt.Zudem sind immer wieder Referenzen auf diverse Geschichten eingewoben. Herrlich!Der Protagonist Shadow ist sehr gut durchdacht und authentisch. Seine Handlungen passen, auch wenn manche Reaktionen ins Surreale abschweifen. Aber das passt zum Buch.Auch die Nebenfiguren sind so authentisch und vielschichtig, dass es schon fast traurig, wenn nicht gar tragisch ist, dass sie nicht eine eigene Geschichte bekommen (zb Lakeside 😉 Die Götter haben ja ihre)Allerdings ist das Buch sicher nichts für zwischendurch. Man muss schon eine gewisse Konzentration aufbringen, um hier wirklich alles mitzubekommen und zu genießen.Auch das Ende passt hervorragend zum Buch und bringt nochmal ein oder zwei Aha-Effete.Alles in allem ein Must Read für jeden der auch mal einen wilden Genre-Mix aus Horror, Fantasy und Road Trip mag.

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  • Leider zieht es sich

    American Gods

    vk_tairen

    15. September 2017 um 08:30

    Zunächst: Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und denke, dass das der einzige Grund ist, warum ich so schnell durch gekommen bin, denn der Leser war spitze und schaffte es, über die Längen, die im Buch einfach zu finden waren, dennoch eine gewisse Spannung zu halten.  Im Grunde folgt man Shadow Moon, wie er im Gefängnis darauf wartet, entlassen zu werden, um nach Hause zu seiner Frau zurück zu kehren. Nur dass eine Kette an Ereignissen dazu führt, dass er als eine Art Bodyguard für einen Mann endet, der sich selbst Mr. Wednesday.  Und damit beginnt Shadows Achterbahnfahrt mitten in einen Krieg hinein, der zwischen den Göttern Amerikas im Begriff ist auszubrechen. Götter, die einst aus allen Ländern mit den Siedlern importiert wurden, aber auch Götter der Neuzeit. Von der Eisenbahn bis zum Internet und mehr.  Während die anderen Figuren richtig interessant und plastisch auftraten, erschien mir Shadow als ziemlich fade und an manchen stellen phlegmatisch, denn egal was passierte, er nahm es einfach hin!  Nimmt man dazu noch die teilweise aus dem Zusammenhang gerissenen Szenen, die zwar ganz nett beschrieben waren, aber für den Verlauf der Story eigentlich wenig beitrugen, außer die Länge zu strecken, macht das zumindest für mich ein Buch, das zwar mir einer brillanten Idee, teilweise faszinierenden Charakteren und auch tollen Beschreibungen aufwarten kann, aber alles in allem doch eher mittelmäßig ausfällt.  Beim Hörbuch reißt der Leser einiges wieder hinaus.  Ich habe nach dem Buch die erste Staffel der gleichnamigen Serie gesehen und muss sagen, sie finde ich um einiges spannender und interessanter, als das Buch. Soll passieren! 

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  • Shadow Moon der Weltenretter

    American Gods

    Sturmherz

    14. September 2017 um 13:33

    Shadow Moon, ein eher schweigsamer Mann sitzt im Knast und wartet auf seine Entlassung. Diese kommt früher als gedacht, denn seine Frau, Laura stirbt bei einem Autounfall und er soll die Möglichkeit bekommen bei ihrer Beerdigung dabei zu sein.Auf dem Weg dorthin lernt er den mysteriösen "Mr. Wednesday" kennen, welcher ihm einen Job anbietet, er soll sein "Assistent" werden und für ihn Totenwache halten wenn er sterben sollte. Auf dem Weg nach Eagle Point, der Heimat von Shadow begegnet er in einer Bar einem Raufbold, wie sich herausstellt ein Leprechaun, der ihm einen Zaubertrick beibringt und ihm ein goldene Münze schenkt. Kobold? Wo bin ich da nur gelandet, denkt sich Shadow. Es wird sich zeigen das Shadow für einen Gott der alten Welt arbeitet, welcher versucht die alten Götter wieder zusammen zu bringen, für eine grosse Schlacht gegen die neuen Götter. Götter wie der Technik, der Börse, des Kapitalismus. In dem Roman von Neil Gaiman begegnet man allerlei Göttern aus den verschiedenen Teilen der Welt. So aus der nordischen Sagenwelt, der Indischen aber auch der uns geläufigeren, der irischen Sagenwelt. Und mit dem stillen Shadow als Hauptcharakter der Geschichte nimmt ein spannendes Abenteuer seinen lauf. Met aus dem Keller holen und lesen bis die Schlange sich nicht mehr um den Weltenbaum schlingt.

