Neil J. Lavender , Alan A. Cavaiola Wenn gut nie gut genug ist

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Inhaltsangabe zu „Wenn gut nie gut genug ist“ von Neil J. Lavender

Haben Sie jemanden in Ihrem Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder sogar in Ihrer Familie, dem man es nie recht machen kann? Der ständig herumnörgelt, alles besser weiß, unglaublich engstirnig, stur und wahnwitzig pingelig ist? Lavender und Cavaiola haben sich jahrelang mit dieser Problematik beschäftigt und zeigen, wie man - ganz pragmatisch - mit diesen penetranten Nervensägen und Störenfrieden fertigwerden und besser mit ihnen auskommen und leben kann. Denn der Feind alles Guten ist der Perfektionismus!

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  • „Besser“ schadet dem „Gut“

    Wenn gut nie gut genug ist

    michael_lehmann-pape

    25. October 2013 um 14:12

      Vilfredo Pareto bereits hat nachvollziehbar und schlüssig darauf hingewiesen, dass 20% der Kunden 80% des Gewinnes generieren und dass eben, übertragbar, 20% an Planung und Tätigkeit für 80% des „guten Erfolges“ stehen. Die je restlichen 80% wären dann als Feinarbeit zu verstehen.   Jeder aber kennt Menschen, Persönlichkeiten, die sich mit Vorliebe und allem was sie haben immer auf jene ominösen 100% stürzen, denen eine „gute Erledigung“ von Aufgaben nie reicht, solange nicht die in ihren Augen „perfekte Lösung“ erreicht ist. Menschen, die alles nach dem Raster „Richtig-Falsch“ katalogisieren und unter „Richtig“ nur eine vollständige Abarbeitung aller nur denkbarer Elemente einer Sache, eines Geschäftes, einer Systematik gelten lassen.   Nun sind, und das stellen Lavander und Cavaiola nachvollziehbar dar, solche Menschen überall anzutreffen und würden unter Umständen auch nicht weiter stören oder eben als verschrieben anzusehen sein, wenn diese nicht so häufig (nicht ohne Grund) an Schaltstellen anzutreffen wären und durch ihren ständigen Perfektionismus die möglichen guten Ergebnisse und guten Planungen  gerade durch ihr ständiges Bestehen auf rigider Verbesserung überaus gefährden würden.   Einerseits durch reine Demotivation anderer, auch wichtiger Beteiligter, denen beständig das Gefühl verbleibt, einfach „nicht zu reichen“, denen dann positive Anerkennung verwehrt wird und somit die „Lust an der Sache“ entschwindet. Eine Haltung, die im Übrigen, das betonen die Autoren stark, vor allem für Kinder ein destruktives, oft lebensbegleitendes, Erleben darstellt.   Was aber tun gegenüber solchen Perfektionisten? Menschen, deren positive Eigenschaften oft zu allgemeiner Anerkennung führen, Charaktermerkmale, die in der westlichen Kultur sehr belohnt werden und die, das sei unwidersprochen, im buchhalterischen und ausführenden Bereich durchaus Wichtiges beizutragen haben. Dennoch hat die von ihnen eingeforderte Erfüllung höchster Ansprüche in vielfachen anderen, gerade sozialen Beziehungen (nicht nur, aber auch in privaten Beziehungen), hoch belastende Folgen durch die vorhandene „Kritikwut“.   Schritt für Schritt führen die Autoren im Buch den Leser an diese Persönlichkeitsstruktur und an, durchaus überzeugend zu lesende, mögliche „Gegenmaßen“ und „Selbstschutz“ gegen solche „Perfektionisten“ heran. Von der Schilderung des zwanghaften Perfektionisten und dem Verständnis seiner inneren Befindlichkeit führt der Weg im zweiten Teil direkt hin zu praktischen Strategien. Für welche die wichtigste Voraussetzung zunächst ist, diese Menschen tatsächlich anders behandeln zu müssen als andere Menschen (und sich darüber immer gewahr zu sein). Vor allem da, wo erkennbar wird, wie sehr die rigide Haltung solcher Personen vor allem kreativen Problemlösungen im Wege stehen und Emotionen beständig ausgeblendet werden.   Anhand vieler praktischer Beispiele und differenzierter Interventionsmöglichkeiten gibt das Buch dem Leser verständliche und praktikable Hilfen an die Hand, jene Räume, in denen ein Agieren möglich ist, einerseits von „Unveränderlichkeiten“ abzugrenzen und das erwähnte Agieren dann für den eigenen Weg Perfektionisten gegenüber zu trainieren.

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