Die Lebenden und die Toten

von Nele Neuhaus 
4,4 Sterne bei505 Bewertungen
Die Lebenden und die Toten
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Positiv (438):
Yolandes avatar

Das war wieder äußerst spannend, auch wenn für meinen Geschmack etwas zuviel "kriminelle Energie" bei allen Beteiligten vorhanden war

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abgebrochen

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Inhaltsangabe zu "Die Lebenden und die Toten"

Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will
über Weihnachten und Silvester in die
Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf
erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde
eine ältere Dame aus dem Hinterhalt
erschossen. Kurz darauf ereignet sich
ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch
das Küchenfenster ihres Hauses tödlich
getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde.
Warum mussten ausgerechnet sie sterben?
Der Druck auf die Ermittler wächst schnell.
Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von
Bodenstein fahnden nach einem Täter, der
scheinbar wahllos mordet – und kommen
einer menschlichen Tragödie auf die Spur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548287768
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:25.09.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.10.2014 bei HörbucHHamburg erschienen.

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    Yolandes avatar
    Yolandevor einem Monat
    Kurzmeinung: Das war wieder äußerst spannend, auch wenn für meinen Geschmack etwas zuviel "kriminelle Energie" bei allen Beteiligten vorhanden war
    Teilweise etwas zuviel des Guten

    Nele Neuhaus wurde am 20. Juni 1967 als Cornelia Löwenberg in Münster geboren. Bereits während ihrer Kindheit zog sie mit ihren Eltern in den Taunus, in dem ihre berühmten Romane um das Ermittler-Duo Kirchhoff und Bodenstein spielen.
    Ihre ersten Bücher veröffentlichte sie auf eigene Rechnung auf einer Self-Publishing-Plattform bis der Ullstein-Verlag auf sie aufmerksam wurde. Heute sind die meisten ihrer Bücher Bestseller.


    Inhalt (Klappentext):
    Dezember 2012. Eigentlich will Pia Kirchhoff, die heimlich ihren Lebensgefährten Christoph Sander geheiratet hat, in die Flitterwochen fahren. Doch dann geschieht ein Mord. Eine ältere Frau wurde beim Hundespaziergang erschossen. Weder ihre schockierte Tochter noch jemand aus dem Bekanntenkreis hat eine Erklärung, die ermordete Ingeborg Rohleder war eine Seele von Mensch und in der ganzen Stadt beliebt. War sie ein Zufallsopfer? Nur drei Tage später wird eine Frau beim Plätzchenbacken durch das Küchenfenster ihres Hauses erschossen - mit derselben Waffe.
    Und dann gibt es weitere Tote. In der Bevölkerung macht sich Angst breit. Fieberhaft versuchen Pia und Bodenstein, die Verbindung zwischen den Mordopfern zu finden. Denn sie ahnen bald, dass der Mörder, der sich "Der Richter" nennt, eine Mission hat. Und noch nicht am Ende ist.

    Nele Neuhaus ist es auch in diesem Buch hervorragend gelungen, von Beginn an Spannung zu erzeugen. Der Plot selbst ist allerdings etwas konstruiert, vor allem die kriminelle Energie einiger Beteiligten wirkte auf mich übertrieben. Außerdem war es für meinen Geschmack manchmal etwas zu brutal, das wäre gar nicht notwendig gewesen. Es war, wie man so schön sagt, etwas zu viel des Guten.
    Nichtsdestotrotz hat dieser Krimi alles, worauf man in diesem Genre Wert legt: Spannung, eine Vielzahl Verdächtigter, eine interessante Nebengeschichte über das Privatleben der Ermittler und ganz wichtig: Die Auflösung ist nicht vorhersehbar und kommt auch erst am Ende. Somit stufe ich dieses Buch immer noch in die Kategorie "Guter Krimi" ein.

