Neil Gaiman Der Ozean am Ende der Straße

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Inhaltsangabe zu „Der Ozean am Ende der Straße“ von Neil Gaiman

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, er sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen ...

Eine Geschichte über die Kindheit, Freundschaft und viele gemeinsame Abenteuer. Skurril, phantasievoll und überaus liebenswert!

— Sarahamolibri
Sarahamolibri

Gut geschrieben aber ganz ganz anders als erwartet. Trotzdem was nettes für zwischendurch.

— Kleines91
Kleines91

Eine schöne Geschichte aber mehr auch nicht. Hatte was anderes erwartet aber trotz allem sehr nett.

— FearcharaLair
FearcharaLair

Ein Buch das mich aus der Leseflaute geholt hat und mich einfach gepackt hat. Perfekt zum Vorlesen ( in meinem Fall) als Gutenachtgeschichte

— fliflaless
fliflaless

Berauschende, echte Phantasiegeschichte verpackt in bezaubernder Sprache

— Farbwirbel
Farbwirbel

Schade, das Buch wurde so gehyped bei Booktube.. Leider fand ich die Story überhaupt nicht gut und die Erzählweise war ziemlich verwirrend..

— viviilovee
viviilovee

So tief und geheimnisvoll wie der Ozean.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr fantasievoll

— Lovely90
Lovely90

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, allerdings ist die Story irgendwie ekelig/verstörend, weswegen ich das Buch weggelegen musste (S. 93)

— leyax
leyax

Intensiv, skurril, faszinierende Atmosphäre!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

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  • Eine phantastische Reise in die Kindheit

    Der Ozean am Ende der Straße
    Farbwirbel

    Farbwirbel

    02. August 2017 um 10:53

    Ich sah die Erde, auf der ich mich seit meiner Geburt aufgehalten hatte, und ich begriff, wie zerbrechlich sie war – die Realität, die ich kannte, war eine dünne Glasur auf einem Geburtstagskuchen, in dem es vor Maden und Albträumen und Hunger nur so wimmelte. Ich sah die Welt von oben und von unten. Ich sah, dass es dort Muster gab und Portale und Pfade, die weit über die Realität hinausgingen. Ich sah all diese Dinge und erfasste sie, und sie erfüllten mich, genauso wie das Wasser des Ozeans mich erfüllte. - S. 193 „Der Ozean am Ende der Straße“ - ein Titel, der mich anlockte, sofort inspirierte und gleich in Phantasien einlullte. Neil Gaiman war mir bisher kein wirklicher Begriff, was ich persönlich erstaunlich finde, schließlich lese ich gern Fantasy und noch viel lieber Fantasy, die sich wirklich ernst nimmt und sich ganz leicht mit der unsrigen Welt verflechtet. Vor kurzem sah ich die erste Staffel „American Gods“ und realisierte dabei, dass sie auf einem Roman des selbigen Autors fußt. Da mich diese Serie wirklich begeisterte, musste ein Werk von ihm gelesen werden! Ein Mann kehrt nach einem Todesfall in der Familie zurück in sein Heimatdorf, ganz automatisch landet er auf einem alten Bauernhof an einem Teich, obwohl er eigentlich zum Leichenschmaus und zu seiner Familie fahren müsste. Dort trifft er Personen aus der Vergangenheit und auf einmal ist er wieder sieben Jahre alt und macht das größte Abenteuer seiner Lebens erneut durch. In diesem Abenteuer trifft er, der eigentlich nie Freunde hat und vor allem liest, Lettie Hempstock. Lettie fasziniert ihn und verwundert ihn zugleich, denn sie erscheint ganz anders als die anderen Kinder, die er kennt. In meiner Vorstellung war sie Luna Lovegood nicht unähnlich... Auf jeden Fall kommt es dazu, dass ein Mann in seinem Auto ermordet aufgefunden wird und die Hempstocks daraufhin Alarm schlagen, da die Umstände des Mords darauf hinweisen, dass ein Wesen in diese Welt schlüpfte, welches eigentlich nicht hierher gehörte. Der Junge versucht zusammen mit Lettie das Wesen zu vertreiben, doch dabei wird er verletzt und auf einmal verändert sich sein ganzes Leben. Seine neue Gouvernante erscheint ihm mehr als suspekt, doch alle anderen Familienmitglieder finden sie großartig... Er ahnt, dass er Hilfe von Lettie braucht, doch wir soll er sie kontaktieren, wenn er von dieser seltsamen Frau überwacht wird? Ein spannendes, sehr verwobenes Geschehen entspinnt sich aus dieser Grundlage. Der Schreibstil ist sehr poetisch und weist immer wieder Sprachblumen auf: Der Himmel wurde allmählich grau; die Welt verlor an Tiefe und verflachte im Zwielicht. Falls die Schatten noch immer da waren, konnte ich sie nicht mehr wahrnehmen; genau genommen war die ganze Welt zu Schatten geworden - S. 179 Der Text wird interessant umrahmt. Der Mann kehrt an einen Ort der Kindheit zurück, versinkt in Erinnerungen und erwacht später wieder aus ihnen. Eine schöne Klammer, die auch aus psychologischer Sicht interessant ist. Schicksalsschlag – Regression. Die Geschichte wird geschrieben, als würde sich ein jeder Leser mit dieser Welt auskennen und nur dem Jungen sei sie neu. Das ist etwas, was ich immer gern lese, denn es macht die Phantastik der Romane lebendiger. Generell fand ich es berauschend, dass man nicht zwingend Lösungen erhält, um welche Wesen es sich nun handelt und welchem Refugium sie entnommen wurden... Mich erinnerte dieses Märchen an den Roman „Dreams and Shadows“ von Cargill, welchen ich letztes Jahr las. Zwar ist es weniger komplex, doch die Stimmung deckt sich. Wunderbare, verzaubernde und irgendwie ehrliche Fantasy.

