Wer Wind sät

von Nele Neuhaus 
4,1 Sterne bei687 Bewertungen
Wer Wind sät
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Positiv (536):
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Es macht einfach Spaß mit Pia und Bodenstein zu ermitteln

Kritisch (30):
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Band 5 der Taunus-Krimis von Nele Neuhaus. Windenergie, Korruption und: ist das nicht alles ein bisschen sehr zufällig?

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Inhaltsangabe zu "Wer Wind sät"

Der Bestseller jetzt im Taschenbuch

Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff wird zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen: Ein toter Nachtwächter lag mehrere Tage unentdeckt in einem Firmengebäude. Schnell wird klar, es war Mord. Gemeinsam mit Oliver von Bodenstein ermittelt Pia im Umkreis einer Bürgerinitiative, die gegen einen geplanten Windpark kämpft. Dabei stoßen sie auf ein Grundstück im Taunus, das plötzlich zwei Millionen wert ist – und einen Mann das Leben kostet …

Entdecken Sie auch SOMMER DER WAHRHEIT, einen fesselnden Roman, den Nele Neuhaus unter dem Namen Nele Löwenberg geschrieben hat!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548284675
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:08.06.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.05.2011 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Summerdances avatar
    Summerdancevor einem Monat
    Kurzmeinung: Es macht einfach Spaß mit Pia und Bodenstein zu ermitteln
    Klare Empfehlung

    Auch der fünfte Fall von Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein hält das hohe Niveau der Vorgänger. Wie beim vierten Band finde ich es wichtig die Vorgänger und die Geschichte der beiden Ermittler zu kennen. Natürlich versteht man das Buch inhaltlich auch so, allerdings geht doch viel Verständnis verloren wenn man mit Band 5 beginnt. 

    Im fünften Fall wird Pia zu einem toten Nachtwächter in einem Firmengebäude gerufen. Diese Firma plant gerade einen Windpark, was bei vielen Anwohnen zu Gegenwehr führt. Schnell zeigt sich, dass viele Leute auch eigene Ziele verfolgen. 

    Das Ende kam für mich total unerwartet, auch das kann Nele Neuhaus ja richtig gut: uns Leser auf falsche Fährten schicken und dann am Ende eine Überraschung bereithalten. Damit der Lesespaß nicht verloren geht verrate ich hier nicht mehr :)

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    nasas avatar
    nasavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Band 5 der Reihe, was schwächen aufweist sich aber trotzdem gut lesen lässt.
    Wer Wind sät

    Wer Wind sät ist der fünfte Band des Ermittlerduos Kirchhoff/von Bodenstein. Alle Bücher dieser Reihe kann man gut separat lesen. Alles wichtige wird nochmal aufgegriffen. Wer eine Reihe aber lieber komplett liest sollte dies hier auch tun. Ich habe bisher die anderen Teile gelesen und muss sagen dass Wer Wind sät das schwächste Buch der Reihe ist. Ich hoffe die nachfolgenden Bänder sind wieder besser. 

    Pia Kirchhoff ist gerade wieder in Deutschland gelandet als sie gleich zu einem Einbruch mit Todesfolge gerufen wird. In der Firma für Windkraftanlage lag der Nachtwächter schon drei Tage unentdeckt. Schnell stellt sich raus das es Mord war. Damit beginnen die Ermittlungen  dabei stoßen Pia und Oliver auf eine Bürgerinitiative gegen einen Windpark der gebaut werden soll. Noch während die Ermittlungen andauern wird ein weiterer Mann ermordet. Diesmal ein älterer Mann der Bürgerinitiative. Ihm wurde von der Firma Geld für sein Feld geboten wo eine Windkraftanlage gebaut werden soll. Doch dieser weigerte sich zu verkaufen. Liegt da das Motiv hinter dem Mord? Oder gibt es noch andere Motive? 

    Der Schreibstil ist wieder gewohnt flüssig und man kann der Geschichte gut und schnell folgen. Auch durch die verschiedenen Handlungsstränge wird die Geschichte lebendig. Obwohl ich sagen muss dass es diesmal länger gedauert hat bis es wirklich spannend wurde. Der Anfang hat sich etwas gezogen, aber dann nahm das Buch an Fahrt auf. 