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  • Hat mich leider enttäuscht

    American Gods

    PMelittaM

    18. June 2017 um 16:20

    Shadow Moon steht kurz vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis, durch einen tragischen Unglücksfall kann er sogar ein paar Tage früher gehen. Auf dem Heimweg trifft er auf einen geheimnisvollen Mann, der sich Mister Wednesday nennt, Shadow anheuert und ihn damit in äußerst mysteriöse und gefährliche Geschehnisse zieht.Der Roman lag ziemlich lange auf meinem SUB, oft wollte ich ihn lesen, es kam aber immer wieder ein anderer Roman dazwischen, und ich habe mich sehr auf die Lektüre gefreut. Umso größer war dann die Enttäuschung, dass mich die Geschichte wenig packen konnte, ich fand sie ziemlich wirr und mit zu vielen Nebensächlichkeiten belastet. Zweimal habe ich den Roman wieder beiseite gelegt und andere Bücher gelesen. Sogar in die, gerade neu erschienene, TV-Serie habe ich hineingesehen, in der Hoffnung, dass sie mir die Geschichte näher brachte, jedoch vergeblich. Ab etwa der Hälfte, vielleicht hatte ich mich endlich eingelesen, hat mich die Geschichte dann doch so weit in ihren Bann gezogen, dass ich den Rest ohne Unterbrechung durchlas.Ich besitze übrigens eine Ausgabe von 2005, also nicht die später erschienene „Directors Cut“-Ausgabe. Shadow ist ein interessanter Charakter, sympathisch, hilfsbereit, aber auch oft nahezu phlegmatisch. Er macht im Laufe des Romans allerhand mit, bleibt sich aber immer treu. Wednesday ist ein ganz anderes Kaliber, durchtrieben und manipulativ, nun ja, wenn man seinen Hintergrund kennt, wundert das nicht. Eine Menge Charaktere tauchen im Laufe der Geschichte auf, manche nur kurz, manche sind wichtig, andere weniger, klar wird das aber erst im Laufe der Geschehnisse, manchmal war ich erstaunt, dass der eine oder andere Charakter eine größere – oder auch kleinere – Rolle einnahm, als zunächst gedacht.Wie gesagt, die Geschichte ist oft ziemlich wirr, ich brauchte einige Zeit, um den roten Faden zu erkennen und es war nicht immer leicht, ihn nicht wieder zu verlieren. Der Autor erzählt viel, oft ausschweifend und manchmal langweilig, aber es gibt auch sehr unterhaltsame Passagen. Bei manchen Dingen wird erst später klar, wozu sie gut sind, bei anderen nie. Immer wieder eingestreut sind Nebengeschichten, so wird etwa unter „Ankunft in Amerika“ mehrmals erzählt, wie verschiedene Götter bzw. Legenden nach Amerika kamen, wir begleiten Wikinger, schwarze Sklaven, deportierte Engländer dorthin und ziehen sogar 14.000 v. Chr. mit über die Bering-Straße. In einer Geschichte trifft man einen Ifriten, der sich als Taxifahrer durchschlägt. All diese „Nebengeschichten“ sind interessant und unterhaltsam zu lesen, führen aber auch immer wieder weg von der Haupthandlung. Man muss sich darauf einlassen können und sie als zusätzliche Schmankerl sehen. Natürlich haben sie eine gewisse Berechtigung, schließlich geht es um Götter (und Legenden) in Amerika. Auch die Haupthandlung selbst hat Nebenstränge, wie z. B. den um die verschwundenen Jugendlichen in Lakeside, der zu einer kleinen Krimihandlung mutiert und am Ende auch aufgelöst wird.Im Anhang gibt es ein Götter-Glossar, das ich recht nützlich und interessant fand, manche der Götter/Legenden kannte ich bereits, andere waren mir neu und machten mir Lust, ein wenig mehr über sie zu erfahren. Im Vergleich zu den alten Göttern sind die neuen (Kreditkarten, Autobahn, Internet, Fernsehen …) eher blass geraten.Auch ohne meine hohen Erwartungen hätte ich wohl an dem Roman keine rechte Freude gehabt, zu verworren und streckenweise zu langweilig erschien er mir, leider hat er mich nur streckenweise gut unterhalten. Ich vergebe daher 3 Sterne und halte mich mit einer Leseempfehlung zurück.