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    • 9
  • So tief und geheimnisvoll wie der Ozean.

    Der Ozean am Ende der Straße
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. July 2017 um 20:35

    Mit dem Tod des Mannes, der das Auto seines Vaters geklaut und sich selbst darin ermordet hat, beginnt für den 7-jährigen Jungen eine gefährliche und spannende Geschichte, die er zusammen mit der 11-jährigen Lettie Hempstock bestreitet. Denn - mit dem Tod des Mannes verschwammen die Übergänge zwischen dieser Welt und einer anderen.Anfangs viel es mir etwas schwer, der Storyline zu folgen. Da waren so viele ungeklärte Fragen. Glücklicherweise klärte sich mit der Zeit alles langsam auf, sodass das Lesen sehr viel mehr Freude bereitete.Nach der ersten Hürde war ich versunken in der wundervollen und facettenreichen Geschichte, die mit Wahnsinn und jeder Menge Emotionen und Spannung die Nerven kitzelte.Die Figuren trugen alle für sich einen kleinen Teil zum großen Ganzen bei. Gerade Familie Hempstock war genauso tief und geheimnisvoll wie der Teich, den sie in ihrem Garten hatten.Ich denke, gerade den kleinen wahnsinnigen unter den Lesern, wird dieses Buch sehr gefallen. 

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  • Nicht Fisch, nicht Fleisch!

    Der Ozean am Ende der Straße
    Hollysmum

    Hollysmum

    02. July 2017 um 07:28

    Ich habe vorher noch nie etwas von diesem Autor gelesen,doch das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich in den Bann gezogen.Nach der Beerdigung seines Vaters fährt der Protagonist ziellos durch die Straßen in denen er aufgewachsen ist,bis er plötzlich beim Hof der Hempstocks ankommt. Er fängt an sich zu erinnern. Hier wohnte doch ein Mädchen?! Wie hieß sie noch gleich....Lettie! Und hinter dem Haus gab es doch diesen kleinen Ententeich den sie immer als Ozean bezeichnet hat. Mal schauen ob es den noch gibt....Und so fängt alles an! Wir werden entführt in die Welt eines siebenjährigen der durch Lettie Hempstock eine andere Welt jenseits des Ozeans kennenlernt. Von hier kommen aber nicht nur gute Dinge sondern auch Wesen die denn kleinen Jungen und seine Familie zerstören wollen. Doch Lettie nimmt den Kampf auf...Fazit: Ich habe mir tatsächlich etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt. Es ist ziemlich abgedreht und man muss sich darauf einlassen. Ich kann nicht mal sagen ob mir das Buch gefallen hat oder nicht. Einerseits ja andererseits musste ich es auch einige Male weglegen weil es mir einfach zu skurill würde.

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  • Wenn die Grenzen aufgehoben werden ...