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    BiancaWoes avatar
    BiancaWoevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und nervenaufreibend von der ersten bis zur letzten Minute. Gewohnt guter Schreibstil der Autorin!
    Spannend wie immer

    Eigentlich stehen die Flitterwochen von Pia kurz bevor. Aufgrund der hohen Urlaubs- und Krankheitsrate springt sie noch einmal schnell ein, als eine Rentnerin tot aufgefunden wird. Kurz darauf der nächste Mord. Hängen die Fälle miteinander zusammen? Und kann Pia beruhigt in die Flitterwochen gehen?

    Wie so viele bin auch ich ein absolut Fan der Taunus-Reihe von Nele Neuhaus. Jeder neue Roman steht automatisch auf meiner Wunschliste. Denn eins ist gewiss. Man wird definitiv nicht enttäuscht!

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spannend und fesselnd. Sie schafft es immer wieder, einen auf die falsche Fährte zu führen, damit es garantiert bis zum Schluss spannend bleibt. Besonders gefällt mir, dass man in jedem neuen Krimi auch wieder etwas persönliches über die Hauptprotagonisten erfährt. Das gibt dem Ganzen das gewisse Etwas. 

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    DianaEs avatar
    DianaEvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Weiteres spannendes Highlight aus der Feder von Nele Neuhaus
    Nele Neuhaus – Die Lebenden und die Toten

    Nele Neuhaus – Die Lebenden und die Toten


    Eine tote Rentnerin schmeißt Pia Kirchhoffs Pläne vollkommen durcheinander, denn eigentlich sollte sie mit ihrem frisch angetrauten Ehemann auf einem Kreuzschiff sein. Doch als kurz darauf ein zweiter Mord geschieht, ist Pia froh, nicht gefahren zu sein, denn eine Grippewelle legt das Dezernat lahm. Als Verstärkung bekommen sie den kompetenten aber unsympathischen Andreas Neff von Dr. Nicola Engel aufs Auge gedrückt. Als eine weitere erschossene Leiche auftaucht geht die Angst in der Bevölkerung um, denn es könnte jeden treffen oder verfolgt der Sniper ein bestimmtes Ziel? Je länger Bodenstein und Kirchhoff alias Sander ermitteln, desto mehr werden sie in die Machenschaften von korrupten Ärzten, Organhandel und die Mafia gezogen.


    Ich habe schon einige Bücher von Nele Neuhaus rund um Bodenstein/Kirchhoff gelesen, und auch diesmal konnte mich der ca 550 Seiten starke Kriminalroman begeistern.

    Der Roman ist flüssig, komplex, spannend, düster, packend und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen.

    Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten, eine temporeiche Erzählung führte dazu, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.


    Ich konnte mich wieder sehr gut in die Gefühlswelt beider Hauptpersonen rein versetzen, die mir wie immer sofort sympathisch und gut ausgearbeitet erschienen. Nele Neuhaus hat ihnen wieder eine emotionale Tiefe und einen facettenreichen Charakter verpasst, sodass es immer wieder wie „nach hause kommen“ ist, wenn ich ein Buch über die Kripo Hofheim lese.

    Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ.


    Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen.


    Ein Krimi der die Langeweile vertreibt und ein paar schöne, spannende, emotionale Lesestunden garantiert. Obwohl es über 500 Seiten sind, hat man die Dicke des Buches gar nicht gemerkt.


    Das Cover ist ein Blickfang, dezent, düster und in blau gehalten, strahlt es eine gewisse Trostlosigkeit aus, was gut zum Buch passt.


    Fazit: Weiteres spannendes Highlight aus der Feder von Nele Neuhaus.


    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Immer wieder spannend und neu!
    Kein Fall ist wie der Andere!

    Klappentext:

    Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will über Weihnachten und Silvester in die Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde eine ältere Dame aus dem Hinterhalt
    erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde.
    Warum mussten ausgerechnet sie sterben?
    Der Druck auf die Ermittler wächst schnell. Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet – und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur.


    Meine Meinung:


    Ich bin ein Fan dieser Reihe und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht.