    Bis zum Schluss bleibt der Leser im Unklaren wer nun der Mörder ist. Es gibt immer wieder neue Verdächtige, neue Verdachtsmomente, Korruption und Erpressung dass einem manchmal der Kopf schwirrt.  
    Was mich diesmal gestört hat war die Charakterisierung von Oliver von Bodenstein. Dieser wurde mir im Laufe dieses Buches so gar unsympathisch obwohl ich ihn bisher sehr mochte. Aber den Weg den die Autorin mit ihm eingeschlagen hat mag ich gar nicht. Auch andere Charaktere waren für mich überspitz und unwirklich dargestellt. 

    Es war ein netter fünfter Fall, aber mit deutlichen schwächen. Eigentlich schade da ich Nele Neuhaus sehr gerne lese.

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    Gisevor 3 Monaten
    Spannende Lesestunden garantiert!

    Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von Bodenstein müssen erneut ran: Ein Nachtwächter der Firma WindPro wird tot aufgefunden. Die Ermittlungen erfolgen im Umkreis einer Bürgerinitiative, die gegen einen geplanten Windpark kämpft. Doch bald gibt es einen weiteren Toten, wechselnde Verdächtige mit ihren je eigenen Motiven. Immer neue Wendungen bauen den Spannungsbogen vom Anfang bis zum (verblüffenden) Ende auf.
    Dieses Buch ist der fünfte aus einer Reihe um das Ermittlerduo Kirchhoff/von Bodenstein. Anfangs war die hohe Anzahl der handelnden Personen sehr unübersichtlich für mich, doch dann habe ich mich gut zurechtfinden können. Die Geschichte ist raffiniert aufgebaut und fesselt den Leser bis zum Schluss. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen…


    Bei der Suche nach dem Mörder schickt die Autorin den Leser immer wieder in die Irre, mir war bis zum Schluss nicht klar, wer es war. Die Motivation des Mörders ist plausibel dargestellt, ein absoluter Lesespaß!

    Kein Wunder werden die Bände um dieses Ermittlerteam nacheinander verfilmt, sie sind äußerst spannend und empfehlenswert! 

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    supersusis avatar
    supersusivor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Krimi, aber kein Pageturner.
    langatmig

    In einer Firma wird der Nachtwächter tot aufgefunden und ein verwesender Hamster liegt auf dem Schreibtisch des Chefs. Es scheint aber nicht eingebrochen worden zu sein. Es gibt nach und nach immer mehr Verdächtige, vor allem, als ein weiterer Mord geschieht. Nichts ist so wie es scheint und alle scheinen ihr wahres Gesicht und ihre Geheimnisse zu verbergen.

    Normalerweise verschlinge ich einen Krimi in 2 Tagen, aber dieser hier hat mich nicht gepackt. Habe 2 Wochen für´s Lesen gebraucht und erst ab ca Seite 200 fand ich es spannend. Es gab sehr viele Personen und Handlungstränge, sodass sich die Geschichte scheinbar endlos hinzog und eine Teilgeschichte hat mich gar nicht überzeugt. Natürlich war es auch spannend, vor allem die Auflösung des 2. Mordes hat mich sehr interessiert, aber das Buch hat mich halt nicht gefesselt.

    Spannender Krimi, aber kein Pageturner.

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, aber dieses Mal mit leichten Schwächen
    Spannend, aber dieses Mal mit kleinen Schwächen

    Nele Neuhaus wurde am 20. Juni 1967 als Cornelia Löwenberg in Münster geboren. Bereits während ihrer Kindheit zog sie mit ihren Eltern in den Taunus, in dem ihre berühmten Romane um das Ermittler-Duo Kirchhoff und Bodenstein spielen.
    Ihre ersten Bücher veröffentlichte sie auf eigene Rechnung auf einer Self-Publishing-Plattform bis der Ullstein-Verlag auf sie aufmerksam wurde. Heute sind die meisten ihrer Bücher Bestseller.



    Inhalt (Klappentext): Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff wird übel, als sie zu einem Leichenfund nach Kelkheim kommt: Drei Tage lag der tote Nachtwächter im Treppenhaus der Firma für Windkraftanlagen, die Verwesung ist in vollem Gange. Auch wenn der Mann ein Alkoholproblem hatte, ist ein Unfall unwahrscheinlich. Denn die Überwachungskamera zeigt einen Einbrecher, außerdem liegt ein toter Hamster auf dem Schreibtisch des Firmenchefs. Aber jegliche Einbruchsspuren fehlen, und gestohlen wurde angeblich auch nichts. 
    Die Ermittlungen führen Pia und ihren Chef Oliver von Bodenstein zu einer Bürgerinitiative, die sich mit der Firma einen Krieg um eine geplante Windkraftanlage im Taunus liefert; die Rede ist von Korruption und gefälschten Gutachten. Dann gibt es einen weiteren Toten....


