Im Wald

von Nele Neuhaus 
4,3 Sterne bei450 Bewertungen
Im Wald
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (379):
L

Gut gezeichnete Charaktere, raffinierter Plot, spannend zu lesen

Kritisch (11):
B

Die Story hat mir gefallen, der Schreibstil leider nicht. Habe das Buch nach 120 Seiten weggelegt.

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Inhaltsangabe zu "Im Wald"

Ein Unbekannter stirbt im Feuer. Eine alte Frau wird ermordet. Ein Dorf schweigt. Bodensteins persönlichster Fall.

Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander, ehemals Kirchhoff, vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt.

Atemberaubend spannend - der neue Bestseller von Nele Neuhaus!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289793
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:13.10.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.10.2016 bei TIDE exklusiv erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    itsbooklovers avatar
    itsbooklovervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend geschrieben, so dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen..
    Nele Neuhaus - Im Wald

    >> Ich will das nicht tun. Aber ich muss. Ich habe keine andere Wahl.<< Seite 13 (Prolog)

    Kriminnalhauptkommissar Oliver von Bodenstein wird nachts zu einem Brand in der Nähe von Ruppertshain gerufen. Er vermutet, dass der Feuerteufel dahintersteckt, ser seit Monaten im Taunus sein Unwesen treibt und leerstehende Gebäude anzündet. Doch diesmal geht es um mehr: Im brennenden Wohnwagen auf dem Campingplatz im Wald kam ein Mann ums Leben. Bodenstein und seine Kollegin Pia Sander ermitteln wegen Mordes.

    Als sie die Besitzerin des Wohnwagens sprechen wollen, kommen sie zu spät: Auch sie wurde getötet, obwohl sie sowieso nicht mehr lange zu leben gehabt hätte. Während die Polizei fieberhaft nach einem jungen Mann fahndet, der in der Brandnacht im Wald den Täter gesehen haben könnte, geschieht ein dritter Mord.

    Vor über 40 Jahren verschwand Bodensteins bester Freund, der zehnjährige Artur, spurlos. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Mordserie und diesem nie aufgeklärten Vermisstenfall?

    Bodenstein geht den alten Spuren nach und entdeckt Ungereimtheiten, Angst und Misstrauen, und der Mörder scheint noch nicht am Ende mit seiner Mission. Um ihm Einhalt gebieten zu können, müssen sie herausfinden, was im August 1972 im Wald bei Ruppertshain wirklich geschehen ist.

    Meine Meinung:

    Das Cover passt sehr gut zur Geschichte im Buch. Das Buch ist sehr gut geschrieben, sodass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Für manche mag es entwas verwirrend sein, da irgendwie jeder mit jedem Verwandt zu sein scheint. Aber Nele Neuhaus hat am Anfang eine Liste mit den betroffenen Peronen erstellt, damit die Leser eine Übersicht haben. Ich habe zwar die Liste gesehen, aber ich habe beim Lesen keine Schwierigkeiten gehabt alle Peronen zuzuordnen.
    Auch finde ich es wichtig beim Lesen *Kopfkino* zu bekommen und dies ist hier der Fall. Die Orte und Personen sind sehr gut beschrieben, sodass man es sich alles sehr gut Bildlich vorstellen kann.

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannender Kriminalroman mit überzeugender Auflösung am Ende.
    Sehr spannend geschrieben

    Bei "Im Wald" handelt es sich um den neuesten Fall von Pia und Oliver, wobei Letzterer persönlich involviert wird. Er verbrachte seine Kindheit in Ruppertshain. 


    Der Roman spielt abwechselnd im Jahr 1972 und heute. Mir haben die Zeitsprünge nichts ausgemacht, das Personenregister am Anfang fand ich hingegen sehr hilfreich, weil ich mit den einzelnen Figuren teilweise so meine Probleme hatte, weil sie zahlreich auftreten. Manchmal hatte das Buch so seine Längen und es hat für meine Verhältnisse viel Zeit zum Lesen in Anspruch genommen. Das fand ich aber gar nicht schlimm, weil es für mich ein Lesegenuss war. 

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben und die Auflösung am Ende konnte mich überzeugen. Ich möchte die Reihe nun nachholen und bin schon fleißig dabei, die vorigen Bände als Hörbuch zu hören. Das Buch ist unabhängig von den anderen lesbar, allerdings empfehle ich die richtige Reihenfolge der Bände, vor allem im Hinblick auf die Entwicklung der persönlichen Beziehungen der Protagonisten untereinander.

