Neil White

 3.4 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Hexenblut, Was aus den Schatten steigt und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Was aus den Schatten steigt (ISBN:9783868001341)

Was aus den Schatten steigt

 (7)
Erschienen am 01.01.2008
Cover des Buches Jenseits des Grauens (ISBN:B011R16PUE)

Jenseits des Grauens

 (1)
Erschienen am 01.01.2014
Cover des Buches Hexenblut (ISBN:9783868004366)

Hexenblut

 (10)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Cold Kill (ISBN:9781847561299)

Cold Kill

 (1)
Erschienen am 18.01.2012
Cover des Buches Kalt ist das Grab (ISBN:9783863650209)

Kalt ist das Grab

 (1)
Erschienen am 01.01.2010
Cover des Buches Last Rites (ISBN:9780007484508)

Last Rites

 (1)
Erschienen am 26.07.2012
Cover des Buches Gold Kill (ISBN:9783863652906)

Gold Kill

 (1)
Erschienen am 01.01.2013

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Rezension zu "Cold Kill by White, Neil ( AUTHOR ) Jun-09-2011 Paperback" von Neil White

Was man aus Klischees alles basteln kann
Beustvor 5 Tagen

Für Thriller bin ich kein Experte. Wenn es im Kino spannend wird, reicht mir bereits die Musik, um mich in größte Unruhe zu versetzen, Schockeffekte hauen mich fast immer um, und weite Strecken des „Thrills“ erlebe ich lieber, indem ich zwischen die Finger linse. Mit anderen Worten: Thriller bedeuten kein Vergnügen für mich, weshalb ich sie meide.

„Cold Kill“ von Neil White habe ich deshalb nur aus Verlegenheit gelesen, nicht weil ich besonderen Appetit darauf gehabt hätte. Ist aber ein sehr spannendes Buch - jedenfalls für einen wie mich (s.o.). Ich habe im Grunde genommen kaum unterbrochen, sondern alle Seiten in einem Rutsch gelesen.

Spannend ja, aber leider auch schlecht. Schon das Intro ist derartig unglaubwürdig (Serienkiller schnappt sich zwanzigjähriges Opfer, fesselt sie an einer Hand mit einer Handschelle, schleppt es in den Wald, verübt sein Verbrechen, hält die ganze Zeit mit einer Hand den Mund zu, und schafft es dennoch, dass nicht ein Schrei ertönt. Mit einer Hand? Wenn man bedenkt, wie viel Mühe die Szene in der Gerichtsmedizin später für die Position der Daumen aufwendet, frage ich mich, warum die erste Szene so stümperhaft choreografiert ist.)

Nach dem unweigerlichen Intro aus der Innenperspektive eines Serienmörders folgen Klischees, Klischees und solche Szenen und Ideen, die lediglich Schatten von Klischees sind. Originell ist an diesem Thriller lediglich der Titel, weil er gar nicht zur Handlung passt. Warum dann spannend? Vielleicht wegen der Klischees - man erwartet vom „Tatort“ ja auch nicht immer die Neuerfindung des Sonntagskrimis. Oder weil ich so schreckhaft bin (s.o.)?

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Rezension zu "Cold Kill" von Neil White

Teil vier der Thriller-Reihe ist wieder richtig spannend
Blackfairy71vor 4 Jahren

Dies ist das dritte Buch der Thriller-Reihe von Neil White um den Reporter Jack Garrett und die Polizistin Laura McGanity, das ich gelesen habe. Und es hat mir wieder sehr gut gefallen.

Die Geschichte spielt wieder in Blackley in Lancashire, einer Stadt, in der früher die Baumwollindustrie boomte, wo nun aber die Industrie brach liegt und viele Teile der Stadt zu Problemvierteln wurden. Vor einigen Wochen wurde Deborah Corley, die Tochter eines Polizisten, brutal ermordet aufgefunden. Nun ist ein weiterer Mord geschehen, das Opfer ist dieses Mal die junge Jane Roberts und ihr Vater verdient sein Geld mit kriminellen Geschäften wie Drogenhandel und Erpressung. Die Vorgehensweise bei beiden Morden ist fast identisch, so dass Laura und ihr Team vom selben Täter ausgehen. Aber war es Zufall, dass diese beiden Frauen getötet wurden oder gibt es eine Verbindung der Familien? Und wird es weitere Opfer geben? Hinzu kommt, dass Don Roberts nicht viel Vertrauen in die Polizei hat und selbst den Täter sucht, um den Tod seiner Tochter zu rächen. 
Reporter Jack Garrett schreibt zur Zeit einen Artikel über ein besonderes Problemviertel von Blackley und kommt bei seinen Recherchen Don Roberts in die Quere. Trotzdem bleibt er an der Story dran, denn schließlich ist das sein Job. Dann bekommt Jack eine E-Mail, in der Einzelheiten zu den Morden stehen, die die Polizei eigentlich vor der Öffentlichkeit noch verbergen wollte und die deswegen entweder nur einer von ihnen wissen kann....oder der Mörder selbst. Schließlich versucht Jack den Täter mit einem Artikel aus der Reserve zu locken. Wird er sich provozieren lassen und vielleicht einen Fehler begehen? Oder gibt es bald weitere Opfer? Ein gefährliches Spiel...

