Der Ozean am Ende der Straße

von Neil Gaiman 
4,0 Sterne bei360 Bewertungen
Der Ozean am Ende der Straße
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (258):
Scholus avatar

Absolut anders als erwartet (war mein erstes Buch des Autors), aber schon irgendwie genial ;)

Kritisch (30):
ban-aislingeachs avatar

Ich habe es nach der Hälfte abgebrochen - langweilig, ein Hauptcharakter ohne Name und keine Charaktere zu denen man eine Beziehung aufbauen

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Inhaltsangabe zu "Der Ozean am Ende der Straße"

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, er sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404173853
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:15.04.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.10.2014 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Scholus avatar
    Scholuvor einem Monat
    Kurzmeinung: Absolut anders als erwartet (war mein erstes Buch des Autors), aber schon irgendwie genial ;)
    Mein erster Gaiman - überraschend anders

    Dies war mein erstes Buch von Neil Gaiman.
    Ich habe einen "Roman" erwartet, mit folgendem "Inhalt":
    Ein erzählerisches Meisterwerk über die Kraft der Freundschaft ---
    Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, er sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen ...

    Zuerst einmal musste ich feststellen, dass das Buch absolut kein Roman, sondern ein Fantasy-Buch ist. Ok, kein Problem, lese ich auch gern ;)
    Da das aber mein erstes Buch des Autors war, hatte ich natürlich ganz andere Erwartungen.
    Der Ich-Erzähler kommt nach vielen Jahren wieder in seine Heimat und möchte seine Kindheitsfreundin Letttie besuchen. Da sie nicht zuhause ist, geht er an den Teich hinter ihrem Haus und fängt an, sich an die Zeit zu erinnern, als er sieben Jahre alt ist und sie kennengelernt hat. Was dann folgt ist sehr abgefahren und hat mit Wesen aus tja .. was eigentlich genau .. fremden Universen oder so zu tun. Eigentlich ist es eine sehr düstere, eher gruselige Geschichte, aber sie ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen.
    Zwischendurch musste ich an Stephen King denken, ob das nun gut oder schlecht ist, muss jeder selbst entscheiden ;)

    Ich vergebe 4 Sterne für eine gruselige Fantasygeschichte, die mich trotz gänzlicher anderer Erwartungen gut unterhalten hat! :)

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    paperloves avatar
    paperlovevor 4 Monaten
    Der Ozean am Ende der Strasse

    Ich weiss nicht, ob mir der tiefere Sinn des Buches entgangen ist, oder ob die Geschichte letztendlich einfach nichtssagend ist, aber mich konnte die Story nicht erreichen... 😐 Der Autor hat allerdings ein Talent dafür, mithilfe seiner sehr detaillierten Schilderungen verschiedener mystischer und realer Ereignisse, ein beklemmendes Gefühl bei mir auszulösen, dass mich während dem Lesen des Buches stets begleitet hat. Davon abgesehen gab es aber nichts, das mir länger im Gedächtnis bleiben wird.

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    Beusts avatar
    Beustvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: "nett", aber halbgar
    Ein Fragezeichen am Ende der Straße

    Die Hempstocks sind eine geheimnisvolle Sippe, die am Ende der Straße wohnen, in der auch der Ich-Erzähler dieses Schauermärchens gelebt hat. Nach Jahren kehrt er zurück auf das Gehöft und mit dem Leser in die Erinnerung an die Ereignisse, die hier stattgefunden haben, als der Erzähler noch ein junge von sieben und seine Begleiterin Lettie Hempstock ein Mädchen von elf Jahren gewesen ist, Damals geschahen rings um den Ententeich unheimliche Dinge, den Lettie als „Ozean“ bezeichnete und der auf magische Weise mit den Grundfesten des Universums verbunden zu sein schien. Der Junge sah rätselhafte Wesen, wurde von einem Wurm besessen, der in Gestalt der besitzergreifenden Haushälterin Ursula in Haus und Familie des Jungen eindrang, und musste mehr als einmal von Lettie und ihrer machtvollen Familie gerettet werden.

     

    Alles, was geschah, ist in der Erinnerung des Jungen entweder ein fantastisches Märchen, die Einbildung überspannter Kindernerven oder die eskapistische Strategie eines Traumaopfers, das Selbstmord, Beinahe-Ertrinken und die Affäre des Vaters zu einer Geschichte gewandelt hat, die besser zu ertragen ist, weil sie nicht von dieser Welt ist.

