Neil Gaiman Coraline

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Inhaltsangabe zu „Coraline“ von Neil Gaiman

Coraline zieht mit ihren Eltern in ein altes merkwürdiges Haus. Sie entdeckt eine verschlossene Tür, öffnet sie - und betritt eine andere Welt. Es sieht seltsamerweise genauso aus wie daheim, doch Coraline wittert Gefahr - und behält recht. Denn die „andere Mutter“ ist eine böse Zauberin, eine Kinderfängerin …

Schaurig schön, aber nicht so atmosphärisch wie Tim Burtons gleichnamige Verfilmung

— Jess_Ne

Ein ganz besonderer Gruselspaß!

— BeeLu

Sehr gutes Buch 😍

— alicewonderland97

Ganz großes Gruselkino nicht nur für die Kleinen! Ich freue mich auf den Film, der mir wärmstens empfohlen wurde :)

— woerterrausch

Ein Kinderbuch ist das nicht... aber herrlich schaurig und unheimlich! Neil Gaiman ist der Tim Burton unter den Autoren.

— Ginger_owlet

Der Film hat mich mehr beeindruckt, aber für Jüngere Leser ist das Buch bestimmt perfekt!

— EmelyAurora

Große Klasse!

— Nachteule94

Coraline war mein Einstieg in die wunderbare Welt von Neil Gaiman. Sehr empfehlenswert!

— Buchperlenblog

Wer ein paar Stunden zuviel Zeit hat, kann sich an dieses Buch wagen.. denn anders ist es auf jeden Fall.

— HonyPuppe

gute Ansätze, kann im Ganzen nicht überzeugen

— ReginaMeissner

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  • Coraline und die Welt hinter den Spiegeln

    Coraline

    Jess_Ne

    27. December 2017 um 21:38

    INHALT Das Mädchen Coraline zieht mit ihren Eltern in eine neues Haus, wo sie skurrile  und kauzige Nachbarn erwarten und eine Geheimtür, durch die sie eines nachts in eine Parallelwelt gelangt. Hier wird sie von ihrer ‚anderen‘ Mutter erwartet, die auf den ersten Blick perfekt zu sein scheint, doch Coraline muss am Ende heraufinden, dass der Schein oft trügt. Wird ihr die Flucht gelingen, oder sitzt sie für immer auf der anderen Seite fest?MEINE MEINUNGNachdem ich schon die Verfilmung zu Coraline absolut spitze fand und ich sie zu meinen Lieblingsfilmen zähle, musste ich natürlich auch Neil Gaimans Vorlage lesen. Leider wurde ich etwas enttäuscht. Mir fehlte einfach die düstere Atmosphäre und einige Details, die ich im Film absolut super fand. Ich hatte immer das Gefühl, dass etwas fehlte. Die Geschichte wollte einfach nicht zünden, obwohl ich das Buch wirklich unbedingt mögen wollte. Der Schreibstil ist aber dennoch wie von Gaiman gewohnt klasse und die Geschichte lässt sich in einem Rutsch lesen. FAZITDa ich die Idee hinter ‚Coraline‘ absolut genial finde und die Verfilmung mich so begeistern konnte, erhält das Buch trotzdem noch vier Sterne von mir und eine Empfehlung an alle Neil Gaiman Fans, die Coraline bisher noch nicht kennen und an alle Fans von Alice im Wunderland ;)Wer den Film schon kennt, sollte nicht mit zu hohen Erwartungen an das Buch gehen. Es ist trotzdem noch toll, kann den Charme des Films aber leider nicht aufrecht erhalten. 

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  • Fantastisch!

