Neil Young

 3.8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Ein Hippie-Traum, Waging Heavy Peace und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Neil Young

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Ein Hippie-Traum

Ein Hippie-Traum

 (8)
Erschienen am 07.11.2013
Neil Young: Greendale

Neil Young: Greendale

 (1)
Erschienen am 15.07.2013
Special Deluxe

Special Deluxe

 (1)
Erschienen am 08.10.2015
Waging Heavy Peace

Waging Heavy Peace

 (3)
Erschienen am 01.10.2012
Neil Young's Greendale

Neil Young's Greendale

 (1)
Erschienen am 24.09.2010
The Best of Neil Young

The Best of Neil Young

 (0)
Erschienen am 01.12.2012
Freedom

Freedom

 (0)
Erschienen am 01.01.1990

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Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Neil Young: Greendale" von Neil Young

Neil Young Greendale
Elmar Hubervor 3 Jahren

STORY

Die naturverbundene Sun Green besitzt von Kindheit an die Fähigkeit, auf ganz eigene und friedfertige Art mit den Tieren auf der heimischen Farm umzugehen. Genauer gesagt besitzen alle Frauen, die der Blutlinie der Indianerin Mahalia Cross, Suns Urgroßmutter entstammen, besondere Fähigkeiten. Einige von ihnen verschwinden auch plötzlich auf Nimmerwiedersehen und zeigen sich nur in den Träumen ihrer Nachfahrinnen wieder. Suns jüngste Träume künden außerdem von Gefahr. Einer Gefahr, die von einem Energiekonzern ausgeht und die das Land in Verwüstung und Chaos stürzen könnte. Da kommt plötzlich ein Fremder in die Stadt, den Sun aus ihren Träumen kennt und der ganz eigene Ziele verfolgt.

MEINUNG

Die Comicadaption GREENDALE basiert auf dem gleichnamigen Konzeptalbum von Rocklegende Neil Young, zusammen mit Crazy Horse aus dem Jahr 2003, das als eines der besten Musikalben dieses Jahres gilt. Da hier eine zusammenhängende Geschichte erzählt wird, lässt sich das Werk gut und gerne als Rockoper bezeichnen. Bereits 2003 drehte Neil Young (unter dem Namen Bernard Shakey) einen gleichnamigen Film; 2007 kündigte DC/Vertigo schließlich eine Comicadaption unter der Ägide von Autor Joshua Dysart (UNKNOWN SOLDIER, VIOLENT MESSIAS) in enger Zusammenarbeit mit Neil Young an, die schließlich 2010 in den USA erschienen ist.

Neil Young hat hier eine Familiengeschichte – Saga wäre zu hoch gegriffen – geschrieben, die sich um die Greens, hauptsächlich die 18-jährige Sun Green dreht. Über drei Generationen vererbt, verfügt Sun Green offenbar über empathische und hellseherische Fähigkeiten. Sehr ausführlich wird das an sich unbeschwerte Leben von Sun geschildert inklusive erzählerischer Ausflüge zu anderen Familienmitgliedern. Der Stammbaum auf der Coverinnenseite erweist sich hier als sehr hilfreich, den Überblick über das Familiengeflecht zu behalten. Nach und nach erfährt der Leser so, dass alle Frauen der Blutlinie über besondere Fähigkeiten verfügen, die sie jedoch nie gewinnbringend oder „missbräuchlich“ einsetzen. Eines Tages jedoch sieht Sun im Traum eine drohende Gefahr für Greendale und das ganze Land hervor und sieht sich zum Handeln gezwungen. Bis hierher kann man die Geschichte einem nahezu unbeschwerten magischen Realismus zuordnen, in den sich nun mit Bestimmtheit eine politische Komponente drängt. Somit liest sich GREENDALE am Ende wie ein Amalgam aus Stephen Kings IN EINER KLEINEN STADT und Philip Roths EIN AMERIKANISCHER TRAUM.

Als Zeichner wurde Cliff Chiang (WONDER WOMAN, HUMAN TARGET) an Bord geholt, dessen Zeichnungen vergleichsweise einfach gehalten sind, der aber perfekt das Mimikspiel der Figuren beherrscht. Im Zusammenspiel mit der (absichtlich) kontrastarmen und vergilbt wirkenden Farbgebung von Starkolorist Dave Stewart entsteht hier eine nostalgisch-traumhafte Stimmung.

Die Paniniausgabe von GREENDALE kommt sehr edel im Hardvover mit Leinenbindung, geprägtem Cover mit eingeklebter Illustration (ebenso der Rückentext) daher. Die eigentlichen Comicseiten bestehen aus mattem, qualitativ hochwertigem Papier.

FAZIT

Großartige Comicumsetzung von Neil Youngs magisch-politischer Rockoper in einer qualitativ hochwertigen Ausgabe.

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Boriss avatar

Die fünf Sterne gibt es selbstverständlich nicht für den Schriftsteller Neil Young. Natürlich ist das Buch ungeordnet, springt von Thema zu Thema, von Zeit zu Zeit. Natürlich nerven die vielen Autos die er erwähnt, die Oldtimer, sein LincVolt- Projekt, Pono, die Eisenbahnen, aber... Wieviele Künstler gibt es die sich in so viele wichtige Themen regelrecht verbeißen, so besessen sind diese Welt ein kleines wenig besser zu machen? Ach ja, das ist völlig von gestern, die Welt besser machen, Hippie-Kram, völlig anachronistisch, uncool. Es ist seltsam von Pegi zu lesen, die er vergöttert, und zu wissen: heute lebt er mit Darryl Hannah zusammen und hat sich von Pegi getrennt. Seine Musik polarisiert. Es gibt die krachenden Scheiben mit Crazy Horse und die die Grenzen des Kitsches zumindest streifenden Harvest-Streicherarangements. Es gibt die 80iger Jahre Scheiben, Reactor, ein einziger 40 minütiger Aufschrei und dann Country Alben. Wie vielen Musikern folge ich durch diese Täler und Höhen? Es gibt noch einen...Bob Dylan. Dem habe ich sogar seine christliche Phase verziehen. Zurück zu Neil Young und diesem Buch. Für Menschen wie mir, die jetzt bald 35 Jahre mit dieser Musik leben...unverzichtbar! Für alle anderen Einblicke in das Hirn eines im besten Sinne seltsamen Menschen. Ende Juni kommt die neue Platte...das neue Thema ist Monsanto. Welcher andere Musiker macht ein Album über die Machenschaften der Agrarindustrie??? Keiner!!! Deswegen ist er immer noch...ja was? Wichtig hätte ich fast geschrieben...Wichtig...ich schreibe lieber das ich mich freue das es einen wie ihn gibt!

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Rezension zu "Ein Hippie-Traum" von Neil Young

Rezension zu "Ein Hippie-Traum" von Neil Young
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Es gibt zwei Sachen, die ich seit dem Buch nicht mehr ertragen kann. Neil Young's Geschwafel über PURE SOUND (seine Klangverbesserungs-Erfindung) und CLASSIC CARS (seine Auto-Manie).
Besonders gut erzählen kann er nicht. Besonders gut ordnen kann er nicht. Besonders viel musikalische Einblicke gibt es leider auch nicht. Sicher, Ein- und Rückblicke in sein Leben, Persönliche Begegnungen und auch einiges aus dem privaten Nähkästchen.
Aber, gemessen an seinem (durchaus) bemerkenswerten musikalischen Gesamtwerk, bleibt das literarische leider ziemlich zweitklassig.
Ein Hippie Traum? Dann aber ein ziemlich blasser...

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