Neil Gaiman Stardust

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Inhaltsangabe zu „Stardust“ von Neil Gaiman

What happens when you make a promise to bring back a fallen star? Tristran Thorn is about to find out, as he ventures beyond the wall of his English countryside town. After falling in love with the hauntingly beautiful Victoria Forester, he sets off ona quest to fulfill his promise to his beloved - and stumbles into the magical realm that lies beyond.

Simply a lovely book!!!

— MyriamErich
MyriamErich

Ein wunderschönes Märchen, das auch toll verfilmt wurde.

— Sascha_Kersken
Sascha_Kersken

Ein Märchen für Erwachsene, wunderschön geschrieben und kreativ, jedoch für seine Komplexität zu kurz und dadurch leider oft zu flach

— LaLecture
LaLecture

Tolles Buch, aber etwas wirrer als der Film, der absolut toll ist (und das habe ich selten bei Büchern, dass der Film besser ist).

— EileenRavenScott
EileenRavenScott

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    Stardust
    MyriamErich

    MyriamErich

    25. July 2017 um 15:58

    Für sein romantisches Märchen erhielt Neil Gaiman nicht nur den Mythopoeic Award. Stardust entführt den Leser in eine magische Welt und regt zum Nachdenken über die Fragen des Lebens an. Doch bleibt es leider nur bei wagen Anregungen, denn der Autor hat die Ziele für sein Werk zu hochgesteckt. Dabei ist der Beginn so vielversprechend…Gaiman verarbeitet in seinem Roman eine wahrhaft romantische und zugleich traumhafte Idee: Er schickt den jungen Protagonisten Tristran Thorn auf die Suche nach einer Sternschnuppe. Damit schafft es der Autor aus dem wunderschönen, aber durch seinen alltäglichen Gebrauch verkitschten Sprichwort „Hol‘ mir die Sterne vom Himmel“, wieder etwas Besonderes zu machen. Stardust ist ein Märchen, das sich im Kern mit der Frage nach der wahren Liebe und der Verwirklichung von Träumen beschäftigt. Kann man noch von Liebe sprechen, wenn man den anderen erst durch Versprechungen überreden muss? Bedeutet Liebe überhaupt um jemanden kämpfen zu müssen? Stardust fragt nach dem zarten Unterschied zwischen wahrer Liebe und purer Eigenliebe. Denn dieser verschwimmt zum Teil ebenso wie die Grenzen zwischen Realität und Fantasie.Once upon a time, …Dies zeigt Neil Gaiman in der Trennung zweier Welten: Das kleine Dörfchen Wall im England des Victorianischen Zeitalters und Faerie, eine magische Welt voller fantastischer Wesen, Magie und Gefahren, sind durch eine Mauer getrennt. Nur ein Spalt lässt einen regelmäßigen Besuch der magischen Bewohner in Wall zu. Wie es der Zufall will gelangt durch diesen Spalt ein kleines Wesen in die Menschenwelt, das zu einem mutigen jungen Mann heranwächst und sich schließlich in die Dorfschönheit Victoria Forester verliebt. Als Tristran Thorn ihr seine Liebe gesteht, weist das Mädchen ihn ab. Doch seine Liebe kennt keine Grenzen, schon gar nicht die zwischen Wall und Fearie. So macht sich Tristran auf und begibt sich auf die Suche nach dem Stern der an dem Abend seines Liebesgeständnisses vom Himmel fiel. Dabei führt ihn sein Weg unweigerlich in die magische Welt der Fantasiewesen, in welcher die Gefahren hinter jeder Ecke lauern. „The only ones who ever come here (…) are the minstrels, and the lovers, and the mad. And you don’t look like a minstrel (…). So it’s love, if you ask me.“ „Because,“ announced Tristran, „every lover is in his heart a madman, and in his head a minstrel.