Böser Wolf

von Nele Neuhaus 
4,5 Sterne bei677 Bewertungen
Böser Wolf
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Positiv (618):
nasas avatar

Wieder ein gut konstruierter und spannender Krimi

Kritisch (8):
jennyjennys avatar

dann pack ich das werk mal aus!!

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Inhaltsangabe zu "Böser Wolf"

»Packend und fesselnder als jeder seiner Vorgänger.« HR online

An einem heißen Tag im Juni wird die Leiche einer 16-Jährigen aus dem Main bei Eddersheim geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, und niemand vermisst sie. Auch nach Wochen hat das K 11 keinen Hinweis auf ihre Identität. Die Spuren führen unter anderem zu einer Fernsehmoderatorin, die bei ihren Recherchen den falschen Leuten zu nahe gekommen ist. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeit und Brutalität. Und dann wird der Fall persönlich.

Entdecken Sie auch SOMMER DER WAHRHEIT, einen fesselnden Roman, den Nele Neuhaus unter dem Namen Nele Löwenberg geschrieben hat!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548285894
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:11.10.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2012 bei HörbucHHamburg erschienen.

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    nasas avatar
    nasavor einem Monat
    Kurzmeinung: Wieder ein gut konstruierter und spannender Krimi
    Böser Wolf

    Böser Wolf ist der sechste Band des Ermittlerduos Bodenstein und Kirchhoff von Nele Neuhaus. Nachdem mich der letzte Band nicht ganz gefesselt hat, bin ich von diesem wieder begeistert. Man kann die Bücher gut alleine lesen. Ich würde aber empfehlen sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn es werden auch auf alte Fälle eingegangen die einem sonst verwirren könnten. 

    Bei Eddersheim wird eine Leiche aus dem Main gezogen. Bei der Obduktion wird festgestellt dass die junge Frau nicht älter als 16 war und schwer misshandelt wurde. Dazu kommt das sie wohl von niemanden vermisst wird und ihre Identität nicht festzustellen ist. Während der Ermittlungen wird die bekannte Fernsehmoderatorin Hannah Herzmann überfallen und schwer misshandelt. Auch dieser Fall wird Pia und Oliver übertragen. Bei den Ermittlungen stoßen sie auf eine brisante Geschichte, hinter der Hannah her war für ihre Sendung. Was steckt hinter allem und was hat Hannah raus gefunden?

    Der Schreibstil war wieder gewohnt flüssig und leicht. Die Geschichte gut konstruiert und geschildert. Das Thema der Kindesmisshandlung ist aktuell und erschreckend zugleich. Dabei geht die Autorin nicht allzu tief ins Detail, aber das geschilderte reicht auch schon aus. Gerade als Mutter fand ich es erschreckend wie widerlich manche Menschen sind.

    Durch die verschiedenen Handlungsstränge wird die Story lebendig und es wird so ein guter Spannungsbogen aufgebaut. Gerade durch die verschiedenen Handlungsstränge die am Ende erst richtig zusammen gefügt werden ist das Buch ansprechend und interessant. 

    Was mir gut gefallen hat ist das Oliver von Bodenstein wohl wieder in die Spur gefunden hat. In diesem Band kommt er fast zu seiner alten Form zurück. Nach einige persönlichen Rückschlägen war er mir im letzten Band unsympathisch geworden. Er war da schon etwas nervig aber hier ist wieder in Höchstform. 

    Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung. Es war wieder ein Vergnügen mit Pia und Oliver auf Ermittlungstour zu gehen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein erneutes kriminalistisches Meisterwerk aus der Feder von Nele Neuhaus!
    Böser Wolf

    Klappentext
    An einem heißen Tag im Juni wird die Leiche einer 16-jährigen aus dem Main bei Eddersheim geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, und niemand vermisst sie. Auch nach Wochen hat das K 11 keinen Hinweis auf ihre Identität. Die Spuren führen unter anderem zu einer Fernsehmoderatorin, die bei ihren Recherchen den falschen Leute zu nahe gekommen ist. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeitund Brutalität. Und dann wird der Fall persönlich.