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    JulieMalies avatar
    JulieMalievor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gut durchdachter Krimi, der mir aber an einigen Stellen zu langatmig und zu verworren war.
    Manchmal sind es die kleinen Dinge, die großes Unheil auslösen

    Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander, ehemals Kirchhoff, vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt.
    (Quelle: Amazon.de)

    Nele Neuhaus ist für mich eine Autorin, deren Bücher mir eigentlich immer sehr gut gefallen und die ich auch mit großer Begeisterung lese. "Im Wald" hat mir persönlich aber leider nicht so gut gefallen und dass obwohl die Geschichte sehr gut durchdacht ist und auch, typisch Neuhaus, sehr spannend und undurchschaubar erzählt ist.
    Allerdings war mir die Handlung an einigen Stellen doch zu verworren. Das ging schon bei der großen Anzahl an handelnden Personen los. Gleich zu Beginn des Buches findet man eine zweiseitige Liste mit den auftauchenden Figuren. Und diese ist auch dringend notwendig, denn hätte es sie nicht gegeben, hätte ich der Geschichte überhaupt nicht folgen können. Dennoch war es sehr kompliziert, sich die  Figuren und ihre Rollen im Buch merken zu können, weswegen ein ständiges Nachschauen im Personenverzeichnis notwendig war. Das hat für mich persönlich das Lesevergnügen stark eingeschränkt.
    Und auch die Handlung selbst, ebenso wie die Aufklärung der Verbrechen war für mich zu kompliziert. Teilweise habe ich den bisherigen Ermittlungsstand überhaupt nicht mehr durchschaut, ständig gab es neue Spuren, neue Verdächtige und ganz plötzlich und ohne nachvollziehbaren Grund wurde dem Leser der wahre Täter präsentiert. Bis jetzt habe ich noch nicht ganz verstanden, wie die Ermittler auf ihn gekommen sind. Aber genau darum geht es mir, wenn ich einen Krimi lese.

    Trotz aller Kritik möchte ich aber dennoch auch anmerken, dass mir der gewohnte Schreibstil von Neuhaus wieder sehr gut gefallen hat. Dennoch empfinde ich das Buch als eines der schwächsten der Autorin.

    Fazit:
    Ein gut durchdachter Krimi, der mich in seiner Umsetzung aber leider nicht ganz überzeugen konnte und mich an einigen Stellen eher verwirrt als aufgeklärt hat.

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Es lohnt sich dran zu bleiben
    Ein Kieselstein kann eine Lawine ins Rollen bringen

    Dies ist bereits der achte Fall von Oliver und Pia und ich finde, rein von der Entwicklung her einer der besten. 


    Zwar wird man mit gefühlt 100 Protagonisten total überfordert, allerdings ist vorne im Buch ein Personenimpressum, das die ganze Sache erleichtert. Gerade die vielen beteiligten Leute sind es schließlich, die das Buch dann so gut dastehen lassen. 


    Indem Oliver hier einen Fall aufklärt, der mehr als 40 Jahre zurückliegt und in den bald ein ganzes Dorf verwickelt war, erfährt man sehr viel über seine eigene Person, was ich richtig klasse finde, denn wenn mich eines an dieser Reihe immer ein wenig gestört hat, dann die Tatsache, dass man aus Oliver nie ganz schlau wurde. 
    Fast erscheint es einem wie ein Abschluss der Reihe, ich denke aber fast es wird ein neuer Anfang sein. 


    Die Geschichte ist gut aufgebaut, der Spannungsbogen entwickelt sich kontinuierlich und ich hatte wirklich bis zum Ende hin keine Ahnung wer der Täter ist. 


    Einzig und allein die sehr kleine Schriftart und die vollgepressten Seiten erschweren das Lesen ungemein. 

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    supersusis avatar
    supersusivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr spannender, teils aber verwirrender Krimi. Auch wenn am Anfang ein Verzeichnis der vorkommenden Personen steht, bin ich immer mal w
    spannender Taunus Krimi

    Nachdem ein Toter nach einem Brand im Wald gefunden wird, führt die Spur des Ermittlers zu früheren Klassenkameraden und Freunden und Feinden aus seiner Kindheit und es geschehen weitere Morde. Nichts ist so, wie es scheint und im Ort werden Geheimnisse gut gehütet. Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig. Obwohl oder weil der Polizist Oliver die meisten Beteiligten seit über 50 Jahren kennt ?  Kann er überhauüt objektiv bleiben ? Und welchen Freunden kann er noch trauen ?

