The Ocean at the End of the Lane

von Neil Gaiman 
4,1 Sterne bei92 Bewertungen
The Ocean at the End of the Lane
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (66):
paevalills avatar

Auch nach Jahren nachwirkend eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Charmantes Märchen für Erwachsene mit intimen Charakter.

Kritisch (3):
annlus avatar

die Geschichte war etwas seltsam und ich konnte wenig damit anfangen

Alle 92 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "The Ocean at the End of the Lane"

A brilliantly imaginative and poignant fairy tale from the modern master of wonder and terror, The Ocean at the End of the Lane is Neil Gaiman’s first new novel for adults since his #1 New York Times bestseller Anansi Boys.

This bewitching and harrowing tale of mystery and survival, and memory and magic, makes the impossible all too real...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780062278593
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Harperluxe
Erscheinungsdatum:18.06.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    NessaReadss avatar
    NessaReadsvor 2 Monaten
    Mein Lieblingsbuch

    Für mich war "The Ocean at the End of the Lane" das beste Buch das ich bisher gelesen habe. Es war mein erster Gaiman und ich habe nur gewusst, das der Plot sich um einen Mann dreht, der zu einer Beerdigung zum Haus seiner Jugend zurückkehrt. Ich war wirklich überrascht über die magischen Elemente (jetzt, da ich einige Gaiman gelesen habe würde ich nicht mehr überrrascht sein). Es hat der Geschichte für mich eine Tiefe gegeben und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Er hat es geschafft, die magischen Elemente so gut mit den Erinnerungen einer Kindheit zu verbinden, dass es nicht zu fantastisch klang und somit durchaus plausibel (für mich zumindest). Kindheitserinnerungen sind immer etwas anders, wenn man erwachsen wird und die Abenteuer der Kindheit erscheinen einen immer fantstisch. Dieses Buch fangt diesen Zauber der Kindheit ein und macht ihr für mich zu etwas Besonderen.

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    Fornikas avatar
    Fornikavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gaiman kann es definitiv besser. Für mich eher Pfütze statt Ozean.
    Pond vs. ocean

    Anlässlich einer Beerdigung kehrt ein Mann in die Gegend seiner Kindheit zurück. An einem idyllischen Teich sitzend erinnert er sich plötzlich an Ereignisse, die kurz nach seinem siebten Geburtstag stattfanden. Er erinnert sich an seine Nachbarin Lettie, an deren wunderliche Familie, an seine ungeliebte Nanny und an ein Kätzchen mit ozeanblauen Augen. Und an Dinge, die es nie gab. Oder doch?

     Neil Gaiman schafft es eigentlich immer mich in seine Geschichte zu ziehen, doch bei dieser hier wollte und wollte es nicht klappen. Atmosphärisch dicht (wie immer), ansprechend erzählt (wie immer) mit einem ordentlichen Schuss Magie und Phantasie (auch wie immer). Trotzdem konnte ich nicht eintauchen (nicht wie immer; und das trotz eines ganzen Ozeans, der doch zum eintauchen einlädt). Die Fantasyelemente wirkten irgendwie aufgesetzt und konnten mich so gar nicht überzeugen, einzig der Teich hat es mir angetan. Der nostalgische Unterton, der sich durch die Geschichte zieht, wirkte sehr authentisch, doch das allein reichte mir nicht so recht. Im Mittelteil kämpft die doch relativ kurze Geschichte trotzdem mit Längen. Der Schluss hat mich dann noch einmal runtergezogen, weil damit die ganze Erzählung auf mich fast sinnlos wirkte. Insgesamt häuft die Story dann also doch einiges an Negativpunkten an, die trotz gewohnt Gaiman’scher Erzählweise für mich somit auf keinen grünen Zweig kommt. Schade.