    Der Ozean am Ende der Straße
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    06. May 2017 um 00:17

    Lettie Hempstock behauptet, der Ententeich unterhalb der Farm ist ein Ozean, durch den man in eine andere Welt gelangen kann. Natürlich ist das Unsinn, das versteht selbst der siebenjährige Junge, der sich mit dem Mädchen anfreundet. Doch dann löst der Selbstmord eines Mannes merkwürdige Ereignisse aus und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Zum Glück weiß Lettie, womit sie es zu tun hat, denn ohne sie wäre der Junge verloren.Es gibt Geschichten, die man nicht zu viel hinterfragen sollte und zweifellos gehört diese dazu. Der namenlose siebenjährige Junge erlebt Seltsames und erinnert sich als Erwachsener, als er an den Ort der Geschehnisse zurückkehrt. Doch sind diese Erinnerungen wirklich real? Oder hatte er schon damals eine ausufernde Fantasie?Hier wird sehr gut deutlich gemacht, dass Kindheitserinnerungen vielleicht oft nicht so zuverlässig sind und anders bewertet werden sollten. Mir gefiel besonders die eigenartige Stimmung, die in diesem Roman erzeugt wird. Über der eigentlich idyllischen ländlichen Gegend liegt etwas Düsteres und Geheimnisvolles. Seltsame Wesen tauchen auf und einzig der Junge erkennt, welche Bedrohung sie darstellen. Aber wer glaubt einem Siebenjährigen, dass die nette Haushälterin eigentlich ein Monster ist? Sehr deutlich wird hier, dass Erwachsene oftmals die Gedanken- und Gefühlswelt von Kindern nicht verstehen. Seine eigenen schmerzlichen Erfahrungen lehren ihn, Kinder niemals anzuschreien.Bei den Hempstocks erfährt der Junge die Geborgenheit, die er zu Hause vermisst. Wer sie wirklich sind – auch das ist ein eigenes Geheimnis.Ein skurriles, sehr intensives Abenteuer!

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  • Wenn ein Ozean in einen Eimer passt...

    Der Ozean am Ende der Straße
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    17. April 2017 um 19:22

    Ich starrte sie entgeistert an: ihre kurzen, braunen Haare, ihre Stupsnase, ihre Sommersprossen. Sie sah drei oder vier Jahre älter aus als ich. Genauso gut hätte sie drei- oder viertausend Jahre älter sein können. Ich wäre mit ihr bis vor die Tore der Hölle gegangen und wieder zurück. Aber trotzdem...*********************************************************Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofes. Und er war nicht besonders groß. Lettie behauptet, er sei ein Ozean. Sie behauptet, man könnte durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte eigentlich niemals geschehen dürfen.***********************************************************Ein Wurm im Fuß eines Jungen. Zwei Monde über einem Bauernhof. Hungervögel, die ein Herz fressen wollen. Ein Ozean, der in einen Eimer passt. Eine Großmutter, die gesehen hat, wie der Mond entsteht. Ein Feenreif im Garten. Ein Mädchen, das ihr Leben für die Freundschaft geben würde."Der Ozean am Ende der Straße" ist eine magische Geschichte über die Kraft der Freundschaft, über Dinge, die nicht so sind wie sie scheinen. Über das Gleichgewicht in der Welt.Fantasievoll und zauberhaft beschreibt der Autor die Freundschaft und welche Kraft diese haben kann.Wer es zu lässt, kann in eine Welt in der Welt eintauchen und einfach glauben, dass es einen Ozean am Ende der Straße gibt, der in einen Eimer passt und gleichzeitig die ganze Welt umspannt.

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  • Für mich eine Enttäuschung

    Der Ozean am Ende der Straße
    Gegen_den_Strom_lesen

    Gegen_den_Strom_lesen

    06. April 2017 um 14:44

    Auf dem bezaubernden Umschlag des Romans prangt deutlich ein Zitat von Daniel Kehlmann: "Ein poetisches Juwel, wie man es nicht oft zu lesen bekommt." Da wird man doch gleich doppelt so wild, das Buch zu lesen. Leider war Der Ozean am Ende der Straße für mich überhaupt kein Juwel, nicht mal ein wertvoller Stein, vielleicht ein Kiesel am Wegesrand? Nur der Kürze des Buches ist es zu verschulden, dass ich diesen Roman beendet habe. Vielleicht haben wir es hier mit einer schlechten Übersetzung zu tun, aber mir hat die Schreib- und Erzählweise einfach nicht gefallen. Der Satzbau ist oft sehr umständlich, die Beschreibung von Nichtigkeiten ausschweifend und deswegen schlicht und einfach langweilig. Dabei ist die Botschaft, die dieser Roman wahrscheinlich vermitteln will, eigentlich interessant! Es geht um Ängste in der Kindheit, tiefe Freundschaft und Zusammenhalt. Ein älterer Mann fährt wegen einer Beerdigung an seinen Heimatort und gelang durch Zufall an einen, für ihn sehr prägenden Ort, seiner Kindheit. Auf einmal erinnert er sich an seine alte Freundin Lettie, und an den Teich, an dem beide oft waren. Ab da wird hauptsächlich in und aus der Perspektive des 9-Jährigen Jungen erzählt. Lettie, ihre Mutter und ihre Großmutter sind gute "Geister" (leider fällt mir kein passenderer Begriff ein) und können alle drei zaubern. Plötzlich wird das wohlbehütete Zuhause des Jungen von einer bösen "Fee" bedroht. Mit der Hilfe von Lettie versucht er sich aus den feindlichen Machenschaften zu entreißen. Wo der Text enttäuscht, können schön illustrierte Bilder einen Teil der Geschichte retten. Märchenhafte Kinder- und Kindesgeschichte und eine schöne Botschaft: mit guten Freunden kommt man gegen jedes Böse an, leider enttäuschend und teilweise langweilig umgesetzt.

