Nele Moost , Pieter Kunstreich Wenn die Ziege schwimmen lernt

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Inhaltsangabe zu „Wenn die Ziege schwimmen lernt“ von Nele Moost

Es gab einmal eine Zeit, da gingen alle Tiere in die Schule. Die Lehrer unterrichteten alle Schüler in den Fächern: Schwimmen, Fliegen, Rennen und Klettern. Denn das war das Mindeste, was ein anständiges Tier können musste. Doch kein Schüler kam mit allen Aufgaben gleich gut zurecht. Darum übten die einen verbissen bis zum Umfallen, die anderen verzweifelten, und wieder andere wurden aufsässig. Als die Lehrer ihre vermeintlich unfähigen Schüler verließen, merkten die Tiere, wie schön es doch war, eben das zu tun, was ein jedes von ihnen mochte und am besten konnte. Die Tierfabel ist ein witzig-verspieltes Plädoyer für das Recht, nicht immer und überall gleichermaßen perfekt zu sein.

Idee des Kinderbuches gut, leider ist die Umsetzung sehr schlecht gelungen

— Engel1974

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  • Wenn die Ziege schwimmen lernt

    Wenn die Ziege schwimmen lernt

    Engel1974

    28. May 2015 um 09:08

    "Wenn die Ziege schwimmen lernt" ist ein Kinderbuch von Nele Mosst für Kinder ab 4 Jahren. Inhalt: "Es gab einmal eine Zeit, da gingen alle Tiere in die Schule. Die Lehrer unterrichteten alle Schüler in den Fächern: Schwimmen, Fliegen, Rennen und Klettern. Denn das war das Mindeste, was ein anständiges Tier können musste. Doch kein Schüler kam mit allen Aufgaben gleich gut zurecht. Darum übten die einen verbissen bis zum Umfallen, die anderen verzweifelten, und wieder andere wurden aufsässig. Als die Lehrer ihre vermeintlich unfähigen Schüler verließen, merkten die Tiere, wie schön es doch war, eben das zu tun, was ein jedes von ihnen mochte und am besten konnte. Die Tierfabel ist ein witzig-verspieltes Plädoyer für das Recht, nicht immer und überall gleichermaßen perfekt zu sein." (Zitat Klapptext) Die Idee des Buches ist sehr gut, denn welches Kind kann schon alles Perfekt? Leider mangelt es hier doch sehr an der Umsetzung, was sehr schade ist, denn das Buch ist wirklich liebevoll illustriert worden. Fazit: gute Idee für ein Kinderbuch, allerdings sehr schlechte Umsetzung

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  • ...dann kann der Elefant auch fliegen

    Wenn die Ziege schwimmen lernt

    The iron butterfly

    25. January 2014 um 13:16

    Es gab mal eine Zeit, da gingen alle Tiere freudig in die Schule. Sie waren kaum zu halten vor Ehrgeiz und Motivation. Aus allen Himmelsrichtungen strömten sie, egal ob Storch, Pferd, Eisbär, Giraffe oder Fisch, zum Unterricht. Die Neugierde stand Ihnen ins Gesicht geschrieben, als sie vom Stundenplan hörten. Schwimmen, klettern, fliegen, laufen, es gab viel zu lernen, aber bereits da waren nicht allen Tiere überzeugt, ob jedes Unterrichtsfach sie zu Höchstleistungen anspornen könnte. Trotzdem gingen alle voll Tatendrang zur ersten Stunde und die Ente konnte beim Schwimmen sogar den Lehrer Pinguin überholen. Die Eins war ihr sicher...doch so erging es nicht allen Tieren. Das Pferd schaffte es mit Ach und Krach und war dabei nicht allein. Aber es gab ja noch die Kletter- oder die Flugstunde...am Ehrgeiz der Schüler sollte es nicht scheitern. Am Ende des Schuljahres mussten die Lehrer jedoch feststellen, dass seltsamerweise selbst die Schüler, die am ersten Schultag noch mit Glanzleistungen brillierten, nur noch Dreier- und Fünferkandidaten waren. Die Ente z.B. war von ihren Bemühungen auch beim Klettern gute Noten zu erhalten, erschöpft und hatte kaum noch Kraft für die Schwimm- und Flugprüfungen. So sah man am letzten Schultag mehr hängende Köpfe und die Lehrer waren überzeugt, dass ihre Schüler schlichtweg unbegabt seien. Sie gaben auf und machten sich aus dem Staub. Erst da merkten die Tiere wieder, dass sie sich besser auf ihre Fähigkeiten und Begabungen konzentrieren sollten, denn darin war jedes Tier "Klassenbester". An "Wenn die Ziege schwimmen lernt" hat mir gut gefallen, dass mit viel Humor das Thema Lernfähigkeit und Begabung aufgegriffen wurde. Mit einfachen Sätzen und lustigen Illustrationen wird dem jungen Leser schnell deutlich, wo der Haken sitzt. Schließlich weiß doch jedes Kind, dass ein Pferd beispielsweise im Laufen kaum zu schlagen ist, aber nie auf einen Baum klettern wird, auch wenn es mittelmäßig beim Schwimmen abschneidet. Somit ein schönes Bilderbuch für die Kinder, die nicht zu allumfassenden Glanzleistungen geboren wurden und vllt. schon in jungen Jahren an sich und ihren Fähigkeiten zu zweifeln scheinen. Deutlich wird auch, wie starr unser Wertesystem ist und wie schwierig es Lehrern fallen kann alle Schüler zu fordern und gleichzeitig auch zu fördern. Weniger gefallen hat mir, dass die Lehrer in der Geschichte die Flucht ergriffen, nur weil sie merkten, dass sie selbst und die Systematik ihrer Lehrmethoden versagt haben. Das wirft ein absolut schlechtes Bild auf die Lehrer. Ein schönerer Abschluss wäre doch die Einsicht aller Parteien, also bei Lehrern und Schülern gewesen, dass man am Schulsystem etwas ändern muss, um allen Begabungen gerecht zu werden. Trotzdem witzig zu lesen und mit drei Bewertungssternen ja durchaus besser als der Durchschnitt ;).

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