     

    Gaiman verzichtet darauf, konkretere Hinweise zu geben, weshalb „der Ozean am Ende der Straße“ seinen märchenhaften Zauber nie verliert – gleichzeitig aber auch nie sein Anliegen verrät. Das halbgare Gefühl, weder Fisch noch Fleisch vor sich zu haben, begleitet die ganze Lektüre, wobei die Ich-Perspektive als Lupe für die Handlung eigentlich meistens sehr gut funktioniert.

     

    Das Buch ist kurz, man verschwendet nicht viel Zeit, es zu lesen. Gaimans „Keine Panik“ ist freilich die bessere Wahl, wenn man den Autor kennen lernen möchte.

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    Zyprims avatar
    Zyprimvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Andersartig - düster - verwirrend und doch gefühlvoll und besonders auf seine ganz eigene Art und Weise.
    Der Ozean am Ende der Straße - Neil Gaiman

    Handlung:


    Nach einem Todesfall in der Familie kehrt ein Mann in seine Heimat zurück. Um den Leichenschmaus etwas länger hinaus zu zögern lenkt sein Unterbewusstsein ihn zu einen alten Bauernhof und so findet er sein 7-Jähriges Ich wieder und damit auch das Abenteuer seines Lebens. Er erinnert sich und damit beginnt die eigentliche Geschichte und zwar nicht einfach irgendeine. 

    Meine Meinung:

    Es fällt mir tatsächlich schwer dieses Werk passend und treffend zu beschreiben. Ich versuche meine Gedanken zu ordnen und doch sind sie noch wirr von der Geschichte in dem Buch. Ich wusste nicht was mich in dem Buch erwartet und tatsächlich glaubt man anfangs das es sich um ein ganz normales Buch handelt aber irgendwann kommt ein Zeitpunkt, in dem die Geschichte kippt und man einfach nur ratlos vor dem Buch sitzt und hoffnungslos verwirrt ist. Dies war der Zeitpunkt als ich gezögert hatte, ob ich dieses Buch fortsetzen möchte und ich habe es getan. Ich habe mich der Geschichte hingegeben und mich fallen gelassen, war offen für all die fabelhaften Geschöpfe und Begebenheiten und siehe da ich war positiv überrascht. Dieses Buch enthält soviel Input und vermittelt Werte, wie es selten der Fall ist. Die Charaktere sind kunterbunt und doch mysteriös. Es geht um Freundschaft, Ängste und Familie. Die Geschichte ist düster und melancholisch. Es gibt erdrückende und fast schon ekelhafte Szenen, die einen einen Schauer über den Rücken jagen. Eine fantastische Welt, die so echt wirkt und mittendrin Szenen außerhalb dieser Welt, real und unbarmherzig - schockierend und erdrückend. 
    Der Schreibstil des Autors ist herausragend. Man hat das Gefühl mittendrin zu sein und das Erzählte live mit zu erleben. Sehr beeindruckend. 
    Die Illustrationen - schwarz/weiß gehalten - könnten passender nicht sein und beleben die Geschichte zusätzlich.

    Fazit:

    Holpriger Anfang mit einer unerwarteten Entwicklung, für diejenigen die das erste Mal etwas von dem Autor lesen. Ich wusste nicht wie mir geschieht und was mich erwartet und doch hat mich dieses Buch berührt und in eine andere Welt entführt. Ich fand es persönlich nicht so leicht zu lesen und musste das Buch öfters zur Seite legen aber das war für mich in Ordnung weil der Schreibstil einfach anspruchsvoller ist. Einzigartig.

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    BubuBubus avatar
    BubuBubuvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte mir leider gar nichts geben
    Für mich leider ein Flop

    Wegen einer Beerdigung kommt ein Mann zurück in seine Heimatstadt. Doch bevor er zu dem Haus seiner Schwester fährt, hält er an einem Hof, dem Hof der Hempstocks - langsam erinnert er sich wieder, an Lettie Hempstock und den Ententeich hinterm Haus, den sie immer als Ozean bezeichnet hat.
    Die weitere Geschichte wird aus der Sicht des namenlosen Protagonisten als kleiner Junge erzählt

    Mit sieben Jahren gerät er durch einen tragischen Todesfall auf den Hof der Hempstocks und lernt dort die 11-jährige  Lettie kennen.
    Plötzlich scheint es eine böse Kraft zu geben, die durch den Jungen in die Welt gelassen worden ist. Mit Hilfe von Lettie, ihrer Mutter und ihrer Großmutter kämpf er dagegen an.