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    • 2
  • Der Ozean am Ende der Strasse - Neil Gaiman

    Der Ozean am Ende der Straße
    Mumin89

    Mumin89

    20. March 2017 um 10:43

    InhaltNach einer Beerdigung kehrt ein Mann an den Ort seiner Kindheitserinnerungen zurück. Er sucht die Farm der Familie Hempstock auf, auf der er als Kind viel Zeit verbracht hat. Während seines Besuches, kehren all die Erinnerungen zurück, die in den letzten Jahren in seinem Innern verborgen blieben. Er erinnert sich an den Teich, der eigentlich ein Ozean und ein Tor in andere Welten sein soll und an seine Freundschaft mit Lettie Hempstock.Als er sieben Jahre alt war, lernte er nach einem merkwürdigen Todesfall in der Nachbarschaft Lettie Hempstock kennen. Gemeinsam stellen sie dunklen Mächten entgegen, die versuchen Böses zu säen. Zuerst sind es nur Gedanken an Geld, aber dann findet ein Wesen dank des Jungen einen Weg in seine Welt und das Unheil nimmt seinen Lauf. Von Lettie und dem Jungen wird viel Mut erfordert, um das Böse zurückzudrängen und wieder Frieden einkehren zu lassen. Lettie und ihre Familie benutzen dazu einige ihrer merkwürdigen Fähigkeiten, die einem zu erkennen geben, dass man es hier wohl nicht mit "normalen" Menschen zu tun hat.Meine MeinungIch habe das Buch gekauft, weil mich der Titel und das Cover total angesprochen haben. Auf dem Cover wird es zudem als "poetisches Juwel" beschrieben, da konnte ich nicht nein sagen. Im Buch finden sich einige Illustrationen, was mir sehr gefallen hat. Ansonsten sind die Kapitel schlichte gehalten und nummeriert. Aufgrund des Covers hatte ich mich also auf eine märchenhafte, poetische Geschichte eingestellt. Allerdings muss ich sagen, dass ich ziemlich enttäuscht wurde. Die Handlung wird aus Sicht des Protagonisten erzählt, dessen Name übrigens nie genannt wird, was mir sehr gut gefällt und mir sehr passend für diese besondere Geschichte erscheint. Die Gedanken und Gefühle des Jungen können detailliert miterlebt werden, wobei ich manche Handlungen und Gedankengänge für einen Siebenjährigen nicht sehr nachvollziehbar fand. Man hatte manchmal eher das Gefühl, dass man es mit einem kleinen Erwachsenen zu tun hat. Die Geschichte beginnt gemächlich und man weiss zunächst nicht so genau, auf was man sich da eingelassen hat. Ziemlich schnell jedoch wird es dann unheimlich, verstörend und sogar ziemlich eklig, als dieses komische Wesen auftaucht. Es erinnerte mich die ganze Zeit an einen Alien oder etwas in die Richtung. Men in Black reloaded sozusagen...Meine erhoffte Poesie konnte ich leider nur Ansatzweise finden, in dem ich erahne, welche Botschaft Neil Gaiman uns mit diesem Werk überbringen wollte. Für mich geht es um Freundschaft, aber auch um die Ängste und Sorgen der Erwachsene, die Kindern völlig fremd sind und in gewisser Weise auch um die Abhängigkeit der Kinder von Erwachsenen.Bis zum Schluss bleibt unklar, was nun wirklich passiert ist und was bloss der Fantasie eines einsamen Jungen entsprungen ist. Mich konnte die Geschichte während der gesamten Lesezeit nicht wirklich packen. Weder mit den verschiedenen Charakteren, noch mit der speziellen unheimlichen Atmosphäre konnte ich warm werden.  CharaktereDer (namenlose) Junge in der Geschichte wirkt sehr einsam. Er zieht sich in die Welt der Bücher zurück und findet dort Trost. Er versteht sich weder mit seinen Eltern, noch mit seiner Schwester wirklich gut und auch in der Schule wird er von anderen gemieden. Er sehnt sich nach Zuneigung und findet diese bei der Familie Hempstock. Dort gefällt es ihm und er fühlt sich wohl. Mit jemandem an seiner Seite, wird er mutig, kommt auch sich heraus und fängt an, an sich zu glauben. Die Macht der Freundschaft und der Liebe zeigt bei ihm seine Wirkung.Die Hempstocks sind eine Familie mit aussergewöhlichen Fähigkeiten. Auf der Farm wohnen ausser Lettie nur ihre Grossmutter und ihre Mutter. Lettie ist allerdings schon seit ziemlich langer Zeit elf Jahre alt, wie der Junge bei einem Besuch einmal herausfindet. Sie wissen, was andere denken und spüren, wenn Wesen aus anderen Welten eindringen. Für mich stellen sind sie eine Art Hüterinnen des Ozeans, der gleichzeitig ein Tor zu anderen Welten darstellt. FazitEine aussergewöhnliche Fantasy-Geschichte mit einem Hauch von Horror, rund um einen gehemnisvollen Ozean!Angaben zum BuchTitelDer Ozean am Ende der Strasse] AutorNeil GaimanVerlagBastei Lübbe VerlagISBN978-3-8479-0579-0Seiten316Mehr Fantasy-Rezensionen unter:www.neverstopreading.jimdo.com

