Das Leben nach Boo

von Neil Smith 
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Das Leben nach Boo
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Ein spezielles Thema, eine gute Umsetzung

Kritisch (2):

Hätte sehr gut werden können, wenn es mich mehr begeistert hätte...

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Inhaltsangabe zu "Das Leben nach Boo"

Ein Buch - elf Cover!

Oliver »Boo« Dalrymple ist dreizehn Jahre alt, hochbegabt, wenig beliebt und vor allem tot. Gerade noch hat er an seinem Schulspind gestanden, in das Periodensystem vertieft, da findet er sich im Wiedergeburtsraum eines seltsamen Jenseits wieder. Dort begrüßt ihn Thelma, ein schwarzes Mädchen, das in den sechziger Jahren gelyncht wurde, und erklärt ihm, was es damit auf sich hat: In einer von Mauern umgebenen Stadt leben ausschließlich verstorbene amerikanische Jugendliche seines Alters. Quicklebendig verbringen sie ihre Zeit wie auf einem großen Schulhof, sausen auf Fahrrädern umher und werden von einem hippiehaften Gott namens Zig mit allem versorgt, was Dreizehnjährige zum Leben brauchen.
Boo hat gerade begonnen, sich an das Nachleben zu gewöhnen, als sein ehemaliger Klassenkamerad Johnny in der Stadt auftaucht und ein überraschendes neues Licht auf seine Vergangenheit wirft. Auf der Suche nach der brutalen Wahrheit wird ihre gerade erst geschlossene Freundschaft ernsthaft auf die Probe gestellt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783895614965
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Schöffling
Erscheinungsdatum:08.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    buchstabensammlerins avatar
    buchstabensammlerinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spezielles Thema, eine gute Umsetzung
    Wenn man sich dem Thema öffnet, hat man ein besonderes Leseerlebnis

    Rund ums Buch:
    Titel: Das Leben nach BOO
    Autor: Neil Smith
    Verlag: Schöffling & Co.
    ISBN: 978-3-89561-496-5
    Preis: 24,00 €

    Cover:
    Das Cover des Buches ist schlicht gehalten, der Titel und hier Name BOO steht im Vordergrund und nimmt mehr als die Hälfte der Vorderseite ein. Das Interessante ist, dass es das Buch in 11 verschiedenen Farbvarianten gibt. Ich habe mich für die pink/blaue Variante entschieden. Klasse Idee!


    Text Rückseite:
    Was wäre, wenn es für Menschen ein eigenes Nachleben je nach Alter und Herkunftsland gäbe? Neil Smith hat sich das ausgemalt, und herausgekommen ist dabei die zauberhafte Geschichte des hochbegabten Außenseiters Oliver „Boo“ Dalrymple, der in einem Himmel für dreizehnjährige Amerikaner aufwacht und keine Ahnung hat, wie er dorthin gekommen ist. Was er dort erlebt, entpuppt sich als spannendes Abenteuer, und man erfährt, wie die Welt aussehen könnte, wenn Jugendliche sie regierten. Von diesem Buch war ich vollkommen hingerissen und die Leser werden es auch sein, HUFFINGTON POST


    Inhalt:
    Oliver Dalrymple hat zu Lebzeiten Hänseleien und Ausgrenzung erleben müssen, er ist hochbegabt und aufgrund seiner hellen Haare und Haut ein Sonderling für seine Mitschüler und wird deshalb BOO genannt. Während er mal wieder das Periodensystem vor seinem Schulspind aufsagt, bricht er zusammen – stirbt und wacht in der für ihn bestimmten Nachwelt auf, nämlich der Welt für dreizehnjährige Amerikaner. Dieser Bereich ist hinter Mauern verborgen und plötzlich landet man dort, wenn man gestorben ist. Hier bleibt man 50 Jahre, bis man dann wiederstirbt.
    Als dann noch der Mitschüler Johnny ebenfalls in dieser Zone auftaucht, muss Oliver über sein Leben die Wahrheit erfahren, lernt sonderbare Menschen um sich herum kennen und vor allem muss er sich an das Leben in der Nachwelt gewöhnen. Kein Fleisch, keine Autos, denn 13jährige haben noch keinen Führerschein... „Geführt“ wird diese Zone von ZIG, ihrem quasi Gott, der sich um das Wohl der Jugendlichen kümmert, aber auch alles vorgibt. Wir lernen JuMos kennen (junge Mordopfer) und deren Einstellung zu Straftaten und Portalsucher, die gerne wieder zurück nach Amerika möchten. Mehr gibt es hier nicht zu sagen, denn dann würde ich noch mehr spoilern.

