Neil Gaiman Stardust - Der Sternwanderer

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Inhaltsangabe zu „Stardust - Der Sternwanderer“ von Neil Gaiman

In einer der beliebtesten Geschichten von Neil Gaiman verspricht der junge Tristran Thorne seiner Angebeteten, ihr eine Sternschnuppe zu holen. So reist er ins Feenland und stellt schnell fest, dass die Sternschnuppe in Wahrheit eine junge Frau ist. Die aberwitzigen Abenteuer, die Tristran im Folgenden erlebt, waren die Vorlage für den bezaubernden Kinofilm mit Robert De Niro und Michelle Pfeiffer. Hier in der märchenhaft schönen Ausgabe mit Bildern von Charles Vess!

hier ist die Verfilmung tatsächlich einmal besser als das Buch

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Wunderbar märchenhaft! Muss in einem Schaukelstuhl vor einem knisternden Kamin gelesen werden ;).

— Blaubeerblau
Blaubeerblau

Wunderschöne Fantasy-Geschichte!

— Sweetybeanie
Sweetybeanie

Wundervoll, perfekt, ein Fest für die Sinne

— Booksaweek-Jessi
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  • Sternwanderer

    Stardust - Der Sternwanderer
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    25. June 2016 um 09:01

    Zum Inhalt: Das kleine Dorf Wall liegt an der Grenze zum magischen Feenreich. Man muss nur durch die Mauer und über die Wiese in Richtung Wäldchen gehen, um diese magische Welt zu erreichen. Der junge Tristran – unsterblich in die wunderschöne Victoria verliebt - will das Herz seiner Angebetenen erobern. Er verspricht Victoria, einen auf die Erde hinabgestürzten Stern zu ihr zu bringen, wenn sie ihn erhört. Sie willigt ein und Tristran macht sich auf den Weg über die Mauer und die Wiese in das Feenreich. Nichtsahnend, welche Abenteuer ihm dort bevorstehen…. Meine Meinung: Ein wunderschöner Fantasyroman, mit vielen magischen Momenten, bezaubernden Geschöpfen und einer das Herz berührenden Liebesgeschichte. Neil Gaiman versteht es, den Leser mit poetischen Worten und viel Phantasie mit in das magische Reich der Feen, Hexen, Zauberer  und anderer magischer Bewohner zu nehmen und dort gemeinsam mit Tristran und seinem Stern so manches Abenteuer zu erleben.

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  • Wenn der Film besser ist, als das Buch...

    Stardust - Der Sternwanderer
    ___47

    ___47

    10. January 2016 um 17:06

    ... ist das schon eine wirklich merkwürdige Sache - finde ich. Das Buch habe ich vor Jahren schon einmal gelesen und zwischenzeitlich auch den Film gesehen. Leider haben sie es im Film besser gemacht und ich mochte das Buch vorher wohl nur, weil der Vergleich fehlt. Man baut keine wirkliche Bindung zu den Figuren auf, alles geht so plötzlich. Die Charaktere sind an einem Entwicklungspunkt und plötzlich an einem anderen und man fragt sich: okay, warum? Dafür hat mir die Beschreibung der verschiedenen Wesen im Buch um einiges besser gefallen.

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  • Fantasy zum Wohlfühlen

    Stardust - Der Sternwanderer
    disadeli

    disadeli

    ‚Sternwanderer‘ ist eine gut geschriebene fantastische Geschichte. Beim Lesen habe ich mich einfach rundum wohl gefühlt, war komplett in der Geschichte. Eins führt unweigerlich zum Anderen, so dass man es von Vornherein nicht vermutet und schlussendlich als unumgänglich erachtet. So folgen die Ereignisse aufeinander und nehmen Lesende mit auf eine reizvolle Reise durch ein Land voller fantastischer Wesen, guten wie bösen, und aufregender Abenteuer. ‚Niemalsland‘ bleibt weiterhin mein Favorit von Neil Gaiman, ‚Sternwanderer‘ ist aber ebenfalls sehr gelungen. Den Film zum Buch kenne ich noch nicht, werde ich mir bestimmt in nicht allzu ferner Zukunft ansehen.