    Das Cover des Buches ist wunderschön und es tauschen im Laufe der Geschichte immer wieder Bilder auf, die das Ganze mit illustratorisch begleiten.
    So viel zu den positiven Dingen.
    Der Schreibstil hat mir leider gar nicht gefallen, ich weiß nicht ob es an der Übersetzung lag oder an dem Schreibstil von Neil Gaiman. Ich hatte keinen Zugang zu den Charakteren und die Geschichte war auch sehr seltsam.
    An verschiedenen Stellen war ich kurz davor das Buch abzubrechen. Die Schilderung der bösen Macht, von der bis Ende nicht deutlich wird was es ist, hat mich extrem geekelt.
    Ich lese sehr gerne Horror, Fantasy und blutige Thriller und habe mit vielen Beschreibungen kein Problem, aber das hat meine Schmerzgrenze fast gänzlich übertroffen.
    Besonders weil ich es nicht erwartet hatte und mich auf eine märchenhafte Erzählung gefreut habe und stattdessen etwas bekommen habe, was ich nicht einordnen kann.
    Die Geschichte hatte keinen Sinn für mich und wirkte für mich sehr willkürlich ohne Tiefgang.
    Sie hat angefangen und war dann zu Ende ohne mir etwas mitgeteilt zu haben. 

    Einige Handlungen wirkten fehlplaziert und ich habe mich oft gefragt wer dabei Spaß beim Lesen hat. Ich habe viele positive Stimmen zu der Geschichte gehört, ich kann mich dem leider nicht anschließen. Ich war froh als es vorbei war und kann selbst jetzt, nach dem ich das Buch bereits beendet und lange darüber nachgedacht hate nicht sagen was ich da gelesen habe.
    Die ganze Geschichte hat während dem Lesen unschöne Gefühle in mir ausgelöst, nur auf Grund er Kürze des Romans habe ich die Geschichte beenden können.
    Leider gibt es von mir keine Empfehlung und nur zwei Sterne, und das auch nur wegen dem schönen Cover.

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    BettinasBuecherecks avatar
    BettinasBuechereckvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz anders als erwartet! Wunderbar - spannend, tiefgründig, faszinierend. Es hat mich sehr mitgerissen!
    Dieses Buch hat mich sehr überrascht!


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    Farbwirbels avatar
    Farbwirbelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Berauschende, echte Phantasiegeschichte verpackt in bezaubernder Sprache
    Eine phantastische Reise in die Kindheit

    Ich sah die Erde, auf der ich mich seit meiner Geburt aufgehalten hatte, und ich begriff, wie zerbrechlich sie war – die Realität, die ich kannte, war eine dünne Glasur auf einem Geburtstagskuchen, in dem es vor Maden und Albträumen und Hunger nur so wimmelte. Ich sah die Welt von oben und von unten. Ich sah, dass es dort Muster gab und Portale und Pfade, die weit über die Realität hinausgingen. Ich sah all diese Dinge und erfasste sie, und sie erfüllten mich, genauso wie das Wasser des Ozeans mich erfüllte. - S. 193

    „Der Ozean am Ende der Straße“ - ein Titel, der mich anlockte, sofort inspirierte und gleich in Phantasien einlullte. Neil Gaiman war mir bisher kein wirklicher Begriff, was ich persönlich erstaunlich finde, schließlich lese ich gern Fantasy und noch viel lieber Fantasy, die sich wirklich ernst nimmt und sich ganz leicht mit der unsrigen Welt verflechtet. Vor kurzem sah ich die erste Staffel „American Gods“ und realisierte dabei, dass sie auf einem Roman des selbigen Autors fußt. Da mich diese Serie wirklich begeisterte, musste ein Werk von ihm gelesen werden!

    Ein Mann kehrt nach einem Todesfall in der Familie zurück in sein Heimatdorf, ganz automatisch landet er auf einem alten Bauernhof an einem Teich, obwohl er eigentlich zum Leichenschmaus und zu seiner Familie fahren müsste. Dort trifft er Personen aus der Vergangenheit und auf einmal ist er wieder sieben Jahre alt und macht das größte Abenteuer seiner Lebens erneut durch. In diesem Abenteuer trifft er, der eigentlich nie Freunde hat und vor allem liest, Lettie Hempstock. Lettie fasziniert ihn und verwundert ihn zugleich, denn sie erscheint ganz anders als die anderen Kinder, die er kennt. In meiner Vorstellung war sie Luna Lovegood nicht unähnlich...