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    • 2
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    • 2656
  • Beeindruckend aber teilweise auch etwas langatmig und verwirrend

    American Gods

    Aleshanee

    29. April 2017 um 08:09

    Neil Gaiman hat ja sehr außergewöhnliche Bücher - und das mag ich! Auch hier war gerade die erste Hälfte sehr spannend; die Verbindung mit den verschiedenen Göttermythen, das Aussterben der Götter wegen dem schwindenden Glauben und die "neuen", die immer mehr Platz im Denken der Menschen einnehmen. Aber ich muss gestehen dass ich teilweise einiges nicht mehr verstanden habe und verwirrt war. Es wurde mir dann doch einen Tick zu abstrus und wenn ich die Handlung nicht mehr verstehe und auch das, was dahintersteckt, dann verliere ich doch etwas die Lust am Lesen. Trotzdem insgesamt wirklich bemerkenswert, aber sicher nicht für jeden was.Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, hab aber jetzt mal aufgerundet.

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  • "American Gods“ oder: Wie ich mich in Neil Gaiman verliebte.

    American Gods

    ScreenQueen

    26. February 2017 um 12:14

    So hatte Shadow sich das nicht vorgestellt. Nach drei Jahren Gefängnis wollte er nach seiner Entlassung nur noch zwei Dinge tun: ein ausgiebiges Bad nehmen, und sich danach mit seiner Frau Laura im Schlafzimmer einschließen. Doch nur wenige Tage vor der Entlassung stirbt Laura in einem Autounfall. Zusammen mit seinem besten Freund. Shadow hat plötzlich kein Leben mehr, zu dem er zurückkehren könnte. Als ihm also der seltsame Fremde im Flugzeug einen Job als „Mann fürs Grobe“ anbietet, nimmt er ihn nach kurzem Zögern an. Das stellt sich als eine der eher schlechteren Entscheidungen heraus, die er in seinem Leben getroffen hat. Denn der seltsame Fremde nennt sich Mr. Wednesday, ist aber tatsächlich Odin, der Hauptgott in der germanischen Mythologie. Und der hat eine Mission: Er will die vielen verschiedenen alten Götter, die in Amerika leben, für einen Krieg gegen die Götter der Neuzeit rekrutieren, um selbst nicht in Vergessenheit zu geraten. Es ist ein reizvolles Konzept: In „American Gods“ werden die Götter allein aus den Gedanken der Menschen geboren und brauchen deren anhaltenden Glauben, um fortzubestehen. Und wohin diese Menschen gehen, dahin gehen auch ihre Götter. Als vor vielen hundert Jahren die Menschen in Amerika eingewandert sind, brachten sie alle ihre verschiedenen Götter und mythologischen Gestalten mit. Shadow trifft zum Beispiel auf irische Kobolde, ägyptische Tiergottheiten und slawische Schicksalsschwestern.  Mittlerweile sind sie allerdings fast aus den Köpfen der Menschen verschwunden, denn neue Götter haben sich ihren Weg dorthinein gebahnt: Die Götter des Geldes, der Technik, der Medien. Unglaublich, wie Neil Gaiman Mythologie, Geschichte und gegenwärtige Verhältnisse in diesem Buch verbindet! Zwischen den Kapiteln der Hauptgeschichte um Shadow erzählen kleinere Episoden anhand (fiktiver) Einzelschicksale, wie die verschiedenen Glaubenskulturen entstanden, in Amerika gelandet sind und/oder wie ihnen die heutigen Lebensumstände zusetzen. So reisen zwei afrikanische Geschwister auf einem Sklavenschiff nach