    Coraline

    BeeLu

    18. July 2017 um 21:38

    Coraline ist mit ihren Eltern während der Sommerferien in ein neues Haus gezogen. Das Wetter ist schlecht, niemand hat Zeit für sie und auch die schrulligen neuen Nachbarinnen sind unterwegs. Coraline wäre aber keine mutige Entdeckerin, wenn sie sich nicht selbst zu beschäftigen wüsste. Auf ihrer Erkundungstour findet sie eine verschlossene Tür im neuen Haus. Doch nie hätte sie damit gerechnet, was sie hinter dieser Tür erwartet...Kaum durch die Tür getreten findet Coraline sich in einer ganz verdrehten Realität wieder und muss ein großes Abenteuer bestehen. Nicht nur ihre verschwundenen Eltern heißt es zu finden, nein, sie muss auch noch verschollene Kinderseelen aus den Fängen der "anderen Mutter" befreien. Ach, was für ein schnuckeliges Büchlein! Die Atmosphäre ist wirklich schaurig-schön-gruselig und Coraline ein sehr mutiges junges Mädchen. Die andere Mutter, die ihrer eigenen Mutter doch so ähnlich scheint, verspricht ihr alles, liest ihr jeden Wunsch von den Lippen ab, doch Coraline merkt, dass hier etwas nicht stimmen kann. Mit Köpfchen hinterfragt sie das scheinbar Offensichtliche in dieser merkwürdigen Parallelwelt. Alles ist sehr plastisch und anschaulich beschrieben und meinen Lieblingscharakter hatte ich auch schnell gefunden: Die Katze, die keinen Namen braucht. Die Atmosphäre der Geschichte ist ganz zauberhaft, kindgerecht mit dem gewissen Gruselfaktor, der durchaus nicht zu verachten ist. Aber vor allem geht es um Mut und Aufrichtigkeit und ich hatte große Freude mit dieser kurzweiligen Lektüre. Ich werde mir bald den Film dazu ansehen und bin sehr gespannt auf die Umsetzung! Top!

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    • 3
  • Nochmal und nochmal und nochmal ... !

    Coraline

    Buchperlenblog

    27. May 2017 um 19:34

    "Ich glaube, sie möchte etwas zum Liebhaben", sagte der Kater. "Etwas, das nicht sie selbst ist. Vielleicht will sie auch etwas zum Essen. Bei solchen Wesen lässt sich das nur schwer beurteilen." (S.73)InhaltCoraline Jones ist mit ihren Eltern in ein neues Haus gezogen. Die Sommerferien sind lang, das Haus und seine Bewohner öde, die Eltern zu beschäftigt. Also begibt sich Coraline auf Entdeckungsreise und findet eine verschlossene Tür mitten in der guten Stube. Einmal geöffnet, verbirgt sich dahinter ... exakt noch einmal ihr Haus. Nur, dass hier ihre "andere Mutter" lebt. Und mit einem Mal ist Coralines Welt nicht mehr so, wie sie einmal war.RezensionCoraline war damals das erste Buch von Neil Gaiman, das ich von ihm las und seitdem wird dieses Buch mindestens einmal im Jahr von mir hervorgeholt. (Der Film ebenfalls, der ist nämlich genauso klasse!)Ich liebe Coraline. Das kleine Mädchen, deren Namen all die Erwachsenen nicht richtig aussprechen können, beweist unglaublich viel Mut. Ihre Eltern aus den Fängen der "anderen" Mutter zu befreien und zugleich die Seelen der toten Kinder zu suchen, erfordert Köpfchen und Herz.Auch wenn ihre Eltern meistens keine Zeit für sie haben, so will sie doch diese behalten, anstatt in einer Welt zu leben, in der sie angeblich alles haben kann. Dadurch zieht sie die Wut der anderen Mutter auf sich und es beginnt ein Spiel auf Leben und Tod. Der Kater, der ihr zur Seite steht, glänzt durch katzige Überheblichkeit, hilft ihr jedoch trotzdem gekonnt durch ihr Abenteuer.Die Sprache ist einfach gehalten, es ist ja auch eigentlich für Kinder gedacht. Gaiman hat in "The View from the cheap Seats" verraten, dass er eine Geschichte zuerst so schreibt, wie sie in seinem Kopf existiert und hinterher Freunde fragt, ob sie es als Kinder- oder Erwachsenenroman einschätzen. Wem die Sprache also zu wenig ist, dem kann ich Romane wie "Der Sternwanderer" von ihm sehr ans Herz legen - ein Märchen für Erwachsene.FazitEine wunderbare Erzählung über ein Mädchen, dass seinen Mut beweist, über die Kraft, die in uns steckt. Wie das im Buch vorangestellte Zitat schon sagt: Märchen sind mehr als nur wahr. Nicht weil sie uns sagen, dass Drachen existieren, sondern weil sie uns sagen, dass man Drachen besiegen kann.Funfact: Wer den Film zuerst gesehen hat und den Nachbarsjungen Wyborn im Buch vermisst: Dieser wurde nur erfunden, damit Coraline nicht die ganze Zeit in Selbstgesprächen versunken ist.