    Ich bin ein großer Fan von Nele Neuhaus und habe schon einige Bücher von ihr um das Ermittlerduo Kirchhoff/von Bodenstein gelesen. Dieses hier würde ich als etwas schwächer als seine Vorgänger einstufen. 
    Es ist zwar wieder sehr spannend und das von Anfang an und dadurch dass die Auflösung erst wieder auf den letzten Seiten erfolgt und der Vielzahl der verdächtigen Personen, kann man als Leser wunderbar mitraten und spekulieren. Es gibt wieder viel Lokalkolorit und es ist auch mein geliebtes hessisches Idiom zu finden, dies aber leider viel zu selten.
    Was mir nicht gefallen hat ist, dass manche der Protagonisten in ihren Verhaltensweisen so überspitzt dargestellt sind, dass sie unglaubwürdig wirken. Auch die persönliche Entwicklung des Charakters Oliver von Bodenstein gefällt mir nicht und leider wird er mir immer unsympathischer. Es gibt viel zuviele Zufälle. Zu guter Letzt hat die Autorin auch noch eine Nebenhandlung eingebaut, die meiner Meinung nach völlig überflüssig ist. Ich kann jetzt nicht viel dazu sagen, ohne zu spoilern, aber das ist schon eine wilde Geschichte und eine "echte Räuberpistole".
    Wie schon gesagt, ein etwas schwächeres Buch der Reihe, aber ich habe mich trotzdem noch gut unterhalten.

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    Lesenodernichts avatar
    Lesenodernichtvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Band 5 der Taunus-Krimis von Nele Neuhaus. Windenergie, Korruption und: ist das nicht alles ein bisschen sehr zufällig?
    nicht


    Es wechseln sich zwei Erzählstränge ab. Einmal der aktuelle Strang in Frankfurt und dann der Strang der punktuell Rückblicke herausgreift. Die Kapitel sind mit Daten und Orten überschrieben. So sind die Erzählstränge gut zu trennen. Auch sind die Rückblicke kursiv abgedruckt, sodass sie direkt herausstechen.

    Grundsätzlich ist es ja gut, dass sich Nele Neuhaus auch mit dem Thema der erneuerbaren Energien und dem Klimawandel beschäftigt. Teilweise wirkt es aber weit hergeholt, wie die Protagonisten untereinander verbunden sind. Auch sind die Verhaltensweisen etwas unstimmig. Die erste Hälfte des Romans war sehr langatmig.

    Wieder spielen psychische Erkrankungen eine Rolle, sie werden aber nur angeschnitten, nicht benannt. Hierbei scheint die Grundlage für die Figuren schlecht recherchiert. Auch die Sprache wirkt zu einfach, fast lieblos. Und dann lässt sie eine Figur tatsächlich „Wer Wind sät wird Sturm ernten“ sagen. Kein geschicktes Stilmittel sondern ein missglückter Versuch. Schade!

    die ganze Rezension gibt es auf:

    http://www.lesenodernicht.de/2018/01/05/windenergie-in-den-taunuskrimis-soll-es-reissen/

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Spannender Krimi um einen geplanten Windpark

    Seit einigen Monaten bin ich im „Nele – Neuhaus – Fieber“. Meine Tante gab mir ein Buch von ihr und so entdeckte ich die Bücher der Autorin für mich. Nachdem mir „Tiefe Wunden“ und „Böser Wolf“ gut gefallen haben, war dieses nun mein das 3. Buch von Nele Neuhaus.


    Das Cover gefällt mir gut, es ist passend zum Inhalt gestaltet, denn der Vogel hat eine Rolle im Buch.

    Die Geschichte handelt von Pia Kirchhoff und ihrem Chef Oliver von Bodenstein, die beide bei der Kriminalpolizei arbeiten. Sie werden zu einem Tatort gerufen, an dem ein Nachtwächter schon mehrere Tage tot gelegen hat. Sie ermitteln im Umkreis einer Bürgerinitiative, die gegen einen geplanten Windpark kämpft. Bei den Ermittlungen stoßen sie auf ein wertvolles Grundstück und einen weiteren Toten...