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    • 2
  • Eines der wenigen Bücher, bei denen ich den Film besser finde

    Stardust - Der Sternwanderer
    kattii

    kattii

    Das Buch habe ich in Form einer Challenge gelesen, bei der die Monatsaufgabe war ein gespoilertes Buch zu lesen. Der Film "Sternwanderer" gehört zu einem meiner Lieblingsfilme und das Buch stand schon länger auf meiner Leseliste, zumal ich meistens oder sagen wir eigentlich immer die Bücher besser als die Filme finde. Hier ist es ausnahmsweise mal anders.  Die Geschichte ist einfach toll - Tristran geht in den Märchenort Wall, um seiner geliebten den gefallenden Stern als Liebesbeweis zu bringen. Seine Abenteuer auf dieser reise folgen dicht auf dicht, wirken in die gut 220 Seiten fast etwas gequetscht. Dennoch eine schöne, Fantasievolle, tolle Geschichte, die als Filmvorlage unglaublich gut genutzt wurde.  Ich hab lange über die Bewertung nachgedacht, denn ich denke, wenn ich den Film nicht kennen würde, wären es durchaus 4 Sterne geworden. Allerdings wurde für den Film einiges verändert und diese Sachen fehlen mir nun einfach beziehungsweise wird die Geschichte durch sie auch deutlich logischer und einfach noch schöner. Grade Tristran und Yvaine entwickeln auf der Leinwand viel sympathischere Züge, so dass mir ihre Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind. Im Buch konnten sie das so leider nicht wirklich.  Und wer natürlich ganz und gar fehlt im Buch: Captain Shakespeare ... das geht nicht ... AYE!!! :-)  Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber: Grandios was Hollywood draus gemacht hat, das Drehbuch und die Umsetzung sind viel besser gelungen!  3,5 Sterne, die ich aber wegen des mir nicht so gefallenem Ende und der sehr rasanten und sprunghaften Entwicklungs Tristrans abrunde. 

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    • 5
  • Eine meisterhafte Geschichte!

