Nele Hoffmann

 3.4 Sterne bei 29 Bewertungen

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Tower_records_citylights avatar

Rezension zu "Mit Papa war's nur Blümchensex" von Nele Hoffmann

Ein interessantes Buch
Tower_records_citylightvor 4 Monaten

Dieses Buch hat mich mehr als schockiert. Ich zweifle nicht an der Echtheit der beschriebenen Dinge, eher bin ich davon überzeugt, dass endlich mal jemand sich etwas getraut hat. Im ersten Teil erzählt Nele von der Zeit als sie ein Kind war, dem Missbrauch ihres Vaters an Ihr. Und doch erzählte sie es fast schon nebenbei. Als wäre es nicht das schlimmste in ihrem Leben. Zu recht. Ihr Vater war am Ende wohl der "nette" Mann. Denn dann folgte eine Hölle und ich kaufe der Autorin jedes Wort ab.Die Abgründe der Menschen sind tief und es gibt viel Krankes. Und dafür wird viel gezahlt. Man sollte die Augen nicht davor verschließen.


Die Autorin beschreibt wie sie von einer Abhängigkeit in die nächste rutschte und am Ende nur schwer entkommen konnte. Dass sie auch danach weiter im Sex Bereich arbeitete, wundert mich kaum.Ich hoffe nur, dass sie heute irgendwie Frieden mit allem schließen konnte. Dass sie weiss, dass nichts ihre Schuld war und dass ihr Vater die Familie zerstörte und nicht sie. Der Konflikt mit ihrer Familie, bzw. ihrer Mutter wurde nur kurz angeschnitten, was ich schade finde. 

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Thrillerladys avatar

Rezension zu "Mit Papa war's nur Blümchensex" von Nele Hoffmann

Tiefer Einblick in einen geschundenen Menschen
Thrillerladyvor einem Jahr

 Mit Papa wars nur Blümchensex von Nele Hoffmann/Manuela Ausserhofer (Erfahrungsbuch, 2014)

- tiefer Einblick in einen geschundenen Menschen -

Dieses ist das zweite Erfahrungsbuch, was mir von einer Freundin empfohlen wurde, es mal zu lesen.

Ich bin zwiegespalten, ob ich froh sein soll, es gelesen zu haben. Einerseits ist es vielleicht mal ganz gut, sich zwischendurch auch mal mit Lektüre zu befassen, von der man weiß, dass sie einem Menschen so wirklich widerfahren ist und man dann anschließend wieder mehr zu schätzen weiß, wie gut es einem doch im Leben geht, andererseits war die Geschichte dahinter so krass krank, dass ich hoffe, dass sie mich nicht noch tagelang verfolgt. Aufgrund der geringen Seitenzahl von nicht ganz 160 Seiten konnte ich das Buch in einem Rutsch durchlesen.

Bei der Hauptprotagonistin handelt es sich um Nele, die, wie ich einfach mal vermute, so zwischen Ende 20, Anfang 30 sein müsste, die erst von ihrem Vater und später dann von ihrem Freund im wahrsten Sinne des Wortes kaputtgemacht wurde. Bei Manuela Ausserhofer handelt es sich um eine Journalistin/Autorin, die die Geschichte von Nele aufgeschrieben hat.

Nele wurde bereits, als sie noch sehr klein ist, von ihrem Vater missbraucht und empfand es immer als normal, weil sie es nicht anders kannte. Erst später in der Schule wurde ihr klar, dass das, was ihr Vater da mit ihr macht, wohl doch nicht so normal sein kann. Alleine der erste Teil, wo es um die Sache mit ihrem Vater ging, war schon unbegreiflich zu verstehen, dass sie das als normal betrachtete und es ihr sogar Freude machte. Als "normaldenkender" Mensch einfach unfassbar.

Aber das Unfassbare passiert erst noch. Als sie sich als Jugendliche endlich dazu durchringt etwas dagegen zu unternehmen, findet sie keinen Schutz, sondern gerät sogleich wieder an den nächsten Kerl, der es noch so viel schlechter mit ihr meint, wie ein Mensch wohl nur dazu fähig sein könnte. Ihr erster und wohl bis dato einziger Freund führt sie in die Hölle auf Erden hinein.

