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Daniliesing

vor 3 Jahren

Vorstellungsrunde - wer liest alles mit & wieso?

Von Zeit zu Zeit kommt es vor, da entdeckt das gesamte LovelyBooks-Team ein Buch, das wirklich alle von uns lesen möchten. Es ist eher selten, da wir ganz unterschiedliche Buchvorlieben haben, die von Jugendbüchern über Belletristik, von Science Fiction bis hin zu Klassikern reichen. Mit "Der Ozean am Ende der Straße", dem neuen Roman von Neil Gaiman aus dem Eichborn Verlag, haben wir nun wieder ein solches Buch entdeckt und sind schon ganz gespannt auf unsere Leseerfahrungen damit.

Start der Leserunde: 25. Oktober (sofern dann schon alle Kollegen das Buch haben)

Mit dabei vom LovelyBooks-Team sind auf jeden Fall:

Trumans
Jules1988
JohannaE1988
Sophia29
-tina-
doceten
Katha_Luko
peckomingo
kultfigur
Daniliesing

Wenn ihr das Buch schon habt oder es euch kaufen und euch dieser Leserunde anschließen möchtet, freuen wir uns natürlich sehr. Steigt einfach mit ein & wir haben sicher eine tolle gemeinsame Leserunde :-)

Ihr kennt das Buch noch gar nicht? Hier ein paar mehr Infos dazu:

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen … Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
>> Leseprobe

Wir wünschen eine fantastische Lektüre?

Autor: Neil Gaiman
Buch: Der Ozean am Ende der Straße

Daniliesing

vor 3 Jahren

Teil 1: Anfang - Kapitel IV

Wie haben euch die ersten Kapitel gefallen? Ist Neil Gaiman der Einstieg gelungen und wie gefällt euch der Roman sprachlich bisher?

Daniliesing

vor 3 Jahren

Teil 2: Kapitel V - VIII

Weiter geht's - schafft es der Autor, euch mit seiner Geschichte zu fesseln? Was würdet ihr als außergewöhnlich an diesem Buch beschreiben?

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IraWira

vor 3 Jahren

Teil 4: Kapitel XIII - Ende
@tonks

Sind seine Elter schon vor langer Zeit gestorben oder waren sie für ihn nicht da? Ich hatte den Eindruck, dass es sich um die Beerdigung seines Vaters handeln müsste, allerdings war das auch eher ein Gefühl als etwas, was ich so belegen könnte.

Diese Bewertung hat mich ziemlich gefuchst, muss ich sagen. Ich fand es unfair, jemanden an einem Opfer zu messen, dass der Betreffende freiwillig erbracht hat, davon abgesehen, dass ich generell finde, dass man den Wert eines Lebens nicht bemessen kann. Ist jemand wie Florence Nightingale oder Ghandi mehr wert gewesen als jemand, der für seine Familie und/oder für andere ein Zuhause schafft, als jemand, der für andere ein offenes Ohr hat, aber nichts Spekatakuläres tut? Oder ist jemand, der für sich lebt, niemandem etwas tut, für sich und seine Familie lebt, auf einmal nichts wert?

mermeoth

vor 3 Jahren

Teil 4: Kapitel XIII - Ende
@tonks

Ich habe auch keine Ahnung, wessen Beerdigung das war, aber in diesem Buch bleiben ja so einige Fragen offen, wie zum Beispiel: wie heißt unser siebenjähriger Protagonist? ;-)
Komisch eigentlich, dass soviel nicht erklärt wird und trotzdem funktioniert dieses Buch ziemlich gut. Mich hat nämlich nichts davon gestört.

mermeoth

vor 3 Jahren

Teil 4: Kapitel XIII - Ende

IraWira schreibt:
Diese Bewertung hat mich ziemlich gefuchst, muss ich sagen. Ich fand es unfair, jemanden an einem Opfer zu messen, dass der Betreffende freiwillig erbracht hat, davon abgesehen, dass ich generell finde, dass man den Wert eines Lebens nicht bemessen kann.

Da hast du völlig recht, Ira, das fand ich auch nicht ok und es hat für mich gar nicht zum Rest des Hempstock'schen Verhaltens gepasst. Natürlich war Mama Hempstock wütend darüber, dass ihr Lettie genommen wurde, aber trotzdem war für mich diese Art der Bewertung eines Menschen(lebens) nicht nachvollziehbar, von korrekt ganz zu schweigen.

IraWira

vor 3 Jahren

Teil 4: Kapitel XIII - Ende
@mermeoth

Gestört hat mich auch nichts so richtig, nur beschäftigt - und genau das soll ein gutes Buch ja auch tun.

tonks

vor 3 Jahren

Teil 4: Kapitel XIII - Ende

IraWira schreibt:
Diese Bewertung hat mich ziemlich gefuchst, muss ich sagen. Ich fand es unfair, jemanden an einem Opfer zu messen, dass der Betreffende freiwillig erbracht hat, davon abgesehen, dass ich generell finde, dass man den Wert eines Lebens nicht bemessen kann. Ist jemand wie Florence Nightingale oder Ghandi mehr wert gewesen als jemand, der für seine Familie und/oder für andere ein Zuhause schafft, als jemand, der für andere ein offenes Ohr hat, aber nichts Spekatakuläres tut? Oder ist jemand, der für sich lebt, niemandem etwas tut, für sich und seine Familie lebt, auf einmal nichts wert?

Schön, dass ihr alle noch da seid! :)

Ich stimme dir vollkommen zu und finde, die Fragen, die du aufwirfst, kann man mit einem klaren "Nein" beantworten. Jedes Menschenleben ist wertvoll. Wenn ein Mensch viel für die Gemeinschaft schafft (wie bspw. Gandhi), dann erscheint er anderen Menschen vielleicht manchmal als wertvoller. Doch ein Mensch hat meiner Meinung nach einen Ist-Wert. Diesen Begriff habe ich aus einer Ethik-Vorlesung. Er bedeutet, dass etwas einen Wert hat, ganz unabhängig davon, ob es irgendwelche Funktionen erfüllt.

IraWira

vor 3 Jahren

Teil 4: Kapitel XIII - Ende

tonks schreibt:
Doch ein Mensch hat meiner Meinung nach einen Ist-Wert. Diesen Begriff habe ich aus einer Ethik-Vorlesung. Er bedeutet, dass etwas einen Wert hat, ganz unabhängig davon, ob es irgendwelche Funktionen erfüllt.

Das trifft es sehr schön.

mermeoth

vor 3 Jahren

Teil 4: Kapitel XIII - Ende

Ohja, das stimmt, das trifft es auf den Punkt!

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