    Ein sehr spannender, teils aber verwirrender Krimi. Auch wenn am Anfang ein Verzeichnis der vorkommenden Personen steht, bin ich immer mal wieder durcheinander gekommen, wer mit wem verheiratet war, wer welcher Generation angehörte, wer Geschwister waren usw. Oder ich habe Personen verwechselt (Ehlers und Edgar z.B.) Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, denn immer, wenn man dachte, die Lösung ist ganz nah und sich wunderte, wieso das Buch noch so viele Seiten hat, passierte etwas Neues und es ging spannend weiter. Dies ist mein erster Krimi von Nele Neuhaus. Er hat mir so gut gefallen, dass ich gleich den nächsten beginnen werde. Es ist aber wohl schon der 8. Krimi von der Autorin, der im Taunus spielt.


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    kreszenzs avatar
    kreszenzvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Jede Dorfgemeinschaft hat so ihre Geheimnisse, die besser niemand erfahren sollte... Spannender Krimi mit menschlichen Charakteren!
    Spannender Krimi mit menschlichen Charakteren!

    Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein, knapp über 50, ist seines Berufs überdrüssig. Zu lange schon sieht er Menschen leiden und sterben und zu lange schon wird er von Verdächtigen immer wieder angelogen. Da freut es ihn umso mehr, als ihm seine Chefin endlich ein Sabbatical genehmigt. Nur noch bis Jahresende muss er durchhalten, dann hat er endlich den Freiraum, den er benötigt um über sein Leben, seinen Beruf nachzudenken und um ganz für Töchterchen Sophia da zu sein.

    Doch dann explodiert auf dem nahegelegenen Campingplatz „Waldfrieden“ ein Wohnwagen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei nicht nur um Brandstiftung gehandelt hat – im Wohnwagen verbrannte ein Mensch, wahrscheinlich bei lebendigem Leibe.

    Während Oliver noch verarbeiten muss, dass er den Toten, Clemens, nicht nur seit seiner Kindheit kannte sondern dieser anscheinend ein Doppelleben führte, wird eine zweite Leiche gefunden. Rosie, die Haushälterin von Olivers Mutter, war schwer krebskrank und verbrachte ihre letzten Tage im Hospiz. Doch Rosie war auch die Eigentümerin des verbrannten Wohnwagens und die Mutter von Clemens - und starb, kurz bevor Oliver sie befragen konnte. Zufall? Nein: bei Rosie wurde etwas „nachgeholfen“. Aber wer sollte Interesse daran haben, eine Frau zu ermorden, die eh nicht mehr lange zu leben hat?

    Oliver stößt in seinem Heimatdorf Ruppertshain auf eine Mauer des Schweigens. Wie hängen die beiden Fälle zusammen? Was soll vertuscht werden? Hat die Mordserie etwa gar ihren Ursprung im Sommer 1972 als sein bester Freund Artur spurlos verschwand?

    Nele Neuhaus nimmt uns mit in ihre Heimat, den Taunus, wo Großstadt auf ländliches Gebiet prallt. Obwohl ich aus dieser Reihe bisher nur Band 4 gelesen habe und somit (mal wieder) quer eingestiegen bin, hatte ich nie das Gefühl, irgendwas in der Entwicklung der Reihe verpasst zu haben, denn die Autorin streut wissenswerte Info zum Personal bedächtig und nie oberlehrerhaft. Das fand ich sehr angenehm. Die Charaktere sind allesamt sehr menschlich, haben Stärken und Schwächen.

    Dies spiegelt sich auch in der Ermittlungsarbeit wieder, welche nicht streng linear ist, sondern auch mal in eine Sackgasse führt und teilweise fast schon dokumentarisch ist.

    Pluspunkt: gleich zu Beginn eine Übersicht der beteiligten Personen, sowie zwei Übersichtskarten. Sowas finde ich prinzipiell sehr hilfreich!

