Neil Gaiman The Ocean at the End of the Lane

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Inhaltsangabe zu „The Ocean at the End of the Lane“ von Neil Gaiman

A brilliantly imaginative and poignant fairy tale from the modern master of wonder and terror, The Ocean at the End of the Lane is Neil Gaiman’s first new novel for adults since his #1 New York Times bestseller Anansi Boys. This bewitching and harrowing tale of mystery and survival, and memory and magic, makes the impossible all too real...

Man muss erst reinkommen, aber dann ist die Geschichte absolut zauberhaft. Eine moderne Fabel! Der dritte Anlauf hat sich gelohnt!

— Estel90

So ander als Coraline und Das Graveyard-Buch, aber fesselnd!

— pandora84

Neil Gaiman kann es spannender, aber er liefert hier eine tolle Geistergeschichte für Erwachsene!

— Phliege

Great writing style, lovely characters and and mysterious hidden world - but not the right book for me. I just couldn't get really into it.

— LeonoraVonToffiefee

Klarer Schreibstil, tolle Handlung, Fantasy für Jugendliche UND Erwachsene, Infragestellen der Wahrnehmung im Alltag

— anne-kh92

großartiges Ende, ein tolles Buch mit vielen Schichten und Facetten

— TheoR

die Geschichte war etwas seltsam und ich konnte wenig damit anfangen

— annlu

Sprachlich einfach wundervoll und großartig, aber inhaltlich konnte ich leider keinen Zugang finden :(

— Arachn0phobiA

Das Buch ist wie ein echt stranger Fiebertraum - eben typisch Neil Gaiman!

— liebling

Ein wundervolles Buch in dem sehr viel Wahrheit steckt.

— Nyo

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  • Pond vs. ocean

    The Ocean at the End of the Lane

    Fornika

    20. February 2017 um 16:06

    Anlässlich einer Beerdigung kehrt ein Mann in die Gegend seiner Kindheit zurück. An einem idyllischen Teich sitzend erinnert er sich plötzlich an Ereignisse, die kurz nach seinem siebten Geburtstag stattfanden. Er erinnert sich an seine Nachbarin Lettie, an deren wunderliche Familie, an seine ungeliebte Nanny und an ein Kätzchen mit ozeanblauen Augen. Und an Dinge, die es nie gab. Oder doch?  Neil Gaiman schafft es eigentlich immer mich in seine Geschichte zu ziehen, doch bei dieser hier wollte und wollte es nicht klappen. Atmosphärisch dicht (wie immer), ansprechend erzählt (wie immer) mit einem ordentlichen Schuss Magie und Phantasie (auch wie immer). Trotzdem konnte ich nicht eintauchen (nicht wie immer; und das trotz eines ganzen Ozeans, der doch zum eintauchen einlädt). Die Fantasyelemente wirkten irgendwie aufgesetzt und konnten mich so gar nicht überzeugen, einzig der Teich hat es mir angetan. Der nostalgische Unterton, der sich durch die Geschichte zieht, wirkte sehr authentisch, doch das allein reichte mir nicht so recht. Im Mittelteil kämpft die doch relativ kurze Geschichte trotzdem mit Längen. Der Schluss hat mich dann noch einmal runtergezogen, weil damit die ganze Erzählung auf mich fast sinnlos wirkte. Insgesamt häuft die Story dann also doch einiges an Negativpunkten an, die trotz gewohnt Gaiman’scher Erzählweise für mich somit auf keinen grünen Zweig kommt. Schade.

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  • Not the right book for me