Amerika und verbreiten dort die Götter ihrer Heimat in dem neuen Land. Ein andermal flüchtet eine englische Frau in die neue Welt und gibt ihren festen Glauben an Pixies und Ähnlichem an ihre Nachfahren weiter. Das Buch ist wunderbar vielschichtig, nicht nur an Story, sondern auch an Bedeutung. Ich habe es jetzt schon ein paar Mal gelesen und bin mir immer noch nicht sicher, ob ich auch wirklich alles erfasst habe. Zudem ist es, was ich auch sehr gern lese, eine Art „RoadBook“: Shadow reist  an viele bekanntere und auch unbekanntere Orte in den USA. Und obwohl die Geschichte vollgepackt ist mit so vielen unterschiedlichen Elementen, ist „American Gods“ trotzdem kein schwerer, sondern immer noch unheimlich spannender Lesestoff! Es gibt so viele Symbole zu deuten, Geheimnisse zu lüften, Vorausdeutungen zu erkennen und Teile zusammenzufügen – Dieses Buch ist für mich jedes einzelne Mal ein Riesenspaß! Genauso wie die Charaktere, die durch die Geschichte führen. Angefangen bei der Hauptfigur Shadow, die sympathischer eigentlich kaum geht. Weiter beim mysteriösen, aber ungemein charismatischen Mr. Wednesday, der sich als Trickbetrüger durch den Tag schlägt. Bis hin zu den Figuren in den Zwischenkapiteln, die in so wenigen Zeilen so nachvollziehbar charakterisiert werden. Ich habe das Buch in der „Director’s Cut“ – Version  (bzw. eher „Author’s Cut“) gelesen, also eine längere Fassung des ursprünglichen, 2001 erschienenen Romans, den ich nicht gelesen habe. Allerdings will ich es auch gar nicht anders haben: Das Buch hat für mich keine Längen, und ich würde auch nichts an der Story missen wollen. Es ist nicht umsonst mein absolutes Lieblingsbuch: Ich könnte suchen und suchen, ich finde an „American Gods“ einfach nichts auszusetzen. Das Buch begeisterte mich von Anfang an so sehr, dass ich seitdem alles lese, was Neil Gaiman veröffentlicht – und im Prinzip (fast) alles anbete, was er schreibt. Der Mann ist in meinen Augen einfach ein Genie, der das Fantasy-Genre so bereichert, wie ich es mir wünsche. Denn ich liebe dieses Genre zwar, habe mir aber die „klassischen“ Fantasy-Reihen (damit meine ich die zahlreichen „High-Fantasy “- Romane) fast „überlesen“, im Sinne von: Zu viel davon konsumiert, dass es mich mittlerweile etwas langweilt. „American Gods“ kombiniert Fantasy- und Mythologie-Elemente, die ich liebe, mit der gegenwärtigen Welt – und das ist der für mich interessanteste Ansatz im Fantasy-Genre. Fazit: Absolute Leseempfehlung! So ein großartiges, vielschichtiges Buch liest man nicht oft. Besonders für alle, die das Fantasy-Genre lieben, aber keine Lust mehr auf immer das Gleiche haben.

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  • Götter sind ...

    American Gods

    thursdaynext

    04. January 2017 um 16:01

    American Gods ist ein grandioser Roman, der auch beim Wiederlesen hinzugewinnt, obwohl mir die frühere, leicht abgespecktere Version, mit mehr Esprit und weniger langwieriger Ernsthaftigkeit, in der Erinnerung begehrenswerter erscheint. Gaiman Neulesern würde ich daher zu dieser raten. Erfahrene Gaiman Kenner dürften den Authors Cut hingegen mehr zu schätzen wissen. Goßartig sind beide.

    • 5
  • Faszinierende Story, eine Mischung aus Krimi und Fantasy.