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    LeonoraVonToffiefees avatar
    LeonoraVonToffiefeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Great writing style, lovely characters and and mysterious hidden world - but not the right book for me. I just couldn't get really into it.
    Not the right book for me

    A man comes back to his childhood home after attending at a funeral. He finds the farm at the end of the lane, with the little duck pond at the side and sits at its side. His memories of his childhood comes back, he remembers the little girl that lived in that house and that she used to call the duck pond her ocean. But a duck pond can't be and Ocean, can it?

    This story seems like a fairy tale: Mysterious, spooky, full of dark creatures and unknown magical powers. And within it a little boy who loves books discovering that he is trapped in something that seems to be a story to him. He is a brave and curious boy and it's great to follow him through the story. Everything that happens to him seems unreal but he never questions it but adapt it the way just a child can do it. At his side, ready to protect him, is Lettie Hempstock with her mother and her Grandma. The Hempstocks are the centre of the mysterious powers and a great family full of warmth and love for the little boy. I really liked the relationship between Lettie and the boy, it's true friendship filled with trust and loyalty. I liked both of these characters. The antagonist, Ursula Monkton, was also fascinating and great characterised. Evil, mysterious and powerful was she hard to beat and really terrible.
    I liked the writing style - powerful, mysterious and dark, but still simple and fitting to the little boy. It was easy to follow and good to read.

    So far Neil Gaiman had everything a good story needs - great characters, a good storyline, a catching writing style - but somehow in the middle of the book I lost the interst in the story. My attention drifted somewhere else and I wasn't as concentrated in the second half as in the first one. The book simply couldn't grab me anymore, I wasnt curious how the story ends. I still think Meil Gaiman wrote a good book - also given by the large amount of positive reviews - with lovely ideas and a hidden world, but it wasn't the right book for me. I just couldn't get really into it and enjoy or like it as much as I expected to do.

    I really liked the ending, the part when the story jumped back into today and the little boy as a grown up. It has some nice and slightly philosophical thoughts I enjoyed to read. Still, the book wasn't written for me. I'm not sure if I'll try another Neil Gaiman soon, given thane fact I didn't enjoy this one much and stopped reading 'The Graveyard Book' after 100 pages before.
    I still think Gaiman is a good author and maybe I'll give him another chance to convince me. But I think people who liked Gaimans other works or mysterious fantasy story's can enjoy this one more. It's definetly worth a try!

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    anne-kh92s avatar
    anne-kh92vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Klarer Schreibstil, tolle Handlung, Fantasy für Jugendliche UND Erwachsene, Infragestellen der Wahrnehmung im Alltag
    Fantasievolles Kurzwerk

    "I lived in books more than I lived anywhere else."

    Dies sind die Worte des Protagonisten, der sich an seine Vergangenheit als Siebenjähriger zurückerinnert und zwar an Lettie Hempstock, für die der Teich hinter dem Haus mehr war: ein Ozean. Die Hempstock-Familie, bestehend aus Großmutter, Mutter und Tochter, hat etwas ganz besonderes an sich, das merkt der Junge sofort. Sie zeigen ihm eine andere Welt, aus der fantastische Wesen auch in die "Realität" fliehen können, wie er schmerzlich merken muss. Doch ich möchte diesbezüglich nichts vorwegnehmen.
    Das Buch (eher eine etwas längere Kurzgeschichte), lässt den Leser in die Gedankenwelt eines Siebenjährigen eintauchen, eine Welt voller Fantasie, jedoch auch voller Zweifel, Grausamkeiten und der Frage nach der Wahrnehmung der Wirklichkeit.
    Wie wirklich ist das alles, was wahrgenommen wird? Kann überhaupt eine Grenze zwischen Fantasie und tasächlichem Geschehen gezogen werden? Dies waren Fragen, die mich nach der Lektüre des Buches beschäftigt haben, die wohl auch den zurückblickenden Protagonisten beschäftigten. 

    Der Schreibstil des Autors war sehr ansprechend, die Ich-Perspektive aus der Sicht eines träumerischen, fantasiereichen und viel lesenden Jungen sehr gut gewählt. Das war mein erstes Werk von Gaiman, das ich gelesen habe, doch sprachlich hat er mich überzeugt. 