    Darstellungsweise/Schreibstil:
    Das Buch ist geschrieben als Brief von BOO aus der Nachwelt an seine Eltern. BOO schreibt seine Erlebnisse Tag für Tag, Jahr für Jahr auf, mit dem Wunsch, irgendwie diesen Brief seinen Eltern in Amerika zukommen zu lassen. Jedes Kapitel ist mit einem Chemischen Element bezeichnet. Wochen oder Monate in denen BOO nichts schreibt, werden durch mehrere Elemente hintereinander, ohne Kapiteltext, dargestellt. Das ist eine pfiffige Umsetzung.
    Der Schreibstil ist flüssig, leicht lesbar, obwohl BOO über alles und jedes wie ein Lexikon Bescheid weiß und man sicherlich auch manchmal wirklich ein paar Dinge nachschlagen könnte.
    Meine Meinung:
    Hat sich nicht jeder von uns schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es „Im Himmel“ aussieht? Was passiert, wenn wir sterben? Das Buch nimmt einen mit in eine Nachwelt der besonderen Art. Man fängt an darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist, denn BOO erlebt dort Situationen mit Dingen, die für uns alltäglich sind, dort aber als Museumsstück dienen. BOO muss lernen mit den unterschiedlichsten Menschen umzugehen, was für uns auch im Alltag normal ist, für einen Außenseiter wie BOO aber eine große Herausforderung. Das Buch lebt von Wendungen, Überraschungen, besonders emotionalen Momenten aber auch Komik. Es geht um Freundschaft und Familie und vor allem darum, füreinander da zu sein.
    Ein spezielles Buch, was sicher polarisiert, wenn man sich dem Thema nicht öffnet.


    Beste Momente:
    „ Es ist das erste Mal seit seiner Ankunft, dass er lacht. Ich bin stolzer als damals, asl ich den pH-Wert meines Urins erhöhte, indem ich Zitrusfrüchte aß. Folglich setze ich ein Lächeln auf.“ Seite 81


    „Einen Meter von mir entfernt landet ein Rotkehlchen. Es sieht mich an, legt den Kopf erst auf die eine und dann auf die andere Seite, als sei ich ein Rätsel, das es zu lösen versucht.“ Seite 378

    FAZIT:
    Ein spannendes Thema, durch eine wirklich spektakuläre Idee von der Nachwelt umgesetzt und wer sich dem Thema öffnet, hat ein besonderes Leseerlebnis mit anschließenden Momenten des Nachdenkens. 

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    V
    Vanillezimtzaubervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absurde Geschichte, die Spaß macht, aber mit teilweise blödem Ende
    Absurder Spaß und viele Plot Twists

    Die vollkommen absurde Geschichte hat mich sofort begeistert und ich war immer wieder verblüfft. Jedoch hat mir das Ende nicht so gut gefallen... Cover/Gestaltung: Das Cover gibt es in verschiedenen Farben. Das ist eine interessante Idee. Die Buchgestaltung mit den Elementen des Periodensystem finde ich genial. Die Kapitel sind mal länger und mal kürzer, was ich persönlich mag :) Schreibstil: Oliver, genannt Boo, schreibt an seine Eltern, in der Hoffnung sie würden es eines Tages lesen. Zu Beginn ist Boo noch, naja, Boo. Er kommt durch sein vieles Wissen und seine Art ziemlich neunmalklug rüber. Das ändert sich aber gegen Ende. Boo macht eine Entwicklung durch, die wir durch den schreibstil des Autors miterleben dürfen. Wir sehen die Welt aus Olivers Sicht, ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Sie wäre eine komplett andere, würde sie von Thema oder Johnny erzählt werden. Charaktere: Wie schon gesagt, ist Boo neunmalklug, wissenschaftlich begabt und Menschen abgewandt. Das macht ihn auf der Erde zum Mobbingopfer, typisch für amerikanische High School Geschichten. Er ist das Ultimatum eines Nerds. Doch Sein Charakter macht die Story interessant. Johnny ist für mich der interessanteste Charakter. Durch die vielen Plot Twists wird immer wieder neues Licht auf ihn geworfen. In meinen Augen ist er auch die sympathischste Figur. Die Story ohne Inhaltsangabe: Die Idee eines Himmels nur für dreizehnjährige Amerikaner mit einem Hippie Gott ist schon ziemlich abgefahren. Aber Neil Smith setzt diese Idee gut um. Die Geschichte lebt von vielen Plot Twists, was die Neugier erhält und einen zum lesen animiert. Ich war immer wieder verblüfft. Ende ohne Spoiler: Dreiviertel des Buches haben mir sehr gut gefallen, jedoch mochte ich das Ende überhaupt nicht. Die große Offenbarung finde ich stimmig, doch der Rest gefällt mir persönlich nicht. Deswegen bekommt das Buch auch nur drei Sterne. Fazit: Cooles Buch mit vielen überraschenden stellen, aber dessen Ende mir aber nicht so gefallen hat.

