Neil Smith Das Leben nach Boo

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Inhaltsangabe zu „Das Leben nach Boo“ von Neil Smith

Ein Buch - elf Cover! Oliver »Boo« Dalrymple ist dreizehn Jahre alt, hochbegabt, wenig beliebt und vor allem tot. Gerade noch hat er an seinem Schulspind gestanden, in das Periodensystem vertieft, da findet er sich im Wiedergeburtsraum eines seltsamen Jenseits wieder. Dort begrüßt ihn Thelma, ein schwarzes Mädchen, das in den sechziger Jahren gelyncht wurde, und erklärt ihm, was es damit auf sich hat: In einer von Mauern umgebenen Stadt leben ausschließlich verstorbene amerikanische Jugendliche seines Alters. Quicklebendig verbringen sie ihre Zeit wie auf einem großen Schulhof, sausen auf Fahrrädern umher und werden von einem hippiehaften Gott namens Zig mit allem versorgt, was Dreizehnjährige zum Leben brauchen. Boo hat gerade begonnen, sich an das Nachleben zu gewöhnen, als sein ehemaliger Klassenkamerad Johnny in der Stadt auftaucht und ein überraschendes neues Licht auf seine Vergangenheit wirft. Auf der Suche nach der brutalen Wahrheit wird ihre gerade erst geschlossene Freundschaft ernsthaft auf die Probe gestellt.

Absurde Geschichte, die Spaß macht, aber mit teilweise blödem Ende

— Vanillezimtzauber

Teils zäh, doch Durchhalten lohnt. Für ein Jugendbuch allerdings sehr breit angelegt.

— thursdaynext

Hätte sehr gut werden können, wenn es mich mehr begeistert hätte...

— hello_marlie

Die erste Hälfte hat sich für mich ein bisschen gezogen, aber die zweite Hälfte konnte voll und ganz überzeugen!

— Code-between-lines

Dieser Roman ist anders! Anders, aber gut und ungewöhnlich. Man sollte der Geschichte definitiv mehr Aufmerksamkeit schenken.

— Lucretia

Mit "Boo" reist der Leser in den Himmel der 13-Jährigen und begibt sich auf die Suche nach Gerechtigkeit. Ich hätte mir mehr erhofft.

— jenvo82

Eine ungewöhnliche Geschichte über das erleben von Freundschaft und das wachsen in undenkbaren Momenten, sehr intensiv.

— TheLastUnicorn_

das buch braucht ein bißchen, wird aber zum ende hin richtig gut.

— ju_theTrue

Ich finde einfach nur ein tolles Buch was man nicht beschreiben kann mich hat es voll und ganz begeistert

— RaffisBookshelf

Bis Seite 150: langweilig. Dann: spannend und unterhaltsam. Ein unerwartetes Ende und eine klasse Geschichte. Lohnt sich zu lesen !!

— buecher_heldin

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  • Absurder Spaß und viele Plot Twists

    Das Leben nach Boo

    Vanillezimtzauber

    09. October 2017 um 21:17

    Die vollkommen absurde Geschichte hat mich sofort begeistert und ich war immer wieder verblüfft. Jedoch hat mir das Ende nicht so gut gefallen... Cover/Gestaltung: Das Cover gibt es in verschiedenen Farben. Das ist eine interessante Idee. Die Buchgestaltung mit den Elementen des Periodensystem finde ich genial. Die Kapitel sind mal länger und mal kürzer, was ich persönlich mag :) Schreibstil: Oliver, genannt Boo, schreibt an seine Eltern, in der Hoffnung sie würden es eines Tages lesen. Zu Beginn ist Boo noch, naja, Boo. Er kommt durch sein vieles Wissen und seine Art ziemlich neunmalklug rüber. Das ändert sich aber gegen Ende. Boo macht eine Entwicklung durch, die wir durch den schreibstil des Autors miterleben dürfen. Wir sehen die Welt aus Olivers Sicht, ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Sie wäre eine komplett andere, würde sie von Thema oder Johnny erzählt werden. Charaktere: Wie schon gesagt, ist Boo neunmalklug, wissenschaftlich begabt und Menschen abgewandt. Das macht ihn auf der Erde zum Mobbingopfer, typisch für amerikanische High School Geschichten. Er ist das Ultimatum eines Nerds. Doch Sein Charakter macht die Story interessant. Johnny ist für mich der interessanteste Charakter. Durch die vielen Plot Twists wird immer wieder neues Licht auf ihn geworfen. In meinen Augen ist er auch die sympathischste Figur. Die Story ohne Inhaltsangabe: Die Idee eines Himmels nur für dreizehnjährige Amerikaner mit einem Hippie Gott ist schon ziemlich abgefahren. Aber Neil Smith setzt diese Idee gut um. Die Geschichte lebt von vielen Plot Twists, was die Neugier erhält und einen zum lesen animiert. Ich war immer wieder verblüfft. Ende ohne Spoiler: Dreiviertel des Buches haben mir sehr gut gefallen, jedoch mochte ich das Ende überhaupt nicht. Die große Offenbarung finde ich stimmig, doch der Rest gefällt mir persönlich nicht. Deswegen bekommt das Buch auch nur drei Sterne. Fazit: Cooles Buch mit vielen überraschenden stellen, aber dessen Ende mir aber nicht so gefallen hat.