    The Ocean at the End of the Lane

    LeonoraVonToffiefee

    10. May 2016 um 12:01

    A man comes back to his childhood home after attending at a funeral. He finds the farm at the end of the lane, with the little duck pond at the side and sits at its side. His memories of his childhood comes back, he remembers the little girl that lived in that house and that she used to call the duck pond her ocean. But a duck pond can't be and Ocean, can it? This story seems like a fairy tale: Mysterious, spooky, full of dark creatures and unknown magical powers. And within it a little boy who loves books discovering that he is trapped in something that seems to be a story to him. He is a brave and curious boy and it's great to follow him through the story. Everything that happens to him seems unreal but he never questions it but adapt it the way just a child can do it. At his side, ready to protect him, is Lettie Hempstock with her mother and her Grandma. The Hempstocks are the centre of the mysterious powers and a great family full of warmth and love for the little boy. I really liked the relationship between Lettie and the boy, it's true friendship filled with trust and loyalty. I liked both of these characters. The antagonist, Ursula Monkton, was also fascinating and great characterised. Evil, mysterious and powerful was she hard to beat and really terrible. I liked the writing style - powerful, mysterious and dark, but still simple and fitting to the little boy. It was easy to follow and good to read. So far Neil Gaiman had everything a good story needs - great characters, a good storyline, a catching writing style - but somehow in the middle of the book I lost the interst in the story. My attention drifted somewhere else and I wasn't as concentrated in the second half as in the first one. The book simply couldn't grab me anymore, I wasnt curious how the story ends. I still think Meil Gaiman wrote a good book - also given by the large amount of positive reviews - with lovely ideas and a hidden world, but it wasn't the right book for me. I just couldn't get really into it and enjoy or like it as much as I expected to do. I really liked the ending, the part when the story jumped back into today and the little boy as a grown up. It has some nice and slightly philosophical thoughts I enjoyed to read. Still, the book wasn't written for me. I'm not sure if I'll try another Neil Gaiman soon, given thane fact I didn't enjoy this one much and stopped reading 'The Graveyard Book' after 100 pages before. I still think Gaiman is a good author and maybe I'll give him another chance to convince me. But I think people who liked Gaimans other works or mysterious fantasy story's can enjoy this one more. It's definetly worth a try!

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  • Fantasievolles Kurzwerk

    The Ocean at the End of the Lane

    anne-kh92

    15. February 2016 um 20:29

    "I lived in books more than I lived anywhere else." Dies sind die Worte des Protagonisten, der sich an seine Vergangenheit als Siebenjähriger zurückerinnert und zwar an Lettie Hempstock, für die der Teich hinter dem Haus mehr war: ein Ozean. Die Hempstock-Familie, bestehend aus Großmutter, Mutter und Tochter, hat etwas ganz besonderes an sich, das merkt der Junge sofort. Sie zeigen ihm eine andere Welt, aus der fantastische Wesen auch in die "Realität" fliehen können, wie er schmerzlich merken muss. Doch ich möchte diesbezüglich nichts vorwegnehmen. Das Buch (eher eine etwas längere Kurzgeschichte), lässt den Leser in die Gedankenwelt eines Siebenjährigen eintauchen, eine Welt voller Fantasie, jedoch auch voller Zweifel, Grausamkeiten und der Frage nach der Wahrnehmung der Wirklichkeit. Wie wirklich ist das alles, was wahrgenommen wird? Kann überhaupt eine Grenze zwischen Fantasie und tasächlichem Geschehen gezogen werden? Dies waren Fragen, die mich nach der Lektüre des Buches beschäftigt haben, die wohl auch den zurückblickenden Protagonisten beschäftigten. Der Schreibstil des Autors war sehr ansprechend, die Ich-Perspektive aus der Sicht eines träumerischen, fantasiereichen und viel lesenden Jungen sehr gut gewählt. Das war mein erstes Werk von Gaiman, das ich gelesen habe, doch sprachlich hat er mich überzeugt. Insgesamt ganz klar eine Leseempfehlung!

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  • ein Junge begegnet einer Familie mit außergewöhnlichen Kräften