    Auf jeden Fall kommt es dazu, dass ein Mann in seinem Auto ermordet aufgefunden wird und die Hempstocks daraufhin Alarm schlagen, da die Umstände des Mords darauf hinweisen, dass ein Wesen in diese Welt schlüpfte, welches eigentlich nicht hierher gehörte. Der Junge versucht zusammen mit Lettie das Wesen zu vertreiben, doch dabei wird er verletzt und auf einmal verändert sich sein ganzes Leben. Seine neue Gouvernante erscheint ihm mehr als suspekt, doch alle anderen Familienmitglieder finden sie großartig... Er ahnt, dass er Hilfe von Lettie braucht, doch wir soll er sie kontaktieren, wenn er von dieser seltsamen Frau überwacht wird? Ein spannendes, sehr verwobenes Geschehen entspinnt sich aus dieser Grundlage.

    Der Schreibstil ist sehr poetisch und weist immer wieder Sprachblumen auf:

    Der Himmel wurde allmählich grau; die Welt verlor an Tiefe und verflachte im Zwielicht. Falls die Schatten noch immer da waren, konnte ich sie nicht mehr wahrnehmen; genau genommen war die ganze Welt zu Schatten geworden - S. 179

    Der Text wird interessant umrahmt. Der Mann kehrt an einen Ort der Kindheit zurück, versinkt in Erinnerungen und erwacht später wieder aus ihnen. Eine schöne Klammer, die auch aus psychologischer Sicht interessant ist. Schicksalsschlag – Regression.

    Die Geschichte wird geschrieben, als würde sich ein jeder Leser mit dieser Welt auskennen und nur dem Jungen sei sie neu. Das ist etwas, was ich immer gern lese, denn es macht die Phantastik der Romane lebendiger. Generell fand ich es berauschend, dass man nicht zwingend Lösungen erhält, um welche Wesen es sich nun handelt und welchem Refugium sie entnommen wurden...

    Mich erinnerte dieses Märchen an den Roman „Dreams and Shadows“ von Cargill, welchen ich letztes Jahr las. Zwar ist es weniger komplex, doch die Stimmung deckt sich. Wunderbare, verzaubernde und irgendwie ehrliche Fantasy.

    Kommentare: 8
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: So tief und geheimnisvoll wie der Ozean.
    So tief und geheimnisvoll wie der Ozean.

    Mit dem Tod des Mannes, der das Auto seines Vaters geklaut und sich selbst darin ermordet hat, beginnt für den 7-jährigen Jungen eine gefährliche und spannende Geschichte, die er zusammen mit der 11-jährigen Lettie Hempstock bestreitet. Denn - mit dem Tod des Mannes verschwammen die Übergänge zwischen dieser Welt und einer anderen.


    Anfangs viel es mir etwas schwer, der Storyline zu folgen. Da waren so viele ungeklärte Fragen. Glücklicherweise klärte sich mit der Zeit alles langsam auf, sodass das Lesen sehr viel mehr Freude bereitete.


    Nach der ersten Hürde war ich versunken in der wundervollen und facettenreichen Geschichte, die mit Wahnsinn und jeder Menge Emotionen und Spannung die Nerven kitzelte.


    Die Figuren trugen alle für sich einen kleinen Teil zum großen Ganzen bei. Gerade Familie Hempstock war genauso tief und geheimnisvoll wie der Teich, den sie in ihrem Garten hatten.


    Ich denke, gerade den kleinen wahnsinnigen unter den Lesern, wird dieses Buch sehr gefallen. 

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    Hollysmums avatar
    Hollysmumvor einem Jahr
    Nicht Fisch, nicht Fleisch!

    Ich habe vorher noch nie etwas von diesem Autor gelesen,doch das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich in den Bann gezogen.

    Nach der Beerdigung seines Vaters fährt der Protagonist ziellos durch die Straßen in denen er aufgewachsen ist,bis er plötzlich beim Hof der Hempstocks ankommt. Er fängt an sich zu erinnern. Hier wohnte doch ein Mädchen?! Wie hieß sie noch gleich....Lettie! Und hinter dem Haus gab es doch diesen kleinen Ententeich den sie immer als Ozean bezeichnet hat. Mal schauen ob es den noch gibt....
    Und so fängt alles an! Wir werden entführt in die Welt eines siebenjährigen der durch Lettie Hempstock eine andere Welt jenseits des Ozeans kennenlernt. Von hier kommen aber nicht nur gute Dinge sondern auch Wesen die denn kleinen Jungen und seine Familie zerstören wollen. Doch Lettie nimmt den Kampf auf...

