Nele Neuhaus

 4.2 Sterne bei 7,350 Bewertungen
Autorin von Schneewittchen muss sterben, Eine unbeliebte Frau und weiteren Büchern.
Nele Neuhaus

Lebenslauf von Nele Neuhaus

Krimis und Pferde: Nele Neuhaus stammt aus Münster/Westfalen, zog jedoch schon als Kind mit ihren Eltern in den Taunus. Schon früh begeisterte sie sich für Bücher und schrieb erste Geschichten. Nach dem Abitur studierte sie Jura, Germanistik und Geschichte und arbeitete in einer Werbeagentur, wenn sie nicht bei ihren Pferden im Stall war . Ihre ersten Krimi-Romane erschienen als Eigendrucke. Schon zu dieser Zeit schaffte es die Autorin eine große Fan-Gemeinde aufzubauen. Mit "Schneewittchen muss sterben" gelang Nele Neuhaus 2010 der Durchbruch. Mittlerweile umfasst die Taunuskrimireihe sieben Bände. 2014 veröffentlichte die Autorin unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg ihren ersten belletristischen Roman mit dem Titel "Sommer der Wahrheit". Bei Thienemann-Esslinger erschienen dann ihre beiden Jugendbuchreihen "Charlottes Traumpferd" und "Elena - Ein Leben für Pferde". So schaffte es die Autorin ihre Vielfältigkeit unter Beweis zu stellen. Fünf der Taunuskrimis wurden bereits für das ZDF verfilmt, die Hauptrollen spielen Tim Bergmann und Felicitas Woll. Die Krimis von Nele Neuhaus erscheinen mittlerweile in 27 Sprachen. Heute gehört die Autorin zu den meistegelesenen deutschen Krimiautoren.

Neue Bücher

Muttertag

 (91)
Neu erschienen am 19.11.2018 als Hardcover bei Ullstein Buchverlage. Es ist der 9. Band der Reihe "Kirchhoff und Bodenstein".

Muttertag: Kriminalroman (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

 (9)
Neu erschienen am 19.11.2018 als E-Book bei Ullstein eBooks.

Muttertag

 (6)
Neu erschienen am 19.11.2018 als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg.

Muttertag: Bodenstein & Kirchhoff 9

Neu erschienen am 19.11.2018 als Hörbuch bei HörbucHHamburg HHV GmbH.

Alle Bücher von Nele Neuhaus

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Schneewittchen muss sterben

Schneewittchen muss sterben

 (1,717)
Erschienen am 08.09.2010
Eine unbeliebte Frau

Eine unbeliebte Frau

 (896)
Erschienen am 06.11.2015
Böser Wolf

Böser Wolf

 (683)
Erschienen am 11.10.2013
Tiefe Wunden

Tiefe Wunden

 (661)
Erschienen am 15.02.2018
Wer Wind sät

Wer Wind sät

 (693)
Erschienen am 08.06.2012
Mordsfreunde

Mordsfreunde

 (671)
Erschienen am 06.11.2015
Die Lebenden und die Toten

Die Lebenden und die Toten

 (506)
Erschienen am 25.09.2015
Im Wald

Im Wald

 (458)
Erschienen am 13.10.2017

Interview mit Nele Neuhaus

Nele Neuhaus im Interview mit LovelyBooks, September 2012

1) Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem inzwischen langjährigen und stetig wachsenden Erfolg. Hast Du ein Geheimnis oder Tipps, die Du angehenden Autoren für den Start in der Buchbranche verraten kannst?