“Was der junge, unbedarfte und ein wenig naive Protagonist jedoch nicht ahnt: Er ist nicht der einzige, der sich auf die Suche nach dem Stern macht… Treibt ihn die Liebe in das magische Reich, so sind es bei seinen Konkurrenten Gier, Macht und der Wunsch zur Selbsterhaltung. Während die Hexe auf der Jagd nach dem Herzen des Sterns ist, um ihre Jugend zurückzugewinnen, kämpfen die drei verbliebenen Söhne des verstorbenen Monarchen von Stormhold um den Thron. Was sie jedoch alle eint, ist die pure Eigenliebe, die Missgunst anderen gegenüber, die Selbstsucht. Dies wird besonders deutlich, wenn man den Charakter des Protagonisten genauer unter die Lupe nimmt: Tristran verliebt sich in die schöne Victoria. Ihre Schönheit wird immer wieder betont. Doch scheint diese Liebe keine zu sein, denn bedeutet Liebe nicht viel eher, nicht um jemanden kämpfen zu müssen, ihn gehen zu lassen, das Beste für ihn zu wollen und seine Entscheidung zu akzeptieren? Davon hat der junge Protagonist jedoch nicht den blassesten Schimmer und so muss er sich auf die Odyssee begeben, um sich über die wahre Bedeutung von Liebe klar zu werden. Doch nicht nur die Liebe spielt in Gaimans Märchen eine wichtige Rolle. Der Autor behandelt Themen der Herkunft und den Weg zur Selbstfindung.Ein Märchen à la Gebrüder Grimm?Damit erinnert Gaimans Roman stark an einen klassischen Bildungsroman. Der Held zieht aus seinem Zuhause fort, um sich in der Ferne zu behaupten und kehrt als neuer Mensch zurück. Was die Geschichte nun so märchenhaft macht, ist nicht allein das Setting. Eine Märchenwelt mit dunklen Wäldern, einem herrenlosen Thron, Hexen, magischen Wesen, Fantasie pur und nicht zu vergessen ist die Idee, dass der Held am Ende seine wahre Liebe findet und ein Schlösschen als neuen Wohnsitz erhält. Jedoch glänzt das Märchen noch auf einer ganz anderen Ebene, die Gaimans Talent im Umgang mit Worten betrifft. So begeistert die Geschichte vor allem durch die poetische Erzählweise. Von einem Kindermärchen kann hier jedoch nicht gesprochen werden, allein aufgrund der Tiefgründigkeit seiner Themen. Doch was noch viel wichtiger ist: Mit seinen teils sehr blutrünstigen Szenen erinnert Stardust an die Märchen der Gebrüder Grimm.Go, and catch a falling star …In Anbetracht der Tatsache, dass der Buchmarkt regelrecht überschwemmt wird mit neuen Geschichten, die sich kaum noch voneinander abheben, ist es beachtlich, wie es der Autor geschafft hat, aus einer einfachen Idee, aus einem einfachen Sprichwort, eine so einzigartige Geschichte zu machen. Faszinierend lassen nicht nur Idee und Sprachtalent anmuten: Auch die Art und Weise, wie der Autor die einzelnen Schicksale der Figuren miteinander verwebt und ihre Konstellation entwickelt, ist beeindruckend. Jedoch ist das Werk nicht makellos, denn das Ende ist sehr vage und deutet gewisse Ereignisse nur an. Die differenzierte, gut durchdachte und detailreiche Ausarbeitung zu Beginn lässt gegen Ende sehr zu wünschen übrig und lässt einen, teilweise, unbefriedigten Leser zurück. Natürlich werden alle Fragen aufgeklärt, allerdings wird das Gefühl vermittelt, der Autor habe zum Schluss keine Lust mehr gehabt. Erste Anzeichen werden schon ab der Hälfte der Geschichte deutlich, denn sobald Tristran den Stern findet, nimmt die Spannung ab. Als Leser fragt man sich natürlich, warum so plötzlich und wie es jetzt weitergehen soll und wird mit einer Aneinanderreihung von kurzen Ereignissen zufriedengestellt. Vorerst. Denn das abrupte Ende ist keineswegs zufriedenstellend. Da fällt der Spannungsbogen genauso wie der Stern vom Himmel. Mit dem Unterschied, dass Gaiman ihn nicht mehr aufgefangen hat.… and they all lived a happily ever after.Insgesamt handelt es sich bei Stardust um ein Märchen der besonderen Art. Es vereint Poesie, Romantik, Märchenhaftigkeit und tiefgründige Themen. Trotz Kritik ist und bleibt der Roman ein kleines Juwel. Schade ist jedoch die Tatsache, dass der Autor die Idee gegen Ende ein wenig verkommen lässt und so auch bezüglich der Hauptthemen wie Liebe oberflächlich bleibt und der Roman ein wenig an Tiefgründigkeit einbüßt.