    Nele Neuhaus schreibt gewohnt flüssig und spannend und nimmt den Leser mit in den Taunus zu einem weiteren Fall für Bodenstein und Kirchhoff.

    Pia und Oliver sind wieder toll beschrieben und bekommen diesmal sogar noch emotionale Momente, die sie nur noch menschlicher machen. Es gibt wieder viele Personen, die aber geschickt eingeführt werden, so dass der Leser den Überblick nicht verliert.

    Die Handlung ist schlüssig und gut nachvollziehbar, auch wenn zwischendurch der Eindruck entsteht, man würde sich verrennen. Ich habe den roten Faden nicht verloren und konnte dem Geschehen gut folgen.

    Mein Fazit:

    Eine Reihe, die fasziniert und die ich nur zu gern weiterempfehle.
    Von mir gibt es auch diesmal

    5 Sterne.

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    Leseherzs avatar
    Leseherzvor 10 Monaten
    "Dreckiger Dutzend" - Serienmorde im Taunus

    Organspende ist wichtig, aber was ist wenn es um Macht geht, der einen in den Wahnsinn treiben kann?

    Kommissarin Pia Kirchhoff war gedanklich schon bei ihren Flitterwochen, die über die Weihnachtsfeiertage gehen soll. Doch wurde dies von einer Leiche nähe Eschborn zunichte gemacht. Eine ältere Dame wurde hinterhältig ermordet und die Frage nach dem Warum wurde losgetreten. Die nächste Leiche jedoch kam kurze Zeit später. Durch ein Küchenfenster während die Tochter daneben stand. Beide Opfer hatten aber keine Feinde, im Gegenteil!
    Die Spuren verliefen immer weiter im Sande, bis ein entscheidender Hinweis kam. Doch der Sniper, wie sie ihn nannten, war ihnen immer eine Spur voraus und es gab drei weitere Morde.

    Die Polizei fühlt sich machtlos, die Menschen trauen sich nicht mehr auf die Straßen und verbarrikadieren sich in ihren Wohnungen! Doch je weiter sie gruben, desto mehr wurde das Ausmaß der Ermittlungen sichtbar: Pia und Bodenstein nahmen dies persönlich, fassten einen ehemaligen Kollegen, wo wirklich jedes Indiz passte, doch das Blatt wendete sich…

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Spannend bis zur letzten Seite!

    Nele Neuhaus - im Moment meine Lieblings-Krimi-Autorin. Auch dieses Buch habe ich verschlungen, auch wenn es etwas länger gedauert hat, da ich wenig Zeit hatte.

    Das Cover von "Die Lebenden und die Toten" gefällt mir wirklich gut, auch wenn ich es nicht mit der Geschichte in Verbindung bringen kann.
    Der Schreibstil ist wie immer flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Autorin versteht es wirklich, die Spannung von Seite eins bis zum Ende zu halten!
    Das Buch handelt von mehreren Toten,die im ersten Augenblick nichts miteinander zu tun haben. Der Täter scheint wahllos zu morden. Der Mörder, der sich selbst "Der Richter" nennt, hat eine Mission. Schon bald kommen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein hinter eine menschliche Tragödie und begreifen, dass es schwerwiegende Zusammenhänge gibt...
    Die Geschichte ist wirklich spannend und greift ein wichtiges Thema auf, welches ich hier aber nicht nennen werde.
    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch wenn diesmal die Geschehnisse rund um das Privatleben der Ermittler zu kurz kommen. Mehrmals musste ich beim Lesen lauthals loslachen, denn das K11 bekommt Verstärkung vom LKA in Person von Andreas Neff, der ein kleiner Besserwisser ist. So kommt es immer wieder zu lustigen Dialogen zwischen Neff und dem Team von Oliver von Bodenstein. 

    Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Wieder einmal ein gelungener Kriminalroman der Autorin, den ich jedem nur empfehlen kann!

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    Luminellas avatar
    Luminellavor einem Jahr
    Das K11 und der "Sniper" vom Taunus .....