Danke für die Glückwünsche! :-) Mit den Tipps ist es so eine Sache. Ich werde immer wieder von angehenden Autoren oder auch von renommierten Autorenkollegen um Rat gefragt, was ich gemacht habe, um diesen Erfolg zu haben. Ganz ehrlich – ich weiß es nicht. Sicherlich gibt es sehr viele Menschen, die ebenso gut und sicher noch viel besser schreiben können als ich. Ich habe natürlich sehr viel für die Verbreitung meiner Bücher getan, als ich noch keinen Verlag hatte, aber auch das tun viele andere auch. Bei mir kam eine Portion Glück dazu, aber auch die Tatsache – und das soll nicht arrogant klingen – dass meine Bücher gut zu lesen sind, meine Leserinnen und Leser berühren und ihnen spannende Lesestunden schenken. Vor vielen Jahren, noch bevor ich ein Buch veröffentlicht hatte, las ich mal irgendwo, dass man, wenn man ein Buch schreiben will, eben auch sein Handwerkszeug beherrschen muss. Das Thema muss die Menschen interessieren, nicht nur einen selbst. Die Figuren müssen lebendig sein, sich entwickeln. Der Schreibstil sollte flüssig sein, jedes Kapitel sollte die Handlung vorantreiben. Es gibt so viele Dinge, die man falsch machen kann (und die ich auch alle schon falsch gemacht habe!), aber das Wichtigste ist eben, dass man für die Sache, die man tut, brennt. Und das tue ich. Ohne das Schreiben könnte ich nicht leben. Ich schreibe dauernd irgendetwas und nur das Wenigste davon wird veröffentlicht. Ich schreibe einfach deshalb, weil ich es liebe, weil es mich begeistert, weil ich schreiben muss. Und das ist wohl die Grundvoraussetzung für den Erfolg.

2) Im Oktober erscheint Dein neuer Krimi „Böser Wolf“ – magst Du uns schon ein bisschen was darüber verraten und bist Du immer noch aufgeregt, wenn ein neuer Roman von Dir veröffentlicht wird?

Oh ja, ich bin noch immer sehr aufgeregt! Heute fast noch mehr als früher, denn mittlerweile ist die Zahl meiner Leserinnen und Leser, die gespannt auf ein neues Buch von mir warten, ja beträchtlich höher als früher. In „Böser Wolf“ geht es diesmal um ein ganz schreckliches Thema, über das ich eigentlich nie schreiben wollte, nämlich um Kindesmissbrauch. Im vergangenen Jahr hatte ich die Schirmherrschaft für ein Projekt des Frankfurter Mädchenhauses übernommen und in Gesprächen mit den Therapeutinnen, die sich auf die anonyme Behandlung traumatisierter Mädchen im Alter von 8 bis 18 Jahren spezialisiert haben, wurde mir bewusst, wie aktuell und präsent dieses Problem nach wie vor ist. Auch wenn es nicht mehr tabuisiert wird, so ist es doch ein Thema, über das man am liebsten nicht nachdenkt. Hin und wieder liest man in den Zeitungen über besonders widerwärtige und spektakuläre Fälle, gruselt sich in bisschen und verdrängt es dann. Mich hat die Arbeit des Frankfurter Mädchenhauses sehr berührt und beschäftigt, deshalb habe ich mich dieses Themas in meinem neuen Buch angenommen.

3) Du schreibst auf Deiner Homepage, dass Dich die Situationen faszinieren, die die dunkle Seite eines Menschen offenbaren. Denkst Du Dir diese Situationen für die Bücher immer aus oder gab es schon Momente in Deinem eigenen Leben, wo Du diese dunkle Seite an Dir oder an Bekannten selbst entdecken musstest?

Ich selbst habe ein eher sonniges Gemüt und habe seit meiner Schulzeit keine Mordgelüste mehr verspürt. Allerdings bin ich sein sehr empathischer Mensch und kann mich gut in andere Menschen hineinversetzen. Für meine Bücher denke ich mir alles aus; alle Figuren, über die ich schreibe, sind absolut fiktiv. Aber tatsächlich bin ich auch in meinem weiteren privaten Umfeld mit den dunklen Seiten der Menschheit konfrontiert worden. So wurde vor Jahren ein guter Bekannter brutal ermordet, vor zwei Jahren der Vater einer Freundin und erst ganz kürzlich gab es einen Mord im entfernten Verwandtschaftskreis. Obwohl ich über Mord und Totschlag schreibe, schockiert und beschäftigt mich das sehr. Meine Geschichten sind reine Phantasie, aber wenn dann Vergleichbares in der Realität geschieht, ist das etwas völlig anderes.