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  • Ein schönes Märchen für Erwachsene

    Stardust
    LaLecture

    LaLecture

    28. March 2016 um 01:02

    Inhalt Der junge Tristran Thorne ist unsterblich verliebt in die hübsche Victoria Forester, die von ihm jedoch nichts wissen will. Eines Abends gesteht er ihr seine Liebe und verspricht ihr alles, was sie sich wünscht, wenn sie ihm dafür nur einen Kuss gewährt. Victoria, die ihn nicht ernst nimmt, bittet ihn, ihr den gefallenen Stern zu holen, den beide in Form einer Sternschnuppe soeben beobachtet haben und der in Faerie, dem geheimnisvollen, hinter einer Mauer in ihrem Dorf für die meisten unerreichbaren Nachbarland, gelandet sein muss.Was sie nicht ahnt: Der liebestolle Tristran macht sich sogleich auf den Weg und stürzt sich in Faerie in ebenso fantastische wie lebensgefährliche Abenteuer. Und was Tristran nicht ahnt: Er ist nicht der einzige mit Interesse an dem gefallenen Stern. Bald schon beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod mit einer blutrünstigen Hexe und machthungrigen Prinzen, die über Leichen gehen würden.MeinungZu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zu "Stardust" beziehungsweise "Der Sternwanderer" zuerst den Film gesehen habe und leider muss ich auch sagen, dass mir dieser fast besser gefällt, als die Romanvorlage.Das soll keinesfalls heißen, dass das Buch schlecht wäre, und Neil Gaiman ist ohne Zweifel ein überaus talentierter Autor, doch man hat den Eindruck, er habe in diesem kurzen Büchlein zu viel auf einmal gewollt.Die Welt und die Figuren aus "Stardust" bieten die besten Voraussetzungen für ein komplexes Fantasy-Epos: ein magisches Reich mit den verschiedensten Landschaften und den sie bewohnenden Fantasywesen und mehrere Figuren mit ihren eigenen Storylines und interessanten Vorgeschichten. Alleine von den Geschichten aus und Beschreibungen von Faerie hätte ich noch wesentlich mehr lesen können und ich hätte gerne so viel mehr über die Figuren erfahren. Genau da liegt dann auch das Problem: Das Buch ist für einen Roman recht kurz (in meiner Ausgabe in kleinem Format mit großer Schrift knapp 330 Seiten) und baut dafür meiner Meinung nach zu viele Figuren und Geschichten ein, die es dann nicht alle so ausführlich behandelt, wie man es sich wünschen würde und wie sie es verdient hätten. Dadurch wirken einige Ereignisse gegen Ende des Buches dann auch recht überstürzt und nicht ganz nachvollziehbar, als hätte man alles möglichst schnell zu Ende bringen wollen. Beispiele sind zB Tristran und Yvaines Zeit auf dem Schiff der Blitzfänger, die so knapp abgehandelt wird, dass man sie sich fast komplett hätte sparen können, oder auch das Verhältnis von Tristran und Yvaine allgemein.In diesem Punkt hat mir der Film tatsächlich besser gefallen, denn er lässt natürlich viele Details weg, doch man hat nicht so sehr wie im Buch das Gefühl, dass einem wichtige Informationen fehlen - vielleicht, weil man von einem Film nicht ganz so ausführliche Erklärungen erwartet wie von einem Buch. Doch auch abgesehen von den mangelnden Erklärungen war ich vom Ende etwas enttäuscht, da es in einem Punkt so gar nicht zum märchenhaften Rest der Geschichte passen wollte.Neil Gaimans Schreibstil ist wunderschön und absolut passend für ein Märchen dieser Art; insbesondere am Ende konnte ich mir einige wunderschöne Formulierungen rausschreiben. Es gelingt ihm, auch alltägliche Dinge mit einer Poesie auszudrücken, die sie als etwas ganz besonderes erscheinen lässt. Überraschend ist jedoch, wie brutal dieses Buch ist. Man fühlt sich eher an die originalen, blutigen und brutalen Märchen der Gebrüder Grimm erinnert als an die kindgerecht aufgearbeiteten Varianten, die man eher kennt. Deshalb ist das Buch auch, obwohl man es als Märchen bezeichnen könnte, nicht für Kinder geeignet. Fazit "Stardust" ist ein wunderschön geschriebenes Märchen für Erwachsene, das den Leser in eine faszinierende Fantasywelt eintauchen und mit einem sympathischen Helden mitfiebern lässt. Leider kommen einige wichtige Figuren, deren Gefühle und Handlungen durch die Kürze des Buches nicht ganz auf ihre Kosten, sodass insbesondere am Ende einige Entwicklungen nicht ganz nachvollziehbar bleiben. Auch wird das Ende ziemlich schnell abgehandelt und ist nicht wirklich befriedigend, weshalb ich nur 3,5 Sterne vergebe.