    Stardust - Der Sternwanderer
    SophiasBookplanet

    SophiasBookplanet

    29. March 2015 um 15:02

    Der Protagonist, Tristran (was ist das denn für ein Name? Also ich kenn ja Tristan, aber Tristran?), kam mir am Anfang irgendwie "dumm" rüber. Gleich im zweiten Kapitel versucht er seiner Geliebten Victoria Forester einen Kuss zu entlocken. Als sie ihm diesen jedoch nicht gewährt, fragt er sie, ob sie ihn dann stattdessen heiraten würde, was ich sehr übertrieben fand. Es gab leider keine Anzeichen dafür, das Victoria überhaupt Interesse an Tristran hat. Doch nach eins zwei Kapiteln habe ich den Jungen ins Herz geschlossen, auch wenn er immer noch manchmal etwas verblödet wirkte. Das ist mir dann nach einer Weile nicht mehr so extrem aufgefallen, da ich mich dran gewöhnte. Manchmal denke ich auch, lag es nicht immer an Tristran, sondern einfach daran, dass die Geschichte in einer Fantasiewelt spielt (gleich neben Wall, einer Stadt nahe London) und dass dort ein paar Dinge anders sind als bei uns. Zum Beispiel fragt sich unser junger Mann einmal, ob "wir" denn den Sommer schon genau so hinter uns hätten wie den Oktober, was mich wirklich sehr verwirrt hat. Wer dieses Rätsel lösen kann, darf mich gerne aufklären ... Tristran war nie der Traumtyp oder der Kerl, dem jede Frau hinterherrennen würde, trotzdem hat Neil Gaiman es geschafft, dass ich ich ihn ausgesprochen gern mochte. Ganz im Gegenteil zu dem nicht so schönen Namen unseres Protagonistin mochte ich den Namen von unserem sehr temperamentvollen Stern sehr schön: Yvaine. Er ist meines Wissens nach einzigartig und wunderschön. Obwohl die Sternfreu meistens ziemlich unausstehlich und launisch war, konnte ich sie irgendwie verstehen. Sie wollte ja nicht von einem dummen Amulett getroffen werden und dann auf unserer Erde landen, ohne Möglichkeit in ihren Himmel zurück zu kommen. Also ist sie nun fernab von all ihren Geschwistern und ihrer Mutten, ganz alleine auf der Erde, wo ganz verschieden grausame Menschen und Hexen sie jagen. Und dann kommt da noch so ein Bursche an und will sie seiner großen Liebe vorstellen, als Beweis seiner Zuneigung. Also da hätte ich auch keine gute Laune. Ich finde es richtig gut, dass die Beziehung der beiden mies startet, was glaube ich, total gemein klingt. Yvaine scheint zuerst nichts anderes zu können, als Tristran möglichst oft und hart zu beleidigen. Außerdem versucht sie, ihm möglichst zur Last zu fallen. Nach einer Weile lockert sich das ganze zum Glück etwas, wobei Yvaine ihn jedoch immer noch beeidigt :) Es ist einfach nicht so eine Beziehung, die mit Liebe auf den ersten Blick beginnt. Es ist nicht zu aufdringlich, wie bei manch anderen "Liebesgeschichten" und ich verstehe total, was sie aneinander mögen, jedoch hätte der Autor meiner Meinung nach noch etwas mehr darüber berichten können. Es gab einige Dinge, die mich in diesem Buch sehr irritiert haben. Zum Beispiel habe ich diese nächtlichen Träume von Tristran zumeist nicht verstanden. Jemand schien darin mit ihm zu reden, jedoch kommt meiner Ansicht nach nie raus, wer es ist.   In gerade mal 222 Seiten passiert so unheimlich viel, dass es manchmal wirklich sehr verwirrend wirkt. Ich denke, Neil Gaiman hätte sich an manchen Stellen wirklich etwas mehr Zeit lassen können. Der Autor schreibt in der Er-/ Sie-/ Es- Perspektive aus der Sicht ganz vieler verschiedener Charaktere. Nail Gaiman hat einen einzigartiger Schreibstil, den ich mit niemandes vergleichen kann. Das Ende fand ich sehr traurig. Ich hätte mir es irgendwie anders gewünscht. Trotzdem gibt es eine Art Happy End, die jedoch nicht so ist, wie man sich das zuerst denkt. Fazit: Eine meisterhafte Geschichte über den Kampf um eine Krone, verzweifelten Hexen auf der Suche nach ihrer Jugend, einem nutzlosen jungen Mann, der in ein Abenteuer zieht, und einem gefallenen Stern. Neil Gaiman hat so einiges drauf! Eine schöne, fantasiereiche und 100% einzigartige Geschichte, bei der man sich auf so einige Überraschungen bereit machen sollte.