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    • 8
  • Gut, aber mit einigen Schwächen, wie ich finde..

    Coraline

    EmelyAurora

    19. November 2016 um 15:58

    Der Film zu dem Buch war echt klasse, wesshalb ich unbedingt das Buch dazu lesen wollte. Ich war neugierig, in wie weit sich beides unterscheidet und wollte schauen, ob diese unheimliche Atmosphäre, die in dem Film herrscht, auch in dem Buch zu finden ist.  Ich muss sagen, dass der Film sehr viel besser war, denn der Schreibstil des Buches hat mir jetzt nicht allzu gut gefallen, außerdem fehlten mir einige Kleinigkeiten, die den Film so toll gemacht haben, im Buch aber überhaupt nicht vorkamen. Da wäre zum einen der Enkel der Vermieterin, der in den Filmen ja nicht allzu unwichtig ist... Und auch einige Szenen waren ganz anders.  Normalerweise ist es ja so, dass man ein Buch liest, dann den Film schaut und sagt "Da haben die mir aber zu viel anders gemacht, die haben ja das Beste weggelassen!". Nun, bei Coraline ist das genau anders herum. Nichtsdestotrotz ist das Buch kurzweilig gewesen und es hat mir auch Spaß gemacht, darin zu lesen! Vor allem, weil es nur wenige Seiten hat und ich gerade so unglaublich viele dicke Bücher lese, dass mir eine kurze Geschichte auch mal ganz gelegen kam! Inhaltlich fand ich es jedenfalls ganz nett, bestimmt hat das ganze auf Kinder bzw. Jüngere Jugentliche eine ganz andere Wirkung!  Das Haus, die andere Mutter und die seltsamen Kreaturen waren auf jeden Fall richtig cool und Coraline sehr tapfer. Die Geschcihte gefällt mir ganz gut. Schreibstil: Für meinen Geschmack viel zu knapp und Farblos, was aber vielleicht auch Absicht ist, weil irgendwer meinte, dass das gut zu der Geschchte passt.. Wer weiß. Ich hätte ein paar ausführlichere Sätze oder auch mal einen besseren Einblick in die Gefühle und Gedanken von Coraline ganz schön gefunden. Bewertung: Ich vergebe 3 von 5 Sternen, weil mich das Buch leider nicht umgehauen hat und der Film um Längen besser ist.

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  • Entführt dich in eine Traumwelt

    Coraline

    Nachteule94

    14. November 2016 um 14:25

    Ich liebe Coraline, schon als ich noch klein war und nun habe ich das Buch in einem kleinen Bücherladen auf englisch entdeckt und konnte nicht widerstehen es erneut zu lesen. AUf englisch ist es einsame Spitze und ich bin einfach Riesenfan von der Geschichte der kleinen Coraline die es allein gegen das Böse aufnimmt.