    Einzige Schwäche dieses Krimis: durch die Fülle an Fakten und Informationen zu den Verwandtschafts- und sonstigen Verhältnissen im Dorf wurde es zum Ende hin doch ein bisschen unübersichtlich und zum Schluss musste ich doch nochmal sehr reflektieren, wer jetzt mit wem und warum.

    Trotzdem ein sehr spannender Krimi und absolut empfehlenswert!

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    kointas avatar
    kointavor 9 Monaten
    Sehr enttäuschent

    Ich bin mag die Reihe um Bodenstein/Sander sehr gerne und daher muss ich leider sage, dass dieser Teil der schwächste ist. Ich hatte das Gefühl das Buch wurde künstlich in die Länge gezogen und musste für mich fast 3/4 des Buches "überwinden", damit ich an den Punkt kam, wo es für mich spannend wurde. Mir gingen die Selbstzweifel von Bodenstein und auch von Pia Sander sehr auf die Nerven, da so die Ermittlung des Täters immer wieder gestört wurde. Und es waren mir eindeutig zu viele Personen(-stränge) vorhanden. Auch wenn vorne im Buch eine Liste der Personen und Familienzugehörig steht, konnte ich trotzdem teilweise nicht mehr folgen wer mit wem wie in Verbindung steht. Die Idee der Geschichte das eine Tat vor 42 Jahren in die aktuellen Morde mit reinspielt finde ich sehr gut. Und auch die Rückblicke sind gut eingebunden.

    Fazit: Es wäre meiner Meinung nach besser gewesen, die Geschichte kürzer zu fassen und weniger Dramatik/Selbstzweifel bei den Ermittlern ein zu bauen.

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    la_vies avatar
    la_vievor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend von Anfang bis Ende
    Spannend von Anfang bis Ende

    "Im Wald" war mein erstes Buch von Nele Neuhaus und vermutlich nicht mein letztes. Obwohl ich kein großer Krimi-Leser bin, hat mich das Buch doch überzeugt.


    In einem abgebrannten Wohnwagen wird eine Leiche gefunden. Abgesehen von der ganz offensichtlichen Straftat hängt damit eine Geschichte zusammen, die einen der Ermittler persönlich betrifft. Alte Kindheitserinnerungen werden wach, die so mancher lieber für immer hinter sich gelassen hätte...


    Nele Neuhaus versteht es, Geschichten zu erzählen. Obwohl ich eigentlich keine Krimis lese, war ich von Anfang an gebannt und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die persönliche Note, die durch die Verstrickung des einen Ermittlers in den Fall entsteht, finde ich sehr spannend und gibt der Geschichte noch etwas Besonderes.


    Ich habe mir das Hörbuch (gelesen von Julia Nachtmann) angehört. Julia Nachtmann hat den verschiedenen Charakteren eindrucksvoll unterschiedliche Stimmfarben und Emotionen gegeben, was das Hörbuch sehr spannend gemacht hat. Daumen hoch!

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    funnes avatar
    funnevor 9 Monaten
    Ein Krimi wie jeder andere

    Ein verbrannter Wohnwagen. Und darin: Eine kaum noch identifizierbare, verkohlte Leiche. Es war ein alter Schulfreund von Oliver von Bodenstein, dem leitenden Ermittler in diesem Fall. Und es bleibt nicht der einzige Bekannte von ihm: Alle Zeugen, und grauenvollen weiteren Opfern, sind Bodenstein bekannt. Kann er als leitender Ermittler in dem Dorf, in dem er aufgewachsen ist, objektiv bleiben und den Fall lösen, ohne sich psychisch zu sehr in alten Erinnerungen zu verstricken?

    Meine Meinung:
    Ich lese eigentlich keine Krimis, und ich frage mich noch immer, wieso ich diesen hier gelesen habe. Vielleicht, weil ich damals "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus gelesen hatte, und es ganz gut fand?

    Jedenfalls kann ich dieses Buch auch so zusammenfassen: Es war "ganz gut", aber auch nur ein Krimi. Da ich die Reihe nicht komplett gelesen habe, hatte ich wenig Bezug auf Oliver von Bodenstein und sein Dilemma, alte Bekannte verhören zu müssen. Im Endeffekt fand ich auch den Fall nicht außergewöhnlich spannend, und er hat sich auch wirklich, wirklich lange hingezogen. Unnötig lange, wie ich finde.