    Dem Inhalt ist zu entnehmen, dass es sich um Mordfälle in und um einen Windpark – Konzern handelt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, obwohl es sehr viele sind. Und genau das war eines meiner Probleme: Es kamen recht schnell sehr viele Personen dazu und ich habe den Überblick verloren. So wusste ich zum Teil nicht mehr, wer wer ist. Eine Personenübersicht im Buch würde helfen.

    Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Von Anfang an ist eine hohe Spannung da, die auch über den gesamten Handlungsverlauf gehalten wird. Dennoch musste ich mich teilweise regelrecht „zwingen“, dass Buch weiter zu lesen. Da es sich um einen Windpark – Konzern als „Tatort“ handelt, ist viel wirtschaftliches in den Gesprächen während der Handlung. Da ich mich nicht mit Windparks auskenne, war es für mich an einigen Stellen schwer verständlich, um was es gerade geht. Somit zog sich das Buch für mich sehr in die Länge.

    Die kriminalistische Geschichte ist gut ausgearbeitet und sehr spannend, dennoch ist es für mich das bisher schwächste Buch der Autorin. Vielleicht hilft mir der Film, die Handlung besser zu verstehen.


    „Wer Wind sät“ ist trotz allem ein empfehlenswerter Kriminalroman. Wer also auf der Suche nach einem spannenden Krimi ist, der findet ihn hier. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass der Windpark, die Wirtschaft und auch Politik eine große Rolle spielen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein toller Krimi, bei dem mir leider der Schauplatz nicht zu 100% zusagte.
    Wer Wind sät

    Die Story

    Pia Kirchhoff ist gerade aus ihrem wohlverdienten Urlaub zurück und wird quasi vom Flughafen weg zu einer Leiche gerufen: im Treppenhaus einer Firma für Windkraftanlagen wird der Nachtwächter tot aufgefunden. Dieser hatte zwar ein Alkoholproblem, aber ein Motiv für einen Mord an ihm scheint sich nicht finden zu lassen.

    Kurz darauf wird (noch während der laufenden Untersuchungen) auf dem Schreibtisch des Firmendirektors ein toter Hamster gefunden. Der Direktor leugnet den Grund zu wissen, aber Pia merkt sofort, dass er lügt. Aber warum?

    Pia Kirchhoff findet zusammen mit ihrem Chef Oliver von Bodenstein schnell heraus, dass die Windkraftfirma einen neuen Windpark bauen will. Und dass sich eine Bürgerinitiative gefunden hat, die dagegen ist. Einer der Anführer dieser Initiative ist Jannis Theodorakis. Er, seine Freundin Ricky und der junge Mark sowie weitere Bürger haben sich zusammengeschlossen, um den Bau dieses Windparks zu verhindern. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht.

    Ein weiteres Mitglied der Bürgerinitiative ist Ludwig Hirtreiter. Er ist der Besitzer einer großen Wiese. Und diese Wiese will die Windkraftfirma haben und bietet ihm dafür 2 Millionen Euro. Aber Hirtreiter lehnt ab. Die Windkraftfirma sieht aber das letzte Wort noch nicht gesprochen und wendet sich an die Kinder des verwitweten Hirtreiter, die alle mit schweren finanziellen Problemen zu leben haben. Sie wollen ihren Vater umstimmen. Aber bevor es dazu richtig kommen kann, wird Ludwig Hirtreiter tot aufgefunden. Ein zweiter Mord.

    Die Windkraftfirma sieht den Bau der Anlage schon in trockenen Tüchern, doch da haben sie die Rechnung nicht mit Ludwig Hirtreiter gemacht. Der hat eben jeden Wiese an seinen Freund und ebenfalls Bürgerinitiative-Mitglied Heinrich von Bodenstein vermacht. Und das ist niemand geringeres als Oliver von Bodensteins Vater, der auch die Leiche der ermordeten Ludwig Hirtreiter gefunden hat.

    Für Pia und Oliver beginnt die Jagd nach zwei (oder einem?!) Mörder. Die Lage spitzt sich zu als auf einer Veranstaltung Gegner und Befürworter des Windparks aufeinander treffen und die Lage eskaliert. Oliver kann sich gerade so retten, als er auf Nika trifft. Diese wohnt zur Untermiete bei Jannis und Ricky. Aber Nika ist nicht das unscheinbare Mäuschen, das sie zu sein scheint. Denn, wie auch Jannis herausbekommt, ist Nika eine Expertin und ehemalige Assistentin von Dr. Eisenhut, der u.a. auch positive Gutachten für den Windpark erstellt hat. Diese sind allerdings gefälscht. Und Nika, die eigentlich Annika heißt, ist auf der Flucht vor Eisenhut.