  • Coraline

    Coraline

    Coconelle

    07. November 2016 um 15:52

    Die Idee der Geschichte ist nicht schlecht und weckt die Neugier: ein altes Haus, in dem es in einem ungenutzten Zimmer eine geheimnisvolle Tür gibt. Was verbirgt sich dahinter?Was der Autor aus dieser Idee gemacht hat finde ich etwas merkwürdig, ja verwirrend. Es ist nicht die düstere Atmosphäre, die gruseligen Elemente, nein diese Ansätze fand ich sehr gelungen. Es sind Teile der Handlung und Handlungweisen der Figuren die ich verwirrend fand,die für mich keinen Sinn ergaben. Dazu teilweise nicht zu Ende geführte Dialoge und Situationen. Ich musste beim Lesen ein paar Mal an "Alice im Wunderland" denken.Die Protagonistin, Caroline fand ich für ein zehnjähriges Mädchen ziemlich unsympathisch und geistig zu reif für ihr Alter, was sie zu einer unglaubwürdigen Figur werden ließ.Kritikpunkte sind für mich auch viele sehr übertriebene wüste Darstellungen von Figuren und Szenen, die meiner Meinung nach nichts mehr mit dem Gruselfaktor zu tun haben und für ein Kinderbuch zu heftig sind. Die düsteren und gruseligen Elemente hätten völlig ausgereicht um aus dieser Geschichte eine äusserst phantasiegeladene Geschichte werden zu lassen. Mir fehlt an der Geschichte überhaupt etwas "Nettes", was ein Kinderbuch doch auch ausmacht.Letztenendes haben mich auch die philosophischen Ansätze verwundert, die immer wieder eingestreut wurden, denen die Zielgruppe der Leser meiner Meinung nach sicherlich noch nicht folgen kann. Obwohl mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurückließ hat es mich doch auch ein Stück weit fasziniert, so dass ich am Ende gute 3,5 Sterne vergebe.

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    • 2
  • Neil Gaman – Coraline

    Coraline

    Msnici91

    15. May 2016 um 23:16

    Die Story: Coraline ist mit ihren Eltern in ein Haus gezogen, in dem nur merkwürdige Leute wohnen. Da gibt es einen komischen Herrn, der einen Mäusezirkus hat und zwei alte Damen, die einmal Schauspielerinnen waren. Doch am seltsamsten am ganzen Haus findet Coraline die zugemauerte Tür, die sie in einem ungenutzten Raum in ihrer Wohnung findet, und unter der sie einen dunklen Schatten verschwinden sieht. Coraline Jones: Coraline ist ein sehr aufgewecktes Mädchen mit einem großen Entdeckerdrang. Sie fühlt sich von ihren Eltern etwas vernachlässigt, da diese sehr beschäftigt sind. An Regentagen ist ihr sehr schnell langweilig. Coraline entdeckt mitten in ihrer Wohnung eine verschlossene Tür und fragt sich was wohl dahinter liegt. Sie bittet ihre Mutter, die Tür zu öffnen und findet dort nichts weiter als eine Backstein-Wand vor. Als ihre Mutter eines Tages beim einkaufen und auch ihr Vater außer Haus ist, öffnet Coraline die Tür noch einmal und findet sich plötzlich in einer schrägen Version ihrer Wohnung wieder, in der ihre anderen Eltern auf sie warten. Diese wollen Coraline dazu bewegen, bei ihnen zu bleiben doch sie stellt schnell fest, das nichts so ist wie es scheint. Sprachlich gesehen ist das Buch „Coraline“ sehr einfach gehalten und lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Etwas einfältig fand ich, dass bei wörtlichen Reden kaum etwas anderes vorkam als „...“, sagte Coraline. Alles in allem ist es jedoch eine Runde Geschichte, die mir gut gefallen und ein paar schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • Eine schaurig-schöne Geschichte!