    Die Story
    Eigentlich war Pia Kirchhoff auf einem Klassentreffen, als sie zu einer angespülten Leiche gerufen wird. Ein 16-jähriges Mädchen wird aus dem Main gefischt. Von den betrunkenen Jugendlichen, die in der Nähe waren, weiß keiner wer sie ist.
    Und so soll es auch bleiben. Keine Vermisstenmeldung passt auf sie, keiner kann ihre Identität klären.

    Zwischenzeitlich werden Pia und von Bodenstein zu einem vermeitlichen Überfall gerufen. Die berühmte Moderatorin Hanna Herzmann wurde brutal vergewaltigt und zusammengeschlagen eingesperrt in ihrem Kofferraum gefunden. Die Ermittlungen ergeben, dass sie an einer neuen Sache dran war, die sie mit zwielichtigen Menschen in Kontakt brachte. Woran war sie da dran?

    Nicht viel später wird die Psychiaterin Leonie Verges ermordet aufgefunden. Hanna Herzmann war bei ihr in Behandlung. Hat sie etwas mit dem burtalen Überfall auf Hanna zu tun?

    Immer mehr Personen, undurchsichtig und auch nicht, tauchen in dem Fall auf und für Pia und von Bodenstein ist es wie ein großes Puzzle, das sie lösen müssen.
    Denn die Zeit läuft ihnen davon, auch wenn sie es noch nicht wissen. Denn es steht viel mehr auf dem Plan, als nur die Morden und Überfälle zu klären.

    Und ein alter Fall von vor vielen Jahren steckt auch noch mit drin, davon ist Pia überzeugt.
    Doch dann wird Lilly, die Tochter ihres Freundes Christoph, entführt und Christoph verletzt. Und jetzt wirds persönlich...


    Meine Meinung
    Ich bin bekennender Nele Neuhaus-Fan und sie hat mich mal wieder nicht enttäuscht. Nachdem ich den Vorgänger "Wer Wind sät" auch sehr gut fand, mich aber das Thema nicht so gefesselt hat, war es diesmal wieder ganz anders.
    Achtung Spoiler!!
    Ein Kriminalroman über Kindesmissbrauch ist immer schwierig und auch wenn der Roman fiktion ist, ist es doch nichts, was weltfremd ist. Im Gegenteil, es ist viel näher als wir alle denken.
    Spoiler Ende!!

    Nele Neuhaus hat mich von der erste Seite gefesselt. In ihren Büchern wechselt sie die Perspektiven und erst nach und nach erkennt man, wie sie zusammenhängen. Man erfährt auch erst zu Ende,  wer der Mörder wirklich ist und ich bin immer wieder überrascht, wie alles zusammenhängt, auch wenn ich zwischendurch den einen oder anderen Verdacht hatte.
    Der Schreibstil ist flüssig und das Buch ist in den Kapiteln nur in den Tagen unterteilt. Aber in den einzelnen Tagen/Kapiteln gibt es immer wieder Absätze, sodass man nicht erst viele Seiten lesen muss, wenn man unterbrechen will (ich unterbreche nur ungern mittendrin). Aber wenn es so spannend ist, dann will man immer nur weiterlesen.

    Böser Wolf war grandios und bekommt mal wieder eine absolute Leseempfehlung!
    Ich war so im Nele Neuhaus-Lesefieber, dass ich im Anschluss von "Böser Wolf" gleich mit dem Nachfolger "Die Lebenden und die Toten" begonnen habe. Man will einfach immer weiterlesen...

    Und im September 2018 erscheint dann endlich der neuste Teil! Bis dahin hab ich noch anderthalb Bücher vor mir; aber ich freue mich auf jede Seite.