Fand ich den ersten Teil schon unglaublich, so wurde man hier nochmal mehr eines Besseren belehrt. Denn wie Nele selbst für sich festgestellt hat: Es kann immer noch viel schlimmer kommen und genauso ist es ihr ergangen. Dass, was man dort zu lesen bekommt, ist so schrecklich, pervers, grauenhaft, erniedrigend und unfassbar, dass man es gar nicht in Worte fassen kann. So manches Mal harderte ich mit meinen Gefühlen zwischen Ekel, Übelkeit, aber auch Unglauben Nele gegenüber, so dass ich sie zwischendurch einfach nur schütteln wollte, dass sie doch nicht so dumm sein könnte, wie sie zwischendurch handelte. Mir ist bewusst, dass man das als normaldenkender Mensch wohl einfach so sagen kann, wenn man diese Hölle, wie sie es musste, nicht durchgemacht hat, aber man denkt trotzdem so, auch wenn man weiß, dass sie selbst dafür wohl am allerwenigsten für kann. Wieviel Leid kann ein einzelner Mensch ertragen und erst vom eigenen Vater und dann noch vom sogenannten Freund so fertig gemacht zu werden. Unfassbar ist ebenfalls, falls sie es bis heute noch so machen sollte, wie sie heute scheinbar lebt, denn sowas können mit Sicherheit nur Menschen, die genau sowas erlebt haben, da sie einfach nicht mehr anders können, da sie nichts Anderes kennen.

Ich hoffe, dass ihr sogenannter damaliger Freund, den ich ebenfalls auf höchstens Mitte 30 schätze inzwischen für seine Taten büßen musste und seine gerechte Strafe für seine absolut kranke und gestörten Taten bekommen hat. Es ist einfach unglaublich, was für kranke, gestörte Menschen mitten unter uns leben und was sie anderen Menschen damit antun können.

Fazit:

Ein Buch, was ich eingeschränkt weiterempfehlen würde, denn so ohne Weiteres hätte ich es wohl nicht gelesen. Man sollte sich gut überlegen, ob man es sich antun will, was hier geschildert wird. Für Zartbesaitete ist es jedenfalls nichts.

Note: 3

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Diezwinkerlinges avatar

Rezension zu "Mit Papa war's nur Blümchensex" von Nele Hoffmann

Achtung Buch Nicht Jugendfrei, Krankhafte, pädophile, sadistische Inhalte
Diezwinkerlingevor 2 Jahren

Das Buch ist bis zur Hälfte, bis etwa Seite 70 echt in Ordnung. Man bekommt eine Sichtweise der Betroffenen ziemlich neutral erzählt. Es war für mich interessant zu Lesen, wie es ein Kind empfindet, welches es von Anfang an nicht anders kennt. Über die Reaktion der Mutter war ich sehr schockiert, auch sie hätte weg gesperrt gehört. Zumal im Verlauf noch ein Kind für den Vater folgte. Richtig für den Vater zum Missbrauchen: Aber nach Seite 70 war es der pädophile Abgrund der schlimmer kaum geht. So viel Misshandlung, Folter, Perversion, Missbrauch ist zu viel. Und wenn die Autorin,  Betroffene, nachdem die Jahrelang auf eine Art Misshandelt und gefoltert wurde, dass sie dabei Ohnmächtig wird erzählt, dass sie es komisch fand und auch irgendwie aufregend, da hört bei mir das Verständnis auf. So was Krankes. Ich bin Fassungslos und fast Sprachlos. Sie beschreibt erbärmliches, Kot essen, anurinieren, Urin trinken, Strom. Der Punkt an dem ich es hätte weg legen sollen war die Tatsache, dass sie in einer Orgie von einem Hund und Esel missbraucht worden sein soll und die Männer zuschauten .... Es gab keine Anzeigen.
Sollte die Geschichte der Wahrheit entsprechen, dann frag ich mich warum die Behörden, den Vorwurf dieses BDSM Studios noch nicht nach gegangen sind und warum die alle noch frei rumlaufen. Denn das wäre eine Sache für die Staatsanwaltschaft. Auch wenn sie die Anzeige nicht schreibt, allein durch den Inhalt des Buches. Das ist der Grund, warum ich an dem Wahrheitsgehalt zweifel. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Jemand 4 Jahre mitmacht und dann Psychisch nicht so Krank sein soll, dass er heute noch in dem Geschäft als Domina tätig ist. Sorry ich Zweifel ernsthaft.

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