4) Du hast bereits einige Krimis sowie eine Jugendbuchreihe veröffentlicht. Könntest Du dir auch vorstellen noch mehr Genres zu erobern, z.B. einen historischen Roman zu schreiben?

Durchaus! „Unter Haien“ beispielsweise ist ein Thriller, kein „Whodunit“-Krimi, wie meine Bodenstein-Kirchhoff-Bücher. Aktuell arbeite ich an etwas völlig anderem, eher einer Art „Road-Movie“ oder Familiengeschichte, die in den USA spielt. Ich habe noch viele Ideen, die in andere Richtungen gehen, aber einen historischen Roman würde ich wohl nie schreiben. Genauso wenig wie Science Fiction oder Fantasy. Das sind Genres, die ich selbst nicht gern lese und deshalb auch nicht schreiben möchte.

5) Du bist auch im Internet sehr beliebt, Deine Bücher stehen bei LovelyBooks in tausenden Bibliotheken. Liest Du diese Onlinebewertungen, googelst Du Dich regelmässig?

Ganz ehrlich? Ja, ich googele mich tatsächlich regelmäßig, denn ich möchte meine Fangemeinde bei Facebook gerne mit aktuellen Links, Berichten etc. versorgen. Rezensionen lese ich mittlerweile nur noch sehr selten. Als „Schneewittchen muss sterben“ damals in die Bestseller-Liste schoss und bei Amazon monatelang auf Platz 1 oder 2 stand, habe ich fast jede Rezi gelesen und manchmal fast geheult, wenn eine negative dabei war, die nicht substantiiert sondern einfach kränkend war. Irgendwann habe ich mir abgewöhnt, Rezensionen zu lesen – die guten wie die schlechten. Ich weiß, dass meine Bücher nicht jedem gefallen können, nicht jeder hat denselben Geschmack und das ist auch gut so. Ich möchte vor allen Dingen vermeiden mich beeinflussen zu lassen und beim Schreiben dann zu viel an Kritik zu denken. Ich will ja weiterhin so schreiben, wie ich schreibe und wie es meine Leserinnen und Leser lieben.

6) Deine Bücher sind auch gerade als Ebooks sehr erfolgreich. Wie verhält es sich mit Deinem eigenen Leseverhalten – hast Du einen Reader und evtl. sogar schon Social-Reading-Möglichkeiten ausprobiert?

Ich habe einen Kindle und ein IPad, auf denen lese ich sehr viel, gerade wenn ich auf Reisen bin. Mein Freund durfte z.B. jetzt im Urlaub „Böser Wolf“ als PDF auf meinem IPad lesen … :-) Ganz sicher haben E-Books zu Recht viele Fans. Mir persönlich ist aber das gute alte Buch noch immer am allerliebsten. Ich habe im Urlaub z.B. fünf Bücher gelesen. Echte. Mit Seiten zum Blättern.

7) Woher nimmst Du Deine Ideen und kannst Du dann auch jede Idee in einem Buch verarbeiten oder warten irgendwo noch viele Notizbücher darauf veröffentlicht zu werden, wie man das von anderen Schriftstellern hört?

Meine Ideen finde ich im täglichen Leben. Mal inspiriert mich eine Zeitungsnotiz, mal eine Dokumentation im Fernsehen, dann wiederum etwas, was mir jemand erzählt, was ich zufällig aufschnappe. Ich gehe mit offenen Augen und Ohren durchs Leben, ich höre zu, ich beobachte Menschen, ich denke mich in sie hinein. Notizbücher warten nicht, aber in meinem Kopf gibt es tausende von Schubladen, in denen Ideen darauf lauern, von meiner Phantasie beflügelt und ans Tageslicht geholt zu werden. So schnell werden mir die Ideen nicht ausgehen …

8) Deine Bücher werden inzwischen auch international veröffentlicht. Was ist das für ein Gefühl, wenn Menschen auf der ganzen Welt in Deine Geschichten eintauchen können?