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder einmal ein sehr spannender Krimi von Nele Neuhaus :)
    Hartes Thema

    Nele Neuhaus wurde am 20. Juni 1967 als Cornelia Löwenberg in Münster geboren. Bereits während ihrer Kindheit zog sie mit ihren Eltern in den Taunus, in dem ihre berühmten Romane um das Ermittler-Duo Kirchhoff und Bodenstein spielen.
    Ihre ersten Bücher veröffentlichte sie auf eigene Rechnung auf einer Self-Publishing-Plattform bis der Ullstein-Verlag auf sie aufmerksam wurde. Heute sind die meisten ihrer Bücher Bestseller.


    Inhalt (Klappentext):
    Juni 2010: Bei Eddersheim in der Nähe von Frankfurt wird eine Leiche aus dem Main geborgen. Ein junges Mädchen, höchstens 16 Jahre alt. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass sie schwer misshandelt wurde. Das Seltsame: Es liegt keine Vermisstenanzeige vor.
    Wochen später haben Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein immer noch keinen Hinweis auf die Identität des Mädchens, die Stimmung im Hofheimer K11 ist gedrückt. Da werden sie zu einem neuen Fall gerufen: Die Fernsehmoderatorin Hanna Herzmann wurde brutal zusammengeschlagen und vergewaltigt. Sie überlebt schwer verletzt, ist aber zunächst nicht vernehmungsfähig. Die Ermittlungen ergeben, dass Hanna Herzmann einer brisanten Geschichte für ihre Sendung auf der Spur war, doch niemand weiß, worum es bei ihren Recherchen ging. Pia und Bodenstein verfolgen Spuren, die in die Vergangenheit zurückreichen. In ihren Ermittlungen kommen sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur, und Pia weiß nicht mehr, ob sie ihrem Chef noch trauen kann. 

    Nach dem nicht ganz so guten 5. Teil der Reihe, ist Nele Neuhaus mit "Böser Wolf" wieder ein großartiges Buch gelungen. Dieses Mal mit dem Thema Kindesmissbrauch, ein harter Stoff, mit dem ich mich wirklich schwer tue. Glücklicherweise geht die Autorin dabei nicht bis in das letzte Detail - vieles wird nur angedeutet - aber es war auch so schon erschreckend genug. Aber auch ohne grausige Beschreibungen war die Geschichte sehr spannend. Ob jetzt alles an diesem Plot glaubwürdig ist, sei mal dahingestellt. Aber wenn man die täglichen Nachrichten verfolgt, erscheint eigentlich alles im Bereich des Möglichen. 
    Gut gefallen hat mir, dass Oliver von Bodenstein wieder in die Spur zurückgefunden hat. Seine mentalen Verwirrungen aus dem letzten Buch haben mich doch sehr genervt. So waren Pia und Oliver wieder das gut eingespielte Ermittlerteam und es hat mir wieder viel Freude bereitet, die Beiden bei ihrer spannenden Arbeit zu begleiten. Top!

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    Lesezeichenfees avatar
    Lesezeichenfeevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wurde mit Charakteren nicht warm, teilweise ungeklärtes, teilweise nicht glaubwürdig. Viel Lokalkolorit, wichtiges Thema.
    Hätte spannender sein können

    Fees Story 

    Zwei total betrunkene Jugendliche finden eine 16 jährige Leiche im Main. Die Polizei ist total ratlos. Dann wird die bekannte Fernsehmoderatorin fast tödlich verletzt. Zuletzt wird auch noch ihre Therapeutin umgebracht. Letztere hatte sie auf die Spur eines sehr brisanten Themas gebracht. Es geht um Kindesmißbrauch und viele namhafte und bekannte Personen sind darin verwickelt. Es gipfelt darin, dass der Fall persönlich wird und Pia Bodenstein wird zur Übermutter. 

    Fees Meinung 


    Der Krimi ist teilweise spannend, aber auch schockierend. Das Thema Kindesmißbrauch wird klar herausgearbeitet und das macht einen fassungslos. Es ist keine einfache und leichte Lektüre, sprachlich schon, aber vom Thema her nicht. Vor allem Eltern, die Kinder haben, werden danach sehr geschockt sein. 