    Oliver verliebt sich in Annika und will sie retten. Darunter muss sein Verhältnis zu Pia leiden, die kurzerhand zur Leiterin der Ermittlungen der Morde am dem Nachtwächter und Ludwig Hirtreiter gemacht wird, weil Oliver von Bodenstein aus Befangenheitsgründen (wegen seines Vaters) nicht mehr an den Ermittlungen teilnehmen darf.

    Zusätzlich zu ihren privaten Problemen und dem Glauben, dass sie ihre Freundschaftsverhältnis zu ihrem Kollegen Oliver eingebüßt hat, muss sie das Wirrwarr um die Windkraftanlage einwirren. Denn woher hat Jannis die vielen Fakten und Gutachten, die aus der Windkraftfirma aber nie geklaut wurden? Welche Rolle spielt der junge Mark, der immer wieder mit schlimmen Kopfschmerzen zu kämpfen hat und offensichtlich in Ricky verknallt ist? Und steckt Oliver von Bodensteins Vater tatsächlich da mit drin? Für Pia gibt es einige Fragen zu beantworten, die in einem fullminaten Finale enden.

     

    Meine Meinung

    Und wieder ein spannender Krimi aus der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe! Es ist jetzt der 5. Teil aus der Reihe, den ich bisher gelesen habe und er war wieder sehr gut. Einen kleinen Abzug gibt es für mich persönlich, weil ich den Hintergrund mit den Windkraftparks und den Pro/Kontras und den Gutachten nicht soooooo toll fand. Aber das mag daran liegen, dass ich mich damit nicht so gut auskenne. Aber davon mal ab, hat sich auch hier die Geschichte im Fortgang des Buches immer weiter entwickelt und die ganzen Zusammenhänge kamen nach und nach immer weiter zum Vorscheinen.

    Oliver ging mir mit seiner gefühlt konstant schlechten Laune zwischendurch auch etwas auf den Zeiger, dafür konnte sich Pia so richtig zeigen, was ich gut fand.

    Nele Neuhaus hat es mal wieder geschafft, mich mit ihrem Buch zu packen, dass man einfach weiterlesen MUSS, weil man wissen MUSS, wie es weiter geht. Man gut, dass ich aus dieser Reihe noch drei weitere Krimis im Regal stehen habe und ich freue mich auf jedes einzelne davon!

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    Azalees avatar
    Azaleevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu viel von allem und eine Ansichten über den Klimawandel, die mir persönlich viel zu unreflektiert dargestellt waren
    Klimaansichten à la Trump

    Ich bin bei Nele Neuhaus "Wer win sät" hin- und hergerissen, wie ich es am besten bewerten soll. Wahrscheinlich sollte ich deshalb lieber ein, zwei Tage warten,um nicht mehr ganz so subjektiv zu sein, aber das Buch hat mich extrem wütend, frustiert und enttäuscht zurückgelassen. Vielleicht bin ich mit meiner Einstellung zur Thematik einfach nicht das richtige Zielpublikum, vielleicht habe ich das ganze zu sehr aus der Perspektive von 2017 betrachtet, vielleicht nehme ich das viel zu ernst - ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass mich schon lange kein Buch mehr so frustiert zurückgelassen hat. Deshalb wird das wahrscheinlich jetzt auch eher eine "ich schreib mir den Frust von der Seele"-Rezension und keine "Ich versuche möglichst objektiv zu sein"-Rezension.

    Aber zuerst zum Grundsätzlichen:

    SCHREIBSTIL:

    Nele Neuhaus Schreibstil ist durchaus in Ordnung, konnte mich aber nicht fesseln. Zudem gab es einfach zu viele Perspektiven, aus denen parallel erzählt wurde, sodass ich zunächst völlig planlos war.
    Ganz vereinzelt sprechen die Personen den hessischen Dialekt, was zwar einerseits etwas Lokalkolorit hineingebracht hat (denn trotz des globalen Themas ist es im Endeffekt ein Regionalkrimi), anderseits aber nicht wirklich erwähnenswert, weil relativ wenig davon im Buch, vorkam.