Das ist ein wirklich unvergleichliches Gefühl! Damit hatte ich ja überhaupt nie gerechnet, wobei ich auch nicht mit Bestsellerlisten gerechnet hatte. Es ist kurios, dass die Menschen in Südkorea meine Bücher lieben, obwohl sie ja in einem ganz anderen Kulturkreis spielen. In Kürze erscheint „Schneewittchen“ in den USA und in China, in Japan, Italien, Korea, Holland, Tschechien, Spanien, Frankreich und Brasilien gibt es bereits Bücher von mir. Ich finde es einfach großartig und ich freue mich sehr darüber, vor allen Dingen dann, wenn ich daran denke, wie mir ganz zu Anfang meines Autorenlebens mal die Kulturdezernentin meiner damaligen Heimatstadt sagte, die Bücher seien ja ganz schön, aber für Leute außerhalb der Taunusregion wohl kaum interessant. Schön, dass sie sich damit so geirrt hat. :-)

9) Du hast eine eigene Stiftung gegründet. Möchtest Du uns etwas über die Idee dahinter erzählen und wie die Leser Dich unterstützen können?

Ja, im vergangenen Jahr habe ich die Nele-Neuhaus-Stiftung ins Leben gerufen. Immer wieder muss ich erfahren, wie wenig Kinder und Jugendliche heutzutage lesen. Oft liegt es daran, dass sie mit dem Medium „Buch“ nicht mehr in Kontakt kommen, außer in der Schule. Die Eltern lesen selbst nicht und das Buch wird mit Schule und Zwang gleichgesetzt. Ich möchte mit meiner Stiftung Projekte unterstützen, die die Lese- und Schreibkompetenz von jungen Menschen fördert, möchte dazu beitragen, dass junge Menschen erfahren, wie wunderbar es sein kann, in die Welt der Phantasie abzutauchen, ohne nur zu konsumieren. Ich hatte das Glück, von meinen Eltern gefördert und zum Lesen angeregt zu werden, viele Kinder haben das nicht. Ihnen möchte ich helfen, denn um im Leben etwas erreichen zu können, ist es wichtig, gut lesen und schreiben zu können. Außerdem möchte ich gerne etwas von dem Guten, das mir widerfährt, weitergeben, und meinen Erfolg damit mit anderen Menschen teilen. In den letzten Monaten hatte ich aus privaten und gesundheitlichen Gründen keine Zeit, mich um die Stiftung zu kümmern, aber ich hoffe, dass ich das in Zukunft tun kann. Im letzten Jahr habe ich 90 Prozent meiner Einkünfte aus den Buchverkäufen als Stiftungskapital eingebracht, nun hoffe ich auf Zustiftungen und Spenden, damit aus der kleinen Nele-Neuhaus-Stiftung eines Tages etwas Großes wird, mit dem man etwas bewegen kann. Auf meiner Webseite wird es dann mehr Informationen geben.

10) Durch Livestreamlesungen bietet LovelyBooks vielen Lesern die Möglichkeit ihre Lieblingsautoren auch einmal live zu sehen – durch die Aufzeichnung egal wann oder wo. Du bist z.B. für Deinen neuen Roman ab Herbst auch wieder auf Lesereise u.a. in München zum Krimifestival. Was bedeutet Dir dieser direkte Kontakt zu Deinen Lesern?

