Neil Gaiman Neil Gaiman Bibliothek

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Inhaltsangabe zu „Neil Gaiman Bibliothek“ von Neil Gaiman

DIE GANZE WAHRHEIT ÜBER DEN FALL DER VERSCHWUNDENEN MISS FINCH ist eine “unglaublich wahre Geschichte”, in der der magische Realismus, der ein Markenzeichen von Neil Gaiman ist, eine harmonische Verbindung mit Zullis prächtigen Bildern eingeht. Begleiten Sie ein Grüppchen von Freunden, das die ernste Miss Finch im Schlepptau hat, bei ihrem Besuch der muffigen Räume eines unterirdischen Zirkusspektakels namens “Theater der nächtlichen Träume“. Treten Sie ein, lassen Sie den strömenden Regen hinter sich und lernen Sie eine seltsame Welt kennen, in der sich Vampire, ein Zirkusdirektor, viele Illusionen und das Kabinett der erfüllten Wünsche ein Stelldichein geben!

Unaufdringliches und wunderbar poetisches Mystery-Märchen über die Macht der Träume und Wünsche.

— Elmar Huber

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  • Die ganze Wahrheit über den Fall der verschwundenen Miss Finch

    Neil Gaiman Bibliothek

    Elmar Huber

    20. July 2015 um 12:04

    STORY Ein amerikanischer Fantasy-Autor hält sich in London auf, um dort für eine englische Firma ein Filmdrehbuch fertig zu stellen. Er kommt nicht recht voran und ist für jede Ablenkung dankbar. Wie z.B. für die Einladung seiner Freunde Jonathan und Jane an diesem Abend in einen Zirkus und zum anschließenden Sushi essen. Die vierte Teilnehmerin an diesem Abend ist “Miss Finch”, eine anscheinend entfernte Verwandte von Jane, die diese offenbar eher den Regeln des Anstandes verpflichtet, denn aus Verbundenheit zu der Verabredung eingeladen hat. Der Zirkus mit Namen “Theater der nächtlichen Träume” befindet sich in einem verzweigten Kellersystem; die Artisten dort sind als Punker, Nonnen, Stripper, Vampire, Monster und Untote verkleidet. Unter der Straßen der Stadt durchquert die Gesellschaft nun verschiedene Räume, die als Bühnen fungieren, wo immer neue, wunderliche Darbietungen auf die Besucher warten, jedoch verfehlen diese seltsamen Aufführungen mehr als einmal den guten Geschmack. Plötzlich wird Miss Finch von einer hünenhaften Gestalt regelrecht aus dem Publikum gerissen, angeblich als “Freiwillige” für eine der folgenden Auftritte. Im letzten Raum treffen die Freunde ihre Begleiterin schließlich wieder. Hier ist Miss Finch nun die Königin des Dschungels, vor der sogar die anwesenden (ausgestorbenen) Säbelzahntiger Respekt haben. Nachdem der letzte Raum durchquert und die Vorstellung des „Theaters der nächtlichen Träume“ zu Ende ist, bleibt Miss Finch verschwunden und die drei Freunde treten den Weg ins Restaurant alleine an. MEINUNG Schon zu Beginn der Geschichte, der im Sushi-Restaurant spielt, macht Neil Gaiman bzw. Todd Klein klar, dass kurz zuvor etwas ganz und gar unerklärliches passiert ist, das die Anwesenden nicht fassen und einordnen können. Von einem Zirkus ist hier die Rede, davon, dass eine gewissen Miss Finch verschwunden sei und man wälzt den Gedanken, eine Vermisstenanzeige aufzugeben, doch würde ihnen niemand die Umstände von Miss Finchs Verschwinden abnehmen. Auch die Geschichte, die nun als Rückblende präsentiert wird, wird geschickt ausgebreitet. Ein Abend unter Freunden kündigt sich an, eine alltägliche, unbeschwerte Situation, solange bis besagte Miss Finch ins Spiel kommt, die keiner der drei so richtig kennt. Man erfährt nur von einer vagen Pflicht Janes ihr gegenüber, doch nie den Grund dieser Pflicht. So offenbart sich die hochgeschlossene Miss Finch bald als zugeknöpfte und spröde Spaßbremse, ungeübt in dieser gesellschaftlichen Situation, die damit merklich an Entspanntheit einbüßt. Auch die bizarren und teils derben Attraktionen des unterirdischen Zirkus tragen dazu bei, dass die Situation für die Protagonisten immer unvorhersehbarer, surrealer und angespannter wird. In der Dschungelwelt jedoch, wo Miss Finch nach ihrem unfreiwilligen Verschwinden wieder auftritt, zeigt sie sich vollkommen verändert. Stark, Selbstsicher und ganz Herrscherin der Situation. Der Verdacht drängt sich auf, dass sie nun eine Trauminkarantion ihrer selbst aus ihren „nächtlichen Träumen“ ist. Gaiman deutet an Ende an, dass Miss Finch aus freien Stücken in dem geheimnisvollen Zirkus bleibt, wo sie für immer die Königin des Dschungels sein darf. Unterm Strich ist die Geschichte relativ simpel gestrickt, was durchaus in der Intention des Autors liegen kann. Mit dem geschickten Aufbau, dem surrealen Setting und einer Art Botschaft, die am Ende auf den Leser wartet, beweist Gaiman einmal mehr seinen Status als Meister des magischen Realismus, der meist bizarr, doch ohne abschreckende Schockeffekte daherkommt. So bleibt die poetische Stimmung seiner Geschichten durchweg erhalten, bis der Leser am Ende aus diesen berauschenden Träumen wieder erwacht. Mit Michale Zulli hat Todd Klein einen Künstler an der Hand, der bereits „Gaiman-geübt“ ist. Gemeinsam habe beide u.a. an ALICE COOPER: THE LAST TEMPTATION gearbeitet. Zulli hat außerdem viele weitere DC-Vertigo-Titel gezeichnet. Sein Stil ist weniger amerikanisch geprägt und erinnert vielmehr an südamerikanische Künstler, wie z.B. Oscar Chichoni, die er mit einem erheblich Anteil Poesie verknüpft. Das Prosaoriginal der Geschichte ist enthalten in der britischen Ausgabe von Gaimans Geschichtensammlung SMOKE & MIRRORS. Die Betonung liegt auf „britischen Ausgebe“, denn in der deutschen Veröffentlichung, die 2001 unter dem Titel DIE MESSERKÖNIGIN bei Heyne erschienen ist, sucht man die Geschichte vergeblich. FAZIT Unaufdringliches und wunderbar poetisches Mystery-Märchen über die Macht der Träume und Wünsche.