    Leere Straßen und Einkaufszentren, Supermärkte nur mit Notbesetzung. Ein Sniper verbreitet Angst und Schrecken im Taunus. Scheinbar wahllos werden unbescholtene angesehene Bürger erschossen. Bald wird klar, dass es sich nicht nur um Zufallsopfer handelt. Der "Richter" schickt nach jedem Mord einen Hinweis, der die Soko "Sniper" aber mehr verwirrt als Licht ins Dunkel zu bringen. Ein Profiler vom LKA bringt mehr Unruhe ins K 11 als Hilfestellung. Pia Kirchhoff verzichtet auf ihre Flitterwochen, da Urlaubs- und krankheitsbedingt das Team unterbesetzt ist. Sie bekommt Unterstützung durch ihre Schwester Kim, die als forensische Psychiaterin beratend zur Seite steht. Nach einiger Zeit erfährt der Leser, dass das Thema Transplantationschirurgie und Organspende eine wichtige Rolle spielt. Der 7. Fall für Bodenstein und Kirchhoff war für mich etwas schwieriger zu lesen, als die Vorgänger. Viele Personen mit ähnlichen Namen tragen etwas zur Verwirrung bei. Auch fand ich den Handlungsstrang manchmal etwas schwer nachzuvollziehen. Da ich das Buch als EBook gelesen habe, war es manchmal etwas schwierig immer wieder zurückzublättern und nachzulesen. Für den Leser ist es auch nicht ganz nachvollziehbar warum Pia Kirchhoff auf ihre Flitterwochen verzichtet, zumal Weihnachten und Silvester vor der Tür stehen. Auf jeden Fall wird sich sicher jeder Leser nach der Lektüre genau überlegen, wie er sich zum Thema "Organspendeausweis" stellt. Mein Fazit: Insgesamt ist es ein spannendes Buch mit einigen Schwächen. Nicht das beste aber durchaus lesenswert.

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Roman, der zum Nachdenken anregt
    Ein Buch über Gerechtigkeit und Vergeltung

    Pia Kirchhoff,  jetzt Sander,  hatte sich ihre Flitterwochen wohl gänzlich anders vorgestellt, als zwischen den Jahren hinter einem Heckenschützen her zu sein, der scheinbar wahllos Leute kaltblütig hinrichtet.  Doch bald wird klar, dass dieser Mörder auf Rache aus ist, und der Fall entpuppt sich als Vendetta,  die über viele Jahre zurück reicht. 


    Wie so gut wie alle Bücher von Nele Neuhaus, ist auch dieses gut geschrieben, spannend aufgebaut und sehr gut recherchiert.
      Was ich an ihren Krimis liebe,  ist das die Sicht des Mörders immer ein Teil der Geschichte ist. Dadurch dass man diese kennenlernt,  begreift man viel besser dessen Motivation. 
    Was ich auch immer ganz toll finde, ist dass allen Charakteren, und mögen sie auch noch so wenig mit der Grundgeschichte zu tun haben,  stets authentische und gut beschriebene Persönlichkeitsdarstellungen verpasst werden.  Allerdings übertreibt es Nele Neuhaus in diesem meiner Meinung nach ein wenig. Ein, zwei Charaktere und Nebenhandlungen weniger, hätten dem Buch die Länge genommen. Die Handlung um den komplett inkompetenten Profiler fand ich beispielsweise komplett überflüssig. Mir ist klar, warum er vorkam, aber diesen Kniff hätte man auch anders hingekriegt.  


    Dennoch, ein gutes Buch dieser Reihe,  und ich freue mich darauf, dass es bald "im Wald" im Taschenbuchformat weitergeht 

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    N
    nati51vor einem Jahr
    Die Lebenden und die Toten

    Wie die vorherigen Bände der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe hat mich auch der siebte Band aus der Feder von Nele Neuhaus wieder gefesselt.