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  • Neil Smith | DAS LEBEN NACH BOO

    Das Leben nach Boo

    Bookster_HRO

    27. September 2017 um 08:05

    INHALT: Oliver Dalrymple – wegen seiner blassen Haut von allen nur Boo genannt – staunt nicht schlecht, als ihm in der Schule plötzlich die Lichter ausgehen. Eben steht er noch vor seinem Spind und versucht die Elemente des Periodensystems auswendig aufzusagen und ZACK! schon ist er tot. Aber irgendwann musste es ja so kommen, denn mit einem Loch im Herzen ist die Lebenserwartung naturgemäß eher gering. Boo erwacht in einer riesigen, abgeschotteten Stadt, die nur mit Dreizehnjährigen bevölkert ist. Tausende amerikanische Kids an der Schwelle zur Jugend, die zu früh aus ihrem Leben scheiden mussten, sei es durch Krankheiten, Unfälle oder Gewaltverbrechen. Sie bleiben für fünfzig Jahre in ihrem Alter stecken bis sie mit einem PUFF! aus ihrem Nachleben verschwinden, so als ob es sie nie gegeben hätte. Die Geschicke der Stadt werden von einer Gottheit namens Zig gelenkt, den die Kids nie zu Gesicht bekommen, den sie sich aber als abgehalfterten Hippie vorstellen – wirrhaarig, fusselbärtig, mit Batik-Shirt und immer etwas stoned. Boo, zu Lebzeiten eher ein Außenseiter und Strebertyp (und somit Mobbingziel N°1), lebt sich recht schnell in seinen Tod ein und trauert der Vergangenheit kaum nach. Bis Johnny Henzel ein paar Wochen später in der Stadt auftaucht, ein Junge, den Boo aus der Schule kennt, und einer der wenigen, mit denen er eine Art Freundschaft unterhielt. Ob er wohl auch ein Loch im Herzen hatte? Doch was Johnny über die wahren Todesursachen zu berichten hat, sowohl die Johnnys als auch Boos eigene, zieht ihm den Boden unter den Füßen weg… FORM: Der kanadische Autor Neil Smith lässt Boo die Geschichte als eine Art langen Brief an die Eltern schreiben. Der Ton, der dabei entsteht, hat diese typische Mischung aus hochbegabt und neunmalklug, die man aus Büchern wie SUPERGUTE TAGE oder DIE KARTE MEINER TRÄUME kennt. Smiths Adressaten sind ganz klar die jüngeren Leser, auch wenn DAS LEBEN NACH BOO nicht explizit als Jugendbuch vermarktet wird (was mich ein wenig wundert). Zu den Höhepunkten dieses Romans gehören ohne Zweifel die Twists und Plot-Points, von denen es gleich mehrere gibt. Ich will natürlich nicht zu viel verraten, nur kurz anmerken: Smith versteht es, seine Leser mit nur wenigen Sätzen zu verblüffen. Er zwingt sie, alles Gelesene nochmal zu überdenken und stellt die Schlüsselszenen mehrmals in neues Licht. Das ist großartig komponiert, macht Spaß zu lesen und geht am Ende sogar zu Herzen. FAZIT: Als ich den Roman zum ersten Mal in einer Buchhandlung sah, fiel er mir zunächst durch die Covergestaltung auf. Es gibt ihn in elf verschieden Farben, wobei sich mir auch nach der Lektüre nicht so ganz erschließt, warum eigentlich. Egal – Interesse geweckt, Ziel erreicht! Nachdem ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte, war ich schon hin und weg. Und jetzt, gut vierhundert Seiten weiter, kann ich sagen: Es hat sich gelohnt. Ein sehr gutes Buch, das gleichzeitig unterhält und zum Nachdenken anregt. Fünf Sterne. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Ich male mir die (Nach)Welt, wie sie mir gefällt

    Das Leben nach Boo

    TochterAlice

    04. July 2017 um 15:11

    Ja, Boo hat auch etwas Pippi-Langstrumpf-artiges. Boo ist dreizehn, er ist anders als alle anderen Kindern, er hat seinen eigenen Willen, er muss ohne seine Eltern auskommen -  vor allem jedoch (und das unterscheidet ihn definitiv von Pippi): er ist tot. Und als Verstorbener landet er in einer Welt, die von Dreizehnjährigen beherrscht wird und nicht nur das: sie sind die einzigen Bewohner. In diesem speziellen Universum landen nämlich nur Amerikaner, die in genau diesem Alter gestorben sind und bleiben dort fünfzig Jahre bis zu ihrem Wiedertod.Für Boo eine ganz neue Form des Zusammenlebens, hatte er doch bisher kaum was mit Gleichaltrigen zu tun, galt er doch in seinem irdischen Leben als Sonderling. Umso mehr genießt er das Dasein als Teil einer Viererclique, zu der vor allem ein alter Bekannter gehört: Johnny, den er nämlich schon zu Lebzeiten kannte und der kurz nach ihm gestorben ist. Und zwar mit derselben Todesursache wie er selbst. Boo wird erst jetzt klar, was das für eine ist und die ist ziemlich schockierend.Und nicht nur die, sondern auch die entsprechenden Zusammenhänge. Ganz schön heftig, denn er sieht sowohl Johnny als auch sich selbst in einem neuen Licht und mehr noch: die ganze Stadt der Dreizehnjährigen muss sich umorientieren.Es geht um Freundschaft, um Werte, um Wandel und um vieles mehr. Eine interessante Idee, die mich jedoch verwirrt hat und mich auch nicht bis ins Mark traf. Es ist eine interessante Geschichte für Jugendliche, aber eine von vielen und mich hat sie nicht sonderlich berührt, dazu empfand ich sie als viel zu konstruiert.Ja, der Autor Neil Smith hat tatsächlich eine Nachwelt nach eigenem Gusto geschaffen, die mir aber viel zu weit hergeholt ist! Ein Buch, das zwar sehr originell ist, das ich persönlich eher nicht weiterempfehle. Zu verwirrend und irritierend ist es aus meiner Sicht.