    Ich fand aber gut, dass sich hier zwei Fälle miteinander vermischt haben, von denen einer über 40 Jahre alt war und wieder neu aufgerollt wurde. Nach so langer Zeit noch Spuren zu finden und einen Fall aufzuklären, parallel zu einem Brandaktuellen, das war ein Element, das Spaß gemacht hat zu lesen. Und der Schreibstil der Autorin ist sowieso gut, wenn auch nicht wahnsinnig spannend oder packend (was essentiell für mich ist, um ein Buch gut zu finden).


    Fazit:
    Ich will keine Fans der Reihe vor den Kopf stoßen, aber abgesehen von dem zwei-Fälle-parallel-Element fand ich, es war ein Krimi/Thriller wie jeder andere, nicht spannender und auch nicht interessanter. Eigentlich sollte ich als definitiver nicht-Krimi-leser so etwas gar nicht rezensieren :'D

    http://funneswelt.blogspot.de/2018/01/rezension-nele-neuhaus-im-wald.html

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Auch der 8. Fall hat mir wieder gut gefallen und ich hoffe wir lesen von Oliver auch in den weiteren Bänden...
    Dorfgeheimnisse

    Der 8. Band rund um das K11 Ermittlerteam Oliver von Bodenstein und Pia Sander, ehemalige Kirchhoff, liegt schon viel zu lange auf meinem SuB. Als nun schon die Verfilmung im ZDF als Zweiteiler angekündigt wurde, war es an der Zeit den Krimi endlich zu lesen.
    Als Fan der Krimis von Nele Neuhaus war ich sofort wieder mitten im Geschehen. Der Prolog macht neugierig und der direkte Start in die Geschichte ist im wahrsten Sinne des Wortes explosiv.

    Auf einem Campingplatz im Wald explodiert ein Wohnwagen. Bald stellt sich heraus, dass dabei nachgeholfen wurde. Nach dem Fund einer verkohlten Leiche wird aus Brandstiftung Mord. Es gibt zwei Zeugen, die einen schwarzen Schatten, voraussichtlich einen Mann, weglaufen sahen. Einer der Zeugen ist der drogenabhängige Elias, der sich in einem unbewohnten Wohnwagen am Campingplatz versteckt hat. Er versucht für seine schwangere Freundin Nike von den Drogen wegzukommen und ist auf Bewährung draußen. Im Waldfreundehaus beobachtet die ehemalige Journalistin Felicitas Molin die Explosion. Diese hat allerdings schon einige Gläser Wein intus und ist nicht wirklich eine ernstzunehmende Zeugin. Kurze Zeit später stirbt die schwerkranke Rosie Ehlers im Hospitz, doch leider keines natürlichen Todes. Wer ermordet eine Frau, die bereits dem Tod geweiht ist?

    Dieses Mal wird es für Oliver unerwartet persönlich. Die Morde passieren in seiner Heimatgemeinde Rupperthain und er kennt die Opfer persönlich. Doch noch mehr beunruhigt ihn, dass die Zusammenhänge anscheinend zurückgehen ins Jahr 1972, als sein sein zahmer Fuchs Maxi und sein bester Freund Artur verschwanden. Einige Mitglieder der damaligen Bande, der er selbst angehörte, waren angeblich die Letzten, die Maxi und Artur gesehen haben. Das Verschwinden der Beiden wurde bis heute nicht aufgeklärt.
    Pia und Oliver ermitteln, doch das Dorf schweigt. Lange Zeit tappt die Kripo im Dunkeln und immer wieder kommt es zu neuerlichen Rückschlägen. Als Leser verfolgt man die Ermittlungsarbeit der Beiden und ihrer Kollegen hautnah mit. Für Oliver soll es der letzte Fall vor seiner einjährigen Auszeit sein und Pia, die seine Nachfolgerin werden soll, gerät ganz schön in Bedrängnis. Außerdem befürchet sie, dass Oliver nach seinem "Sabbatical" nicht mehr zum K11 zurückkehren wird...
    In diesem Band kommt es zu einem Neuzugang bei der Truppe. Der neue Kollege Tariq Omari ist ein hochintelligenter Syrer mit einem photografischen Gedächtnis. Besonders erfrischend finde ich immer die Dialoge zwischen Pia und ihrem Exmann Henning.
    Die Autorin hat wiederum perfekt die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft. Erst nach und nach wird ein Puzzlestein um den anderen aufgeschlagen. Doch immer wieder kommt es zu neuen Wendungen, die auch des öfteren neue Verdächtige mit sich bringt. So bleibt die Spannung, bis auf einen kleinen Hänger in der Mitte, de ganze Zeit aufrecht.