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  • Einfach nur wundervoll

    Stardust - Der Sternwanderer
    Booksaweek-Jessi

    Booksaweek-Jessi

    05. February 2015 um 20:28

    Dieses Buch ist wahrlich nur ein Märchen für Erwachsene, denn Geschichte wie auch Bilder sind nichts für Kinder. Es ist eine sehr deutliche und teilweise auch raue und brutale Geschichte. Aber auch wiederrum ruhig und ja fast schon besinnlich und sinnlich zugleich. So wie die Geschichte in ihren Extremen hin und her schwankt so sind es auch die Bilder die in den Extremen ihr zu Hause haben. Gibt es Bilder von aufgespießten Hexen oder erotischen Walbegegnungen, so gibt es auch Bilder von wundervoller Schönheit und Reinheit und immer eine kleinen Brise Tragik und Trauer.  So hin und her gerissen wie von den Extremen der Geschichte an sich, war ich es auch von den Bildern. Manche wollte ich gar nicht sehen oder blätterte sie schnell um. Wiederrum andere würde ich am liebsten überall mit hinnehmen und aufhängen weil sie so schön sind.  Die Geschichte an sich ist auch eine sehr schöne. Wer den Film kennt sollte meiner Meinung nach auch unbedingt das Buch lesen, da es tausendmal besser ist als der Film. Das Buch hat einfach mehr Präsenz und Ausdruckskraft und erschafft schon nach wenigen Sätzen das Gefühl in einem Kino zu sitzen. Die Charaktere wirken sehr menschlich und real und sind in keinsder Weise so wie man sich Märchenfiguren vorstellt. Es gibt einfach keine Klischees oder Schubladen in die man sie stecken könnte. Sie agieren wie auch wir Menschen agieren würden oder zeigen die primitivsten Urinstinkte der Menschen auf. Von Rachsucht, bis Gier. Von Liebe bin Gutgläubigkeit ist einfach alles dabei. Es gibt "böse" wie "liebe" Figuren. Aber nie gibt es "den einen Held" oder "den einen ultimativen Bösen" auf den man seinen ganzen Frust projizieren könnte. So kommt man auch dazu während dem Lesen Mitgefühl für die zu entwickeln die allem Anschein nach eigentlich keins verdient hätten.  Hier in dieser Geschichte von Neil Gaiman gibt es einfach alles. Normale Menschen, Hexen, Feen, Einhörner, einen gefallenen aber sehr menschlich wirkenden Stern.... alles und alles passt perfekt zusammen.  Gekrönt wird das ganze dann noch von den wundervollen, fast auf jeder Seite zu findenenden Bildern die gelungener und perfekter hätten nicht sein können. Sie unterstreichen die Stimmung des Buches und geben dem Leser noch mehr das Gefühl vor einem fantastischen Film zu sitzen. Dieses Buch ist wahrlich ein Schatz für das Bücherregal und sollte in keiner Sammlung fehlen. Dennoch möchte ich nochmal darauf hinweisen das dies kein Buch für Kinder ist. Sex wird hier nicht nur angedeutet sondern ganz genau beschrieben und auch bebildert, genauso wie Kampfszenen oder aufgeschlitzte Kehlen. Es ist und bleibt eine Geschichte für Erwachsene mit ganz viel Fantasie und dem Gefühl von ein kleinem Bisschen Kindheit (Bilderbuch) im Alltag.  Diese neue Ausgabe ist ein Schatz fürs Regal und bekommt von mir 5 von 5 Sterne, für eine außergewöhnliche und zeitlose Geschichte mit einer wunderbaren Illustration die alles noch mal toppt. 

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  • Rezension zu "Der Sternwanderer" von Neil Gaiman

    Stardust - Der Sternwanderer
    Kiwi_93

    Kiwi_93

    14. October 2014 um 10:07

    Inhalt Im kleinen Dorf Wall gibt es eine Mauer deren Durchgang streng bewacht wird und durch den die Menschen nur an einem Tag alle sieben Jahre gehen dürfen, am Tag des Marktes. Denn die Bewohner wissen, dass sich dahinter das Feenland erstreckt, das voller Wunder und Gefahren ist und in das sich nur ein Dichter oder ein Idiot wagen würde. In Wall lebt der junge Tristran, der in seinen achtzehn Lebensjahren noch nichts anderes gesehen hat, als das Leben in Wall. Er ist unsterblich in Victoria verliebt, das schönste Mädchen im Dorf. Als er ihr seine Aufwartungen macht, versucht sie zu küssen und sie sogar um ihre Hand bittet, verspricht sie ihm alles zu geben, wenn er ihr nur den Stern bringt, der in diesem Moment vom Himmel gefallen ist. Also begiebt er sich auf die beschwerliche Reise ins Feenland, wo er erkennen muss, dass es sich bei dem Stern nicht um einen Gesteinsklumpen handelt. Meine Meinung Ich bin einfach wahnsinnig begeistert von diesem Buch. Es ist so voller Magie und Zauber und hat dennoch so viele durchdachte und vielseitige Charaktere. Es liest sich wie ein Märchen, wobei eigentlich eher wie drei Märchen verflochten zu einer einzigen magischen Geschichte, die einem das Herz verzaubert. Es gibt natürlich auch Kämpfe und Blut und war außerdem sehr fesselnd. Auch gab es immer wieder Wendungen und ich hätte nicht damit gerechnet, dass es so ausgehen würde. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass viele Werte vermittelt werden. Vor allem das Thema, dass man niemanden zu etwas zwingen sollte oder ihn gar an sich fesseln, war ein sehr zentrales und ist meiner Meinung nach sehr gut herübergekommen. Außerdem sind die Frauenfiguren in dem Roman sehr klug und stark dargestellt, was ich in Büchern immer gut finde. Fazit Ein tolles Buch, dass mich rundum begeistert hat. Es hat mich verzaubert und dabei trotzdem noch eine wichtige Botschaft herübergebracht.