    Erschreckend ist, wenn man mit den Leuten, teilweise tagtäglich Umgang hat und sie schätzt und sie so etwas verwerfliches machen. Das Buch macht einen nachdenklich. Es kritisiert und schockt. Aber ich bin sicher, nichts anderes hat die Autorin gewollt. 


    Allerdings werde ich mit den Charakteren nicht warm, sie sind einfach irgendwelche Leute, die da halt zufällig im Buch mitspielen. Ich könnte jetzt nicht sagen, die und die Leute sind mir sympatisch. Also ich finde einfach, dass die Charaktere nicht so gut ausgearbeitet wurden. 


    Obwohl es spannend ist, ist es ein wenig vorhersehbar und man möchte es nicht glauben, dass gerade diese Leute darin verwickelt sind. Als die Mutter im Krankenhaus erfährt, dass ihre Tochter missbraucht wurde, fährt sie wieder heim. Ich wäre bei meiner Tochter geblieben und niemand, gar niemand hätte mich von ihr wieder getrennt. Natürlich hätte ich auch nachgefragt und gebohrt und wäre vielleicht auch mal zu anderen Menschen gegangen und hätte sie ins Vertrauen gezogen. Warum hat sie Pia nicht aufgesucht oder ihre andere Freundin? Auch Pia Kirchhoff ist angeblich nichtsahnend und doch hätte sie die Tragödie verhindern können. Finde zumindest ich. Zumindest Teile. 


    Manches ist für mich einfach nicht glaubwürdig. Auch wenn sie irgendwas über Stuttgart schreibt, wie am Anfang. Ich hab vergessen, was es war, aber es war irgendwie so, wie wenn sie keine Ahnung hat. 


    Warum die Sache mit dem Wolf, weitestgehend ungeklärt blieb, habe ich einfach nicht verstanden. Dafür fand ich mich dann manchmal seitenlang an unnützen Kleinigkeiten aufgehalten, was mir nicht gefiel und wo ich dachte, vielleicht wäre der Krimi besser, wenn er 100 Seiten weniger hätte. Also ich finde, an Andreas Eschbach und Stephen King kommt Nele Neuhaus einfach nicht ran. Aber man kann das Buch lesen und ich habs – glücklicherweise - in relativ kurzer Zeit bis zum Ende geschafft, auch wenn es manchmal recht zäh war! Es war einfach langwierig, bis die einzelnen Stränge am Ende waren und bis man merkte, wohin sie führen. Das machte es etwas schwer und mühsam zu lesen, man musste sich sehr konzentrieren. 


    Nele Neuhaus wird wohl nie zu meinen Lieblingsautorinnen zählen und ich hätte das Buch nicht gelesen, wenn es mir nicht meine Freundin geliehen hätte. Sie hätte wohl die Autorin nie entdeckt, wenn ich ihr nicht „Wer Wind sät“ geliehen hätte. Damals hoffte ich noch, dank der vielen Rezensionen, dass die Autorin sich steigert. 


    Natürlich gefällt mir trotz allem was an dem Buch. Sie lässt die Leute hessisch bable, beschreibt ihre Heimat liebevoll und sie greift ein heißes, meiner Meinung nach wichtiges Thema auf. 


    Fees Fazit 

    Also ich habe stark zwischen 2 und 3 Sternen geschwankt, aber ich denke, man kanns lesen, aber man muss es nicht lesen. Ich finde einfach, dass das Thema wichtig ist und dass die Leute aufgerüttelt werden. Das ist der Grund für meine 3 Sterne. 

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    Nele22s avatar
    Nele22vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und beängstigendes Thema
    Wieder ein spannendes Buch von Nele Neuhaus

    Das Buch liest sich anfangs etwas langwierig, wird aber trotz des brisanten Themas sehr spannend . Es es wieder ein Buch, welches man getrost weiter empfehlen kann, auch wenn es einem Angst macht, wozu Menschen fähig sind.