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  • Ein spannender märchenhafter Roman

    Der Ozean am Ende der Straße
    diekleineraupe27

    diekleineraupe27

    12. February 2017 um 14:22

    Inhalt: Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofes. Und er war nicht besonders gross. Lettie Hempstock behauptete es sei ein Ozean, aber icg wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könnte durch ihn in eine andere Welt gelangen. und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen. Meine Meinung: Ein sehr aussergewöhnlicher Schreibstil, an den man sich aber sehr schnell gewöhnen kann, sodass dieses Buch wirklich fliessend gelesen werden kann. Der Autor schafft es auf magische Weise den Leser in eine Welt abtauchen zu lassen, die man vorher so nie kennen gelernt hat.Mit gur ausgewählten Worten verschwindet man schnell mit den Protagonisten in eine andere Welt und kann sich sehr gut Einzelheiten und Spielorte der Handlung vorstellen. Fazit: Wer etwas Märchenhaftes, gleichzeitig spannedes und aussergewöhnliches lesen möchte, ist mit diesem Buch genau auf der Richtigen Seite. Mit gerade mal 240 Seite ist es auch ein gutes Buch für zwischendurch, lange Zugfahrten sowie Flüge in den Urlaub :)

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  • Was ist real und was ist Fiktion?

    Der Ozean am Ende der Straße
    Celena

    Celena

    23. January 2017 um 15:54

    „Ich sehne mich nicht nach der Kindheit, aber ich sehne mich nach der Freude, die ich früher an kleinen Dingen empfand, selbst wenn weit wichtigere Dinge im Argen lagen.“ Die Handlung: Ein erwachsener Mann besucht wegen einer Beerdigung seinen Heimatort, hält aber zuerst an dem Haus der Hempstocks an mit der Bitte zu dem etwas entfernten Ententeich gehen zu dürfen. Und als er am Teich ankommt, kommt auch die Erinnerung an eine längst vergesse Zeit, als er gerade mal sieben Jahre alt war, zurück. Er erinnert sich an Lettie, die diesen Teich einen Ozean genannt hat, an ihre Freundschaft und an all die magischen und irrealen Erlebnisse. „Niemand sieht so aus, wie er in Wirklichkeit im Inneren ist. Du nicht. Ich nicht.“ Meine Meinung: Da ich vorher noch nie etwas von Neil Gaiman gehört oder gelesen habe, war ich umso gespannter auf diesen Roman – und wurde nicht enttäuscht. Es ist ein Gesamtkunstwerk entstanden, das vor allem sprachlich auf ganzer Linie überzeugt und einem viel Raum für eigene Interpretationen lässt. Die Erinnerungen erlebt man aus der Sicht des siebenjährigen Jungen, dessen Name im ganzen Buch nicht genannt wird. Auch wenn man manchmal mit dem Jungen Mitleid haben möchte, kommt dieses Gefühl nicht wirklich auf, weil er es auch gar nicht benötigt. In machen Situationen wirkt er einfach viel erwachsener und tapferer als man es erwarten würde, jedoch mit einer Sicht auf viele Dinge wie es nur ein Kind kann. Immerhin ist es doch ganz logisch Würmer zu haben wenn auch die Nachbarskatze welche hatte. Oder etwa nicht? Er ist ein einsamer, Bücher liebender Protagonist, der durch die Bekanntschaft mit Lettie Hempstock eine neue Welt kennenlernt, die man als Leser nicht unbedingt verstehen muss. Der Junge hinterfragt auch nichts, er nimmt es einfach hin und vertraut Lettie, seiner ersten Freundin überhaupt. Durch sie lernt er auch die anderen beiden Hemstock Frauen kennen, die sich rührend um ihn kümmern, es ist so ganz anders als er es von Zuhause gewohnt ist. Neben Freundschaft werden in diesem Buch auch ganz viele andere Themen angeschnitten wie zum Beispiel die Selbstfindung, Einsamkeit, elterliche Gewalt, Trauerbewältigung uns vieles mehr. Darunter dann noch der Kampf gegen das ‚Böse’. Gesamt betrachtet ist es trotz der vielen magischen Momente kein Buch für Kinder, sondern eine Art Märchen für Erwachsene mit einigen grausameren Abschnitten. Dieser Roman bezaubert in seiner melancholischen Art und es könnte gut sein, dass auch etwas autobiografisches eingebaut wurde. Macht zumindest ab und zu solch einen Eindruck. Die Entscheidung darüber ob die Erinnerungen nun real, fiktiv oder einfach nur ein Traum waren, ist jedem selbst überlassen. „Ich fand, dass Erwachsene nicht weinen sollten. Sie hatten keine Mütter, die sie trösteten.“ Fazit: Auch wenn ich von dem Ende nicht ganz überzeugt bin, so war es ein besonderer Lesegenuss, der mir Spaß bereitet hat. Man bekommt in diesem Roman nicht alle Antworten auf die Fragen die man hat.. doch wer sich auf dieses Buch einlassen möchte, sollte sich darauf gefasst machen überrascht zu werden. Werde mir auf jeden Fall ein weiteres Buch von Neil Gaiman kaufen :)