    Insgesamt ganz klar eine Leseempfehlung!

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    annlus avatar
    annluvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: die Geschichte war etwas seltsam und ich konnte wenig damit anfangen
    ein Junge begegnet einer Familie mit außergewöhnlichen Kräften

    I didn´t know where we were, but I could not believe we were still on the Hempstocks´land, no more than I believed we were in the world I had grown up in. The sky of this place was the dull orange of a warning light; the plants, which were spicky, like huge ragged aloes, were dark silvery green, and looked as if they had been beaten from gunmetal.

    Ein Mann begibt sich auf eine Reise in seine Vergangenheit. Als Siebenjähriger kommt er in Kontakt mit einer ungewöhnlichen Familie: Lettie Hempstock, ihre Mutter und ihre Großmutter besitzen Wissen und den Zugang zu einer seltsamen Welt, die einige Gefahren in sich birgt. So bringt sein erster Ausflug dorthin ein Wesen mit sich, das seine Familie infiltriert und ihm das Leben schwer macht.


    Der Mann bleibt namenlos, nimmt dennoch die Rolle des Erzählers ein. Die Sequenzen aus der Gegenwart bleiben auf den Prolog/Epilog und kurzen Kommentaren beschränkt, die Ereignisse sind somit aus der Perspektive eines Jungen erzählt, der viele unerklärliche Dinge einfach annimmt und sie nicht groß hinterfragt. Dabei haben die fantastischen Elemente einen düsteren Beigeschmack. Ausgelöst durch einen Toten, mit dem der Erzähler konfrontiert wird, wird er immer mehr Gefahren ausgesetzt. Dadurch hatte das Buch für mich einen leichten Beigeschmack einer Horrorgeschichte. Trotz angenehmen Schreibstils und einer interessanten Geschichte, habe ich nie so richtig ins Buch gefunden, fand manche Abschnitte langatmig und wenig spannend. Besonders die zweite Hälfte des Buches hatte für mich etwas Skurriles an sich und die fantastischen Elemente waren nicht ganz nach meinem Geschmack. Das Ende gefiel mir zwar wieder, ich hätte mir aber eine längere Phase gewünscht, die sich auf die Gegenwart bezieht.

    Insgesamt habe ich sehr gemischte Gefühle gegenüber dem Buch – aber da mich nur sehr wenige Teile davon überzeugen konnten und mich der Großteil eher gelangweilt hat, fällt meine Beurteilung sehr mäßig aus.

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    Arachn0phobiAs avatar
    Arachn0phobiAvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sprachlich einfach wundervoll und großartig, aber inhaltlich konnte ich leider keinen Zugang finden :(
    Ein zu abgedrehter Ozean

    „The Ocean at the End of the Lane“ war mein erster Roman von Neil Gaiman und ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob es vielleicht besser auch der letzte bleibt… Nachdem ich die Filme „Coraline“ und vor allem den „Sternwanderer“ gut bis großartig fand und auch aufgrund der durchgehend guten Bewertungen hatte ich entsprechend sehr hohe Erwartungen an dieses Buch.

    Der erste und auch der zweite Eindruck waren ja auch sehr vielversprechend. Da ist zum einen ein wirklich schönes Cover, das den Ozean aus dem Titel widerspiegelt. Auch die ersten Seiten boten einen wahren Lesegenuss. Gaiman nutzt eine so wundervolle Sprache, sodass es mir sehr schwerfiel, das Buch zur Seite zu legen. Auch inhaltlich konnte mich die Geschichte durchaus faszinieren. Der Erzähler und seine mysteriöse Freundin Lettie Hempstock waren interessante Protagonisten, obwohl ich manchmal Probleme mit solch jungen Charakteren als Hauptpersonen habe.

