Rezension zu "Die Magischen Sechs - Wendel Wispers unheimliche Puppe" von Neil Patrick Harris
Nicole_ThoeneAuch in diesem Abenteuer der jungen Zauberkünstler sorgt eine mysteriöse Bedrohung für Unruhe in Mineral Wells: Unheimliche Puppen tauchen überall in der Stadt auf und schnell wird klar, dass dahinter mehr steckt als ein harmloser Streich. Die Magischen Sechs machen sich auf die Suche nach dem Verantwortlichen und müssen dabei nicht nur einen undurchsichtigen Bauchredner im Auge behalten, sondern auch mit eigenen Problemen kämpfen. Besonders Theo scheint zunehmend abwesend zu sein – ob seine Familie oder Emily etwas damit zu tun haben?
Wie schon in den vorherigen Bänden steht diesmal ein anderes Mitglied der Gruppe stärker im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden weitere Verbindungen zu einer geheimnisvollen Gruppierung aus der Vergangenheit enthüllt. Daher empfiehlt es sich, die Reihe unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sonst wichtige Zusammenhänge und Hinweise fehlen.
Die Geschichte lebt von zahlreichen Wendungen, falschen Fährten und immer neuen Theorien. Lange bleibt unklar, wer tatsächlich hinter der Bedrohung steckt, wodurch sowohl die Figuren als auch die Leser immer wieder in die Irre geführt werden. Dabei bleibt der Zusammenhalt der Freunde ein wichtiger Bestandteil der Handlung.
Auch die Magie kommt erneut nicht zu kurz. Neben den bekannten Mitmach-Tricks ist sie fest in die Handlung eingebunden und lässt weiterhin offen, ob manche Figuren vielleicht tatsächlich über besondere Fähigkeiten verfügen.
Insgesamt bietet der dritte Band wieder eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und Zauberei. Zwar fehlt stellenweise der ganz große Überraschungseffekt, dennoch macht es Spaß, die jungen Magier bei ihren neuen Abenteuern zu begleiten und nach und nach mehr über sie und ihre Vergangenheit zu erfahren.

















