Nele Neuhaus Die Lebenden und die Toten

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Inhaltsangabe zu „Die Lebenden und die Toten“ von Nele Neuhaus

Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will
über Weihnachten und Silvester in die
Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf
erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde
eine ältere Dame aus dem Hinterhalt
erschossen. Kurz darauf ereignet sich
ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch
das Küchenfenster ihres Hauses tödlich
getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde.
Warum mussten ausgerechnet sie sterben?
Der Druck auf die Ermittler wächst schnell.
Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von
Bodenstein fahnden nach einem Täter, der
scheinbar wahllos mordet – und kommen
einer menschlichen Tragödie auf die Spur.

Super spannend, wie immer. Ein heikles Thema "Organspende" war das Thema mit erschreckenden Folgen.

— AmyLilian

Immer wieder spannend und neu!

— YvetteH

Nele Neuhaus bleibt ihrem Stil treu, sie schreibt fesselnd, bodenständig und kein Fall gleicht einem Vorgänger

— Berti07

Eines der besten Bücher aus der Reihe!

— berlincici

Ein spannender Roman, der zum Nachdenken anregt

— Frau-Aragorn

4,5 Sterne: Sehr spannender Teil, der aufzeigt, wie weit zu gehen der Mensch gewillt ist. Klasse!

— Kleines91

Bis zum Ende spannend.

— Buecherwurm2017

Das war wieder ein sehr sehr spannender Krimi. Kann ich jedem nur weiterempfehlen.

— Maultäschle

Wieder ein sehr gelungener Roman von Nele Neuhaus mit einem brisanten Thema. Spannend bis zur letzten Seite!

— JulieMalie

Gutes Buch, spannend

— funny23

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  • Kein Fall ist wie der Andere!

    Die Lebenden und die Toten

    YvetteH

    09. January 2018 um 08:21

    Klappentext:Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will über Weihnachten und Silvester in die Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde eine ältere Dame aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde. Warum mussten ausgerechnet sie sterben? Der Druck auf die Ermittler wächst schnell. Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet – und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur.Meine Meinung:Ich bin ein Fan dieser Reihe und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Nele Neuhaus schreibt gewohnt flüssig und spannend und nimmt den Leser mit in den Taunus zu einem weiteren Fall für Bodenstein und Kirchhoff.Pia und Oliver sind wieder toll beschrieben und bekommen diesmal sogar noch emotionale Momente, die sie nur noch menschlicher machen. Es gibt wieder viele Personen, die aber geschickt eingeführt werden, so dass der Leser den Überblick nicht verliert.Die Handlung ist schlüssig und gut nachvollziehbar, auch wenn zwischendurch der Eindruck entsteht, man würde sich verrennen. Ich habe den roten Faden nicht verloren und konnte dem Geschehen gut folgen.Mein Fazit:Eine Reihe, die fasziniert und die ich nur zu gern weiterempfehle.Von mir gibt es auch diesmal 5 Sterne.

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  • "Dreckiger Dutzend" - Serienmorde im Taunus

    Die Lebenden und die Toten

    Leseherz

    02. January 2018 um 06:31

    Organspende ist wichtig, aber was ist wenn es um Macht geht, der einen in den Wahnsinn treiben kann? Kommissarin Pia Kirchhoff war gedanklich schon bei ihren Flitterwochen, die über die Weihnachtsfeiertage gehen soll. Doch wurde dies von einer Leiche nähe Eschborn zunichte gemacht. Eine ältere Dame wurde hinterhältig ermordet und die Frage nach dem Warum wurde losgetreten. Die nächste Leiche jedoch kam kurze Zeit später. Durch ein Küchenfenster während die Tochter daneben stand. Beide Opfer hatten aber keine Feinde, im Gegenteil!Die Spuren verliefen immer weiter im Sande, bis ein entscheidender Hinweis kam. Doch der Sniper, wie sie ihn nannten, war ihnen immer eine Spur voraus und es gab drei weitere Morde. Die Polizei fühlt sich machtlos, die Menschen trauen sich nicht mehr auf die Straßen und verbarrikadieren sich in ihren Wohnungen! Doch je weiter sie gruben, desto mehr wurde das Ausmaß der Ermittlungen sichtbar: Pia und Bodenstein nahmen dies persönlich, fassten einen ehemaligen Kollegen, wo wirklich jedes Indiz passte, doch das Blatt wendete sich…

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  • Spannend bis zur letzten Seite!