Der direkte Kontakt zu meinen Leserinnen und Lesern ist mir sehr wichtig. Früher konnte ich das noch sehr viel besser pflegen, gerade auf Lesungen oder im Internet, als ich noch jeden Gästebucheintrag kommentieren und beantworten konnte. Das schaffe ich heute zu meinem Bedauern nicht mehr, denn nicht selten kommen mehr als 300 Menschen auf meine Lesungen. Auf meiner Facebook-Fanseite „Nele Neuhaus und ihre Bücher“ mit ca. 11.000 Fans bemühe ich mich, regelmäßig selbst zu posten. So konnten meine Fans quasi meine Arbeit an „Böser Wolf“ in Echtzeit mitverfolgen. Livestream-Lesungen finde ich toll, denn ich schaffe höchstens noch 20 – 25 Lesungen pro Jahr in Deutschland, denn in Zukunft werde ich auch häufiger im Ausland zu Lesereisen eingeladen. Auch wenn meine Fans mich gerne alle in ihrer Heimatstadt hätten, so hat mir meine Gesundheit doch das Stoppschild vor die Nase gehalten. 250 Lesungen in den letzten vier Jahren waren dann doch etwas heftig, im April hatte ich eine Herzoperation und muss jetzt mal etwas vernünftiger sein. Außerdem will ich ja vor allen Dingen weiterhin Bücher schreiben und im Gegensatz zu meinem sehr geschätzten Kollegen Jo Nesbo, der tatsächlich im Zug an seinem Laptop arbeitet, brauche ich eben meinen Schreibtisch und Ruhe dazu.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Nele Neuhaus

Neu

Rezension zu "Muttertag" von Nele Neuhaus

Pia Sanders persönlichster Fall
Xanakavor 20 Stunden

Als die Leiche von Theodor Reifenrath gefunden wird, sind sich die Ermittler nicht sicher, ob es sich um einen natürlichen Tod oder Mord handelt. Jolanda, die Opa Theo gut kannte, bemerkte jedoch sehr schnell, dass Beck's der Hund fehlt. Als sie ihn, fasst verhungert und eingesperrt in seinem Zwinger entdecken, finden die Ermittler dort auch menschliche Knochen. Bei weiteren Untersuchungen tauchen unter der Hütte drei Frauenleichen auf, die relativ schnell identifiziert werden können. Allesamt verschwanden Jahre zuvor immer kurz vor dem Muttertag. Und es tauchen weitere Opfer auf, die alle dieselbe Handschrift tragen. Handelt es sich um einen Serienmörder? Wird er sich vor dem nächsten Muttertag erneut suchen? 

Auf der Suche nach Spuren, nach Gemeinsamkeiten der Opfer, nach einem Fehler des möglichen Täters tappen die Ermittler lange Zeit im Dunkeln. Erst die Hilfe eines Profilers kann einige Erkenntnisse liefern. Aber bis Sander und Bodenstein, sowie ihr Team den Täter finden können, dauert es.

Dieses Buch von Nele Neuhaus hat mir persönlich wieder richtig gut gefallen. Das am Anfang gesetzte Personenregister gab mir beim Lesen immer wieder die Chance, die einzelnen vielen Personen richtig zu zuordnen. Auch die Story hatte es in sich. Manch einer mag denken, dass das weit hergeholt ist. Ich denke, in der heutigen Zeit, wo es Fälle von Natascha Kampusch und andere abscheuliche Verbrechen gegeben hat, könnte auch dieser Fall ein reelles Vorbild haben. Spannend fand ich auch, dass das persönliche Umfeld von Pia Sander gerade in diesem Fall so in den Mittelpunkt gerückt ist. Das macht die Protagonisten doch sehr viel menschlicher. Nele Neuhaus ist es auch in diesem Buch gelungen, den Spannungsbogen konsequent hoch zu halten und das Buch in einem atemberaubenden Finale enden zu lassen.

Was soll ich sagen, verdiente fünf Lesesterne und natürlich unbedingt lesen!