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  • Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!

    Stardust - Der Sternwanderer
    Buecherwaeldchen

    Buecherwaeldchen

    24. October 2013 um 10:09

    Inhalt: Das kleine Dorf Wall in England wird von einer Mauer umgeben, die den Übergang ins Feenreich begrenzt. Keiner der Bewohner würde den Übertritt dorthin an einem normalen Tag wagen. Doch einmal alle neun Jahre findet am 1. Mai auf der Wiese hinter der Mauer ein Markt statt bei dem die Bewohner des Feenreichs allerlei Obskures feilbieten. Wie es das Schicksal so wollte war der Vater von Tristan, als er selbst noch ein junger Mann war, auf eben jenem Markt und zeugte dort ungewollt mit einer mysteriösen Schönheit seinen Sohn. Dieser wächst von nun an in Wall auf ohne das Wissen seiner eigentlichen Herkunft. Er verliebt sich in die Dorfschönheit Victoria, die in ihm jedoch nur einen unreifen Jüngling sieht. Schließlich ist er so verzweifelt, dass er ihr scherzhaftes Angebot ihr einen vom Himmel gefallenen Stern zu bringen und ihn daraufhin schließlich zu erhören, annimmt. Daraufhin macht er sich auf den Weg in das Feenreich. Doch dort wird er nicht nur von so manchem Fehlglauben belehrt, sondern lernt auch seine wahre Herkunft und die wahrhafte Bedeutung von Liebe kennen. Meine Meinung: Mit diesem Buch begann meine Begeisterung für die Geschichten von Neil Gaiman. Mir stand eine Reise nach Wien bevor und ich wollte etwas Fantastisches, aber auch Kurzes und griff somit spontan in der Buchhandlung zum Sternwanderer. Der Schreibstil ist wie von Gaiman gewohnt, sehr angenehm, immer mit einem kleinen Augenzwinkern, dennoch stets aufrichtig. Die Charaktere sind durch die Bank weg glaubwürdig. Die Protagonisten sind einem sofort sympathisch, auch wenn Tristan natürlich zu Anfang noch etwas grün hinter den Ohren ist und der Stern etwas zickig, ist das jedoch stets nachvollziehbar. Die Bösewichte sind unsympathisch und die schrulligen Wesen der Feenwelt sind auf ihre ganz eigene Art und Weise liebenswert. Gaiman schafft es immer wieder mit neuen und überraschenden Ideen und Wendungen den Leser zum Weiterblättern zu bringen ohne sich dabei auf Cliffhanger oder ähnliche Stilmittel verlassen zu müssen. Der Spannungsbogen steigt die Geschichte über konstant an um dann letztendlich in einem herrlich, romantischen Ende zu munden. Fazit: Ich wünschte ich hätte das Buch noch nicht gelesen, sodass ich die dabei empfundene Entzückung und Begeisterung nochmal ganz von vorne erleben könnte. Für alle Fantasy-Fans ein unbedingtes Muss!