    Die Lebenden und die Toten

    januarygirl

    15. October 2017 um 15:23

    Nele Neuhaus - im Moment meine Lieblings-Krimi-Autorin. Auch dieses Buch habe ich verschlungen, auch wenn es etwas länger gedauert hat, da ich wenig Zeit hatte.Das Cover von "Die Lebenden und die Toten" gefällt mir wirklich gut, auch wenn ich es nicht mit der Geschichte in Verbindung bringen kann.Der Schreibstil ist wie immer flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Autorin versteht es wirklich, die Spannung von Seite eins bis zum Ende zu halten!Das Buch handelt von mehreren Toten,die im ersten Augenblick nichts miteinander zu tun haben. Der Täter scheint wahllos zu morden. Der Mörder, der sich selbst "Der Richter" nennt, hat eine Mission. Schon bald kommen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein hinter eine menschliche Tragödie und begreifen, dass es schwerwiegende Zusammenhänge gibt...Die Geschichte ist wirklich spannend und greift ein wichtiges Thema auf, welches ich hier aber nicht nennen werde.Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch wenn diesmal die Geschehnisse rund um das Privatleben der Ermittler zu kurz kommen. Mehrmals musste ich beim Lesen lauthals loslachen, denn das K11 bekommt Verstärkung vom LKA in Person von Andreas Neff, der ein kleiner Besserwisser ist. So kommt es immer wieder zu lustigen Dialogen zwischen Neff und dem Team von Oliver von Bodenstein. Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Wieder einmal ein gelungener Kriminalroman der Autorin, den ich jedem nur empfehlen kann!

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  • Das K11 und der "Sniper" vom Taunus .....

    Die Lebenden und die Toten

    Luminella

    14. October 2017 um 16:46

    Leere Straßen und Einkaufszentren, Supermärkte nur mit Notbesetzung. Ein Sniper verbreitet Angst und Schrecken im Taunus. Scheinbar wahllos werden unbescholtene angesehene Bürger erschossen. Bald wird klar, dass es sich nicht nur um Zufallsopfer handelt. Der "Richter" schickt nach jedem Mord einen Hinweis, der die Soko "Sniper" aber mehr verwirrt als Licht ins Dunkel zu bringen. Ein Profiler vom LKA bringt mehr Unruhe ins K 11 als Hilfestellung. Pia Kirchhoff verzichtet auf ihre Flitterwochen, da Urlaubs- und krankheitsbedingt das Team unterbesetzt ist. Sie bekommt Unterstützung durch ihre Schwester Kim, die als forensische Psychiaterin beratend zur Seite steht. Nach einiger Zeit erfährt der Leser, dass das Thema Transplantationschirurgie und Organspende eine wichtige Rolle spielt. Der 7. Fall für Bodenstein und Kirchhoff war für mich etwas schwieriger zu lesen, als die Vorgänger. Viele Personen mit ähnlichen Namen tragen etwas zur Verwirrung bei. Auch fand ich den Handlungsstrang manchmal etwas schwer nachzuvollziehen. Da ich das Buch als EBook gelesen habe, war es manchmal etwas schwierig immer wieder zurückzublättern und nachzulesen. Für den Leser ist es auch nicht ganz nachvollziehbar warum Pia Kirchhoff auf ihre Flitterwochen verzichtet, zumal Weihnachten und Silvester vor der Tür stehen. Auf jeden Fall wird sich sicher jeder Leser nach der Lektüre genau überlegen, wie er sich zum Thema "Organspendeausweis" stellt. Mein Fazit: Insgesamt ist es ein spannendes Buch mit einigen Schwächen. Nicht das beste aber durchaus lesenswert.