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  • Der Roman ist anders! Anders, aber unheimlich gut und ungewöhnlich.

    Das Leben nach Boo

    Lucretia

    15. June 2017 um 16:02

    Meine Meinung: Ich stelle dieses Buch vor, da es meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte! Der Roman" Das Leben nach Boo" von Neil Smith ist anders! Anders, aber gut und erfrischend skurril. Dieser Roman war meine Urlaubslektüre in Ibiza und hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Man muss diese Art von Geschichten mögen, die ungewöhnlich und ein wenig verrückt sind. Da ich diese Art von Erzählungen sehr mag, konnte dieser Roman mich auch wirklich sehr begeistern.   Die Geschichte spielt im Jahr 1979. Die Hauptfigur ist Boo, der eigentlich Oliver Dalrymple heißt und in Amerika lebt. Den Namen "Boo" erhielt er von seinen Klassenkameraden, die ihn nicht mögen und ihm diesen Namen wegen seiner hellen Haut und seinem hochstehenden Haar gegeben haben. Oliver ist hochintelligent, gilt leider aber auch als Außenseiter. Er hat keine Freunde und lebt sein Leben als eine Art Nerd.  Er ist 13 Jahre alt und wird es auch für immer bleiben, denn er ist tot. Plötzlich findet Oliver sich im "Himmel" wieder, der ganz anders ist, als es in den üblichen Vorstellungen der Menschen beschrieben wird. In einer Art Wiedergeburtsraum erwacht er und lernt dort die anderen Bewohner "der Stadt" kennen, die so den  Ort des Nachlebens nennen.  Aus dem Jenseits heraus versucht Oliver in Kontakt mit seinen Eltern zu treten. Er schreibt ihnen in einer Art Handbuch und berichtet dort über sein Nachleben. Anfangs geht Oliver noch davon aus, dass er durch sein löchriges Herz zu Tode gekommen ist, denn von Geburt an litt er unter einem Herzfehler.  Doch dann taucht eines Tages plötlich sein Mitschüler Johnny in der Stadt auf und schlagartig wendet sich die Geschichte.  Johnny berichtet ihm, dass er nicht an einem Herzfehler starb, sondern  in der Schule erschossen wurde. Unverzüglich begeben sich Boo und Johnny nun auf die Suche nach "Gunboy", der ebenfalls neu in der Stadt eingetroffen sein soll. Wie man bereits an der Beschreibung der Handlung merkt, ist diese Geschichte wirklich kurios. Trotz des ernsten Themas musste ich oft schmunzeln, denn zwischen den Sätzen taucht immer mal wieder eine zarte Ironie auf. Boo und seine Eltern sind Atheisten und man geht davon aus, dass Atheisten sich kaum oder überhaupt eine Vorstellung über den Himmel und wie es dort aussehen könnte, machen. Boo schreibt seinen Eltern hier beispielsweise detailiert auf, dass es dort auch Ananas zu essen gäbe und dass es sie mehr Dosenananas als frische Ananas zu essen bekämen. Wer macht sich auch schon Gedanken darüber, welche Zahnpasta es im Himmel verwendet wird? Auch hier weiß Boo die Antwort und schreibt seinen Eltern in einer Art Handbuch, dass sie sich dort mit doppeltkohlensaurem Natron (Natriumcarbonat), was sie auf ihre Zahnbürsten streuen, die Zähne putzen würden. Auch wird Gott als eine Art Hippie dargestellt, den alle "Zig" nennen und noch nie zu Gesicht bekommen haben. Gott wird hier nicht als gütig und unfehlbar beschrieben, sondern taucht als exzentrisches Blumenkind mit einer künstlerischen Ader auf, der verwaschene Jeans mit Gänseblümchenmustern und Flip-Flops trägt.Ständig vermurkst Zig etwas, so sind beispielsweise die Toiletten in der Stadt andauernd bis zum Überlaufen verstopft und die Kids müssen selbst schauen, wie sie dieses Problem lösen.Der Autor schafft durch seine detaillierten Beschreibungen eine neue und fantastische Welt, die eben anders ist. So finden sich in diesem speziellen Jenseits,  wo sich nun auch Boo befindet, ausschließlich  13-jährige Amerikaner wieder. In der Vorstellung der anderen Bewohner soll es aber noch weitere Städte geben, also eine Stadt für jedes Alter. Hierbei handelt es sich aber rein um Spekulationen, da ihre Stadt von hohen Mauern umgeben ist. Und auch ist diese Geschichte ernst, todernst und geht in die Tiefe. Es wird eine Art Hetzjagd auf den Mörder von Boo beschrieben. Die Jugendlichen sind in ihrer Stadt auf sich allein gestellt und machen ihre eigenen Regeln. Das Kommando haben hier die "guten"Jugendlichen, die ihre Lebensweise den anderen Jugendlichen aufdrücken wollen. Die Gewaltbereitschaft, die in jedem Menschen schlummert, kommt hier drastisch zum Vorschein und man merkt sehr schnell, dass dieser Himmel nicht so friedlich und schön ist, wie man sich das so vorstellt und dass hier die Gier nach Rache ebenfalls sehr groß ist. Ich möchte nun nicht mehr so viel vom Inhalt verraten, denn man sollte dieses Buch einfach lesen! Zu erwähnen bleibt noch, dass dieses Buch sowohl von Erwachsenen wie auch von Jugendlichen sehr gut gelesen werden kann. Der Verlag zeichnet dieses Buch nicht expliziert als Jugendbuch aus, allerdings wird der Roman, der bereits 2015 auf dem amerikanisch-kanadischen Buchmarkt erschienen ist, auch schon als Schullektüre für Schüler ab 14 Jahren verwendet. Das Cover passt ebenfalls sehr gut zum Inhalt. Es ist eigentlich schlicht gehalten, doch durch seine Farbwahl sehr auffällig. Hier gibt es übrigens 11 verschiedene Farbvariatnen von, so dass jeder sein Lieblingscover finden sollte. Fazit: Ein Buch was definitiv anders ist, aber anders gut! Hier gibt es eine eindeutige Leseempfehlung von mir. Die Geschichte ist einzigartig, tiefgehend, abwechslungsreich und weist viele Wendungen auf. Der Schreibstil ist locker, abwechslungsreich und sehr detailiert. Beim Lesen wird es definitiv nie langweilig werden, denn für Abwechslung ist hier bestens gesorgt.  Wer diesen Roman nicht lesen möchte, verpasst wirklich was.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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    • 1805
  • Das Periodensystem des Jenseits