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  • Die Erinnerung als Trugbild

    Der Ozean am Ende der Straße
    KristinaTiemann

    KristinaTiemann

    09. January 2017 um 09:14

    Ich habe das Buch in einem durchgelesen. Einen Tag später konnte ich mich allerdings kaum mehr erinnern, was ich da eigentlich gelesen hatte ... Ich versuche es zu rekonstruieren :DEin kleiner siebenjähriger Junge ist die Hauptfigur in "Der Ozean am Ende der Straße". Als Erwachsener kehrt er zu einer Beerdigung in seinen Heimatort zurück und erinnert sich an Erlebnisse aus seiner Kindheit. Nur ist das, woran er sich erinnert, auch wirklich passiert?>>"Habe ich Ihnen nicht gesagt, dass sich keine zwei Leute über eine Erinnerung einig sind?"<< (Die alte Miss Hempstock zur Hauptfigur, S. 229). Alles in dem Buch dreht sich um Erinnerung und Freundschaft, verpackt in eine fantastische, ein bisschen unheimliche Geschichte. Und am Ende wird man mit eben der Frage zurückgelassen, was denn nun eigentlich wirklich passiert ist? Oder ob überhaupt etwas passiert ist? Ist der Teich am Ende der Straße nun ein Ozean oder nur ein einfacher Teich? Kommt es nur auf den Betrachter an? Oder eben auf die Erinnerung, die aus dem Teich einen Ozean gemacht hat? Der Teich ist ein Ozean, je nachdem, wer ihn betrachtet, und ob derjenige glaubt, was er da sieht ... Am Ende lässt sich über den Ozean genauso wenig streiten wie über den Geschmack ... :D Mir hat das Buch gefallen.

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    • 2
  • Phantasie

    Der Ozean am Ende der Straße
    Hamlets_Erbin

    Hamlets_Erbin

    07. December 2016 um 18:03

    "Bücher waren sowieso weniger gefährlich als andere Menschen. (S.19) Inhalt: Anlässlich eines Trauerfalls kehrt ein Erzähler in seine alte Heimat zurück. Unversehens findet er sich an einem Haus wieder, das am Ende seiner alten Straße liegt. Dort wohnte, als er sieben Jahre alt war, die elfjährige Lettie Hempstock, mit der er ein dramatisches Abenteuer erlebte. Der Erzähler erinnert sich... Meinung: Die Geschichte ist märchenhaft erzählt. Sie fängt die Kindheit, die voller Magie, Geheimnisse und auch Grauen ist, adäquat ein. Und genau darin liegt auch ihre Poesie. Die (Vorstellungs)Welt eines einsamen Kindes wird in einer reduzierten Sprache geschildert, die die kindliche Naivität auf gewisse Weise widerspiegelt. Der Autor verzichtet auf Erklärungen, so dass dem Leser Interpretationsspielräume bleiben. Einzig dramaturgisch konnte mich Gaiman nicht ganz überzeugen. "Kleine Kinder halten sich für Götter, manche jedenfalls, und sie sind nur dann zufrieden, wenn der Rest der Welt sich ihrer Meinung anschließt." (S.72)