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  • Ein Buch über Gerechtigkeit und Vergeltung

    Die Lebenden und die Toten

    Frau-Aragorn

    10. August 2017 um 19:23

    Pia Kirchhoff,  jetzt Sander,  hatte sich ihre Flitterwochen wohl gänzlich anders vorgestellt, als zwischen den Jahren hinter einem Heckenschützen her zu sein, der scheinbar wahllos Leute kaltblütig hinrichtet.  Doch bald wird klar, dass dieser Mörder auf Rache aus ist, und der Fall entpuppt sich als Vendetta,  die über viele Jahre zurück reicht. Wie so gut wie alle Bücher von Nele Neuhaus, ist auch dieses gut geschrieben, spannend aufgebaut und sehr gut recherchiert.  Was ich an ihren Krimis liebe,  ist das die Sicht des Mörders immer ein Teil der Geschichte ist. Dadurch dass man diese kennenlernt,  begreift man viel besser dessen Motivation. Was ich auch immer ganz toll finde, ist dass allen Charakteren, und mögen sie auch noch so wenig mit der Grundgeschichte zu tun haben,  stets authentische und gut beschriebene Persönlichkeitsdarstellungen verpasst werden.  Allerdings übertreibt es Nele Neuhaus in diesem meiner Meinung nach ein wenig. Ein, zwei Charaktere und Nebenhandlungen weniger, hätten dem Buch die Länge genommen. Die Handlung um den komplett inkompetenten Profiler fand ich beispielsweise komplett überflüssig. Mir ist klar, warum er vorkam, aber diesen Kniff hätte man auch anders hingekriegt.  Dennoch, ein gutes Buch dieser Reihe,  und ich freue mich darauf, dass es bald "im Wald" im Taschenbuchformat weitergeht 

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  • Die Lebenden und die Toten

    Die Lebenden und die Toten

    nati51

    18. June 2017 um 19:57

    Wie die vorherigen Bände der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe hat mich auch der siebte Band aus der Feder von Nele Neuhaus wieder gefesselt. Es ist kurz vor Weihnachten und die Hauptkommissarin Pia Kirchhoff hat ihren langersehnten Urlaub. Heimlich haben sie und Christoph Sander geheiratet. In zwei Tagen wollen sie in ihren Urlaub starten. Dann erreicht Pia ein Anruf von ihrem Chef Bodenstein, der sie verzweifelt um Hilfe bittet, da ein Teil des Teams erkrankt ist. Eine Frau wurde bei einem Spaziergang durch Kopfschuss aus dem Hinterhalt erschossen. War die Frau zur falschen Zeit am falschen Ort? Denn die Tote, Ingeborg Rohfelder, war beliebt und hatte keine Feinde. Wenige Tage später geschieht der nächste Mord. Eine weitere Frau wird beim Plätzchen backen durch das Küchenfenster erschossen. Es stellt sich heraus, dass beide Frauen mit derselben Waffe getötet wurden. In der Bevölkerung macht sich Panik breit und die Polizei sucht verzweifelt nach einer Verbindung zwischen den beiden Frauen. Zusätzlich erhält das Team um Bodenstein noch Unterstützung von dem Fallanalytiker Andreas Neff und von Kim, der Schwester von Pia. Die Polizei hat auf der einen Seite viele Vermutungen, Spekulationen und Verdachtsmomente und auf der anderen Seite erhalten sie von den Beteiligten viele Ausreden und Lügen. Kann die Polizei den Täter stoppen, bevor weitere Morde geschehen?Wie immer führt Nele Neuhaus langsam in die Geschichte ein und hat es wieder geschafft, ein gutes Maß zu finden zwischen der Kriminalhandlung und der Weiterentwicklung der Kommissare. Wie in ihren Vorgängerbüchern gibt es auch hier mehrere Erzählstränge, in denen verschiedene Personen eingeführt werden, dieses führt bei anderen Autoren öfter zu Verwirrungen, aber bei Nele Neuhaus nicht.Auch dieses Mal hat die Autorin wieder ein brisantes Thema aufgegriffen und zwar die Organtransplantation. Ich bin hierüber etwas im Zwiespalt, denn nach dem Lesen dieses Buches werden sich einige gegen eine Organspende entscheiden, obwohl dringend Organspender gesucht werden. Trotz dieses Kritikpunktes, der auch zum Nachdenken anregt, fand ich das Buch spannend vom Anfang bis zum Ende und fühlte ich mich wieder gut unterhalten.

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  • Wie rächt man sich, wenn einem alles genommen wurde?