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  • Schaut den Film, der ist besser ;)

    Stardust - Der Sternwanderer
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    Meine Meinung: Ich habe den Film bereist vor ein paar Jahren das erste Mal gesehen und er hat mich damals wirklich verzaubert. Das gleiche habe ich mir auch vom Buch erwartet, aber schon zu Beginn war der Anfang für mich sehr komisch, weil dort zb. der der Autor, manche Dinge erklärt oder irgendwie direkt den Leser angesprochen hat, um Sachen zu erklären oder eine Information davon zu liefern. Aber auch die restliche Zeit hat mir das Buch nicht zugesagt und ich bin nie richtig in der Geschichte gekommen. Oft hat es Kapitel gegeben, die sich wie Kaugummi gezogen haben. Besonders die Art wie Gaiman probiert locker und lustig zu schreiben und immer wieder den Leser anspricht in den (Klammern) – um Dinge zu erklären, das war sowas von irritieren und störend für mich, dass ich am liebsten das Buch abgebrochen hätte, und die meiste Zeit, musste ich mich zum Lesen zwingen. Leider ist mir selber der Grund für diese schlechte Meinung nicht klar, da es ja an sich eine wirklich nette, verzauberte, märchenhafte Geschichte ist und man merkt, dass Gaiman sich bemüht – vielleicht ist mir aber genau dieses ‚wollen, aber nicht können‘ zu sehr aufgefallen, ich weiß es nicht. Trotz aller Bemühungen des Autors und meinen Willen, das Buch zu mögen, hat es mich die ganze Zeit über nicht gepackt, keinen einzigen Moment und mir war egal, was mit den einzelnen Figuren passiert. Sie waren allesamt blass und ohne richtige Tiefe, die sie hätten real erscheinen lassen. Auch der Hauptcharakter Tristran war mit komplett egal und ich habe mich nicht dafür interessiert, was mit ihm passiert, ob er das Mädchen bekommt oder nicht. Tristran hat auf mich sowieso immer den Eindruck gemacht, als ob er die meiste Zeit nur vor sich hin träumt und er nicht wirklich geistig anwesend war – mehr eine leere, körperliche Hülle, ohne etwas Interessantes im Inneren. Und auch dieser Engel? Was war mit ihr? Sie war charaktermäßig genauso blass und farblos, wie sie äußerlich beschrieben wurde, und sie ist ebenfalls ein Charakter, von dem ich, nach dem Lesen, fast nicht sagen kann. Was kann ich über die Handlung sagen? Puh, auch schwierig zu bewerten, da sie zäh und langweilig war, obwohl sie fantastisch wirken sollte – aber ich konnte keinen Zauber spüren, nicht einmal einen kleinen Funken. Auch zum Schluss, als sie zusammen gekommen sind, war ich total unbeteiligt und ich konnte mich nicht für sie freuen, weil es nur belanglos war. Und was sollte eigentlich das für ein Ende sein? Hatte da ständig das Bild von Arwen im Kopf, wo ihr Vater, ihr die Zukunft zeigt, in der sie ewig jung bleibt und Aragon alt wird und schließlich stirbt und sie für immer alleine ist… *g* Nur dort bei Herr der Ringe war es tragisch, doch hier hat mich dieser Ausgang nur genervt und ich habe mich verärgert gefragt, warum ich dafür das ganze Buch durchgelesen habe, wenn ich dann auch noch so ein trostloses Ende bekomme, das mich trotzdem noch immer nicht mitnimmt, sondern nur genervt mit den Augen rollen lässt? Es tut mir wirklich leid für alle Fans von diesem Buch, aber wenn mich in Zukunft jemand danach fragen sollte, dann kann ich das Buch leider niemandem weiter empfehlen, sondern rate stattdessen sich lieber den Film anzusehen! Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/08/21/snapshot-der-sternwanderer/

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    • 3
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    14. August 2013 um 08:36
  • Rezension zu "Sternwanderer" von Neil Gaiman