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    Lesenodernichts avatar
    Lesenodernichtvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: guter Spannungsbogen, finde das Thema wird oft zu stiefmütterlich behandelt!
    Kindesmissbrauch als zentrales Thema...

    Der 6. Band der Krimi-Serie um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Das war das erste Buch der „Taunus-Krimis“, das ich gelesen habe.

     Die Struktur des Buches ist so, dass die einzelnen Kapitel mit Wochentagen und Daten überschrieben sind und sich nochmal in einzelne Passagen unterteilen, die die Geschehenisse um jeweils eine Person darstellen, d.h. einen der Komissare, von Personen aus dem Umfeld des Opfers oder den Täter. Es wird nicht aus der „ich“-Perspektive erzählt, man erhält aber Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der jeweiligen Figur. Nach und nach kommen Passagen dazu in denen mehrere Personen abwechselnd berichten, beispielsweise die beiden Komissare.

    Der Spannungsbogen ist gut gehalten, wirkt teilweise etwas lang, da man ja schon ob der Thematik eine frühe Idee von der Lösung hat. Ich hatte sogar den Eindruck bereits früh den Ausgang des Falls vorherzusehen. Die Sprache ist nicht sehr komplex und es ist flüssig geschrieben, daher kann man es leicht „runterlesen“.

    die komplette Rezension kann gelesen werden unter: http://www.lesenodernicht.de/2018/01/15/leichte-belletristik-zu-lapidar-fuer-das-thema-kindesmissbrauch/

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nele Neuhaus in Bestform
    Ein Roman, der einem die Luft zum Atmen nimmt

    Die schwer misshandelte Leiche eines jungen Mädchens wird aus dem Main gezogen. Als eine der ersten ist Pianist Kirchhoff am Tatort. Noch ahnt weder sie, noch ihr Chef Oliver von Bodenstein,  dass dieser Fall eine Lawine auslöst, die bis nach ganz oben zurückreicht....


    Nach "Schneewittchen muss sterben" setzt sich Nele Neuhaus einmal wieder und noch viel intensiver mit dem Thema Pädophilie auseinander.  Gewohnt authentisch und detailliert schickt sie mitreißende Protagonisten ins Rennen und baut um sie herum eine Story auf, die mitreißend, schockierend und leider nicht wirklich realitätsfremd ist.  


    Das Thema und die Schreibarbeiten dieses Krimis nehmen einem den öfteren den Atem und halten den Leser über alle 480 Seiten in Spannung. 
    Großartig wie gewohnt,  Frau Neuhaus! 

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    Bibi1960s avatar
    Bibi1960vor einem Jahr
    Mord und Missbrauch im Taunus

    Drei verzwickte Fälle, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, machen in Nele Neuhaus‘ Kriminalroman „Böser Wolf“ dem Ermittler-Duo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein schwer zu schaffen.

    Nele Neuhaus baut den Roman aus verschiedenen Handlungssträngen auf, was es dem Leser nicht immer leicht macht, dem Geschehen zu folgen und in der Fülle der Personen die Übersicht zu behalten. Dennoch schafft sie es, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten bis sie zum Schluss alle losen Enden gekonnt zusammenführt.

    Das Thema Kindesmissbrauch hat seit dem Erscheinungsdatum des Krimis in Jahr 2012 nichts von seiner Brisanz verloren und ist (leider) auch heute noch aktuell. Nele Neuhaus lässt den Leser in tiefe Abgründe blicken, die ich, als Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Töchtern, manchmal nur schwer aushalten konnte.

    Obwohl das Buch ruhig einige Seiten kürzer hätte sein können, ist es dennoch ein sehr gut geschriebener, gut recherchierter, spannender und lesenswerter Krimi.