    Die Lebenden und die Toten

    JulieMalie

    18. May 2017 um 20:03

    In dem neuen Roman von Nele Neuhaus sind Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein wieder einem brutalen und unaufhaltsamen Mörder auf der Spur. Eine ältere Dame wird während eines Spazierganges aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf wird eine zweite Frau durch das Fenster ihrer Küche erschossen. Zunächst scheint es keinen Zusammenhang zwischen den Taten zu geben. Doch schon bald merken die Ermittler, dass der Täter nicht wahllos mordet. Immer mehr Menschen sterben und nach und nach werden die Ausmaße einer menschlichen Tragödie immer deutlicher. "Die Lebenden und die Toten" hat mich, wie bisher jeder Roman der Autorin, voll und ganz überzeugt. Neben dem herausragenden Schreibstil, der den Leser trotz des grausamen Geschehens leichtfüßig durch die Handlung trägt, ist es vor allem die Genauigkeit mit der Neuhaus ihre Geschichten spinnt. Bis zum Schluss gelingt es dem Leser nicht, das Geschehen voll und ganz zu überblicken und dadurch das Ende des Krimis vorherzusehen. Sogar auf den letzten Seite, wenn man denkt, der Fall sei gelöst, baut die Autorin noch Wechsel in der Geschichte ein, die die Spannung durch das Buch hinweg konstant aufrecht erhalten haben. Jedes Mal bin ich faasziniert davon, wie am Ende alle Fäden zusammengesponnen werden und die Handlung Sinn ergibt. Leider war die Handlung an manchen Stellen etwas in die Länge gezogen und die Geschichte wäre sicherlich auch mit weniger Seiten gut erzählt gewesen, allerdings war das Buch trotzdem interessant und es wurde nie langweilig. Ein großer Pluspunkt war für mich das Thema des Krimis - Organspende. Nicht nur, dass es ein sehr wichtiges Thema ist, man hat gemerkt, dass sich Nele Neuhaus im Vorfeld des Buches sehr genau mit allen Vor- und Nachteilen einer Organspende auseinandergesetzt hat. Trotzdem das Thema in dem Buch in einem eher negativen Kontext auftritt, behält sie den nötigen Abstand und Respekt und möchte den Leser nie in seiner Meinung beeinflussen. Dennoch schafft sie es, den Leser durch das Handeln der Figuren über sein eigene potentiellen Entscheidungen in einer so dramatischen Situation nachdenken zu lassen. Ein weiterer Pluspunkt des Buches waren die tiefgründigen Charaktere. Nicht nur die Opfer und ihre Angehörigen, sondern auch die Verdächtigen lernt man von allen Seiten kennen. Auch die Ermittler sind, wie in jedem ihrer Romane, sehr tiefgründig beschrieben und lassen den Leser an ihren privaten Erfolgen und Problemen teilhaben. Das Lesen von Neuhaus' Büchern fühlt sich jedes Mal wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten an. Leider kam es aber auch dazu, dass die Autorin einige Spoiler zu ihren anderen Büchern eingebaut hat, die, wenn man wie ich manche Krimis der Autorin noch nicht gelesen hat, leider die Vorfreude auf die Bücher etwas eindämmen. Fazit: Nele Neuhaus konnte mich wieder voll und ganz überzeugen, sowohl mit ihrem Schreibstil, ihren Figuren als auch mit dem Spannungsbogen, der sich durch das Buch zieht. Ein Muss für jeden Fan der Autorin und für alle, die sich an deutschen Krimis erfreuen können.

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  • Lesenswert

    Die Lebenden und die Toten

    Amber144

    06. March 2017 um 20:33

    Dies ist mein 5. Buch von Nele Neuhaus gewesen und wieder steht der Name Neuhaus für einen spannenden Krimi mit vielen Wendungen die nicht vorhersehbar sind. Man fiebert mit den Hauptpersonen mit um den Fall zu lösen und alles aufzuklären.

  • Finten, Täuschungsmanöver und eine Menge Tote

    Die Lebenden und die Toten

    laraelaina

    06. March 2017 um 12:35

    Gut geschriebener und fundierter Krimi im Umfeld der Transplantationschirurgie. Ein Rachefeldzug der besonderen Art, hervorgerufen durch Geldgier, Selbstherrlichkeit und Abgründe menschlichen Handelns. Empfehlenswert.

  • Klasse

    Die Lebenden und die Toten

    Buderballa

    29. January 2017 um 10:14

    Die Story ist superspannent. Mehr davon, konnte mich gut in die Geschichte reinversetzen. Einfach klasse.

  • Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff ermitteln wieder

    Die Lebenden und die Toten

    mistellor

    12. January 2017 um 00:57

    Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff ermitteln in einem wahrhaft ungewöhnlichen Fall. Ein "Sniper" ermordet vermutlich willkürlich Menschen, die augenscheinlich keine Gemeinsamkeiten haben. Nur sehr langsam kommen von Bodenstein und Kirchhoff wenigstens dem Motiv des Snipers auf die Spur. Nur dem Täter, der die beiden und auch die Teamkollegen bis fast bis zum Ende des Buches narren kann, gelingt es lange Zeit nicht zu fassen. Ich mag hier nicht mehr verraten, denn das wäre schade, die Spannung des Romans ergibt sich auch aus der Suche nach dem Motiv, der Gelegenheit und dem Täter. Wie eine Zwiebel, der man nach und nach die Häute abzieht, so entwickelt sich auch der Fall. Er fordert die ermittelnden Polizisten körperlich und geistig bis fast bis zur Selbstaufgabe. Oliver und Pia und auch alle anderen Protagonisten sind wieder wunderbar von der Autorin Nele Neuhaus gezeichnet. In diesem Band zeigen beide Hauptprotagonisten Tiefe und ungezügelte Emotionen, trotzdem wirken beide deutlich gereifter als in den früheren Romanen. Der Schreibstil ist wie gewohnt modern, frisch und leicht lesbar. Ich mag Nele Neuhaus' Wortwahl, die bildhaft, schön und stilistisch ist. Der Fall selbst ist spannend und sehr gelungen aufgebaut. Das Thema ist aktuell und regt wahrhaftig zum Nachdenken an, eigentlich müsste man am Ende des Buches für sich eine Entscheidung treffen. Eine persönliche Bemerkung zum Schluss. Ich freue mich wirklich sehr, dass Pia endlich ihr persönliches Glück gefunden hat. Das Buch erhält von mir 5 Sterne.

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  • …zu richten die Lebenden und die Toten…

    Die Lebenden und die Toten

    StefanieFreigericht

    05. January 2017 um 01:20

    …zu richten die Lebenden und die Toten, mit diesem Ziel ist er angetreten, ein Täter, der sich selbst „der Richter“ nennt. Sein erstes Opfer ist die ältere Ingeborg Rohleder, die erschossen wird beim Gassiführen des Hundes. „In Memoriam Ingeborg Rohleder. Ingeborg Rohleder musste sterben, weil sich ihre Tochter der unterlassenen Hilfeleistung und Beihilfe zur fahrlässigen Tötung schuldig gemacht hat. Der Richter.“ S. 101 Es bleibt nicht bei der einen Leiche – weitere Tote folgen, scheinbar wahllos hingerichtet durch Kopfschuss. Panik bricht aus unter der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet, und das kurz vor den Weihnachtstagen! Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von Bodenstein ermitteln mit ihrem Team, stark eingeschränkt durch Jahresende, Grippewelle und Urlauber kommen sie bald körperlich an ihre Grenzen, ohne erste Erfolge. Der erste Tote ohne Kopfschuss bringt die Ermittler auf die richtige Fährte. Doch als ich als Leserin mit einer baldigen Aufklärung rechnete und noch einiges an Seiten vor mir hatte, legte Autorin Neuhaus erst so richtig los… Der nach meiner Meinung beste Band der Reihe bietet mehr Themen als zuerst gedacht – was als Ermittlung nach einem vermeintlichen Sniper beginnt, birgt noch so einiges mehr; aber ich möchte bewusst nicht zu viel verraten. Wie immer bei Nele Neuhaus gibt es bei den Ermittlungen viele viele Namen – allerdings werden die Personen, Opfer und Verdächtige, jeweils so geschickt gruppiert eingeführt, dass es leicht fiel, den Überblick zu behalten. Zur Sicherheit habe ich aber eine Tabelle erstellt. Die Spannung wird durch die doch nicht wenigen Seiten durchgehend hoch gehalten, ja, häufig noch gesteigert; ich fühlte mich beinahe wie in einem Thriller gebannt. Dabei tauchen keine Sexualdelikte auf und man trifft nicht auf einen gestörten Sadisten, meine übliche Bemerkung für diesbezüglich empfindliche Leser. Begeistert hat mich die Recherche, die Frau Neuhaus zu medizinisch und ethisch nicht einfachen Fragen betrieben hat – zufällig hatte ich gerade ein Buch mit ähnlichem Grundthema gelesen und war dort enttäuscht worden. Die Informationen in „Die Lebenden und die Toten“ sind hingegen fundiert, umfassend und ausgewogen, auch in der Zwiespältigkeit zum angesprochenen Thema. Statt zu verunsichern, wird Wissen vermittelt – und ja, einige Ärzte gehen mit Patienten und Angehörigen bei Krankheit und Tod unsensibel vor. Von dieser Darstellung im Buch bin ich geradezu begeistert; auch die sonstige Einblicke in die Polizeiarbeit wirken sehr solide. Geradezu liebgewonnen habe ich seit vielen Büchen das übliche Ermittlerteam – immer wieder erfährt man auch als Leser der gesamten Reihe neue Hintergründe über die Kommissare, so bleibt es immer menschlich. Ich persönlich habe die Reihe nie chronologisch gelesen, somit halte ich einen Einstieg durch das beschriebene Vorgehen der Autorin jederzeit für möglich. Ich habe dieses Mal wirklich nur als Schwachstelle gefunden, dass um S. 308 die Ermittler der Buchhalterin nicht mitzuteilen scheinen, dass ihr Chef sie NICHT versetzt hat (nicht, ich verrate nicht mehr – selbst lesen!). Volle 5 von 5 Sternen. Ich habe übrigens zufällig das Buch praktisch zeitgleich zur Ausstrahlung des ZDF-TV-Zweiteilers gesehen – personell wurde die Umsetzung zwar etwas gerafft und besonders im zweiten Teil noch bezüglich der Handlung ein wenig geändert, aber insgesamt kann sich auch diese Version durchaus sehen lassen. Mir gefiel eigentlich nur nicht, dass die im Buch durchaus schlagfertige jüngere Schwester von Pia, Kim, im Film wesentlich schwächer rüber kam. Eine Aufstellung zu Ermittlern und den Menschen, mit denen sie es dieses Mal zu tun haben, hängt an.