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  • Kurzes Buch mit drei großen Geschichten

    Der Ozean am Ende der Straße
    FreydisNeheleniaRainersdottir

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    19. July 2016 um 23:23

    Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Buch beschreiben soll. Es ist völlig verrückt. Jedenfalls die Hauptgeschichte in diesem Buch. Diese beginnt eigentlich ganz normal - mit einem kleinen Jungen, der am liebsten seine Nase in Bücher steckt, aber mit der Welt außerhalb seiner Geschichten nichts anfangen kann. Für mich, die ihre Nase auch lieber in Bücher steckt und mit der Welt und, vorallem mit den meisten Menschen außerhalb der Geschichten nichts anfangen kann, mehr als nachvollziehbar. Dann taucht dieser seltsame Opalschürfer auf und setzt kurz darauf seinem Leben ein Ende, da er sich hoch verschuldet und seine Freunde um Geld geprellt hat und mit dem Wissen einfach nicht mehr leben kann. Ab dem Punkt triftet die Story in eine wirre aber völlig fesselnde Fantasy-Horrorstory ab, die man gelesen haben sollte.Die darauffolgende Kurzgeschichte macht ihrem Namen aller Ehre und zeigt uns auf, dass das, was für uns vielleicht ein Abenteuer darstellt, nicht zwingend auch ein Abenteuer für die Generation unserer Eltern oder Großeltern sein muss.Ja und die letzte Kurzgeschichte dreht sich um den Hauptprotagonisten aus American Gods, Shadow, der während einer Reise durch England in einen etwas außergewöhnlichen Krimi gerät. Diese Geschichte hat mich dazu bewogen, auch noch American Gods zu lesen, da mir nicht nur der Schreibstil Gaimans außerordentlich gut gefallen hat, sondern auch, weil ich die Art der Figur Shadow sehr mochte. Dieses kleine Buch mit den drei (vielleicht nicht von der Länge, aber von der Wirkung her) großen Stories lege ich jeden Fantasyleser, der von den ewig gleichen Figuren, sprich Elfen, Zauberer, Werwölfe und Vampire die Nase voll hat, wärmsten ans Herz. 

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  • Sehr düstere Geschichte über Freundschaft und die Abhängigkeit von Kindern zu Erwachsenen

    Der Ozean am Ende der Straße
    Denise_Buchgefluester

    Denise_Buchgefluester

    28. June 2016 um 19:46

    Ein Mann kehrt aufgrund einer Beerdigung in seine Heimatstadt zurück und erinnert sich an seine Kindheit und an seine Freundschaft mit einem ungewöhnlichen Mädchen namens Lettie Hampstock. Sie stand ihm bei als nach dem Selbstmord eines Opalschürfers, der Gast in seinem Elternhaus war, viele merkwürdige Dinge passierten. Der Ozean am Ende der Straße ist ein phantastisches, sehr düsteres Buch, in dem es um Freundschaft, um das Erwachsenwerden, um Ängste, aber auch um die Abhängigkeit von Kindern zu Erwachsenen geht.Dies war mein erstes Buch von Neil Gaiman und obwohl ich den Film Coraline kannte, der auch auf einem Roman von ihm beruht und eine ähnlich düstere Atmosphäre hat, hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Ich habe mir eine sehr poetische und märchenhafte Geschichte erhofft, musste aber schnell feststellen, dass es sich hier eher ein Schauermärchen mit vielen unheimlichen, teilweise sogar ekligen Szenen handelt. Daher fiel es mir zunächst sehr schwer in die Geschichte reinzukommen. Etwa in der Mitte des Buches habe ich gemerkt was der Autor mit dieser Geschichte beabsichtig zu vermitteln und dies fand ich auch sehr gelungen. Aber obwohl ich durchaus gerne surreale Geschichten lese wie beispielsweise die von Haruki Murakami, bin ich mit dieser einfach nicht wirklich warm geworden was vielleicht meinen falschen Erwartungen geschuldet ist. Die Aussage, die hinter dieser Geschichte steckt finde ich aber sehr wichtig und das hinterlässt bei mir am Ende doch das Gefühl, das ich es nicht bereut habe, zu diesem Buch gegriffen zu haben.Ich kann es Erwachsenen empfehlen, die gerne Fantasy lesen und natürlich allen Fans von Neil Gaiman.