    The Ocean at the End of the Lane

    annlu

    26. November 2015 um 18:49

    I didn´t know where we were, but I could not believe we were still on the Hempstocks´land, no more than I believed we were in the world I had grown up in. The sky of this place was the dull orange of a warning light; the plants, which were spicky, like huge ragged aloes, were dark silvery green, and looked as if they had been beaten from gunmetal. Ein Mann begibt sich auf eine Reise in seine Vergangenheit. Als Siebenjähriger kommt er in Kontakt mit einer ungewöhnlichen Familie: Lettie Hempstock, ihre Mutter und ihre Großmutter besitzen Wissen und den Zugang zu einer seltsamen Welt, die einige Gefahren in sich birgt. So bringt sein erster Ausflug dorthin ein Wesen mit sich, das seine Familie infiltriert und ihm das Leben schwer macht. Der Mann bleibt namenlos, nimmt dennoch die Rolle des Erzählers ein. Die Sequenzen aus der Gegenwart bleiben auf den Prolog/Epilog und kurzen Kommentaren beschränkt, die Ereignisse sind somit aus der Perspektive eines Jungen erzählt, der viele unerklärliche Dinge einfach annimmt und sie nicht groß hinterfragt. Dabei haben die fantastischen Elemente einen düsteren Beigeschmack. Ausgelöst durch einen Toten, mit dem der Erzähler konfrontiert wird, wird er immer mehr Gefahren ausgesetzt. Dadurch hatte das Buch für mich einen leichten Beigeschmack einer Horrorgeschichte. Trotz angenehmen Schreibstils und einer interessanten Geschichte, habe ich nie so richtig ins Buch gefunden, fand manche Abschnitte langatmig und wenig spannend. Besonders die zweite Hälfte des Buches hatte für mich etwas Skurriles an sich und die fantastischen Elemente waren nicht ganz nach meinem Geschmack. Das Ende gefiel mir zwar wieder, ich hätte mir aber eine längere Phase gewünscht, die sich auf die Gegenwart bezieht. Insgesamt habe ich sehr gemischte Gefühle gegenüber dem Buch – aber da mich nur sehr wenige Teile davon überzeugen konnten und mich der Großteil eher gelangweilt hat, fällt meine Beurteilung sehr mäßig aus.

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  • Ein zu abgedrehter Ozean

    The Ocean at the End of the Lane

    Arachn0phobiA

    „The Ocean at the End of the Lane“ war mein erster Roman von Neil Gaiman und ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob es vielleicht besser auch der letzte bleibt… Nachdem ich die Filme „Coraline“ und vor allem den „Sternwanderer“ gut bis großartig fand und auch aufgrund der durchgehend guten Bewertungen hatte ich entsprechend sehr hohe Erwartungen an dieses Buch. Der erste und auch der zweite Eindruck waren ja auch sehr vielversprechend. Da ist zum einen ein wirklich schönes Cover, das den Ozean aus dem Titel widerspiegelt. Auch die ersten Seiten boten einen wahren Lesegenuss. Gaiman nutzt eine so wundervolle Sprache, sodass es mir sehr schwerfiel, das Buch zur Seite zu legen. Auch inhaltlich konnte mich die Geschichte durchaus faszinieren. Der Erzähler und seine mysteriöse Freundin Lettie Hempstock waren interessante Protagonisten, obwohl ich manchmal Probleme mit solch jungen Charakteren als Hauptpersonen habe. Warum dann diese letztendlich eher mittelmäßige Bewertung? Die Story war mir nach dem ersten Drittel des Buches einfach „too much“ – zu viel des Guten. Die Beschreibung deutete zwar mystische, seltsame Elemente an, aber mit dieser Entwicklung (ich möchte jetzt natürlich nicht spoilern) habe ich einfach nicht gerechnet. Irgendwann zog sich das Geschehen für mich wie Kaugummi, der ewig wiederkehrende Antagonist hatte Potenzial, war aber letztendlich nur noch anstrengend bis nervig. War ich zu Beginn noch völlig begeistert, habe ich im Verlaufe der Geschichte leider wirklich den Anschluss, den Zugang verloren, und da konnte auch leider die immer noch wunderbare Sprache nicht hinwegtrösten. Eigentlich sehr schade, muss ich sagen. Hätte sich die Geschichte einfach in eine andere Richtung entwickelt, wäre ich vermutlich begeistert von diesem Buch. Auch gerne mit dem einen oder anderen unerklärlichen Element.

