Neil Postman Die zweite Aufklärung

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Inhaltsangabe zu „Die zweite Aufklärung“ von Neil Postman

In bekannter Radikalität definiert der Medienkritiker die großen vor uns liegenden Herausforderungen. Seine Themen sind Fortschritt, Technologie, Sprache, Information, Demokratie und Erziehung. Er hinterfragt die modernen Technologien wie Internet, interaktives Fernsehen, virtuelle Realität: "Was ist das Problem, für das diese Technologie die Lösung bietet?"§Für Postman liegt die Antwort in den Erkenntnissen des Zeitalters der Aufklärung. Postmans frühere Analysen sind durch die modernen Industriegesellschaften ausnahmslos bestätigt worden - auch in diesem Buch liefert er Handlungsmodelle, die sich im 21. Jahrhundert als fruchtbar erweisen könnten.

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  • Rezension zu "Die zweite Aufklärung" von Neil Postman

    Die zweite Aufklärung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2012 um 22:15

    Um was geht es in diesem Buch? Nun, es eine Kritik, und zwar eine sehr umfassende. Eine Kritik über die heutige Zeit, über die neuen Technologien, über die aktuellen Methoden der Kindeserziehung, über die Nutzung von Information, über die mangelnde Skepsis in unserer Gesellschaft. Doch eigentlich ist es viel mehr als das. Es ist eine kritische, philosophische Bloßstellung unserer heutigen Gesellschaft, und zwar im Vergleich mit der Zeit der Aufklärung. Klingt komplizierter als es ist. Wie bereits in einer anderen Rezension erwähnt, muss man nicht immer der Meinung von Neil Postman sein, um dieses Buch trotzdem interessant zu finden. Es werden sehr viele, sehr richtige Probleme unserer heutigen Zeit erwähnt, ohne dass die Statements dabei (meiner Meinung nach) übertrieben konservativ oder gar oberlehrerhaft klingen. Ich muss zwar zugeben, dass ich mich am Anfang auch dabei erwischt habe, Postman das berühmte „Früher-war-alles-besser“-Syndrom zu unterstellen. Doch er argumentiert durchwegs schlüssig, teilweise zwar etwas (zu) ausholend, aber immerzu logisch. Wie gesagt, man muss nicht in allen Belangen derselben Meinung sein. Ich denke sogar, dies wäre gar nicht im Sinne des Autors. „Wir sind Leute, die ihr Leben in Sekunden messen. 5 Sekunden hier gespart, 5 dort, und wenn der Tag zu Ende ist, haben wir vielleicht eine Minute gespart. Am Jahresende sind es fünf Stunden. Und wenn wir an der Schwelle des Todes stehen, gönnen wir uns vielleicht ein Lächeln, weil uns einfällt, dass wir anderthalb Monate gespart haben, aber nicht wissen, wofür?“

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  • Rezension zu "Die zweite Aufklärung"

    Die zweite Aufklärung

    Sokrates

    24. May 2012 um 15:03

    Neil Postman kritisiert sehr pointiert und intelligent den mitunter sehr naiven Fortschrittsoptimismus unserer Zeit. Nicht jede Weiterentwicklung ist nötig, nicht jede unterstützt wirklich den "Fortschritt", den das Menschengeschlecht bislang als richtig angesehen hat. Vieles wird durch die Marktmacht diktiert und folgt einzig der Logik, neue Kaufkraft zu produzieren für Produkte, die an sich garnicht notwendig wären. Der so als "Fortschritt" deklarierte stetige Drang ist eigentlich kein Fortschritt in dem Sinne, wie ihn die Menschen der Aufklärung noch so sahen. Postmans zentrale Aussage ist daher richtigerweise, dass der heutige Fortschrittsoptismus nicht nur religiöse Züge angenommen habe, sondern eben auch häufig nicht sinnvoll ist. Also eben keine eigene Logik besitzt. Lesenswert!

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  • Rezension zu "Die zweite Aufklärung" von Neil Postman

    Die zweite Aufklärung

    Haschnier

    14. December 2008 um 20:31

    Man muss wahrlich nicht Postmans Meinung sein, aber es ist interessant, sich mit seinen Ansichten auseinander zu setzen. Er argumentiert recht stringent, wenngleich es manchmal sehr selbstverliebt wirkt.

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