    Coraline

    -nicole-

    24. April 2016 um 11:17

    Vor einigen Tagen ist das Mädchen Coraline zusammen mit ihren Eltern in ein großes, düsteres Haus gezogen. Sofort begibt sie sich auf Entdeckungstour und besucht die etwas speziellen, aber doch liebenswürdigen Nachbarn - zumindest auf den ersten Blick. Auch draußen gibt es einiges zu erforschen, wie etwa der alte Brunnen hinten im Garten. In der Wohnstube entdeckt sie schließlich eine geheimnisvolle Tür - wo führt sie hin? Coraline geht dieser Sache auf den Grund und betritt eine andere Welt, die im ersten Augenblick so aussieht wie ihre eigene. Doch hier geschehen einige mysteriöse Dinge und schnell merkt sie, das Gefahr droht... "Im Nebel sah alles aus wie eine Geisterwelt. In Gefahr?, dachte Coraline still für sich. Das hörte sich aufregend an. Es hörte sich nicht nach etwas Bösem an. Nicht wirklich." - Seite 15 eBook Dieses Buch ist eine Kinder-/Jugendgeschichte, die eine schöne Portion Grusel enthält. Hauptfigur ist das sympathische Mädchen Coraline, das hinter einer vielen Türen der neu bezogenen Villa eine unheimliche Parallelwelt entdeckt. Doch diese Menschen mit den schwarzen Knopfaugen sind irgendwie anders - und unheimlich! Mein Fazit: "Coraline" ist eine schaurig-schöne Geschichte mit einer spannenden Handlung, die auch Erwachsene noch begeistern kann. Besonders die schon erwähnten Knopfaugen sind ein richtig gutes Grusel-Element. Schön geschrieben, eine tolle Story für zwischendurch. Obwohl der Film dazu ganz gut war, hat mir das Buch noch besser gefallen. Das Lesen lohnt sich auf jeden Fall! ich vergebe 4,5 Sterne.

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  • Märchenhaft

    Coraline

    ElpunktApunkt

    20. March 2016 um 18:44

    Ein wirklich schönes Buch für zwischendurch. ;)

  • Hat mich nicht so richtig überzeugt..