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    RickysBuchgeplauders avatar
    RickysBuchgeplaudervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super spannend und super schockierend
    Super spannend und super schockierend

    Rezension
    Böser Wolf
    Genre: Krimi
    Seiten: 472
    Verlag: Ullstein
    Klappentext:
    Ein totes Mädchen, das keiner vermisst
    An einem heißen Tag im Juni wird die Leiche einer 16-Jährigen aus dem Main bei Eddersheim geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, und niemand vermisst sie. Auch nach Wochen hat das K 11 keinen Hinweis auf ihre Identität. Die Spuren führen unter anderem zu einer Fernsehmoderatorin, die bei ihren Recherchen den falschen Leuten zu nahe gekommen ist. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeit und Brutalität. Und dann wird der Fall persönlich.
    Meine Meinung:
    Geschichte:
    Dies ist Band 6. Obwohl ich die Reihe mittendrin angefangen habe, hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und da der Rest nicht so stark ausgeprägt ist, konnte man der Geschichte gut folgen. Der Schreibstil ist auch gut und flüssig zu lesen. Die Autorin hat ein ganz empfindliches Thema gewählt und mir somit des Öfteren eine Gänsehaut beschert.
    Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – Punkten
    Charaktere:
    Die Charaktere sind gut beschrieben. Da ich ja mitten in der Reihe angefangen habe zu lesen will ich jetzt natürlich mehr von den Hauptcharakteren erfahren.
    Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – Punkten
    Emotionen:
    Durch das sensible Thema hat sich eine immense Spannung aufgebaut. Ich war geschockt und zum Ende hin auch wirklich erleichtert wie die Geschichte verlaufen ist. Zwischendurch war es wirklich brutal, Gänsehaut ist vorprogrammiert.
    Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – Punkten
    Aufmachung/ Design:
    Die Farben des Covers sind sehr gut mit der Schrift und den Motiven abgestimmt. Ich finde es sehr geheimnisvoll und passt gut zu Geschichte.
    Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – Punkten
    Fazit:
    Eine unglaubliche Geschichte, die mich sehr in den Bann gezogen hat. Ich werde definitiv alle Bände der Reihe lesen. Absolut nichts für schwache Nerven.
    Insgesamt gibt es: 10 von 10 Buchplaudis

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gut recherchiert und spannend, aber ein paar Schönheitsfehler!
    Der Schein trügt


    Die Leiche einer 16-jährigen wird aus dem Main geborgen. Das Mädchen wurde schwer misshandelt und niemand vermisst es. Auch nach Wochen gibt es keinen Hinweis auf die Identität der Toten. 
    Eine bekannte Fernsehmoderatorin wird überfallen und brutal misshandelt, eine Psychologin von einem Sadisten ermordet. Der Zusammenhang, der zwischen diesen drei Fällen besteht, führt Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in gesellschaftlich hochstehende Kreise und in einen Abgrund an Heuchelei und Bösartigkeit.


    Dies ist der 6. Fall für das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Da ich bisher nur den ersten Band kannte, waren zu Beginn die komplizierten Familienverhältnisse der Protagonisten die größte Schwierigkeit. Den Durchblick zu haben bei Ex-Männern und -frauen, eigenen und Patchwork-Kindern sowie aktuellen Beziehungen ist ohne Kenntnis der vorherigen Ereignisse ein wenig schwierig. 
    Auch die vielen verschiedenen Perspektiven, die scheinbar (noch) nicht zusammenhängen, sind eine eigene Herausforderung.
    Der Polizei kommt eine manchmal fast penetrant inkompetente Rolle zu, z.B. werden wichtige Hinweise einfach ignoriert.
    Außerdem tauchen Fehler wie die Beschreibung von reifen Zwetschken und Fliederblüten im Juni auf. 
    Grundsätzlich ist die Handlung aber spannend, manchmal schonungslos brutal. Die Autorin hat gut recherchiert und sich intensiv mit den psychologischen Aspekten von Kindesmissbrauch beschäftigt.


    Fazit: Spannender Thriller mit ein paar Schönheitsfehlern!

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