    Das Leben nach Boo

    jenvo82

    01. June 2017 um 11:31

    „Wären wir beide schon dort Freunde gewesen, hätte Johnny sich vielleicht nicht die Pulsadern aufgeschnitten, und ich hätte vielleicht nicht Onkel Seymours Revolver gestohlen. Wir hätten uns in Amerika so helfen können, wie wir uns im herrlichen Jenseits halfen.“ Inhalt Oliver Dalrymple, der wegen seiner Blässe und seines geisterhaften Wesens von allen nur „Boo“ gerufen wird, ist in seiner Schule ein absoluter Außenseiter. Seine Mitschüler hänseln und drangsalieren ihn, wo sie nur können und der Junge mit dem Loch im Herzen, zieht sich immer mehr in sein Schneckenhaus zurück. Hochintelligent aber einsam verbringt er seine Schultage mit wissenschaftlichen Projekten und dem Auswendiglernen des Periodensystems der Elemente. Eines Tages jedoch erwacht er im Himmel der 13-Jährigen Amerikaner und erfährt, dass er dort nun für weitere 50 Jahre sein Alter halten wird, bevor er wirklich stirbt. Als kurz nach seiner Ankunft ein ehemaliger Mitschüler im Himmel aufkreuzt, erfährt er, dass er keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern ermordet wurde, von einem Täter, den die beiden Jungen fortan „Gunboy“ nennen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrem Mörder und hoffen ihn, in ihrem Jenseits anzutreffen. Doch bald schon stellt sich heraus, dass es nur zwei Opfer gab und einer davon war der Mörder. Für Boo jedoch wird es nebensächlich Rache zu üben und Gerechtigkeit zu erlangen. Er möchte einzig die Freundschaft mit Johnny bewahren, eine Kameradschaft, die er sich zu Lebzeiten immer wünschte und nie bekam. Doch sein neuer Freund wird zum „Wiedertod“ verurteilt und kann nicht mehr lange im Himmel bleiben, es sei denn sie finden ein Portal zur Diesseitigen Welt … Meinung Auf diesen innovativen, andersartigen Roman war ich sehr gespannt, weil er ausgesprochen gute Kritiken bekommen hat und als ein gelungener Debütroman ins Auge fiel. Die Geschichte selbst klingt auch wirklich toll und interessant, denn der Mix aus Jugendroman und phantastischer Geschichte, die im Jenseits spielt, weckte mein Interesse ungemein. Tatsächlich hat mir der Beginn des Buches auch sehr gut gefallen, weil allein die Idee einer Welt nach unserem Tod, selbst so wie sie der Autor beschreibt einen großen Reiz auf mich hat. Zu schön wäre doch die Vorstellung, dass es so etwas tatsächlich geben könnte … Trotzdem ist es Neil Smith nicht gelungen, mich so richtig in den Bann der Geschichte zu ziehen. Einige Textstellen haben ungewöhnliche Längen, während andere mir viel zu kurz erschienen. Auch die Suche nach dem potenziellen Mörder konnte mich nicht überzeugen und mich hat die Erzählung teilweise sogar gelangweilt. Der Autor setzt den Fokus ganz zielstrebig auf die persönliche Entwicklung des Hauptprotagonisten, dem es im Jenseits tatsächlich gelingt, sein Leben in den Griff zu bekommen, der endlich all das erreicht, was er sich im Diesseits bereits wünschte. Eine gewisse Trauer schleicht sich aber auch dazwischen. Trauer darüber, die Chancen verpasst zu haben, Trauer darüber sich nicht verabschieden zu können und nun für weitere 50 Jahre in einer Welt zu leben, in der es normalerweise nur begrenztes Entwicklungspotential gibt. Der Schreibstil ist jugendlich frisch und gut zu lesen, die gewählte Erzählperspektive in der Ich-Form bringt dem Leser einen gewissen Mehrwert, denn so kann man die Empfindungen von Boo besser teilen und seine Ansichten verstehen. Boo wird mit fortschreitender Lektüre zu einem immer liebenswerteren Menschen, den man von Herzen endlich mal etwas Glück und Erfolg wünscht. Fazit Ich vergebe 3 Lesesterne für diesen warmherzigen Roman mit sehr alternativer, erfrischender Handlung, der mich zwar nicht ganz begeistern konnte, aber sicherlich eine lesenswerte Geschichte erzählt. Meine Erwartungshaltung war wohl schlicht eine andere, die sich hier nicht ganz erfüllen ließ, weil mir der emotionale Bezug gefehlt hat. Ich habe mich weder köstlich amüsiert, was für eine humorvolle Variante gesprochen hätte, noch konnte ich Tränen vergießen, was ich mir vielleicht sogar gewünscht hätte. Das Buch und ich sprechen wohl einfach nicht die gleiche Sprache. Die Variante, einen Roman im Jenseits spielen zu lassen fand ich trotzdem top und sehr ansprechend – gern würde ich die Thematik weiterverfolgen und auch der Autor wäre noch ein zweites Buch wert.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • Unbeschreiblich!