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  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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  • Neil Gaiman - The Ocean at the End of the Lane

    The Ocean at the End of the Lane

    miss_mesmerized

    12. August 2015 um 18:09

    Ein Mann kehrt zurück an den Ort, wo er als Kind gelebt hat und trifft dort auf eine alte Nachbarin. Er erinnert sich an die Ereignisse 40 Jahre zuvor. Die seltsamen Dinge begannen mit einem Bergarbeiter, der als Untermieter bei ihnen einzog und kurz darauf tot war, ebenso wie die Katze der Familie. Ursula Monkton zog als nächstes ein, um auf den Erzähler und seine Schwester aufzupassen, während die Mutter einer neuen Arbeit nachgeht. Er hatte sofort ein ungutes Gefühl, das sich zunehmend verstärkte. Ursula war böse und hinterhältig, aber außer ihm konnte das offenbar niemand sehen. Unterstützung erhielt er nur von dem Nachbarsmädchen Letti, die über ungeahnte Fähigkeiten verfügte und dadurch ein großes Unglück verhindern konnte. Ein phantastischer Roman mit vielen Elementen der Fantasy Welt ohne jedoch zu weit die Realität zu verlassen. Es spielt mit den kindlichen Ängsten vor Monsters verschiedener Art, der Beobachtung der Welt, insbesondere der Welt der Erwachsenen, die ihnen oftmals nicht zugänglich ist. Nur treibt Gaiman sie etwas weiter, aber ob die Erinnerung später daran wirklich das wiedergibt, was tatsächlich geschah, stellt er bzw. seine Figuren selbst in Frage. nie erinnern sich zwei Menschen in gleicher Weise an dasselbe Ereignis, manchmal trügt einem das, was man glaubt zu sehen oder zu erinnern auch einfach. Fazit: Monster und Magie in erstaunlicher Weise ganz un-Fantasy-mäßig im besten Sinne zusammengebracht.

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  • Mehr als nur schön

    The Ocean at the End of the Lane

    LaMargarita

    07. July 2015 um 14:57

    Das Buch „The Ocean at the end of the lane“ wartete schon so lange auf meinem Kindle darauf gelesen zu werden, dass ich, als ich es schließlich aus den Untiefen meiner virtuellen Bücherei wieder hervorkramte, weder wusste warum es vor 2 Jahren dort gelandet war noch wovon es handelt. Ich erwartete einen schönen, aber nicht sehr spannenden Roman.  Umso überraschter war ich, als ich das Buch nach wenigen Kapiteln nicht mehr weglegen wollte. „The Ocean at the end of the lane“ ist eine Geschichte voller Wunder und Fantasie, gespickt mit all den Grausamkeiten der Realität. Eine Mischung wie es, finde ich, auch nur bei einer Geschichte aus der Perspektive eines Kindes möglich ist. Sie befördert den erwachsenen Leser zurück in eine Kindheit in der man nichts als unmöglich oder unrealistisch ansah, sondern Ereignisse einfach so hinnahm wie sie waren. Die Farm der Hempstocks mit Letties Ozean hat mich verzaubert, die tiefe Freundschaft berührte und so manche Szenen ließen mich bedrückt und traurig zurück. Stellenweise war der Plot für mich aber auch etwas verwirrend, da ich oft dazu tendierte vergebens nach Erklärungen zu suchen. Verpackt wird die Hauptgeschichte als eine Kindheitserinnerung eines erwachsenen Mannes. Das stellt mehr Bezug zu unserer Realität her und regt damit auch zum Nachdenken an. Das Buch zeigt die schönen, aber auch die grausamen Seiten des Lebens. Es lädt dazu ein sich in ruhigen Momenten an unsere Erlebnisse, Gedanken und Wünsche aus der Kindheit zurück zu erinnern, bevor uns die Welt der Erwachsenen mit all Ihrem Verpflichtungen und Regeln wieder einholt und alles andere vergessen lässt. Meine Empfehlung dieses Buch zu lesen geht somit uneingeschränkt an jeden der sein Leben mit einem schönen, aber auch spannendem Buch bereichern will und nichts dagegen hat sich stellenweise auf seine eigene Interpretationskraft zu verlassen.