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    Bookster_HROs avatar
    Bookster_HROvor einem Jahr
    Neil Smith | DAS LEBEN NACH BOO

    INHALT: Oliver Dalrymple – wegen seiner blassen Haut von allen nur Boo genannt – staunt nicht schlecht, als ihm in der Schule plötzlich die Lichter ausgehen. Eben steht er noch vor seinem Spind und versucht die Elemente des Periodensystems auswendig aufzusagen und ZACK! schon ist er tot. Aber irgendwann musste es ja so kommen, denn mit einem Loch im Herzen ist die Lebenserwartung naturgemäß eher gering.

    Boo erwacht in einer riesigen, abgeschotteten Stadt, die nur mit Dreizehnjährigen bevölkert ist. Tausende amerikanische Kids an der Schwelle zur Jugend, die zu früh aus ihrem Leben scheiden mussten, sei es durch Krankheiten, Unfälle oder Gewaltverbrechen. Sie bleiben für fünfzig Jahre in ihrem Alter stecken bis sie mit einem PUFF! aus ihrem Nachleben verschwinden, so als ob es sie nie gegeben hätte. Die Geschicke der Stadt werden von einer Gottheit namens Zig gelenkt, den die Kids nie zu Gesicht bekommen, den sie sich aber als abgehalfterten Hippie vorstellen – wirrhaarig, fusselbärtig, mit Batik-Shirt und immer etwas stoned.

    Boo, zu Lebzeiten eher ein Außenseiter und Strebertyp (und somit Mobbingziel N°1), lebt sich recht schnell in seinen Tod ein und trauert der Vergangenheit kaum nach. Bis Johnny Henzel ein paar Wochen später in der Stadt auftaucht, ein Junge, den Boo aus der Schule kennt, und einer der wenigen, mit denen er eine Art Freundschaft unterhielt. Ob er wohl auch ein Loch im Herzen hatte? Doch was Johnny über die wahren Todesursachen zu berichten hat, sowohl die Johnnys als auch Boos eigene, zieht ihm den Boden unter den Füßen weg…

    FORM: Der kanadische Autor Neil Smith lässt Boo die Geschichte als eine Art langen Brief an die Eltern schreiben. Der Ton, der dabei entsteht, hat diese typische Mischung aus hochbegabt und neunmalklug, die man aus Büchern wie SUPERGUTE TAGE oder DIE KARTE MEINER TRÄUME kennt. Smiths Adressaten sind ganz klar die jüngeren Leser, auch wenn DAS LEBEN NACH BOO nicht explizit als Jugendbuch vermarktet wird (was mich ein wenig wundert).

    Zu den Höhepunkten dieses Romans gehören ohne Zweifel die Twists und Plot-Points, von denen es gleich mehrere gibt. Ich will natürlich nicht zu viel verraten, nur kurz anmerken: Smith versteht es, seine Leser mit nur wenigen Sätzen zu verblüffen. Er zwingt sie, alles Gelesene nochmal zu überdenken und stellt die Schlüsselszenen mehrmals in neues Licht. Das ist großartig komponiert, macht Spaß zu lesen und geht am Ende sogar zu Herzen.

    FAZIT: Als ich den Roman zum ersten Mal in einer Buchhandlung sah, fiel er mir zunächst durch die Covergestaltung auf. Es gibt ihn in elf verschieden Farben, wobei sich mir auch nach der Lektüre nicht so ganz erschließt, warum eigentlich. Egal – Interesse geweckt, Ziel erreicht! Nachdem ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte, war ich schon hin und weg. Und jetzt, gut vierhundert Seiten weiter, kann ich sagen: Es hat sich gelohnt. Ein sehr gutes Buch, das gleichzeitig unterhält und zum Nachdenken anregt.
    Fünf Sterne.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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    TochterAlices avatar
    TochterAlicevor einem Jahr
    Ich male mir die (Nach)Welt, wie sie mir gefällt

    Ja, Boo hat auch etwas Pippi-Langstrumpf-artiges. Boo ist dreizehn, er ist anders als alle anderen Kindern, er hat seinen eigenen Willen, er muss ohne seine Eltern auskommen -  vor allem jedoch (und das unterscheidet ihn definitiv von Pippi): er ist tot. Und als Verstorbener landet er in einer Welt, die von Dreizehnjährigen beherrscht wird und nicht nur das: sie sind die einzigen Bewohner. In diesem speziellen Universum landen nämlich nur Amerikaner, die in genau diesem Alter gestorben sind und bleiben dort fünfzig Jahre bis zu ihrem Wiedertod.

    Für Boo eine ganz neue Form des Zusammenlebens, hatte er doch bisher kaum was mit Gleichaltrigen zu tun, galt er doch in seinem irdischen Leben als Sonderling. Umso mehr genießt er das Dasein als Teil einer Viererclique, zu der vor allem ein alter Bekannter gehört: Johnny, den er nämlich schon zu Lebzeiten kannte und der kurz nach ihm gestorben ist. Und zwar mit derselben Todesursache wie er selbst. Boo wird erst jetzt klar, was das für eine ist und die ist ziemlich schockierend.