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  • Die Lebenden und die Toten

    Die Lebenden und die Toten

    Themistokeles

    24. November 2016 um 09:57

    Nachdem der letzte Band um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein schon ein Thema behandelt hat, bei dem es sich ehrlich um harten Tobak handelt, wird es auch bei diesem Fall nicht leichter und die Abgründe, die sich hinter den Taten auftun und vor allen Dingen, welches Motiv hinter den Taten steht, ist schon erschreckend.Ich finde es bei diesem Fall vor allen Dingen so interessant und spannend, dass der Täter nach dem Gedanken vorgeht, dass der eigene Tod desjenigen, den er eigentlich treffen will, viel zu milde ist und es viel mehr Leid für diesen verursacht, wenn ihm etwas genommen wird, was ihm sehr wichtig ist, wie ein anderer geliebter Mensch. Allein dieses Vorgehen und die Frage, was für Taten hinter den Verwandten der Opfer stehen, dass sie so etwas verdienen in den Augen des Täters, ist einfach extrem spannend. Dazu kommt, dass es die Morde für mich noch schlimmer macht, da die Opfer wirklich gar keine Schuld trift und noch sinnloser aus dem Leben gerissen werden, wie manch anderes Opfer.Was sich dann als Hintergrund herauskristallisiert, ist dann fast schon so grausam, dass man als Leser hofft, dass es wirklich nur aus der Phantasie der Autorin stammt und nicht auch im wirklich Leben so übel ist, auch wenn man leider zu diesem Thema auch in der Realität so einiges gehört hat, was einen vermuten lässt, dass die Beschreibungen in diesem Krimi nicht all zu weit weg von der Realität liegen, so tragisch das ist. Worum es sich jedoch genau dreht, will ich hier nicht verraten, da es einfach ein bisschen zu viel vorweg nehmen würde.Bei unseren beiden Protagonisten finde ich es fast schon niedlich, wie Pia zunächst zu verbergen sucht, dass sie ihren Freund und Zoodirektor Christoph Sander, geheiratet hat und interessant, dass sie sogar ihre Flitterwochen nicht wahrnimmt, da sie diesen Mord aufklären will. Auch rund um Oliver von Bodenstein gibt es wieder so einiges privates, was nebenbei immer wieder zur Sprache kommt, sich aber wie auch schon bei den restlichen Teilen sehr angenehm in die restliche Handlung einfügt.Insgesamt ein spannender Fall und vor allem auch die Gedanken, die sich die Protagonisten immer mehr machen, lassen auch ihre Zusammenarbeit und vor allem ihre Zukunft noch spannend werden.