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  • Meister gefunden

    The Ocean at the End of the Lane

    50kwords

    Wir wissen nicht wie er heißt, aber das hält den Erzähler dieser Geschichte nicht davon ab, uns von den schrecklichsten Erlebnissen seiner Kindheit zu erzählen. Durch Lettie Hempstock, Ursula Monkton und dem Geheimnis des Ozeans am Ende der Straße, der sich klammheimlich in einem Gartenteich versteckt, lernen wir den Erzähler aber auf eine Weise kennen, die tiefer und persönlicher ist als es ein bloßer Name je sein könnte … Ich weiß nicht, warum ich so lange gebraucht habe, etwas von Neil Gaiman zu lesen. Gewiss ist, dass ich ziemlich viel verpasst habe. The Ocean at the End of the Lane hat mich sprachlich gewaltig beeindruckt und ich hatte so viel Spaß beim Lesen wie noch lange nicht. Neil Gaimans Stil ist so unglaublich atmosphärisch dicht und kraftvoll, dass der Schriftsteller in mir seinen Meister gefunden hat. Da ist es dann auch nicht schade, dass die Geschichte plotmäßig leider nicht allzu überraschend bzw. außergewöhnlich ist und die Charakter zwar eigen sind, aber wiederum nicht sonderlich tief ausgearbeitet. Ich hatte das Gefühl, dass sie zwar keine Schablonen, dafür aber so etwas wie Synonyme sind. Letztlich passt es auch wiederum zur Geschichte und die Bilder und die Welt, die beschworen werden, haben ebenso ihren ganz eigenen Charakter, der mir einfach so sehr zusagt, dass ich über diese kleinen Mängel hinweg sehen kann. Leider ist die Geschichte auch recht kurz — oft hatte ich den Eindruck, dass sie einen tollen Kinofilm abgeben würde — allerdings bleiben mir dafür noch viele andere Bücher von Neil Gaiman, die ich nun peu à peu lesen werde. :D 

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  • Wunderschön

    The Ocean at the End of the Lane

    Leny

    29. December 2014 um 14:51

    Ein Mann, dessen Namen nicht genannt wird, kehrt in seine Heimat in Sussex, England zurück. Er geht zu verschiedenen Orten seiner Kindheit und denkt darüber nach. Dabei kommt er auch auf seine alte Freundin aus Kindheitstagen Lettie Hempstock. Das Buch ist wirklich fantastisch. Neil Gaiman kann unfassbar gut schreiben. Er beschreibt alles so wunderschon und man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Es geht quasi um das Erwachsenwerden und wie machtloch man als Kind gegen die Erwachsenen ist und niemand ihm Glauben schenkt. Aber der Junge weiß das und verliert sich wie manch andere Menschen in den Büchern. Insgesamt kann man sagen, dass Neil Gaiman einen absolut unglaublich tollen Schreibstil hat und den in diesem Buch auch voll ausschöpft. Es ist echt cool wie er alles so gut beschreibt und darstellt.

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  • Leserunde zu "Der Ozean am Ende der Straße" von Neil Gaiman

    Der Ozean am Ende der Straße

    Daniliesing

    Von Zeit zu Zeit kommt es vor, da entdeckt das gesamte LovelyBooks-Team ein Buch, das wirklich alle von uns lesen möchten. Es ist eher selten, da wir ganz unterschiedliche Buchvorlieben haben, die von Jugendbüchern über Belletristik, von Science Fiction bis hin zu Klassikern reichen. Mit "Der Ozean am Ende der Straße", dem neuen Roman von Neil Gaiman aus dem Eichborn Verlag, haben wir nun wieder ein solches Buch entdeckt und sind schon ganz gespannt auf unsere Leseerfahrungen damit. Start der Leserunde: 25. Oktober (sofern dann schon alle Kollegen das Buch haben) Mit dabei vom LovelyBooks-Team sind auf jeden Fall: Trumans Jules1988 JohannaE1988 Sophia29 -tina- doceten Katha_Luko peckomingo kultfigur Daniliesing Wenn ihr das Buch schon habt oder es euch kaufen und euch dieser Leserunde anschließen möchtet, freuen wir uns natürlich sehr. Steigt einfach mit ein & wir haben sicher eine tolle gemeinsame Leserunde :-) Ihr kennt das Buch noch gar nicht? Hier ein paar mehr Infos dazu: Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen … Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. >> Leseprobe Wir wünschen eine fantastische Lektüre?