    Warum dann diese letztendlich eher mittelmäßige Bewertung? Die Story war mir nach dem ersten Drittel des Buches einfach „too much“ – zu viel des Guten. Die Beschreibung deutete zwar mystische, seltsame Elemente an, aber mit dieser Entwicklung (ich möchte jetzt natürlich nicht spoilern) habe ich einfach nicht gerechnet. Irgendwann zog sich das Geschehen für mich wie Kaugummi, der ewig wiederkehrende Antagonist hatte Potenzial, war aber letztendlich nur noch anstrengend bis nervig. War ich zu Beginn noch völlig begeistert, habe ich im Verlaufe der Geschichte leider wirklich den Anschluss, den Zugang verloren, und da konnte auch leider die immer noch wunderbare Sprache nicht hinwegtrösten.

    Eigentlich sehr schade, muss ich sagen. Hätte sich die Geschichte einfach in eine andere Richtung entwickelt, wäre ich vermutlich begeistert von diesem Buch. Auch gerne mit dem einen oder anderen unerklärlichen Element.

    Kommentare: 1
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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 3 Jahren
    Neil Gaiman - The Ocean at the End of the Lane

    Ein Mann kehrt zurück an den Ort, wo er als Kind gelebt hat und trifft dort auf eine alte Nachbarin. Er erinnert sich an die Ereignisse 40 Jahre zuvor. Die seltsamen Dinge begannen mit einem Bergarbeiter, der als Untermieter bei ihnen einzog und kurz darauf tot war, ebenso wie die Katze der Familie. Ursula Monkton zog als nächstes ein, um auf den Erzähler und seine Schwester aufzupassen, während die Mutter einer neuen Arbeit nachgeht. Er hatte sofort ein ungutes Gefühl, das sich zunehmend verstärkte. Ursula war böse und hinterhältig, aber außer ihm konnte das offenbar niemand sehen. Unterstützung erhielt er nur von dem Nachbarsmädchen Letti, die über ungeahnte Fähigkeiten verfügte und dadurch ein großes Unglück verhindern konnte.

    Ein phantastischer Roman mit vielen Elementen der Fantasy Welt ohne jedoch zu weit die Realität zu verlassen. Es spielt mit den kindlichen Ängsten vor Monsters verschiedener Art, der Beobachtung der Welt, insbesondere der Welt der Erwachsenen, die ihnen oftmals nicht zugänglich ist. Nur treibt Gaiman sie etwas weiter, aber ob die Erinnerung später daran wirklich das wiedergibt, was tatsächlich geschah, stellt er bzw. seine Figuren selbst in Frage. nie erinnern sich zwei Menschen in gleicher Weise an dasselbe Ereignis, manchmal trügt einem das, was man glaubt zu sehen oder zu erinnern auch einfach.

    Fazit: Monster und Magie in erstaunlicher Weise ganz un-Fantasy-mäßig im besten Sinne zusammengebracht.

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    LaMargaritas avatar
    LaMargaritavor 3 Jahren
    Mehr als nur schön

    Das Buch „The Ocean at the end of the lane“ wartete schon so lange auf meinem Kindle darauf gelesen zu werden, dass ich, als ich es schließlich aus den Untiefen meiner virtuellen Bücherei wieder hervorkramte, weder wusste warum es vor 2 Jahren dort gelandet war noch wovon es handelt. Ich erwartete einen schönen, aber nicht sehr spannenden Roman.  Umso überraschter war ich, als ich das Buch nach wenigen Kapiteln nicht mehr weglegen wollte. „The Ocean at the end of the lane“ ist eine Geschichte voller Wunder und Fantasie, gespickt mit all den Grausamkeiten der Realität. Eine Mischung wie es, finde ich, auch nur bei einer Geschichte aus der Perspektive eines Kindes möglich ist. Sie befördert den erwachsenen Leser zurück in eine Kindheit in der man nichts als unmöglich oder unrealistisch ansah, sondern Ereignisse einfach so hinnahm wie sie waren. Die Farm der Hempstocks mit Letties Ozean hat mich verzaubert, die tiefe Freundschaft berührte und so manche Szenen ließen mich bedrückt und traurig zurück. Stellenweise war der Plot für mich aber auch etwas verwirrend, da ich oft dazu tendierte vergebens nach Erklärungen zu suchen. Verpackt wird die Hauptgeschichte als eine Kindheitserinnerung eines erwachsenen Mannes. Das stellt mehr Bezug zu unserer Realität her und regt damit auch zum Nachdenken an.