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  • Gruselig und fantasievoll

    Der Ozean am Ende der Straße
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    28. May 2016 um 11:46

    Kurz vorweg möchte ich anmerken, dass das Buch sogar illustriert ist. Das ist das zweite Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Das erste war „Coraline“, was ich ebenfalls geliebt hatte. Ich bin ein großer Fan von dem Stil des Autors. Er hat etwas an sich, dass einen gleich in die Geschichte zieht und dann nicht mehr los lässt. Außerdem ist es sehr lebendig geschrieben – man erlebt die Geschichte praktisch mit, statt sie nur zu lesen. Die Geschichte selbst ist auch sehr kreativ. Sie ist sehr fantasievoll, aber diese Fantasieelemente sind so geschickt in die Handlung eingewoben, dass es natürlich ganz klar fantastisch ist, aber auch irgendwie echt wirkt. So als könnte einen genau das auch passieren, wenn man nur zufällig genau an diesen Ort gelangen würde. Was die Bücher des Autors aber ganz klar auszeichnet ist die düstere und unheimliche Atmosphäre. Es gibt in dem Buch durchaus Szene, die einen schauern lassen und gruselig oder sogar eklig sind. Allerdings gab es dieses Mal auch Szenen, außerhalt der Fantasie-Elemente, die sehr ergreifend waren und mich wirklich geschockt haben. Der Autor schafft es, einen in die Szene reinzuziehen, sodass man es praktisch wirklich miterlebt. Das ist unglaublich beeindrucken. Auch wenn die Szenen selbst oft sehr bedrückend sind. Und so ganz nebenbei, werden auch noch viele Themen besprochen. Geht eigentlich um die Anhängigkeit von Kindern zu ihren Eltern oder generell Erwachsenen. Dass sie abhängig sind, manchmal auch ausgeliefert. Aber es geht auch um die Macht von Freundschaft und Vertrauen.   Fazit Ich habe an dem Buch eigentlich nichts zu kritisieren. Ich fand es wirklich großartig. Ich liebe den Stil, die Atmosphäre, die kreative Handlung und die Aussage. Kann es absolut und wärmstens empfehlen.

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  • Ein außergewöhnliches Märchen

    Der Ozean am Ende der Straße
    -nicole-

    -nicole-

    24. May 2016 um 18:12

    Der geheimnisvolle Ozean...Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann nach langer Zeit an den Ort zurück, der einst seine Heimat war. Neugierig besucht er auch die Straße, in der er aufgewachsen ist. Sein Elternhaus steht längst nicht mehr, doch er interessiert sich für etwas anderes: Die Farm am Ende der Straße. Dort wohnte damals zusammen mit ihrer Mutter und Großmutter das Mädchen Lettie Hempstock . Seltsamerweise hat er in den letzten Jahren nie an sie gedacht, doch plötzlich kehren alle Erinnerungen schlagartig zurück: An Lettie und an den Ententeich hinter dem Haus, von dem sie behauptete, das dieser in Wirklichkeit ein Ozean ist - und ein Eingang in eine andere Welt. Der Mann erinnert sich an seine Vergangenheit, in der von heute auf morgen einiges seltsam und immer beängstigender wurde und eigentlich nie hätte passieren dürfen..."Kindheitserinnerungen liegen manchmal unter den Dingen verborgen, die später passiert sind, wie Spielzeug, das vergessen auf dem Boden eines Kleiderschranks liegt, aber nie ganz verloren ist." -Seite 13Bei diesem Roman ist mir als erstes das wunderschöne Cover und der märchenhafte Titel aufgefallen, der mich sehr neugierig auf das Buch gemacht hat. Neil Gaiman hat hier eine wirklich einzigartige Geschichte erschaffen: Ein Mann kehrt nach mehreren Jahrzehnten in seine Heimat zurück und erinnert sich an seine Kindheit - und an den Ozean am Ende der Straße, der viele Geheimnisse verbirgt. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive des (namenlosen) Mannes geschrieben, was meiner Meinung nach unheimlich gut passt. "Ich wollte nicht, dass sie existierte, die Brücke zwischen meinen Träumen und der Realität." - Seite 42Mein Fazit: Eine sehr außergewöhnliche Fantasy-Geschichte, ein wenig poetisch, aber gleichzeitig auch überraschend gruselig. Zusammen mit dem fesselnden Erzählstil eine gut gelungene Mischung. Die Story bleibt lange geheimnisvoll, an manchen Stellen vielleicht etwas verwirrend. Dennoch ist es sehr spannend, die Geschehnisse rund um den geheimnisvollen Ozean zu verfolgen. Ein märchenhaft-gruseliges Leseerlebnis!

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