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  • Ein (gruseliges) Märchen über die Kindheit

    The Ocean at the End of the Lane

    Anniu

    13. October 2014 um 20:23

    Inhalt: Aufgrund von einer Beerdigung kehrt ein Mann in sein Heimatdorf zurück und besucht das Haus der Familie Hempstock, in dem früher seine Freundin Lettie wohnte. Am Teich hinter dem Haus kehren plötzlich seine ganzen Kindheitserinnerungen rund um seine Erlebnisse mit Lettie und deren Familie zurück. Und diese sind höchst wunderlich und mysteriös! Alles begann an seinem siebten Geburtstag. Dabei spielen insbesondere eine Leiche, die im gestohlenen Familienauto von der Polizei gefunden wird, und der Einzug eines neuen Kindermädchens namens Ursula Monkton eine entscheidende Rolle. Denn mit dem Auftauchen von Ursula zieht das Böse in die Familie des Jungen ein und bringt alles gehörig durcheinander. Die Eltern und die Schwester wickelt Ursula ganz schnell um ihren Finger, doch unser Protagonist merkt, dass hier etwas Unheimliches, etwas Großes passiert. In seiner Not wendet er sich an Lettie und deren Familie und erlebt eine wundersame Begegnung nach der anderen. Meine Meinung: "The Ocean at the End of the Lane" war mein erstes Buch von Neil Gaiman, aber es wird sicherlich nicht mein Letztes. Nach dem Lesen des Klappentextes wusste ich zuerst nicht, was ich von der Geschichte erwarten soll. Handelt es sich hier um Fantasy? Eine Art gruseliges Märchen für Kinder? Oder doch eher für Erwachsene? Ich hatte jedoch schon sehr viel Gutes über Autor und Buch gehört, und war daher sehr gespannt, ob es mir gefallen wird. Und was soll ich sagen? Mir hat es äußerst gut gefallen! Neil Gaiman entführt den Leser mit dieser kurzen Erzählung in eine ganz zauberhafte, unwirkliche Welt. Fast die gesamte Geschichte ist eine Rückblende und behandelt die Kindheit des mittlerweile Erwachsenen Protagonisten, an die sich dieser zurückerinnert. Aufgrund der poetischen Sprache und zahlreicher fantastischer Elemente entsteht der Eindruck einer verzerrten Erinnerung oder einer Traumwelt. Trotzdem ist das Buch sprachlich sehr gut zu verstehen und es lohnt sich meiner Meinung nach sehr, es im Original auf Englisch zu lesen. Während der gesamten Geschichte bleibt dabei unklar, ob es sich hier wirklich um magische Gegebenheiten handelt oder lediglich um die Erlebnisse einen sehr fantasievollen siebenjährigen Jungen. Die Handlung spielt in der realen Welt, aber trotzdem begegnet unser Protagonist einigen wundersamen Gestalten, die aus einer anderen Welt zu kommen scheinen. Lettie und ihre Familie machen zunächst einen recht normalen Eindruck, aber schon bald zeigt sich, dass man es hier mit einer ganz besonderen Familie zu tun hat. Im Gegensatz zu seinen Eltern und seiner Schwester ist der Junge sehr offen für das Magische und Übernatürliche. Hier spiegeln sich meiner Meinung nach die starre Erwachsenenwelt und die weite Vorstellungskraft eines Kindes wieder. Wundert man sich anfangs noch über die mysteriösen Begebenheiten, so wirkt all dies allmählich auch für den Leser immer realer und man öffnet sich dem märchenhaften Erzählstil. Und genau diese Spielerei mit Wirklichkeit und Fantasie macht für mich die Faszination des Buches aus. Bis zum Ende wissen wir zudem nicht, wie der Protagonist heißt. Er könnte also jedermann sein. Durch die Erzählperspektive entsteht zusätzlich keinerlei Distanz und man fühlt sich ebenso wie der Protagonist in Letties magische Welt hineingezogen und erlebt noch einmal, wie es ist, ein siebenjähriges Kind in einer Welt voller Magie und Wunder zu sein. Das Ende ist offen, was mir so sehr gut gefällt und auch passend ist. Jetzt ist jeder Leser dazu aufgerufen seiner eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen und die Geschichte selbst für sich fortzusetzen. Ich kann das Buch nur empfehlen!

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  • Kind sein ist ausgeliefert sein, mystisch, schrecklich und auch schön.