    Coraline

    HonyPuppe

    23. February 2016 um 22:02

    Die Story: Das Buch Coraline von Neil Gaiman, 2002 bei Bloomsbury Publishing (2009 im Heyne Verlag) erschienen, handelt von einem 11-jährigen, abenteuerlustigen und neugieren Mädchen, das mit ihren Eltern, zunächst wenig erfreut darüber, in eine neue Stadt zieht und dort auf eine geheimnisvolle, aber gruselige Parallelwelt trifft. Da ihre Eltern, beides Autoren, ständig mit ihrer Arbeit beschäftigt sind, ist die kleine Coraline ziemlich gelangweilt und weiß mit ihrer Zeit kaum etwas anzufangen. Das Einzige was dagegen hilft, sind ihre Entdeckungstouren durch die neue Gegend und die gelegentlichen Besuche bei ihren doch sehr seltsamen Nachbarn. Da wären unten die 2 schrulligen alten Damen Ms. Spink und Ms. Forcible, in jungen Jahren Schauspielerinnen gewesen, die Coraline gerne bei einer Tasse Tee darüber erzählen. Eines Tages lesen die zwei aus den Teeblättern ihrer Tasse, dass sich Coraline in großen Schwierigkeiten befindet. Oben wohnt dann noch Mr. Bobo, der momentan einen Springmaus-Zirkus ins Leben rufen möchte. Allerdings darf diesen noch keiner sehen, da die Mäuschen noch viel zu lernen haben. Keiner ihrer Nachbarn kann sich jedoch Coralines Namen merken was ihr ziemlich auf die Nerven geht, für sie alle ist sie die kleine Caroline. Da ihre Eltern mal wieder sehr beschäftigt sind, entdeckt Coraline auf einer ihrer Entdeckungstouren eine kleine Türe, hinter der ihre „andere Mutter“, die es auf ihre Seele abgesehen hat, lebt. Zunächst scheint hier alles viel schöner, aufregender und besser zu sein als zu Hause, wo ihre richtigen Eltern Coraline kaum Beachtung schenken. Doch mit der Zeit entwickelt sich die andere Welt immer mehr zu einem schaurigen Alptraum bei dem ihr ihre echten Eltern abhanden kommen. Mit Hilfe eines schwarzen Katers begibt sich das kleine Mädchen auf ein spannendes Abenteuer, welches einem Alptraum gleicht, dem sie nur entkommen kann, wenn sie es schafft ihr Spiel gegen die „andere“ Mutter zu gewinnen. Meine Meinung: Die Satzstruktur und die große Schrift sowie das Cover erinnern sofort an ein „Horrormärchen“ in Kinderbuch-Format, alles ist ganz einfach beschrieben, sodass auch die jungen Leser unter uns dieses Buch gut verstehen können. Gefunden habe ich es allerdings im Fantasy-Genre, was mich da doch etwas gewundert hat. Davon mal abgesehen zieht das Buch einen erstmal in eine doch ziemlich langweilige Welt von der kleinen Coraline Jones, ob nun die normale oder die „andere“ Welt. Die Parallelwelt unterscheidet sich zunächst nur darin von der normalen, dass die anderen Eltern statt normaler Augen Knopf-Augen haben und Coraline alles haben kann, was sie möchte. Nach und nach bekommt sie allerdings immer mehr Zweifel daran, ob wirklich alles so gut ist und ihr einziger Wunsch ist es dann, nur noch in ihre normale Welt zurück zu kehren. Dieser Weg zurück ist spannend gestaltet und die kleine Coraline erlebt dabei mehrere Abenteuer. Meiner Meinung nach, nichts, was besonders aufregend ist. Mein Fazit: Da es doch eher ein Kinder- bzw. Jugendbuch als Fantasybuch ist, gehört es nun nicht zu meinen Favoriten. Die Geschichte ist an sich gar nicht schlecht, aber man hätte viel mehr aus der Story machen und vielleicht etwas weiter ausdehnen können. Wer ein paar Stunden zu viel übrig hat und mal etwas anderes ausprobieren möchte, ist bei dem Buch richtig – denn anders ist es auf alle Fälle.

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  • Coraline.

    Coraline

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2015 um 21:44

    Ich habe zuerst den Film gesehen. Dann habe ich den Comic gelesen. Und als neulich nach zwei Jahren das Coralinespiel von Inkagames rauskam beschloss ich, das Buch dann auch mal zu lesen. Und ich war etwas enttäuscht. Mir hat der Hintergrund gefehlt. Wybie war mein Lieblingscharakter im Film, und im Buch gibt es ihn gar nicht. An sich war das Buch wirklich nett, der Schreibstil beinahe märchenhaft, aber ich hatte das Gefühl, dass der Film mehr Tiefe hatte. Vielleicht irre ich mich da ja auch. Es ist schon eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe. Aber dass das Buch nur aus Coralines Perspektive war hat das ganze dann doch etwas einseitig wirken lassen. Jetzt wollte ich gerade schreiben dass das ja eigentlich okay ist, immerhin ist es ein Kinderbuch, aber dann ist mir wieder eingefallen, worums da eigentlich geht. Oder ist das so ein Fall, indem ein Erwachsener die Geschichte viel gruseliger findet als es ein Kind würde? Hm. Auf jeden Fall ist das Buch ganz in Ordnung. Man kann es lesen. Man kanns aber auch lassen.

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  • Absolut lesenswert!