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  • Durchweg spannend

    Die Lebenden und die Toten

    _Jassi

    04. November 2016 um 21:53

    Inhalt lt. Klappentext: Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will über Weihnachten und Silvester in die Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde eine ältere Dame aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde. Warum mussten ausgerechnet sie sterben? Der Druck auf die Ermittler wächst schnell. Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet – und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur. Meinung: Ich bin ein großer Fan dieser Krimi-Reihe und auch dieser Teil hat mich nicht enttäuscht. Dieses Mal geht es sehr rasant zu. Schon im ersten Drittel werden drei Menschen erschossen und man kann auch schon ahnen in welche Richtung es geht. Da das Buch über 500 Seiten hat, habe ich mich schon gefragt, was da noch alle kommen soll. Doch es tauchen so viele Spuren, Vermutungen und Verdächtige auf, dass es nie langweilig wird. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Darstellung des Profilers Neff. Die Chefin von Oliver und Kirchhoff hat ihn als Experten hinzugezogen. Er wurde jedoch als sehr arrogant und unfähig dargestellt. Immer wenn einer der Charaktere ein paar Sympathie Punkte bekommen sollte, hat er einfach Neff einen blöden Spruch gedrückt, was für alle sehr unterhaltsam war... Ich fand es aber irgendwann sehr nervig und auch unnötig. Wie die meisten bestimmt schon mitbekommen haben, geht es bei diesem Fall um die Organspende. Viele haben kritisiert, dass die Autorin die Organspende als negativ und gefährlich beschrieben hat. Ich habe schon seit Jahren einen Organspendeausweis und werde ihn auch nach diesem Buch behalten. Klar, hat es einen Skandal um die Vergabe von Spender-Organen gegeben. In dem Buch ist es Extremfall. Aber jeder der das Buch liest, muss doch wissen, dass es ein fiktives Buch ist. Und so sollte man auch den Fall behandeln. Gut gefallen hat mir hier besonders, dass man merkt wie gut Bodenstein und Pia als Team funktionieren. Fazit: Auch wenn das Buch meinetwegen ein paar Seiten weniger haben könnte, verliert es doch nie an Spannung. Es gibt so viele Spuren, dass immer was los ist. Der Fall war sehr gut konstruiert und die Auflösung war sehr schlüssig. Für mich wieder ein toller Band dieser Reihe und ich freue mich schon, wenn der nächste Teil als Taschenbuch rauskommt!

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  • Wie immer absolut gelungen

    Die Lebenden und die Toten

    Zirbi

    15. September 2016 um 18:30

    (Große Inhaltsangabe erspare ich euch - ich schreib einfach meine Meinung) Zum einen LIEBE ich einfach diese Krimi-Reihe, ich verschlinge die Bücher regelrecht. Zum anderen war auch diesmal die Strory (Hintergrundstory) total spannend. Ein Thema mit dem ich mich bisher kaum beschäftigt hab. Man hört schon mal was und klar Organspendeausweis ist ja allen ein Begriff - aber irgendwie hat es mich dann tatsächlich auch richtig nachdenklich gestimmt und ich hab mich gefragt, ob es wirklich so "krass" abläuft.  Da kommt man dann schon ein bisschen ins Grübeln und genau das liebe ich an dieser Krimi-Reihe - man kann sich darin vertiefen und auch einfach darüber nachdenken anstatt es einfach "nur" zu lesen. Nele Neuhaus hat es einfach geschafft mich mit ihrer Geschichte so zu begeistern, das ich voll drin war und mitfühlen konnte. Toll gemacht, wie immer. Die Charaktere sind auch einfach "die guten alten Bekannten" - das mag ich auch sehr gern. Man weiß einfach schon ein bisschen auf was man sich einlässt und wird nicht enttäuscht. Ist doch einfach echt was wert ;-)Was soll ich sagen - ich freu mich schon auf den nächsten Teil, der hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt.

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