    The Ocean at the End of the Lane

    GetReady

    Dieses Buch erzählte eine fiktive Kindheitserinnerung und doch ist sie so wahr. Sie berichtete darüber wie ausgeliefert und einsam man sich als Kind fühlen kann, wie schwierig es ist mit Veränderungen klar zu kommen . Es ist aber auch ein Buch über Freundschaft, Liebe und ( Ur)vertrauen, Dinge  die uns retten können. Auf der 2.ten Ebene ist es ein Buch über Erinnerungen und wie sich diese Landkarte der Erinnerungen ständig verändert. Dem Erzähler geschieht schreckliches in der eigenen Familie, die plötzlich durch ein böses Wesen ( das angeblich alle nur glücklich machen möchte) in Form des neuen Kindermädchens fremdgesteuert scheint. Hilfe bekommt er von den tollen Hempstock Frauen ( na welche Trinität ist es?), vor allem seiner Freundin Lettie. Das Buch liest sich bis knapp 2 Drittel atemberaubend. Es gibt Szenen darin, die haben mir ,auch wegen Ihrer Gewalttätigkeit, nahezu die Luft genommen. Es war wahnsinnig spannend und berührend. In letzten Drittel lässt dieser Aspekt etwas nach, obwohl dem Erzähler noch weitere Bedrohungen überstehen muss. Trotzdem gebe ich dem Buch alle 5 Sterne, und würde es jedem erwachsenen Menschen in unterschiedlichsten Lebensaltern das Buch empfehlen. Allerdings ist dies strikt kein Kinderbuch, sondern eines über Kindheit!. Gaiman selber sagt, die für ihn schönste Reaktion auf das Buch ist, wenn Menschen sagen: „ my childhood was nothing like that- and it was as if i was reading about me“. Ich bin davon überzeugt, wenn wir es zulassen, können wir alle dies sagen, selbst wenn man, wie ich, gänzlich gewaltfrei aufgewachsen ist, denn Gaiman erzählt etwas urarchaisches. Eltern wird dieses Buch vielleicht in Erinnerung gerufen, wie ausgeliefert sich Kinder manchmal trotz großer Liebe fühlen, andere werden an manchen stellen Trost und Zuspruch finden. Und es wäre kein Gaiman wenn er nicht, wie immer, sein umfassendes Wissen über Mythen und Literatur spielerisch und unterhaltsam in den Roman einfließen ließe. Auch sein wunderbarer Humor bricht sich Bahn, auch wenn das Buch insgesamt düster ist. Kleiner Exkurs: Obwohl ich Gaiman seit fast 30 Jahren mit Begeisterung lese und auch manchmal recherchiere, war mir bisher entgangen, dass er in seiner Kindheit und eng mit Scientology ( seine Eltern waren Funktionäre) verbunden war. Auch seine Exfrau ist immer noch dort, er selbst verneinte in Interviews die Zugehörigkeit. Allerdings steht er seiner Exfrau noch sehr nahe, was ist mit seinen Kindern?, im Buch wird Personen, die immer noch für Scientology werben, gedankt. Während mir eine solche Angehörigkeit bei Schauspielern relativ egal ist, solange sie nicht werben, finde ich das bei Schriftstellern ganz schwierig. Deshalb war ich über diese Information erst sehr entsetzt und habe ich in den letzten Tagen nochmal mit Sandman und diversen anderen Geschichten von Ihm überfliegerartig auseinandergesetzt. Da ich finde, dass was er erzählt sind eigentlich immer eher dieser Ideologie entgegensetzte Geschichten, habe ich meinen Frieden damit gemacht. Manche Leser interpretieren das Buch auch als Schilderung einer Scientologenkindheit. Es mögen Teile davon eingeflossen sein, aber ich glaube, man greift zu kurz damit, denn er erzählt etwas viel allgemeingültigeres.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Magisches Buch über das Erwachsenwerden