    Und nicht nur die, sondern auch die entsprechenden Zusammenhänge. Ganz schön heftig, denn er sieht sowohl Johnny als auch sich selbst in einem neuen Licht und mehr noch: die ganze Stadt der Dreizehnjährigen muss sich umorientieren.

    Es geht um Freundschaft, um Werte, um Wandel und um vieles mehr. Eine interessante Idee, die mich jedoch verwirrt hat und mich auch nicht bis ins Mark traf. Es ist eine interessante Geschichte für Jugendliche, aber eine von vielen und mich hat sie nicht sonderlich berührt, dazu empfand ich sie als viel zu konstruiert.

    Ja, der Autor Neil Smith hat tatsächlich eine Nachwelt nach eigenem Gusto geschaffen, die mir aber viel zu weit hergeholt ist! Ein Buch, das zwar sehr originell ist, das ich persönlich eher nicht weiterempfehle. Zu verwirrend und irritierend ist es aus meiner Sicht.

    Kommentare: 1
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    Lucretias avatar
    Lucretiavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieser Roman ist anders! Anders, aber gut und ungewöhnlich. Man sollte der Geschichte definitiv mehr Aufmerksamkeit schenken.
    Der Roman ist anders! Anders, aber unheimlich gut und ungewöhnlich.

    Meine Meinung:

    Ich stelle dieses Buch vor, da es meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte! Der Roman" Das Leben nach Boo" von Neil Smith ist anders! Anders, aber gut und erfrischend skurril. Dieser Roman war meine Urlaubslektüre in Ibiza und hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Man muss diese Art von Geschichten mögen, die ungewöhnlich und ein wenig verrückt sind. Da ich diese Art von Erzählungen sehr mag, konnte dieser Roman mich auch wirklich sehr begeistern.  

    Die Geschichte spielt im Jahr 1979. Die Hauptfigur ist Boo, der eigentlich Oliver Dalrymple heißt und in Amerika lebt. Den Namen "Boo" erhielt er von seinen Klassenkameraden, die ihn nicht mögen und ihm diesen Namen wegen seiner hellen Haut und seinem hochstehenden Haar gegeben haben. Oliver ist hochintelligent, gilt leider aber auch als Außenseiter. Er hat keine Freunde und lebt sein Leben als eine Art Nerd.  Er ist 13 Jahre alt und wird es auch für immer bleiben, denn er ist tot.
    Plötzlich findet Oliver sich im "Himmel" wieder, der ganz anders ist, als es in den üblichen Vorstellungen der Menschen beschrieben wird. In einer Art Wiedergeburtsraum erwacht er und lernt dort die anderen Bewohner "der Stadt" kennen, die so den  Ort des Nachlebens nennen.
     Aus dem Jenseits heraus versucht Oliver in Kontakt mit seinen Eltern zu treten. Er schreibt ihnen in einer Art Handbuch und berichtet dort über sein Nachleben. Anfangs geht Oliver noch davon aus, dass er durch sein löchriges Herz zu Tode gekommen ist, denn von Geburt an litt er unter einem Herzfehler.  Doch dann taucht eines Tages plötlich sein Mitschüler Johnny in der Stadt auf und schlagartig wendet sich die Geschichte.  Johnny berichtet ihm, dass er nicht an einem Herzfehler starb, sondern  in der Schule erschossen wurde. Unverzüglich begeben sich Boo und Johnny nun auf die Suche nach "Gunboy", der ebenfalls neu in der Stadt eingetroffen sein soll.

    Wie man bereits an der Beschreibung der Handlung merkt, ist diese Geschichte wirklich kurios. Trotz des ernsten Themas musste ich oft schmunzeln, denn zwischen den Sätzen taucht immer mal wieder eine zarte Ironie auf.
    Boo und seine Eltern sind Atheisten und man geht davon aus, dass Atheisten sich kaum oder überhaupt eine Vorstellung über den Himmel und wie es dort aussehen könnte, machen. Boo schreibt seinen Eltern hier beispielsweise detailiert auf, dass es dort auch Ananas zu essen gäbe und dass es sie mehr Dosenananas als frische Ananas zu essen bekämen.
    Wer macht sich auch schon Gedanken darüber, welche Zahnpasta es im Himmel verwendet wird? Auch hier weiß Boo die Antwort und schreibt seinen Eltern in einer Art Handbuch, dass sie sich dort mit doppeltkohlensaurem Natron (Natriumcarbonat), was sie auf ihre Zahnbürsten streuen, die Zähne putzen würden.