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S

Rezension zu "Muttertag" von Nele Neuhaus

Muttertage können gefährlich sein
Sigrid1vor einem Tag

Dieser Krimi von Nele Neuhaus hat es wieder in sich. Das Ermittlerduo Pia Sander und Oliver von Bodenstein geraten in einen Fall, der nicht nur jetzt seine Opfer hat, sondern auch schon lange zurückliegende Ereignisse ans Licht bringt. Das Buch ist sehr komplex und umfasst einen lange Zeitraum. Die Vergangenheit ist hier besonders wichtig, damit man die heutigen Geschehnisse versteht. So müssen die beiden Ermittler auch tief graben und das nicht nur im übertragenen Sinne. Die verschiedenen Personen sind sehr klar und deutlich geschildert. Man entscheidet schnell, wer sympathisch oder unsympathisch ist. Das Buch ist sehr umfangreich, aber man bleibt die ganze Zeit in einem Spannungsbogen. Es wird nie langweilig und man wird auch nicht in endlose Umschreibungen geschickt. Man kann die Geschichte gut verfolgen und man fiebert sehr mit. Denn immer wieder tauchen neue Ereignisse auf und man weiß manchmal echt nicht, wo das hinführen soll. Aber es ist eine gut durchdachte Darstellung des ganzen Geschehens. Pia kommt sehr sympathisch rüber und man verliert bei all den Personen nie den Überblick. Ein paar Mitteilungen aus dem Privatleben der Personen fand ich auch sehr gut. Der Mann von Pia, Christoph, brachte sogar eine bekannte Ermittlerin aus einem Nordsee-Krimi zur Sprache. Und auch den Hinweis auf "Gas Monkey Garage" fand ich gelungen. Na ja, wird vielleicht nicht jeder kennen. Trotzdem wird sich jeder, der damit was anfangen kann, über solche Einbindungen freuen. Obwohl das Buch sehr umfangreich ist, kann man es gut und schnell lesen. Man bleibt einfach immer dran, denn durch die vielen verschiedenen Ermittlungswege, will man einfach schnell erfahren, wie es weiter geht. Der Fall bringt auch Tatsachen ans Licht, die heute noch für Entsetzen sorgen. Auch wenn der Fall hier ja nur fiktiv ist. Es ist wieder ein gelungener Krimi vom Feinsten und absolut lesenswert.

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Rezension zu "Muttertag" von Nele Neuhaus

Wie erhofft wieder spannender Lesestoff
FlotterAntonvor 2 Tagen

Bei „Muttertag“ handelt es sich bereits um Band 9 der Serie mit Pia Sander und Oliver von Bodenstein. Da jeder Fall in sich abgeschlossen ist, muss man die Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben. Wichtige Informationen erhält man im Verlauf der Geschichte. Wie bei allen Serien ist es aber nicht verkehrt, mit Band eins zu beginnen, um die Entwicklung der Protagonisten und Feinheiten im zwischenmenschlichen Bereich erkennen zu können.

Im Prolog spielt bei der Ermordung eines jungen Mädchens eher der Zufall eine große Rolle. Der Leser wird über den Täter völlig im Unklaren gelassen, so dass ich mir im späteren Verlauf immer wieder die Frage gestellt habe ob die Autorin mich bereits auf den ersten Seiten auf eine falsche Spur gelockt hat. Aber egal, jedenfalls sorgt der Prolog bereits für Spannung.

Weiter geht’s mit zwei ganz unterschiedlichen Erzählsträngen, die ich lange Zeit nicht in Verbindung miteinander bringen konnte, deren Sinn und Zusammenhang sich aber zum Ende ergeben.

Nele Neuhaus hat es wieder geschafft und mich von Anfang bis Ende bei der Stange gehalten. Oft dachte ich, ja, das ist der Mörder und ein paar Seiten später wurden Zweifel gesät und es ergaben sich andere Sachverhalte, die die Geschehnisse in einem anderen Licht erscheinen ließen.

Ich mag den flüssigen und sehr detaillierten Schreibstil von Nele Neuhaus auch wenn ich auf einige sehr ausführliche Wegbeschreibungen hätte verzichten können. Das liegt vielleicht nur daran, dass ich mich in der Gegend kaum auskenne.

Da ich ein Fan dieses Ermittlerduos bin, sind mir Pia Sander und Oliver von Bodenstein natürlich sympathisch. Ihr Verhalten ist für mich authentisch und schlüssig.

Für wunderbar spannende Lesestunden vergebe ich sehr gerne fünf Lesesterne und hoffe für die Zukunft auf noch sehr viel Arbeit für die beiden Kommissare.