    Es ist kurz vor Weihnachten und die Hauptkommissarin Pia Kirchhoff hat ihren langersehnten Urlaub. Heimlich haben sie und Christoph Sander geheiratet. In zwei Tagen wollen sie in ihren Urlaub starten. Dann erreicht Pia ein Anruf von ihrem Chef Bodenstein, der sie verzweifelt um Hilfe bittet, da ein Teil des Teams erkrankt ist. Eine Frau wurde bei einem Spaziergang durch Kopfschuss aus dem Hinterhalt erschossen. War die Frau zur falschen Zeit am falschen Ort? Denn die Tote, Ingeborg Rohfelder, war beliebt und hatte keine Feinde. Wenige Tage später geschieht der nächste Mord. Eine weitere Frau wird beim Plätzchen backen durch das Küchenfenster erschossen. Es stellt sich heraus, dass beide Frauen mit derselben Waffe getötet wurden. In der Bevölkerung macht sich Panik breit und die Polizei sucht verzweifelt nach einer Verbindung zwischen den beiden Frauen. Zusätzlich erhält das Team um Bodenstein noch Unterstützung von dem Fallanalytiker Andreas Neff und von Kim, der Schwester von Pia. Die Polizei hat auf der einen Seite viele Vermutungen, Spekulationen und Verdachtsmomente und auf der anderen Seite erhalten sie von den Beteiligten viele Ausreden und Lügen. Kann die Polizei den Täter stoppen, bevor weitere Morde geschehen?

    Wie immer führt Nele Neuhaus langsam in die Geschichte ein und hat es wieder geschafft, ein gutes Maß zu finden zwischen der Kriminalhandlung und der Weiterentwicklung der Kommissare. Wie in ihren Vorgängerbüchern gibt es auch hier mehrere Erzählstränge, in denen verschiedene Personen eingeführt werden, dieses führt bei anderen Autoren öfter zu Verwirrungen, aber bei Nele Neuhaus nicht.

    Auch dieses Mal hat die Autorin wieder ein brisantes Thema aufgegriffen und zwar die Organtransplantation. Ich bin hierüber etwas im Zwiespalt, denn nach dem Lesen dieses Buches werden sich einige gegen eine Organspende entscheiden, obwohl dringend Organspender gesucht werden.

    Trotz dieses Kritikpunktes, der auch zum Nachdenken anregt, fand ich das Buch spannend vom Anfang bis zum Ende und fühlte ich mich wieder gut unterhalten.

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    JulieMalies avatar
    JulieMalievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein sehr gelungener Roman von Nele Neuhaus mit einem brisanten Thema. Spannend bis zur letzten Seite!
    Wie rächt man sich, wenn einem alles genommen wurde?

    In dem neuen Roman von Nele Neuhaus sind Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein wieder einem brutalen und unaufhaltsamen Mörder auf der Spur. Eine ältere Dame wird während eines Spazierganges aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf wird eine zweite Frau durch das Fenster ihrer Küche erschossen. Zunächst scheint es keinen Zusammenhang zwischen den Taten zu geben. Doch schon bald merken die Ermittler, dass der Täter nicht wahllos mordet. Immer mehr Menschen sterben und nach und nach werden die Ausmaße einer menschlichen Tragödie immer deutlicher.

    "Die Lebenden und die Toten" hat mich, wie bisher jeder Roman der Autorin, voll und ganz überzeugt. Neben dem herausragenden Schreibstil, der den Leser trotz des grausamen Geschehens leichtfüßig durch die Handlung trägt, ist es vor allem die Genauigkeit mit der Neuhaus ihre Geschichten spinnt. Bis zum Schluss gelingt es dem Leser nicht, das Geschehen voll und ganz zu überblicken und dadurch das Ende des Krimis vorherzusehen. Sogar auf den letzten Seite, wenn man denkt, der Fall sei gelöst, baut die Autorin noch Wechsel in der Geschichte ein, die die Spannung durch das Buch hinweg konstant aufrecht erhalten haben. Jedes Mal bin ich faasziniert davon, wie am Ende alle Fäden zusammengesponnen werden und die Handlung Sinn ergibt.
    Leider war die Handlung an manchen Stellen etwas in die Länge gezogen und die Geschichte wäre sicherlich auch mit weniger Seiten gut erzählt gewesen, allerdings war das Buch trotzdem interessant und es wurde nie langweilig.