    Auch wird Gott als eine Art Hippie dargestellt, den alle "Zig" nennen und noch nie zu Gesicht bekommen haben. Gott wird hier nicht als gütig und unfehlbar beschrieben, sondern taucht als exzentrisches Blumenkind mit einer künstlerischen Ader auf, der verwaschene Jeans mit Gänseblümchenmustern und Flip-Flops trägt.
    Ständig vermurkst Zig etwas, so sind beispielsweise die Toiletten in der Stadt andauernd bis zum Überlaufen verstopft und die Kids müssen selbst schauen, wie sie dieses Problem lösen.

    Der Autor schafft durch seine detaillierten Beschreibungen eine neue und fantastische Welt, die eben anders ist.
    So finden sich in diesem speziellen Jenseits,  wo sich nun auch Boo befindet, ausschließlich  13-jährige Amerikaner wieder. In der Vorstellung der anderen Bewohner soll es aber noch weitere Städte geben, also eine Stadt für jedes Alter. Hierbei handelt es sich aber rein um Spekulationen, da ihre Stadt von hohen Mauern umgeben ist.

    Und auch ist diese Geschichte ernst, todernst und geht in die Tiefe.
    Es wird eine Art Hetzjagd auf den Mörder von Boo beschrieben. Die Jugendlichen sind in ihrer Stadt auf sich allein gestellt und machen ihre eigenen Regeln. Das Kommando haben hier die "guten"Jugendlichen, die ihre Lebensweise den anderen Jugendlichen aufdrücken wollen. Die Gewaltbereitschaft, die in jedem Menschen schlummert, kommt hier drastisch zum Vorschein und man merkt sehr schnell, dass dieser Himmel nicht so friedlich und schön ist, wie man sich das so vorstellt und dass hier die Gier nach Rache ebenfalls sehr groß ist.

    Ich möchte nun nicht mehr so viel vom Inhalt verraten, denn man sollte dieses Buch einfach lesen!
    Zu erwähnen bleibt noch, dass dieses Buch sowohl von Erwachsenen wie auch von Jugendlichen sehr gut gelesen werden kann. Der Verlag zeichnet dieses Buch nicht expliziert als Jugendbuch aus, allerdings wird der Roman, der bereits 2015 auf dem amerikanisch-kanadischen Buchmarkt erschienen ist, auch schon als Schullektüre für Schüler ab 14 Jahren verwendet.

    Das Cover passt ebenfalls sehr gut zum Inhalt. Es ist eigentlich schlicht gehalten, doch durch seine Farbwahl sehr auffällig. Hier gibt es übrigens 11 verschiedene Farbvariatnen von, so dass jeder sein Lieblingscover finden sollte.

    Fazit:
    Ein Buch was definitiv anders ist, aber anders gut!
    Hier gibt es eine eindeutige Leseempfehlung von mir. Die Geschichte ist einzigartig, tiefgehend, abwechslungsreich und weist viele Wendungen auf. Der Schreibstil ist locker, abwechslungsreich und sehr detailiert. Beim Lesen wird es definitiv nie langweilig werden, denn für Abwechslung ist hier bestens gesorgt.  
    Wer diesen Roman nicht lesen möchte, verpasst wirklich was.

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    jenvo82s avatar
    jenvo82vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit "Boo" reist der Leser in den Himmel der 13-Jährigen und begibt sich auf die Suche nach Gerechtigkeit. Ich hätte mir mehr erhofft.
    Das Periodensystem des Jenseits

    „Wären wir beide schon dort Freunde gewesen, hätte Johnny sich vielleicht nicht die Pulsadern aufgeschnitten, und ich hätte vielleicht nicht Onkel Seymours Revolver gestohlen. Wir hätten uns in Amerika so helfen können, wie wir uns im herrlichen Jenseits halfen.“

    Inhalt

    Oliver Dalrymple, der wegen seiner Blässe und seines geisterhaften Wesens von allen nur „Boo“ gerufen wird, ist in seiner Schule ein absoluter Außenseiter. Seine Mitschüler hänseln und drangsalieren ihn, wo sie nur können und der Junge mit dem Loch im Herzen, zieht sich immer mehr in sein Schneckenhaus zurück. Hochintelligent aber einsam verbringt er seine Schultage mit wissenschaftlichen Projekten und dem Auswendiglernen des Periodensystems der Elemente. Eines Tages jedoch erwacht er im Himmel der 13-Jährigen Amerikaner und erfährt, dass er dort nun für weitere 50 Jahre sein Alter halten wird, bevor er wirklich stirbt. Als kurz nach seiner Ankunft ein ehemaliger Mitschüler im Himmel aufkreuzt, erfährt er, dass er keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern ermordet wurde, von einem Täter, den die beiden Jungen fortan „Gunboy“ nennen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrem Mörder und hoffen ihn, in ihrem Jenseits anzutreffen. Doch bald schon stellt sich heraus, dass es nur zwei Opfer gab und einer davon war der Mörder. Für Boo jedoch wird es nebensächlich Rache zu üben und Gerechtigkeit zu erlangen. Er möchte einzig die Freundschaft mit Johnny bewahren, eine Kameradschaft, die er sich zu Lebzeiten immer wünschte und nie bekam. Doch sein neuer Freund wird zum „Wiedertod“ verurteilt und kann nicht mehr lange im Himmel bleiben, es sei denn sie finden ein Portal zur Diesseitigen Welt …