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Gespräche aus der Community

Neu
Lieselotte
Der LovelyBooks Adventskalender beschert dir eine buchige Adventszeit und verkürzt die Tage bis Weihnachten! Denn vom 01.12. bis 24.12. öffnen wir jeden Tag unser Bücherregal für dich und verlosen großartige Literatur zum Weiterschenken oder selber Lesen!

Heute kannst du eines von 5 Exemplaren von „Muttertag“ von Nele Neuhaus gewinnen!

Bewirb dich heute am 18.12.2018 direkt über den blauen „Jetzt bewerben“-Button und verrate uns, wieso du den neuen spannenden Krimi von Nele Neuhaus lesen möchtest!

Unser LovelyBooks Adventskalender ist randvoll mit Buchgeschenken für die ganze Familie. Hast du schon die weiteren Buchverlosungen des heutigen Tages entdeckt? Und wer noch auf der Suche nach Inspiration ist, findet im Stöberbereich ganz wunderbare Ideen für Buchgeschenke für die Liebsten!

Aufgepasst! Unser Lesefuchs ist neugierig, was sich alles im LovelyBooks Adventskalender verbirgt und besucht ihn deswegen immer wieder. Findest du ihn? Dann klick auf den Fuchs und sichere dir so die Chance auf eines von 5 Buchpaketen. Wenn du den frechen Lesefuchs vier Mal entdeckst, landest du im Lostopf für unser riesengroßes Weihnachtspaket mit allen (!!!) 69 Büchern aus dem Adventskalender! Augen offen halten lohnt sich!

Mehr zum Buch:
Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.

Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.


Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen


Letzter Beitrag von  alupusvor 44 Minuten
Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!
Zur Buchverlosung
Hallo zusammen, 

in der Gruppe Serien-Leserunden wollen wir den 3. Teil der Serie von Nele Neuhaus gemeinsam lesen.


Start ist der 01.April 2017, jeder liest mit seinem eigenem Exemplar, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. 

Bitte achtet darauf, eure Beiträge ggf. als Spolier zu markieren, damit niemandem gespoliert wird! 

Viel Spaß :)
Zur Leserunde
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fans von Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff! Lange, lange habe ich euch warten lassen, aber nun ist nach anderthalb Jahren der Arbeit endlich mein neuer Taunuskrimi DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN in den Buchläden angekommen und ich warte voller Spannung auf eure Reaktionen. Es ist ein langer Weg von der allerersten Idee bis hin zum gedruckten Buch, viel muss recherchiert und bedacht werden. Auch der Titel ist wichtig, denn ich finde, dass er sich im Inhalt des Buches wiederfinden sollte. Diesmal habe ich sogar beim Entwurf des Covers mitgewirkt, denn ich hatte die Idee, die Frankfurter Skyline im Hintergrund anzudeuten. Jetzt sieht es wirklich so aus wie die Stelle, an der der erste Mord geschieht. Diesen Schauplatz gibt es - wie fast alle anderen Schauplätze in meinen Büchern - nämlich wirklich! Ich habe ihn gefunden als ich mit meinem Hund spazieren ging.
Und damit komme ich auch schon zu meinen Fragen an euch: Gefällt es euch, wenn ihr in einem Buch reale Schauplätze findet? Habt ihr schon einmal ein Buch aus der Hand gelegt um bei Google Maps nachzuschauen, ob es die Stelle, den Ort oder die Straße tatsächlich gibt? Wie wichtig ist euch beim Lesen diese "Verortung" oder ist es euch eigentlich egal?
Unter allen, die mir auf meine Fragen antworten, verlosen wir bis zum 30. Oktober 15 handsignierte Exemplare von DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN.
Ich freue mich über eine rege Beteiligung und bin schon sehr neugierig auf Eure Antworten!

Nun wünsche ich Euch viel Glück bei der Verlosung und sende herzliche Grüße aus dem Vordertaunus,

Eure

Nele Neuhaus
 
Letzter Beitrag von  Marieeleonorevor 2 Jahren
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Nele Neuhaus wurde am 20. Mai 1967 in Münster/ Westfalen (Deutschland) geboren.

Nele Neuhaus im Netz:

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