    Stardust - Der Sternwanderer
    Zara

    Zara

    05. January 2013 um 13:51

    Ich habe das Hörbuch gehört. Die Stimme des Sprechers Roland Hemmo fand ich klasse. Er spricht ruhig und gleichmäßig, aber leider mit nur wenig Nuancen. Einerseits hat mir das gefallen, andererseits war es - wenn ich schon etwas müde war - nicht immer so leicht, zuzuhören. Ich kenne den Anfang des Films, habe ihn aber - warum auch immer - nie weiter als vielleicht 15 Minuten geschaut. Aber nun zum Buch: Die Geschichte hat mich fasziniert. Obwohl es keine großen Höhepunkte gibt, wollte ich immer weiter hören und wissen, wie es ausgeht. Die Personen sind bei mir aber leider nicht so rübergekommen. Mit Tristran und der Sternenfrau kam ich noch recht gut klar. Obwohl mit die Gefühle und Handlungen der beiden doch manchmal recht seltsam erschienen. Tristans Angebetete (wie hieß sie noch gleich?) empfand ich als hochnäsig und kalt. Keine Ahnung, warum er sie so toll findet... Tja im Gesamten ist leider bei mir gar nicht so viel hängen geblieben. Nette Geschichte, ich finde es aber nicht herausragend.

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  • Rezension zu "Der Sternwanderer - Stardust" von Neil Gaiman

    Stardust - Der Sternwanderer
    Obadja

    Obadja

    19. October 2012 um 21:35

    Auch ich habe nur die Geschichte, nicht aber das illustrierte Buch, gelesen. Gaiman erzählt uns hier ein Märchen - ein richtiges Märchen für Erwachsene, das man sich abends beim Kamin, während draußen der Schnee stürmt und tobt, erzählt. Wie in einem Märchen geht es um Liebe, gute und Böse Geister und am Ende um den Triumph des Guten. Das macht dieses Buch unglaublich schön. Schnell entführt uns Gaiman in die Feenwelt und nimmt uns mit durch das Tor in der Mauer hinter dem Dörfchen Wall. Auch wenn es etwas vorhersehbar ist, bereitet das Buch doch ein Lesevergnügen und zeigt uns, dass wir auch als Erwachsene noch nicht zu alt sind, für Märchen.

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  • Rezension zu "Sternwanderer" von Neil Gaiman

    Stardust - Der Sternwanderer
    vormi

    vormi

    Ich habe leider nicht das schön illustrierte Buch gelesen, sondern das Hörbuch gehört. Eine sehr schöne magische Geschichte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Teilweise etwas langatmig und viele Wiederholungen. Die Geschichte ist mit Robert de Niro und Michelle Pfeiffer verfilmt worden. Den Film werde ich mir sehr wahrscheinlich anschauen. Das finde ich immer sehr interessant, wie die Bilder in meinem Kopf mit dem Film überein stimmen.

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    • 4
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. August 2012 um 20:00
  • Rezension zu "Sternwanderer" von Neil Gaiman

    Stardust - Der Sternwanderer
    MeHoneyAndI

    MeHoneyAndI

    28. December 2011 um 15:15

    Der Junge Tristan ist verliebt in ein schrecklich kindisches Mädchen aus seinem Dorf. Als er eines Nachts mit ihr eine Sternschnuppe beobachtet verspricht er ihr den gefallenen Stern für sie zu holen - im Gegenzug verspricht sie ihm ihre Hand. So überwindet Tristan die Mauer, die unsere Welt von der der Fabelwesen trennt und gerät in ein schwieriges Abenteuer, denn ein gefallener Stern ist alles andere als kooperativ, wenn es um sein Verschenken geht... Leider muss ich sagen, dass ich den Film zuerst gesehen habe und daher ein wenig voreingenommen war...allerdings hatte ich auch insgesamt etwas ganz anderes erwartet. Das Buch fängt recht langatmig an, aber welches Buch tut das nicht...schließlich muss man seine zukünftigen Helden erst kennen lernen. Trotzdem konnte ich mich nicht so recht für das Buch begeistern, die Schreibweise ist recht ungewöhnlich...so empfand ich sie wenigstens...und sie konnte mein Interesse leider nicht aufrecht erhalten. Die Geschichte an sich kommt etwas holprig rüber und klingt auch leicht nach Kinderbuch, obwohl ich nicht behaupten will, der Sternwanderer sein kein Kinderbuch aber Ausdrücke wie "sie vögelten" (wenn ich das hier schreiben darf) gehören meines Erachtens nicht in solch ein Buch. Im Vergleich zum Film, welchen ich sehr liebe, hat mir das Buch eine Ohrfeige nach der anderen versetzt, nichts war so wie ich es kannte, und ich finde es schade, dass ein Film das Originalbuch übertrifft...wenn dann sollte es anders herum sein und so ist es meistens auch. Leider kann ich damit nur zwei Sterne geben. Vielleicht hätte ich die Reihenfolge anders wählen sollen, doch der Film hat mich damals veranlasst auch das Buch zu lesen, da die Idee, die dahinter steckt wunderschön, spannend und anspruchsvoll ist.