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  • Ein Märchen für Erwachsene

    Stardust
    Seitenhain

    Seitenhain

    An der Grenze zu Faerie steht ein Dörfchen namens Wall. Die namensgebende Mauer darf niemand übertreten. Doch natürlich gibt es in jedem Kaff einen Jungspund, der auf ein Abenteuer aus ist. Tristran Thorn will seiner Auserwählten Victoria Forester ein besonderes Geschenk machen: er will ihr eine gefallene Sternschnuppe bringen. Doch diese ist in Faerie runtergekommen. Auf dem beschwerlichen Weg erfährt Tristran mehr über sich, Märchengestalten und die Liebe... Neil Gaiman sagt selbst, dass er "Stardust / Der Sternwanderer" als Märchen für Erwachsene geschrieben hat und genau das ist es auch. Eine fantastische Erzählung über die Mystik des Erwachsenwerdens. Der Film ist exzellent gelungen, ist aber unabhängig vom Buch zu betrachten. Meine Lieblingsszenen mit den Blitzpiraten und die Yvaines Rede über die Liebe sind leider nicht im Buch, dafür sind im Film einige wunderbare Szenen nicht umgesetzt. Im Buch gibt es dafür keinen großen Abschiedskampf, es ist alles erheblich ruhiger und das Ende ist erheblich trauriger. (Warnung: Taschentücher bereit halten ;)] Der Film ist für Kinder konzipiert, das Buch wie schon gesagt für Erwachsene (die Sexszenen aus dem Buch fehlen zB). Insgesamt ist es ein zauberhaftes Märchen für Jung und Alt und es bringt mich jedes Mal wieder in romantische und magische Stimmung. "Du musst es zuerst versuchen. Sonst wird nie etwas daraus!"

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    • 2
  • Rezension zu "Stardust" von Neil Gaiman