    Ein großer Pluspunkt war für mich das Thema des Krimis - Organspende. Nicht nur, dass es ein sehr wichtiges Thema ist, man hat gemerkt, dass sich Nele Neuhaus im Vorfeld des Buches sehr genau mit allen Vor- und Nachteilen einer Organspende auseinandergesetzt hat. Trotzdem das Thema in dem Buch in einem eher negativen Kontext auftritt, behält sie den nötigen Abstand und Respekt und möchte den Leser nie in seiner Meinung beeinflussen. Dennoch schafft sie es, den Leser durch das Handeln der Figuren über sein eigene potentiellen Entscheidungen in einer so dramatischen Situation nachdenken zu lassen.

    Ein weiterer Pluspunkt des Buches waren die tiefgründigen Charaktere. Nicht nur die Opfer und ihre Angehörigen, sondern auch die Verdächtigen lernt man von allen Seiten kennen. Auch die Ermittler sind, wie in jedem ihrer Romane, sehr tiefgründig beschrieben und lassen den Leser an ihren privaten Erfolgen und Problemen teilhaben. Das Lesen von Neuhaus' Büchern fühlt sich jedes Mal wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten an.
    Leider kam es aber auch dazu, dass die Autorin einige Spoiler zu ihren anderen Büchern eingebaut hat, die, wenn man wie ich manche Krimis der Autorin noch nicht gelesen hat, leider die Vorfreude auf die Bücher etwas eindämmen.

    Fazit:
    Nele Neuhaus konnte mich wieder voll und ganz überzeugen, sowohl mit ihrem Schreibstil, ihren Figuren als auch mit dem Spannungsbogen, der sich durch das Buch zieht. Ein Muss für jeden Fan der Autorin und für alle, die sich an deutschen Krimis erfreuen können.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    NeleNeuhauss avatar
    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fans von Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff! Lange, lange habe ich euch warten lassen, aber nun ist nach anderthalb Jahren der Arbeit endlich mein neuer Taunuskrimi DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN in den Buchläden angekommen und ich warte voller Spannung auf eure Reaktionen. Es ist ein langer Weg von der allerersten Idee bis hin zum gedruckten Buch, viel muss recherchiert und bedacht werden. Auch der Titel ist wichtig, denn ich finde, dass er sich im Inhalt des Buches wiederfinden sollte. Diesmal habe ich sogar beim Entwurf des Covers mitgewirkt, denn ich hatte die Idee, die Frankfurter Skyline im Hintergrund anzudeuten. Jetzt sieht es wirklich so aus wie die Stelle, an der der erste Mord geschieht. Diesen Schauplatz gibt es - wie fast alle anderen Schauplätze in meinen Büchern - nämlich wirklich! Ich habe ihn gefunden als ich mit meinem Hund spazieren ging.
    Und damit komme ich auch schon zu meinen Fragen an euch: Gefällt es euch, wenn ihr in einem Buch reale Schauplätze findet? Habt ihr schon einmal ein Buch aus der Hand gelegt um bei Google Maps nachzuschauen, ob es die Stelle, den Ort oder die Straße tatsächlich gibt? Wie wichtig ist euch beim Lesen diese "Verortung" oder ist es euch eigentlich egal?
    Unter allen, die mir auf meine Fragen antworten, verlosen wir bis zum 30. Oktober 15 handsignierte Exemplare von DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN.
    Ich freue mich über eine rege Beteiligung und bin schon sehr neugierig auf Eure Antworten!

    Nun wünsche ich Euch viel Glück bei der Verlosung und sende herzliche Grüße aus dem Vordertaunus,

    Eure

    Nele Neuhaus
     
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