    American Gods

    lila-luna

    08. December 2016 um 12:29

    Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. So lautet ein beliebtes angeblich von B. Brecht stammendes Zitat. Die Frage, ob das auch für Götter gilt beantwortet Neil Gaiman in seinem Roman "American Gods" (Amerikanische Götter). Faszinierend in einer Mischung aus Krimi und Fantasy-Roman wirft der Autor philosophische und religiöse Fragen auf, mit denen sich auch sein Protagonist Shadow auseinandersetzen muss. Als Shadow aus dem Gefängnis entlassen wird, ist nichts mehr wie zuvor. Seine Frau wurde getötet, und ein mysteriöser Fremder bietet ihm einen Job an. Dieser nennt sich Mr. Wednesday und weiß ungewöhnlich viel über Shadow. Er behauptet, ein Sturm ziehe auf, eine gewaltige Schlacht um die Seele Amerikas. Eine Schlacht, in der Shadow eine wichtige Rolle spielen wird. Wie der Titel schon verrät geht es um Götter, alte, uralte und ganz moderne, die man erst einmal gar nicht als "Götter" auf dem Schirm hat. Eines der meistbeachteten Bücher des letzten Jahrzehnts: eine kaleidoskopische Reise durch die Mythologie und durch ein Amerika, das zugleich unheimlich vertraut und völlig fremd wirkt. Erstmals ungekürzt auf Deutsch und komplett neu übersetzt als "Director's Cut", etwas, das man aus der Filmbranche kennt und hier auf die Literatur übertragen wurde. Zugegeben, das Buch ist nicht neu, der Roman stammt aus 2001 und erschien bisher in verschiedenen Versionen wie der Autor in einer Fernsehsendung verriet. Der "Director's Cut" enthält rund 100 Seiten mehr als die Erstveröffentlichung und bringt in das religiöse und mythologische Thema noch einmal ganz neue Aspekte mit hinein. Denn wo sich der Autor in US-Amerika gescheut hat, in der deutschen Ausgabe ist es mit drin, er lässt sogar Jesus zu Wort kommen.

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  • Ein Held, der aus dem Schatten tritt.

    American Gods

    Ildefonsa

    02. September 2016 um 11:21

    Eine faszinierende Geschichte über entwurzelte Götter, die sich in einem Land wiederfinden, das sie duldet - nicht mehr - , Gläubige hinter sich gelassen haben und von den Göttern der neuen Technologien bedroht werden.
    Shadow ist Zentrum der Handlung und wird von den Wirbeln der Ereignisse mitgerissen. Unbedingt den Director's Cut lesen!

  • Emotionsachterbahn

    American Gods

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    30. July 2016 um 14:06

    Mit American Gods habe ich mich etwas schwer getan. Ich hatte in Der Ozean am Ende der Straße die Kurzgeschichte von Shadow gelesen und wollte zwingend wissen, was es damit auf sich hatte. Auch hat mir ein ehemaliger Bekannter mal erzählt, dass American Gods ein Buch für mich wäre, weil es da unter anderen um die nordischen Gottheiten ginge, für die ich mich nach wie vor noch stark interessiere. Naja, was soll ich sagen, in die Geschichte fand ich leicht rein, doch beim Auftauchen von Wednesday begann die Geschichte, etwas auszuarten und verworren zu werden. Ich habe das Buch öfter weg gelegt, musste es aber dennoch immer wieder zu Hand nehmen, weil ich wissen wollte, wie diese Geschichte weitergeht. Ich habe es verflucht, weil es so schrecklich langatmig war und doch hat es mich fasziniert. Noch nie zu vor habe ich beim Lesen eines Buches solche schizophrenen Emotionen gehabt. Vielleicht liegt es auch an der Geschichte selbst, die so viele Gefühle in dem Leser auslöst, denn so wie sich der Roman lesen lässt, stelle ich mir vor, muss ein Drogentrip sein: völlig wirr mit vielen Hochs- und Tiefs, bunten Farben und völliger Dunkelheit, Freude und Trauer. Trotz der wilden Gefühlsachterbahn konnte mich American Gods leider nicht nicht so mitreisen, wie der Ozean am Ende der Straße. An diesem Roman scheinen sich die Geister zu scheiden, man sollte es deshalb dennoch einmal gelesen haben.

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