    Stardust
    Lonice

    Lonice

    Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die liegen jenseits des Verstandes der Menschen. Es gibt Orte, die durch normale Menschen nicht erreicht werden können – Orte voller Magie und Zauber. Und es gibt eine Gegend in dieser Welt, an der stoßen diese beiden Realitäten aufeinander. Dieser Ort heißt Wall und hier beginnt unsere Geschichte … Wall trägt diesen Namen, weil es in der unmittelbaren Nähe einer Mauer erbaut wurde, deren Aufgabe es ist, die Welt der Menschen von der magischen Feenwelt zu trennen. Nur einmal alle sieben Jahre, zum großen Jahrmarkt, treffen diese Welten aufeinander. Ein junger Mann wird leichtsinnig an einem dieser Abende und das Ergebnis wird ihm pünktlich neun Monate später zugestellt – ein kleiner Junge, der den Namen Tristran trägt. Das Kind wird erzogen, als wäre es in der Welt der Menschen geboren. Hin und wieder spürt er zwar, dass er etwas besonderes ist, aber eigentlich tröpfelt sein Leben so dahin. Bis er sich schließlich in Victoria Forester verliebt, die ihm aber nicht wirklich etwas abgewinnen kann. In einem seichten Moment verspricht ihr der liebestolle Junge, die gerade herabgefallene Sternschnuppe für sie zu holen. Leider ist das gute Stück im Feenland heruntergegangen. Also dort, wo Tristran eigentlich gar nichts zu suchen hat. Doch zu seiner Überraschung lässt ihn die Wache an der Mauerlücke anstandslos hindurch. Doch bevor sich der arme Junge allzu sehr wundern kann, beginnen schon seine Abenteuer. Er trifft auf gigantische Löwen, Einhörner und einen ziemlich streitbaren Stern, der sich als hübsche junge Frau entpuppt und auf Hexen, mörderische Prinzen und allerlei weitere Gefahren. Ich kam durch Zufall an das Buch. Völlig an mir vorbei gegangen war die Verfilmung dieses Stoffes und das, obwohl ich Fantasy ja doch gern im Kino sehe. Doch eines schönen Samstag-Abends, an dem ich weiter nichts zu tun hatte, strahlte das Fernsehen den Film aus und ich war gefangen von den Ideen und der zauberhaften Welt, die sich dort vor meinen Augen ausbreitete. In der Hoffnung, im Buch noch viel zauberhafteres zu finden, kaufte ich es mir, im Original, da offenbar nur ein Buch zum Film in der Übersetzung existierte. Aber es dauerte, bis ich es las. Neil Gaiman hat eine traumhafte Art, mit Worten zu spielen. Er lässt die Buchstaben tanzen und sich zu Reigen der schönsten Worte verbinden, kaum zitierbar zwar, aber trotzdem wunderschön. Was Herr Gaiman zumindest in diesem Buch nicht schafft ist ein Spannungsbogen. Es war einfach fad. Tatsächlich weicht die Geschichte deutlich von dem für den Film erstellten Drehbuch ab. Die Drehbuchschreiber verstanden weit mehr von Spannungsbögen und fesselnden Geschichten. Schade, denn ich hatte mir doch weit mehr erhofft. Schöne Sprache und kunstvolles Umgehen mit selbiger sind eine Sache, die mich sehr anspricht, aber Spannung muss in einer Geschichte doch auch enthalten sein. Stardust jedoch plätschert eher vor sich hin – von meiner Seite aus nicht wirklich empfehlenswert.

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    • 2
  • Rezension zu "Stardust" von Neil Gaiman

    Stardust
    Admiral

    Admiral

    19. January 2013 um 10:07

    Einleitung Eine schöne Geschichte von Neil Gaiman über eine fiktive Welt innerhalb Englands, in der Zentrum allen Geschehens ein vom Himmel gefallener Stern ist. Zusammenfassung Der jugendliche, recht doofe, unerfahrene, tollpatschige Tristran ist in die Schönheit des Dorfes verliebt. Nur leider ist dies einseitges Interesse. Denn sie sieht ihn lediglich als Freund. In einer sternenklaren Nacht sehen sie eine Sternschnuppe und Tristran verspricht ihr in seiner Begeisterung, ihr diesen Stern zu bringen. Sie lacht und verspricht ihm die Hand, wenn er zurückkehrt. Doch Tristran nimmt es ernst und reist gen Westen. Durch die Mauer. Die Mauer. Diese Grenzbefestigung galt seit jeher nicht wirklich als Verteidigungsbau, sondenr eher als Grenze. Denn dahinter liegt eine fantastische Feenwelt voller fremder Wesen und fremder Naturgesetze. Dorthin reist er und findet den Stern. Beziehungsweise Sie. Denn der Stern entpuppt sich als junge Frau (, die auch gerne mal beherzt flucht). Doch Tristran muss sie auch gegenüber Anderen verteidigen, die eventuell ein etwas anderes und blutigeres Interesse an ihr haben. Während der langen Reise zurück in sein Dorf gewinnt er sie immer mehr lieb, bis er schließlich erkennt, dass er SIE liebt und nicht diese Schönheit aus dem Dorf. Fazit Ich habe massig sehr schöne Details ausgelassen. Zum Beispiel die Hexen, die des Sterns Herz wollen, weil es Jugendlichkeit verschafft, ein Einhorn, ein großer Markt voller seltsamer Dinge und vieles mehr. Das Buch ist wirklich sehr klein und kurz, quillt jedoch beinahe über von sehr schönen Ideen und Gedanken. Diese Buch zeigt mir auch, dass es noch möglich ist unglaublich tolle Fantasy Bücher in kurze Storys zu packen, ohne gleich eine Trilogie daraus machen zu müssen. Wirklich sehr schön dieses Märchen.