    Das Buch zeigt die schönen, aber auch die grausamen Seiten des Lebens. Es lädt dazu ein sich in ruhigen Momenten an unsere Erlebnisse, Gedanken und Wünsche aus der Kindheit zurück zu erinnern, bevor uns die Welt der Erwachsenen mit all Ihrem Verpflichtungen und Regeln wieder einholt und alles andere vergessen lässt. Meine Empfehlung dieses Buch zu lesen geht somit uneingeschränkt an jeden der sein Leben mit einem schönen, aber auch spannendem Buch bereichern will und nichts dagegen hat sich stellenweise auf seine eigene Interpretationskraft zu verlassen.

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    50kwordss avatar
    50kwordsvor 4 Jahren
    Meister gefunden

    Wir wissen nicht wie er heißt, aber das hält den Erzähler dieser Geschichte nicht davon ab, uns von den schrecklichsten Erlebnissen seiner Kindheit zu erzählen.
    Durch Lettie Hempstock, Ursula Monkton und dem Geheimnis des Ozeans am Ende der Straße, der sich klammheimlich in einem Gartenteich versteckt, lernen wir den Erzähler aber auf eine Weise kennen, die tiefer und persönlicher ist als es ein bloßer Name je sein könnte …

    Ich weiß nicht, warum ich so lange gebraucht habe, etwas von Neil Gaiman zu lesen. Gewiss ist, dass ich ziemlich viel verpasst habe.

    The Ocean at the End of the Lane hat mich sprachlich gewaltig beeindruckt und ich hatte so viel Spaß beim Lesen wie noch lange nicht. Neil Gaimans Stil ist so unglaublich atmosphärisch dicht und kraftvoll, dass der Schriftsteller in mir seinen Meister gefunden hat. Da ist es dann auch nicht schade, dass die Geschichte plotmäßig leider nicht allzu überraschend bzw. außergewöhnlich ist und die Charakter zwar eigen sind, aber wiederum nicht sonderlich tief ausgearbeitet. Ich hatte das Gefühl, dass sie zwar keine Schablonen, dafür aber so etwas wie Synonyme sind. Letztlich passt es auch wiederum zur Geschichte und die Bilder und die Welt, die beschworen werden, haben ebenso ihren ganz eigenen Charakter, der mir einfach so sehr zusagt, dass ich über diese kleinen Mängel hinweg sehen kann. Leider ist die Geschichte auch recht kurz — oft hatte ich den Eindruck, dass sie einen tollen Kinofilm abgeben würde — allerdings bleiben mir dafür noch viele andere Bücher von Neil Gaiman, die ich nun peu à peu lesen werde. :D 

    Kommentare: 1
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    Lenys avatar
    Lenyvor 4 Jahren
    Wunderschön

    Ein Mann, dessen Namen nicht genannt wird, kehrt in seine Heimat in Sussex, England zurück. Er geht zu verschiedenen Orten seiner Kindheit und denkt darüber nach. Dabei kommt er auch auf seine alte Freundin aus Kindheitstagen Lettie Hempstock.

    Das Buch ist wirklich fantastisch. Neil Gaiman kann unfassbar gut schreiben. Er beschreibt alles so wunderschon und man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Es geht quasi um das Erwachsenwerden und wie machtloch man als Kind gegen die Erwachsenen ist und niemand ihm Glauben schenkt. Aber der Junge weiß das und verliert sich wie manch andere Menschen in den Büchern. Insgesamt kann man sagen, dass Neil Gaiman einen absolut unglaublich tollen Schreibstil hat und den in diesem Buch auch voll ausschöpft. Es ist echt cool wie er alles so gut beschreibt und darstellt.

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