    Das Leben nach Boo

    RaffisBookshelf

    11. May 2017 um 19:20

    Es hat mir immer wieder Freude gemacht zu diesem Buch zu greifen. zum Inhalt: In „Das Leben nach Boo“ geht es wie der Titel schon andeutet um Boo. Boo ist eine Schüler, 13 Jahre alt und Amerikaner. Eines Tages steht er vor seinem Spint und stirbt plötzlich. Nun fragt man sich natürlich: Der Tod des Protagonisten auf der ersten Seite? Was soll den da noch passieren? Aber der Schwerpunkt des Buches liegt nicht auf dem Leben von Boo sondern auf seinem Nachleben und dieses hält so manche Überraschung bereit. Denn nach seinem Tod kommt Boo in den Himmel, dort erkennt er sehr bald, dass es nicht einen großen Himmel gibt sonder viele kleinere. Er ist hierbei im Himmel für dreizehnjährige Amerikaner gelandet. Story: Man kann die Story nicht weiter beschreiben und ich will auch wirklich nicht mehr erwarten. Man soll sich am besten einfach darauf einlassen und ich war einfach nur Begeistert. Protagonist: Boo ist einfach nur sympathisch mehr kann man dazu sagen und auch die Freunde die er im Himmel kennen lernt sind auch alle toll. Schreibstil: Die Geschichte hat mir nicht nur Aufgrund der tollen Grundidee überzeugt sondern auch aufgrund der Perspektive. Der Leser versetzt sich in die Lage von Boos Eltern, denen dieser ein Buch über das Leben im Himmel schreibt. Diese art des schreibst’s hat so eine wunderbar lockere Kindliche art und es ist einfach wunderbar zu lesen. Aufmachung: Das Buch ist einfach nur wunderschön gestaltet. In diesem Fall liegt die Schönheit wirklich im Minimalismus. Aber nicht nur von außen macht dieses Buch etwas her, den auch innen ist es echt schön gestaltet. Jedes Kapitel ist der Reihenfolge nach mit einem Element überschrieben. Dies schaut natürlich toll aus aber es hat auch einen Sinn bzw. bezieht sich auf das Buch. Kurz vor seinem Tod zählt der Naturwissenschaftsbegeisterte Boo nämlich alle bis zum Element 106 auf … der Nummer seines Spints. Fazit: Begeisterung… mehr kann ich dazu nicht sagen. Lest es selbst und lasst euch überraschen!

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  • Großartig, besonders, einzigartig! Einfach Boo!