    Fazit: Ich habe mir tatsächlich etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt. Es ist ziemlich abgedreht und man muss sich darauf einlassen. Ich kann nicht mal sagen ob mir das Buch gefallen hat oder nicht. Einerseits ja andererseits musste ich es auch einige Male weglegen weil es mir einfach zu skurill würde.

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Intensiv, skurril, faszinierende Atmosphäre!
    Wenn die Grenzen aufgehoben werden ...


    Lettie Hempstock behauptet, der Ententeich unterhalb der Farm ist ein Ozean, durch den man in eine andere Welt gelangen kann. Natürlich ist das Unsinn, das versteht selbst der siebenjährige Junge, der sich mit dem Mädchen anfreundet. Doch dann löst der Selbstmord eines Mannes merkwürdige Ereignisse aus und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Zum Glück weiß Lettie, womit sie es zu tun hat, denn ohne sie wäre der Junge verloren.


    Es gibt Geschichten, die man nicht zu viel hinterfragen sollte und zweifellos gehört diese dazu. Der namenlose siebenjährige Junge erlebt Seltsames und erinnert sich als Erwachsener, als er an den Ort der Geschehnisse zurückkehrt. Doch sind diese Erinnerungen wirklich real? Oder hatte er schon damals eine ausufernde Fantasie?
    Hier wird sehr gut deutlich gemacht, dass Kindheitserinnerungen vielleicht oft nicht so zuverlässig sind und anders bewertet werden sollten. 
    Mir gefiel besonders die eigenartige Stimmung, die in diesem Roman erzeugt wird. Über der eigentlich idyllischen ländlichen Gegend liegt etwas Düsteres und Geheimnisvolles. Seltsame Wesen tauchen auf und einzig der Junge erkennt, welche Bedrohung sie darstellen. Aber wer glaubt einem Siebenjährigen, dass die nette Haushälterin eigentlich ein Monster ist? 
    Sehr deutlich wird hier, dass Erwachsene oftmals die Gedanken- und Gefühlswelt von Kindern nicht verstehen. Seine eigenen schmerzlichen Erfahrungen lehren ihn, Kinder niemals anzuschreien.
    Bei den Hempstocks erfährt der Junge die Geborgenheit, die er zu Hause vermisst. Wer sie wirklich sind – auch das ist ein eigenes Geheimnis.


    Ein skurriles, sehr intensives Abenteuer!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Originaldibblers avatar
    Heute (23.04.) ist Welttag des Buches und zur Feier des Tages gibt es auf meinem Blog ein neues Gewinnspiel:

    http://bibliothekvonimre.blogspot.de/2015/04/gewinnspiel-blogger-schenken-lesefreude_23.html
    Originaldibblers avatar
    Letzter Beitrag von  Originaldibblervor 3 Jahren
    Viel Spaß beim lesen!
    Zur Buchverlosung
    Daniliesings avatar
    Von Zeit zu Zeit kommt es vor, da entdeckt das gesamte LovelyBooks-Team ein Buch, das wirklich alle von uns lesen möchten. Es ist eher selten, da wir ganz unterschiedliche Buchvorlieben haben, die von Jugendbüchern über Belletristik, von Science Fiction bis hin zu Klassikern reichen. Mit "Der Ozean am Ende der Straße", dem neuen Roman von Neil Gaiman aus dem Eichborn Verlag, haben wir nun wieder ein solches Buch entdeckt und sind schon ganz gespannt auf unsere Leseerfahrungen damit.

    Start der Leserunde: 25. Oktober (sofern dann schon alle Kollegen das Buch haben)

    Mit dabei vom LovelyBooks-Team sind auf jeden Fall:

    Trumans
    Jules1988
    JohannaE1988
    Sophia29
    -tina-
    doceten
    Katha_Luko
    peckomingo
    kultfigur
    Daniliesing

    Wenn ihr das Buch schon habt oder es euch kaufen und euch dieser Leserunde anschließen möchtet, freuen wir uns natürlich sehr. Steigt einfach mit ein & wir haben sicher eine tolle gemeinsame Leserunde :-)

    Ihr kennt das Buch noch gar nicht? Hier ein paar mehr Infos dazu:

    Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen … Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
    >> Leseprobe

    Wir wünschen eine fantastische Lektüre?
    mermeoths avatar
    Letzter Beitrag von  mermeothvor 4 Jahren
    Ohja, das stimmt, das trifft es auf den Punkt!
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