    Meinung

    Auf diesen innovativen, andersartigen Roman war ich sehr gespannt, weil er ausgesprochen gute Kritiken bekommen hat und als ein gelungener Debütroman ins Auge fiel. Die Geschichte selbst klingt auch wirklich toll und interessant, denn der Mix aus Jugendroman und phantastischer Geschichte, die im Jenseits spielt, weckte mein Interesse ungemein. Tatsächlich hat mir der Beginn des Buches auch sehr gut gefallen, weil allein die Idee einer Welt nach unserem Tod, selbst so wie sie der Autor beschreibt einen großen Reiz auf mich hat. Zu schön wäre doch die Vorstellung, dass es so etwas tatsächlich geben könnte …

    Trotzdem ist es Neil Smith nicht gelungen, mich so richtig in den Bann der Geschichte zu ziehen. Einige Textstellen haben ungewöhnliche Längen, während andere mir viel zu kurz erschienen. Auch die Suche nach dem potenziellen Mörder konnte mich nicht überzeugen und mich hat die Erzählung teilweise sogar gelangweilt. Der Autor setzt den Fokus ganz zielstrebig auf die persönliche Entwicklung des Hauptprotagonisten, dem es im Jenseits tatsächlich gelingt, sein Leben in den Griff zu bekommen, der endlich all das erreicht, was er sich im Diesseits bereits wünschte. Eine gewisse Trauer schleicht sich aber auch dazwischen. Trauer darüber, die Chancen verpasst zu haben, Trauer darüber sich nicht verabschieden zu können und nun für weitere 50 Jahre in einer Welt zu leben, in der es normalerweise nur begrenztes Entwicklungspotential gibt.

    Der Schreibstil ist jugendlich frisch und gut zu lesen, die gewählte Erzählperspektive in der Ich-Form bringt dem Leser einen gewissen Mehrwert, denn so kann man die Empfindungen von Boo besser teilen und seine Ansichten verstehen. Boo wird mit fortschreitender Lektüre zu einem immer liebenswerteren Menschen, den man von Herzen endlich mal etwas Glück und Erfolg wünscht.

    Fazit

    Ich vergebe 3 Lesesterne für diesen warmherzigen Roman mit sehr alternativer, erfrischender Handlung, der mich zwar nicht ganz begeistern konnte, aber sicherlich eine lesenswerte Geschichte erzählt. Meine Erwartungshaltung war wohl schlicht eine andere, die sich hier nicht ganz erfüllen ließ, weil mir der emotionale Bezug gefehlt hat. Ich habe mich weder köstlich amüsiert, was für eine humorvolle Variante gesprochen hätte, noch konnte ich Tränen vergießen, was ich mir vielleicht sogar gewünscht hätte. Das Buch und ich sprechen wohl einfach nicht die gleiche Sprache. Die Variante, einen Roman im Jenseits spielen zu lassen fand ich trotzdem top und sehr ansprechend – gern würde ich die Thematik weiterverfolgen und auch der Autor wäre noch ein zweites Buch wert.

    Kommentare: 6
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    R
    RaffisBookshelfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich finde einfach nur ein tolles Buch was man nicht beschreiben kann mich hat es voll und ganz begeistert
    Unbeschreiblich!

    Es hat mir immer wieder Freude gemacht zu diesem Buch zu greifen.

    zum Inhalt: In „Das Leben nach Boo“ geht es wie der Titel schon andeutet um Boo. Boo ist eine Schüler, 13 Jahre alt und Amerikaner. Eines Tages steht er vor seinem Spint und stirbt plötzlich. Nun fragt man sich natürlich: Der Tod des Protagonisten auf der ersten Seite? Was soll den da noch passieren? Aber der Schwerpunkt des Buches liegt nicht auf dem Leben von Boo sondern auf seinem Nachleben und dieses hält so manche Überraschung bereit. Denn nach seinem Tod kommt Boo in den Himmel, dort erkennt er sehr bald, dass es nicht einen großen Himmel gibt sonder viele kleinere. Er ist hierbei im Himmel für dreizehnjährige Amerikaner gelandet.

    Story: Man kann die Story nicht weiter beschreiben und ich will auch wirklich nicht mehr erwarten. Man soll sich am besten einfach darauf einlassen und ich war einfach nur Begeistert.

    Protagonist: Boo ist einfach nur sympathisch mehr kann man dazu sagen und auch die Freunde die er im Himmel kennen lernt sind auch alle toll.