    Das Leben nach Boo

    buchmagie88

    01. April 2017 um 21:31

    Gerade noch stand Oliver 'Boo' Dalrymple, dreizehn Jahre alt, hochbegabt und Außenseiter, vor seinem Spind in der Schule, als plötzlich alles schwarz wird, und er sich im Wiedergeburtsraum eines seltsamen Jenseits wiederfindet. Denn Boo ist gestorben, doch wie und warum und vor allem warum es ihn ausgerechnet an diesem seltsamen Ort verschlagen hat, das kann er nicht beantworten. Von nun an 'lebt' er im Himmel, in einer von Mauern umgebenen Stadt, in der ausschließlich verstorbene amerikanische Jugendliche seines Alters wohnen. Sie haben eine Gemeinschaft gegründet, in der jeder seine Aufgabe und seinen Platz hat, bewegen sich mit Fahrrädern fort und versorgen sich mit allem, was ihn ein geheimnisvoller Gott, namens Zig, zur Verfügung stellt. Gerade als Boo beginnt sich mit seiner ungewöhnlichen Situation zu arrangieren, taucht plötzlich Johnny, ein ehemaliger Klassenkamarad von ihm, im Himmel auf und wirft ein neues und erschreckendes Licht auf Boo's Vergangenheit. Als die Ereignisse sich in der Stadt überschlagen, wird Boo's und Johnny's neu entdeckte Freundschaft auf eine harte Probe gestellt...Auf meiner Jagd nach ungewöhnlichen Geschichten, die sich aus der Masse herausheben, war es mir ein emotionales Bedürfnis "Das Leben nach Boo" von Neil Smith zu lesen. Und nachdem ich nun das Glück hatte, kann ich vom ganzen Herzen verkünden, dass mich mein Gefühl nicht getäuscht hat. Boo's Geschichte ist auf jeder einzelnen Seite besonders. Bereits nach dem ersten Satz habe ich diesen Jungen in mein Herz geschlossen. Wohl möglich schon lange bevor ich den ersten Satz gelesen habe. Dieses Buch versprüht einen unglaublichen und ganz eigenen Charme, der dich in die Handlung lockt und auf jeder Seite Einzigartigkeit verspricht - und hält. "Das Leben nach Boo" gehört zu diesen Büchern, die dich erst neugierig machen, und dir dann, in einem unbeobachteten Moment das Herz stehlen, um es dann irgendwo zwischen den Seiten zu verstecken. Aber du suchst nicht danach. Denn es bleibt hier, in dieser ungewöhnlichen Kulisse, bei diesem besonderen, diesem einzigartigen, liebevollen und wunderbaren Protagonisten, den Nebenfiguren, die die Wortbedeutung des Begriffes 'Nebenfigur' auf jeder Seite verhöhnen und vor allem bei dieser Geschichte.Einer Geschichte, die gleichzeitig so leicht und so schwer ist, dass sie jede Waage zum Verzweifeln bringen würde. Einer Geschichte, die dir dein Herz bricht, um dir auf der nächsten Seite die Hand zu reichen, und zu sagen: "War doch nicht so schlimm!".Einer Geschichte über Freundschaft, so tragisch, so zerbrechlich und so intensiv erzählt, dass es weh tut. "Das Leben nach Boo" ist ein Buch, das noch lange nach dem letzten gelesenen Wort wirkt. Auf der einen Seite ist man der Meinung, dass manche Dinge nicht richtig zu Ende erzählt wurden, dass man gewisse Aspekte der Geschichte noch ein wenig detaillierter hätte präsentiert bekommen wollen, um im nächsten Moment der festen Überzeugung zu sein, dass es kein perfekteres Ende hätte geben können. Und obwohl so viel Ungleichgewicht auf beiden Seiten der Waage herrscht, gibt die Geschichte schlussendlich so viel: Tränen, Liebe, Freundschaft und so eine unglaubliche Menge an Lebensfreude, dass es, angesichts der Kulisse, in der das Buch spielt, schon fast absurd ist.Kennt Ihr diese Bücher, an denen Ihr noch Jahre später im Regal vorbeigeht, und sie euch immer noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern?"Das Leben nach Boo" gehört zu diesen Schätzen. 

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  • Das etwas andere Jenseits....

    Das Leben nach Boo

    zwischen_meinen_zeilen

    12. March 2017 um 17:39


    Ein kurioses Buch. Es ist witzig, brutal, wirklich traurig. Ein Junge lernt im nachleben, was Freundschaft ist und wie intensiv Gefühle sein können. Eine Geschichte voller Wendungen. Nichts ist wie es scheint. Eine Geschichte mit Dreizehnjährigen und doch wieder nicht. Ein spannendes Gedankenspiel mit dem Nachleben. 

  • Das Leben nach Boo

    Das Leben nach Boo

    Sumsi1990

    28. February 2017 um 20:41

    Inhalt: Oliver ist 13 Jahre alt und wird aufgrund seiner hellen durchscheinenden Haut und seinem eigenbrötlerischen Verhaltens "Boo" als Anspielung auf einen Geist genannt und schwestens gemobbt. Boo ist zwar hochintelligent, aber menschlich sehr unbeholfen. Als diesen plötzlich in der Schule zusammenbricht und stirbt, findet er sich im amerikanischen Himmel für 13-Jährige wieder und findet dort nicht nur sich selbst, sondern auch die Wahrheit. Schreibstil: Die Geschichte wird von Boo in Form eines Briefes an seine zurückgelassenen Eltern erzählt. Diesen will er die Geschichte seines Nachlebens erzählen und lässt den Leser somit an seinen Erlebnissen und Gedanken teilhaben.  Das Buch ist in Kapitels aufgeteilt, die alle unter dem Zeichen eines Elements des Periodensystem stehen - dies als Anlehung an Olivers Hochbegabung! Weiter finden sich viele Anspielungen auch Kunst, Literatur, Musik und Zeitgeschichte, welche alle in einem umfangreichen Glossar nachzulesen sind.  Die Sprache ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Auch hat der Autor den Umgangston und die Überlegungen von Teenagern gut eingefangen. Die Art der Erzählung hat mich extrem gefesselt und es sind einige wohldurchdachte Wendungen und Irrungen verarbeitet.  Fazit: Ich war mir anfangs nicht sicher, ob dies eine Geschichte ist, die mich packt! Nachdem ich aber die Skepsis hinsichtlich des amerikanischen 13-Jährigen-Himmel abgelegt habe, hat mich dieses Buch total verzaubert. Ich kann nur jedem raten sich nicht von der etwas eigenartig anmutenden Kurzzusammenfassung abschrecken zu lassen! Der Roman ist exzellent durchdacht und komponiert. Die Personen sind ausgereift und ernst zu nehmen und die Handlung an sich ist einfach was ganz Neues und wahnsinnig fesselnd. Dieses Buch ist schon im jungen Jahr eines meiner absoluten Topbücher 2017! PS: Überhaupt finde ich die Idee mit den verschiedenen Schutzumschlägen einfach nur cool und eine lustige Marketingidee - ich habe much für das gelbe Exemplar entschieden!