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  • Rezension zu "Sternwanderer" von Neil Gaiman

    Stardust - Der Sternwanderer
    cori_90

    cori_90

    29. September 2011 um 19:27

    Da ich von den vielen schlechten Rezensionen dieses Buches abgeschreckt war, überlegte ich lange hin und her ob ich mir dieses Buch kaufe....Viele Rezensionen besagen, dass das Buch soviel schlechter als der Film sei, der Film viel detailreicher, umfangreicher und schöner sei .... Ich habe den Film noch nicht gesehen und freue mich daher umso mehr wenn Film noch besser ist als das Buch denn mir hat auch schon das Buch super gefallen. Mein Glück dass ich das Buch vor dem Film gelesen habe :) ... Ich finde es genau richtig geschrieben, weder lieblos noch platt oder oberflächlich sondernd fesselnd, gefühlvoll und spannend ... Für mich ist es eine sehr schöne Liebesgeschichte... Eine Liebe welche nicht mit unnötigen Geschnülze und zu vielen Details à la "Twilight" vollgepackt ist. (Nicht dass ich etwas gegen Twilight hätte, mir gefallen die ersten Teile sehr gut. Dieses Buch ist eine schöne Abwechslung dazu). Diese eher schlichte und doch so fantasievolle Geschichte hat mich sehr mitgerissen und ich hab das Buch in kürzester Zeit gelesen. Und jetzt freue ich mich auf den Film :)

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  • Rezension zu "Sternwanderer" von Neil Gaiman

    Stardust - Der Sternwanderer
    Draco_Tenebris

    Draco_Tenebris

    26. June 2011 um 18:10

    Auf dieses Buch habe ich mich, dank der gleichnamigen Verfilmung, bereits sehr gefreut. Ich wurde nicht enttäuscht, obwohl mir die Sprache von des Autors nicht immer gefallen hat, stellenweise schreibt Herr Gaiman doch recht ordinär. Trotzdem war das Buch für mich sehr spannend und es war sehr interessant für mich, mitzuerleben, wie der junge, aber naive Tristran Thorn versucht, einen abgestürzten Stern für seine Angebetete, die etwas anspruchsvolle Victoria Forester, zu finden. Es kommen viele außergewöhnliche Figuren vor, mit denen Gaiman nicht gerade zimperlich umgeht. Dennoch hat mir dieser Roman gut gefallen - gerade wegen den vielen unterschiedlichen Figuren. Der Stern ist nämlich kein Stern in dem Sinn, sondern eine etwas widerspenstige Sternenfrau, die Tristran zurück in sein Heimatdorf Wall bringen muss, damit ihn seine Angebetete endlich als Verehrer annimmt. Aber vorher müssen sie noch durch das tückische Feenland mit all seinen fantastisch-verrückten Bewohnern reisen... Auch wenn ich am Anfang etwas gebraucht hab um reinzukommen, gingen die letzten Kapitel doch sehr schnell in einem durch, die Schrift ist angenehm groß und die Kapitel nicht all zu lang. Wegen der zum Teil ordinären Sprache gibt es einen kleinen Punkteabzug, aber das tut dem Buch dennoch keinen Abbruch - ich werde mir trotzdem irgendwann einmal einen weiteren Roman von Neil Gaiman holen!

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