In den bisherigen Büchern war es so, dass die Teile von Jack aus seiner Sicht, also in der Ich-Form geschrieben waren. Das ist hier anders, hier wird von allen Personen in der dritten Person erzählt, was somit einheitlicher ist und mir besser gefallen hat. Trotzdem gibt es wieder Kapitel aus Jacks Perspektive, ebenso wie aus Lauras und auch aus der des Mörders. Interessant fand ich, dass der Leser gleich von Beginn ein wichtiges Detail von ihm weiß, dass die Polizei erst später herausfindet. 
White schreibt wie immer sehr lebendig und anschaulich und ich habe beim Lesen alles wie einen Film vor mir gesehen. Ich fand es sehr gelungen, wie er die Handlungsfäden bis zum Ende zusammenführt, zum einen die Recherchen von Jack und zum anderen die Ermittlungen von Laura. Durch häufigen Perspektivwechsel gerade im letzten Drittel wird die pannung noch weiter gesteigert. 

"Cold Kill" hat mir persönlich noch etwas besser gefallen als der erste Teil der Reihe "Was aus den Schatten steigt". Es ist doch immer schön zu sehen, wenn ein Autor sich steigern kann. 
Nachdem ich ja die Reihe "wild" durcheinander gelesen habe, kann ich nun sagen, dass das kein Problem ist, man muss die Bücher nicht unbedingt chronologisch lesen. 

Wer das aber möchte, hier ist die Reihenfolge:

1. Was aus den Schatten steigt
2. Hexenblut
3. Kalt ist das Grab
4. Cold Kill


Gelesen habe ich das Buch übrigens auf Deutsch, aber das Cover habe ich hier nicht gefunden und bisher gibt es das auch nur von Weltbild. 

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Rezension zu "Was aus den Schatten steigt" von Neil White

Originaltitel "Lost Souls" hätte besser gepasst
Blackfairy71vor 4 Jahren

In der Stadt Blackley in Lancashire im Norden Englands werden seit einiger Zeit Jugendliche entführt und nach etwa einer Wochen äußerlich unverletzt wieder irgendwo aufgefunden. Alle kommen aus sozial benachteiligten Familien, die sie augenscheinlich vernachlässigt haben. Nachdem die Kinder wohlbehalten wieder daheim sind, ändert sich dies. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Bei den Kindern findet man kleine Visitenkarten mit dem Kopf eines Kindes und zwei "heilenden Händen" darüber. Der Entführer scheint sich also für einen Wohltäter zu handeln.  
Die Polizistin Laura McGanity ist erst seit kurzem in Blackley im Dienst, wohin sie aus Liebe zu Reporter Jack Garrett mit ihrem vierjährigen Sohn Bobby gezogen ist. Blackley ist Jacks Heimatstadt und er und Laura sind beide aus London hergekommen. Was Bobbys Vater allerdings gar nicht passt.
Eines Morgens wird Laura zu einem Tatort gerufen, an dem eine junge Frau brutal ermordet wurde. In ihrer Wohnung findet man Tagebücher, in denen Jess Goldie offensichtlich ihre Träume aufgeschrieben hat. Und in denen beschrieben steht, wie sie gestorben ist.
Verdächtig macht sich Eric Randle, ein älterer Mann, der die Tote gefunden hat und erzählt, er hätte von Jess Goldies Tod geträumt. Angeblich kannte er Jess von einer Art Selbsthilfegruppe, zu der Menschen gehörten, die in ihren Träumen Vorahnungen haben und Ereignisse voraussagen können. Oder ist Eric der Täter?
Am Tatort wurde allerdings auch das Auto von Luke gesehen, dessen Vater ein großer Immobilienhai in Blackley ist. Anwalt Sam Nixon soll ihn zur Polizei begleiten, um ihn als Täter auszuschließen. Vor der Polizeistation macht Luke ihm dann ein Geständnis.
Laura erfährt, dass Eric Kontakt zu den Familien der entführten Kindern hatte und als Reporter Jack Garrett von der ganzen Sache hört, wittert er eine gute Story. Was Laura gar nicht gefällt....

Die Krimis von Neil White sind bisher nur bei Weltbild erschienen. Ich habe vor ein paar Jahren "Hexenblut" von ihm gelesen, in dem er die historische Geschichte der Hexen von Pendle Hill verwendete und fand das Buch klasse und total spannend. 
"Was aus den Schatten steigt" ist ebenfalls ein guter Krimi, allerdings nicht ganz so fesselnd wie "Hexenblut". Trotzdem ist er flüssig geschrieben, in meinen Augen auch schlüssig aufgelöst und durchaus spannend. Aber es wäre noch Luft nach oben gewesen. Da dies aber glaube ich der erste Teil der Reihe ist, drücke ich mal ein Auge zu. ;-)
Neben der Kriminalgeschichte gibt es da auch den privaten Teil von Laura und Jack, der aber meiner Meinung nicht zu viel Raum einnimmt, sondern genau passend ist. Ich mochte beide und die Probleme, die durch ihre Arbeit entstehen, konnte ich nachvollziehen. Als Polizistin darf Laura natürlich nicht über laufende Ermittlungen berichten, aber Jack verdient nun mal mit solchen Storys seine Brötchen. Nicht so einfach.

Also wer solide Krimis mag, dem kann ich "Was aus den Schatten steigt" empfehlen. Im Original heißt es übrigens "Lost Souls", was meiner Meinung nach zu der Geschichte besser gepasst hätte.

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