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  • Rezension zu "Neil Gaiman Bibliothek Bd. 3" von Neil Gaiman

    Neil Gaiman Bibliothek

    semikolon

    27. November 2009 um 18:10

    Willkommen im Theater der nächtlichen Träume Ein neuer Neil Gaiman ist da! Die Rede ist nicht von einem neuen Roman, sondern von einem neuen Comic. Werter Herr ist nämlich auch einer der besten und angesehendsten Comic-Autoren überhaupt. So hat er sich z.B. auch bei Coraline gütig getan und natürlich nicht zu vergessen, sein wohl bekanntestes und renommiertestes Werk: Sandman.. Aber davon soll heute nicht berichtet werden. Hier und jetzt dreht sich alles um Miss Finch.. Diese ist eine höchst unscheinbare Gestalt. Brille, verstruwweltes Haar, hochgeschlossene gewöhnliche Kleidung - sprich: eine Frau, die scheinbar nicht sonderlich viel Wert auf ihr Äußeres legt. Sich aber wohl auf ihren Intellekt versteht, die Gute ist nämlich Biogeologin. Soviel dazu.. Miss Finch wird von »Freunden« zu einem Zirkusbesuch genötigt. Allerdings handelt es sich bei diesem um einen tierlosen Zirkus voller Kuriositäten. Er besteht letztlich aus 10 Räumen. In jedem dieser Räume wird eine andere Attraktion dargeboten. So bekommt man beispielsweise einen messerwerfenden Kardinal zu Gesicht, ein hulkähnliches Monster und schwebende fluoreszierende Gestalten. Leider macht der ganze Schnick Schnack auf die Besucher keinen sonderlich großen Eindruck. Wenn man mal von Raum 8 absieht.. In eben diesem, dem »Kabinett der erfüllten Wünsche« kommt es zu Tumulten. Auf die Frage hin, welchem der Anwesenden ein Wunsch erfüllt werden soll, wird gar nicht lang auf eine Antwort gewartet. Die Biogeologin wird einfach gepackt und fortgezerrt um dann erst im nächsten Raum wieder aufzutauchen: halbnackt, nur mit einem Lendenschurz bekleidet, geöffnetem welligen Haar, brillenlos und enorm erotisch. Es handelt sich lediglich um einen kurzen Besuch.. Miss Finch verschwindet erneut und bleibt ohne jegliche Spur verschollen. Was ist passiert? »Die ganze Wahrheit über den Fall der verschwundenen Miss Finch« ist ein Comic für zwischendurch. Nicht sehr umfangreich in seiner Seitenzahl und deshalb schnell zu lesen. Das Cover ist auffällig in seiner Schlichtheit und gerade deshalb grandios gewählt. Nur an den Zeichenstil muss man sich eventuell gewöhnen, was aber keineswegs abschreckend sein sollte. Werfen Sie einfach mal einen Blick hinein..

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