    Coraline

    Melancholia

    Eigentlich ist dieses Buch ein Kinderbuch, doch ich denke, ich hätte als KInd wirklich Angst gehabt! Diese Atmosphäre, die dieses Buch ausstrahlt ist sehr besonders und gruselig und erinnert mich fast etwas an Tim Burton Filme/Bücher. Coraline ist mir sehr sympathisch, weil auch sie sehr besonders und anders ist und deswegen habe ich natürlich sehr mit ihr mitgefiebert! Die Geschichte an sich ist sehr einzigartig und hat mich absolut überzeugt, denn ich lese dieses Buch jedes Jahr im Herbst, bei Regenwetter und Nebel, wieder! Der Film ist übrigens auch sehr toll :)

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    • 3

    Melancholia

    19. September 2015 um 19:45
  • »Manche Türen sollten nie geöffnet werden.«

    Coraline

    Kopf-Kino

    Im Kinderbuch „Coraline“ - nicht Caroline! (was die Protagonstin strengstens betont) – zieht das kleine Mädchen mit ihren viel beschäftigten Eltern in eine neue Wohnung und langweilt sich zu Tode. Selbst die skurrilen Hausbewohner, die sie dort kennenlernt, und ein streunender Kater können ihr keine Ablenkung verschaffen. Eines Tages entdeckt Coraline während eines neuen Streifzugs eine geheime verschlossene Türe, hinter der sich lediglich eine Backsteinmauer befindet. Und somit nimmt die Geschichte ihren Lauf... Der Autor Neil Gaiman vermischt hierbei Zaubermärchen und Gruselgeschichte und widmet sich der inneren Entwicklung eines Kindes ins Erwachsenwerden. Die junge Protagonistin wagt den Absprung aus der kindlichen Bindung an die Eltern zur Eigenständigkeit bzgl. des Denkens und des Handelns. Thematisiert werden außerdem unser Urängste: Verlust, Fassaden, Einsamkeit. Stellenweise fühlte ich mich an Lewis Carolls Klassiker „Alice – Hinter den Spiegeln“ erinnert. Die Handlung wird mit einer schnörkellosen und schlichten Sprache sehr temporeich erzählt. Mir persönlich ging es teilweise etwas zu schnell und so wäre ich gerne an der einen oder anderen Stelle ein wenig verweilt - obwohl der Autor alles erwähnt und erzählt. Sprich, der Geschichte fehlt es an nichts, lediglich ich hätte mir mehr Zeit an den jeweiligen Handlungsschauplätzen gewünscht, aber das ist womöglich reine Geschmackssache. Wenn man sich an den Stil, der u.a. aus kurzen aneinandergereihten Hauptsätze besteht, gewöhnt hat, liest sich die Lektüre in einem Rutsch. So las ich das 175 Seiten lange Buch mit seiner (für mich) großer Druckschrift innerhalb von zwei Tagen durch. Der Spannungsbogen hält der Autor permanent aufrecht und überraschte mich sogar an einer Stelle, als ich gerade gemeinsam mit Coraline durchatmen wollte. Anzumerken ist, dass die Grundstimmung äußerst düster erscheint und teilweise mit grausigen Bildern untermalt wird, die zwar lediglich angedeutet oder angedroht werden, aber ein albtraumhaftes Kopfkino bei Kindern erzeugen könnten. Hierbei sollte individuell entschieden werden, welches Alter das günstigste wäre. Etwas schade fand ich die teilweise recht emotionslose Haltung der kleinen Coraline, aber schließlich gehöre ich nicht der Zielgruppe an und kann dies eventuell nicht allzu gut beurteilen. Schön fand ich, dass jedem Leser selbst überlassen wird, auf welcher der unterschiedlichen Ebenen er das Buch auffassen bzw. interpretieren möchte. Ab und an besticht die Lektüre mit kleinen feinen Weisheiten wie „Es ist erstaunlich, wie viel von dem, was wir sind, von den Betten abhängt, in denen wir morgens aufwachen, und es ist erstaunlich, wie zerbrechlich das sein kann.“ Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich das dünne Büchlein ganz gerne gelesen habe. Neil Gaiman wurde mir bereits von mehreren Seiten wärmstens empfohlen, was mich schließlich zum Kauf der Lektüre verleitete. Über weitere Empfehlungen aus seiner Feder würde ich mich in der Kommentarenbox sehr freuen. PS: Die animierte Verfilmung gefiel mir übrigens sehr gut.