    Ein Manko von Nele Neuhaus ist, dass sie oft zu viele Figuren in ihren Krimis ins Spiel bringt. Ganz besonders findet man diese Anreihung in ihrem allerersten Buch der Reihe "Eine unbeliebte Frau". Deswegen dachte ich, es wäre ein "Anfängerfehler". Doch auch bei "Im Wald" lernen wir zu viele Personen kennen, was nicht unbedingt von Vorteil ist. Hier hilft diesmal ein Personenregister ganz am Anfang des Romans weiter. Ich behielt auch so ganz gut den Überblick, doch für Einsteiger in die Reihe (was ich sowieso NICHT empfehlen kann) ist es sicherlich sehr verwirrend.
    Dazu kommt noch, dass wir bei der Autorin üblich wieder einige verschiedenen Handlungsstränge haben, die am Schluss zusammenführen und ein logisches Ganzes ergeben. Einer davon greift sogar zurück ins Jahr 1972, der eine Art Rückblick gibt und sehr aufschlussreich ist.

    Schreibstil:
    Nele Neuhaus schreibt einfach gut! Flüssig, ziemlich detailliert und für den Leser einnehmend. Ich mag ihr sympathisches Team, das nun durch die TV-Reihe auch Gesichter bekommen hat. Die beiden Hauptptotagonisten entwickeln sich auch in diesem band wieder ein Stückchen weiter. Durch das zusätzliche Lokalkolorit bringt die Autorin Atmosphäre und eine stimmige Handlung in ihre Krimis.

    Fazit:
    In ihrem achten Fall rund um Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff/Sander nimmt sich die Autorin der dörflichen Gesellschaft an. Es geht um Ausgrenzung, Verschweigen und Zusammenhalt. Mir hat auch dieser Fall wieder sehr gut gefallen, auch wenn Neuhaus diesmal einige zu viele Personen in ihre Geschichte gepackt hat. Ich hoffe Oliver von Bodenstein bleibt uns trotz seines "Sabbaticals" erhalten und die Autorin führt die Reihe noch lange weiter...

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    TanjaMaFis avatar

    Ein Wald, viele Morde und jede Menge Geheimnisse

    Als ein Wohnwagen im Wald in Brand gerät, zieht dies eine Reihe von Morden nach sich. Schnell ist für den erfahrenen Kommissar Oliver von Bodenstein klar, der Schlüssel zum Verbrechen liegt verborgen in der Vergangenheit. So führt ihn sein 8. Fall direkt in die Vergangenheit von Ruppertshain. Aber nicht nur das! Sein neuer Fall ist etwas besonderes, denn als seine Grundschulkameraden ins Visier geraten, wird das Ganze noch viel persönlicher.

    In Nele Neuhaus neuem Krimi “Im Wald” lauern düstere Verbrechen auf dem harmlosen scheinenden Dorf auf euch! Kommt mit in den Wald und die Vergangenheit und findet heraus, wer im Dorf etwas zu verheimlichen hat ...

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    Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf?

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    Taunuskrimi-Entertainment pur gibt’s auch hier zu gewinnen

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    Nele Neuhaus schreibt seit ihrer Kindheit und wollte auch schon immer Schriftstellerin werden. Seit sie ihren Erstlingsroman und die ersten beiden Krimis mit den Ermittlern Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff im Selbstverlag veröffentlichte, wuchs ihre Fangemeinde rasant. Ihr viertes Buch "Tiefe Wunden" erschien im Ullstein-Verlag, mit "Schneewittchen muss sterben" gelang Nele Neuhaus 2010 der Durchbruch. Fünf der Taunuskrimis wurden bereits für das ZDF verfilmt, die Hauptrollen spielen Tim Bergmann und Felicitas Woll.

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    In unserer Lesechallenge stellen wir euch jede Woche eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Lesechallenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im Oktober: Ein Campingpaket für alle, die gerne im Wald übernachten!

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    Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben in der Lesechallenge im Oktober ist der 17.11.2016 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung miteinfließen.

    Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!

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