    HANLDUNG:

    Es geht um Windparks. Und Windparkerbauer, die total skrupellos sind. Und Windparkgegner, die eine Bürgerbewegung gründen. Und es gibt zwei Tote. Einen aus der Windparkerbauerfirma und einen aus der Bürgerbewegung.
    Bodenstein und Kirchhof ermitteln. Wenn nicht gerade aus der Perspektive ganz anderer Personen erzählt wird. Wenn Bodenstein nicht gerade über seine Gewichts- und Liebesprobleme lamentiert.
    Insgesamt gab es einfach zu viele Themen, die angeschnitten wurden. Am Ende war alles halb, aber nichts ganz ausgearbeitet und Themen, die eigentlich eine wichtige Rolle für die Geschichte spielen, wurden nur gestriffen. Es gab Beziehungsprobleme, Familienprobleme, Klimaprobleme, sexuellen Missbrauch, Vertrauensprobleme, noch mehr Familienprobleme, allgemeines Gejammer, Probleme im Team etc.

    FIGUREN:

    Die Figuren blieben sehr blass. Bodenstein verschwindet irgendwann von der Bildfläche, aber Pia wird dadurch kein stärkerer Charakter und macht keine Entwicklung durch. Auch der Rest blieb relativ blass und klischeehaft.
    Da gibt es zum Beispiel einen neuen Kollegen. Er heißt Cem. Und er ist neu. Aber er integriert sich gut ins Team. So gut, dass ich irgendwann vergessen habe, dass Cem überhaupt existiert.

    FAZIT:

    Ein mittelmäßiger Krimi, dem ich mit einer anderen Thematik auch 2 - 3 Sterne gegeben hätte. Jetzt kommt aber das große ABER. Ja, ich könnte das weglassen. Aber es geht auch immer um das Gefühl, dass ein Buch nach dem Lesen hinterlässt und da habe ich überhaupt nichts positives gefühlt, sondern nur Wut und Frust und Enttäuschung und stand ein paar Mal kurz davor, das Buch abzubrechen. Ich habe es nicht getan, weil ich sowas wahnsinnig hasse.

    Im Folgenden werde ich das näher erklären, was aber kleine SPOILER enthält:

    Gestört hat mich die ganze Einstellung zum Klimawandel. Die Figuren sprechen relativ oft von der Klimalüge und das wird im Buch überhaupt nicht reflektiert, auch nicht in einem Nachwort. Dabei ist diese ganze Geschichte rund um Annika Sommerfeld, die die ganze Zeit von nichts anderem spricht, als davon, dass sich alle Mächtigen der Welt verschworen haben, um den Klimawandel zu erfinden (na, kommt uns das bekannt vor? ;)), komplett überflüssig. Sie hat einfach keinen Sinn. Sie leistet keinen Beitrag zu den Ermittlungen. Alles, was sie tut, ist Bodenstein von den Ermittlungen abzuhalten. Und dann kam der Epilog, bei dem ich das Buch einfach nur noch gegen die Wand klatschen wollte. Natürlich, das ist ein Buch und in einem Buch ist längst nicht alles real (sagt Nele Neuhaus ja auch im Nachwort und sie sagt auch, dass sie den Hackerangriff vor der Weltklimakonferenz 2009 verändert hat). Aber ich hätte mir einfach ein bisschen mehr Reflexion über das Thema gewünscht und nicht nur dieses völlig sinnlose - weil es zum Buch nichts beiträgt - hinausposaunen von Verschwörungstheorien. Meiner Meinung nach hat ein erfolgreicher Autor auch immer eine gewissen soziale Verantwortung und die sehe ich hier einfach nicht erfüllt. Vor allem, weil dann hinterher auch noch einige Kritiken und Diskussionen zu dem Buch gelesen habe, in denen die Leute diesen Verschwörungstheorien recht gaben. Und ja, mir ist bewusst, dass es haufenweise Bücher gibt, die erfolgreich irgendwelche Verschwörungstheorien in die Welt hinausposaunen - aber sowas in einem Regionalkrimi? Das war mir persönlich einfach zu viel. Wie gesagt, vielleicht bin ich einfach nicht die richtige Zielgruppe und vielleicht lese ich das zu sehr aus der Perspektive von 2017, aber mir hat das einfach jeglichen Lesegenuss genommen.

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    RenateTauchers avatar
    RenateTauchervor 2 Jahren
    Ein Taunuskrimi

    Spannend und unterhaltsam wie alles von dieser Autorin. Ich mag die Charaktere der Ermittler und die stories, die parallel zu den Kriminalfällen erzählt werden.

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