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  • Boo hat mein Herz im Sturm erobert!

    Das Leben nach Boo

    TanyBee

    17. February 2017 um 13:11

    Oliver Dalrymple ist 13 Jahre alt und offenbar gerade gestorben. Eben stand er noch vor seinem Spind in der Schule und nun ist er in der Nachwelt. In diesem Himmel gibt es nur Bewohner, die ebenfalls mit 13 Jahre und in den USA gestorben sind. Und sie bleiben 13, bis sie „wiedersterben“. Oliver wurde in seinem richtigen Leben gehänselt, wegen seines Aussehens (sehr blasse Haut, sehr helle Haare) haben ihn die anderen Kinder Boo genannt und auch sein Verhalten machte ihn zum Außenseiter. Er war sehr schlau, tat sich aber im Umgang mit anderen Menschen schwer. Oliver denkt, er sei an seinem angeborenen Herzfehler gestorben, einem Loch im Herzen. Doch ungefähr 5 Wochen nach seiner „Wiedergeburt“ kommt in der Stadt ein neuer Junge an, Johnny, den er aus der Schule kennt und der Zeuge seines Todes war. Das Buch ist eine Art Brief von Boo aus der Nachwelt an seine Eltern, die er sehr vermisst. Auch wenn das Thema traurig klingt, ist es das erstmal gar nicht, denn diese neue Welt, die „Stadt“ mit den ganzen 13-jährigen ist sehr kurios und es macht Spaß, sie zusammen mit Boo zu erkunden. Oft ist das Buch sogar richtig witzig. Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn die Handlung lebt auch vom Überraschungseffekt! Manche der Wendungen haben mich wirklich umgehauen. Olivers Art zu erzählen ist sehr sachlich und fast schon wissenschaftlich, was dem Thema auch einiges von seiner Schwere nimmt. Er war im Leben auf der Erde wohl Autist und er schildert die Geschehnisse ganz anders, als jeder andere 13jährige es tun würde. „Das Leben nach Boo“ hat mich unglaublich überrascht. So absurd diese „Nachwelt“ auch sein mag, die der Autor Neil Smith da geschaffen hat, sie ist doch irgendwie auch schlüssig und vor allem faszinierend. Nicht nur der Leser, auch die „Städter“ rätseln über ihr Dasein und die Dinge, die „Zig“ (so nennen sie Gott) geschaffen hat. Es werden viele philosophische Fragen angeschnitten: es geht um Freundschaft, um Mobbing, um Menschlichkeit und um Vergebung. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch nicht jedermann gleichermaßen anspricht. Aber das kann man ganz gut austesten: Einfach in der Buchhandlung oder im Internet die ersten paar Seiten lesen. Da merkt man sehr schnell, welcher Stil einen erwartet und ob man das mag oder nicht. Ich war sofort gefesselt. Wer die ersten Seiten mag: kaufen und lesen! Es wird immer besser und es bricht dem Leser das Herz. Dieses Buch ist für mich ein absolutes Lesehighlight! PS: Am Ende des Buches gibt es ein Glossar, in dem die vielen Eigennamen, Buch- und Songtitel erläutert werden. Ich habe es erst nach der Hälfte der Lektüre entdeckt, also vielleicht ist das ein guter Tipp für zukünftige Leser.

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  • Als könnt' ich je vergessen ...