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  • Rezension zu "Stardust" von Neil Gaiman

    Stardust
    Elisabeth87

    Elisabeth87

    25. September 2010 um 23:21

    In Neil Gaimans Buch „Stardust“ geht es um einen Jungen, in einem Dorf in England, der einen Stern vom Himmel fallen sieht und ein unüberlegtes Versprechen abgibt, seiner großen Liebe diesen Stern zu bringen, wenn sie ihm dafür alles gibt, was er begehrt. Die Reise führt ihn tief in das Land Faerie und beschert ihm so manche Kämpfe, unter anderem eine gefangene Sklavin, eine mächtige böse Hexe und andere Gefahren, die also auf der Suche nach dem gefallenen Stern sind. Dieser Stern, ist in Faerie ein schönes und ziemlich leicht irritiertes Mädchen, während er in unserer Welt einfach nur ein Stück Metall oder Stein ist. Tristan schafft es die Reise mehr oder weniger gut zu überstehen, muss jedoch mehrere Abenteuer bestehen und verändert sich dadurch völlig. Auch der Stern erweist sich als sehr interessanter Wegbegleiter und die beiden erleben so manche Dinge, mit denen man zu Beginn nicht gerechnet hätte. Diese Geschichte ist ein schönes Märchen für Erwachsene. Gailman schreibt poetisch, er hat einen schönen Erzählfluss, man hört richtig die angenehme Stimme des Erzählers und man lernt die guten Charaktere lieben und die bösen Charaktere hassen. Diese Geschichte fliest, allerdings muss ich sagen, dass mir bei den gewaltätigen Szenen teilweise ein bisschen schlecht wurde, als ich das Wöterbuch zur Hand genommen habe, um festzustellen, was er da genau schreibt. Ich muss zugeben, dass ich den Film „Der Sternenwanderer“, der auf diesem Buch aufgebaut ist, noch nicht gesehen habe, deswegen kann ich da auch keine Vergleiche anstellen, aber mir persönlich hat dieses Buch gut gefallen. Es gibt allerdings bessere Geschichten von Neil Gaiman, deswegen nur drei von fünf Sternen für dieses Buch.

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  • Rezension zu "Stardust" von Neil Gaiman

    Stardust
    Enid

    Enid

    04. April 2008 um 18:09

    Eigentlich hätte dieses Buch ja mindestens 4 Sterne verdient - aber leider musste ich einen Punkt für das wirklich sehr unbefriedigende Ende streichen.... :( Zunächst so viel: bevor ich das Buch las, hatte ich den Film dazu gesehen - in so einem Fall ist man natürlich immer schon etwas voreingenommen. Und vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass das Buch im Gegensatz zum Film verblasst. Zwar führt Neil Gaiman in seiner Geschichte einzelne Szenen und Personen auf, die im Film gänzlich umgangen wurden und verdeutlicht durch seine teils brutalen und blutigen Beschreibungen, dass es sich hierbei um ein Märchen für Erwachsene handelt, was durchaus erfrischend und spannend ist, doch leider ebbt der Spannungsbogen so plötzlich ab, dass der Eindruck entsteht, dass Neil Gaiman zum Ende hin schlichtweg die Phantasie ausgegangen ist. Wirklich schade....

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  • Rezension zu "Stardust" von Neil Gaiman

    Stardust
    Silve

    Silve

    28. January 2008 um 17:13

    Wieder ein tolles Buch von Neil Gaiman. Besonders gelungen: Der märchenhaft-alt anmutende Stil gepaart mit modernen Witzen und Kraftausdrücken ;)