    Schreibstil: Die Geschichte hat mir nicht nur Aufgrund der tollen Grundidee überzeugt sondern auch aufgrund der Perspektive. Der Leser versetzt sich in die Lage von Boos Eltern, denen dieser ein Buch über das Leben im Himmel schreibt. Diese art des schreibst’s hat so eine wunderbar lockere Kindliche art und es ist einfach wunderbar zu lesen.

    Aufmachung: Das Buch ist einfach nur wunderschön gestaltet. In diesem Fall liegt die Schönheit wirklich im Minimalismus. Aber nicht nur von außen macht dieses Buch etwas her, den auch innen ist es echt schön gestaltet. Jedes Kapitel ist der Reihenfolge nach mit einem Element überschrieben. Dies schaut natürlich toll aus aber es hat auch einen Sinn bzw. bezieht sich auf das Buch. Kurz vor seinem Tod zählt der Naturwissenschaftsbegeisterte Boo nämlich alle bis zum Element 106 auf … der Nummer seines Spints.


    Fazit: Begeisterung… mehr kann ich dazu nicht sagen. Lest es selbst und lasst euch überraschen!



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    buchmagie88s avatar
    buchmagie88vor einem Jahr
    Großartig, besonders, einzigartig! Einfach Boo!


    Gerade noch stand Oliver 'Boo' Dalrymple, dreizehn Jahre alt, hochbegabt und Außenseiter, vor seinem Spind in der Schule, als plötzlich alles schwarz wird, und er sich im Wiedergeburtsraum eines seltsamen Jenseits wiederfindet. Denn Boo ist gestorben, doch wie und warum und vor allem warum es ihn ausgerechnet an diesem seltsamen Ort verschlagen hat, das kann er nicht beantworten. Von nun an 'lebt' er im Himmel, in einer von Mauern umgebenen Stadt, in der ausschließlich verstorbene amerikanische Jugendliche seines Alters wohnen. Sie haben eine Gemeinschaft gegründet, in der jeder seine Aufgabe und seinen Platz hat, bewegen sich mit Fahrrädern fort und versorgen sich mit allem, was ihn ein geheimnisvoller Gott, namens Zig, zur Verfügung stellt. 
    Gerade als Boo beginnt sich mit seiner ungewöhnlichen Situation zu arrangieren, taucht plötzlich Johnny, ein ehemaliger Klassenkamarad von ihm, im Himmel auf und wirft ein neues und erschreckendes Licht auf Boo's Vergangenheit. Als die Ereignisse sich in der Stadt überschlagen, wird Boo's und Johnny's neu entdeckte Freundschaft auf eine harte Probe gestellt...

    Auf meiner Jagd nach ungewöhnlichen Geschichten, die sich aus der Masse herausheben, war es mir ein emotionales Bedürfnis "Das Leben nach Boo" von Neil Smith zu lesen. Und nachdem ich nun das Glück hatte, kann ich vom ganzen Herzen verkünden, dass mich mein Gefühl nicht getäuscht hat. 
    Boo's Geschichte ist auf jeder einzelnen Seite besonders. Bereits nach dem ersten Satz habe ich diesen Jungen in mein Herz geschlossen. Wohl möglich schon lange bevor ich den ersten Satz gelesen habe. Dieses Buch versprüht einen unglaublichen und ganz eigenen Charme, der dich in die Handlung lockt und auf jeder Seite Einzigartigkeit verspricht - und hält. 
    "Das Leben nach Boo" gehört zu diesen Büchern, die dich erst neugierig machen, und dir dann, in einem unbeobachteten Moment das Herz stehlen, um es dann irgendwo zwischen den Seiten zu verstecken. Aber du suchst nicht danach. Denn es bleibt hier, in dieser ungewöhnlichen Kulisse, bei diesem besonderen, diesem einzigartigen, liebevollen und wunderbaren Protagonisten, den Nebenfiguren, die die Wortbedeutung des Begriffes 'Nebenfigur' auf jeder Seite verhöhnen und vor allem bei dieser Geschichte.
    Einer Geschichte, die gleichzeitig so leicht und so schwer ist, dass sie jede Waage zum Verzweifeln bringen würde. 
    Einer Geschichte, die dir dein Herz bricht, um dir auf der nächsten Seite die Hand zu reichen, und zu sagen: "War doch nicht so schlimm!".
    Einer Geschichte über Freundschaft, so tragisch, so zerbrechlich und so intensiv erzählt, dass es weh tut. 
    "Das Leben nach Boo" ist ein Buch, das noch lange nach dem letzten gelesenen Wort wirkt. Auf der einen Seite ist man der Meinung, dass manche Dinge nicht richtig zu Ende erzählt wurden, dass man gewisse Aspekte der Geschichte noch ein wenig detaillierter hätte präsentiert bekommen wollen, um im nächsten Moment der festen Überzeugung zu sein, dass es kein perfekteres Ende hätte geben können. Und obwohl so viel Ungleichgewicht auf beiden Seiten der Waage herrscht, gibt die Geschichte schlussendlich so viel: Tränen, Liebe, Freundschaft und so eine unglaubliche Menge an Lebensfreude, dass es, angesichts der Kulisse, in der das Buch spielt, schon fast absurd ist.
    Kennt Ihr diese Bücher, an denen Ihr noch Jahre später im Regal vorbeigeht, und sie euch immer noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern?
    "Das Leben nach Boo" gehört zu diesen Schätzen. 