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    • 7
  • Aufjedenfall Lesenswert, sollte aber nicht als Kinderbuch abgestempelt werden.

    Coraline

    Steffi´s Welt

    05. February 2015 um 19:53

    Coraline ist mit ihren Eltern in ein düsteres altes Haus gezogen. Die Nachbarn sind reichlich merkwürdig:Der verrückte Herr mit Schnurrbart erzählt von seinem Mäusezirkus,die schrulligen Schauspielerinnen warnen sie vor dem tiefen Brunnen im Garten.Eines Tages stößt sie im Haus auf eine zugemauerte Tür und sieht dort dunkle Schatten verschwinden. Was verbirgt sich dahinter.Hier lernt das Mädchen 'ihre anderen Eltern' kennen und es hat den Anschein,dass diese Welt weitaus interessanter ist,als die die Coraline kennt.Doch schnell muss sie feststellen,dass nicht alles Gold ist was glänzt.Mit "Coraline" von Neil Gaiman ist mein Bücherregal wieder um ein gelungenes Buch mit vielen fantastischen Elementen reicher.Allerdings empfehle ich das Buch nur "teilweise" für Kinder,denn die Geschichte mit ihrer Intention (leichter Hang zum philosphischen) könnte für einige zu herausfordernd sein bzw.viele fantastische Elemente der Geschichte (vor allem das Finale) könnten bei Kindern Albträume auslösen bzw. sie verstören.Auch wenn Coraline in der Kinder-und Jugendbuchabteilung zu finden ist,sollte die Geschichte nicht (leichtfertig) unterschätzt werden.

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  • Knopfauge, sei wachsam!

    Coraline

    Saffron

    09. August 2014 um 15:57

    Coraline ist eigentlich ein Buch genau nach meinem Geschmack: Es hat diese perfekte Mischung aus niedlich, unheimlich, verrückt und doch spannend. Um den Inhalt grob zusammenzufassen: Coraline ist 9 Jahre alt, zieht mit ihren viel zu beschäftigten Eltern in ein neues Haus und hat obendrein noch Schulferien. Um sich die Zeit zu vertreiben, erkundet Coraline ihre neue Heimat und erlebt dabei eine schräge, modernisierte Version des Wunderlands, das irgendwo zwischen Paralleluniversum und kindlicher Fantasie existiert. Dass Neugier und Mut zwei wichtige Thematiken darstellen, ist schnell klar, aber das verwundert nicht bei einem abenteuerlichen Kinderroman. Viel interessanter ist dabei die Heldin Coraline selbst sowie all die anderen überzeichneten und grotesk-bunten Charaktere, denen sie auf ihrer kleinen Reise begegnet. Die andere Welt erscheint zuerst perfekt für Coraline, geben ihre neuen "Anderen Eltern" (die angenähte Knopfaugen besitzen!) ihr doch Aufmerksamkeit, leckeres Essen und allerlei Spielzeug, was sie sich alles sehr in ihrem normalen Leben bisher gewünscht und nicht bekommen hat. Doch die Andere Mutter hat selbstverständlich düstere Absichten, was Coraline schnell herausfindet und sich auf einen Kampf um ihre Familie sowie ihre Seele einstellen muss. Nicht nur ein Kinderbuch, sondern eine kurzweilige Erzählung, die jedes Alter begeistern dürfte. Wer ein Fan von Nightmare Before Christmas ist und generell gerne Neil Gaiman liest, der kann hier gar nichts falsch machen. Mein Tipp: Auf Englisch lesen - und zwar das Originalbuch, nicht das Buch zum Film. Das Hörbuch ist auch sehr schön und passt hervorragend zu einer "Anderen Tasse Schokolade" an einem Herbstsonntag. ;)

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