    The Ocean at the End of the Lane

    Caitara

    29. June 2014 um 13:12

    Inhalt: Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen. Weil ich den englischen Klappentext so schön finde, hier ist er auch noch: This is what he remembers, as he sits by the ocean at the end of the lane: A dead man on the back seat of the car, and warm milk at the farmhouse; An ancient little girl, and an old woman who saw the moon being made; A beautiful housekeeper with a monstrous smile; And dark forces woken that were best left undisturbed. They are memories hard to believe, waiting at the edges of things. The recollections of a man who thought he was lost but is now, perhaps, remembering a time when he was saved ... Meine Meinung: Achtung, ich breche gleich in eine besondere Art der Schwärmerei aus. Ich liebe dieses Buch. Ich habe jede einzelne Seite geliebt, jeden Satz, jedes Wort. Ich habe die Geschichte in mich aufgesogen und sie hat mich berührt wie eigentlich keine zuvor. Ich hätte nicht erwartet, dass es Bücher gibt, die so etwas überhaupt vermögen. So, nach der Liebeserklärung versuche ich ein bisschen objektiver zu sein. Das Buch beginnt damit, dass ein Mann mittleren Alters nach einer Beerdigung in seinem Auto fährt und unbewusst dort landet, wo er aufgewachsen ist. In einem Hof in Sussex, weit abgeschieden von allem. Dort fährt er bis zum Ende der Straße, wo die Farm der Hempstocks liegt. "Old Mrs. Hempstock" empfängt ihn und der Protagonist bittet, zum Ententeich gehen zu dürfen - dabei erinnert er sich, dass seine Freundin aus der Kindheit, Lettie, den Teich immer ihren Ozean genannt hat. Während er dort sitzt, beginnt der Protagonist sich zu erinnern. Ich sage Protagonist, weil er nie einen Namen bekommt - witzigerweise habe ich das erst gemerkt, als ich das Buch ausgelesen hatte. Er erinnert sich an seine Kindheit und dass dabei allerhand Seltsames vorgefallen ist. Er erinnert sich an eine außergewöhnliche Haushälterin, die nicht war, was sie schien. Und er erinnert sich an all die Merkwürdigkeiten, die ihm mit Lettie passiert sind. Dabei lässt Gaiman allerlei Weisheiten einfließen, die so nur einem siebenjährigen Jungen einfallen können. Oder seiner elfjährigen Freundin Lettie, die auch mehr ist, als sie scheint. "I'm telling you something important. Grown-ups don't look like grown-ups on the inside. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look like they always have. Like they did when they were your age. The truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in this whole wide world." - Lettie (11) zu dem Protagonist (7) - "Der Ozean am Ende der Straße" ist zwar genretechnisch irgendwie bei Fantasy einzuordnen, aber eigentlich ist es ein Buch über das Erwachsenwerden. Das Erwachsensein. Gaiman sagt im Anhang in einem Interview, dass es darum geht, wie machtlos man als kleiner Junge gegen all die großen, furchtlosen und rechthaberischen Erwachsenen ist. Wer glaubt ihm schon, als er sagt, dass seine Haushälterin ein böser Wurm ist? Niemand. Aber der Junge weiß das. Was mir noch sehr nahe ging, war, dass der Junge ebenso sehr Bücher geliebt hat wie ich es tue. Er beschreibt, wie er sich in ihnen verliert. Und überhaupt habe ich mich auf vielen Seiten wiedergefunden. Gaiman fängt die Kindheit sehr authentisch ein - nicht als wehmütige Erinnerung, sondern als das, was sie ist: Ein ständiger Kampf gegen die Erwachsenen, die nie glauben, was das Kind in seiner Fantasie erfunden hat. Oder hat es all die Dinge gar nicht erfunden? Mein Fazit: Ich weiß, ich wiederhole mich, aber "Der Ozean am Ende der Straße" ist ein wunderschönes, lesenswertes Buch. Nicht nur für Fantasyliebhaber, sondern für jeden, der mal ein Kind war - oder es tief im Inneren immer noch ist. Es war mein erstes Buch von Neil Gaiman und ich bin schon dabei, mir all seine anderen Bücher zu besorgen. Vielleicht werden sie mich nicht mehr so sehr berühren wie dieses, aber ich habe mich auch in seinen Schreibstil verliebt. Es gibt keine Worte - oder ich kann keine finden - die das beschreiben, was ich beim Lesen gefühlt habe. Wenn ich sage, dass ich ein neues Lieblingsbuch habe, dann ist das die höchste Auszeichnung, die ich geben kann.

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