    Das Leben nach Boo

    Bri

    16. February 2017 um 12:12

     "Aber wie alle Geschichten, die sich in diesem Himmel verbreiten", fügt Esther hinzu "ist sie dabei völlig verdreht worden." Boo - eigentlich Oliver Dalrymple und nur wegen seiner geisterhaften Blässe und seiner Unbeliebtheit - to boo heißt unter anderem ausbuhen, auspfeifen - mit diesem sprechenden Spitznamen benannt, ist ein Freak, ein Außenseiter, ein Dreizehnjähriger, der seinen Schulspind mit Fotos von Jane Goodall und Richard Dawkins und einem Periodensystem schmückt. Freunde? Fehlanzeige. Dazu ist Boo zu schräg für die anderen. Offensichtlich mit einem hohen Intelligenzquotienten beschenkt - oder vielleicht geschlagen, je nach Perspektive - interessiert er sich für nichts, was andere Teenager in seinem Alter so cool finden. Nur einer seiner Mitschüler, Johnny Henzel, dringt zu ihm durch, ist ein wenig so etwas wie ein Freund. Ob es daran liegt, dass Johnny, obwohl bei allen beliebt, sein eigenes Päckchen zu tragen hat? Boo stirbt, während er versucht, das Periodensystem auswendig aufzusagen, direkt vor seinem Spind. Ein Loch in seinem Herzen, das ihm unter anderem sein geisterhaftes Aussehen beschert, ist wohl der Grund dafür, dass er sich kurze Zeit nach seinem Tod in einem Himmel für ewig 13-jährige Amerikaner wieder findet. Im Aufwachraum erwartet ihn ein dunkelhäutiges Mädchen, Thelma Rudd, die bereits in den 60-er Jahren einen Lynchtod starb und seither in diesem speziellen Himmel lebt. Fortan steht sie ihm zur Seite und hilft ihm, sich in seinem Nachleben - das eine Spanne von 50 Jahren bis zum Wiedertod misst - zurechtzufinden. Zunächst recht distanziert lässt sich Oliver auf diese Zwangsfreundschaft ein. Seine autistischen Züge werden jedoch allmählich gemäßigter, als ob der Herrscher über diesen Himmel, der wie eine normale amerikanische Stadt aussieht, die in 13 Distrikte aufgeteilt ist, einfach unaufgefordert immer alles Notwendige bereit stellt. Neue Lieferungen kommen an, wenn die Vorräte aufgebraucht sind, manchmal sind Dinge dabei, die für die alteingesessenen Städter völlig unbekannt sind, den Neuzugängen aber vertraut. So hält man sich up-to-date was Neuentwicklungen angeht. Immerhin schreibt man das Jahr 1979 und ob der geheimnisvolle Fürsorger, den alle Städter Zig nennen, irgendwelche Ziele mit der Bereitstellung bestimmter Dinge verfolgt, ist unklar. Gleiches gilt für seine Identität. Oliver findet sich - an sich selbst zwar bessere soziale Kompetenzen, aber gleichzeitig einen schwindenden IQ feststellend - als Wiedergeborener in einer völlig schrägen Umwelt wieder. Er, der Dawkins-Fan und damit vermutlich bekennende Atheist. Plötzlich taucht noch ein 13-Jähriger auf, der vorgibt, ein Freund Olivers aus Amerika zu sein: Johnny Henzel. Er starb an einer Kugel im Kopf - erschossen von Gunboy ... doch wer ist Gunboy und kann es sein, dass auch er den Weg in diesen Himmel findet? Neil Smith entwickelt in Das Leben nach Boo unglaubliche Phantasie. Zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, erscheint das Setting schon nach wenigen Seiten zwar schräg, aber spannend. Smith lässt Boo die Ereignisse, die auf seine Wiedergeburt und das schließliche Erscheinen von Johnny folgen, erzählen. Langsam, aber sicher ändert sich auch der Erzählton und der Leser sieht, wie sich Boo mit ihm ändert. Vom kompletten Außenseiter wird er zu einem relativ normalen Jungen, der sogar mehrere Freunde hat. Johnny ist im Gegensatz zu Boo, der sich mit seinem Nachleben recht schnell abfindet, immer auf dem Sprung. Er ist es auch, der Licht in die wahren Vorkommnisse um Boos und seinen eigenen (?) Tod bringt. Nach und nach, langsam aber immer treibend spannend, so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte, puzzelt man sich als Leser die Vorkommnisse zusammen. Selbst denken ist hier die Devise und das macht unglaublichen Spaß. Angereichert ist der Roman durch ein Glossar der unglaublichen vielen Anspielungen und Verweise, die Neil Smith nicht nur als phantasiebegabten Autor, sondern auch als Kenner und Liebhaber unterschiedlichster Musik-, Literatur- und Filmgenre auszeichnet. Und dies durchzublättern macht ebenso einen Heidenspaß. Dass der Anfang vielleicht etwas befremdlich schien ist längst vergessen und Johnny, bei dem man nie so ganz weiß, welche Rolle er bei der ganzen Sache auf Erden (und im Himmel) spielt, wächst einem direkt ans Herz. Die Auflösung dieses völlig abseits des Mainstream angesiedelten Romans hat mich umgehauen. Im wahrsten Sinn des Wortes und ich kann eigentlich nur sagen: lasst euch gefangen nehmen von einem Buch, das anders ist, schräg, spannend, witzig, phantasievoll und nicht zuletzt warmherzig. Und trotz des himmlischen - aber recht irdisch anmutenden - Ambientes zeigt Smith Teenagerwirklichkeiten auf, die zu denken geben. Vieles ist anders, als es scheint. Außenwahrnehmung differiert stark von Innenwahrnehmung. Nicht unbedingt neu, aber unwahrscheinlich gut und neu verpackt hat Neil Smith die Erkenntnis, dass jeder von von uns ab und an etwas immer wieder braucht: Jemanden, der das Gute in uns sehen kann, wenn wir selbst es nicht wahrnehmen (können). " Ich dachte: Wieso sollte Johnny Henzel mich auf den Arm nehmen? Jermaine Tucker, Kevin Stein, Fred Winchester und Henry Axworthy taten das ständig. Aber doch nicht Johnny Henzel. Johnny war anders. Er sah Schönheit in schiefergrauen HImmeln. Er sah Bedeutung frühmorgendlicher Einsamkeit.Und anders als meine anderen Klassenkameraden sah er etwas Gutes und Wertvolles in mir."

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