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    zwischen_meinen_zeilens avatar
    zwischen_meinen_zeilenvor 2 Jahren
    Das etwas andere Jenseits....


    Ein kurioses Buch. Es ist witzig, brutal, wirklich traurig. Ein Junge lernt im nachleben, was Freundschaft ist und wie intensiv Gefühle sein können. Eine Geschichte voller Wendungen. Nichts ist wie es scheint. Eine Geschichte mit Dreizehnjährigen und doch wieder nicht. Ein spannendes Gedankenspiel mit dem Nachleben. 

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    Sumsi1990s avatar
    Sumsi1990vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ganz anderes, aber perfektes, emotionales und spannendes Buch!
    Das Leben nach Boo


    Inhalt:
    Oliver ist 13 Jahre alt und wird aufgrund seiner hellen durchscheinenden Haut und seinem eigenbrötlerischen Verhaltens "Boo" als Anspielung auf einen Geist genannt und schwestens gemobbt. Boo ist zwar hochintelligent, aber menschlich sehr unbeholfen. Als diesen plötzlich in der Schule zusammenbricht und stirbt, findet er sich im amerikanischen Himmel für 13-Jährige wieder und findet dort nicht nur sich selbst, sondern auch die Wahrheit.


    Schreibstil:
    Die Geschichte wird von Boo in Form eines Briefes an seine zurückgelassenen Eltern erzählt. Diesen will er die Geschichte seines Nachlebens erzählen und lässt den Leser somit an seinen Erlebnissen und Gedanken teilhaben. 


    Das Buch ist in Kapitels aufgeteilt, die alle unter dem Zeichen eines Elements des Periodensystem stehen - dies als Anlehung an Olivers Hochbegabung! Weiter finden sich viele Anspielungen auch Kunst, Literatur, Musik und Zeitgeschichte, welche alle in einem umfangreichen Glossar nachzulesen sind. 


    Die Sprache ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Auch hat der Autor den Umgangston und die Überlegungen von Teenagern gut eingefangen. Die Art der Erzählung hat mich extrem gefesselt und es sind einige wohldurchdachte Wendungen und Irrungen verarbeitet. 


    Fazit:
    Ich war mir anfangs nicht sicher, ob dies eine Geschichte ist, die mich packt! Nachdem ich aber die Skepsis hinsichtlich des amerikanischen 13-Jährigen-Himmel abgelegt habe, hat mich dieses Buch total verzaubert. Ich kann nur jedem raten sich nicht von der etwas eigenartig anmutenden Kurzzusammenfassung abschrecken zu lassen!


    Der Roman ist exzellent durchdacht und komponiert. Die Personen sind ausgereift und ernst zu nehmen und die Handlung an sich ist einfach was ganz Neues und wahnsinnig fesselnd. Dieses Buch ist schon im jungen Jahr eines meiner absoluten Topbücher 2017!


    PS: Überhaupt finde ich die Idee mit den verschiedenen Schutzumschlägen einfach nur cool und eine lustige Marketingidee - ich habe much für das gelbe Exemplar entschieden!

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    Pressestimmen

    »Smith erzählt originell, unsentimental und mit bösem Witz. Die Geschichte von Boo, der in einem seltsam demokratischen Jenseits lernt, was Freundschaft, Mitleid und Verzeihenkönnen bedeuten, ist zutiefst berührend und überraschend hoffnungsvoll.«
    Financial Times

    »Eine mitreißende Geschichte, die durch lebhaften Witz und trockene Ironie zu etwas ganz Besonderem wird und außerordentlichen Lesegenuss bereitet.«
    New York Times

    »Was wäre, wenn es für Menschen ein eigenes Nachleben je nach Alter und Herkunftsland gäbe? Neil Smith hat sich das ausgemalt, und herausgekommen ist dabei die zauberhafte Geschichte des hochbegabten Außenseiters Oliver ›Boo‹ Dalrymple, der in einem Himmel für dreizehnjährige Amerikaner aufwacht und keine Ahnung hat, wie er dort hingekommen ist. Was er dort erlebt, entpuppt sich als spannendes Abenteuer, und man erfährt, wie die Welt aussehen könnte, wenn Jugendliche sie regierten. Von diesem Buch war ich vollkommen hingerissen, und die Leser werden es auch sein.«
    Huffington Post

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